Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1398 (3.1.1923)
- Date
- 1923-01-03
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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fte 1398 Me», - '.AvyT.. ' 'v.f ■ tt Moegerezertttng. 3. Jänner 1923 Seite? B u t ö t kea 1 er: iMorgm fltlundt öi« Komödie ,,D * r . r Jlo m Eckel d e v e g e* von Bernhard Shaw zur Auf. Mruna. Anfang 7 Uhr. : fl h o fre m < e t ft t o!ert tJforoen tbirö zu erhßhk-n Misen. zu« r rff e n Ma l». die Gryftske in drei Akten j,D e r K e r r B e i t« i 5 t g tt ».;'©-»■ K N ch e s Volks f f» e~« 1 e r - fllr nächste ÄtzuW ivirh Käns MHlsers fünfakitcies Ecknüfviel ,D e r Da mV tt* oder „$) t e ® t sagte n" vorbereitet., Für di; Abendvorstellunpen Irrten nunmehr die früher in Bettung gewesenen normalen Aber dpreise nieder in Kraft. ' Raimund- The a t e rr Keuie. 7 Uhr abend», findet di« AuWhrung von Gebilde t e M e n f ch e n"mit Willy Lhuller in der Louprrolle patt. Lar l-T hea ter: Samstag. halb l 1 Uhr, Nachu. »o rste I tu n g. S uß»r ErlovoriiSgen von Josma Eel'm mit Dr. Rcill Donatzkh am Klavier, MoxVrod.Keinrich Cisenbach. Äar! Farkas und Fritz Grünbaum, kommt die «Klab^ia Partie" zur Aufführung. —' Aao»i Aslan vom Burgiheater Mstiert morgen und übermorgen in der Operette ,D i e Bajadere". Theater in der Sosefstadt: Sda Roland Mffiert heute in der Komödie t e Za r i n" (halb 8 Uhr) M mvraen in dem »Schauspiel .T h e r e s e R a q U i n" (bald 8 Uhr): Nebermorgen wird r! i o m" gegeben. Kansi Viele tiilt da,in nach ihrem er olar-ichen Berliner Galt piel zum erstenmal wieder in Wien auf. Josef Jarno spielt den Liliomi(7 Uhr). Neue Wiener B ü h n e: Keule um 7 Uhr abends Hremirre des dreiakligtzn Luiispiels »Banco" von Alred iSavoir mit Seopoldine Konstantin, Arnold . Korff und Käns Äacknrr als GSjtrn. Sämtliche Logen und Sitze find vergriffen. ««man» Blumenthal KM einen neuen jüdischen Roman .Tilg u l" vollendet, der demnächst ick Verlage MnaWM" ierfcheint. " - ■■■ Johanues Brahms, ein neuer Uraniavortrag. Ter neue Wichechotungsvortr-ag von Hormine Neu ha, welcher Donmrstag den 4. d., halb 8.Uhr, im Kleinen SaÄle zur ersten Ausführung gelangt, will das Verständnis für BvamSsche Musik Mdern. Brahms' Werlte, seine Lieder, Kammevmusilltücke, Movwevke ustd Orchesterstücko, sind dl« Sprache eines gediegenen, wahrhaften Musikers, . oft von blühender Melodik und «ich an innerem Leben, für die allmählich volles Berfftändnis her-cmreift. Bei de,m Vortpage wirken außer der Verfasserin Elsa Echmid Risetta Deutsch, Julius Pahak ustd Hans Naval (Gesang) mit. Am Lesepult: Direktor Kinck Jäger. Julius Wolfsohn ist' Dr eine Reche von Konzerten nach Holland/ verpflichtet. Der Künstler wird dort unter anderem auch seinen bekannten Vertrag über jüdische Volksmusik abhatten und seine.bereits populär gawordmen. Paraphrasen über altjüdische Volksweisen spielen. Sein Chopin-Abend, zu dem nur wenige vestliche Karten an der Konzertkaffe Güftnann (Kärntnerring 3) aebltebrn stich,-findet «n L. d. um 7 Uhr im Mittleren KonzerthMSfaal statt. zur Anzeige gebracht worden- P, ereignete-sich anr 24. August v. I. Er^wurde beobachtet, wieder von der Märzstraße, wo er wohnft über den Retthosserplatz,. Beingasse und Felberstraße ging,- dort Schenw auflas, überprüfte und tvegwarf; dann ging er zur Mestbahn, hob einen Fahrschein auf, der bereits durchlocht war und stieg bei der Marmhilferstvaße in > einen Wagen der Lime 18. Der Schaffner, in Unkenntnis des Umstandes, daß es sich um eine aufgelesene Straßenbahntarte handelte, behandelt« den Schein, desstn Laufzeit Noch nicht abxstlaufen war, wie eine normal erwotbeNe Karte als 'g ü lt i.g. Der Anzeiger Legitimierte sich nunmehr/ und. forderte den Geistlichen auf, Pen Wagen zu verlassen. Der Revisor hielt ihm vor, daß er ihn schon wiedecholt beobachtet hcche und heute die vollste Gewißheit erlangt habe. Dr. Rotier erklärte^ es müsse eine Person-Verwechslung vorliegen, er komme soeben vom Burgtheater. ES wurde von seiten der Stvaßenbahndivektion die Anzerge bei der Staatsanwaltschaft erstattet, diese erhob daraufhin die Anklage gegen/ihn wegen Prellerei. Der stmtSanwaLtschaftliche Funktionär Dr: B iünlowiez Loantragte die Verurteilung, jedoch unter Berücksichtigung mildernder tt m ft S n d e, die b e - dingte Verurteilung, Der Angeklagte sei bisher unbe- - schölten, 85 Jahre att, und iü drückender finanzieller Tage: Er beziehe bloß eine Pension von 116 Kronen. Der Richter sprach den Angeklagten frei. In der Begründung wurde im wesentlichen ausgeführt, zu dem Delikte der Prellerei gehöre, daß jemand einen Schaden erleide? Im gegenständlichen Faste hat die Straßenbahn keinen Schaden erlitten, denn die Laufzett, die Dauer der Benützung der Sterte, war noch nicht abMaufen. Nur darauf kommt e8 an, nicht auf die Person, die die Kart« benützt. Gegen den Freispruch hat Dr. Bibulowicz berufen. EeslemtzMe Krone Auszahlung Wie» In Zürich notierte die österreichische Krön;. . . die Sperr. gestempelte Krone. die tschechische Krone. . . . die Mark. . . . ... . . Agram Bukarest ...... . . . Soffa i Budapest. Warschau. —.0076 kentlmer. -'.0075 kentimer. 0.0075 0.0076 16.45 0 07V, 3.10 3.65 0.217* 0.03 ( Ö.Ö&75 ( 0.0076 (16.rÖ t 0.07V, ( 1.35 . ( 3. 5 ( 3.65 ( 0.31*/* ( 0.08 am 30. Dez.) am 30. Dez.) am 80. Dez.) am 30. Dez.)' am 30 Dez.) am 3). .Dez.) am 30. Dez.) am 20 Dez.) am 30. Dez.) fas «cheiesene SttatzmbahufahMein.; Bor dem Oberlandesgerichtsvat Dr. R-ehodü'(Bezirksgericht Fünfhaus) hatte sich in den tetzten Tagen der emer. Pfarrer uttd Relitzionsprostffor Dr. Joses Rotier wegen Uebertretung der Fahrtprellerei zst verantworten. 'Die Genannte Uebertretung soll er dadurch begangen haben, daß er einen Fahrschein der elektrischen Straßenbahn vom Boden aushob' und in die Elektrische stieg. Er ist wiederholt beobachtet worden, und zwar von Funktionären der Stvaßenbcchn, wie er .Karten aufgelesen. sie geprüft und 'dann eventuell benützt hat. Der unter Llnflage gestellte Fall, -der von dem Revisor Duron Illnner 1923. * Kurs r« tta&tifci Geld Ware Geld Ware Zinsfuß 4 6 6 8 J Sie ISiseuprelse.; In 3 S r ich ist üestilN die Del chsmark um e.ne Kleinigkeit, von 0.0737 1y^84, mch die t f ch e ch i' f ch e Kröne von i6.50 auf 1645 zucÜKgegangen, .dagegen erhShte sich der | r ä N z S f r f ch e F r a n,k e n von?38.h5 auf 39.2 .) und die ö ft e r r e i ch i sch e n Z ä h l u n g s m i t t e! wiesen unveränderten PreiGand auf.» > Sn V e -r t i n sind die fremden Zählungsm'ltel neuerdings zurückgegangem D o ll ar ermStzigks sich von.7631.62 auf 1241.85, P f und von 3B.915 auf 33.416.25, Schweizer Franken von 1384.0? qpf 1374.56 und Zahlung- Wien von 10.52^auf 10.39. Lediglich der sranzSsi sch e Fra« k e n erfuhr i« Einklang mit der höheren Züricher Noiierung eine Befferung von M.1S auf 533.66. Sn W i e n ergaben sich nur geringe Veränderungen,. wie nachsiehrnde osfizieve Notierungen zeigen: Vervkkentliettunxx der Deviseh'zentral* vom 2. Devisen (Schecks und Aussahlungcii) . Amsterdam f. 1 hol!. Gulden, Agram l Jute.,Krone« . . . »elgrad I Dinar . . .. . » Berlin 1 deutsche Reichsmark Brüssel 1 belgische Francs . Budapest 1 ungarische Kronen Bukarest i Lei ... ... . Chrlstianla I uorweg. Kronen Kopenhagen t dänische Kronor London I Pfund Sterling . » Madrid ,1 Pesetas . . « . Mailand f Lire . . . i , » New York I Dollar. , . , » Paris I Francs .... . . Prag 1 tschecho-slow. Kronen Sofia 1 Lewa ,. . . .. . Stockholm I schwedlschßKronor Warschau f polnische Mark . , 7 Zürich 1 schweizerische Frincs . 3 WS.-- mr.- WS.- 701.7. 9,60 9.90 ,-9.35 ,.9.61 4% 4694.» 4706.- 4644. — 4658.-; 6 27.65 27.95 27.65 27.7j C ■ 5 13260.- 13290.- 13380,- 13280.- 5 14495.- 14525.- 14460.- 1,4490.-, S 325550.-326150. -325600, -,3Sl' wO.— SV, 109!0.— 10940,— 10910.- 10940.- “ ß 3549.- 3554 - 3525- 3534.- 70175.- 70335.- 70175.- 70325.-. 51t9.- 5131.- S0?4.- 5 86.-. 2137.- 2143.- 2137.- 2143;- 459J50 460.50 474JU 475.50 6 4 5 k 4% 18880.- 18820.- 18780.- 18820.- 3.65 . 3.75 3.65 3.75 13285,- 13315.- 13285.- 13315.1 Noten Amerikan. Noten v. 5 Dollar aufw, , kleinere . . . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . » * , 100 , 9 G kleinere» , » Dänische Noten 100 Kironer . » Deutsche Noten zu 1000 Mark. e v , lOO t) . . p . kleinere.; . , Engl. Noten von 5 LivreSt. ^tnfw. » „ kleinere . .... Französische Noten 1QQ Francs . Hol'ändlsche Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw. » , kleinere..? Jugosl, Noten nngest. zu 1000 Dinar » » » ». -100 w . h q -' tüidnere » Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. . . kleinere.... Rumänische Noten zu!0Q0u.500Lel , » kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel , j; » kleinere. , Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische NOten.IOO Francs Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-siow. Not. v. 1000 aufw. , a kleinere . . Ungar, Noten (neue Em.) zu 1000 Kr, p »zu 10.000 Kr, '» » -. . . kleinere . . . . . 69875.- 70175.- 69875;- 69775 - 70075.- 69775.- 4635,- 4665.- 4585— 438— 442— 453— 418— 422- 433— 14320— 14380— 14295.- 9.45 10.45 9.20 324750— 324559— 5060— 277<0— 3512.50 3492.50 3257».- 325550.— 5090— 27900— 3527.50 3507.50 992.- 324800— 324600.- 5015,— 27710— 3492.50 3472JM3 7C115— 70075.- «r 437— 14355.-^* 10L» 323800— 325600— »45— 27910— 3507.50 3487.50 678— 78'— 678— oM 13110— 13170— 13110— 13170— 3.45 3.7? 3.« 3.73 3.40 3.70 3.40 3.70 386— 388— 381— 383— 386.- 388.- 361— ' 363.^ 18660— 187«— 18560— 18640— 13195— 13255— 13195.- 13255— 10785.— -10845— 11785— 10845.— 2120— 2132.— 2120— 2130— 2115.— 2185— 2115.— 2125— 28.50 26.70 26.50 ' 26.70 2M5 ÄiK 26.41 Re Aussichten der reMiudustkle l« PMWl^ HI.; . v : : . . SteWoff- und Arbeitsverhältttisie. Cm Umstund, der die Entstehung einer TeMiMtsttte in PaMma ganz lbesonders, begünstigt^ ist die SerchtigW der RohstoMefchaffiMg. AeHPte» bringt bekawntlH riestgs^ Qu-äMtäten von RohbauMwolle zur Ausfuhr, vov astrstr^ nach England, wo eine Anzahl von Spmneveien ausfchliG« lich auf bk Derardettuing ägyptischer PtoveMMn eisigerichtet ist, eine Tatsache, die nebst anderen vom wrrtschüfta' lrchen Momenten, die englische Politik Wgenüber ^WM und vor allem die Finanz- und Steuergesetzgebung Mt anKo-ägyPteschon Verwaltung viel stärker beeiiMüßt,. als man gewoMich Äuniimmt, jedenfalls starker, als bloß pvli-» tische ErMMn-gen. So: hat Englands zteMwüßte Politik es verstanden, der ägyptischen BÄHteimW billiges Mehl zu verschaffen, dadurch den Getreidoanbim MivrntaM zu gestalten und auf diese Werfe die Lgndwirtschast dort zur Baumwallkultur anzuregem Andererseits wurde d'te Vcharbeitung von Rohbaumwolle in Lande - selbst durch Son» dersteuem erschwert. Menge und W-rt dev von Aegypton ausgesührten Rohbaumwolle unteTtegen nabürlich dirrch Ernteergebnis, Anbaufläche und dergleichen verursachten Sckwankunaen: immerbm liefern die ägyptischen Bauüte (Nachdruck verboten.) SeWchtm M» dem «mm Mlfe. Von S. Zeurach. . (Hnß dem Hebräische«, übertragen.) Brachfeld. ' 11: '■; Plötzlich sichren alle Köpfe m dir Höhe und aller Blicke waMen sich gegen die Tür,- an die von außen leicht gepocht wurde. . . \ Aus unserer Mitte erscholl der Rus: — Herein! Da wurde die Tür. leise nach iimen zu ausgrsperrt mnb in der Oössnung erschien Reb Hoix, der Siastausseher. Zunächst kam sein langer, wohlgepflegter Part wie ein schneeweißer Fleck zmn Vorschein und ihm folgte allmählich sein ganzer wohlbeleibter Körper nach. So blieb er in Ui Mitte des Zimmers stehen, die Pfeife im Munde, civ er unter sirinem dicken Schnurrbart hervor dichte . WÄken unamsgrsetzt in die Luft steigen ließ, indes si'. : übeyckaßigen. Trunk umnebelten, von MM'.Hichi:- vulgären Lächeln Matt Klebten Augen Me Zeitlmig l ,^nd unser Tun musterten. -Zuletzt nahm er die Pfeil. dmrr Mundestrich grmütlich ben Bart, und mit deroee Baßstimme, wie er sie stets im Gespräch mit uns. anschlug, da eL sich einbildete,' Äasi sie ihm uns gegenüber Mehr Geltung verschaffte uttd^den „Aufleher^ in ihm greifbarer zum Ausdrucke bringeschlercherte; ec uns Mr gewohnten Grüß entgegen:!\ '!. ■; - ' , " ' . Guten Morgsm Bursche! , / Einer von uns warf! sich zn ünsevem Vertveter aüf uüd- Schönen, guten Morgen, Reb Joir! 'Wanst wird . aoläutet?. . Er brummte, scheinbar erbost:^ — Oho . . . Ihr habt euch heute beeilt. . . Auch der „Not :" setzt mir schon seit etwa einer Stunde zu. Er schritt langsam von Tisch zu Tisch, prüfte die Ge* wehre, betrachtete sie mit einem Kenneva-uge, lobte und tadelte, hielt uns mit Anspruch auf Fachtenntuis - einen Vortrag über «die Kunst des Schießens und ließsich mit uns, weit ausholettd, m ein langes und umständliches Gefprach über unglaubliche AbenLeuer ein, die er usts schon Mher unzählige Male erzählt hatte, und die er immer, wteder mit .denselben Worten, denselben drolligen Gebärden, denfelbsn faulen Witzen bis zmst Uebexdvnß wiederholte. Mötzlich tönte vom Hofe herüber die Stimme des Vovgesetzten, diesmal besonders nachdrüAich und gebteterifch: Reh Ioir„ zteht die Glocke! Der Gevirfene machte sich, hastig auf. üind dnrchmaß Mit großen, vom Alter wankerchen Schritten das Zimmer, wobei er -seinen Bart nach rechts und nach liwks schüttelte, den Mund kvamphast verzog und mit den in eine Art feüer, fchmußiger Seligkeit getauchten Augen blinzelte. Im Abgchen Murmelte er: -— Seht euch Mw meinm ^Rotsi" an, wie er . sich breitttiacht! . N ' Dte Glocke erksang. Im Äuhatte jeder seinen grünen Gürtel umgeschnallt. die Waffen angelegt, die Gerätschaften zusammdtzgeräfft und, naWm ev-sich verstohlen mit einem ' stummen,' tiefen -und durchdrttcheiMen Blick 4m Zimmer .Mgesehen hatte, begab er sich nach dem Stalle. Unwillkürlich Machte das Herz eitt mwifftimmtes sehnsüchtiges Gefühl 'dstiger schlagest, niE ^W Fnrcht oder Feigheisi sondern «ine arÄre ähnliche EmHijchung. Die Arbeit ging in voller Ordnung vör-sich, Die MiülMe 'MnOen.«tzgtMK, , vor die, Pflüge, gespannt und die. Zügvl Mchen chnen ist s die Gebiffe eingeführt, 'wahrend^-He noch wassernd Me-. ' derkauen begriffen waren; und äls der BoWsttzt« zu uns '-lhemstterram,'-Md' er uns schon vollständig oMsgerüstet im ' i Lochote^emerLartzid*.. ' Er gesellte ' sich zu uns, zerstreut, ervogt, sein Micher Bart bebte, und indem er sich in-seiner ganzen gerade nicht, sonderlich hohen Statur aichurichten däriühte, begann er: — Heute nach ,,Em-A-G'abel". / Wir lachten. / ... v — Das wissen wir ja schon. ■ - Er. fügte hinzu: — Wie ich hove, steht uns em Angriff seitens der arüLL« fchen Besitzer bevor. Um Gottes willen, vorsichttg mit dm Waffen . . . Ich komme bald nach. - Und zu ReL Jörr, der in demütiger Haltung aMts stand, halblaut. unvexstäMiche. Gilbest vor sich hrmnstvmelnd und nach irgend einem sinnveicheN scherzhaften Worte suchend, das den aufgeregten Vorgesetzten Seruhige» sollte, schrie er: — Sattle nvein Pferd! Wir bestiegen die Maultiere und rttM.züM Top hinaus.. Vor uns. dehute sich, die Straße, dievom Bevgabhang abwärts führte, weißschimmernd rmd vom Nachttau getränkt. Im Oste«, jenseits? des Jordan, dopt, wo dte Klippen das Gilead noch in ihr Nachtgewand gehüllt wären, schien es, als ob der Himmel wellenförmig wogte und zitterte, und ein dunVökblairlicher Streifen, wäsieritz und durchsichtig, stieg langsam ompor, Vevmenizte sich mit der Finsternis, sie allmählich a'btvnend, verdünnend und Vvn Sekunde zu Sekunde immer mehr über sie den Sich Vavöntragsnd. In der. Lust roch es nach Morgensrifche. Die Haut dör Hand^ welche die Zügel sthrten,; schvmstpste-gufinimen. In den Nasenlöchern verspürte man ein Jucken, das in den Augen Tränest hervorrief. Nach und nach Wunden die Glieder ganz starr. Nur jene Körperteile, die den Leibern .bet Tiere mche waren, soM die augenehme,, feuchte Wärme em, ss^doitz der ganze Körper unbewußt schwerfällig wurde' «u-d imMer fester sich an das lebendige Fleisch schmiegtejo iootiM Ue .(ktöpDte. 1 .....