Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1337 (31.10.1922)
- Date
- 1922-10-31
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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«r. 1337 Wie«, Dienstag Ansil^nf.PsiQtBllon verhüten die lieber* HIUIvUI ■ adllllCII trsmmn ansteckender Krankheiten der Mundtragung und Rachenhöhle! sonders. In der Praxis, führt Redner aus, sehen hm, wie den Äaitflcit'ctr bei der Ein- und Ausfuhr von Waren Vbn der eigenen Regierung immer wieder Hindernisse bereitet werden. Wie man Ruf und Kredit unserer Kaufmannschaft im AnSlande durch die Devisenbewirtschaftung auf dqS schwerste schädigt, wiedurch weltfremde Theorien aus dem Gebiete der Preisbildung jede Kalkulation, jede Betätigung gehindert wird. Von keiner Seite hat die Kaufmannschaft bisher Schutz und Förderung erfahren, von keiner Seit« hat sie zu erhoffen, wenn sie sich nicht selbst zusammeyschlietzt. Wir müssen ein gemeinsames Organ haben, um nach einheitlichen Gesichtspunkten bei der Entlohnung unserer Angestellten vorzugehen. Wir brauchen die gemeinsam Arbeit, um Gegensätze zwischen der Industrie und dem Handel zu überwindet und wir brauchen sie schließlich, aber nicht zuletzt, um in unseren eigenen Reihen gegen" die Schäd-- linge aufzutreten, die nicht nur den Erwerb, sondern den güten Namen des Handelsstandes, der sin In- und Aussand hk«*« mehr denn je bedeutungsvoll geworden ist, gefährden und vielfach vernichten. \ Sektionschef Steindl begrüßte den Kaufmannstag namens des Bundesm inisterinms für Handel und Gewerbe, Industrie und "Bauten und erklärte, "die Regierung sei gerne bereit, in Hinkunft die Wünsche und Anregungen der Kaufmannschaft, die, nun ein gemeinsames Sprachrohr gefunden Habe, cntgegenzunehmen. Die Regierung sei auch eisrigst bemüht, alle Schranken und Hemmnisse, welche in Form von Paßvorschriften, Ein- und Ausfuhrver boten afw. bestehen, ehestens aus*der Welt zu schaffen und gestützt ruf die Beschlüsse der Konferenz von Portorose zur Handelsfreiheit sortznschreiten. Namens der Handels- und Gewerbekammer Wien begrüßte deren Präsident Ing. Dr. Quidcn>us die rm geschaffene Organisation, während für den Hauptverband der Industrie Sektionschef Erhardt die Griindung des Hauptverbcmdes in der gegenwärtigen Zen, die im Zeichen der Organisation stehe, als eine Parrroiische Lot feierte. ' Hierauf wurde zur Erledigung der Tagesordnung geschritten. Nach Genehmigung der Statuten, über, die der erste Sekretär Dr. Brichta referierte, wurde auf Antrag des Vorsitzenden der Provinzhandelsgrcmicn und Genossenschaften SS s ch e r, unter stürmischem Beifall zum Präsidenten Kormck Spitzer und zu Präsidialräien die Herren Handelskammerrät Pabst, Vizepräsident Vinzl,. Haag» (Salzburg), ^Lzerny (Oberösterreich), Umlauft (Kärnten), Löscher Mieterösterreich) gewählt. Die Besetzung der Mandate dev. Länder Vorarlberg Steiermark und Tirol wird den dortigen Landes- »etbänden überlassen. Di« kallfnlännifch«^Hrganisa1tonen txs. vurgenlandes werden später ihre Mandatare bekanntgeben. . Abschließend gab der erste Sekretär Dr. Brichta bei ier Beratung über den . Finanzvnd Sanierttugsplan tot Regierung einen kurzen Ueberblick über die Stellungnahme der Kaufmannschaft zu den wichtigsten aktuellen Problenren der österreichischen Volkswirtschaft. Etz unterbreitete dem Kaufmannstage., eine Entschließung, in der es heißt, daß die Kreditaktion und die mit ihr verbundenen großen Opfer, welche dem Erwerbsleben anserlegt werde» sollen, nur dann einen Erfolg zeitigen können, wenn die geplante Reform sich von den folgenden Gesichtspunkten leiten lassen wird: Die Freiheit des Verkehres mit den umliegenden Nachbarstaaten ist unbedingt unverzüglich wieder herzustellen, die staatliche Bevormundung der Preisbildung hat im Wege der Aufhebung des PreiStreibereigesetzeS zu geschehen. Die Verwaltung des Staates, der Länder und Gemeinden ist zu reformieren, die staatlichen Betriebe, welch« mit Defizit arbeiten, sind ab zu stoßen. Unbedingt wichtig ist schließlich die Aufhebung der Devisenbewirtschaftung. die auf den Handelsverkehr nahezu ruinös wirkt. . Vizepräsident des Gremiums der Wiener Kaufmannsihast, Kommerzialrat B inzl, führt aus: Soll überhaupt >der Sanierungsplan gelingen, so ist die Abschaffung der Devisenbewirtschaftung, wenigstens insoweit sie den normalen Handelsverkehr beschränkt, notwendig. Auch hinsichtlich der Preistreiberei war die Gesetzgebung nicht imstande, wirklicher Auswüchse Herr zu wevden; man hat den kleinen Kaufmann bestvaft, der eine Schachtel Sardinen um zehn .Heller zu teuer verkaufte, war aber nicht in der Lage, die wirklichen Preistvsiber und Wucherer, die AiMardenHrwmne erzielten, zu erfassen. Heut«, wo eure Waren!nappheit nicht mehr besteht und wo es sich nur mehr darum handelt, die rrotwendigen Zahlungsmitbol für die konsumierten Waren aufzubringen, fehlt der Aufrechterhaltung der Preistreibereiverovd-. nung jede wirtschaftliche Berechtigung. Nationalrat P a r t i k legt dar, bah in Oesterreich Genossenschaften und Konsumentenorganrsatlonen gegenüber der Kaufmanttschaft viel« Sondervorteile genießen. ES fei unaugängig, daß diese Körperschaften.keine innere Ä»leihe zeichnen müssen, während der kleine Kaufmaim damit schwer belastet würde. Ganz UnglarMches haben aber die früheren bnrcaukratischen RegieMngen in bezug auf die staatlichen Subventionen geleistet. Ganz klein« Konsulneutenver- SBiettet MorAenzeltuns. bände, di5 dicht Nvchr als zehn. Mitglieder Habens gen« ßen außerordentliche Frachtermäßigungen, da könne der Kaufmann nicht mitkottfttrrieren, da müsse er unmit ihm ein Wirtschaftsleben, das auf solchen Voraussetzüngen basiere, zugrunde gehen. Die grbßen Opfer, die jetzt auferletzt werden, müssen alle gleich treffen. ' ' GreMialvat Oppen he i m sagt, daß sich die Detailkaufmannschaft dem Diktate der sozialistischen Drahtzieher,'die hinter den Einfuhrsbeschränkungen stehen, nicht weiter beugen werde. Die De Visen zentral e, ein Produkt dieser Politik, h'ckbe es zuwege gebracht» daß die ausländischen Firmen das Geld im voraus von der Kaufmannschaft verlangen. Die Ttzvisenzentral« habe selber im Schleichhandel Devisen gekauft und er könne.di« Firma'munen, die für die De^^m^en'v^ die zu einem niedrigeren Preise gekauft habe, als sie den Kaufleuten weitergegeben wurden. Auch die Preistreibereiverordnung werde nur mehr gegrn die De.ailkaufmannfchaft gehandhabt. Er appellier« an die anwesenden Nationalräte und hoffe, daß die von ber Kaufmannschaft gewählten Vertreter in Hinkunft das Interesse der Kaufmannschaft energischer vertreten wenden als bisher. Bundesminist-er a.-D. Nationrlrat Hei.nl begrüßt die Gründer des Hauptvevbandes der österreichischen Kaufmann- schaft auf das herzlichste, weil hierdurch nun ähnlich, wie eS der Hmlptvcväand der Industrie ist, auch für den Handel eine zentrale Organisation Oesterreichs geschaffLN. werde. Es bleibe nun bloß die Schaffung einer zentralen Qrganisation fü« das Gewerbe übrig und er hofft, daß diese zentralen, sveun Orgamsationen auf die gesetzlichen zentralen Orgam» sätionen, das sind die Kamnrem für Handel, Gewerbe und Industrie, ihren Einfluß auAüben werden, daß in sie der leib.n-- dige Geist eiwrete, der notwendig P, um die großen Ziele der erwerbenden Stäube dnrchzusetzen. ' Die Forderungen der Kaufmannschaft. Es folgten sodann Referate der Gremtalselretäre Doktor Otto G rü ß über die sozialpolitischen Belastungen der Kaufmannschaft, Dr.^Otto Szombathy über Steuerfragen und Dr. Otto Müller über Handelspolitik und es wurden, dem Derbandstage eine Reihe von Entschließrurgen unterbreitet, in . deneü es heißt: ' ';;; Die Verfamnllung richtet an die Regierung die eindringliche Bitte, ohne Verzug die unvermeidliche .Revision einer Reihe von sozialpolitischen Gesetzen n Angriff zu nehmen. Diese. Opserfrendigkeit der Kaufmannschaft, ,an den lösten, die die Wiederchrfvichtmch Oesterreichs erfordert, teilzunehmen, -beinhalte die Forderung nach Opfergleichheit, welche Grundsätze manche Teile des Fmanzprogramms vermissen lassen.'DaS. Finanzprogramm nimmt in Aussicht, die Grundsteuer aus zwei Drittel der Friedenslastsn ftstzulege».. Dft. allg.«meine und dic besondere ^Erw e r b st e u e r svlleu dagegeu Sätze aufiueisen von siebeneinhalb bis fünfzig Prozent, die ein Vielfaches der Borkriegslasten bedeute«. Die Kaufmannschaft fordert — und weiß sich Harm eins mit Gewerbe und Industrie —, daß dir Last, der Erwerbstener m das richtige Verhältnis zur Grundsteuer. gebracht . wird. Für die Einkommensteuer muß verlangt hmtert, daß die BemessungsgruMaHe des schwierigsten Ueber- Mngsjahres 1929 nicht.ans dir durch und durch fehlerhaften Reinernagsziffern des Jahves 1922 aufgebaut werde. Was die allgemeine U msatz st euer anlangt, so bedeute diese nicht nur ein Opfer des Konsumenten, sie verschiebt die Lcistimgsfahigkeit von Produktion und Verkehr und belastet bei^ sinkenden Preisen nicht den Käufer, sondern den Besitzer der. Ware. Auch die Gebühren dürfen nur in erträglichem Maße.erhöht werden. Es kann weder dem Rechtsuchenden nicht durch zu hohe Gerichtsgebühven der Weg vorletzt werden, noch dürfen : . ftne Gebühren, die sich als Verkehrssteucrn darstellen, ' den ' Verkehr unterbinden, Entschieden protestterr dft Kaufmann- \ schaft gegen die Einführung oder Aufrechterhaltung von Ein- \ frchrverboten aus Gründen des- Jnduftrieschutzes. In- -der f äußeren Handelspolitik ist.der Abschluß von HändelsverträM, \ die ans den Beschlüssen der Konferenz von Portorose fußen, \ rajchtzstenS in die Wegs At leiten. Die Voraussetzung für eine \ erfolgreiche Außenhandelspolitik bildet die Erstellung! eines 1 neuen' österreichischen Zolltarifts. Dieser von den wrrtschaft- - sichen Kreisen durchberatene Zolliariftntwurf wäre wor seiner! E'mbringtmg einer nochmaligen Neber.prüfung dirrch > die Kanfmanttschaft vorzulegen. BebrnAich mutz es erscheinen, daß nu Finanz- und Sanierungsprogramm unsere Zollpolitik j lediglich vom Standpunkt der Zolleinnahmen ftstgelegt i Wird, 'wodurch sich der österreichische Staat von vornherein i handelspolitischer Möglichkeiten begibt und durch das Festhalten j a« dem' Zollerträgnis, insbesondere den Abschluß von Tarifverträgett, mit anderen Staaten erschwert, werrn nicht unmöglich macht. Ebenso schlvere Bedenken machen sich gegen di« Einhebung der int Finanz- und.Schrierungsprogramm. vorgesehenen . AuSfuhrabgaben deshalb 'gÄtend,. weil ein ausschließlich auf den Export angewieftner Staat nicht diese Exportfähigkeit durch Aussuhrabgaben behindern kann. D« Kaufmannschaft?le!hnt im allgemeinen die im. FinanznNd Sanierungsprogramm vorgesehenen Verbrauchsabgaben nicht ab, weist aber darauf hin, daß solche nur dann einen finanziellen Effekt bringen Wnnen, wsnn sie im AuLrüaß nicht Überspannt, werden. Schließlich könioe der im Regierung^prograipm vorgesehenen Weiterbelassung der Bewirtschaftung von Spiritus «iw Spirituosen nicht zugeftimntt^^ werden. 31. Ottöber 1922 Seite 5 NdrttvnaItina»fst die beste Kraftnahrung für UVUllldl llaitS seelisch u. körperlich Erschöpfte für unterernährte und schwächliche Personen!! i Der konstituierende Verbandstäg der österreichischen Kaufmannschaft ist der festen Mberzeuguftg, daß eine Sanierung unserer Finanzen, ohne eine durchgreifende Reform unserer Verkchrsanstalten unmöglich ist. Was insbesondere die Eisenbahnen betrifft, so erscheint eine weitere Erhöhung der Güter- . tarife, deren Ausmaß die Friedensparitat weit überschritten hat,, ganz ausgeschlossen^ Eine Erhöhung der Persouentarife erscheint deshalb nicht möglich, weil bei dem zu erwartenden Rückgang der Frequenz sicher öin weiterer Einnahineuenlgang durch die Erhöhung der Fahrpreise zu erwarten wäre. Di« Gründe für das enorme Defizit der Bundesbahnen trotz der bestehenden Höhe der Tarife sind in der vollständig nnökonouti-- schen Verwaltung, in dem U e b e r m a ß a n P e r s o n a l, in der falschen Auslegung des gesetzlichen Achtstundentages und nicht zuletzt in dem B e g ü n st i g u n g § w e s e n gelegen, das in der gegenwärtigen Form, wonach jeder Eisenbahner und Postler sowie feine Familie beinahe umntgeMich und jederzeit die Bahn benützen kann und noch dazu Kohle weit unter den Gestehungskosten bezieht, geradezu grotesk wirkt. Sollten in diesen Belangen nicht weitreichende Reformen durchgeführt lverden können, so wäre die Entstaatlichung der Bundesbahnen in ernste Erwägung zu ziehen. Der Verbandstag des Hauptverbandes der österreichische Kaufmamnschaft verlangt ferner die sofortige Schaffung eines aus den Vertretern der Bahnbenntzer zusammengesetzten Beirates, der an Stelle des seinerzeitigen Staatseisenbahnraies die Interessen der wirtschaftlichen Kreise zu Vertreter! hatte. Sodann wurden die Verhandlungen auf Nachmittag vertagt. In der Siachmrttagssitzung sprach als erster Redner der Präsident der „Döwet" Freund, der sich in scharfen Worten gegen die Praxis' wendete, die man gegenüber den Fremden in Wien übt. In den Bahnhöfen werde in brutaler Weift den Fremden Geld und Wertgegenstände äbgenommen. Die Ursache, dieser sonderbaren Razzien sei die Ergreiferprämie, die dahin geführt habe, daß man beispielsweise einer aus Paris in Wien ankommenden Dame gleich im Bahnhof kurzerhand ihre zwei Pelze weggenommeu hat. Es folgte hierMf die Debatte über die Warenumsatzsteuer, mehrere Rchner sprachen sich ans.fiskalischen Gründen für.die Einhebung dieser Steuer nach dem Mgftrnngsentwnrf in der Form der. Phasensteuer, Während andere Redner für die F i n a l(End-)st euer eintraten, worauf ans Antrag des Präsidenten Kornel Spitzer folgender Komprvuvißantrag zur Annahme gelangte: Die Umsatzsteuer soll als einmalige Erlassnng in W letzten.Hand.mit ein, höchstens zwei Prozent erfolgen. Sollte sich Herausstellen, daß damit das Auslangen nicht gefunden wird und deLhall» auf die Phasenstener zurückgegriffen^ Wörden, so Nützten alle jene Borlehrungen getroffen werden, welche'Import und Mportvor ausländischer KyjMrenz.- schützt und die Wettbewerbsfähigkeit der 'Unternehmungen' untereinander nicht beernträchtigt.' . Die Generalversammlung des Hauptverbanlxs fand nach einenr mit große m' Beifall aufgenommenen - Schlußwort des Präsidenten Kornel 'Spitzer und mit der einstimmigen Annahme der Entschließungen betreffend, das österreichische Derkehrswesen, die Handelspolitik und die, sozialpolitischen Belastungen der Kaufinannschaft ihr End«. .. -l Banknotenumlaut 2683*8 NMarde» Krone». Rach dem ÄnAveis der Oesterveichisch-ungavischen Bank vom 2Z. Oktsber hat der Banknotenumlauf eine Steigerung um 63,4 auf.8.6.83,8 Milliarden Kronen erfahren. Der staatliche' GeMsdars wctrde gegen Hmtevlegung van Staatsschatzschmnon im' Werte , von 48,5 Milliarden und des Restes des itoü'vench'chen KvedrtvorfchnsftS, wofür 102,3 MAiliardm Banknoten der Bank entnommen wurden, befriedigt. Das StaatSschatzschvin-Porte-ftuille ist ans rund lg BiNowvn gestiegen, während der KrouxmKgenwert '.der Zugunsten der Nivstigen Oesterr. Na-trotlMalÄ gespervten auslandWen Guthaben, sowie eäms Teiles des Goldschatzes ans der LiquidationÄn-asft der Oefftrr.-ungar. Bank fich' nunmehr aus 644 Mlltavdsn beläuft. Das kommerziell« Portefeuille weist «in« Zunahme von 80,1 auf rund 845,8 Milliarden aus. Die gesamte Inanspruchnahme der Bank kömmt jedoch in der Vermehrung des Nckeuumlauses nicht zum Ausdruck. Ans Girokonto wurden nämlich 6,1 Milliarden hintevwgt, während die anderen Aki.'iven sich um 67,1 MMarden.verurmdertM^ Umtausch der Oesterreichischen Länderbank-Mien. Laut der in der „Wiener Zeitung^ vom 30. d. erschienenen Kundmüchnng findet der Umtausch der Oastevreichischpu LawdvvbaÄ- Mtien a Nom. 400 K. gegen' Aktien d«r ZMtral-Mropäischm Lau'deribank a Nom. IW fvanz. Franken in der Zeit vom 1. November bis 31. Dezember 1622 bei . der Banqn« des Pays de l'Europe Centvale, Paris, 12, Rue^ de' Castiglione, bei der Zentral-Eüwpaifchen LäMvbank, NiederlassunH Bien, 1 Bez., Hohonstauftngasft 8, bei. den Filialsn, bchrehungswois« .Expostturen der Zörttral-EuropLischen .AlMpvam, . NiederliaMnig Wsn, in Graz, Baden, St. Pölten, 8m Salzburg und Innsbruck statt. Außerdem wurden in Bevun, - Frankfurt a. Prag,. Budapest, Leniberg, Agram und Bukarest Anmeldestellivn für den MieWnmtausch errichtet.. Die näheren -llmtauschvssftmmulMn sind aus, der Kundmachung in der „Wiener Z>ei-- tnng", tvelche apch bei den Umtausch- und HnmMchtellen er- Wt l ich ist, zu evschen .' ' - a ensationeiles TUCH HAUS «um. HIWCHEN