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Wiener Morgenzeitung · 1923-01-10 · Heft 1404 (10.1.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1404 (10.1.1923)
Date
1923-01-10
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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k MM, MMvvch Mener Morsenzeitang. Böhne und Kunst. / Kammerivieie. heltzblütlg« Apollonia" von Andie k Lord« und Iran Marcele.) y DaS Stück HAt ganz genau, was der Titel verspricht. ES balanciert hart , an der Grenze des „Möglichen" und die er- -lanckbe Schlüpsrigkvit entgleist deS öfteren in die Zote. Zur Vervollständigung sei erwähnt, daß die heißblütige Apollonia die Tante des Grafen' Pontpibal ist. Eine sehr verständige j Tante, die das Verhältnis ihrer Nichte mit dem feschen Sekreiiär nach Kräften fördert und, als die Situation der jungen!Dam« die Wiederaus nähme der ehelichen Gemeinschaft dringend! wünschenswert macht, bemüht ist, eine Atmosphäre der Erotik zu schaffen Unter den sich daraus ergebenden Scherzen vergcht;der erste und zweite Akt. Im dritten stellt sich heraus, daß -es nur blinden Lärm gegeben hat, und der zwecklos — angeregte Graf muß seine Glut wieder auswärts kühlen. Um-diese dünne Handlung sind gewagte SitMtionen und noch gewagtere Scherze armdick aufgetvagen — ob das Ergebnis anspricht, hängt von Geschmack und ReinlichkeitSgefühl ab. Frau Werbe z i r k und Herr L o vr i e waren natürlich wie immer köst-;<M), kannten aber trotzdem dm Beifall nicht zmn Sturm anfachen. Auch Frau Magda Garden und Fräulein Pauli kämpften tapfer, Ivogegen Herr Tanthp wenig Temperament bezeugte. Daß kurze Luftsprelchen durch unmäßige Ausdehnung 'der Pausen zu abendfüllenden Stücken gemacht werden, ist ein Unfug, der entschiedene Ablehnung, verdient. Uebrigens wäre die „Heißgeliebte" zweifellos in einer Nachtvorstellung besser am Platze. Bor 10 Uhr stellt man, trotz aller WhäxtungZkuren der letzten Jahre, doch immer noch gewisse, wenn auch bescheidene Utcrarische Ansprüche, was'in diesen! Falle durchaus deplüietcrt ist. K. M.. " PE-Frker. Eine würdige Petöfi-Feier fand rm Festsaal bei: Mmn Hofburg statt. Schriftsteller Hatvany würdigte den großen Sohn des ungarischen Volkes^ der bei aller Liebe , Mr seine Nation doch die Weltfreiheit über alles gestellt halbe, und dessen Werk nicht einem Volke, sondern der Mvnzen Menschheit gehörte. Er charakterisierte die dichterische BlÄLutung dieses rrngarischen Walter von der Do-gelwei-tw. Wem! von,-Shakespeares das Wort gelte, daß er die Hälfte 'der Natur bedeute, so könne man Petöfi die ganze ungarische Natur nennen. Er sei gleichsam ein niederländischer «Lawdschasts-maler des UngarlandeZ. Mt Wehrnut gedachte der RMrer der gegenwärtigerr politischen Zustände in Angarn, die es mit sich gebracht hätten, daß Petösis Werke 'heute in feinem Vaterlgnde scharf zensuriert werden. .Jda Roland und Oskar B e r e g i trugen Gedichte von Pe- - Gfi vor, Frau Roland nrerkwürdrgMvtzift > auch ein Gedicht, das nicht von Peiösi war. Trotz der mangelhaften ’ Eignung des großen Saales brachte rnsbesondere Herr Beregi die Verse seines Landsmannes zu außerordentlicher Wirkung. — Der Redner des Abends und die beiden Künstler ernteten stürm-ischen Beifall. Der Saal war von Mgarisihen Emigranten dicht gefüllt. Aus den Aerüem. Ä u v a I f> t a i 11: Morgen, 7 Uhr abends. Shakespeares -«I o r i o l <s n u Akodeinietkiealer: Morgen tzolh 8 Uhr abends, ».Die Frau von v i e rr, g S äh r«n" von Sil-Bara. ' Deutsches B o l K s t tz e a 1 e r: Morgen Unzen« grutzers „D a s v i e r t e Gebots Die Rolle des allen iEchalcmler spielt Dr. Rudel» Tyrolk. Aenaissanee-Biltzne: Samsw^r Vremlere der -trelaßliosn Komödie ..F l r o s l'" von Kerry Drrestei,,. deuk'ch!von Rudolf Lolhar. Ln der Rolle der Lit-oain eröffnet Elairs Wottünlin ein kurze» - Gafiipiel. Dis Rolle des Lujlin Gutl'sb spielt Eugen Lenlen. Ratmund-Tkeaker: Dienrkaä Sen l6. b. m* SU'.'llsn der Woh'la!ui«einrichkuns>en der „Coremdil-," ..Der Pfarrer von Kirchteld" mit folgender Besetzung: Anna Birkmayer — L ä'e. Kmtouich, P'arrer Kell — Euqen K'öpser. Wurzclepv — -Willy Ttzall?r. Pfarrer Beil r — Lud« , wig Siörk. Wickel Berrdorfer - Oskar Sima. Der Vorverkauf für diese Porsiellung hct bereits an beiden Kassen des Theaiers bsgonreu. — Eugen Stvpfer ipi lt nur noch kurze Zeit im Raimund-Veaker. und, zwar obweck-felnd in ..D i e M e n i ch e n« freund e". „D e r. M e i ft e r" und „S i e i n unter Greine n". ' K änr m s r s'p i e l e? Freita-, 40 U^ abends, im Rahmen der NachlvorMnng Prem ere „D er G a r t e n der Qualen^, nach d-m Roman Oktavs Mirdeaus. von Andrä de L^rde und Pierre .Ckairie. deulsch von Rodert Blum. Carl-Theater: Keule und m-rgest „D 1 e B aj «« der e" a!» Abendoorstell! ng. — Freitag Premiere der Operetle ,,D i e B r a s i l i a n. e r. i n" von Oskar La cha. W i - n e r A S rn v b i e n h a u s,: Keule und Samstatz, S Ahr nachmii.'ägs. das lusügs Kindermärchen von Rvb?r-t Du kn?r „D a s t a pf 'e.re. S ch n e t"d r'r! e i n" mit Rudi ' Wi-ssialtingrr, Lies! und S°ntc, S!ilü''erk und Oderregisseur Karl Kneitzinger. Somlag, 3 Uhr Nachmittags, „Bruder Mari, n>". Lm T h e a t e r a n d e r W i e n findet Samstatz den 13. d. um halb 3 Uhr nachmilisgy eins Feitakadsmie l'nlsr dem Diel „D a s. h e i! r r e W.i e p" in 4 Ad'ri«ungen ftalt, und War: 1. Be m Keurigen. L. 8m Kadarelt. 3. Ln der Par. 4. s« Tlraler. Dabei werden die ersten Wiener Bühnen« liebl'ngs und die prominentesten Di'igenien mrtw'rken. Korten '.m VviveMuf an den Tageskassen des Theaters an d«r Wien Md KonzrMreklion yosej Koller. . Theat« In der Josesstadt. Franz Moknars eMLiscnde Vovsto^Äsgende „8t['bm", sÄna bis mm wertvollste Bühnerckich- Äwg, wvkl«e.tvicher in -e»-Wlch»la«7 aufgsnommen. Josef JärnoS und Hansi NieseS auhcrordeuMch« Leistungen in -den Hauptrollen sich Mrrgst gewürdigt. Auch die übrige Darstellung stavd Ms anselMcher Hohe. Neuwahlen im Ocsterreichischen KünstlerhimS. Am 4. d. ittfÄigte bi« NeuwüN der 'ßatüuüg des OLsterreichtzschen Mnstlsrlfmches. m vUcheu MM: Mr . Ro 1 an d-B1i li n e Ensemble-G3stspjel der WIJLN^ER TRU|»iP|B Heilte Mittwoch den 1Ö; Jonner 1923, T'Ulirabeiid» Drama in 4, Akten von Mark Arenstdn Professor August Jentsch',. zumzweiten Präsidenten: Maler Karl Maria May; zum SchrjWülhrer: Malier Ludwig Girardi; Zahlmeister: Maler Karl W eli ß; ferner in die Lei? tung: die Maler Karl Borschke, AnidvcaS Harsch, Alfred Hörbiger, ÄaÄbert. Äeindl, Dw Perlherger, Anton Konräd Schmidt uM Koustmrtin Stoitzner, die Malerin Silbaster Penther, die BWau-er Heinrich Scholz und Professor Franz Z e l e g n y. Der Oesterreichische Künstlechund eröffntet am 27. d. um 11 Uhr vormittags in der Ausstellüngshalle, Zsdlitzgasse '6, seine bis , zrun 9. März währende 17. Jcchvesausstellung. . ' . Mr in -r» «achsot-ONSen RuSriken mit a brzeichnste» NeStzra «n- Artikrt find ent gelt tich s A«MnKigungsk, (tz SS drs dxstzgssrtzss). Zntereffknie BortrSge des intertsrritaMe« Verlages „ReuaMme" ttttraW: ' Dm JSnuer Air- Februar im Kpnserthaus. Morgen: Kurt K i 1 l e y, „Mk'v-r Paz fismus". IS. d : K^ns B l ü h s r, „LnidechUt.g der Erotik". -.17. d.: Eaon F r i's d e l t, . Unfug der Publ'kums". 24. d.: Gene.üi Limau v. Sanders, „Freheikskalnpf der Türkei" mit L chibilöern.- 28. d.: Hellmuth v. G s r l a H, -Deutschlands und d'e .Mr. ialM. Frankreiä s". . 8. Februar: Dr. Moanus Kirfchi e i &, ,Verür-chen aus S.sxua!hör,gkeil" mit Lichts bi'dem. 4. Februar: Maximilian' K a r d e n. 8. Februar: K'NS Delbrück, „Arspr mg und Nalur des deursSen Vvlksw.ms". Karisn. an der Äonzer hauskasta. bei Gulmann und Buckha dlu» g Szeiinsk', Schotleneafle 9. Für Studenten und das Vrofessorsnkollsginm gegen Porw<"uing der Legit'malion ermätzigls Karlen nur beim Verlag, 1. Bez..;;o''annesaasse 14, Telephon 288. von 3 bls.5 Uhr rachmillagS und Buchhandlung Szelinsdi. . a iiiBBHBBBiiBagiBiBnBi|BBiiaHBa8saaana -■ >» a S Zionist. Bezirksorgantsatlon LeopolOstadt B ■ mf . . " Jeden NannotesLsZ swangslose Zusammenkünfte H für Mi‘gltedei: tmd ciugeführte Gäste. ■ DOHnerstss den 11. Jänner, B sJha* abends n im- Cafe fiatSenal (Xlubsäal),. II., Tafcorstrasse o a B~ B AD««» 4A11o 4beS««s PrcSieineswesyüöischsnöiciiters^s.’^e'S, M MMsmbe in derÄattoMtzerswMlüW. In Prag hat am 8. ö. der. Prozeß gegen den hakenkreuzlerischen Abgeordneten Baeran begonnen, derrm Vorjahr in der Mtionalverfammlung eine Stinkbombe gegen den Präsidenten warf. Baeran geriet auch im Laufe der Untersuchung drr Spipnageafsäre NowäkywsLi in den Verdacht, für Unga-rn Spionage Ktvieben ot-er . ünterstützt zu Hecken. In seinem Vechor erklärte Baeran, er habe die Stinkbombe geworfen, um gegen das Unrecht im Parlament zu d e m o n st r i e r e n. Fast Me Abgeordneten.auf deutscher^Seite hätten vorher von ssiuer Wsicht gewußt. Der Inhalt der Bombe sei ganz ungefährlich gewesen. Bcwwn leugnete, jemals Spionage zugunsten eines fremden. Staates getrieben zn haben, obzwar dies k.e i ri r Schande sei. Er habe sich in seiner Eigenschaft als Abgeordneter für alles, was mit dem. Povauschlage zusammenhing, ftrner mit militärischen Vorgängen, die Verschiebung von Truppen sowie für alles, was für die auswärtige PolAk vo-n Bedeutung ist, pflichtgemäß interesiiert. Er kenne weder N o wä k o w § k i noch den.' Leut- .nant Wolf. In Ungarn habe/er in der westüngarischen Sa che.zu tun gehabt, und zwar in dem Smnedaß er-versuchte, die Bevölkerung für Llie Volksabstimmung zu gchvinnen. NienmLs sei er Mit her ungarischen Regierung; in Verbindung gestaudtzn und habe schon gar nicht mit ihr gegen dir Tschecho-Skwakei verhandelt. . Abgeordneüe'r Baeran stellte fest, daß er in.mehreren Versammlungen die Zuhörer ersucht habe, ihm Mchtichtön über Fällevon Korruption und überhaupt übrr wichtige Begebenheiten, die djesen zur Kenntnis gelangen, 5« üderMitteln. Bezüglich dc,r Bezahlung.jener, die '.ihm Nachrichten überbrachten, führte Dr. Baeran aus,- daß es sich hierbei nur um den E r s a tz v o n Spesen gehandelt habe. Den Legationst^t Bajnoezy von der ungarischen Svörlktub bis Kosh, ScrKvimmssKttQn Heul« .Nlttwoch den 10. Jänner, 8 Uhr abds^ Im Kursalon de«* Siad« Wien Tanzmusik: DOMANSKY SehOnhelfskonkurrenz Profstanzäh Tanzarrangement» B41a Guttmann Reatllch© Karten an-dor Äbendkaane , : ■ 1K HSmier 1S23 - .Ss8»-V- Gesandfchaft kenne Ä** -®*®S flüchtigen Begegnung .rm ParieMub mit emeiin Herrn ge^ sprochen hatte, der dort mit. einem deutschen AhgeorÄneten zu sprechen versuchte. Nachrichten habe erwM, ihM Uramals bekommen. Die^ meisten Nachrichten, dieer Ve4 kommen habe, hätten Hm . nicht deutsche; sondenr t sch e ch iS s ch e Os s i zier e übermittelt. Am Schlüsse.des PerhörS überreichte der Verteidiger eine Erklgimng. Bajnoezys mit dem Antrag, daß über den Inhalt, der.Ahgeordnetk Knirsch gehört werde, und bemerkte; daß Bajnoezys wohl um freies Gefeit,angesucht habe, das ihm vom Minister Beno"ch^ jedoch nicht'..pewWgt woi^m.sei.' Mit Baeran ist der ISjährigr Jurist.S ch w ä b e ans geklagt, drr Mit Nowakowskr, in Verbindung stand. Unte^ den zwölf Geschworrren befinden sich acht Fmuen. Prag, 9. Jänner. - Das Goschworuengericht. setzte vormittags die Einvernahme -des Abg. Baeran fort. Er -erklärte, daß er von LonsSdentett der tschechv-stowakisckM Poltzöh . umgeben gewesen sei; aüderen Spitze Oberst Hansvie der Äs Sachverständiger dem Gerichte beigegeiben ist. Haus4 die habe in Deutschland, unter dem Titel einer Handelsgesellschuft ein ganzes .System' ,von Spionage eingerichtet. Baeva-ni. gilbt an, von einem gewissen. Holhinger ^er kt Breslau^ kürzlich wegen des Verdachtes der Spionage - Mgunsten , dwj Dschecho-Slvwaksi verhaftet worden P), der sich M ehemaliges deutscher Offizier und nvchrsach abgestraster Berbrvcher ent^ puppt habe, ausgesucht worden zu sein. Holdinger sei Spio« für und. g egen Deutschland, Polen und die Slowakei gewesen mid .B a e r a n habe ihn vom ersten Angers bliick an als Agent provovatsur angesehen. Dieser Holdingerl habe, als Baeran schon «in Untersuchungshaft gewesen sei, devr! Abg. K a l! i n a erklärt, mau müsie die Deutschen in ders Tsche^-^wakei.,Lew«^f«rn'und Masaryk, BeNesch ütck! Raschln müßten errnordet werden. ' , Zur Stinkbomben »Affäre wiedevhost DÄt^ Baeran seine in der gestrigen Verteidigungsrede gsmachtsn! Erklärungen. Jede, techniifche - Obstruktion -wird hier als Vsr-. brechen qmlrfUevt^ Ick ermnere day^r.i bsß im' böhtnischettz Landtag mit schwereneiserNLn Tintenfässern^ gewogen worden, ist undim Wiener Parlament die ObstLuktüm' Mit allen mög-! lichen Mitteln -betrieben wurde» ohne daß das eine Anklage^ zur Folge gchabt härte. Man hat mir^ die Schande angetan,! mich aus «deinen Geisteszustand untersuchen zu lassen. Man! hat mir auch gera'eu, den Präsidenten-Masaryk um Am-j nestie-zu bitten. Ich habe es abgelehnt. . Damit ist das'Verhör Daer.a^n.Z.abKeschlosse« Es folgt das Verhör der Zeugen. Der MMardemMsch. In MjMetzttt VerhaMung HÄte ifich das ZivAanveZk, gericht. Min§A«chwr- Hoftgt Dr. F r ü n k el) mft einer Möge! zu befassen, die der pensionierte Schuldirekwr Iwlms N rh a.»^ gegen, den unter Patronanz der Gemeiri-e. Wien stehenden Ber->j ein zur Errich'ung und Erhaltung des Franz' Josts-Jugend-! asyls für verlorene und mivderwert-ige. Kinder ans Erhöhung! seiner derKeit 2000 Kronen monat.ljch betragenden Pen-, sion und Pachzählung von Millionen KroMfl-für die.Ber-»! gangen-heit eingebvacht hatte. Die Klage. stützte sich daraus, daß : dem Kläger bei seiner Bestellung zmn. Direktor des Jugend-! asyls rm Schlosse!,Wei»z«yl .Penfio« -«ach-dey für das Lchr»! personal in Niederösterreich bestehenden Norm Vertvagsmytzrgi zu^sagk wurde. Der geKagie Verein vertrat. tzemg^enü-ber dir! Ansicht^ haß diese Pensionszusicherung im-Dekret vom Iechre, 1890 sich auf hie dämails für das. LehrpersonÄ bestatckänr! Norm bezog. Der. Richter bemühte sich, um einen Ausgleich undj der Geklagtenvert-veter Dr. Schärf bot unter.MhaLMng de»! RechtSstandpunk'eS -des Vereins namens des Kttratsvmms dem- Kläger eine monatliche Pension van 100.000 SL!und als AS-: sindungssumiste .! für die Vergangenheit 460.000 K. an. Klage-! Vertreter Dr: Hugo! Engelma.nn: Der Klüger müßte mit! 100.000 K. monatlich genau so hungern wie, er früher mit! 2000 K. monatlich gchungert hat. — Richler: Es hungern! derzett viele, die ein wett größeres . Einkommen beziehen und! sich in der GemeinschaftsSüche nicht faitefferi können. Es ist ja! wahr» daß man sich! auch um 100.000 K. ^derzÄt nicht viel kau»! fen kann, die Entwertung unseres GeDes! ist eine entsetzliche,! wir rechnen nur mehr mit Millionen nnd Mil-! liar'den. — K lagevertret er; Der Verein oder eigent»! lich die Gemeinde Wien sollte einen 70jährigen Schulmann! nicht verhungern ^lassen. Wenn er bisher nicht vechmrgert ist,! so hat er dies nur dem ftückwoisen Verkauf.ftmer Wohnungs»! einrichiunig zu verdanken. Wer jetzt seine Sk^tMg betritt,! findet fast Mr mehr die öahl-en Wände. Der. Ge klag t-e n«! Vertreter erhöht?nach Rücksprache mit' den zwei anwesenden! KuratvrimnsmWiHern sein Anbot auf 20st.<X)0 K. monatlich, und die MsindunassMnme aus 800.000 K. Der Kläger er«! klärt, er müsse auch dieses. Anbot ablehnend er »volle lieber bis? zum Urteilsjpvuche weiter.hungertt.!Bo« seinem Rechte; sei er überzeugt. — Schließlich wurde die' Verhandlung zur! nochmaligen Borlabung, des »vegen Erkrankung nicht erschie-! neuen Präsiden'en des. Abgeordnetenhauses' Karl Seitz «rtb eines anderen Zeugen, des LandessauitütSratts Dri Winten äbermals der tagt, , .. Revlfioa im Pmeß gegen dir MmtSter ach I Harden. Berli». k!J5lil»i. (I. K. B.> Ji> tan Pwzeß jesw H. Attentöicr auf Maximilian - Harden,.Weichhardt mck Grenz, bat nicht nur det Rechtsberstand,MaximÜian Hardens^ sondert» imjlmehr auchdsr O. b e r st aat San wal t fr sh fi grg?ä beit Spruch htr Geschworenen Red Po» beim. ReichSi» gericht eingelegt. RechtsanwÄt Grünspach' stützt im wesent» Kchen seine ,Reoisio»!darauf, daß die Geschworenen sich mit den Berterdigertt der Attentat^'-während der VerHöndltmgen über«

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