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Wiener Morgenzeitung · 1922-11-24 · Heft 1361 (24.11.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1361 (24.11.1922)
Date
1922-11-24
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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•' ‘‘4, t ' ■w m M. 1S6l Seit! J Gestemtzelte Krane--- WMW W« m Sn Zürich notiere - aie Sssetr^chssche Äronr. . . 0.0074 die Lsierr. gestempelte Krone. 0.0076 die tschechische Krone.... 16 90 -die MM. , . . . . . . 0.Ö85/* Agram. . . . .. 2.— Bukarest ..... . . . / 3.40 Svsia 8:90 Budapest . . . . . . i . . 0.22‘/j Warschau. . ....... ö.os'/. >.0076 Centimes. -.0874 ßentimcs. (6:0873 < 0.0075 <17.- ( 0.03'/« ( 2.Ö5 ( SM :■ < SÄ ' ( 0.2L» < (0.08^ M 2S. Növ ) rn 22. Nbv.j «im 22 Pov.> am L2 Nov.) am 82 Növ.) Än SS. Nov.) am 22. Ä0Y.) am 22 Nov.) am 22. Nov.) Rach derMMnng der Notenrrrefse. B«mknotenninlaus am 15. November S,t3 Billionen. Gestern wurde der Ausweis der Oesterreichisch-üngarifchen Bank nach dem Stande vom 15. November veröffentlicht. In der ersten Novemberhälfte hat der Notenumlauf um 163.3 auf 3.132,6 Milliarden Kronen znAnommen. Davon entfallen 1.719,76 Milliarden Kronen güf Staatschatzscheine unh 889,09 Milliarden Kronen aus Hn Wechs-eleskompte. In der BerichtsPSriode vermehrten sich die Staatsschatzscheine um 280,59 Milliarden Kronen, während der Wechseleskömpte um 11,45 Milliarden abgenommen hat. Auf Girokonto wurden 109,7 Milliarden Kronen hlüterle^t, so daß die Giroschuld insgesamt 256,25 Milliarden Kronen beträgt, In dem gesamten Notenumlauf sind 64102 Milliarden Kronen als Gegenwert für zugunsten ,der Österreichischen Nationalbank gesurrte ausländische Guthaben (35 Millionen französische Franken, 68 Millionen Lites) und gesperrtes Gold (16,4 Millionen Goldkronen au8 der Liquidationsmasse der Oesterreichisch-ungarischen Bank) enthalten. Banknotenumlauf am 18. November: 3,16 BLliönen. Gemäß den bekannten Vereinbarungen mit dert Völkrrbundsdeletzierten hat sich die .. Regierung - verpflichtet, vom 18. November an den Bankkredit für staatliche Zweckenicht mehr in Anspruch zu nehmen. Infolgedessen hat die alte Notenbank gleichzeitig mit dem Ausweise vom 15. d den Bankausweis nach, dem Stande vom 18. November veröffentlicht. Dieser Ausweis zeigt nun . eine Zunahme des Notenumlaufes um 28,95 auf 3161,62 Milliarden. Der Wechseleskömpte ist um-22,7 auf 865,38 Milliarden zurückgegangen, dagegen weist die Post Staatsschatzscheine eine Zunahme von 842,07 auf 2561.81 Milliarden K. auf. Da . Liese: Ä ermehrung der Staatsschatzscheine''nach der feierlichen Verkündung der Einstellung dev Arbeit der Notenpresse für staatliche Zwecke mit den übemrömmenen Verpflichtungen-in Widerspruch zu stehen scheint, sah sich die Leitung der Oesterreichisch-ungarischen Bank, um Mißverständnissen vorzubeugen, veranlaßt, folgenden Kommentar zu dem Bankausweis vom 18. Novembrr-hinauszugeben: „Die Oesterveichisch-ungarische Bank publiziert gleichzeitig mit dem statutenmäßigen Ausweis vom 15. November efttM außerordentlichen Ausweis über den Stand vom 16. November, da an diesem Tage bekanntlich gemäß -einem gleichzeitigen Notenwechsel zwischen der Regierung, und der provisorischen Delegationdes' Völkerbundes *di-r weitere ^Jnamspruchnabme der Notenbank durch Begebung von Schatzscheinen eingestellt wo rd-e-n ist und hiemit der Bezug von Banknoten für die Bedürfnisse des Staates aufgehört hat. Da von diesem. Tage an eine weitere Vermehrung des Besitzt der -Bank an Schn scheinen nicht statifinden kann, so stellt der in diesem Ausweise nachgewiesene Stand an Staatss.chatzscheiuen jene Schuld des Staates an d i e B a n k aus, welche gemäß den Satzungen der neuen Notenbank auf'diese übergeht und durch Vereinbarung Mit dieser zu verzinsen und nach und nach zu tilgen sein wird. Um zu diesem endgültigen Stande zu gelangen, hat die Bank in den letzten Tagen auch von den im Publikum umlausenden fünf- und ftchsprozentigen Staatsschatzscheineu d u r ch Eskompte möglichst vielan sich gezo gen, so daß nur mehr wenige Milliarden derartiger Schatzscheine im Publikum umlaufen, die der Staat bei Fälligkeit aus seinen Kassenbeständen einlösen wird. Dies sowie nne weitere aus dem Ausweise ersichtliche Operation haben, den Besitz der Bank an Staatsschatzscheinen beträchtlich vergrößert, ohne daß damit eine Geldbeschaffung für den Staat verbunden gewesen ist. Es hat nämlich die Negierung im Sinne der in Genf getroffenen Vereinbarungen gewisse der Bank für Rechnung der künftigen Notenbank übergebene Goldaktiven durch entsprechende Begebung von Staatsschatzscheinen wieder sreige- , macht und auf ein besonderes Konto gulschreiben lassen, um darüber im Einvernehmen mit der 'Delegation' des Völkerbundes zur Vorbereitung weiterer - im Auslande vorzunehmender Kreditopemt'iouLn verfügen zu können. Es sind dies 35 M i!lio n en fran ö si s ch e F r a n'k e n in Pariser Guthäbungen, welche aus dem vo.n der franzö« fischen Regierung gewährten Borslbns-kredit stammen, fernen 68 Milli onen Lire in : ";.u Guthaben aus 'einem Vorschußkredit der italienis . Regierung, sowie 16,4 Millio nen Kronen Golh, welche die Regieriing bisher ans der Liquidationsmäjse der Oesterreichssch-uugarischen Bank bezogen hat. Die erwähnten Kredit- -vorskhiissc werden grmäß. den. Genfer Abmachungen den Regierungen,Frankreichs und Italiens aus den internativ- Sanierurv>^pediten mrückzuseb^ sein, können aber, Anmsere ielch M-LieMche-oWvi«e ' Die U bOrt tieided letzken 3nr exzissom lANsdrM qe. lWd^.<Wlpg<M.leiK»eWtzwUMs.-hch«n< PekhäMissS veranlaßt uns — obirölü unsere Älisgaben.vorlöufii noch keine Minderung erfahren Naben —in EkwaMn's'"e ner ba'öiärtt Bprbill'gunq der GesedULgsMen^die Bezunsgebührep der „Diener Morgenzeilunri" r b -1> D'eMW Verab msetzen. . .Für. das Ausland erfolgt — .mit Ausnadme von Polen uttd Deui'chland. für wpkche-Länder iwolge der Entwer ung der dorti ien. Bolula eme mätzi.ie Erhöhung notwendig ist — keine Aenöerüng in den ÄeMspret'en. > BerugsWührm afi 1. Deiewber: Ähonnemenl ffir Wieir (zttm Abhvleir im » Med» oder I» di» BMlsitzfletten) mönaAith . . . V'V^.v i'". . Ä. 2S.M.— ^Emr-lverschteißvmfe"ob Montag dev 4.WeMer: 5. SoNn. rrnd Wdü)eulagsn«mmer... . . . K. 1.V0S.— Sllonkagsnrtmmer . . . . i *. . . . . . Ä. 700.— Das i tvrnen ent ckvVe gesöllicst rechtzeitig m der nachltegenben Der'chleißüelle erneuert und die Dezugsgebü^r gletchfalls dörtseibst erleg! werden. ' Oesterreich monattteh 5 . . > . H K. Tschechoslowakei möyMich. . .Nchech. St. i7i-> Holen moantttch . . . ♦ . > . . ^sln. Mark 3.M.— Jugoslawien monatlich. . i . ..« ... Dinar 30.- Deulschtanv monolttch . . . . . . . . . Mark 800.— PnmSnren monaJÜc!) . . . . ... . . . Lei 60.- «olland rrionaMH « . / «..... hott» ft. 1.50 MÄieff üwnnttich . . . . . . , ... .Lire ' 10.- EAweiz «tonättich '. . schweiz. Franken 3;- Frankreich monatlich . . . Frane» 8.- Belgien monatlich . . . . . . . -elg. Francs . . 8.--- England, monatlich... . . . .. 4 SchiMng . . AMetika monallich. . . i i t Dollar 1.- Der <I«r österr.-ung, . 86i»ä »» Ltz/»»»dmdvr vm. H IkUr«, dem 15, Kcrombef IMS. ' JC 45,02^.51 ' MetallMTiflt«,N’ ♦Gol»! wLyrev d. J^rimea-" -wahruns, dann Gold ’ in •TUir'ren, l in «»«- ländischen b. Handels-- ' fliUh»fh, *dh ' Kilo rein *1»;. K; 8.0^. gerechnet *GOl<lWechsel auf ans- •sfllrt-ge k'läfie.u »na. , '-ländische Noteri," *»• \ i»*chi&6t die pifllar. gen wähii-ffen - nach dmiturainässigenTechäl'Oiia zur Dollsr- .frährung, / . Sil berkn raut- und 7eu- ' 'mdhzen . . . V.■_ A;i-.lttndi8cbe9, Guihf|ben und vGoid, gesperrt zugunsten der künftigen -Geeierr.NaHohalb-aiik. nnd-zwar» fr. Fr. 85,000 f'OO. it.L- 68.000.000; Gold s K 15. S 1.858 - . .;; -. Au8länd. Gatlj»D»n -tt.nd Gol<l. erlegt tob der .Regierung ,ahd verlugbar nater ü#genzolehn*ng der Gele- . gation der Vd:k«rliaf)dn^ . . . «S 040,750.000.- -f 639.040,750.000.- Rsssrnscheine detr Kitegsdarlehens. -kasse . , . .. : ty, ... ... J08.928.000.— Eßkomptierie Wechsel, Warrants und -Eflek ou 335.417.03 7.507.1t' 387.944.66 + 40.113.7' -*• 644,027,750:000.-- 2U.500.- Darlehen gegen H&ndpfand EfTektSn -■ ' ' ' 655,38t ,247 400.93 - 22.713,401.801.61 787,'t'.t00.— — 68,384.100.—! -4-- 20,4-;Si7.rq 4.842.077,680.555.- rn , OeNerreichftches tstvstsptirkast«»ko»to 18VM3. rschecho-slowakische» Postsparkafsenkauto (Praz) SS.SS1. . - - (. PplnilchesPösttparkallenKonko (Warschau) 190.227 Deulfches PoistchechKonio (Vertta vi 7)103.72L Bukowina: ostdank ' A. G. ü«d derM Filiale»^ das Khrige ÄumLuien r ÄanKhau» Adramovici» Sueuresti, fir. Aeademiei 4. . Schweis r SchWetzer Bolkskank l» St. Gatten. dagvslaMien r PvstsparkasienkvMo (Zagreb) 4Ü.S83. Matten r Sozßela dt Eredtlo Evmntereiale TriGe» Dia Mazzini 30. Die Derwattu»g -er „Wiener Morgenzeitung" Wie», II., Taborstraße 1—3 Telephon 44.938» 43.318. bis. die Parlamente der für Oesterreich garantierenden Staaten die diesbezüglichen Gesetze angenommen haben, als Unlerlägeu für ausländische Jnterimskxedite zusammen mit dem drr österreichischen Regierung zur Verfügung stehenden effektiven Golde herangezogen werden. Diese Beträge evscheinen nunmehr nach, dein Kurswert in den Aktiven, söwie in Passiven der Oesterveichisch-üngarischen Bank, österreichische Geschäftsführung,-ausgewiesen, Die zur Freimachung derselben der Notenbankübergebenen Schatzscheine, zusanimen mit den rund 112 Milliarden an Scha^cheinen, die die Bank aus dem Publikum und insbesondere von der Postsparkasie an sich gezogen hat, bilden den größten Teil d'es Zuwachses an Schatzschemen, dem im Zusammenhalt mit dem Rückgänge des Wechsel- Portefeuilles - eine B e r m e h r ü n g d e s Notenumlaufes um rund 29 Millia-rden und der Gir'oschulden um mnd 99 Milliarden gegenüber stehen« v Künftighin können Veränderungen in der Nvtenzirkulation. und im- Stand der Giroverbmdlichkeitsn wesentlich nur mehr die Folge von-entsprechenden Veränderungen des kommerziellen Portefeuilles der Bank (Wechseleskömpte und Lombard), ferner von Devisenoperationen sein." Es ergibt sich daraus, daß die französisch-italienischen Vorschüsse, wie dies.seinerzeit bereits gemeldet wurde, auf Intervention des Völkerbundes h von der französischen und italienischen Regiemng zur Vornahme von Kreditopera ttonen ' tatsächlich freigogeben worden sind. Sie^ werden nicht mehr in den Kassen als-Deckung für die Noten der neuen Notenbank versperrt gehalten, sondern wurden zur Entlastung des Budgets, beziehungsweise zur Besrredlgüug des staatlichen Geldbedarfes benützt. An Stelle ^det Post „Auslandisä)« Guthaben und Gold, gesperrt zugunsten der künftigen Oesterreichischen Nationalbank", die- - nunmehr ein- Minus von 644,02 Milliarden ausweist,. ist zu den Aktiven eine neue hinzugetreten, „Ausländische Guthaben und Gold, erlegt von der Regierung und verfügbar unter Gegenzeichnung der Delegation des Völkerbundes", im Betrage von 639,04 Milliarden, wahrend sie m den Pasiiven als ,-Guthaben der österreichischen Regierung" Weder erscheint.' . - Der-Ausfall Pott 4,98 Milliarden ist darauf zurückzufühven, daß die französischen Frank-- und Üire-Guthäben zum Tageskurse und das Gol-d zü 'dem derzektigen Mrse für Zollzahlungen berechnet sind, also zn Kursendie infolge der seither.' erngetretenen Besserung der Hrone niedriger sind als zur Zeit der'Hinterlegung jener Betrage.;&)t? Konto h>er Oesterreichischen Natwualbavi. UI.C...UU gg rl'.463 9s )Oestetroi"hi*eba'S',«it8Schatz8eh«ineÄ,66i.fi44^t9 42i.— 0e8te»reicbi8ch « ui-gartsche B&nk _ ,,Liqnidatton«maBseH, Uebertrag-L vom J'hre 1920 .. ... .... - 7.687,684.011.4» Andere Aitiva V . V.' .'. . . . . »9.4-1.878.274.97 - 61^68,555.580.73 . 4 894 :<4 <lbi% 747 94 * -■ , Passiva.- Banknotenumlauf ......... 8,161.625.772.650«— + 28.954.956.764.-; . Sioh -Kaeeenscheioe», 1.350,97.-.000.— —. , 17;,Q10.000.— G-rCguthäben und-'•. iistigesofort - -- - - - - . lLUige Verbindlich^ en.N 364.041,786.15414 . 93.788,399.815.8? GuUiab*n der Oesterreichi*eh-un-* , r.-j.»’ . garischen Bank „Liquidationß- •miSSO“ . . . ... ... . . 1.183.366.775.04 — 4,905.32374 Guthaben d. Ssterr. Begteruig**) . 6S9.040.750.000.— -fßja.ow,750.000.— So«.stige Passiva ... 13? 1(6.975,168 76 -f 14.22«,659.113.35 4.494 848.578.747.94 ... * Kurswert des jftetaltsöhafzes gerechnet zu ^en für-Zo'lr.»hlungen in Gold , lestgisetsten Kursen Öst.K 5.706,570.607 , 12,- . ° - *) GuthaWri V' fr, Ff. 35,000.000, it. L. 68,000 Oöi).. ,«K 407.718.000.000.- (tsmTaseakturse) b) Gold: K 15,421.860 . . . . , — ., 231.337.730 000.-(tnrh Kurse für zusl ü 63».040^750.000.— Zollzahlttusen) Krone und Äark. Die ö.st e r r e i ch-i s ch e n Zahlungsmittel haben gestern, in Zürich eine kleine Besserung erfahren. MSzahlung- Wien stieg auf. .0,6074, die gesMiPelte Krone ans 0,0076. Die Reichsmark konnte ihre vorgestrige Besserung behaarten und notserte 0,0862. -Der.französisch e F r a» k.e.n ^besserte sich um 20. Punkte auf 38,90, die L i r a um 15 Punkte auf 24.95, dagegen - schwächte sich die tschechische Krone von 17 auf 10,90 ab. Kn Berlin bewegten' sich die Devisenpreise neuerdings in auffieigender Richtung. Dollar 6^71,78 (gegen 6159,56 am A, h.\ Pfunde 28,179.87 (gegen 27j531), imb Mch die. österreichische^ Krone besserte , sich von 8,97 auf 9,12. Eine Abschwächung, erfrchx. dagegen der französische Franken, der sich um rund 10 Maick' auf 461,36 verÄMtzte. In Wien fand gestern kein Clearing statt. .... - . . - - - Österreichische ZÜ^krindustrie Ai-Gl In der am 22. ö. abgehaltenen Berwaltungsratssitzung wurden Herr Ferdinand Bloch-Bauer zum Präsidenten und die H<rven Hugo Schwarz und Rudolf Steiner zu Bize-Prastdenien der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 1922-23 gewählt. Devisenzuweisung für Frachtrnbezahlung und Einrichtung, eines FrachtenanweisungSverkehrs. In der . Kammer für Handel, .Gewerbe,Und Industrie fand kürzlich unter Vorsitz des Kämmerrates L a k e n b a ch e r eine ^Besprechung über hie Devisenzuweisima für' Frachtenbezahlung'statt, an der. außer ' .dem Inspektor M<a.'rq.uet der.Devisenzentrale.Vertreter des Hauptverbandes der Industrie,- des Fachausschusses der Spediteure Gremium der Wiener Kaufmannschäft und andere Interessenten teilnahmen. Der bisher geübte' Vorgang wird, insofern beibehalten werden, - als Gesuchen um '.Zuweisung pon Valuten zur Bezahlung ausländischer Frachten der. betreffende Frachtbrief angeschlo.ssen sein muß- Nur für Bezüge in Sammelladungen wird bei der Einreichung das Aviso des Spediteurs genügen, das die genaue Bezeichnung des Boroerecrus enthalten wird, auf Grund - dessen das Aviso ausgestellt wurde. In jenen Fällen, in welchen eine Devisen-. Zuweisung, auf Grund eines solchen Avisos eines Spediteurs erfolgt, wird der betreffende Spediteur verständigt und zur n a ch t r ä g li ch e n . V o r l e g u n g des betreffeudev Dorvsreaus zu Köirtrollzweckekt aufaefordert werden. Gleichzeitig wurde der Beschluß gefaßt, die Regierung zu ersuchen, den " von der Devistnzentrale im Ernvernehm7n mit dest Interessenten angeregten Frachtenanweisungsverkehr ehestens zu aktivieren, der-iM Wesen darin besteht, .daß die Bezieher ausländischer Güter im voraus bei der Oesterreichifch-»mgarischen Ban? kurzfristige, auf ein bestimmtes Bahnamt lautende Schecks kn ausländischer Währung erhalten und damit die mit ausländischer Fracht belasteten Waren unmittelbar nach dem Eintreffen, also unter Vermeidung von Wagenstandegeldern, beziehen können. ..... Bulgarisches Zollaufgeld. Wie die Wiener Handelskammer Erfahrt, betragt das derzeitige - Zollaufgeld in Bulgarien k.400'.Prozen t, so. daß die 15fgchen Zollgebühren zu entrichten sind. Frühere Meldungen über einen Ausschlag von 1500 Prozent beruhen nicht auf Richtigkeit. > . Polens Anteil an der Oeste, reieyisch.LMgaLifchsn Bank. Polen erhielt bis''er als Autet! von der OesterreiÄssch« uNMllkl'«'« Book 7»/. MWrnen EMsro"en. Die r stt'chen /»ZvO.vOO Göldkirnen wird'es in den nachj.en Tagen erhallen. ' Wiener Mrse. Baifl«. Me Baisseströnmrvg hat sich gestern, verstärkt.' HattL man am Dienstag geglaubt, daß der Tiefststand der Effekten erreicht, tvare, so zeigte es sich, daß gerade die Rückgänge det. letzten Zeit die Kontermine. zu weiteren heftigen Vorstößen ermmiterten. Hiezn Lim, daß gestern aus Zürich! 'eine k le i N e P re is b e s ser u n g der K rjp ne gmneldet ' wurde.und daß auch die Präger und'BüdäpeUr Börse m , schwächerer Wtung> verkehrten. Stark verstimmt wurde die Bovk-e tnSbWndebe durch Meldungenübev^^ ängjeHlW '! > ■i ..

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