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Wiener Morgenzeitung · 1922-10-29 · Heft 1335 (29.10.1922) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1335 (29.10.1922)
Date
1922-10-29
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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13»6.‘ Wien, Sonntag iWe BM-enheMeg«ng irr Ostgarizien. ' Mqvsche,«» M' Oktober. (Tel. ü» „Wiener Morgenzeiiung'.) Auf Grrmd von authentischen Nachrichten »ird in rnatz-ederiden Kreisen sestg»stellt» daß an Len letzten Umtrieben in Ostgalizien die Bolschewiken aus der Sowjeluktmne teilnehmen. Zu diesem Zwecke sei pon fcicfeirein spezielles galizisches Aevolutionrkomitee organisiert wordien. Aus diesem Grunde wird, wie in hiesigen matzgebenden politischen Kreisen verlautet, die polnische Regierung in den nächsten Lagen eine spezielle Prolestnylr an die ukrainische Sowsetregierung in Cherkvw lenden. Die Zentralbehörden;&aben bereits Maßnahmen getroffen, um die Bandenbewegung in Oflgalizien zu liquidieren. Ein amtlicher polnische-'Drrich!. Warschau, 28. Oktober. Die Polnische Telegraphenügrntur meldet: Die Presse hat Nachrichten über einen Aufstand im östlichen Kl ein polen gebracht, die teils vollständig auD der Luft gegriffen,' teils in un-? sinniger Weise übertrieben sind. Von Schlachten und in Flammen stehenden'Städten und ebenso von Truppenj zusammenzrehungen ist keine Rede. Vs finden nur Truppenübungen statt und es wurden bloß drei Kavallerieregimenter zur Verstärkung der Gren-brsatzung verwendet. Der aügeme-me Aufstand reduziert sich in Wirklichkeit auf den E,inbr u ch vod're i Bände n von je etwa 40 bis L0 Mann, dis von Sowjetrußland a-uS die Grenze überschritten haben und einige Ueberfälle sowie Brandschatzungen verübten. Diese Bauden sind teils zersprengt, teils von der Polizei wieder über die Grenze gejagt worden. Sabotageakte und Brandstiftungen in athenischen Gehöften sind vorgekommeu, aber in letzter Zeit selten geworden. Es ist ein einziger politischer Mord, und zwar an dem ukrainischen Lehrer Tw erd o ch lib, verübt worden. Uoberdies sind einige Polizisten imKampfmitden Banden getötet worden. , » ' > Aus WcrvschM wird den „Polnischen Stimmen" berichtist: Aus Gmnd andhendischec Informationen aus Ost" yalizi-en kann mittzvi-eWt werden, daß von irigen-demer Ausstandsbcrvegun g der «irnheiniischen ruthenischen Bevölkevung, die sich im großen und ganzen durchaus mhig verhalt, konreRede sein kann. Es kamen wohl hie und da, 'durch d« von außen ins Land gstvagone Agitation hervorgerufen, Vevsrnzolte Ausschvodtüngen vor, aber es kann versichert werden, daß der ruthvnijschen Bevölkerung nichts ferner liegt, als etwa die Absicht, einen Umsturz hevbeizuführen zu wollen. Dagegen ist es leider Tatsache, daß vor kurzem größere bewaffnc* t« Banden aus der Sowjetukraine an mehreren . Punkten die polnisch-galizische Grenze überschritten und die - Bevölkerung der Grenzorte durch Ueberfälle und Bvanschatzüngen beunruhigten. Auf Anordnung der polnischen Regierung wurden im die bedrohten Bezirke sofort starke Infanteriettrtb Kavalleviecchteilungen dirigiert, die die Tätigkeit der OvtSipolizei unterstützen und die Grenzgebiete von den Bärchen'bereits gesawbevt haben. Aus Dokumenten, die in den Besitz der polnischen Be- .. horchen gelangt find, ist deutlich zu ersehen, daß alle diese* Banderrübersälle aus dom'Territorium der SöwjetukMne, und zwar unter dem Patronate des -sogsumMeu „Galvewkom" — des galizischen RevoluMnÄkomAves — organisiert worden find. Die SicherheitSvorkchrungen sind so umfassend, daß eine .Wiederholung dieser Bandenomsälle ivohl nicht mehr zu be° lfürchten ist. . Was schließlich die MvDungen über die von polnischen Behörden in OostgaWen vorgsnommenen Verhaftungen an- -belangt, so sei festgestellt, daß diese Verhaftungen mit -der m Sapiezanka erfolgten Ermordung des ukvaimschen Lehrers TwevdochM in Verbindung steht, der beka.nn.Mch wegen sein« polensrsuMichen Gesiamung von ukrainischen Fanatikern beseitigt wurde. OstjSdisch« Sprichwörter. Diese Kleine Auswahl mag dem Lese» die Lluaheit, M«ich«nKs»ntnir und de« Kmuor »es jüdischen VelKrmunder erweisen flinmerkuag der RedaKtiasi.) Wenn man dar Alkern scheut, fall tium sich in btr Tuzend aushängen. / * Lalde WalMit ist ganze Lüge. Armut ist Keine Schande aber auch Keine desenver^ery're. Ftzi der arme Mann ein .Sühn, so ist entrshper er Krank «drr da« Kuhn. , ' Borgt man jsnande» Gel^. so kaust «an sich eine» Feind. Scheren lernt man am öefcK an «ine« fremden Bart. * Leb.!e Sott aus dieser Wrl!, so schlkgen ihm die Menschen alle Fenster eck. Ein Kuhn, da» krLMein Goj. der jüdisch sprich', und «ine Frau» die Talmud studieW» taugrn olle nicht. Ein Dachdecker miS>' ein Kaminkehrer dürfen nicht als Zeugen verkommen «erden, denn beide fiallek fit Geld ihr Leben aufr Spiel.. ' * .. De» Freund gebe »an einen schlechten Rat und dem Feind einen guten. (Es «ird angenommen. Latz jeder das Gegenteil von dem-tut, was man ihm rät) ± 'r?v ' '' V Gerät der Geizfals in frvhliide Stimmung, so kommt es Ihm aus den fremden Suchen gar nicht an. *-■■■' ,, Sich kratze» und borgen hilft nur eine Weile. \ ' - ' * I (; ■ tMt de!» Feind, so darfst du dich dicht ksttlltzh.r d» hilf Wiener Morgenzektrmg. kaufen am vorteilhaftesten \wma ,n>l derstklassiger Qualität und Ausführung b$i Repannt fiamminSataifalirik, Wien III., B««tr)xga*M 26 Tel 585 Hl., Heumarkt 7 Sei! das Sterben aufgekvmmen ist. ist man seines Lebens ' »icht sicher. . Verstand ohne Glück ist wie ein nnZeschliffrner Diamant. - .- * . i Wenn man sich schämt, bkb"nml man keine Kinder. . A Atit Gatt darf «an nicht spaßen: denn erstens ^ars man es nicht, und zwettenr -läßt er es nicht. . Ein zanzer Rarr ist ein halber Prophet. 1 * Der M»nsch gleicht dem Schuster: Der Schuster lebt und . stirbt, ebenso der Mensch. Kätten all» Menschen noch der gleichen Seit? gezogen, so würde sich dfe Welt umdrehen. > * viererlei Menschen stad so gut wie aeltorben : der Bettler, der Bünde, der Aussätzige und der Kmberlose (Talmudischer Ausspruch.) * - Der gute Mensch braucht keine Prügel, dem schlechten Ein Luhn esse ich am (iebüen zu zwei!: H und das Kuh». * ' Drei Dinar wachsen auch be: Nacht: Einkünste, -Mietzins und ün»erheiralete Löchler. Schenkt der Vater dem Sohn, — so lachen beide; schenkt der Sohn Len. Vater — so weinen beide. ^. » Sich selbst loden, ziemt sich niqt, schadet aber auch nicht. . * Nimmt ein alter Mann rin junges Weib, so wird der Mann jung und das W.'ib alt. ' - . * Die alte Sunjftr ist gefeit vor frühem Tod. MLSchesheiW. In einem seiner berühmt bisiigen Aussprüche hat Schopenhauer festgestellt, daß es wesentd leichter ist, Moral zu predigen, ''als sie zu begründen. Man könnte mit kleiner Mändevung auch sagen, baß es leichter ist, sich tugendhaft über Gefallehe zu entickstM,'M.Ofüf zu" sorgen,- daß weniger Mädchen dem Üäster anheimfallen. Mit der Entrüstung, o jai E da sind die Damen schnell zur Stelle» die aus der Hut sorgender, zärtlicher Eltern in den Schutz des Gatten traten,, die nie erfahren haben, was Entbehrung ist, me. kennen gelernt haben, was Versuchung heißt, die die Quai der Einsamkeit und die Bitteickelt des Ausgeschloffenserns' kaum vom Hörensagen kennen und die zwischen Geschwistern und Gespielinnen in froher hannloser Geselligkeit'herangewachsen sind. Strauchelt ein Weib, so gibt es immer ein paar Tadellose, die beweisen, daß die bösen Tviebe> schon in ihr „gesteckt" haben, daß sie von vornherein seelisch verdorben war und ihre Entwicklung sich notwendig aus ihrer, Veranlagung ergcch. Mt dieser Dämonsauslegung ist jede soziale Verantwortung abgewälzt, man schwärmt für die Konstatierung der „Dirnennatur", denn das - ist für-die Zuschauer immer noch das Bequemste. Uebrigens hieße es unrecht tun, wollte man behaupten, daß für die „Gefallenen" sonst nichts geschieht, Äs daß man ihre überlebensgroße Lasterhaftigkeit seststellt. Es geschicht heute in Wien ziemlich diel, -die verwahrloste weibliche Jugend wieder auf den rechten Weg zurückzusühren. Aber sie muß sich zuerst tüchtig und ausreichend-weit verirrt haben. Für die „Gefallenen" interessiert man sich, darum, daß sie nicht auf die bewußte schiefe Ebene geraten, kümmert sich im allgemeinen kein Mensch. Dabei weiß jeder Fürsorger, um wieviel leichter eß ist, Mädchen vor der Entgleisung zu bewahren^ Äs die körperlichen und seÄischeu Schaden auszugleichen, die mit dem Betreten des falschen M:ges verbunden sind. Freilich — das Vorbeugen ist bei weitem nicht so interesiant, eS fehlt der dramatische Reiz, 'der Kitzel der Pikanterie, es ist ganz einfache Erziehungsarbeit, es ist' ganz einfache, dreimal heilige, dreimal gesegnete . Mutterarbeit. Solche Arbeit wird im Heim für Lehrmädchen und jugurdiiche Arbeiterinnen (2. Pez.,. Mälzgasse.7) geleistet. Das Heim ist durchaus keine Kriegsgrü-ndung. Bor 86 Jahren tat e§ feine Pforten schutzlosen, alleinstehenden jüdischen Mädchen auf. Allzu viele Ersten es allerdings damals nicht sein, denn das ganze Heim bestand aus — einem Zimmer, einer Kammer und einer Küche. Heute stehen dem Elisabech-Heim zwei Häuser zur Verfügung, in denen allerdings auch noch ein Hort für schulpflichtige Mädchen untergvbracht ist. Die Leitung ist nämlich zur Erkenntnis gekommen, um wieviel leichter eS ist, den richtigen Geist in der Jugend zrr werfen, w«M man rechtzeitig damit beginnen kann. Auch hat der Krieg so viel Kinderelend, nach' Men gebracht, daß alle Schutzstellen nicht aü8- , ryichtem Da kamen die Kriegswaisen und die Hungerwaisen, dq kamen die Kinder, deren Patch: M der Front und Äderen Mutter im Spital -war, und da kamen schließlich die Merkleinsten, die nicht zu sagen wußten, tver Vater und Mutter tvaren, tvie sie hießen, woher sie stammteu, kleine Blättchen, dis ein MckÄMzm loöAMe« hatte mck in die Welt himms- 89. Oktober.^1922 Eeiie 7 getrieben, weit fort von Heimat und Elternhaus.' Unter de» 160 Pfleglingen der Anstalt' sind nicht weniger als 20, von denen auch heute noch niemand.weis;, woher sie stammen und wer ihre Eltern sind. Jetzt'haben sie ein Heim gesunden,-in dem sie alle, Freuden einer geschützten Kindheit genießen .und in dem eine entzückende alte Dame sie nach allen Regelnder Pädagogik so verwöhilt/ daß jede Großmutter, noch - lernen könnte. Hört man die Lehrerin an, so gibt es überhaupt nur Musterkinder.in 'der Schar, und hochbegabt sind sie nach obendrein. Aber ein Blick in den Turnsaal (der übrigens ausge- -zeichnet ausgestattet ist) beruhigt, nach jeder Richtung. Die kleinm.Dinger, die sich da herumtummeln und dabei vergnügt -das „Kmderfreunde"-Lied trällern, sehen durchaus nicht allzu brav aus,. und ihre hohe Geistigkeit hat sie jedenfalls nicht gehindert, ausgezeichnet klettern;u lernen. Auffallend ist übrigens das gesunde. Aussehen der Kinder^ die Sauberkeit und. .Nettigkeit der Kleidung ■ — sicherlich, ebenso wie die mustergültige' Ordnung in den Schlfasälen, zum großen Teil ein Verdienst der liebenswürdigen General-Großmama, und der .freie, fröhliche. Blick, mit dem die -Kinder jqpem unbefangen' tns Gesicht sehen. Das ist nicht die berüchtigte W-aisenhauserzichung, die solchen Freimut wachruft. Freilich, die Kinder sehen auch in eine gute 'ZMinft, Man.wird sie nicht, wenn i-hve Bemssaus>bvbdung beendet ist, ihrem Schicksal überlassen, man wird sie nicht m jener. Labvrrszeit, dm für j^den jungen Menschen von Sturm »Md Drang erfüllt ist, im. Stiche lassen und sein Gewissen nicht houchlevisch damit ,-decken", daß die Lernzeit vorüber.ist und das Madche>u aus eigenen Füßen stehen kann. Diese, Mädchen werden sich nicht verkaufm müssen, um Sauberkeit und Övdmmg, unr ein bißchen Behagen, ein bißchen Wärme zu genießen^ sie werden ei-rr Heim haben in des Wortes vollster und schönster Bddeuümg. Dem str-sugen Wortlaut der. Bestimmungen nach sollte - der Schutz des Heims nur . bis zum 18. Leibensjahr dauern. Weil aber die LeÄung.'her.Anstalt in dm-Händenvon Männern und Frauen liegt, die nicht nach dem Bnchstbben,. sondern mch dem Geist des G^etzes handeln, sind mich Ein- und Zweiundzwanzigjährige Gäste des Heimes, und eigentlich wird kein Mädchen svrtgelassen, ehe »Mn sie nicht anderem verläßlichen Schutz - andertrcmen kann, dem: Schutz von Be-vwandten oder dem Schutze eines braven 'Gatten. Denn es wird flott geheiratet in den „oberen" Jahrgängen, und es sei besonders rühmelw erwähnt, daß neben der boruflicheal Mich die hMswirtschaMche Ausbildung bei Mädchen nicht vwnachlässigt wird. Aber der Ausblick ans den TrmchimmÄ P .nicht der eintzig -lockende für die jungen Jnsasien des .Heims. Das Hans ist ein HauS der jüdischen Arbeit, der redlichen, vechtschaGenen Arbeit mit den Händen, lieber diesen firngen Schneiderinnen, Modistinnen, Stickerimven schwebt nicht der T^arnn -von der inneren Bernfung zur „Cornpwüristin". Atzvnn sonst «in-Wisches Mädchen der „geistigen" Arbeit (so nennt man auch das Zählen von Fahrkarten oder das?lbschveiHen von Bvrchen) ontsagen muß, so trägt sM Bitterkeit rvnd Kränkung in-der Brust. Im Lehrmädcheachoim ist die Zugehörigkeilt zur Welt der schasfemdM Arbeit der GegenstM^d Höchsts Stolzes.' Sie' sind überzsügte Arbeiteri.UMn, diese jungem- 'Jüdvirnen,' und sie dazn mz-oMN/ zu-haben, sie in unserer Eer AeußeÄichkeit, dem SchwmdelyÄst, dem bankgründÄ^dm Schieberrmd Hochumtstenfel drrfilllenen Zeit, -dazu erzogen zu haben, ist eine Dat, -deren sich das Heim wohl rühmen darf. Die goistiig hochstehorrder: jüdischen Frauen, die künstlerisch u-rid-wissenschaftlich arbsitenderr Jüdinnen haben das Tor des Ghetws für uns nicht gesprengt diÄleicht. gelingt. es der schachten» jüdischen Arlbeidsrin. lW' weil wir alle diese' Hoffnu-rrg hegen, darum sollte dios-es Heim - auch von uns allen als unsere ciMlste Sache behcWM werden. Dieses Heim bsherLergt gegenwärtig rvebon 40 Kindern, 120 Lehrmädchen und gewerbliche Arbsiterimren. aller Art, es bewahrt 120 jüdische Mädchen vor den Gefahren der Großstadt, es bewahrt sie vor den Gefahren des Alleinseins. llwd diesem Heim fehlen die Mittel, um , weiter zu arbeiten. Die wackeren Frauen und Männer, die Jahre und Jahrzehnte alles Notwendige her-bsigeschasst habest, stehen ratlos den neuen Anfordernngen gegenüber^ Fünfundzwanzig Jahre besteht das Henn — nun geht es nicht weiter. And ha ist es Pflicht, einfache, nnztresfelhafte Pflicht der jüdischen Allgemeinheit, einen Zusammenbruch zn verhüten. Vielleicht wünschte mancher hier oder dors eine Linie anders in dem Betrieb — jetzt ist nicht der Augenblick, Kritik zu üben. .Hundertsechzig junge, hilflose, unerfahrene Mnschenkinder sollen ihres einzigen Schutzes beraubt werden — wir müssen alle mithelfen, .das'Unheil abznw ehren. Jede-Mutter, der die Reinheit ihrer Tochter teuer ist, jeder Vater, der so glücklich ist, sein Kind vop dem Schmutz der Großstadt hüten zu können, jeder sozial denkende Mensch entrichte seinen Zpll sür die hilflose Jugend. Es gibt kein Abschieben dieser Pflicht auf andere» kein Verstecken hinter „bestehenden Institutionen",: hinter Dereirkshaß und anderen bequemen^ Ausreden. Wer die Verantwortung nicht dafür tragen will, daß hundertsechzig junge, heißblütige, unerfahrene Kinder allen Gefahren des großstädtischen Lebens artsgesetzt werden, wer. sich, nicht in ein paar Jahren beim Anblick jeder jungen jüdischen Dirn^ sagen will: vielleicht ist auch das meine Schuld, der helfe mit. Es gilt dem Schutz der Jirgend und dem' Schutz der jüdischen Arbeit — .daran müßt ihr denken, an nichts anderes." Klara Mautner. weg« Ankaufes von Gasapparatk« auf - 5 Monatsraten an das Gaswerk, die Olso oder einen der 300 Gasinstallateure, die durch entsprechendes Mkat gekennzeichnetW. m

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