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Wiener Morgenzeitung · 1922-11-25 · Heft 1362 (25.11.1922) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1362 (25.11.1922)
Date
1922-11-25
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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«amr. Men, SamNoz Anacot-Pastillen Orippe und infektiöse Halserkranküngen Wockenspie>ulon de« Durotdeaiers: Morteg ^Julius Cäsar." Dlen-Ia^ „Anna K a r?• n i n o." HRüfmocb ,®f r 91 r 51 a m S ck e i d e w e fl." Donnerslag v n n a D a n n a." Freitag „D e r <8 r a f Von L 1) a r 0 1 a i 5." Samstag „C 0 r i 0 l a n u s." Wochenspielplan des Akademielhea» l ers: Monkag und Samstag „Quality Street" (Ja; füllen Göß.^en) MittwrH „Kochzeiisfage." Wochensvi eiplan des DeuNckenNolk -- theaters: Morgen, ferner Dienslai, Donnerstag und Samstag „Schöne Frauen." Mittvocd ..Z är t t i ckd e i t." Freilag .AitterBlaubarts achteFra u." Wochenipielplan der Renaissance- Böhn e: ll-euke und rie talaenden Tage, 7 U)r abends. Galt» lp Sk Rein'wld SHüntel ..Spiel der Sinne." Mor gen, 9 Uhr nachmittags ..D e r Vale r.'^ Wochenspielplan der Neuen Wiener B 3 b n t: §äeuke und die folgende» Tag. 7 Uhr abends, Vafkspiel Arnold Korsf „Das weite Lani.“ Morgen, 3 Uhr »«chmttlags, „91 »rein Trau m." Wochenipielplan der Kammeriptete: .Zeiiir und die folgenden Tage, 7 Ubr adends» „Kleine 5 ft I q 0 i n.“ Keule und morgen. 10 Uir abends iNa Ktoor» sikUung), Eaii'piel Arnold Korst „M ein Freund Teddy." Morgen. 3 Iter nachmitiags, „F e m i n o.4‘ Wochenspielplan des Noimund-Thea-; e r s. Morgen, VtzZ nan miilags. „N i fl 0 I e t t v", morgen, ferner Mittwoch und Donnerstag, 7 Uhr abends/ .Der Schatten". Montag md Samstag »Die Meder'. Disnstia und Freitag ,C h r i st l » a. die Tante" (Nooiläy. Wochensptelplan der Dotanddiidne. Gastspiel derWilnaerTruppe. Montag, Mit!» wvch (Brriinn ausnahmswei'e um 1/21 Uhr). Freitag irö Samstag ,D e r Dybuft". Die. stag .Schwer züseinein 9 u d". Donnerstag .Der D 0 r { s \ 1 n g'f. Pianist PhiNpfen gestorben. In stirer Vaterstadt Kopenhagen ist 'dieser Tage der bekannte Pianist Professor Karl Bernhard Philipsen nach schwerer Krankheit gestorben. Philipsen, ein Schüler Leschetitzkis, war zunächst an der Meisterschute des lAonftrvalorrums in Frankfurt a. M. und später auch an der Musikschule in Jaffa tätig. Er hat leider bloß ein Mer von 40 Jahren erreicht. Eine reichsdeutsche Notgemeinschaft der Kunst. Bei der Feftaufführung -es Gcrharl Hauptmannschen Films „Phantom" ün Berlin zugunsten notleidender Schriftsteller teilte ein Vertreter der Reichsregierung. die das Protektorat über dieft Wotzl- Lätigkeitsveranstaltung übernommen hatte, die Gründung der „Notgemernschaft der deutschen Kunst" mit, die in gleicher Weise organisiert ist und wirken soll wie die vor zwei Jahren begründete „Rotgemeinschast der deutschen Wissenschaft. Adnenne Getzner, die begabte junge Künstlerin des Raimundtheatrrs, gastiert gegenwärtig am Berliner Deutschen Künstlertheater und erzielte in Schnitzlers „Liebelei" in der Rolle der Schlager-Mizzi einen außerordentlichen Erfolg. So wird im .berliner Lokalanzeiger" ihr Spiel als „entzückend in Liebenswürdigkeit und Komik" bezeichnet. ÄSnstterspiele »»Pan". 2n olge rmsosstnder Renovierungen wird dieses Kabarett vor!äusig geschloffen und finden die letzten Vsrs'ellungen Keule Samstag und morgen Eonniag Halt. Die Wieorreröffnunwird in den TagtLbtÜtlern sngszeigt. _ ö Gerichtssaal. SOSO Kraue» Peirßou für einen 70Mrigen Schuldirektor. Das ZivMandesgericht (Einzelrichtei Hoftat Doktor Frankel) verhandelte gestern über eine Klage des pensionierten Anstaltsdireltors Julius Urban gegen den unter der Leitung der Gemeinde Wien stehenden Verein zur Errichtung und Erhaltung des Franz Josef-JugendasylS für verharene Kinder und Minderjährige auf Erhöhung der Pen- 'sion und Nachzahlung von PensionSbeträgrn in der Hohe von '■9,384.800 Kronen. Wie der Klagevertreler Dr. Hugo Engel- M a n n ausführte, war der Kläger im Jahre 1890 von dem ■ damaligen BeZrksschul- und Gemcinderai Gugler aüsgefortdert worden, sich um die. Direktorstelle des Franz JoftfiJugendasyls rm Schloß Weinzierl in Riede rösterreich zu bewerben, da ein anderer derart geeigneter Bewerber unter den 33 Kompetenten nicht zu finden sei. In dem AnftellungS- Dekret wurde bezüglich der Pension bestimmt, daß dieselbe unter Einrechnung der bisher als Vollsjchullehrer votlstreckten Dirnstjahre des Klägers nach der für das Lehrpersonal' in Niederösterreich bestehenden Normen vorgenommen wird. Trotzdem wurde feine Pension, die, alS er im Jahre 1906 in den Ruhestand trat, 300 Kronen monatlich betrug, biS Jä-nner 1922 nur bis auf 2000 Kronen monatlich erhöht, alle Bemühungen um eine wsrtere, den derzeitigen Geldwertverhäünisfen angemessenen Pensio.nserhöhmig seien erfolglos geblieben. 2000 Kronen monatlich seien derzeit zum Verhungern gerade genug. Laut Anstellungsdekret gebühre aber dem Kläger die derzeit für das Lehrpersona! normale Pension. Der Vertreter der Gemeinde Wien Stadtrat Dr. Gustav Sche u bestritt dies, da das Dekret die Pensionshöhe nach den damals (1890) bestanden.'». Normen bestimmt habe. Dazu komme aber noch, daß Kläger nicht infolge ZeitablaufeS, sondern wegen der Zustände in der von ihnt geleiteten Anstatt, die im April I960 in der „Arbeiterzeitung" einer scharfen Kritik unterzogen wurden und die eine Untersuchung seitens des Exekutivkomitees und des LandessariitätsinspeklorS zur Folge hatten, auf Grnnv der Ergebnisse dieser Untersuchung, pensioniert worden sei. Demgegenüber wies der Klagever- -ireter darauf hin, daß gegen den Kläger keinerlei Disziplinarverfahren eingcleitet wurde, daß er vielmehr ein BelobungSdekret erhielt und daß die Mißstände durch die mangelnde löbforge der BerelnSleitung verursacht wurden. Dt«. Auswahl der Hilfsorgane und die Besetzung der betreffenden.Stellen find Simm Magistraisdiener überlassen worden. ÄlS Kanzlei Hilfskraft wurde ein schon damals vielfach abgestraster Wiener Myvgenzekknns. 25. November 1922 Nr. ISvs A» liniere H.Z. Momenten! Herabsetzung See NezmsgeMre« für Sesterreich und die Lschecho-Tlaiuakei. Die in den beiden lehien Fnfexztffem mm Altsdrncß ae» langte aeringe KSrTct^ferunft der nmllchaf'licken Derbölsnisfe v^ranlakri uns -- odwobk unsere Ausgaben vvkläusig nach kein» Minderung eriabren baden — in Ermariung e ner da>diaen Bcrbiü'punq der Eef ekungskvsien die Bez»n-gud!shren der „Wiener Morgenzeitun^' - b t. Dezember berab msetzen. Für da«? Ausland erfol"t -- mit Ausnahme von Dolen und Deul'chland, lilr w'lcke L'nder infolge der Enlwer'ung der dortiaen Valuia eine mäßi.,e Erhöhung notwendig ist — keine Aenderung in den Bezvg^preiien. TezugrsEreu ab 1. Dezember: Abonnement für Wien <zum Abhoten im ExpebU ober in den VerfchlsitzsteNen) monaitich.K. 28.000.— Ewz''tocrsckikitzrrerse ab Montag den 4. Dezember: Sonn- »nd Wochentagsnummer ...... K. 1.800.— Montagsnummer ...... ....... K. 700.— Das r konnen-ent «olle gefallios! rechtzeisifl in der nöchlieaenden Der'ckleißsielle erneuert und die Dezugsgeblihr gleich, falls dvrlselblt erlegt werden. Oesterdeich monatlich ° Sl. 28.000.— Tschecho-Dlowahei monatlich .... Echech. Kl. 17.- Polen monatlich ...... . . . pvln. Mark 8.800.- Jugoslawien monatlich... ...... Dinar -0.- Deutschland mvnattich . » . .Mark 800.- Rumünlen monatlich . ° . .Qei 80.- KoUand monatlich . , . . . »•o.o kalt» fl» 1.80 Jtatte» monatlich. 10.- Schweiz monatlich. schweig. Franken 8- Frankreich monatlich . . . . . . . . Francs 8.- Belgien monatlich . ° . . ° belg. Francs 8.- England monatlich«... . . . . Schilling 8.- Amerika monatlich. .... . . . . « »Dollar 1.-7- Die Drviseupreise. Nonerstche AbschwLchung der Sleichsworb. Die R e i ch § m a r k ii! gestern in Zürich aui Met« düngen über eine auf Koste» Deut iNands z'lswnde^ekr'mmene Einigung zwischen, Frankreich und England von 0.0882 ans 0.075 zuiückneflansio». Diese neuerliche Ab'ckwächung der Beichsmark äuherle sich in B e r l t n in einem beslinl-n Empor,chn llen . der Devi'enkurse. wobei her D 0 l l a r den Siand von 7000 überschritt und Zahlung London aul 31.b70.67 gesttegeu ist. Der französische Franken verieuerts sich in Verl n um rund 58 Mark auf 503.73. obwrhl die Divise Paris aus Zürich schwächer gemeldet wurde. D^r ö st e r r e i ch i s ch e u Krone korp d'e gieichzett'ge Steigerunq des Züricher Kurses von 0.0074 auf 0.0075 zugute. Z 0 hIun g W i e n erhöhte sich in Berlin um 60 Pfennige auf 9.92. Ln W i « n wurden M 0 r k n v t » n von 11 90 auf 10 25, französische Franken von bist» auf 6085 ermäßigt. Dollar und tschechische Krone nvllerien unverändert 72 00V. bezielningsweise 586Y. Pfunde nerleberten sich um Lvv. holländische V u l d e n um ^IV Kronen, dagegen verbilli' te sich der Schweizer F r a n k e n um Lv Kronen auf 13,370. Nachstehend die offiziellen Notierungen: VeröttentttekunZ der Devisenzentrafe 0 vom 24. ftovemlor 1922. Devisen (Schecks und Aus- 7fn, Kwßv.K.Novcmb* Zahlungen) fuß" 0e,<* Ware ae,d Wflre Amsterdam i. 1 ho», dulden , 4 28491.— 28590.- 28450.— 28550.— Agrain 1 jug. Kronen .... 6 249.25 249.75 271.75 272.25 Belgrad 1 Dinar . 8 997.- 999.- 1087.- 1089.- Berlin 1 deutsche Reichsmark , 8 10.25 10.55 11.75 12.03 Brüssel I belgische Francs . , 4JJ, 4824.- 4839.- 4844. - 4856.- Budapest 1 ungarische Kronen „ 6 * 30,35 30.45 30.55 30.65 Bukarest 1 Lei ....... 6 — Christlania l’norweg. Kronen . 5 13365.- 13265.- 13110.- 13140,- Koperthagen 1 dänische Kronor . 5 14735.—’ 14755.— 14 60.— 1469 >.— London I Pfund Sterling ... 3 3254'-0. - 326000.-325200. -3258Ü0.- Madrld l Pesetas ...... 5'/. 11085.- UNS.- llo:,5.~ llr-35.- Malland 1 Lire ....... 6 3356- 3374.- 3386.- 331!.- New York l Dollar. 4 72425.- 72575. - 72425.- 72575.- Parls l Francs. 5 5154_ 5106.- 52D4.— 5216.- Prag I tschecho-slow. Kronen . 5 2277.- 2283.— 2277.- 2233.— Sofia 1 Lewa . . 6V, 539.5U 540.53 541.50 . 542,50 Stockholm 1 schwedlschcKronor . 4’j, 19360.- 1940''.— 19320. - 193Ö0.-- Warschau I polnische Mark . . 7 4.50 4.66 4.55 4.65 Zürich I schweizerische Francs . 3 13(60.— 13490.- 135C5.— 13535,— Sahlsteüen: Oestrrreichischrs Postsparkasienhonlo ISS.SSL. Llchechv-flowakischss Postsp«rkastenko«ro (Prag) 89.351- Polnisches Posttparkastenkonko (Marschau) IW.227 Deutsches Postscheckstionlo (Berlin W 7) 108.722. Bukowina: Ostbank A. G. und deren Filialen» das übrige Rumänien: Bankhaus Abramooiel» Durnrestl, str. Aeabemiei A. Schweiz r Schweizer DolKsbanK ln St. Gallen. Jugoslawien r Poslsparkasfenkonlo (Zagreb) 48.088. Ltalten r Sozieta dt Credito Lommercial« Tr teste» Bla Mazziai 30. Die Berwailnng -er „Wiener Morgenzeitung" Wien, ll„ Taborstraße 1—S Telephon «4.038» «3.318. msmmmmmmmmrntmmmmm Mann, der jetzt eine acht fahrige Kerkerstrafe in Wien verbüßt, und nach ihm ein Schneidermeister, der sich gleichfalls eine- Diebstahls schuldig machte, bestellt usw. Diese Dinge können also keinen Grund biliden, einen 70jährigen verdienten Schulmann mit 2000 Kronen monatlich verhungern zu lasten. Zur Vorladung der von den Parteien geführten Zeugen, darunter deS Präsidenten S e i tz und des damaligen Lande-« fanitätSreserenten, wurde schließlich die Verhandlung vertagt. Aue aufregende Szene. Nach der UrtellSverkkindlgung. In einem Saal des Schöffengerichtes im Landesgericht 1 spielte sich gestern ein aufregender Vorfall ab. Man verhandelte gegen «inen Einbrecher, den 20jährigen Rudolf Furirsch, und seinen Mrtbeschuldigten Paul Heinz, die bei einer Hausbesorgerin eingebrochen hatten und sie um Effekten im Werte von sieben Millionen beraubt hatten. Den Vorsitz führte Hofrat Dr. Schaupp. Als Ankläger fungierte StaatSanwatt Dr. Arie. Als der Vorsitzende das Urteil verkündet hatte, mit dem Jurilsch zu sechs Jahren schweren KerkerS verurteilt wor- , den war, sprang Juritsch wie rasend zum GerichtSrisch, erj faßte das Kruzifix und schrie: „Wenn der net so scharf gewesen wär', hält' i net so viel kriagt!" Damit wollte er auf den Staatsanwalt Dr. Arie losschlagen. Der Gerichtsdiener konnte ihn noch im letzten Augenblick zurückreißen. Der Ankläger stellte sofort den Strafanwag im Sinn« de« tz 163 und verlangte die anschließende Durchführung der Verhandlung, die der Gerichtshof auch beschloß. Juritsch wurde zu weiteren sechs Monaten schweren KerkerS verurteilt. Volkswirt. Sestempeite Krone ---- -.8878 keutkmer. Auszahlung Wien — —.8875 Centimes. Ln Zürich notierte ' die ösienetchstche Krön» . . . 0.0078 C 0.0074 am LS. Olov.) die bittet gesiempelte Krone. 0.0076 ( 0.0076 am LS Nov.) die tschechilche Krone ° . . . 16.90 (le.fio am Ls.Nov.) die Mark 0.07'/, ( 0.03*/, am LS Nov.) Astkom.. . . . 1.00 ( L.- am 83 Nov.) Bukarrst ........ 3.45 ( 3.40 am 83. Nov.) Ofiflfl - -»'-oaotfa»' 2.60 ( 8.90 am L3. Nov.) Budapest .. 0.28'/, t 0.22'/, am 83 Nov.) Marlck-u. » 0.03% { 0.03'/jg am SS.Noo^ Noten Amerlksu. Noten v. 5 Dollar auivr. 72000.- 72300.- 720C0.- 72300.- » » kleinere . . . 71900.- 72200.- 71900.- 7220!.'. -- Belgische Noten 100 Francs , . 4765.- 4795.- 4785.- 4815.- Bulgarische Noten zu 1000 Lev« . 518.— 522.- 520.- 52 t.- v ... 109 . . „ . kleinere. , . 498.- 502.- 500.- 504.— DSniBChe Noten 100 Kroner , . 14570. - 14530.- 14490.- 1455t. - Deutsche Noten zu 1000 Mark. . 10.25 11.25 11.90 12.90 » » ioo ... s . kleinere.... Engl. Noten von 5 Livrest. auiw. 324900.- 325900.- 324700. - 32570V.— . , kleinere ..... 32470O.- 325700.- 32450t'.- 325500.- Französische Noten 100 Francs , 5! 83.— 5115.- 5H5.— 5175.- Hohflndlsclie Noten 100 Gulden . 2834".- 23540.- 28300.— 2850Ü. - italienische Noten v. 100Lire auiw. 3332.50 3317.50 331.2.30 3317.51 .» » kleinere . . . 3312.50 3327.50 3282.50 32:17.50 tugosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar 982,- 936.— 1073. - 1177.- » * . ' . 100 . * » kleinere . . 970.- 974.- 1058.- . 1052.- Norwegische Noten 100 Kroner . 13085.- 13145.— 12940.- 130C0. - Polnische Noten v. 500 Mark auiw. 4.30 4.61 4.35 4.65 . . , » kleinere .... 4.25 4.55 4.30 4.61 Rumänische Noten zu 1000 u.500 Lei 462.- 464.- 467.- 469. , . kleinere . . . 442.- 444.- 447.- .44:».- Ru»». Noten (Roman.) zu 300 Rubel —.— «. .. ioo . ', , . kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . 19140.- 19220.- 19100.- 19189. - Schweizerische Noten 100 Francs 13370,- 13490.- 13420.- 134äC. - Spanische Noten 100 Pesetas . . 11.950,— 11040.— 1C87U.— . 10930. - Tschecho-alow. Not. v.lfJOO aufw. 2260.- 227".- 2-50.- 2270.— ... . feinere - 2255.- 2263.— 2255.- 22 >5. — Ungar. Noten (neue Em.) zu 1000 Kr. 29.80 30,- X.10 m B zu 10.000 Kr. . . , » « kleinere ..... 20.75 29,95 30.05 3d!'2S Wiener Wrse. Eine Stlitzungsaktton der Banken. Die am Donnerstag zum Vorschein gekommene Ba:,y, die^. schon fast einer /deriute ähnlich sah, veranlaßt«: die Banken, am Nachmittag zu einer Beratung zusammenzutreten, um sich über Maßnahmen zur Siutzu-wg der Vörie schlüstig zu werden. Es wurde von einzelnen Bankenvertretern hervorgehoben, daß der Tiefstmid der Effkten nichi gerechtfertigt sei und daß die ungünstigen Momente, die die Baisse ansgelöst haben, vielfach übertrieben worden seien. Die völlige Passivität der Nansen hätte die Kvtttermine zu ihven Kurses,;rsten ermuntert, es sei daher notwendig, diesem Tverbcn Einhalt zu gebieten. Das soll künftig in der Weift geschehen, daß in der Kulisse mindestens ein« Großbank z..aunsten notleidender Effekten, in? Schranken sede Bank für die Aktien der von rhr statronisrerten Unternehmungen interveniere. Vorläufig wurde, wie verlautet, ein Betrag von etüva 20 bis 25 Milliarden gewissermaßen als Fonds für die Aufnahtm der zürn Verkauft gebrachten Effekten festgesetzt. Dieser Betrag wirkte nun aus der Börse nicht s» sein' durch sein zoihlenniäs;.igrd Gewicht wie vielmehr durch den moralischen, Eindruck, der damit im Hinblick auf d-ni I n t e r v e n t t o n 8 b e s ch l u ß der Banken, verbunden war. Das ze-igte sich gleich hei Beg'nm des Freitags" Verkehres, wo di« gesamte Kulisse mit weftutlich höherem Kursen eröfsneke, da die Konterniiue zu DeüungSkäuftn schritt. Die Umsätze hielten sich zwar in engen Grenzen, b». daS Publikum sich noch weiterhin. von Effektentrans- Aktionen ftrnhalt, aber bk feste Grundtendenz bc? Marktes war unverkennbar und behauptete sich bis zum Schluffe. .Am lebhaftesten gestaltete sich der Dcriehr in Staatsbahn-*n. die 58.100 K.. in S ü dbahn-Prioritäten, die «4.000 K. gewannen und in K r u P p - A k t i e n, die mit einer Stvlgerung von 45.000 K. den Markt verließen. Begehrt waren serner Rima und Sa lg o-K vH len. Im Schranken hatten die ö/tu meisten in der letzten Zeit gefallenen Werte chedeutende Steigerungen zu vetKeichnen. Nordbahn .mwannen 750.000 K>, Karpathen^ Petroleum 820.000 K., Nesftlsdvrfer 100.000 K. Auch österreichische Papiere, u. a. Waffen. Hutter u. Schrank. Steirische Magnesit und Neunkirchner sind be-

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