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Wiener Morgenzeitung · 1923-01-09 · Heft 1403 (9.1.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1403 (9.1.1923)
Date
1923-01-09
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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M * * >'f * ' \v v \ *" tV ' * *1* V^ j* t' in h , M ,1^ r v" «\ * .*#*■ fl«wj f,» M*i jpn 'ff SM r- Men, DtenStag WzetteLMsrge«zettu«K. 9. Jüynev 1963 KL.14VS. Sit ta« im WWH MWSstH. '-' Wstz -M^DDsriuensiM HgydÄsbMeiü^Hejdä^H^^» Pert-veter .des pHstirmrsischen H'imdH^ und^JiüÄstrichd^ TrmeiüL He ModHhäüser bvsichttgt^ - stina-GesÄllschaft «in Jaffa errichtet hat, Dies« HMer bildenden <^<m ernM Wrfuch, in HÄW^^ÄWMUWMMMr ,TWvH i«L Wrt.WVm-Hau.frs .Ä»WW)W ,pzK .mit-, gexmgv» Mitteln N5M WWmöglich^iten zü HiÄ-e«. DE^äustztz welche .haMsWich..auL,.Kotz und Schirchäfe' hergeßM.tverden mp. mit allÄÜ möderiltzn Komfort.«mLgesWet sind, we'vdÄ - gegm «Ären Preis von 60 ägyptischen Pfund aufwärts »fferrrrt.' Das Meidell Nr. 1 tzestcht Es ein«»: Wohnzimmsr, welches Ärrch eine spezielle Einrichtung von ZwrschenwäHe» in zwei Schliafzimm-sr verwandÄt werden kann, einer Küche und einem Badezirmner. Der Preis des ganzen Hauses beläuft sich ruf 69 ägyptische Pfund. Daneben -gibt es andere Modelle mit größerem Umfang. Das 'größte Modell besteht aus zwei Wohnzirmnern von denen Ms in' Kvei Schlafzimmer devwandvlt werden kann, ferner Badezümn-er und Küche, und Lostet 10V ägMifche Pfund.' Besonders' praktisch find die.inden Fenster- «chmen angebrachten Mefs-ingnetze gegen die Moskitos. Doppel- Lächrr vermindern i^re Hitze im Sommer und üWev einen guw» KÄtejchütz.im Winter. Auch von anderen modernen und Pvakch'chÄr Einrichtungen wird berichtet und man arbeitet gegenwavbig daran, zusammenlegbare Möbel'für dies« Häuser herzu-. .stellen. Die ZknerAa-PaläftWa-Gesellschaft ist bereit, diese Häuser gegen eine An^lun^ vE 12 ägyptischen Pfund und gog«r -geringe monatliche RatvnzaWngen a» drm . gswün^chten Orie'veMzusteLen. Die ZinsMhohe soll acht Prozent Letvagvn Md als Sicherung will die ,WseU<Wt-Me HWothÄ ans das HswOiche' Vermögen des Schuldners anfnchmen und ist bereit, dsn .Wert des Besitzrech'es des Anglers an de« Boden,, auf welchem Las Hans steht, zu diesem Zwecke ^u vettvendrn. -ML-' Neueste ist....; Tvs Neueste ist nämW der KMche Gummiknüppel. Wer jemals in diesem Jnstnunont sine Waffe, am Ende gar eine gefährliche Waffe erblickte, muß beschämt seine Vorstellungen umstoßen, denn fMt der strenge Hüter des Gchetzes hat de« GummKnüppÄ feierlich rehabilitiert VNd anerkannt» daß er einzig und allem dazu gocigwt fei, de« SchmÄz der Mute zärtlich schonend, Staub oder winzige KLfercheu <ms der» BlumMkelche zu entfernen. Wer die Ber- WÄchfe -sicher ösuni, wird auch sicherlich kemen Augenblick daran zweifeln, daß Frontkämpfer den elasttfHwn Prügel ausschLreßlich zu.di^sm Zwecke hti sich führen, Umm sie. ihn nicht -verwerten, Aerne FremWxper, die nUvexschms in die Mittmensche« geraten. find, bchuifam hervoMzichen. Mnmuß wiff«, bis zu welchsm Grade Frontkämpfer fMktifche Feinde jeder GewelLLätigkerL sind, um dir Größe feS staMscmwoBschcffÄichen MßgMfes erf-ageu zu können. MerdingZ, als der KnGpel ans dem Sack stiü,^ harmlos und &v herzgewiMsecher, SieLÄMt auf dem^GerichtÄifch tlag, ganz «NghnM dylr.amerrstmffchm. PoKzÄnützPÄ»,^ - pudern. voll echter wrenevrscher Grazie, anMfchey wie «n.,diW SpritzewfGsuch, La fühlten auch die geftreWSN Hsrvs« vom Gericht tzre Herze« weich weMn mW jubyl^» priefen fie ÄnmÄig «chMie.HarmlofijjkeiL des Berdachtigien. Ein chr«mrrißnuppä, fo ward echohM urch .füx Äsige- Zeiten festMegt, ist «m Jnstrmve«t zum Streicheln urch. Schmeicheln. Mt O mjgt* Mrlich wie fsrn Besitzer,.dfr FronWmPsrr, intMgent Wiehre ÄMnger der Werfen von Zion-Lch«, harmlos wie «in Hak-errkveuzler. Hei! dir, o GumnMrüjpel, stärkstes und.hsilig- §eS AMmeni der terrtfch-arijchen Bodenständigkeit, Herls! * Ksine MMeiwrrswmkh-rvirs ««- »«dl««». S» iit M« Zell «enden fich an * »ie Kvnlularabiell««- Lee Ä. S. §. 6. N. in Oesterreich immer zahireichere Gruppen von Ldeststosen «>i dem Sriuchen chnerk die Äurvanberung «ach tzutzland ru grSaitkN. Wie aus M'lttilnngen einzelner Grupp« zu entnehmen war, werden fo-ar unverantwortliche Agenten Auswanderer «ach Sowjekruß'and. Die Dev-Ü»2-iig!e Per» stedmst der % S. F. S ». in Oesterreich teilt daher « t, Laß Ale Gerüchte über Srgan'strmng einer Mafsrmmrlranderuns surlündtscher Ärbeit-r nach Eowjeirutzkand den Tatsachen nity Entsprechen und niemand -ur Werd««g «on «in* Länderern ermSchiigt ist. Die Simüandenmg «ach Sowjerrußkand ht nur auf Grund einer individuellen, in jede« etnze'nen Falle von. dv» Mvrdauer LenttatbrhSrde» «iM« PevMruss kvglich. . i:’~ y Keine «C«f«^«« »A «•»?« mt Hs JMMto* «iviflerium! Es mehren fich S e FSlle, daß Spitäler, Erhvrunashe'me und andere Wohttvirgtzeitranfiallen. GeMindkn, Behörden, Vere ne und selbst einzelne Personen an das Dundeersterwm für Berdehrswefm oder an die Dun-e-dahndired» »rn «ll der» Ansuchen heranlrelen, thne«» Kohle aus Dvndesrorrllen unrniMUch oder zum SerMvstenMse zuzuweisen. ,>chen Ansuchen dann nach den grUendm Dvrschttste« »eine folge gegeiren werden. « «uivetsitASprosesior Ali «fisröen. Äm 6. »./ist .der MtzeroödsMiche' Urriversi'tätprafellor De. FeMnand Alt erner RotLrufinsekdion erl'egen. Prosessöri Alt war ein bokännter Ob«narzt aus der. Schule GrüverD mrd PÄitzers. Er war " ' ' ' " im RMlfssM<-l rrnd PrSftdettt che Kronen iveröchrsMeb Scheu »Lst-Expreß^ meldet tung hak die en- LufwerkehreS -CharroUh**, i .PersomrchchWreiS Charkow-^ N kosten. In IMS ist eine Mchast IgsMüdet. worderr. ES LLifLlis--Gack«-Sat.«M » Der Ausbau tA§ Charkow: Die. WöffMM - omes Kiew—Prag Lai war MLMSvaMoeNkYL soll eine LniMrVnchung zwS< WchaffeF wevden.?- . ,f Die MisraM-KonfereM/ftr Äerg -. wi^d üm8 beMMr-Die"-', Mvserenzwahötein die-:, Ut. WgsoÄmeten 'Dokpr V a «n' r d Dr. F e d e t»it44,RäWmr- H ä g e r, Map,'. z. V- -/ ho;• c ■: v. MlicjL§/ Kuvf.ersttzäIN, / " c': .% a-'.ßevde-m «blich fi^ra Ber- , ' y.f Jitdisches MgL«dfluff.'MiW»och dechM % «V."!ö vhW Kchchs, 2. >Bttz.^D«Wstvaße,' Hba^^Giwvng 'des JugsstdainteS/ LaWordnung: 1/ Kädchvah. - -»L-- IugendbMLck. 3. .Whver» .lynxercnz.. - ' ‘V,? :: * Mstakademie MgUnften der JiidlWn SZolksblihne. Heute. 8 u^r a'boMs, findet im^Wlaale deß/Hotel CLMnentäl Hie »bevel'is ^angMnidiigte- FsMstM^MOAtey^d^)Mdi- Wy BMKbAhne stM M'-dtz/WÄd'GLÜMfeld, Kran El-izza uM arkdeve KüMer' --SWWWld-'Dmz. iRestlicheMAstk M M WsMlsft. '' . '. ' " «" / Kinderdemonstration vor elnem Kino. Jm KoLmos-Äilw - nr--d«;r SiebensterWalle linden von.Z-eii zu Zeit SchAervor- ^stMstgr^HE'^AdDü' in den Schulen Einladungen verteilt-werben.- Da aber zu viel« Einladungen ausgegMn werden» Kühen sich schon wisoerHoilt unliebsame Austritte abgespielt. Ay, ärgsten giW es gestem naMMtags zu. Zn der halb 4 Uhr- Vovstellüng waren bereits mn yaW 8 Uhr scmttAch« Plätze aust- Vevkauft und noch immer kamen von allen Richnngen neue Scharen von Kindcrn heribei, die bereits vevschlysssne Türen fanden. Sogar aus Hernals waren Kinder gekommen rmd-ans öer Iosefstaüt ein ganzer Zug vpn WaiserchausKögTngen. Alsbald waren einige hundert Kmder, zmn Teil in Begleitung Erwachsener, versammelt, die, um ihre Fveude gebracht, lebhaften- Unwillen äußerte«. Nur mit Muhe gelang es Lchrpevsonen, die aufger^ten Kleinen zu bevuhigen und zum Derlassen des Matzes zu'bsw.gen. ' + Tie erste Justifizierung in der Tschecho.Slowakei. Hsuw wird' der vom M'chwornengerlicht in Tabor wegm v o rsätzr-ich-en Raulomordes Mn TÄ)«'durch den Sträng vevurteilt« 36Mrlge Ludwig N owa4!' hingerichlet. Es ist dies die erste Jiust'if!i'L-ierst-ng-m der tschecho^owMchen Re- } Ziehung der Wag-Pramrs. I^r Anwesenheit des Aotars -Dr, StMan Schiff hat am 2. d. dve Ziehlmg vor Prämie von Gefellschaft 1.De«. * Erspa GarnisonSsPitals Rr. 2 lAiuvHiu «i. o»|ci o « i v. in Vt S Uhr (Kurssaol): Oderbamot Sng. Loses taSen-der Wechselsttom-Eiektrotechnck, V. m BBiauiZBaiaao« S Zionist. Bezirhsoriiaiiisailog EMmchtegefellschcO, an der Lev Kalle der Am Hof 2, sofort Msgezahlt. rungen im Krankenwesen. Nach der.Anfliasfimg deS ' sollen mmr auch die JnvaLödeiWltLler aufgelällen werden. Arrch di« bereits ontÄhvüch gewovde-nen JÄöalÄenschrÄeu wurdest stöer Antrag des ErfpLnnnMstm- Mffärs cmfgÄöst. Die nach Hunderten Mlenden Mnlranonales Pfleglinge der osfeMfchen IrvenansttSten werden an chre MtronMtaaten MLvgribeil, soferne nicht die Bestreitung der Bevpflegsbosten gesrchcvt werden kann. * Die Jürsorgeabgabc pro Dezember. Mch Verfügung des Magistrats find die NaturälbeKge zur Entrichtung dir FürsorgeabgcSe pro Dezember für die ganze Bemflegung vw Tag und Kopf bei SMsterzeuge'rn mit 5600 K., in allen anderen Betrieben mit WO K. anMÄtzen. Sind kollÄtivvertpagsmäßig höhere Ansätze veremdarL, jo gölten diese als BerechMNgsgrundlage. *' Die Nevisionsorgane der Gemeinde. Der Wiener Mateilt mit, daß die RÄrifion der GemeiÄdsMgaben durch x durchgsführt wird, die sich mit besonderen Dienstäb- Seichen (Rosetten). und der M MotWttchchL oerschenvn Amts- LMmatronen ^ausWrM«. hatöen. Äußerdsm werden sölche RÄiisionen övrch doMNWüne^ die DiensMzeichen Haben, jedoch für ^stden-- eÄzÄnen-'KÄl mit Än«n.schDAichen Dierifimrs-trag bete'Ä sind. Sie haben sich mit diesem Aystpoy und.der Mt Lichthijd versehenen AiNtsLeIitrm.<st!ionsu^uworfen. .^/ ' , /",/ . ~ 9 Ram«rsgleichhüt. ZohMarzt Dri MHarV'S ternär, Dkariahllferstraße 88, Wucht uns mn die MM«Llung, daß er mit jenem Zahnarzt Dr. Richard-Steiner, wckcher aus dem JUdenbrvm ausgetreten ist; «4 chj. identisch ist. : - * bin Aohnungsschwindler. Der Ppwatbsanrie Fvanz Burejch hat einer gwhen AMchl. von Leuten unter der " — uMf'ckatilm, ja sogar bis zu.dreieinhalb M Hk wurde infolge mehrfacher Anzeigen verhaftet. „ ««alwtzer Wetterbericht. Sn rlesterrekch HW trübes und vielfach nsbestge» Weller an, Krüh herrschte meist Krott. M'ttas». erhob sich bte remxeralur ein vis zwei Skt.» Über Null. Sn vielen Gegenden Deutschland. Krcmbreichs vnb Skandinavien» regnet es. 3n Wien begann ' gegen Abend ein leichter Regen. Voraussage: T r üb, R e gen, mild, schwache Ai« »a. Setdne, SotftSee «ttn VersMmluNsmi Ad ade misch er Londasverband. Sitzung morgen 8 Uhr abends, Sortanenbnde. Eerv tengafie 4». — S«gend- «rein Ahävatd Zion, 8. Dez.. Kleine Zufahrttstrabe 160. Leute-? Wr abends, Bor trag Dr. Michael Stetndrrg: Das Kitachduitz-Programm. - Sung-Suda L'u ä e n d b u « b. Leute; S Ahr, Äkrelariat und Bldliothek. 6 Aör, Schachadend: Morgen. 8 bts 8 Ldr. Laubiägekurs. 7 Uhr. Duadesiettungsfitzung Donnerzlag. 6 Uhr. Fvhrerdurs. S« Seim, 2. Bk-.,. Praterfiraße 43. — Zion i st 1 l ch e 6 e fe t t on für ösn S.» 7. u n d 8. D « z i r fe. Leute. 8 Uhr, Dorträgsabend im Vereinshel«, S. Dez., BennöplahU. Dr. Pgul Diamant: Der Abfall vom Sudentum in htstorficher Beleuchtung. Frl. Alle Fluß : Gesang. Frl. Nana Krieger: Klavteifeonz-rt. Srrr Emst Vsterman«: Lieder zur Säule. Urania. Keule, 5 Ijhr (Großer Saal): Einsteinsche Reloliv'tLtstheor.e. S Uhr. lÄur-fsay: War. Prof. Dr. Kart Weezerzid: Wanderungen durch Dante» Kölle. IL Kalb S Uhr (Klemer Saa>)^ .Anio:tPnrf. "Sr/ Adolf Wilhelm: Griechen'and emst und j.tzt. U.,Kälh 8 U»r kKludsaat»: Dr. Loses 3 u i i): Lled und Gitarre. VI. Kalb 7 Uhr (Kmsäal): Dozent Dr. Otto S t v r ch: Avitämmüngslehre. u. Salb 8 Uhr (Großer Saat)- G-rhart Kauptmann-Feler. Kalb 8 Uhr (Kleiner. Saal): Dr. Richard Platten fie t re r: Vorlesung. Kalb » Uhr (Ütubfoat i Dr. Sosel Z u t h: Emlührung ln da» Gitarrenspiel, * “ " ' ~ L ö w y: GiUNdient* : .2- .r' Lke LÄMsäUtelSviLrÜL. ß *«iv/w“:;. ■J M DeckrtugMs BedavW vsichten wM -Wer. d« oKm' / WÄ' -sehe die! r EMMMömWtt,sher^AMOMt^^ÄÄi'.übevall schr flaudie war Michfalls. schr gM DemoiM»^peEt^ME^LM^stbmngen -Absatz. , - Die . E i e r « x elf t;|emnrganz unbegründet totöbei* T'e n d ä«ß.'MI§etex notievten IM) Äs 16(>S K>>- i mm Eier 2000 bis 8150 K.chvo PüS. . Ist der GroßmäMHMÄ.jervsch'i.' sehr gxos;es Angc- Löf an.ULe i sch.« nd He-ti, >if Nächste: Mr-alber gering. Auch Nrurd '■<,?. , - gcho!?' ' , ■ ledeii; Dortii®i,»«ä2bvaBgaloM'Zis»«iii4^k|P|L ■Jg: für MVglicdeif'tmcl eingeführic' Gäste.* Donnsrstag ätaB.'l'i« ^nner,.O Uh|Kajbendsf j; im Sslla jfaftlonal (Liubäßal),' II., Taborstrascei ... f Profit eines wes'jiidiscbenOiciers! P ' SU « MW,«««« »»»»«»»»«»>»««»»»«»»» »»»«»!»»» UV Bühne und „Der WÄ«aer NalabeÄ". ' (Gqstsptel dar Mlnaer^ Diese Vorstellung ist einr Konzession der „Wilnaer" an jenes Publikums welches süßlich-elegischen Volksstückersatz literarisch wertvollen Ausführungen vorzieyt, und wer den Geist drr „MLniaer" von anderen Abenden kennt, weiß, 'daß sie wahrlich, nicht dem Zuge ihres Herzens folgen, wem» sie Stücke von der Dualität dieses schlecht und röcht drainatrsierten Tmitätchens spielen. Daß sie aber auch diesmal durch bildhafte Szrnerh durch scharf beobachtete BolkStypen, durch schöne Melodie« das Stück beinahe vepgeffen machen, sei ihnen hoch äugerechnet. Der SaHbatausgang zu Beginn des Stückes und das eindrucksvolle Bild des dritten Aktes sind die Höhepunkte. Darstellerisch Vagen Herr Nach husch und Herr Kowalski gatz^ Monders hervor und Herr Sie i n weiß mit außeroMntlichem Geschmack seine kitschige Rolle erträglich zu mache«. UnV da man die hoheitsvolle jüdische Matrone der Frau Judith L ä r e s sah, eine Krrze Szene die Schönheit Mirjam Orleskas genoß, alle vier Me hindurch ein ausgeglichenes, bis in die letzten Details gefeiltes Zusmamenspiel aller Mitwirkendrn, fanden auch dis Besucher anderer Geschmacksrichtung, als es die vielen, sch« ergriffenen Bejaher dieses Abends sind, daß man auch das Stück „Der Wilnaer Balabesl" gesehen habe« muß wenn :* von den „Wilnaern" gespielt wird, ZohlmnEttauß-rheater. ':y:- Nachdem ,^ZhG Hoheiff die Tänzerin" dis Vor LrMnM .JohMn Strauß-Dhorter vesrdievt hatte, ist nun ,^atja, di« T ä n ze r i n" dort «ingezogen, und «der hnzliche WiWo-mm, der chr derettet. wrtrde, dürs.« sie wohl zu längerem . Verbleibe» .nötigen. — Das ÄÄesPaar, -welches die Textdichter Leopold Ja e o b s o n und - Rudolf Oesterreicher ersonnen hobetr, find, späte Nachfahren der 'Ballcm-OpvrattAch^ ans «de» Tagest. des DaniÄ. DsMottätsch' un!d "-des „Dapferein- Soldaten", Di»' jungcr Balkastpriuz, der in fürfttircher AhmrnMösiWt Willkür für Siecht.' ergehen läßt, hat ein gräfliches GefMcht Ms dem Lmrde vevwiesen, dem 5datja, bk Tänzerin, enistammL, In Paris, Wb sich Fürsten »ach der ailwn Operrüengspflogen«. heit amüsieren, lemt er sie' kennen und sogleich ,Heben. Äü folgt ihm in seine entlegene Billa, die von ihren Anhängern^ seinen polttischeN Gestern, umzingelt wird. Da rettet sie ihm, dessen Werben sie nicht widerstehen kann, durch Flucht Ms feem Fenster dos Loben und wird schließlich die Seine. Gin niledüches Botschaftertöchterlein, dgs sich um jeden Preis kornPpomNieveA möchte, um ihrem Vater die EinwiMgung zur We mit chrenr Liebsten abzuringen, und dieser selibst, ein schneUger Botschaftsservetär, sind'flotte Gegenspieler. Die MusiL von. Jeau Gilbert zeigt wieder, anschnliches Können^. vornchme Arbeit und originelle ErfinduW darf man von dem produktiven Komponisten, der die. Operetten nur so Ms dvm Handgelenk schütz itelt, nicht verlangen, aber er kennt die Psyche seines P»^ blikums und ist unerschöpflich in der Gestattung emgänKchot Melodien. Das Walzerliedich will mich Dir. schenken^ das wie Mf Mendelssohns „Flügeln des Gesanges"'herein--, schwebt, das Couplet' von Hew und Leander, ein fescher Shimmy und. MMch andere Nummer hat es den HLvcrn schon bei der Premiere angStan. Die Ausfühmng war . auf. der Höhe, die Debrrationen und Kostüme wahrten Pariser Eleganz. Migi. Günther hat wirrer nach Wien heimgefunden und stattete die Tänzerin Katja , mit pvickelndem Charme und all ihre», schMspielerischen Delikatessen Ms, Karl Bach man« als Prinz Sascha war ein unwiderstehlicher Schwerenöter, Gisa Kolbe erfreute durch ihr entzückendes FiligrMsigürchen und chveswhe Tanzlau-neihr Partner Fvrtz I mH off war um heitere und groteske Einfälle niemals vevlcgen. Der Erfolg tyar laut und stürmisch. wie es sich in Wien für eine Operette &mt'- ,:C .. » '' ' i%; FoMWertbeat«. . Endlich hat Hans Müllers „Flamm c", biü por zwei Jahren am Deutschen Polkslheater ihre Uraufführung Erlebt hatte, den passenden Rahmen gefunden. Auf der Bühne des JostzfstädtertWtM sind das Dnevö ruHriMr PenigeL - verrufener Häu^r M die Notes die' üWisseÄich. und! tvissenKch Hineingedatend dirrchmachen, nichts Seltenes, Während aber die französischen Schtvankautoren, die sonst hierzu Hause sind,Nür das Komisch-Frivole solcher Sittka-' ttonLn und VerwiSlüngen ausschöpsen, kommt Hans Müller tragisch. Ueber die Echtheit Mer Tragik ist Mn anläßlich dev Mufsühvung gestpitttztt Wörden. Damals wurde auch . bereits die schaUspielerMe Leistung der Frau R o l o n d in der weiblichen Himptrolle hervorgeyoben^ Es eMrigt also, heute nur dre Feststellung, ^ß auch ihre jetzigen Partner, die Damen Ma'ltzM, Sasttza, Fröhlich mch Jrftffp Ne M Strehlen riihmlichst zu. dem a»: t':'v rritet; .Statt/ Herren.Fuchs, . Lundt.M Sti folg beiirng.";'." ■:?n hy snnden hat.

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