Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1389 (22.12.1922)
- Date
- 1922-12-22
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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si;'i580 :v ' #!>—»»»«**■ ■ --» ->»»»->, r *wm hinrnivimt), daß d« beidan Mch diesem furchtbarsl-n 'Opfer, daS ein Weib brrn-gsn kann', sich m «inst«, höchster Li-M vereinigen.-- Wm der Gelebte -otrd kamt doch eifersüchtig, beschimpft, schlägt sie und erschlägt, sie schließlich. Hütten nicht Reinhardts RvgiÄünstegvüMfth nachMo-lsen, Wäre eS diesor P-vömieve übel ergangen. Aber Man sah zum Exempol Lei! offenem Vorhang die Dvohibühve Kr Tätigkeit, sah hiMerew- Lander die Wandcl-gänge eines' ProviMheaters, den dichtgefüll" iten ZuschErvaumr wührerÄ» eurer Bovstellamg, d«S Treiben! hinter den Kulissen tvcihrend iber nänflichen Vorstellung und iikkch'chie enMckt -in die Hönde. Wertvoller als diese auch m. >SAvn nicht'mehr neuim Kunststückchen schien unS die Emtöi-r- Hing der SpiMMng aus die Darsteller und. ihr Ausammeir-! wirken, Ferdinand O n n o Elsgenmrmnen, der sich in der # j scheidenden Szene <vvg übevschrie. Neben Hchene Thimtg,. die jnber die wunderbar Geste der reinsten, nick schmerzen-sreichst-e-n,!der mMevl-ichon Liebe ver-Mt, mw 'deren Hingabe an ihre Kunst vvrvhmngswüxdig ist, waren insbesondere' Theodor 'Dan egg er aW Tondichter, VMor Kutscher« als iSchmierendinektor -(es gelang chm. ein« Charaflergestcckt, wökche!hoch über der Vorlage stand) und Aurel %cto> o t >n y in einer!Episodenvolle he-rbovagend, und fast alle anderen MitvwivteMm vortrefflich. Mit den Hauptdarstellern dankte Max ' Reinhcrodt für den- Boifall, der Mt starklMN Widevspmch geHvn das Miick M kämpfvu hatta." - . ' ' . O. A. » - .. . . rr-t-' /' M» dm Amtem. . - ■ » ur gthealer: Morgen, 7 Uhr. zu erhöhten Preisen.!s lehr dos Leben* von Sitmann Supermann, .w. Mittwoch den 27. p . 7 Uhr, w© i t fünf $ r a tt ft f tt r t c r“, Donnerstag den 83. d.. 7 Uhr. „L ou i o F e rd t n aud, jPrtnz von Preußen-.. A k g d e m i e t h s a t e r; Vorasn. halb S Uhr« zu er» hShtrn Preisen ,D e r R a u d d e r S a b 1 N e rinne Mitiwoch den 27. d, halb 8 Uhr. .Di eFrauvon v t t g Jahrenvon SN-Dara. — Donnerstag den 28. d., halb 8 Uhr, «D i'e Mütter* von Deorg Kirlchseld. Vo! ksöpek: 5eute ,W i l h e l m % e \!*. . Deutsches Do! K S t heate r- Morgen Urans. Mrung von Karl Echönherrs neuem Drama S*. Eine iössenttiche Generalprobe findet Mt statt. . > | R a i m und . Th e o t e r: Die heutige (krltouMhrung des Schauspieles *S t ein u n ter Stet um* von Kerjmann Hudekmann mit Äugen K löpfer als Fadod Disglrr 'beginnt pünktlich um 7 Uhri — Morgen» 8 Uhr nacl mittags, bri isryr kleinen Pteilerr das KindermStchen «S Ä nr ewlttchen*. lAn dm Heiden Feiertagen abends ,.S lein u n t er S t e t n e n*. Nackmittags im Aalmen der Wiener Kammeroper »Zar «nd ,3 im m ermann-.; , > The a t e r i n - e r I^v fe f st ab t: Leute beginnt Äevpoldine Konstantin ihr Gastspiel in der franzviiichen iÄomödie ^D i e, S ch u il H d e r i K S k o t t e n*. < L u sttpie Lt h ea ter: Leute, ha'lv 8 Uhr. Urauf. MiUng der Operette «M i h Bla u b « r tH von Poroles Milo und Ernst Neubach. Musikvon Lans May. I Frl. Gerta «Santa vom Joleistädrer»Thküi^ gastiert ah ihruie m der „Ä ö I l'e" rm SensationssKeich »D ar rüget, j l o f e M ä d ch e n“.; : ** Ernennung. Der mit der Leitung des Unterrichisamte» cheirauie BundesuftMer hat den Professor der Mustkakademie. Dr. Max G rÄ t» -tzum 'Mitglied der Musik-Eiaalsprüsungs-! kommt tfton ernannt. . Tanl Tfchernichowski m Berlin. Am 17. d. ist dve höbrciischa Dichter Saul Tsch-ernichowski in Berlin einistewoffen. Tsch^rmchowski' wohnte in den letzten Jahreu in ^Odessa und ist über Konstantinopel nach Berlin gekommen, wobei die Reise Odessa—Berlin, drei Monatein Anspruch geitrormnen hcri. Tschernichawski'hat die Strapazen KiernUch girt iüberstandorr und steht sehr -frisch aus. In einem Gespräch mit!'dem Berliner I. C. B.-Vertpet«r sagte er: „Ich bin der langen Ruhe müde, ich. will arbeit-eu." TschernichowM wird für NN- Mtimmte' Zeit. in Berlin Anfenlhalt nehmen. . 1922 Rolandn© Ensembte-dastsplel der W1LNAER TKU«*PE Honte Freitag deti 29. Dezember 1628, 7 Hbf IbaHd« Sctwuspl«14a 4 Akten von ,L«onid Andre!«» Eine Gesellschaft bet MuMftnmde i« TestNwiw. In,der jüdischen Stadt Trl«Äwi.w . hat. sich trnläUich der AwvefeMit des bekannten.Wiener Musikers Prof. Artur Wolf eine Gesellschaft der Musikfreunde unter dein Titel Choweweh Hanginäh gegründet, ivelche sich die Mvderung ikwücher Komponisten, die Pflege und VeMeituirg der Musik und speziell jüdischer Volksmusik und fMiehlich die Schaffung eines Konsewcrtormms in Tel-Awiw zum Zie^^efttzt hat. Dem Bor-- stände gehören -unter anderem der WW.'g-emveister -von Del- Awiw Herr Di^ngoft, f?vau Berkenheun, Opovrrsängcrin cmS Warschau. Imu Pen Du'binsktz, Kb«vievvirku«fin aus ^Odessa, und der Leiter bet Iasfaer Mufikschul« SMmith.. Direktor Hopenko an. Die Leitung der Gesellschaft deabsichtlgt. sich an jüdische Musiker und Müzenr zu wevden. um sie zur Mitarbeit und Propaganda zu gewinnen.' Die Adresse der Gesellschaft lautet: Ch'oweweh Hangrnah, Lel-Awiüv bei Iasfa^ ........ . . w. .1 / SchrvchMr Krone Auszahlung Me« Sn Zürich vottstte bi« österreichische Krön». . . -te Sfterr. grslemprUe Krone. .hie lfcheÄiiche Krone. . . . hie Mack......... Agram, Dokareft . •*«••••» Sofia . « » Budapest . . - . . . Warschav. . v . . .0076 fienfinok IMÜN-L» 0.0075 0.0078 1583 0.075/. 1.45 3.10 8.80 0.22V* 0.0$ / ( 0.0075 ( 0.007« (16.75 ( 0.07V, ( 1.45 (3.05 ( 8-87 im% (0.0$ am SO. Dez.) am 20. De-.) am 20. Dez.; am $Q. $t|») am 20. Dez.) am 20. am 80. yoz.) am 80. D< am 2v. Dez.) Ler Machlose VniverMtsvrofchor. ' Bor tem ÄeMaldNlgigerichlkhos« Ä«bW« Mß«n> ch> Universttätsprvfessdr für drn Fall des nngimstigen PerhandkllP-ausg«ngeK sÄH iMdachwMeit und damit dr^ Hhr- -stelln«g'W«tt^'KehÄ8DeL Äu..Mr-t^ofeB« .der VMstzen Philologie in Wien Dr. Karl Prinz war für den Lehrstuhl d«-r klastischen Philologie'der Universität Graz Hemsen worden. Gr nahm die Berufung «nter der Bovaussetzimg an, dnß.'chm ftl Graz' eine entsprechende Wohnung zur DerfÜgunz gestellt werde.; Das IlntervichrSMWeÄum bemühte sich w dieser Hinsicht und eS wurde chm vorn Wohnnngsamte eine angeforderte Wohnung im Hause deS Univevsitätsprofestors Dvktor Anton Waßmuth zur Verfügung gestellt. 'Später nahm .jedoch Professor Dr. Watzmnth diese Wohu-Mg /fur seinen Sohn. Iden OPermagistvatSM' Dr. Anton WastMth, in Anspruch, das W-ohnungsämt.anevkönnte den Eigenbedarf und kündigte - daher dem Proftffor Dr. Prinz vierzchntögig die Wohnung.. Professor Dr. Prinz erhob den Ew;p"nch an den Mietsenat,; indem er auf seine drohende Obdachlpstgkeit cmfnrerksam möchte. Das Mietamt, verfügte daraufhin, haß aus Billigkeitsrücks-ichten das WchimngSamt zuwarte, bis für Prof-estor Dr. Prinz eine andere Wohnmrg gesunden sein werde. Gegen diese Verfügung erhob nun Professor Doktor Watzmüth 'die DefchweOe .an den "VeyoaltÄNgsgerichkshoft varwelchem gestern Profestor Dr. .Prinz, der seine Sache'persönlich vertrat, die Erfläruieg aibgah^ daß er, falls der Bevwalftrngsgerichtshof der. Beschwerde de8 Professors Dr. Baß« muth Folge geben würde, bnchstäblÄh obdachlos wäre nnd seine Vorlesungen, Uebungen und Prüfungen an der Universität einstellen. müßte. Der. DrrwaltungSgerichtshof (Vorsitzender Präsident Dr. Schuster) gab der Beschwere Folge und hob die Gntfcheitmng des Mietamtes als rmgefetzlich auf, weil cß 'geschttch unzulässig war, «n vre WchnnngsMndrgung die Bedingung zu knüpfen. daß voverst eine andere Wckhtt-untz für Proftffor Dr. Prinz gefunden Iverde. —- Für Professor Dr. Prinz ist somit der Fall der Obdachlosigkeit tatsächlich eingetreten. GewMge Ariseruns der BsnknoteuumlWstt. In der zweiten Dezenrberwoche hat hm Banknoten-i umlauf MN 833,1 Milliarden Manen zugenom>ne«i und erreichte, wie qus dem gestern veröffentlichten AnMeis! der Oeftdrreichifchmngarischen Bank hewovgcht, am 13. d. den! Stand von 3,7 BiMonen Kronen. Die Gteigevung ist gÄßtmt-j teils auf die Zunahme der anderen Aktiven stn Betrage tzoNi 162,9 Milliarden zuvückzufirhren, denen eine Mnahme der! sonstigen Passiva «m 104,1 Milliarden gegenübersteht. Mer! den anderen Aktiven verbergen sich bekanntlich di« von *&■ Deviftnzentrak snfgenomrnenen Devisenbestände, wofür sie^ Kranenmten von der Notendvuckevei bezieht. Die Sunshtve-/ des Bank-notennmlcmfes ist um so bemerkenswerter, M der! Wechfeleskompte n-enÄchings um 38 Milliarden zurückgesmM»! D. Durch Abhchen vhm Oirosirnto sind löZ . Mlliachem rM in den Ver$chr getreten.! Schuieizrrische BMigung an der AMsche« Weag-A.-T. -! Graz, SI. Dezember. U-m dem MSbau her (verte zu heschlArnigen Md den Bau anderer M Mßew Bauprogramm vorgescheper Wasserkraftwerke in nra-rt in abschhaver Zeit in Angriff zu nehmen, hat stch djs Steirische AMg A. G. an das ausländische FimHkspM mt BvterliMMZ gewendet. Auf Gvund der günstigen Mpta* MttätLherechn'Ungelr und Bamnöglichkeichn hat Mr schwelAerische Banikgruppe bereits zugefagt, mit miMstWtz vier MAiowen Schweizer Franken an dem Uüterwchmett sich §u beteiligen, 'wenn das Land Steiermark entsprechende Sichechelten Liebet. De-r heutigen" Sitzung des Wrischsn Landtages lüg! ein bezüglicher Antrag vor, wonach die Landesregisrnng im Ginvevnchnten mit-dcnr Harrptausschutz des LaMageS ermächtigt wird, die Sicherstellmdg für die BerziPfm^ E Mgnng eines ausländischen Da'rlchMkhMß M M von S Mllivnen Schwerer FraiM W tzech hack D übernehmen u>nd allerrfalls Nealbesitz des Landes htzpythe- Sarisch zu belasten. Dieser für die steirische. WasssMst-» bauaktien bedmiungsvolte Antrag wurde dyn Mn IWr tekn ohne -Debatte einMmrvg angynvMNLM ' . \ Silllegung her Wolle,sdorfer Werke. In ein« gesjnm aL- - gchÄtsnon SWng wurde gsgen diie St.«niWm der stMlihsn Berwvtsr der Beschluß gefaßt, den Betrieb ^der WöArsdokft« WE von heute cm teifitoeife stillzufegesi,' Die-VvetM-v'ick Berliner A. E. G. in der Pevivaltung fmd enischlostrn, es auf «me Liquidation des Unternehmens anbrmcks« zu j lasten, fM dis Regiopunz nicht «if chve Wmvsche bszüg^ch der MachdvuÄ verboten.) I ■5F am dem nmm / Bon S. Zemach. - dem' HebrAschM übertragei-..^ - - -' rv. - ",''!- ‘: " Hermwoch. Der untersetzte Lauer eilte M seinen: Pfluge, spannte jdaS Pferd aris und, ohne jemand zu fmgen, sprang er im!Galopp dem. Dorfe zu. Nach einer halben SMnde kam er!zurück und mit ihnr, auf dem Pfevde rrtiend, der Schächter!deß Dorfes, dein das Ende des Schlachlinesters im Futteral! Mt tcr de m Mantel, heworschante.! Niemand sprach ein! Wort der Austrnmmng oder deS fPvoteftes. Stillschweigend begaim nran den: Ochsen die .Füße zu binden. Er setzte sich nicht zur Wehr; im Gegenleil, schien zufrieden zu.sein,, daß rnmn Hn auf die Erde! moderge'worfen hatte. Damuf setzten sich ihrn einige baumstarke Bauern auf.den leeren, eingesunkene:'. Bauch und der Schächter fing an, ihm Mit der Schärfe feines Messers äMr den Hals hin und her zu fahren. Plötzlich schnellte der Ochs empor, schleuderte die lMnern, die auf ihnr faßen und ihn zur Erde brückten, zur Seite,' zerriß mit einer. raschen Bewegung - .und letztem Kvaftmlfwünd die seine'Beine unstchnürenden, v»-m Retzen modrig gewordenen Stricke zrnd begann mit bluttriefenidenr -.^aLfe längs des Grmidstückes. zu rennen. So lies er etwa .tmte Viertelstunde wie wahnsinnig das Ärslndstück entlang, einen roten Streifen hinter sich zu-ücklastend. Als er im ^Saufen auf den mr Felde liegenden Leichnam stieß, blieb er für einen Monwlst, wur für einen Momenit, läng, stehen!.imd rannte dMN unaufhaltsam wovher, Endlich ginig ihm! der Atem aus und er brach Wlos zusammen. , , i .' Einige neugierige Bauern näherten sich "dem gefallenen?Liere und.machten sich an ihm zu schaffen, die anderen gm- >gen Achill Meinander, fedex U seiuem Mtge, Mein Brotherr überließ mir fein Aernes, eÄMborne'S Joch Ochftn mit dem Befehl, an ferner Statt dis Arbeit fortzufttzen, und ging nach Haufe. In seinen Augen standen die hellen Tränen. Am näch stfolyenden Tage arbeitete ich wieder auf deinselben Felde, mein Brotherr war nicht da. Gr blieb im Dorfe zurück, um das Fleisch des geschlachteten Ochsen» das man iJjm nachts ins Haus gebracht hatte, zu vevkMftp. G-egen . Abend bee-rlten sich die Hauern, früher als sonst die Arbeit mvederrnkgen und nach Hause zu kommen; vom Geruch des gekochten und geschrnorten Msches angelockt, der sich von Haus zn -Haus verbreitete, wo die Frauen den ganzen Tag über geschäftig hin rrnd her liefen. Vom Felde zürückgMhrt, traf. ich meinen Brotherrn mit seinen sechs Neimn Kindern, alle rot wie die Krebse, um den Disch hemm sitzen und vor jedem stand eine große SchüM voll Fleisch, das man hastig mrd mit g-rvßent Appetit vertilgte. Mein Brotherr saß, wie immer, obenan. Sern sonnenverbra>Mfes 'Gesicht war gerötet und sMe kleinen Augen Hotter er tief in die SchüM hMein Verftrvkt. Er hielt in der Hand einen fetten Genickknochen und Mhte sich auZ allen Kräften ab, ailZ der KuocheyjhoMttg das-Mark herausKubekMmen, indenr er dabei ein kurzes, abgxrisichM. Schnarren Horen 'keß. - ES herrschte eine lanKofe Stille. Auch ich nahm nahe *m, Tische Platze und als die Hausfrau meiner ansichtig wurde, beeilte sie sich, mir meine Portion vorzusetzen, indem .sie mit ihrer weichen Stimone sprach:' — Iß nur. Eine vornehme Mahlzeit das. Ist mich sthr teuer M stehen geßcmtmen, Mein Brotherr hob bei diesen Worten dm Kopst ip hie Höhe, sah feine Frau lange unverwandt an, dann ließ er ihrr wieder-finken nutz begann von neuom an d«m feiten Knochen zu saugen. '/-/ , "> . . Der RMy l^asie MgWvt, iDie Lus!'.Har wicher-'Nar, trocken, dlk-rMchttg geworden uck aus dM Laude Alls'die Feldarbeit mit epneuter-Kvaft eingesetzt. Wiederum zeichne« ton sich die mit saftigem Gvün bedeckteri NerggiM vom tiefblauen Horizont ab und in weiter Ferne epglanztrn die zackigen Felsenspitzen, als wären sie geschliffen, HoWh wie imt Osl bestrichen. . Und tief unten ruhte der Kinexsttz in fernem Felfepsbett, die Oberfläche ganz der Gönne zugekehrt, M, gvmAlich, seMstzufvieden lächelnd Und mit de« badenden Entenspielend, indsm er sie der Aeihe nach bald hier, bald dort in seinen Wellen nu^' «ck untertauchen ließ. Es war um die M'tttagssümde. Auf einem der obep HM des KiNerech sich hinzichendeN Hügel saßen vier Bauern und sprachen wacker dem gemeinsamen ryahl zu. Ihrer drei waren stmgs Kerle im Alter von esivfl fünfun^Pvainzig Jahren, rasiert.' Nur der vierte, Ruhen, offenbar ihr Vorgesetzter, trug einen Bart und ivar ein Mann in dyn Vierzigern, von schmächtiger Figstr, mst. einem hager» Gesicht mvd hart unter. den Augen hervortretenden, mit einem förmlichen Netz von seinen Aederchstt mnspomretten Backenknochen, die sich bevM Rauen msch Mtd sondechar bewogten. Etwas Metts stand ein Leiterwagen, an dessen bttp« Ecken je ein Paar Maiöltieve sistgebuinden war. Ans dem! glänzöuden Fell stieg ein leichter Dunftiauf. Schweißtriefendvergruben sie ihre ^köpse in di« van den Hälsen hemWu-»! genhen Futtersacke, die sie Mgedu-lhitz nach rechts putz Vach! links zerrten, mesend, wiehernd, immer tieftr ihre Gebisse! in die Säcke bohrend^ i»ldtzs diese nach und nach sich zu ertt-! leeren -begannen' und, zuletzt ganz leicht 'geworden, rm! Winde, hin und her schwankten, Die Bauern saßen wahrend des CffenS gewshrcheitS-i mäßig still uüd ihre Blicke hingen ftst und unverwaM am, Mtzen, wie es Landleute zu tun Wegen< die mu ihr PiM besorgt sind. i , Ms nun die MrchlzeLt zu Ende war und jeder sich seine pfeife zu stopfen, bemerkte emet her jnWm! Mrschech indem er.sich an Rüben wandte: . -j — Dein Ephron streikt heute ... Er W ntchU SH.! /gerührt.- '-"/ ' -' ' .""""';'V-: " ' v' "" ' GorisetzMg svlM ' ' ' ' w-wetösM