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Wiener Morgenzeitung · 1922-11-11 · Heft 1348 (11.11.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1348 (11.11.1922)
Date
1922-11-11
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Ar. 1348 Wken, Samstag Wiener Morgenzeitung. 11. November 1922 Seite 6 Im eigenen Lokale, Zirkusgaffe 33. Austchußlitzung. Ausschuß-. Mitglieder und Delegierte zum Parteitag Wollen bestimmt erscheinen. - Z i o n i st i s ch e S e K t i o n L a n d st r a ß e. Keule, 8 Uhr abends. ,m Lafü Zlion. Hl./ Lvwengasie 89. Ausschutz» fitzung. Vollzöhiines .urd pünktliches Er'chetnen Pflicht. — R e i ch s s ch ü tz b u n d der .K a n d e ls v e r t r et sr. Seute, 7,3 Ahr nachmittags. Verbandst, efstag in der Kandels- Kammer, I.. Skubenring 8. — Füüiicher Verein Nord-Ost.. Taborstraße?la. Die Mitgliedenütommen-^ Künste an allen Sonn-- und Feiertagen b,ginnen immer um ö Ahr nachmittags. Um vollzähliges und pünktliches Erscheinen yird gebeten. Ottakringer Volk § heim» XVI., tkosterpark 7. j Uhr abends, im groben Saal: Konzertmätzige Aufführung von Laust", Oper in b Akten. Saal VII: Untv.-Pros. Dr. Leopold Kober: Die vulkanischen Erscheinungen des Mondes und der Erde. . L e o p o l b si a d te r Volksbeim. II., Zirkus- {affe 48. 7 Uhr r Prof. Dr. Oswald Ro si: Philosophisches in Goethe- Faust i. Mit Rezitationen. Karten zu 400 K. Stmmeringer V o l k s h e i nt, XI., Sottschalkgaste 21. 7 Uhr: Oberinspektor Tierarzt Ad. Peiler : Die Kundrvut, ihr Wesen, ihre Gefahren und ihre Bekämpfung. Urania. Keule. 7,3 Ahr (Groster Saoll: Schüler« vortrag: Das Wunder des Schneeschuhs. 5 Uhr (Großer Saal): Durch den West-Sudan. 7*6 Utzr (üleincr Saat) : Bee Hoven: Sämtliche Sonaten für Violine und Klavier. Ul. F,tzner-Birkrnseld. 5 Uhr (Kurssa.tt): Oderbaurat Zug. Lofef Löwy: Der Transformator und die Probleme der gegenseitigen Induktion. III. 7,6 Ukr (Klubiaol): Ferdinand M »tras: Aednerkurs. VIII. */*8 Uhr (Großer Saal): Karl Maria von Weber. Vs8 Uhr (ÄUtoer Saal); Kofrat Dr. Keinrich P sonnt: Reite im kimalaya. l/,8 Ubr (Aurssaal): Untv.-Atstsient Dr. Werner Kornfeld: Die Entwicklung des Mentchen bi» zur Geburt. V. V-8 Uhr (ülubfaal): Dr. Kans Prager: Das Problem der Geschichte in der Kunst. I. K Zwetgsie! lr Wieden. lv., Mltterstelg 15. V,S Uhr: Schülervortrag: Zur Erinnerung an den Geburtstag Schillers. — Die Raxotpe. 7,6 Ahr: Anfer Freund,.der Kuno. — Marionettenkneg. 8 Uhr r Wiener Volksmustk. Esperantoverein Danubio. Montag, den 13. d.» 7 Uhr abends. VII., Lerchenfeiderstraße 23 (Cafe Ekker). Direktor Sosef Schamanek (Lektor sür Esperanto an der Tech- ,Ischen Kochschule in Wien) über: „Lspyrriuto kaj Ligo de Vacioj.“ Glnlrif frei. Gaste willkommen. Ernährung. Die LebensmittelmSrve. Stagnation. Die allgemerwe Stagnation i>m Geschäftsleben macht sich illch «rf de« Lebensmittelmärkten immer mehr fühlbar. Die Lo«ftnn«n>ten beschränken sich auf die notwendigsten Einkäufe kur den täglichen Bedarf und legen sich amch hievin die größte SpaHairnkevt ans. Am ompfmdlichsteir fällt der Rückgang der Zmlkcvuif-e von Restaurationen und Hotels ins Gewicht. Die öotals sind von Fremden entblößt u-wd Betrieb der Goisthänsar ft dadurch gleichfalls stark in Mitileikewschaft gezogen. Jnfolge- »essen kann man auf den meisten Mämten die Beobachtung nächen, daß auch eine vorüjbevAehende Wnahme der Anfuhren m* Leoensmittvlveaisorgmlg nicht >beeichrücht.igt, weil in dev Kegel bedeutend ■ geringere Mengen zur Deckung des Bedavfes völlig hmreichen. Aus dieser abnormalen Markbla« ergibt sich vas trügerische Bild einer Ueberschwenunung Wiens mit Lebensmitteln, während es sich in Wirklichkeit um eine Folgervschemung der allgemeinen Not handelt, die es breiten Volksichichten nicht güsbabtet, ihren Nahru ngsm it telbedarf im ailtge« vohrüen Umfang zu decken. Andererseits übt diese erzwungen« Zurückhaltung der Konsumenten so gut wie keinen Druck auf die Lebensmntejlpveise Ms, iveil die Produzenten Mf dorn Sbandvnnikt stehen, daß sie wegen der hohen Gestehungskosten keine Pveiskonzesiionen inachen können, daß sie also bevsits zu Sem möglichst niedrigen Preis ihre Erzewgnrsse absetzen. Auf dem Kasckmavkt kann man jetzt täglich die Beobachtung machen, daß die r»meisten Händler ihre Domriegshöfl ichkeit anfbroten, um die Mlvktbos'Ucher mit einladenden Hcm»dLoivegunaen und fvoundüchen Worten zum Kaufen zu evmuntem. Än Kauftust mangcht tä wohl den wenigsten der Vorübwgchenden, sicherlich aber am nötigen Gold. Die Zufuhren an Gärtnerwaren und Feldgomüsen waren Festem wieder viel größer als der Bedarf erforderte. Kartoffeln ivmden um L0 K. pw Kilogramm bÄLlger angeboten. AepseL wurden in größeren Mengen abgssetzt. Die Nerpveis«, die zur VerzweMung aller Hausfrauen eine schier Mveinnehmbave Position bchanpteten und immer höher stiegen» haben gestern einen merklichen Stoß erlitten. Vor wenigen Dagen verlangte man für ein Stück auf dem Naschmarkt, wo sie bekanntlich billiger sind als in den Bezivksgeschaften, 9000 K. und auch mehr. Dieser Pve'is führte zu einem beinahe vollständigen Stillstand des Ererhandels, weil die wenigsten BerbrauckM so viel bezahlen wollten und konnten. Geistern waren Eier mit 2600 bis 2800 K. pw Stück ange-- schvivben, doch vermochte.-auch dieser Nachlaß keine sichbbave Wirkung auf den Absatz auszuüben. DaS Anasbot an Fleüjchsorten aller Art war überall sehr groß, 'die Nachftxrige dagegen wie immer ziemlich gering. In der Großmarktyalle war Schweinefleisch und Sp<Ä gegen vorgestern wieder etwas billiger. Wild, in erster Reihe Hasen und Hasenjunges, erfteve zu 50.000 bis 76.000 5t, letzteres zu 20.000 bis 26.000 K. Pro Stück, , wird in der letzten Zeit sehr gern gekauft und viel begehrt. Der Berkchr auf den Fifchmävkten beginnt wieder lebhafter zu worden. Seefische zu 10.000 bis 11.000 K. Pro Kilv- Manmr und Weißfische zu 10.000 K. pro KiiogvanM werden hier bevorzugt, ■ Bühne und Kunst. An Strindberg'MlUL im FosefftMer Theater. Die Direktion des Iosefstädter Theaters teilt mit: Der Er iolg, den die Luitspielnvvilät „Easanov^s Sohn" von Rudolf Lothar am Idsefstädter Theater hatte, gibt der Direktion Gelegen heit, mit aller Sorgfalt einen S t r i n d b e r g-Z y k l u s vor zubereile«. Es gelangen folgende Werke zur Darstellung.: .Toten» HU-fe ERSTKLASSIGE MODELLE Leder güftcl Lederridiküls . Lederbiumen Lederdickchen FÜHRENDES HODELtHAUS Mary Glaser HAUPTGESCHÄFTS 216 WIEN, IX., SCHLBEÄTG ASSfe 16 1003“, „Vampir“, „Gespenstersonaie", Mutterliebe", „Wetterleuchten", „Die große Landstraße", »FrSulein Julie", ^Mit dem Feuer spielen". „Gläubiger“, „Kameraden“, „Der Vater". — Mittwoch den 15. d. wird tm Rahmen einer Lüerari chen Abends Mutterliebe" und »® e sp ensters ona te" gegeben. Aus de» Theater«. Fm B u r g t i) e a t c t gelangt morgen. .2 Uhr nachmittagr. außer dem Jahres-- und Stammsitz-Abonnement das Schäusp'el „A n n a K a r e n i n a“ nach Tolstoi von Edmond Guiraud zur AuMrung. — Morgen, 7 llhr abends, wird bei oujgehoüenem Lahres-Abonnement, zu erhöhten Preisen, dos Schauspiel M o n n ä V a n n a" von Maurice Maeterlinck gegeben. Im A k a d e m i e 1 h e a t e r wird morgen, 2 Uhr nachmiltags. Molnnrs Spiel ,.D e t S ch w a aufgeiührt. — Morsen» 7 Uhr abrnds, geht zu erhöhten Preisen der Schwank „D e r D r b l i o t h e k a r" von G. v. Moier in Szene. Im R e d o u t e n s a a l d e r' Ä o f b u r g . gelangt heute als vorletzte Abendvorstellung ch ö n e § r a u e n“ zur Aufführung. Beginn 7 Uhr abends. — Sonntag. Uhr, findet bet halben Preisen eine Vorstellung von „Schöne Frauen" in der Premierenbesetzung jbit. — Dienstag bringt das Opernlhsater „D vn Pa sh u alle“, Mittwoch „Figaros K v ch z e i i" zur Aufführung. : Sn der V sll k s oper findet morgen eine Aufführung von „R i g o i e t! v" mit den Gästen Frau Mabe! Garrison ans Aew-Dork (Gilda). Kerry Leone Zinovieff von der Großen Oper in Moskau (Kerzvg) und Kerrn Loses Grönen von der Wiener Staatsoper (Rigoletto) in iialienischer Sprache statt Lm D e u t s ch e n V oll k s sl.h e a t e r gelangen im Rahmen von Fesivrrstellungen züt Feier von Gerhart Kauptmanns 60. Geburtstage Montag »G a b r i e l S ch i l l t n g s Flucht" und Dienstag „E i n f a m e Menschen“ zur Aufführung. Fm erstgenannten Drama spielen Ferdinand Onno den Schwing, Wilhelm Ktitsch den Professor Mäurer und Atired Schreiber den Dr. Darmuffen. Die übrigen Rollen sind in den Künden der Damen Werner» Thiele. Karoly und Kochwa'd und der Kerren Krones, Strahl, Danegger» Frank und Wolf. Neu find in „Einsame Menichen" Lore Busch als Anna Mahr und Else Föry als Frau Lehmann. Den Lohannes Dockerat spirlt Ferdinand Onno. Ln den übrigen Rollen sind die Damen Schweighoser, Lanower und Markus, die Kerren Schreiber, Nowotny und Buri<,n befchästigt. Die Spielleiiung sür beide Stücke hat Friedrich Rojenthat mne. Lm Raimund-Theater gelangt heule Nicodemis Schauspiel „D e r S ch a t t e n" und morgen „A o sm e r s h o l m" zur Aufführung; in beiden Stücken spielt Dlla Durteux die weib« >che KaupiroUe. — Sonntag. lkZ lihr nachmittags, wird Lortzings 'Oper „Der W a f s e n s ch tni e d" wiederhoit. — Montag gelangt „G e b i I d e t e M e n s ch e n" mit Wwy Thaller und Dienstag findet die Premiere von Gerhart Kaupt < anns Schauspiel „D i e W e b e r" in der Fnftenierung durch Karl Keinz Martin statt; das Stück gelangt Donnerstag und Freitag zur Wiederholung. — MUtwoch und Samstag, 7 Uhr abends, wird „Der Schatten" gegeben. Mittwoch» V-S U^rr nachmittags, wird „T r a v i a t a" gespieU. Ln der R e n a i f f a n c e b ü h n e wirb heute und morgen, 7 Uhr abenus, „Der Star" mit Maria Fein gegeben. — Dienstaa und Mittwoch, 7 Uhr abends, beginnt das Gafiipiel Paul Wegeners in „©er. Vater" von August Strindberg. — DoniieiSlag, Freitag und Samstag spielt Wegener den Ra chhoff in Kermann Sudermanns fünfaktigem Drama „D i e R a j ch h o f f s". Ln den K a m m e r f p i e l e n gastiert heute und die folgenden Tage, 7 Uhr abends, Kerr Ferdinand Bonn in „S i m j o n". — Morgen. 3 Uhr nachmittags, gelangt „© i e vetdenKerren öet gnädigen Frau" zur Aufführun«. Ln der NeUen Wiener B ü hne gastiert täglich bis inklusive Donnerstag, 7 Uhr abends, Kerr Ainold Korff in „M e t n Freund Teddy". — Freitag, 7 Uhr abends, geangt mit Arnold Korff zum ersten Male „Das wette Land". Tragikomödie m fünf Akien von Artur Schnitzler, zur Darstellung. — Atorgen, 3 Uhr nachmittags, wird „Nur e i n T r a u m" gegeben. Lm Theater an der Wien niuß infolge Keiserkest des Fräuleins Betty Fischcr das für morgeu, 3 Uhr nachmittags angekiindigie Konzert auf einen späteren T ermin verschoben werden. Für die bereus gelösten Karten wird an den beiden Tageskassen das Geld retourniert. Lm Wiener K om ö d i e n h a u s gastieren am W o ch e n s p i e l p l a n der Staatsoper: Morgen (bei eingeschränktem Staninisih-Abonnemekf. zu erhöhten Prellen). 7,6 Uhr abends, „jr i ft a n und Zfolde“. Montag (zu erhöhten Preisen), 7a8 Uhr abends, „Der Barbier vvnBagdod" — (neu llnfiudtert) Scheherezade. Dienstag (zu erhöhten Preisen). 7 Uhr abends. „W e r 1 h e r". M'ttwoch (zu erhöhten Preiien). 7,7 Uhr abends, „Die Königin von Saba“. Donnerstag, 7,8 Uhr abends, „Salome“. Freitag (zu erhöhten Preiseni, 7 Uhr abends» „Die Boheme"^ Samstag. 7 Uhr abends, „Sch eherez a d e^' „F o s e p h s°L egend i“. Wochen spielplan des Burgtheatere: Montag. 7 Uhr abends. ,.A n n a K »r e n i n a." Dienstag. 7 Uhr abends (zu erhöhten Preisen, neueinstudiert). „Rose Bernd." Mittwoch, Gerhart Kauximann SO. <Se>»urtstag. 2 Uhr nachmittags (außer dem Lohres- und Stammsitz-Abonnement) „D te ve.rsunkene Stock e". 7 Uhr abends, (zu erhöhten Preise«) „Rose Bern fc." Donnerstag, 7 Uhr abends, ,.D e r A r z t a m S ch e i d s w e a." Freitag, 7 Uhr abend», „Mona Bann a." Samsla-, 7 Uhr abends (zu erhöhten Prei en) „DerGrafvonLharolai s." Wochenspiel plan des Akademietheaters: Montag. 7 Uhr abends, „E a n d i d a". Mittwoch, 2 Uhr vact-mtlags. „Der B i b l r o t h a r". 7 Uhr abends (zu erhöhten Preilen) „Doktor Klaus". Donnerstag. 7,8 Uhr. «D t e L o k a l b a h n". Samstag, 7,8 Uhr abends (zu erhöhten Preisen). „D e r B t b l i o 1 h e k a V. Woche nipielpl an der V o! k s v p e r: Keule. %7 Ubr abends. „Boris G o d u n o w". Morgen. *1,8 Uhr abends. „Rigoletto. Montag, 7,7 abends. „Boris Sobunoro". Dienstag, 7 Uhr abends. „Carmen". Mittwoch, 7-7 Uhr abends, „Boris Goduvow“. Donnerstag, 7 Uhr abends, „Arda" Freitag, 7,8 Uhr abends» „M a b a m e Butterfly" Samstag, 7,7 Uhr abends, „D o r i s G o d u n o w-. W o che n f p i e ist landesDeutfchenBolkst h e q f er s. Morgen, Mittwoch und Samstag. 7 Uhr abends. „Ritter Blaubarts achte Frau“. Montag (zur Fe'er von Gerhart Kauptmanns 60. Geburtstag), 7 Uhr abends. ^Gabriel Sch ill l l i n g s Flu ch t". Dienstag (znr Feier von Gerhart Kauptmanns 60. Geburtstag). 7 Uhr abends, «Einsam e M e n f ch e.n". Donnerstag. 7 Ähr abends, „A a u t ch". Fre'tag (Fesioorstellung. Ehrengastspiel Auguste Wilbrandt-Baudius, Albert Keme, Kugo Thimig und Adolf Weisse), 7,8 Uhr abends. „N a t h a n d e r W ell s e". Wschenspielpllan der„Wilnaer Truppe“ (Rolandbühne). Montag „De r D»y b u fc«. Dienstag „Eifer- | u ch i'\ Mittwoch zum ersten Mals „T a g u n d N a ch t"; diese Novität bleibt bis Ende der Woche am Spietplan. Beginn 7 Ithr. Roland-Bühne (Freie ]fid. Volksbühne) Ensemble-Gastspiel der WILNAER TMUPFü Heute Samstag den 11. November 1922, 7 Uhr abends Eifersucht von Arzibaschevi Freie Mdifche Volksbühne. D>e Mitgliedervorltrllung der Freien jüdischen Volksbühne „Schwer zu fein a L ü d“ von S ch u l e m A l e j ch e m findet nicht am Sonntag den 12. d., f o n d e r n a m 19. d. um 7,3 Uhr nachittags statt. Die bereits ausgegebeven Karten brhallev ihre Gültigkeit. Dpernvorstellungen im Siaöltheater. Der bereits zu Salsonbrgmn angekündigte > Plan des Direktors Trau im Neuen Wiener Stadttheater auch das Genre der Oper zu pflrgen, ist nunmehr zur Verwirklichung gelangt. Unter szenischer Leitung des Geheimrates Profeffor Rainer Sei m o n s und der musikalischen Leitung des Kerrn Kapellm isters Friedrich G r u b e r werden an allen Sonntagen dieser Spielzeit, nachmittags 7-3 Uhr Opernaufführungen in erstklassiger Besetzung zur Darstellung gebracht werden. Die Preise sollen derart gestellt sein, daß auch breiteren Schichten die Möglichkeit geboten wird, künstlerisch vollendete Opernauffübruugen zu genießen. Am 19. d. um 7-3 Ubr nachmitioas gelangt als erste Vorstellung „Rigoletto" zur Aufführung. Ferner wird Kumperdincks Märchenoprr „Käusel und Grete 1" vorbereitet. — Täglich 7 Uhr abends gelangt die erfolgreiche Novität „Die Siegerin“ zur Anffühiuirg. Lsuplmann-Feier dev Deutschen KnustunL Bit- -ungsstelte. Gerhart Kauptmann hat der Deutschen Kunst- und Bildungsstelle für ihre Kauptmann-Feier am 19. d. im Miitisren Konzerthausfaal zum Vortrag durch Wilhelm Klitsch einen Gesang aus feinem unveröffen'lichlen Epos „Til l Eule n f p i e g e I“ und etliche Gedichte zur Verfügung gestellt, die Klitsch nach dem dramatischen Fragment »Das K i r t e nlieb" vorträgt. — Da d,r Nestroy-Abend (mit »Ludith und Kolofernrs“) und der Wilhelm Busch-Abend der Kunststelle (1. und 15. Dezember) bis auf wenige Stthpiätze ausverkausi sind, werden d-efe zwei Vorstellungen Dr. Josef Bergauers am 1U und 18. Dezember wiederholt. «arusch. Vereinigung jüdischer Forscher. Schrift sletter und Künstler. Die Lüdische Künstlerbühne hat sich bereit erklärt, den Dtitgliedern gegen Vorweilung der Mitgliedskarle eine 5- Ermäßigung auf alle Sitzkotegorien, ausgenommen an Samstagen, Sonn, und Feiertagen und Premieren zu gewähren. Wegen Mitgliedskarten wende man sich an bas Sekretariat des Karuach, I., Kimmelpfortgafse 20. ■H. d., 7,8 Ahr abends, Werner-Kahle. Annemarie Stemsieck, Aurel Nowotny vom Deutichen Volksthealer, airläßlich des 1000. Demonslrationsoortrages Bre Andruffen, in dem Suggeflivnsdrama „D e r B e f e h l" von Fritz Kaytzler, welchen der bekannte Pubttzist und Schriftfleller Regierungrrat U. Tartaruga mit einem Vortrag einleiten wird. Der Nobel-Preis sür Jaeiuto Beuaveute..Wk aus Stockholm gemeldet wird, ist der Nobel-Pveis für Literatur für das Jahr 1922, der eine hatbe Million Fraräen ausmacht, dem spanischen Dramatiker Ja ei nt o Ben ave nie MMsprocheu worden. —- Benavente. dessen Werke in Amerika weitaus bekannter sind als in Europa, ist Drvektvr des spanischen Nationaltheaters in Madrid. Er steht im 55. Lebensjahr und studierte aMnglich Jus. Später wurde er Schauspieler. Sein Drama, „Die frohe Staidt des Leichtsinns", ist auch in deutscher Sprache aachgeftdhvt worden. Es ist ein politisch-soziales Stück, in welchem als Held der Mnisderpräsident Maura anstritt. der als Verbannter" einer Kasammenbrechenden Nation ins Gowissen ve-det und sie zur Selbsthilfe fuhrt. Die Wiener Volksbühne (jetzt Renaissanve-Bühne) führte vor einigen Jahren seine Komödie ,,D e r t u g e n d h a s 1 e G l n ck s r -i t t e r" ohm sonderliche Nachwirkung auf. 7 TUCH HAUS *u«v HIRSCHEN n-TABORSTR-lrb jx voh'amtmnnK r •‘jrkin; i! Hl i t,( ll il,f i t-i l i:! i Tj in rn n p : iin Niö iif Hfl u i'J I I 53534848484823002348235323482353535323535323532301000023234853535323 2353485323534853534853484853232323485323530248532353485353235323535348 5323485323532348234823534853482323234848015353534853235353485323232323

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