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Wiener Morgenzeitung · 1922-12-05 · Heft 1372 (5.12.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1372 (5.12.1922)
Date
1922-12-05
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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•! V , 'M *- 'STOjßwijptnufj* Kdische Ernsuevung gehalten. Die Lättglsit Dv» GoDmannS, »er. in zromMchen VerjamchlhüNn, ahtzr anchHw nicht ziMlsti- F jche» Meisen fiwich, und zu fvucht«bcDk Dilkhssststte« emvegte, «wrrbet Ver^rvÄLurg beS. PBHMaHsdankqA «H^ WderÄch. Ker«, Hajeff-d^hommissi-«. Heute asm 7 vhr avends SoMWEdtz WWvg der Kommission «n Buchau, 8. Bez., DaborstvaA A a. ■ , zkonWcher Llmderkomvre. Ingen L a m k. Auf Wunsch einer Anzahl Svnend'icher 'hak da- Zugendam» eine 2r\f1i^< rieratunarkelle errichtet. Na.n»n i ünd A-resse je* er Aerzte. die « i t t« l I o s e Zvaendstte m* rr-.ige ilich behandeln sowie deren Spilat-ah^de tersnlaffen, erliegen im Iugendamte, L. Bezirk, Tadoffratze 20 A. , UtiUirrdj den 6. 8 Abr abends. Derniung d»r im : 5 u fl t n b (i ui I« vereinig en Iupend-ruppey im Lokals der : obademifche» Verbindung ,Un kr'. 8. Bezirk» Äver-pergstraße Li. Tagesordnung r M a k b a d 3« r f e i e r d e r Jugend* gruppen. Alt-Blau-Weiß. In d r am s. d. abiekall nen S-tzung ehemaiiaer Blau-r-eitz-r wurde deren Zusammenschluß!imd Eintritt in die Zionistische Welkorganffakion. be-cklvffen. In Sie Leitung wurden Dr. Otto L ich t w i h und Dr. Rudolf Ebel gswöh". Adresse» Rrelr 2ttt-Bieu.«e'ß, per Adreffe Dr. Otko Ltcklwih, 1. B zirk. Sßlingaffe iS. W e r d z e u g s e d t i o n. Für eine demnächst nach : Palästina adgehende Ervppe werden Werkzeuge für Landwirt sch a s t und Tischlerei erdeiev. Die Werkzeuge werden «'s ie1<vtzo«ische Benachrichiigung unter Nr. 45*&>25 von uns adgehott. Peter Schvettzer geffordm. Em unerwarteter Tod hat Peter Schweizer in New- Fsrk dahingerafst. Er ist »ach kurzer Krankheit an den Folgen einer Odevativn gestorben. In Hm verliert die zionistische Bewegung und alle praktischen Unternehmungen zum Ausbau Palästinas einen .-mgebungsvollen Führer und Förderer. Peter. Schweitzer, der aus Rußland stammte, hatte .sich «in svüher Jugend i« Amerika niedergelaffen und sich dort '^arch seine kaufmännischen und organisatorischen Fähigkeiten «eine große kommerzielle und soziale Stellung geschaffen, dabei gleichzeitig sein Jnterefle für alle soziale» Fragen bewahrt. «Die Tatsache, daß er an der Spitze «§ großen GesellschaftsinntevnehmenS stcm-d, deffen Bevbindungen über dis ganze Welt reichten, ließ fein Interesse für soziale Fragen nicht geringer '.seiden. Nachdem er zuerst mit der demokratischen sozialistischen Bewegung -in Derbidung gewesen und auch mit Führern des mneri-kanrschm Sogicklismns, wie Morris H i l q at ist, in ftenndschogÄichen Bezichungen gestanden hatte, schloß er sich später -inrniLr entschiedener dem Zionismus an. Sehr viel z» seiner Rnckkchr zum Judentum trug der Einfluß seiner von ihm und alle» Fveursden verehrten Frau bei. In der Aroni- Mchen Organisation Amerikas «ahm er bald eine hervorragende Stellung ein, gehörte unter dem Oberrichter Louis BrandeiS dem führenden Kreise der Zionistischen Organisation an ntzd veklmdete den Vertrauensposten des Schatzmeisters. Sein Rat in Men ökonomischen und finanziellen Fragen, wurde -immer Äs der Rat eines erfahrenen Fachmannes geschätzt und die Behandlung aller solcher Fragen vertrauensvoll in feine Hände gelegt. Gleichzeitig aber wurde sein stets wach« Idealismus gewertet und s«ne demokratische Lobeusanschauung derzusolge er immer im Kontakt mit dem Fühlen nafc Wollen der breiten Schichten des Volles blich. Als nach der Londoner Jahreskonsevenz der bekannte Konflikt in Amerika entstand, befand sich Peter Schweitzer mit seiner Gattin und Mrs. Mary Felscmf einer Reise durch Palästina. Dort beschloffen Peter Schweitzer und seine Fvau auf eigene Kosten den Bau emeS Hospitals in Tibevias durchzuführen. 'Nach der Rückkehr nach Amerika stellte sich Pet« Schweitzer, Ä8 es zwischen den beiden Richtungen des amevika». irischen Ziowismus zur endgültigen Auseinandersetzung kam, in entschioderver Weife aus die Seite der dümaKgen L-Pofiton, die für die Autorität und Eirchert der Weltorganftatw» und den von ihr beschlossenen Keren Hajessod eintrat. Als Dr. Weidmann mit den anderen zionistischen Führer» den Aufruf für den Keren Hajessod in den Bereinigten Staaten «ließ, war Peter Schweitzer einer der ersten, der sich für die Arbeit zur Verfügung stellte und persönlich seinen Maasser zeichnete. Nachdem die Konvention in Cleveland der bisherrgm Opposition die Leitung LLertvagen hatte, übernahm Pet« Schmsitzer wiederum omrn hervorragenden Posten in der neuen Administration und gleichzeitig den Borsiy des amerikanische« Keren Hajessod, den er seith:r so fiHrte, daß.die Erfolge des Keren Hajessod in Amerika die Weiterfichrung der Palästina- Arbeit ermöglichten.' Peter Schweitzer war daher auch der hervvrrayentfte Vor-> trrtcr der cmveSamschen DÄegatton auf dem Zlonistenrongreß Ln Karlsbad wtfc hielt es auch Lm letzbm Jahr für seine Pflicht, an der JohreSkonfevenz Ln Karlsbad teAzunchmen, wo' «rr noch rechtzeitig ointraf, um der Konferenz eir«n Bericht Äoer «die Keren Hajess-od-Arbert i« den Be-veinigten Staateu vorsul«ge« und namens des amerNamschen Judentums dinen weiteven Aufschwung der Leistungen des Keren Hajessod in Amevi'ka anzukündigen. Sein Hmschoiden in dies« Zeit harter Arbeit «nd, großer Terankwortmig ist «ln schwever Verlust für die zioufftfche Bewegung sowohl wie für die GesaMvr-KnifÄMn, die -ihn auf dem ^Karlsbader Kongreß in.ihve« Finanz^ Nnd Wirtschaftsuat berufen haste, als auch für die ameMmische Organisatüm, -nuiv, in «erster Reihe, für dE Keren ^Hajesibd, K» dessen auSgvzvichnetsten, «pfevwillrgsten Männern'« gchörte. Mit -er Arbeit für diöse^ xwMiMkmm^uad:FGdsH^^fich.Äb«:,Pottt Schweitzer Nicht genügen. Er pelllte M'.der ^Vva l»er Ziomstischen Organisation Amerikas <Dgckiokiche«^ M pt KapitMwerbuug für die RckWbHK'GeLeM mch WttMlmgm aus dem HMSiMt tZSDISDNK ti.DlEl.f]. Wien, II. Untere Augartenstr. 5 — Tel. 45^7-62 nitnll » W dllWl WiMl ' nd ond In tiln Hodilaibn MS UNERREICHT;S Vörhang-Spezlalhaus, VI. Gumpendorferstr. 38 (Qcflfrft). ..K 85.000 »emetleser ichSne Mn»«).. . „ . . K 8».ooo StOMf (M't E usZtz n und Motiven)....... K 880 O AWdesyetdllUse «Etamin) . .K 051(00 8-ßveldMüeeste» (mit Einsätzm und Motiven). . K 118.000 Meararv-sßSase (ouri gcwwt).K 188.000 Sttryftecke« (gute Füllung) ......... .K14« 000 ‘ . K 81A 000 Vlkaedttrel^eellea (alle Farben^.. Oarattar«a 2 De'« reck n u. \ Tischdecke), gewebt . . K «75 000 «edßMStte Gokel » 165X300). ..K 3 >8 000 MP«*»lct8flcl«Ck Weihnachtsgeschenke wie Strümpfe, Socken, Jumpers. Handschuhe, gestrickte Kleider, Kinder- und Sportgarnitur« Herrenwäsche, Selbstbinder etc. sowie SoHaffwo^e und KunsUeide billigst ku h»ben im SBS JWrt-i.irteBÄ.iiB.Zinn SIbM.IIII nrdMfagtezo \ttmaaanBMamaBmmuammnmnmmmmmmammmm*aer es auch übomommsn, in Amerika die Ka-mpagne für die Jüdische Kollomalbaick zu sichren. Seine Dick-seitMii ist >da-m-rt nicht evschöpst, da er daneben noch dcvuevkd für die hchraische KuÄur, die EnckmMing des hebräischen Verlagswesens «und andere Mistige Aufgabe» Jrttsvesse. hatte und gwße Opfer brachte. Peter, Schweitzer hmterläßt eine fast unaus-füllbare Lücke. JnnerhaD uÄd aüßerhdD der zionistischen Bewegung ist auch der Kreis der Fveumde groß, die er sich durch sein ideales und edleK Mchen zu «wevbe» wußte. Misch« Lehrldigrtheatkr. Mm schreÄt ««8: Movgerch vor 6 Ahr heißt eSwasch aus dem Bette stwingem, um rechtzeitig m einem der innervn Bezirke an der Arbeitsstelle, zu sein; erst gvgon 8 Ahr a&ettbS rrefle« die MrWM Mde Müder jck HM in Bmrmgarten Mn. Jeden Heller,, den fie .verdierttti« haben sie der materiell so schwsr ringenden AnsttEt abzulwsern, und fo scheint Leine M^lichkest gedown, ivgetzdeinem BMrsipiS, das Über U->v!erkimft, einfachste Evnckhruug ustd Bakleidmvg hmauKvägt, auch nur in der bescheidensten Weife nachgickommcn. Doch sirgeniblicheS Stvobsu, jugendlicher Leibensmut sprengt alle hemmenden Bande. Der kleine FutzbaMatz dxs BarackercheÄnes ist immer beledt; eben ist ein SchachwettsipiLl, an dem fich zahlreiche JUngm bewilligen, im Gange; viele habe« es versucht, die Kurse im „Volksheim" z« besuchen, allein die teure Fahrt, die Amnögslichbeit, noch um-10 Uhr abends im Hvime ein Nachtm«chl zu erhalten, haben den . Versuch zunichte gemacht. Die . drei n-utt im Heime selbst errichteten Lehrkurse find gilt bcs'ucht und wenn jemand das Opfer bringen wollte, dra-nß-r» in.Bamngarien 'gratis Hebräisch, Englisch c^-7" gewerbliche Facher zu unterrichten, er würde ‘3-Kl.Vr fhüV.:t. Herr Hellitscher, der -ihneü die Km?'.- 'a .: drama-tstchen Äiteratur brachte, Lomi-te -bald ei;/ Ä>.',''.«on-nMN cnibcdeu »mb er durfte mit dem Srs<'.>!: der 'cs'.n ^i-ch-rrl - Ät^rallpröbr des ersten Stückes, die -letz.en u-a si.et-!fa:'.>, '•u'fuiiibeu fei«. Es wurde tc: „Baiicn" von Ralow öchnell. Eine geschickte Bü.hmn.einr'tcht'Nw'. drs SÄi'ckes hat dessen UMvÜhrschoinlichkoiterl z» on.is<rnL« (cioußi. Es-war übevraschend, nvi-t welcher UrsprüngLichleii und we-tch Ms^mdvm Sinn für Vve ihm anvertraute Aufgabe, rn-ir einer emzigen Ausnahme, jeder ein« -sine seine Rolle ag'.e-rre. And nicht nur aus Liebe zur Kimst, aus Liebe zur geistigru ZerstrM-uirg spielte« diese jugendlichen Arbeiter» sondern sie wollen durch ihr «Spiel ihrem notleidenden Hprm such eine neue Emnahlnsgil-eile erschließen. Dienstag de» 13. d. wird diese JngoMLuppe im Hotvl »Post" und dem» nächst im Sladt-thoater Bade« auftvoten. JuHenbttches Streben, has Glend ^nd Mühsal nieder« ringt, verdient irmner unsere wävmstze Shmpachie. S. A. Sie sind sich vbenill gleich! Die jüdische Presse in War.scha« protestiert ln sehr erregtem Torte dageyetzn, daß die wegen ihrer antisemitischen TPigßeit bekaMte PÄnische Stiidentenorgarrisatsh x'Jß'ui'trii"Pö-mo f (Brüderhrlse) ihre Mid« gliever zu der jüdischen Knufmannschaft schickt, um bei dieser Spenden für die Anstalten der Organisation zu sÄrneln: Die jüdische Pvesse weist darxms hin, daß Nichts von diesem Gelbe einer jüvischön Institution zugute kom» MM -wich, sondern daß im Gegmtetl der Verdacht berechtigt ist, das Geld für antisemitifche Proi Waüda verwendet werden konnte. - / ' - _ .V 5 .Die Gattin W Botschafters Marquis de 'Dil französischen Blätter Wchaftigen sich lMaft mit hex PeÄsöuWt neuen «ettischen..Botschafters in PaMMar,q.«M-heMLeÄW Die rechtSstchende» -ZeiMgen kreiden-m d«yMWn 'HWsW Botschafter stank an, daß seine FainMe/n i ch t ä ä tr z fickÄtzM rein i st. -Seine. Gattin,. $ ä d h M a'r g a r «t Wi m r o s eW «ümlich die zweite ToMer Lord -R o s r.b e r ys. Gräfin RW bery wieder war die ToWer d^s Barons Myer Rblbs6>ilid ÜM der Baronin Julie Rothschild. Sie wUvde" im Jahre 1S7.8-, die Gattin dcs Count, os Roseberh, soll angc'Mch viS an /M Lebensende Jüdin gMleben sein Und sich am jMWn öffentlichen Leben lebhaft «beteiligt halben. Ihre Kinder folgte» in der Religio» «dem Vater. * * Spendet Kohle und Kartoffel»! Aus den «Kreisen rmsever Leser wird uns geschrieben: Ihre Mittcilnngen über .das Mrken des Fürsorgefonds dcs Klubs der Wischnationaben Ma-nldatare der Leopoldstadt und der Appell an dve jüdische Oefhentlichkeit zur Mitarbeit, bezw. die Aiufford?ru-ng, durch Zuweisung van «Spenden die Fortfilhmn.g «der.Aktion -u ermöglichen, hat «bereits Fruchte getragen. Eiw Anzahl jüdischer Wohltäter ist, ihrer schönen Pflicht de» avmen Volksgenossen gegenüber nachgekommen und haben den Fürsorgefonds gc kräftigt. Trotzdem muß weiter an die jüdische Oeffentlichkeit appelliert werden, «danüt diese in rhvem Interesse für den Fonds n'icht erlahme. GeschäftsMstackd und ArÜeitslosigkei-t -bedrohen die Existenz vieler Volksgenossen und dazu hat der Winter bereits begonnen. Spenden sind an den Kml der jüdischnalionälen Mandatare der Leopoldstadt, 2. Bez., Taborstvaße 20 A, oder an die Redaktimr der ,Wiener Morgenzvitung" zu richten. * »... Du müßtest deinen Sohn ins Ausland schicken." Aus Bu da Pest-wird uns berichtet: Das Leichenbegängnis des verstorbenen Neuposter Rabbiners Dr. Ludwig Bene-t inner gestaltete sich zu einer imprsanten Tvauevluuidgeibung. Sämtliche Konfessionen waren veictreten und auch der B ü r g e r nt c i si e r der Stadt Neupost hielt einen warmen Nachruf. Ein^n tiefen Eindruck riefen die Wbschiedsworte Le8 Budapester Oberrabbinors Dr. Julius Fischer hervor. Nack einer WüMamng der Tätigkeit Venetianers als Soolsorger, Gelehrten und vor allem als Ungarn rief Dr. Fischer, auf die Tatsache, daß der Sohn Benetianers infolge des MMewus clausus an der Budapester Universität keim Aufnahme fand, anfpvelend, dem Freunde nach: „Du hast in deinem großen Werke nachgewiesen, daß wir «in Recht haben, auf diesem Boden, aus dvm Juden schon zur Zeit d'er Römer geboren wurden, gelebt halben und gestorben sind; wie viel mußtest im «dennoch «leiden, du mußtest deinen siebzehnjährigen Sohn ins Ausland schicken,« du, der du dem Ungartum dein Leben weihtest!" * Die Lohriabbanverhandlungen in der Konfettionsindustrie. In der Samstag stattqesimdenen Verwauensmänner-.; Versammlung der StüÄmcisterschast der Wiener Konfektions-, industrie teilte GeiMsenschaftsvovsteher Handelskammerrat- M. St« inschauer*»tit, daAdie mit dem Kleidcrfabribanienj geführten LohnverhaMungen wegen des Lohnalbbaues inso-, firne gescheitert seien, als die Fabrikanten unverrückbar auf dem Standpunkt stehen. 30 Prozent von den gegenwärtigen Stücklöhnen zu stteichen/Die Versammlung beschloß, das EmigungS-! amt anFurufin. . , j * KleiugartenauSstelluug im Rathaus. Um im Klein-! gartenwesen Anregungen zu «betkommen, hat schon im Früh-! j-ahr die Kommune Wien und die GavtenibaugeseUchasi einen Wettbewerb veranstaltet. Es handelte sich um die, Schaffung, emer Schrebevgartenko-lonie am Schafbevg. Die dveisgekrbuteni Entwürfe sollen «bei dviser Ausstellung auch Mir Schau gebracht! wrdrn. DieStnal wird -unter anderem auch der bekannt« Garten-! rünstler Albert Esch einig« Pläne über Kloingartenlwesen, unterbreiten. , . ^. > ' 9 Frühstuck für jüdische Studenten. Der Verein Obel! R a ch e l zur unentgeltlichen Ausspossung iüdischcr Notleidender! hat mit Rücksicht aus «die jüngsten Ereignisse an den Hochschulen, beschlossen, m seinen Ausspe isuMsräunren, 2. Bez., Kleine. Pfarrgasse 8, Echo ßchwarzingergasse, an hundert jüdische Studenten täglich gegen ganz geringes Entgelt ein Frühstück gu der--! abreiche». . . ■ * Der Gas- und Strompreis. Für bhef« Woche wurden! di« Wochenpreise für Gas mit 1955 K. (Vorwoche 1952 K.), für Kvaflstrom mit 281 K. (Vorwoche 280 K.) und, für Licht ström mit 406 K. (Vorwoche 407 K.) errechnet. Die Durch schnittspreise betragen daher für dru 5kubikmeter' Gas unver-! ändert 1990 K.. für die Hektowattftunde Lichtstrom Lei sechswöchentlicher Ablesung 445 K. (Vorwoche 464' K.), bei drei-, wöchentl-rcher Ablesung.432 K. (444 K.), für die Hektowattstunde Kvaftstwm Lei sechswöchentlicher Ablesung 305 K. (311 K); bei dreiwöchentlicher Ablesung 298 K. (904 K.). * Für die Freiwillige Rettuugs-Gesellschast. Die Frauen--! Vereinigung der Wiener Freiwilligen Rettungs-Gesellschaft veraisstaltet Freitag, Samstag und Sonntag in den BerkaufLhallen, Wien. 4. Bez., Karlsplatz, einen Weihnachtsmarkt zugunsten der Wiener Freiwilligen Rettungs-Gesellschaft. In den Verkmrfsständrn werden alle Arten von Waren wie Wäsche,. Textilien, Stöcke- und Schirme, Damenhübe, Möbel, Spielwaren, Uhren, Christbaumschmuck, Bonbons und Bäckerei, Toilette-Gegenstände, Parfümerien. Seifen und Puder usw. in den besten Qualitäten zu den billigsten Preisen zum Verkauf golan^en. Der Erlös fließt zur Gänze der Nettungsgesellschast zu. Die Veranstaltung findet bei vollständig freiem Eintritt und ohne KauszwanD statt. Bundespräsident Dr. Hainisch hat sich bereit erklärt, die feierliche Eröffnung des WohltättgkeitsckarkteS vorzunehmen. , 9 Straßenbahn Mödling—Hinterbrühl. Die Betriebs-- direkt'ion der Südbahnoesellschaftteilt mit, -daß auf der elektrischen Straßenbahn Mödling—H'mwpbrühl vom 6. Dezember 1922 cm bis auf Widerruf der Fahrpreis im Verkehr zwischen Mödling und NenstMevstraße an Wochentagen und an Feiertvagen ms 13 Uhr <vuf 800 Kronen herabgesetzt wird. * Wetterbericht. Morgens war es im größten Teil Oesterreichs trüb, nn Laufe des Tages klärte es allgemein aus. Die Tempamtur erhob 'sich aber nur^ wenig über Null. (Wien zwei Grade.) Die Winde sind schwach, meist nördlicher Richtung. Austandsmeldung?n sind nur wenig vingelangt. In Polen scheint-strenger Frost mit Schneefall zu herrschen. Voraussage: Nack klarer Nacht mit Frost vielleicht vorwiegend heiter. Besseres Wetter, aber unsicher, besonders am Ostrande der Alpen wieder vasche Bewölk»naszunahme möglich. Temperaturrückgan-g, mäßige nördliche Winde. Kann Die in öen nachlols«nöen Nuvrillen mit a dezrichnetc «yllze» stttd tlrliü«! find ertfpcUiicfte Anküudst flungcti <8 r« -es Peestgesetzes). 9 Die MaKkabSer-Feier für die Bezirke LU bis LV Der Zionisttschrn Be.strks!ekt«on findet Samstag den 9. d., preise 8 Uhr abends, tm Fellsoale „Zum weißen Engel", 13. Bez., Siehinger Platz, statt. Festrede: ßerr. Dr. Desider ssrtedmann: ihre Alttwnßustq haben zuge agt: Kerr Aroad Kramer. Mitglied des deutichen Dukg:heaters. Frau Mirjam Schnabel-^oell'ch, ferner mehrere Mtt siteder der Wlnaer Truppe sowie -er Turyoerew MaMabi Jcv1. Der Karlenv» verkauf "hat betsus begönnest. Porvertzau.ssteL«!S. Bez., Kerklotzgaffe 21.

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