Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1369 (2.12.1922)
- Date
- 1922-12-02
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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HM » Wien, Samstag Wiener Morgenzeituns. 2. Dezember 1922 Ar. tm Wiener zümUWrs San&eslBtnltee. '■ Die konstituierende Sitzung findet Montag den 4. Dezember, halb 7 llbr abends, im Sitzungssaal des Landeskomrtees statt. __; Ja» mnerikanisch-Wische Komitee. Generalversammlung. / Aus Now-Dork meldet I. E. B.: Vor elmgen Tagen!?vurde irr Nciw-Iork die 16. JahveSkonferenz des Ameri- 'fanrsch-jüd'.schrn Komitees abgehalten, 5w$ sich bekanntlich rnt§ den einflußreichsten jüdischen öffentlichen Persönlichst! ten zufammenfetzt. In der EwssnungSrode betonte Herr Louis M a rihall, obwohl der AntisemitiSm«S-. in Amerika rw!,en Hi tergrund gedränZt worden ist, die Juden denroch auf der Wacht stohen müssen. Mit Bezug a-uf Palästirva konstatierte Marshatt, daß! -as Land in ständiger Entwicklung begriffen ist stud daß dort verschieden-e Derbessenungen in der Aüfbau-; rrbelt. ciugeführt tverden. Am Schluß seiner Rode gab Louis Marshall bekannt,!-ajj laut den neuen statistischen Ziffern 15,393.815 Inden in der ganzen Welt leben, unter ihnen 3,330.000 in Amerika, 3,710.000 in Polen, 2,575.000 in der Ukraine, 950.000 hi Rumänien, der Nest verteilt sich auf die übrigen Länder : er LOelt. Xessntng ln Franrelch. Paris, 1. Dezember. - Durch eine Verordnung des ,'osmepräsekten wird der Brotpreis von morgen an auf Frauken 10 Centimes für das Kilogramm erhöht.. K»e kMtnSr Fordern«». ■ Man schwvöi uns: Da öec diesjähritze Zionistische Parteitag' kein KMurreferar aus der Tagesordnmlg habt«, möge eine .Irage, die in den Rahmen der Kuttnrdebatb: gehört hätt-e,, hier :ört-vrt werden. Die hebräische Sprache Hot trotz aller begeisteren Konueßbeschlüsse noch immer reicht die von uns gewünschte Verleitung gefunden. Sucht nian nach den Gründen, so wirb man chen, daß Unzählige mit gutem Willen arvfangen und es nach .irriger Zeit aufgeben, nachdem sie oft mehrere Lehrer gehabt «bau. Die Schuld liegt also nicht allein an., den Schillern. Unter den zur Verfügung stehenden Hckbräischlehrern gibt S manchen Hebra-isten, aber schachten Lehrer, und manch guten Lehrer ohne allzuviel hebräische Kenn-lnisse. Es ist Glückssache, einen für den Schüler.Hwade gsevgnrten kehrer zu finden. Daran ist nicht nur der Lehrer schuW. Denn ün Lehrer kann sich mehr für Kinder, ein awdvver für Erwach« mt, der «ine für Anfänger, der andere für Fortgeschrittene fegnen. Die Frage -ist nun so Zu stellen: Wie können wir di« »eftrn Lehrkräfte konzentrieren und nach chven peziellen Eigenschaften dem SchAermatevial gemäß verwenden? Hier lügt nun eine Hauptaufgabe, die der jüdische Schub- »ersin Hand in Hand mit dem Zionistischen Landeskom-it« osen muß: die Schaffung einer hebräischen sprach schule in Wien. Hier ist die Möglichkeit einer?onzentvievuyg der Lehrkräfte, hier die Möglichkeit einer rationellen Verwertung gegeben. Hier -Lcum «ein Lehrplan fest» selegt werden, der in drei oder vier Jahrgängen (Klaffen) di«?'dUi?;z Erlernung der Sprache e-vmcglicht. Auf -die Z-Mtemtellung -er Schüler muß Rücksicht genommen werden. Studenten werten also von 7 bis 8 Uhr früh Unterricht haben nsw. Die verwendeten Lehrkräfte müssen von der Leibung -geprüft fein, velche einem hervorragenden Hebraisten übertragen worden nüßte. Die Lokale für die einzelnen Klaffen müffen so gewählt sein, daß die Schüler nicht zu viel Zeit verlieren; die Stüden-t-enklassen werden a-iso in Hochfchulnähe liegen nfw. Es wäre wünschenstvert, daß die Angeüegenhsit raschest in die Hand geno-nnwen -werde. Eine solche hebräische Schule wäre tür unsere Hebra-ffievungsardsit ein sicherer Gewinn. Ä. G. Hst, mit fünf Punkten den zweiten ‘ Sch. V.) SHittetttntiett am Um WbWm. Mina Rubin Othynia-Wien Isidor Roth Sassöw-Wien Verlobte Der öesamtvorstand „Liwias. Chen“ in Wien gratuliert herzlichst Herrn Moses Marz anlässlich seines _ yO, Geburtstages UNERREICHT Vorhang-Spezialhaus, VI. Gumpendorferstr. 38 K 85.000 K 39.« 00 K 380 O K OS 000 K 118.00» K1ÄÄ.000 K143 «00 K LI8 000 K L75 000 K 358 000 r*IUt MCbüttff .(otPidt). Lettvsrlrr er 'chöne Mu'i>r) . . . .. Stores im t E nsäy n und Motiven). Ktttutkwothänsc i(gt.wnm) . .. Bopodfeettf ecken htut E nsttzen und Motiven). nrsünryorbänge (huri g wwt).. Stepp Serken (gute Füllung)?!8rc?.ilreh eckcn (alle FarbmV . ...... Osraliur.n 2 Be nän u. t Tischdecke), grwelt . Uederwürle Gabeln 165x300).'. Nicht um billig, sondern auch gut k uft AI.n.snmtlnb' Seidenwaren iür Kleber. Blusen, Jacken und Man e;fu t<r tnt Seidenit u'e Bruder Jäckel 7. Bezirk, Miumhilferslroße Nr. 82, im Hofe Nc n'ellt -schotten. . K 2".0 0 N n e dm.aye . . . L :8.bl)0 Halbsslscniutt-r, b d. K 2.UOO Halb -ide« futter . Kunstseide, fnbig. Keiderwm'e ... . K 27.0 0 K 19.800 L-Za 500 Wiener Fnternaüonaler Schachlougretz. Aus der vierzehu-en Rundet ist noch nnchzutraMn, daß tllle Versuche Aljechins die Partie doch noch zum Ausgleich zu führen an der unerschütt-erlichrn Ruhe und Bedächtigkeü seines Gegners Wolf scheiterten. Wenn auch Rubinstein her erste Platz nicht mehr streitig gemacht werdm kann, so bringt dochdir morgige Schlußrunde des großen internationalen Meister» äurn-iers eine Reihe von Kämpfen, die für die schließliche Reihenfolge der Preisträger von Wichtigkeit ist. Morgen Sonntag um 3 Uhr nachmittags wird dann im -großen Sitzungssaal der Wiener Messe die Preis-Verteilung vorigenomm:n werdon. Daran arischließchrd wird Nubinstein gegen B Gegner gleichzeitig spielen. Diese Vorstellung wird Montug »im Care Korb (Tuchlanbm) wiederholt werderr. Fluch in dem Turnier, daß die acht Sieger der vier Mruppen des Hauptturniers um die „Kckngreßmeisterschaft von Wien 1922" auSfochten, ist feie Entscheidung, gefallen. Der Wiener .Hans Müller (Deutscher Schachverein) der im Jahve -1920 -die'Amaieurmeisterschast errang, ist ohne Vevlustpartie .fl§ ohne Verlust- . bun-des, der Oesterreichischem Schachvevbaindes iten Platz. Dann folgten Lokvenz Sch. P.) chs. Sauer (Grazer Sch.) 4, Dr. Mandler (Schlechter) 3, Beutum (Hakoah) 2,5, Zimpel und Stiebitz die dann folgen, haben noch eine Partie-auszutragen. Die Schlußssier des Srchrchkongvesses bildet die am 8. Dezember in den Sophiensälen sbattkindende große Schachreunion, -bei der im Rahmen von Schacheinaktern Schachspiele mit slebenden Mgnrm aufgeführt werden, die Geh. Hofvat Rainer Simons in Szene setzen wird. Bei dieser einzi-gartigen Fest-!Vorstellung werden bffiz'relle Vertreter der Regierung, der Stadt '/Wien und der Diplomatie anwesend sein. . : Die Hauptrollen werden von Karl Zeska- (Burgtheater) -gespielt. gea übernehme alle Arten von H^rdstickereien zum Vorpausen und zum Sticken. Handsrestickte Vorhänge in allen Preislagen stets lagernd! Eoloman Stein r, II. Tatorstrasse 69 (im Hefe) JPjra&ctiscbi ® wie Strümpfe, Socken, Jumpers. Handschuhe,, gestrickte Kleider, Kinder* und Sportgarnituren, Herrenwäsche, Selbstbinder etc sowie ' Schafwolle und Kunstseide billigst; za haben im 2*5 Striek-n. iilraeniiaHS .Zam Kleeblatt', llll Kirehengasse 20 Smokinganzüqe K 1,700.090 HEINRICH SCHECK 1 <». . Werkstitte für modernste Herrenbekleidung nach Mass Wien* ln Bauernmarkt 11 Telephon 63393 351 Oie SMellW Oer HiMriirBiiland Utzenieiirik G. m b. l Wien, 11. Untere Augartenstr. 5 — Tel. 45 7-ö2 wrW tu Veit biTigslan lajesprta . Schafwollnarne ii und in allen Medslarben kWNWLMW'Z * Eine Gedenktafel am Hause Ignaz Goldzihers und Samuel Kohns. Aus Budapest wird uns berichtet: Atitten im alten Pester Ghetto befindet sich das alte Judengäßchen, einst unter dem Rainen Schwarze-Adlergasse bekannt, heute Hollo-utca. Im Hause Nr. 4 dieser Gasse wohnten Jahrzente hindurch Tür an Tür in brüderlicher Freundschaft nebeneinander die zwei prüften jüdischen Gelehrten, die bas ungarische Judentum in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts hervorgebracht hat: Oberrabbiner Dr. Samuel Kohn und Ignaz Goldziher. In diesem Hause kam die erste große Geschichte der ungavischen Juden von ^)r. Samuel Kohn zustande, Und hier entstanden die grundlegenden Arbeiten des weltberühmten OrientMsten Ignaz GMziher. Das unansehnliche Haus, in welchem diese beiden großen Geister nahezu ein halbes Jahrhundert zusammen lebten und arbeiteten, wurde letzten Sonntag mit einer Gedenktafel feierlich geschmückt. Die Gedenkrede Hielt. Oberrabbiner Dr. Julius Fischer^ den langjährige intime Freundschaft Mt beiden Verewigten verbünd. * SelbstbrfchiMgung. Der Zuckevböckergchilfe Jakob Reznicek hat sich vor zwai Tagen der Polizei mit der DolbftbLschuldigung gestellt, er habe seine ehemaltge Gelic-bte Hilda pon der Reichsbrücke in die Donau gestürzt. Er habe sich an ihr rächen wollen, weil er von ihr.eine schwere Geschlechtskrankheit aquiriert habe. Bisher konnte nichts über die angeblich Ermordete sichergestellt w rden. Gestern abends hat sich - Rezn'.cok noch einmal dem Negierungsrat Dr. Weybora vorführen lcisseu und nun eiubekannt, daß an der ganzen Geschichte nur das eine wahr sei, das; er im Frühjahre 1914 auf der .Brigittübwcke ein Mädchen getroffen und angesprocheu hat, das sich Hildr Nannte und ihn unglücklich machte. Alles andere bezeichnet er ivuit als erlogen. Die Untersuchung wird fortgeführt und wird voraussichtUch bald das Geheimnis enthüllen, welche Behauptung Nkznii-eks eigentlich den Tatsachen entspricht., * Ein Schuß in der Nacht. Der kOjäbrige Gastwirt Wrlheltn Da man erwachte Hest-e-rn u-m 12 Uhu nachts durch ein Geräusch und als er zum Fettster fa!h, erblickte er eine Gestalt, die er in der Dtmkelhe-it für einen Einbrecher hielt. Er griff nach feinem Revolver und gab, ohne sich lange zu 'besinnen, einen Schuß im der Richtung -der Gestalt ab. Der Schnt-erzmsschrei einer wohlbekamtien woiblichon Stimme sagte ihm, daß er seine ei^Swe Tochter getroffen habe, die ■ sich erhoben habt«, nm das Fm'ster zu schließim. Sie -wurde schwer-vorletzt in das Allgemeine Kmn>5e-nhaus . gebracht. * Wem gehört die Brillantennadel? Im N-ovvnrber wurde vom Kommissariat Margareten ein Bursche angehalteu, der m seinem Befip-e eine Damenibuf-onnadel in Schloifenform mit 21E kleinen Brillani>en und 24 R-ubitrotr und -einem großen Brillanten in der Mit-t-e im Werte von zirka 2 Millronon Kronen führte. Gr behauptete, die Nadel auf dem Meoe von Leoborsdorf nach Kottinglbrnnn im Jahre 1917 gefunden zu hüben. Die Erhebu-tdZon wuvde-n -vingdMt-et. * Der Pischos Horowitz. Wie wir berichteten, ist kürzlich in New-Aork der römisch-katholische Bischof Horowitz, ursprünglich ein mährischer Jude, gestorben. Die Eribschast nach ihm beträgt 30 Millionen Dollar. Als Erben meldn-m sich 14 jüdische Familien mit 400 Mitgliedern. Ein amerikanischer Advokat stellte bereits in der Tschecho-Slawakei, in SHS. und in RnmÜnien die Erben fest. Einer der Erben lebt in Göding. * Strerkdrohung der Wiener Feuerwehr. Im Berlonfe von ■ Verhandlungen, welche die Gemeinde mit der Fsuevwchr wegen Schaffung eitler -mu-on Dienstordnung führt, hüben sich wegen verschiedener Wbau- und ErsparniKm-aßnahmen Differenzen ergeben. Eine Versammlung der Feuerwehrleute hat bis znm 7. Dezemlöer befristete Forderungen ausgestellt, deren Durchdrückung mit den geeignet erscheinenden g-ewerks chast- 1 i ch e n K a m p s m i t t e t n erfolgen soll. Man glaubt ckber im Rathause berechtigte Hoffnung auf rechtzeitige . A-oborbrücknng der Gcgenjätze hegen zu können. Milch teurer. Die Zentvalpreisprüfungsstelle hat den Milchproduzenten, hie jetzt an Stelle der Grünfütterung zur Trockenfüttcrring greifen müssen, die sich wesentlich teurer stellt, eine Erhöhung der Stallpreffe von 3600 auf 4300 5k., also um 700 K., zugesranden. Das hat zur Folge,, daß auch die Preise der Milch 'bei den Verschleißern u'm den glc-ichen Betrag in die Höhe gehen wird. Der Milchpreis wird sich daher in den Vevschl-eiß-- stellen auf efrhxt 5020 K. pro Liter stellen. * Eine Enzyklopädie jüdischen Wissens für die Jugend. Wie uns aus N e w - 2) o x t berichtet wird, bereitet der - Begründer und Chefredakteur der Jewist) Cneyclopaedia Dr. Isidore Singer die Hevausg-ribe einer Enzyklopädie jüdäschen Wissens für die Jugend (Aoung People's Eneyelopa-edia os Iewish Knowledge") vor. Den Verlag 'des^ großaugelogten Woorkes hat die große Neiv-Tjoroer Verlatzssirma Härper Brothers übernommen. * Der Allgemeine Kranken-, und Uuterstutzungsverein „Montefiore" vollendet heuer das 40. Jahr feines Bestandes; mehr als -sin Meufchenatter hat. er auf hu-nmuiitärem Gebiete feine Tätigksit entfaltivt mvd segensreich gewirkt. Zur' Feier des lOjähriFen Julobläums wurde Sonntag um 5' Uhr nachmittags im ÄMpoldstädter Dempeil ein feierlicher Festgottesdioust ab gehalten. .Heute -um halb 8 Ilhr ab-eMs fmdot -in der Volksoper eintz Festvorstellung statt. Zur Aufführung gelaugt „Der Troubadour^ mit Frau KaMptersänaerin Wizza und Herrn Rlltersheitn in den Hauptrollen. Die Vorstellung findet zugunsten -des Wohttätiigleitsfonids des Vereins. statt. * Verein Ferienheim. Zu dem > aus Anlaß des d r e i ß i'gsährigen Bestandes des Vereins Ferienheim (Präsidentin' Sophie Grl'mfeld) geplanten Kollegentages haben sich eine 'große Anzahl ehemalipLr Zöglinge, Lehrer, Acvztc, Mit- . glieder, Gönner und Freunde gemeldet. Die zwanglose Zusammenkunft mit Vorträgen aus den Kreisen ehemaliger Zöglinge und genninfamer Jaus» findet Donnerstag den 17. d., 4 Ilhr nachmittags, im Saale des Riedevofterveichifchru Ge- / werbeveroins (Bund österreichischer Frauenvereine), 1. Bez., Esck>»nbachg-asse 11, 1. Stock, statt. Weitere Anmeldungen hierzu zwecks Znservdrsng von EinIMingskarten werden im Bureau, 9. Bez., Türler.straßc 17, Dcll.phon 17.705, eutgegengenommen, ■* Zionistisches Jugendamt. Sprechstunde des Jugendreserenten Dr. Kl ab er täglich von halb 4 bis halb 5 Uhr nachmittags (außer Samstag und Sonntag), 1. Bez., Vorlauf- ■ straße 4. Telephonische Ansage 07.2.83 erwünscht. * Vereinigung zionistischer Bankbeamter. Montag den 4. d. hält um 8 Uhr abends Prof. Artur Freund einen Vortrag über den Zionistischen Parteitag im Heim, 8. Bez., Bennoplatz 1. * Vereinigte Hebräisch^ Schulen in Wien. Einschreibungen in die Anfänger- und Borgeschrittenenkurse (sowohl für Er-, wachsen» wie auch für Kinder) können in den Schulen: 2. Bez., Große Mchrmgasse 16, und 20. Bez., Othmargasse 46, an Wochentagen von 4 bis 8 Uhr nachmittags, an Sonntagen von 8 bis 12 Uhr vormittags, vorgenommen werden. Bei Mnüoender Einzahl von Neuen Anmeldungen werden ne-u-e Kurse eröffnet. * Güterverkehr mit Deutschland. Wegen Betpiobssihwievigkeiten aus den Münchner Bahnhöfen wurde die Annahme von Frachtgutwagenladungen nach München-Ort mit Ilebergänz bis auf weiteres eingestellt. Zur Beförderung bleiben nur zugelassen Lobensmittel, Brotgetreide, Eiseubahudicrisiaut, llmzugsgut, Wiideraufbausendungen und Brennstoffe. Sperr-- ausn-ahmen erteilt die Reichsbaihndivektton München, 'jedoch nub in dvingenden Fällen, übernommene Sendungen laufen aus. * Wetterbericht. Oesterreich hat im allgemeinetr nur geringe Bewölkung. Früh bestand teilweise leichter Frost. Die Mittagstentpergtvren waven meist 3 bis 6 über Null. In Wren war der Sonnenschein tagsüber stark nur Nebel gedöntpft. Voraussage: Mechsclnde Bewölkung, rin wenig Sonne, wenn auch durch Siebe! behindert. Tomperatur wenig verändert / schwache Winde. . Sammlungen der „Wiener Morgenreiiuns". Spenden für Jüdische Kinderfreunde (bisher 1,097.090 Ä., i holländischer Gulden, 72 tschech. K. und 2520 drutsche Mark): Albert Scklld. Sofia 180 Lewa -- 63.580 K. Fritz Mayer, 14. Dez. 10.-M. St gsried Krön 5(0Ing. Aschcrmann, Klabno, durch Frau Mirjam Koefl ch bv isihecb. K. Ilckgenannl Lb0000.. Frau Dr:") rpad Kovars. Rdva'Käni.Va 158 V3> i. Sandor Brichla, Z'üna S07sch«p. ff. Gülte Lederer, Windischoarstry 10.000. Samm» Ums Frau Lenore Smostvsky: Dr. Brvd for Miffir Kaplan» Philadelphia. P. A. 1S0.000. Lenore Smo>ensky w.« 0l. \ir ilhmpn w/,*lier,*,lä7«eI ' •'•v-SiK-ü 0u;£?5<* .iuraliroler",!>.Misll.rs-„ZßrWIeftßrMjde“,!I.sMs8!l.r8 iUl 110111 eil Winterkostüme , . v. K 208 000 u.höher — H MSriplmil Winter-stoffkleider v. K 93.0U0 u.hoher JL4^GJILh90JLC#