Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1323 (17.10.1922)
- Date
- 1922-10-17
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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-; •** :■ ' v : «eite 4 Men, Die Mag MSeMMÄW. rr. Timchrri^L mvrtät Bereme, Borträge und Versammlungen. Zionistische Sek Non Land st r atz e. Keuie. J Uhr abends. III., Unter« Diadukigasse 13. G e n eva iv ersa » m 1 u n fl. n SafleWrbnunfl: Eröffnung und Wahl der Präsidium». Täiipkeitsbericht. Referat über die gegenwärtige Läge t« Zivnismu«, Ref. Dr. Josef L L-w e n h e.r z. Wahl -er Delegierten zum Parteitag. Wahl -es Ausichuffes. Anträge rm- Eventmller. All, Mitglieder werden aufgefordert, zuversichtlich und pünktlich zu erscheinen. — Zionistische B < z i r k s f e ktion Leopold st a d t. Keule um 7 Uhr abends Ausschuhsitzung.im Lokale» II« Zlrkusgasse 33. Erscheinen Pflicht i — Z i o n! st i s ch e G e k t i o,n s ü r. den .V1./VIII. B/d z i r k. Leute 8 Uhr abends im Bereinsheim VW., D.'inwptatz 1, Dotrrag des Kerrn Dr. Georg Sonderling» Rabbiner von Komdurg: Als Feldrabbiner durch Rutzland, Kerr Emil Offermann: Lieder zur Laute. <§rk Nina Suchestoo: DivlinkouzerU Kerr Dr. Lucmn Dauder: Kümonsttiche Vorträge. — Verein ^Tikwath 9ehuda" veranstaltet Mittwoch den 18. d. präzise y,9 Uhr abends in seinen Klubräumen, VIH.» Dennoplatz 1. einen Arie n- und S o n a t e nad end. Ausribrende: Fr!. Marie S ch w arz. Volksoper: Kloviervirtuoie Marco Gold in, Jüdische Bühne; Violinvirtuose Leo Kuffmann. Programm: Wagner, Beethoven, Schubert. ' . O t t a »r i n g e r V o l K s h e i «. XVI., Aoflerpark 7. Beginn folgender Kurse: 8 Uhr r Technische Einzelbilder, Deutsch für Nichtdeütsche II, Chemische Uebungen: 7 Uhr: Sozialwissrnschasttiche SOeme. Antike Kuliur, Goethes Lebenswerk» Landschaftsmaleret, Das menschliche Auge. Der Urmensch. MMtratLeffimmen. Raumlehre U, Fremdwortkunde. Deutsch für Nichtdeütsche, Französisch!. Tschechisch UI. Russisch li, Wiener KvnzertauMhrungen, Goethes Faust. Raumlehre I, Algebra II. Formen -rr Erdoberfläche. Lehre von den äusgestvrbenen Lebewesen, Latein II, Französisch II, Tschechisch I und II# Die Edda, Volkswirtschaftliche Lektüre, Zoologische Arbeiten: 8 Uhr: Russisch l. . x Le» p 9 ld stLdfe r Do ltz sch e 1 m, U., Zirkusgafle 48. 7 Uhr- Wirtschaftsgeschichte und Voikiwittschaste lehre» Skandinavische Dichtung» Kunstdetrachtuns,- Lehre vom Licht, Der gesund; und der kranke Mensch. Färbung der Tiere, Rechnen!, Französisch I und II, Symphonie >Bretbovens V: 8 Uhr : V-lkswirtschaflitch« Uebungen. Deutsche Literatur. Rechnen U. Pflanz,«physiologte. FranMsch llk. Philosophische Besprechungen.; Bezichungen zwilchen Natur undÄunstSuropas. Urania. Keule, 5 Uhr (Großer Saal) : Wild-Ufrida. %6 Uhr (Kleiner Saat): Prof. Dr. Oswald Rosst: Psychologie des Unbewutzten, v. y,ö Uhr cKursfaal): Univ.-Prof. Dr. Leopold Kob e r; Erdgeschichte, IU. lit6 Uhr (Klubsaal): Dr. Josef Z u t h: Einführung in das Gitarrenspiel. VIl. lf)8 Uhr (ÄrotzerEaal): Schriftsteller Kerbert Eulenberü (Berlin): Vorlesung. Vz8 Uhr (Kleiner Saal) r Schiffsbau. Fnsp.-Sng, Kanr Kolbow: Einiührung in die Beobachtung des gestirnten Kimmets. I. V,8 Uhr (Kursfoal): Reg.-Aat Füg. Loses Löwy: Grundlagen der Starkstrom-Elektrotechnik. Vl. ^,8 Uhr (Kludsaol): Dr. Josef Z u t k; Deutscher Dolksgesang zur Gitarre. >^l. 7,Uhr (Mmroskopiersaal): Dr. Alfred Lim» d e r g r r: Anatomie der Pflanze, Itt. . Z« e i g il e l l e Wied e n. IV., Ät i ttersteig 15. Dir m Sem bisherigen Kinosaale, IV. Millersteig 1b untergebrachte Zweigstelle der Wiener Uraniawird vom 24. d. an auch m die bisher dem Atnobelriebe vorbehaltenen Wochentage Dienstag, Mlltwoch und Donnrrstog ausgedehnt,. so datz der dortige 'Saal nunmehr / täglich ausichUetztich für die Vorträge der Urania gewiömet ist. An Sen WecheMM Freitag bis Montag kommen Musikalische Wiederhosungsvorlrcige Md Uraniafiime zur Dörfgtzrung: am Dienstag. Mittwoch und Donnerstag völkelümliche Vortrags Schüiervorträge ün--Ä!.isikaiWes. Ernährung. Die Lebensmittelmärkte. Ter Alarkiverkehr wickelte sich sehr ruhig ab, «da -er Besuch gering war. Der Naschmarkt verzeichnte große Kaxtosstlanküäfte, 366.000 Kilogramm, die dort zum Perkauf kommen roepben. Dadas Wetter eine anscheinend länger anhaltende Bessernng erfahren hat^ so ist eine , stetige Zunahme der Kar? wssellieser-unaen' zu erwarten, Gemüse und Grünwaren aller ' Artwaren Gleichfalls genügend vorhanden. Eine.Vreisverände» rnng ist nicht eingetreten, ausgenommen für Spmat, der sich ( um 300 bis 400 K.' Pro Kilogramm verteuerte. Aepfel und Birnen find im Ueberfluß aus allen Märkten. Die Kl e i stch versora-una war angesichts der gar nicht nennenswerten Nachfrage vielfach vedarfdeckeiw. Rindsiunereien,' die in der Großmarkthalle um 2000 bis 6000 K. pro Kilogramm zu haben waren, wurden gerne Hekauft. Auch Seefische fanden chre Abnehmer, währen- Karpfen wegen des hohen Preises nicht mchr «begehrt werden. Auf dem Fleischstüd Frschmarkt ist keine Preisschwankung zu verzeichnen. Bühne und Kun Beer-Hofmanns „^raf von ChLrolsis^. (ErftauffuhMNtz im Burgtheater am 14. LMo'ber 1^22^) , Richrvch Beer-^tzofmamt D der Däuger mit -er fchlwevew Zmtye. Lost sie sich erMich, vevrkMMt tnan M duÄÄgetLnteS Äied. ■ * ,/Me schon!" rufen lsichtzfertige Lippen. Meserr sie's doch mcht! Er hwt es wicht getragen Jahr »mr Jühr, datz «mcür nun «n der Schönheit hasten dlMt, an der hvn- ' strömenden Melodie der Worte. Mt Gott Haderte er, der den Menschen in sernsm GbenMde schuf und Hn glekchzMg^ verdcrmmde, da er Hn schied in Wann »und Wech. Scht-m HiHem TvauE^ Gvgfen, ÜeN Deinütigen, Opferbereiten, Re>men, feht «ihn hochfahrelcd nnd MbstfuchM und unrein werdin am Werbe, seht ihn wnvgeN wie OHM# seht chn die LMMg-esährtm, die, Mutter Mms Kmdes, langsam, lbchächtig, - sich devanlschetü) '.an . seltner Foltevlnst, zmn GMstmsw dMyen;-W^dWn^!^eNl'Mvr --in^semer HerzettKPöm Vesovgen, daßelmr kommen «Mtck, sich am M^lchchr Mische setner Tochter M - nennen wild; seht, wie fH 'alle, Nlle fchWliE sind, der rote-Itzlg» der rmr. anElojgt, M/anKgÄWt.H^.van Qnaibn, —, der kuppelnde HevbergSwirt — der junge Verführer — der Präsident, der für seine Töchter wählt, «msm Mitteilungen aus dem Publikum. tMr die mtstzrechkn» de« tz r« PN. mit ^em -lieiceichnc^ Artikel und AvtiMÜbtt'nimmtdirRrdaktio»»lluk>schließtta»dieprrßLesehlichkBrta>Nwortu»g). II NUR ERSTKLASSIGE MODELLE Ledergürtel Lederrediküls Lederblümen Lederdeckchen FÜHRENDES MODEtLHAtTS MARY GLASER . HAUPTGESCHÄFT: 216 WIEN, IX., SCHUBERTGASSE 16 Ist relephon Ö9.|»83 TelePhon 09,1,23 Knisbacher L Windschauer. Vien, I..WW»e 6 v'7>^wxi"s uw ' «*h Export naeh allen Staaten gebar, ohne den Gott Eros zu kennen, — und ihn: später ber-. fällt, da er sie zum ersten'Mal mit seiner Fackel bedrängt, — Ht sie alle daran zerbrechen, daß Er, der sich doch „Vater" rufen läßt, nicht Mnehielt, Äs er den M e ns ch e n goschafstn hatte, sondern noch Hi-ngwg, den>Mnn vom Werbe zu sondern. / Und woch "eines Muß-dem 'fvmeren Ohre hörbar'sein in diesem schwerflüssigen, ^weisen, nnie'udlich gütigen Gedicht: der Kampf seines Schöpfers, d^m Weben ist, zu fühlen, zu erkennen, was diese Welt bewegt,'Oie es .Nur tvenigen AusnahmsMeröschen gegeben J,, iM dsnr seine adelige nicht gestattet, den auszuschütlen. ' Beer-Hofmaun ist erii großer^ GsdaMUlYviket./ Nicht so stärk ist seine dramatische Kraft, aber sie ist noch stark . genug. 'Wohl ,fehlt ihm der geniale dramatische Wurf (der übrigens mir dort, zu sehen «ist, wo einem Dichter seine Wesenheit gestattet, ein Werk Ms sich hvMnSznschlMdevn, mcht niit 's-emem Stoff zu ringelt,'jahMang za rmgeM wie dieser S'chafferwe), Äber die Menschen, di-e er handEn saßt, sind gestaltet, der Held des Stückes, der Vater 'düs. Opfers,' der schönen Desiree, sinh es sogar außerordentlich, Und am klarsten, und feinsten nach unserem Empfinden ist Me'Ws-oi^elfflHlöc HeMtet, der SeivstLr, 'dem der Dichter upÄwußt Zuge seines Wesens gab. Doch so schlackeNlos das Metall der Sprache, so gewichtig der-Dialog, so edel der Höhenflug der Gedanken ist: die Handlung Hab Sprmlge und — mmht- Sprünge. .Eine Davstellmlg, wäche den herrltichen Text m allen Teilen erhellt, muß die Äältgel vergessen machen, und alle sind darüber einig, daß diese Dichtumg solcher BetMfe wert ist, ' Das -Buvgcheater hat «htfeu vortrefflichen Rahmen bergestellt. Die. Bühnenbilder sind emwandfvei. Herr S i evert, der M ^. ben Voten Atzig,- gottlod nrarkig und aufrecht spielt. (nicht zerbrochen, verkrochen, MrMd heischend mck nicht mit jenem widerlichen - Ueberschntz an. „Herzenstönen" um das Wohlwollen des Pübli-nnrs wevbend', wie es sich. leider' M der ^Darstellung vonEShYtoEollen e-mgMvgert hat),. Herr ZeSka der Mngere, -dem der Sekretär» .diese VereLnrWng von 'Dichter und Pslichtmensch, überraschend-gelingt, Herr Arndt als^ Wnder Greis (Lr gab der Schlußszene durch sein tragische BoMsschMeN Größe) «Ud Frau Devrient-Rejnh o ld wurden der Dichtung durchaus gerecht und sind sehr , zu leben. Der Graf von Gharolais . des Herrn As lau iist gewiß nicht zu vemchten, aber er ist der Rolle erst' da>mr ganz golvachsen, wenn sie dramatisch dankbar wird, wenn er ,-losilegen" darf. Herr Devrient gibt dam Präsidenten Mirde. LMer Mcht mehr. Die große <^ene, da der Präsident seine Vatevforge, seine Vaternöt« hinausklagt (diese SM« ist das Herz der. Dichtmrg), fällt u nter den'Tisch, nnd der dichterisch.wertvollste, der zweite Mt wird um seinen Höhepimkt geibwcht. Schön, vevehMlligswürdig..schön,- voll Kultur und Güte, ist die Dssivee (des Präsidenten Tochter und spätere Gattin des Grafen vön Eharolais) der Frau W d h l g e m u t. Aber sie läßt 'nicht ahnen,-daß.' sie. fenials in. Mhänder HmgÄbe, in erotischer Besessenheit oittem B-er- Wver'<ms -herrlichem! Wlast vön Gatten uiid ' Äind weg - durch Nacht und Schnee in eine Spelmcke folgen konnte. Freilich urüßte auch in döt" entscheidenden Szene ein Bev°( sichrer zur Stelle sein. Herr. Schott, der ernste, getragene Künstler, den wir seit dem „Schiff Ttznnaestl)" sehr'hoch * schätzen, ist dieser Verführer nicht, und man hätte ihm, der . als. Graf vön CharolLls gute Figur niachte, die Rolle des ■ glänzenden, bestrickenden Jünglülgs, den alle lieben muffen, nicht zuteilen dürfen. Voll Verdienst Äs Spielleiter und' Darsteller Herr A o m b e r g. Man hat sie ergriffen angchörl, diese ^atertxa^ööie. Vtel geht bei der Aufführung von ty— ' Text verloren, und doch ist es wertvoll, lveM die Handlung auf den'Brettern lebendig tvird. NamenNch die letzten Szenen, da die sterbende Tochter zurückflüchtet zur Baterliebe, sorgend, daß chn chve KörpeÄast drückt, daß ihr Blut sein Kleid he-. schmutzt, sind auf dev Bühne von MibeschreMicher Mit-, kung. Ein Abend, der lange nachklingt. Otto Abele-- AvS -e« Lhestenr. . Fm Buratbeater gelangt morgen ,Dtnin* g.eöi ldete Krankr* von Molitzre. neulsch von Ludwig Fulda zur Aufführung. Es wirken mit die Damen Albach-Relly, Devrlenl.Reinbold und Setdler. öle Kerren Arndt» Baumgarninsr. Käuffermönn, Mayerhoier, Dvmberg. Schmöle. Seydestnann und Kans Ttzimta. Äieraüs folgt Wvliöres Komydie ^D t e K e i r a t wider W i l l e n" unter Mitwirkung der Damen Seidler und Wilke, der Kerren Arndt. KäUffermcmN, Kuber. Mayerhöfer, Romberg, Sribttt und Karl Zeska. Anfang 7 Ähr. Fm Akadem tetheat er^wird mochey Pos Drama ,D e r W e i b s t e u f e l" von Karl Schönherr. m»t Ftau Medelsky und den Kerren Köbling. unä Stratznt gegeben. Anfang 7 Uhr. ...... ,. . , . ' Fm R e -outen faal -et Kufb u r g gelangt heute Go-thes „Stella" zu« letzten Male zur Aufführung. — Morgen wir- „6 ch ö tl c F r a u e n^ ein Lustspiel von Elienne Rey. deutsch von Otto Eisenichüh M ersten MD wiederholt. Es wirken mll -te Damen Christians. Gregor, Saaeystruch. Seuffurth, Servaes, d^e Herren Fvo, Kurth. Rainer, SchM'erW, Kermann Thtmig. Regie Mar Reinhardt. Ansang 7 Uhr. Fm De u tsch en Vo lk sth eater wird «oroen Anzengrubers a s o i e r t e Geb o t" wieherholl. Doktor Rudolf Tyrolt verabschiedet sich an öiefem Abend als Schalanter vom Publikum, Sans Komma spielt den StolzenthÄer. Für Freitag wurde C. Kär^weis Wiener Komödie »Onkel Tont" mit Willi Thaller md Kans KoMa angefetzt. Fm R a i m u n - - T h « a t er beginnt Samstag Tifla. D u r i e u x ihr Gastspiel a!s Rebekka West m »R o s. m e r r- - h o l tu". Für die Darstellung des Rosmer wurde Ferdinand O n n o verpflichtet, den Brendel spielt Ludwig S t 8 r k. de« Wortensgärd Karl Forest. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung wird Bronnens „V a t e r m o r d" Samstag und Sonntag als Nachtvorstellung wiederholt. Beginn. dieier Äorjlellungon um 10 Uhr : da dieses Schauspiel nur dm Spieldauer einer Stunde hat, ist die Benützung der elektrischen Bähst ermöglicht. — Franz Werfel hat .sein neues Werk «S ch w e i g e Kerrn Dr. Rudvlf Beer zur Uraufführung. übergeben.' - Ei« MurMo im. Bezalel. Ein.Pariser' jüdischer Kmst- «täeen, Mr. R o f c n f e l d, hat dem Bezales-MusHÜm ,< in Ierufallnr eim übepaus wertvolle ^pen-e zukontyren laffdm Ein.Gemälde, das von Fachleuten Mütxitö zugeschrreLen : lvivd, und Ahrohanr Mich: hie Engel darstM., Dad Kunsttverk wurde von Mr. RöfenW gelegentlich der in 'Paris statigefuNdenen öffentlichen Pefftei>gevU!Ng pm Bilder bnz spauischen Königin Wsabech anS -An Palc^t in KastAien^evsttm-en. Diest Spend? LedeMet eine «bemerkenswerte B-eireiHerurrg'iöer ^Kunst. schätze des Bemalest dW Dr. Rosenseld außer anderen Zuwendungen - äuch. noch ein alles, wtttvoMS ParoHech (Mörcwor- ' hang) geschenkt hat, das früher Eigentutn des Matqnis Saiut- NM-es, des chemalvgen fvcmzösischen Gesandten in Rrchland, war. 'v ',' Eine Opernbllhne in Jerusalem. Auf Antrag dcs Prof. Salz'berg versammelten sich «m Hause"LeK WstHseMärs- Ventwäch eine Anzahl hervorwgendrr Perlsäklichkesteu, darunter auch Gouverneur Storrs, um die Errichtung einer Oper Lu Jerusalem vorzubereiten. Es wurde'beschlossen, im .Verlause von zehn Tagen einen festen PW'MSzuarb^ten und eine Gründungsversammlung emzubevusen.' Für . die Nächsten Tage chevden d?r in Rlißland bekannte Opevrvleiter G l i nl i u und seine Frau, diö bekannte OpernsäntzeÄn, in. Fe>. rmalem erwartet. GerichtssaerL. Der, RatttzanfaÄ üvs der Alm. Das Ärleil. Dir Brrhm-dinng gegen die Tewr wuvde erst m Nachtstunde z.» En.',' gefü.)rt. Tie Ar geklagten Franz yodl und-Ale^ucrec F r-chs erklärten sich nichtschuldig. . •' Die^Geschtvornen erkannten den Angeklagten Hohl d>:-> Verbrechens des Raubes und der Gefähvdung der törperli.hc:: Sichechert mit. acht, gegeü vier Stimmen,. her. Erpressung, Mer Freiheitseinschränknug sofvie der Uebertretung des Wasjeu- Patents einstimmig schuldig, verneinten dagegen bei ihin die Frage auf Anstiftimg zum Mord mit elf Stimmen. Fuchs wurde des Verbrechens des Raubes umder Frei' hestseinschränkung sowie des Betruges einstimmig schnldig e».- könnt, die Frage auf. Erpressung wurde mit zwölf -Neiic, ..die Frage auf, Gefährdung der körperlichen Sicherheit mit acht Nein beantwortet. " . ' Außerdem wurde die Zusatzfrage für Hohl auf Sin'nesverrückung. mit zwAf Stimmen, die Zusatzfrage. für Fuchs auf unwiderstchlichen Zwang mit elf Stimmen verneint. In einem Zusatze baten Pie Geschtvornen mit Rücksicht darauf, -daß Fuchs den Mord verhindert habe, diesen Angeklagten müder zu behandeln. " \. .Gy;..VevichtShof.verMtoltte. ausi'Gvund dieses Wahrspruches Franz Hohl zu 12 Jahren und Ale'ander Fuchs ^7'MWOSMMMMM' Mm* deck«n, Ueberwürfc) Fensterschützer, Bef und Tisch* 0223232353534848530253532353 C45+/:+:..^A 235353232323535348234848235348234848482323485348485348532353