Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1389 (22.12.1922)
- Date
- 1922-12-22
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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-"MUM' , rv ' , - > < " ' ' ' ' 1 I ' ' 9b 118» Wien, Freitag Miene« Mopgerrzettirng. 22. Dezember 1922 Sette t ...... Schchertstnyec entwarf m Bild -er Mission-- f und de- LofefosleS, welcher sich einen jüdischen Anstrich «ur über seine wah ren, Zwecke, zu täuschen. Unter dem rantel rin-r Nöhschule werden junge Mdchen a«gedenen.man dann Nachhilfe. m. RÄPionsunterricht er* >E und christliche Lieder an, die Tafel schvribe. Die jüdischen!EttorN müßten entschieden gewarnt wachen.. Obervabbiner lDr,. Chajes führte aus: Cs klinge wie diu Mer Scherz und!«t»e «nö Juden angetane Beleidigung, daß Missionäre zu «Kaffem mch Rothäuten und auf der anderen Seite zu Juden kommen. Wag können sie uns Juden bringen, einem Belke,!das LVVü Jahre den Monotheismus lehrt? Für uns Juden wave die Mission ein Kulturrückschritt umd die Zumutung, daß wir. heut« atzeptierm sollten, was wir in Men Zeiten obgelehnt haben, sei eine Unanständigkeit. Heber die. politische Lage der Jude« in Oesterreich sprach Dr. I. Schalit. Er geißMe eine gewisse Klasse von Juden, die sich „bodenständig" nennen, um zwischen sich und den anderen eine Scheidewand zu errichten. Was die Worgäiye an der Wiener Universität anlange» kSrme mchts so sehr das Kuft-Nnrivsau des.Rektors charabberisieren, als seir-e letzte Stellungnahme gegen die. Juden. Auch einem solchen Vorgehen gegeiküber sei Verachtung am Platze. Redner sprach ferner über die Mischen Aufgaben am Aufbau Pa-. lästüras und schloß mit «wem Appell cm die Anwesenden, sich an diesem großen Werke zu beteWgetr. M wurde hierauf eine Resolution beschlossen, in welcher der ÄMusvorstand aufgefordert wird, dom Treiben der schwedischen Mission die nötige Anfmerksamkekt zuzuwenden. Schließlich sprach Gememdevat Dr. Pollak über die politische Tätigkeit der Mischen Mandatare int Ge mein der a t. welche auch gezwungen seien, gegen die Sozialdemokraten Stellung zu. nehmen. Diese Partei, welche internationale Gerechtigkeit z« ihrem Programm gemacht hat, vergesse leider zu oft, eine gerechte Stellungnahme zur Judensrage einzunehmen. Redner griff die Haltug der „Arbeiterzeitung" m Mischen A-vgÄogenherten heftig an und verwies darauf, daß die Mischen Mandatare in der Budgetdebatte gegen diese Haltung der Sozialdemokraten werden austreten müssen. ZdmWWes SrmdrskmiKee. Schekel-Aktion. In der gestrigen Sitzung des S okaIIomi tees wnrde aß Schäkel-Kontingent unseres Landesverbandes auf die ernzelnM Organisationen «rfgeteilt. Die diesbezügliche MüteÄung «vgicht an die Einzelne» Organisationen auf schriftlichem Wegss. Mr fordern alle Gesinnungsgenossen mvf, mit dvr Schokel-Äktioin e i n g n sE tz e n. Jene Bezirksscktionen, die die Schekel-iBwcks noch nicht abgcholt haben, tverden hiermit cmfgefovdert, bis spätestens 26. d. die Schekel-Blocks in unserem Brrvoau zu beheben,. Die diesjährige .SchekÄ-Propaganda muß fhsiematrsch und zähe durchgeftchrt wscken. Durch Bildung von Schekel-Kmnmissionen m jeder Vezirkssektirm, in di« dir agilsten Gestnmmgsgenossen. Zu delogvewu sind, muffen lweire .llreise der. Judenschaft durch hie SchM-Dropaganda erfaßt werden. Mit der Gesamtleitung der Schekel-Propaganda wiwde vorn ScmbeSfeMttfcfce HevrNeüeuzahl als Schckel- Referent betraut. Gesimiungsgonossen, die offene Geschäfte haben und bereit waren, Schekel zum Verkauf zu übernehmen, werden «ns diesem Wege ersticht, Namen und Adveffe dem Bureau des LandeSkomideeK, 2. Bez., Daborstraßr ZV a, bekanntzngebeu. Die ino«tägige Sitzung des Zionistischen Lmwes- Immives e nt fäl lt. Nächste Sitzung Donnerstag de» 28. d., halb 7. vhr abends.. Slener ©emefnlierat ^Fortsetzung der BubgetdeLatie.) ' Die GemraldebMwurde gestern mir die Mtagsflunde. geschlossen m\b in der Nachmittagssitzung die Spezialdsbatte aufgenEmen. Sie wurde nachmittags durch den Referanwrt Stadtrat Speiser über die Gruppe „Ber- -jvslvunlg und PerfEkmtzel^enhsrten" erngeleitet. Hier evgM der JLdrschnationale Dr. Pollak das Wovt^ Er füchr^ unter anderem ans: Es ist ganz ungenü- Mid, wenn die städtische Boamtenschaft rriiMmeihr dahin gebracht wurde, eine siebensiündige ArLeitsn e i t zu leisten. In der Privattndustvie sei die achtstündige ArbciWeL Angeführt, Mvoyl die Privatbeamten nicht jene Benefizi-en haben, die die Gemeindeangsstellten längst besitzen. Im städtischen Dienst kann rrmnerhin beobachtet tvetden, daß fleißig gomibeitot wrtzd, tvähvend beim Bund Myestelltie heomck^ Entschieden muffe auch gegen daS Wesen der 'betzaMten llebevstunden Stellung genommen iwerdnr. Jir unserem verarmten Staate wird Lein Mmsch begoeiftn, daß die stüdüsche Lehrerschaft nur 15 Sümden m der Woche Unterricht erteilt. Eine solche ÄcheitSbvrstwng kamt unmöglich eim: Familie ernähren. Ich «rächte diesen Anlaß nicht VorWergchen lasten mtd m offener Ge* MerrÄWMtssitziMg auch die Vorgänge bei de« Feststellumg deS letzten -Index zu erörtern. ES war alligomer» die Ansicht verbotet, daß dieser Index west mehr eine sinkende Dondsnz hüben «werde, als dann offiziell errechnet wurde. Ich will Mt Namen newmn» weil uns dies 'heute vom der Herren Fveien/ Pveffe* untersagt worden ist, es ist auch bester, die Namen der Cxperwn der paritätischen Aornmiffüm, auf Grund deren Gavtachte« der Jttdex mit mimrS 3 errechnet worden ist, hier nicht zu mnmn. Aber dom Standpunkt der Gemeinde bedeutet diese vollständig unrichtige Eyrochmmg deS Index einen Schaden von vielen hmdevten Millionen Kronen. Vielleicht httk die Bospvechnnig dieser Angelegenheit in der Gemeinde- MSsitzung den Erfohg, daß die Gemeindevevtvalüurg auf ditz M'MMü.dW MAutz auM.^ der uot- GMMIABSAtZE UN» GUSIBIKSOHLEN Bind billiger und dauerhafter ale Ledert "Beeter Schutz gegen JNüsse und KüUe! 889 «wendig 'tat, um eine ernvoandfreie Feststellung des Index hevbeizufuhven. (Beifall.) Hieraus gelangt das Referat Proftffor Tandlers über das WoihlfahrtAwefen zur Beratung. Die Chrfftlrchsogialen schicken ihr größtes Talent Frau Dr. M o tz k.o ins Gefecht, die in ebenso tempevamentvoller als demagogischer Weise cm den Reformen und «Nnvichtmvgen, welche' m der Verwaltmnigsgrwpppe des Profestor TaMer vorgesehen sind, so ihevumnörgelt, daß es häufig zu lärmenden Unterbrechungen kommt. Ihre Bemängelmvgen der einFölnen Posten auf dem Ausga>ben-KonLo erweckm bei der Majorität -vegen der krassen Unkenntnis, die sie verratm, schallende Heiterkeit. Ihre AussühvtMgen werden von Men Parteigenossen natüMch mit dänonstrativvm Beifall cmfge-- nommrn. Eine witste Szene. Nach Frau Dr. Motzko achtelt die Sl^üädemokoaLin Freundlich das Wort. Sie beginnt ihre.Ausführungen indem sie ans A-eusievuingen erwidert, die Frau Dr. Pbotzko in der Generaldebatte 'bezüglich der Jugendfürsorge gerrmcht hat. Ans einen Zwischenruf der Frau Dr. Motzko roagl-c-rt Frau Fveundläch mit dem Gegenruf «F re ch h e i ft*. Das ist das Signal zu einer unechört wüsten Szene, wie sie selbst in diefönr Saale nur selten vorkommt. Ein Dell der ChrisÜichsozialen springt von seinen Sitzen und drangt laut schreiend gegen die Redn-erm, andere echchen drohend die Fäuste, wieder andere schlagen, wie besessen auf die Pulte. Bor dem Sitze der Reidnerin drangt, sich ein Knäuel auf sie losstürmender, wMschreiender' Menschen. Man sicht die gegnerischen Parteien bereits Brust an Brust. Wenn auch noch nicht „Hiebe" fallen — die Arme sind schon ausgestreckt —, so ist es rmr dem Umstande zu danken, daß es besonnenen El-ementen auf beiden Seiten gelingt, die Gegner auseinander Zu reißen, so daß «wvrrigstMs so weit Rache einiritt, daß der.MMrmeist-er fern Bedauern. über den Vorfall äusspve-chen rtnd zugleich die EErung abgeben kann, daß der Vorfall allerdings „provoziert worden sei. Frau Freundlich konnte dann ihre Rede zu Ende führen. Nach dieseon Zwischenfalle sprach noch in vorgerückter Stunde Dr. Plafchkes. Er drückt dem Referenten das Vevttxmen der Iüdischmttiomlen für seine Verwaltung auf dem Gebiete des WvhffahrtSwessns aus und gibt zugleich dem Wunsche Ausdruck, daß die GeWhr für die jüdischen PfleKinge in Lainz erhöht werde. . Hievcvwf wird die «Sitzung abgebrochen. Mar Rordam GefMdtzeitszustaich. ' Sin New-Dorker Blatt bot sich a« Dr. Max Nord a u «nt der Bitte gewandt, ihm seine Biographie zu senden. Nsrdw antwortete, daß sein GesündheitsMand ts chm »ich! erlaube, der Bitte z» enilprechen. er beste aber, m Frühling vollkommen hergestelü zu sein. Dr. Nvrdau leidet noch an den Folgen einer schweren Erkrankung, von der er vor einem Jahr desallen worden war. Bis jetzt sind die wertvollen Manuskripte Max Nordaus, die zu Beginn des Krieges in Paris beschlagnahm t. worden sind, vvn det französischen Regierung nicht z u r ü ck e r st a t i e t worden. (S. L. B.) Sie aMsemitische StM KarlsbÄ. Die Prager Marvdni Politika^ schreibt: Der deülschnastpnal« Abademikerverdand, die deutsche Rattonalpartei und die deutschen Nationalsozialisten haben n a ch K a r l s b o d ine öffentliche Versammlung emberusen. um den Kampf gepen dos Judentum zu organisieren, llnswundert, schreibt das Blatt, daß gerade Karlsbad, besten sinanz'elle VerNtnisse in einem geradezu kläglichen Zustande sind, so etwas tut. Karlsbad ist feit Jahren abhängig d o n d e n jüdischen Badegäste n. die ider Stadt ihre Freundschaft auch m Zeiten der schwersten Krise betvahrt haben. Don den 86 Stadtvertretern, die von Bürgermeister Jakob, dem Stellvertreter D v t o sch kßn» dem städlischrn Rechlsvertteter Dr. S ch e i t r r. dem DireKlor der Kuranstalt Dr. Kampe, dem Abg. K a l 1 n a und anderen geführt werden, haben neunzehn Sladivervrdnele. mehr all die KLlfte, i n das Wappen des W e l t k u rorter da« Kakenkreuz eingeführk. ohne Rücksicht daraus. Latz sie noch die letzten Freunde des Bades durch diese Tat vertreiben werden und Kunderte von Karlsba-rr Famisten zu Grunde richten, dte vom Fremdenverkehr lebten. Sroherrder zusammenbmch der Wische» WaiseÄSuser in Malirie«. (von unserem Lemverger Korrespondenien.) Die jüdischen Kriegstvaisenhäulfer und die ihnen awzs- Meberten Tageshermstätten in Ostgalrzien stehen vor b<M fmapMe« ZMmmeübruK. Wenn nicht m letzter Stunde von irtzenderner hevufenen «Sorte Abhilfe kommt, dank! fohen wir voll Entsetzen schon in der nächsten Zeit Dmtfendöj unserer ärmsten Kinder, deren Eltern zum großen Teil> zur Ehve des ftiüifchen Namens gestorben sind, dem. Phhsi-.! schen und moralischen Untergang verfallen. * Die buchstäblich von Stunde zu Sbmwe überhand'-. Nehinende Teuerung der Lebensmittel, des BehoizungsH und BeleüchtungSrnater'saLs, im unerschwmArchen Auö-i gaben für Bekleidung und Wäsche und die damit Hand M! Hand gehenden, durch die BerhAtniffe begrünLvten Lohn-; Ansprüche des Aufsichtsperson^. stellen die Kuratorien fceti Anstalten vor Aufgaben, denen sie trotz ihren aufoPsEngs-! vollen Bemühungen nicht länger gewachsen sind. Seit beä* Zusammenbruche der Monarchie, also seit urehr als vier> Jahren, ist die bis dahinwenn auch in bescheidenem Maße, gewährte staatliche Aushllse so gut wie ausgeblieben, autbi; da mit geringen rühmlichen Ausnahmen weder die städtischen noch auch die jüdischen Gemerrtveverwaltungen, welch letztere in -erster Reihe hierzu verpflichtet wären, ihre Pflicht tun wollen, so ruht die ganze Last auf den Ortskomitees, beziehungsweise Kuratorien, da das Zentral-- waisenkomitee infolge Mangels jeglicher Fonds aber auch dank der völligen Passivität der leitenden PersöMchkeiten seit längerem ganz aus geschaltet ist. Wenn man vou rühmlichen Ausnahmen spricht, so muß in erster Reihe aus die energische Aktion Ner jüdischen Kultusgemernde in Stanislau verwiesen werden, die durch eine entsprechende Besteuerung in Form von Zuschlägen zur Kultussteuer die Erhaltung der Waisenhäuser und der in Privatpfloge befiMichen Kinder unter Michilfe des JointS erleichtert Völlige I n d o l e n z hat jedoch bisher dre^ Kultusgomernde Ä-mbevg bekundet, wo acht Kriogswaisen» ^user oder Tagesheime einen fast aussichtslosen Kampf um ihre Fortexistenz bestehen nrüffem Mit Teeabenden, Kaffee- ^msscmrmlungm und Dilettmrtenvorstellungen, deren Gelingen von der größeren oder geringeren Routine einzelner^ Komiteedamen cchhängt, kann sich das eine oder anvere Waiserchaus noch einige Wochen über Wasser halten, auf die Dauer ist jedoch unter solchen Umständen an ein Weiter-^ bestehen nicht zu denken. Unbeschadet der Bemühungen mrserer parlamentMschen Vertreter zwecks Sicherung der staatlichen Hilfe, und.! infolange die jüdischen Gemeinden als solche versagen, mutz! sich die jüdische Oeffentlichkrit zu einer großen Mion der Selbsthilfe aufvaffen. Es müssen Mittel und Wege gefunden werden, um die gesamte Mische Bevölkerung, und nichts wie es bisher war, bloß enven kleinen, bis zum Ueberdrutz mit Ausgaben für öffentliche. Zwecke belasteten Teil zur, finanziellen MMfe heranzuziehen. Ganz besonders mntz! dies in allernächster Zeit in Lenvberg erfolgen, wo es heute; sehr viele materiell glasend gestellte Leute gibt, die für jMsch-gewemnirtzige Zwecke bloß Ärshalb nichts hevgeben,! Werl die hierzu bevufenen Faktoren es bisher nicht zuwege! brachten, sie an ihre Pflichten gegenüber der Gemeinschaft zu erinnern. Wo es not tut, muß hier auch moral t* scher Zwang Platz greifen und Leute, die sich autzerhaW jedes PflichtenkrerseS stellen, mit gesellschaftlichem Boykott bedroht werden. Die anr 24. Rovomiber und am 3. Dezember hier statt-! gefundene Enquete mit dev TagesoMnmg „D i e N o t u n--! serer Waisenhäuser" darf jchenflÄs als verhe^ ßungsvoller Beginn der so dringenden Rettungs-aktwn austi gefaßt werden. Die Beratungen standen auf einem erfreu», lichen Mveau und vereinigten olle Kreise, die dem Pro-, blem der Waisenfürsorge ein gewiffes Jntereffe entgegenbringen. Unter Len Anwesenden befanden sich die Sejm-! deputierten Dr. Schreiber, Tw. Rosmarin mcki Frau Rosa Melzer, als Vertreter der Kultusgemeinde die Herren Dr. Sokal und Nebenzahl, namens der Zionistischen-Exekutive Dr. Rotfeld, Vertreter der Ku» ratorien aller hvosigen Waisenhäuser, eine Repräsentanz des jüdischen Bürgerklubs pnd des KcmftnüMischen Vereines und die Redakteure der jüdischen Preffe. Den Vorsitz führte Ingenieur Czaerkes. Nach einem sehr eingehenden und übersichMchen Referat des Herrn Dr. Schaff entwickelte sich eine längere ^iskuffion, in der unter Hinweis auf die unhaltbaren Zustände verschiedene Möglichkeiten für die nächste Zukunft zur Erörterung gelangten« Die anwesenden Deputterten wie auch die Vertreter der Ov»^ ganisationen versprachen die wärmste Unterstützung der m Angriff zu nehmenden -Mion. Die Durchführung der Brfchlüffe wurde einem aus. der Mitte der Versammlung hervorgegangenen Exekutivkomitee übertragen, das sich in den nächsten Tagen konstituieren wird. Es gilt die Rettung Lausender Mischer Kinder, ihr Lcken und Tod steht auf dem Spiele, die Zukunft wird lehren, ob sich die Mische OeffenÄichkeit der drohende Gefahr im gehörigen Maße bewußt ist. Do« der Keren HMsod-KommlW«. Die Jnwelenaktion. Dank der rührigen Arbeit des Frauenkomitees unst einiger Zionisten, welche vie große Bedeutung der Samm>- luttg von Juwelen und Edelmetall für den Keren Hajeffod haben, ist die Sammeltätigkeit im vollen «Zange mt$ hat schon schöne . Erfolge gezeitigt, insbesondere im 9. Be* zrrke und im Pvatersprengel sind bereits zahlreiche, darunter recht kostbare Ringe und Juwelen abgeliefert wor* den. Wir bringen zur Kenntnis, daß die Ersatzringo, welche den Spendern als Andenken ausgefolgt werden, bereits ferttggrstellt und sehr geschmackvoll sind. Sie tragen iy hebräischen Schriftzeichen die Aufschrift ,^Keren Hajeffod^ und sind aus sehr stark versilbertem Alpakka angefertigtt Auch Quittun g s bü ch er liegen bereits in unserem Bureau auf und können dortselbst von den Förderern de? Aktiv» (Sammlern) bchybe» .tvechen.