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Wiener Morgenzeitung · 1922-12-10 · Heft 1377 (10.12.1922) · p. Seite 13

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1377 (10.12.1922)
Date
1922-12-10
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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■!'V <•. ■ ,v.... Nr. 1377 W1«r» Sonntag Wiener Morgenzeitung. 10. Dezember 1922 Seite 13 Am sportMe Serrsatlm. In Europa gibt es . zahlreiche Vereine, die den Turchschnitt weit übervagen, unser Kontinent weist aber nur wem.-e Zentren aus, in denen die Fußballkultur einen öfyevUnft erreich! hat. In Mitteleuropa kann man unserer Mcnuug nach nur drei engumgrenzte Gebiete herausgreifm. in ü-.»e„ zrbireiche Mannschaften eine Höhe erreicht hrb-a, die i \ den benachbarten Ländern noch nicht erklimmt wurde. P ag, Dvkap e st und Wien sind die dr-öi auserwähltev. Stör-ic, die?'ne Langjährige Tradition und eine eigene Schule im Fustorlluort. Besitzen. Deutschland Hai im 1. F. C. Nürnberg uno in der Splelveroinigung Furth zwei Mannschaften' von überrag no-w Klasse, sämtliche übrigen Vereine sind aber von keiner orjondaren internationalen Bedeutung. Wenn wir Pme, Budapest und Men, gewertet nach den Durchs-hniMletstungc-l, hihrr einschätzen, wie alle kontinental?« Länder, so grsch eht dies aus dem Grunde, weil diese drei Hauptstädte ihre eigen«' Schute vertreten, die für das übrige Festland rich.unggebew war. Prag, Budapest und Wien sind vielleicht als die gelchrrgsten Schüler der Bewohner des Drei-Jnftlreich^s anznseien uno aus. diesen Schülern wurden mit bet Zeit die tv.IiäfjgcK .Lehrer des Festlandes. Solange die Tschechen mit uns nicht in den sp'rll-.chen Verkehr getreten waren, galt unsere Hanptaufmerksamkcic ö?n Ungarn. Siege oder Mißerfolge gegen die Deutschen, Zchweizer, Italiener, Polen oder Jugoslawen losten nicht die nachhaltige Wirkung aus, wie Siege oder Mißerfolge gegen die Ungarn. Selbst der kleinste Wiener Fußballkiebitz wußte genau, daß unser Hauptrivale jenseits der Lei ha zu such?« sei. Die Badapester haben ta sächlich einige Größen hervorgeüraht, die — man kann cS ruhig behaupten —, noch heute auf dem Kont'nent noch nicht übertroffen wurdur. Diese Spieler, die der ungarisch?« Auswahlinannschaft eine Spanne Zeit die Ueberlcgenhei' der Oesterreicher sichert-cn, sind entweder ins Ausland gewandert, oder in den Ruhestand getreten.. Da einerseits die Ungarn noch nicht die vollkommen entsprechenden Ersatzleute Besitzen, und andererseits die Tschechen gegen uns wieder an-, treten, hat sich unser Jn'eresse nach Norden verschoben. In Vereinssp'ielrn und Länderkämpf?n haben wir gegen Ungarn sehr gut abgeschnitten und nun konzentrieren sich unsere Be« strebungeu in dem innig'« Wunsche^, auch mit den Tschechen fertig zu werden. Bisher Hoven zwischen Wien und Prag mrr Vorpostengeplänkrl oder Scharmützel in Form von VereinSikämpfen stattgefimden, bei denen wir nicht günstig angeschnitten haben. Die zahlreichen Mißerfolge unserer Vertreter werden erklärlicher, wenn nwn die Tatsache berücksichtigt, daß die meisten Troffen aus tschechischem Boden und unter Leitung eines tschechischen Schiedsrichters stattgeftmden haben. Obwohl sich die Dpörtprrffe unserer nördlichen Nachbarn mit aller Macht gegen die Zuiniutung, daß ihre Uriparteiischen kn allgemeinen ti'.fe Titel nicht verd-ioneu, zur Wehre setzt, so haben wir doch zur Dichauptung die Stirne, daß die Ro^ausloonng dieser Schiedsrichter unseren Mannschaften bisher immer Schaden gebracht hat. Wir wollen dabei nicht untersuchen, ob Par-tÄlichkeit oder die Gewohnheit au das überaus derbe SpiÄ dis Unparteiischen zu ihrer Handlungsweise veranlagten. Tatsache ist, daß die Wiener Mannschaften die Ueberzeugung gewonnen haben, daß auf Prag?r Boden und unter Leitung eines Prager S-ck^-S^'-ors'?*Jit §?r gewinnen sei. Dieses Vorurteil allein bedeutet für die Gäste «in gewaltiges Hon^ik'"p, so daß bei Zusammerchassung aller übrigen Gründe di« ungünstigen Resultate eine Milderung erfahren. Auf Wiener Boden haben sich die Prager Tschechen, nie so recht durchso^en!5rm?n und, wenn man von dein einen Spiel der Prager Slavia gegen F. A. C., das in der Umsturzzeit stattfand, absieht, so haben uns die Tschechen mit ihrer Spielweise nie imponieren können.' So rückhaltlos wir die Fähigkeiten der Budapester anerkennen, so wenig konnte uns die Kancpfessiihmng der Tschechen Neues bieten. Die Scharmützel gehen nun heut« in ein.? bedeutungsvolle Schlacht über. Diesmal treten einander die Besten von Prag und Wien entgegen, wobei «in neutraler Schiedsrichter, Herr Koppehel (Berlin), das Treffen teite« wird. Auf dein Papier zumindest sind die Vorbc-dingungen für Neelität des Kampfes gegeben. - Wie vor allen Auswahlspiolen, ist man in beiden Lagern ari-t den A.vsenwi'hl'en ni-b? «».inz >ciN'tvft''.-^7N. Jnsbe^N'dere in Prag beklagt man das Fehlen einiger Größen und sucht den Eindruck zu erwecken, daß das Team nicht das stärkste sei, das man auf die Beine Hätte bringen können. Wir können uns der Ansicht nicht verschließen, daß die Tschechen bereits jetzt EntschiMgnngsgrÄNde suchen, "r einen eventuellen Mißerfolg zu beschönigen. Sowohl in Wien als auch in Prag hat man einige Umstellungen in letzter Stunde vorgenommen und es ist auch jetzt noch nicht gewiß, welche Zusammensetzung das Prager' Teanl ausweisen wird. Nach den zuletzt einaelangten Melbuugen treten die'Mannschaften in folgender Aufstellung an: Wien: Ostricek (Hertha); Beer (Sportklub), Blum (Vienna); Kurz (Amateure), Brandstett>er (Rapid), Pollak (Hakoah); Köck (Amateure), Nenf.ld (Hako-ah), Swalosch (Amateure), Flschera, Horess (W. A. F.). — Ersatz: Hiltl (Amateure). Prag: Chana (Slavia); Hojer (Sparta), Seifert (Slabia); Hajny (Sparta), Pletyka (Viktoria-Zizkov), Verveny <Sparta); SMacek (Spartas Stapl (Slavia), Pilat, Dvoracek (Sarta), Jckinek (Biktoria-Zizkov). Ersatz: Raea, Dilda, Plodr ( Janrda (Sparta), wtüller (E. A. F. Cl) m>d H. Hocke (NuselSky). Bei den Wienern innßte Pollak für den beruflich verhinderten Geyer einspringen. Bei den Pragern fehlt Kadaj der glanzende Mittelläufer der Sparta, der erkrankt ist. Die übrigen Umstellungen -er tschechischen Städtemannschaft sind daraus zurückKnführen, daß man eine Verbesserung ju erwirken glaubt«. Es ist sehr schwer, eine Vorhersage über den vermutlichen Ausgangdes Kampfes zu treffen. Beide Torwächter haben in letzter Zeit ganz Hervorragendes geleistet, so daß man zu ihnen mit Recht Vertrauen haben darf. Die Heiden tschcch'.schon V.s-r.^'bi'-er sielten gang verschiedene Individna-bitaten dar. Seifert ist schnell und kampfesmutig, Hojer wieder ist ein ausgezeichneter Tcckler und besitzt einen wuchtigen Stoß. Beiden Backs ist die überaus derbe Gangart eigen. Obwohl die Wiener Verteidiger auch nicht a.us Pappe sind, ist ihnen die rücksichtslose Kampsesführung der Borhrrgcmcmniten f»cnnb. Wir glcructbn, daß unsere Vertreter ihren Konk-urncinlon von -der Gegenseite gleichwevt sind, die größere Härw sollte aber den Tschechen in diesem Manuischaftsteil ein« gewisse IloberleAmhÄt verschaffen. Ju der Deckavng haben sich Kurz und Vvankstetter in den letzten bedoutorüerr Spielen voll und ganz bewährt. Pollak, der in den Vereins kämpfen eine überragends Nolle spielte, wird erst so'.ne Noise für das Dcam zu beweisen haben. In allen fnßball'evis?hen Feriiigkerten hat er sicherlich keine Koukunvcnz zu scheuen, es ist -aber fraglich, ob er den Ldampf durchstrhen wi-.d. Dcr Zufall wollte es, daß gerade die beidan fchnellsöM und Lurcl/schlagökräftigsten Stürmer ihm entgsgentwt'en. P-ollaks Feuerprobe wird a!lso schr heiß a-usfallsn. Aus der Gei^nsoke wird das Fehlen von Kcda sehr bvdcmevt, da sein Eosatzmann koum die' gleichen OtKP&itäiien aufwoist. Die beiden Fiügellöanser sind umvmüdliche Arbeiter, doch besitzt Seiner die Technik von Kvlenaty (Sparta), der desWb nicht heraugezoMN werdenkonn'e, wo'.l er schon längere Zeit pausiert. Wenn Pollak di>e in i>hn ^öseptem ErwartM-gen erfüllt, -darm gebührt mrserer Lätiserreihe der Vorzug. Die beudm Angviftsreihen find rm-gosähr von gleichem Schrot und Karn. Prag un>d Wien hctben du'rchschlags- «nd schüßknäft iigv Stürmer m ihren Reihen, wcihoi wir -mrseren^ Bertreter». dse. grötz«xe - SchmÄibgSett znbilli'gon könmn. Mr glar^-en, daß die AngvMpekhM weniger takilsche Karrsttstücke Vor^rfühven ibefähNt find, als den End- . «rfrfig, das Toreerziic^u, anzrrstwb«>n. Lchirn Endes -dürfte der Ausgang des K-oMpfes von >dcn Lei'tuuigen der Stürmer abhängig sein. Wir glmrüen in'der Ansicht nicht-fehl zu gehen, 'daß Wien zumiindest die glichen Aussichten hat, den Kampf zu gewinnen, wie die Dnhciimischen. Die Blicke der Sportiü-teresse-n^n des garten Kontinents sind heute nach Prag gevichü-^. Wir wollen hassen, daß es unserer Ddanns-ihaft gelangen wird, die Wiener Schule wieder zu Ehren xr briwgen.' Unsere Nepräsentarrtan troffen morgen Montag um halb 7 Uhr früh mit der Ro-M-ahn wioder in Wien ein. Grünzweig: Alsergrund—Taubstummen (halb 1t) Uhr, Nnioa . fflicctc «lasie Tlldost. Ti sch'ecblrn Botzeiveiyoilnisse lallen am vergangenen Sonntag zur Fotoe. daß von den sechs angesetz'en Spielen nur zwei, und zwar Kasmonea-Asponadahn 2:2 und Prater Cpnili'ul —Ttubrcacl l 14 :0 onsreirorfn werden konnten. Keute stehen fünf Dcwr« im Mell er'chalis > eiibe erb (km Inftrellanies Gefeck! düiflen einander Kechawer und Verlas um kalb 2 Ut)i auf d-m Columbia XXl.P'ak lusiern. Während dar können der jütisben Mannschaft sich in g'eicbmiß'aer Lin'« bewert, we-si V"Ntas eine schwankend' Frm aut. Das erste Spiet der beiden Verein« in der vierten ^lsise endet»- mit ewem über'e'enen 7 : 0-Sieg der j'idi chen Mannschaft. Fm Retour- Kampf wurde kecha^^er 2:1 bllieol. Wenn auch dem 8. 6. C. ^echiwer im morntgen .siamvie die bels-ren Chancen zuzu» d lliaen imd.?o »ft ^em S eg doch keine sichere Siche. Echieds* richt-r Schmidt. Eine» anscheinend leichteren Gegner hat der S. C. Ka ^air in Vorwärts lil. Di« besseren v-tstungen vollbrachte b'Sker Lazoir Lazmr toll e den Kampf umsa leichter geinnen, als die bei->e-' Ka»pN Lyen von Dorwälts, Kreuzer und Kole. disquat sipcrl sind. Das Treffen findet um ll'Ukr aus dem Feuerwehr-tllLk stllt. Echiedrricht^r Sranert. Wettrrs Spiele: Prater S. C.—Afoangbalm ihald 12 Ulr, Sed'ersdvrf»r-Plrh). V'ck; Neutral-Donauftabt Belegung lhaib 10 Uhr. Nicholson- Ptatz), Neu elb. Vierte Klasse West. Mauer—Cechie (halb 2 Uhr, Mauer-Platz), Kreil; Baunv garten—Hac. Nordstern Halb 2 Uhr, Freiheit 13-Platz) Kandier; Astoria 13^-Hacking (halb 10 Uhr,. Sportfrvnnde-Platz), Kainz; SechshäuZ^-A-wstria (halb 8 Uhr, Bcmmgarten- Platz), Müller. Fünfte Klaffe West, Menovah trägt u.m halb 12 Uhr auf dem Freiheit 13- Platz das fällige Meisterschaftsspiel gegen Hietzing aas. Wir rechnen mit einem unentschiedenen Ausgang des- Treffens. Schiedsrichter Bviza. Weitere Spiele: Lstbahn—West bahn Galb 8 Uhr, Gaswerke 11-Pl-atz), Dnba; Mahleinsdo^s— Zenlralverein (halb 1V Uhr, Freiheit 13-Platz), Baostieber. Schutzgruppe Ost. Gleichwertig Gegner treffen einander um halb 8 Uhr auf dem Rekord 12-Plah in Borochow und -tzochsrävt. Ta dcrde Vereine in der Tabelle ungünstig placiert sind, werden sie sich bemühen, ihren Pnnkt-rbesitz durch einen Sieg - zu erhöhen« Sch'.edsvichter Gabst. Weitere Spiele: Hirschstetten—Hermada (2 Uhr, Hrrschstetten-Platz), Kaiindl; Noroost—Wectzgärber (halb 8 Uhr, Columbia 21-Platz), Kaliwoda. FMscher ZPvrBeMM. Bei der letzten Sitzung des ges-cienlen Vorstandes waren f-olge-n'?« Vereine verirrten: Hakoah, Hechaäver, Hazair, Kadirnch, H-asmonaa, I. A. C., Ari, Bar Kochba, Menoveh, Moriah, Eheru-ih, Achim» Ha-gibor, Baumgartner HaLoah, Jugend, Lloyd, HafchÄon, Apir,' Matkaibaa, Haiilwah, Achduth, Gideon und Kwmser Ha-loaih. Der Bericht des Herrn Dr. Koriver Äs Dc<logierivr des I. S. V. im Oesterreich ischen Fußhollvorlbarch lvirrde zur K^nrtuis -getrommen und anschließend die bereits von uns ver° öffen-Kichte Resolution gefaßt. Der Sporiwart Juhn berichtete über die Moistevsch.'ft der Nichtver'barttdsvereme. Noch län>gerer Debatte wurde der Icchn'i'sche Ausschuß beauftragt, zu entscheiden, ob die Meisterschaft bereits in dböfern Jahre oder erst im Frühjahr 1028 Mr Austragung ge-laugen soll. J-n das KontLoll« komitee für neu «u'fzuuLthmende Mitglieder wurde Herr Zwicker gewählt. -Unter Evon'melleS wurden verschiedene Anfragen, tbezw. Jnterhellatiou-LN der Herron Naunmnn und Wolfensohn in längerer Debatte b'.har?dclt. Die nächste Sitzung findet nicht, wie -ursprünglich bek'tmntgrgc'bm wurde, diesem Montag,-sondern erst M-omlag den 18. d. statt. Kreisleitung. Die nächste Sitzung der Leitung des Kreises Oesterreich der jüdischen Turn- und Sportvc.re-i-ne findet Montag den 11. L. um 8 Uhr advi ds im Hakoch-Klubheim statt. Das Frrnndschastsspicl Hakoah—Cricketer, das beute aus dem Hakoay-Platz hätte stattfmden sollen, wurde abgesagt. Das 'für heute angesetzte Meisterschaftsspiel Raprd— F. A. C. wurde abgesagt. George' Clcmencedu, der fvau^rstsche Expoemier, wohnte am v-ergamgenen Samstag in Amerria dem Mtzballtve-ffen der Universitäten Hprvand und Aale -bei. Die ungarische Meisterschaft. 1. N. r. C tH Spiel«, 19 Punk'e), 2. M. T. K/(10. 1G\ 5. F, 7. C. (1 l, 15), 4. Törekves (11,14), 5. 3. Bezirk (11, 14), 6. Basas (11,12), 7. B. A. C. (11, 8), 8. Kispesti (11. 8), 9. M. A. F. C. (11,-8). 19. Zu-Aü (10, 8), 11. B. T. C. (14, ■ 6), 12. M. A. C. (11. 1). Die akademsiche'Sektion von Borochow trägt heute um 2 Uhr ihrletztes Meisterschaftsspiel gegen Liberias aus. SportverbLnde und französische Annexionsplcine. Köln, 6. De-zember.^ (Wolfs.) Tie Vorsitzenden der großen SporwereiniMngeu, die in den Rheinlanden sich der Pflöge der Leibesübungen widmen, traten hier zu ein:c. Besprechung zusammen, vwrm er dir bange Sorge um die Zukunft der rheinischen Heimat zum Ausdruck kam. Die von d?n Versammelten einmütig beschlossene Kundgebung hat besondere Bedeutung deshalb, weil wohl znm ersten Male die Vertretungen der Arbeitersport- Verbände mit den bürgerlichen Organisationen gemeinsam handeln. Die gemeinsame Not führte zu einer gemeinscha-fttichrn Neuste rung des Willens mit folgenÄrnr Änha-lt: Iw ernster Stunde wenden sich die Vertreter oller Sportmw Turnverbände an die Oefsentlichkeit, um für unsere Heimat einzustehen. Schwer bedroht ist das Rheinland. Ervberungslüstern glaubt man die Zeit gekommen, ohne jeden GruiÄ uns von unserem Vaterland, von unserer deutschen Kultur und unseren Hauptverbänden zu trennen. Wir erklären, daß wir bleiben wollen, was wir sind, wir wollen unsere Kultur nicht verlassen, wir wollen von un-serru Hauptverbänden nicht getrennt sein, -wir wollen -deutsch bleiben. Wir fordern alle auf, unablässig in der von uns bezeicbueten Richtung zu wirken, kv-.r wi'ttk-.'n uns an alle Kulturvölker, unsere gerechte Sache zu der ihrigen zu machen. dKMt na- Svortzeiti'.Mg „L'Auw" äußert sich dazu' wie fcklgt: „Es wäre zu bvdauern, wenn die alliierten Verbände bei solcher Gelegenheit den Deutschen das F«ld überlassen, wo doch di« Kämpfe m Schweden, also auf neutralem -Boden, stattfinden." Julius Wallner, Präsident des I. T. B. Makkäbi 17 und Direktor Gustav Zwicker wurden rn den Ausschuß von I. A. C. kooptier!-. ' Der tschechische FußballberbanL hat -vor kurMn, über eine ll’VO'Y 9lO! fi: iS.rti4 — cPverbattd« tschechischer, slowakischer Mtd Verband) M-enemander zu spieilon. haben. Mi Vierte Klaffe Nord. Der letzte Sonntag brachte nur ein Spiel, deffen Ausgang aber dic größte lieberraschung bedeutete. I. A. C.- vermochte gegen Dörnbach mrr unentschieden spielen und äab damit einen wichtigen Punkt ab. Honte trägt . der jiidifche Verein das letzte HerbMiel gegen Wien-West um halb 10 Uhr auf dem Platze' d:r Gegner aus. Wien-West war noch vor einem Jahre in der Sckutzgrnppe tätig und zählt bereits heuttz zu den spielstärksten Vereinen der vierten Klaffe. Derzoit nimmt Wien-West die zweite Stelle ein. Die Herbstmeisterschäst ist dam I. Ä. C. nicht mehr zu nehmen, trotzdem muß er darauf bvdacht ft in. keine Punkte mehr ahzugöben, um Im Frühjahr nicht ins Gtldräna« zu kommen. In Wien-West tröfft I. A. C. auf den gefährlichsten Gegner, doch glauben wir, daß der Wische Berom einen knappen Sieg erringen wird, Weitere Spiele: Noulerchenfkl-d-Sievering (halb 8 v.hr, Gpox'fr?eundL-Platz), Gap: Brktoria—.VirluL (10 Uhr. Strebersdorftr-Witz), Wüster;' MeichSbund—Dorttbach (halb L Uhr, Reichsbund-Platz), - Eidesfy&mz; Unrtät—Währing (halb 9 .U&c. Gerühoser-Platz), EchNmmm. WMchwimmen im HernMerblÄ. ' Hmtr sinkt ^im Hcmotsechad. 17. Bq., tzöi^nstratzr Ä, da§ erste Wettschwimunen der diesjährigen Wiiiitmsaison statt. Das Meet ing, das von der Dann bia veranstaltet wirb, weist ein vorzügliches NMnilUgserMbnis auf. Jni 100 Meier-Rückenschwimmen für Dam«: dürste der Sieg zwischen Frl. Ranchasa und Frl. Kvnetzny liegen. Jnl Dameu-Staffel wird die Da« nubia Mülj« hüben, ihre bisherige Position zu bchaupien. Das HLupts-ck^vimman für Hervon dürste Da-jta (Amateure) für sich entfchaLen. Das Herveu-^Bruftschw immvn sollte dem Hakoahner Barta nicht zu twfjwett sein. Grote Adler.dürste fich den Burk- Hmtdt-Ehveupveis. vm Schwimmen über S0U. Mt« holerr. Der Jugenb-StafjÄ ficht vier Mannschaften de'sMkoah am Start. Zwischen feent jüdischen BevÄn und donr W^-A> S. C. ist der Sioger Zu strchen. Im Herren-Laaenstafsol tveßsen Änbateure ■3 I r 514V % M

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