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Wiener Morgenzeitung · 1922-10-12 · Heft 1318 (12.10.1922) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1318 (12.10.1922)
Date
1922-10-12
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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m. LV1SP VtMßt sich jeder. der seinen Bedarf an Kerrenkleidern in tem desindet sich seder, der seinen Bedarf an Kemnkleidern in tem destrenommierien Äleiderhaur Schächter, Wien, XU., Meidlinger Epistrahe Nr. 26. Ecke Fiich'echofgaffe Nr. i, deckt. Linien 8 1 und 68 -er Straßenbahn. Enorm» Auswahl in Winterröcken, AagichiS. KrrbsianMen und Waterproofs zu wirklichen Abbau« preisen. Separaie Abteilung für Besiellungen nach Matz. + ($ür die entsprechend de« § 26 P.-G. mit 4 be^ichneten Arsiket imd Votsien Übernimmt die Redaklion ausstzleßlich dir vleßgeletzliche Verantwortung.) . / Die LelleusmtttelmllkKle. SM i*m Naschawrlt twrcn neftern Me ©emülfsuiutan füuaä schwächer ausgefallen, auch Gärtnerwaren waren in geringeren Mengen angekommen. Die Nachfrage war im Groß-- hairM bedeutend schwächer als am Vortage, int Kleinhandel flqtalktte sich der Absatz 'besser, da die Hausfrauen bereits mit 'dem Einkauf von Kartoffeln und Weißkraut für den Winter beginneti. Die Preislage blieb im, großen und ganzen unverändert. ' - , Obst ist in allen Sorten reichlich vertreten. Schöne Weintrauben notierten heute 7000 bis 12.000 K. pro' Kilogramm, Zwetschken sind bereits bei einem Preise vott 3200 bts 3600 K. angelangt. Rosinen und Mandeln, die längere Zett verichtmmden waren, sind jetzt wieder in großen'Mengen TÄ?ten. Rosinen kosten augenblicklich nicht weniger als «30.000 K., Mandeln 54.000- K. das Kilogramm. . Fleisch aller Gattungen war sowohl in der Großmarktyaue als auch auf den übrigen Märkten in reichew. Mengen vorrätig. Besonders' stark finb die Zufuhren von Schaffleisch, das zum Ktlogvammpreise von 12.000 bis 20.000 K. in schöner Oualüat verkauft wurde. Die Nachfrage war ziemlich lebhaft. Der Fifchmarkt bot nur geringe Auswahl. Kleine Karpfen, die JJfnjP Mengen angebvten ivaren, kosteten 23.000'bis 7^-000 K. pro Kilogramm, Seelachs und 5babelMt notierten 10.000 bis-16.000 K. -Eier sind nur in geringen Mengen zu sehen. Der Stückpreis bewegt sich bereits zwischen 1980 und 2100 K. Verhältnismäßig groß sind die Bnttermengeu, die zu Markt gebracht werden. Die Butter wird auch vielfach trotz 5^P^ses — ein Kilogramm kostete gestern 48.000 bis ^3-000 K. — anderen Fettsorten, die gleichfalls in ausveicksn- Mengen zur Verfügung stehey, vorgezogen. -2er erste Abend ^er „Wslnaer". Fr eie j ü d i s ch e B o l k s bühne (Roland-BühM): .Grüne Felder^, ein Bolksstück von Perez H i x f ch« bern Stc Wilnaer Truppe gab gestern ihre -Karte ab. Mit ^en cntzelnen-Darstellern wird inan noch Fühlung nehmen Msseu.AsteL.das Ensemble als Gesanttköpper, seinen Geist, .eine künstlerischen Absichten hat man schon an diesem ersten - Abend kännen gelernt. „Der Dichter ist alles, wir sind sein Ebenes Wertzeug", ist die lö-blick>e Parole der Wilnaer. tlstd darin gleicht diese Gesellschaft ihrer jüngeren Schwester, der Wiener jüdischen Bolksdülm^ Unendliche Sorgfalt, heißes Bemühen um die Melodie der Bühnendichtung und -nn die Plastik , der -Figuren war am Werke — bevor das Stück aus Rampenlicht kam. Nun aber, bei der Aufführung 'selbst bei dieser hastig vorbereiteten, inan spielte sozusagen -wch in Reisekleidern), gehen diese hundert Einzelheiten. )!■! der Spielleiter ersann oder die sich bei gemeiiisamer Arbeit der Darsteller ergäbe,!, im Gesamtbild spurlos auf ■tub alles ist nur mehr da, das Stück zu solcher Wirknng-zn bringen, daß man tunlichst die Darsteller vergißt. * - i; Es ist eilt gutes, bem-erkenAvert.es Stück. Der West- Mde,uud ikicht minder der galizische Jude sieht cs mit jener freudigen Erregung, bei.der die Angen leicht feucht werden. spielt nämlich unter jenen urwüchsigen, luftgegerbteu. erdverbundenen Dorfjuden Rußlands,, die mehr Siuu für Feld und Garten haben als für Schule und Mkwel) und überhaupt keinen Sinn fürs Schachern und Handeln. Den Garten bestellen, ernten, fischen, das Vieh warten, das Fuhriverk bespannen, einen neuen Peitschenstiel schnitzen — und in stummer, einfältiger Verehrung den „Obersten" loben, so vergehen die Jahre dieser jüdischen Bauern und nichts beengt dieses Leben ans fruchtbarer Scholle, als die Sorge um die Jüdischkeit der nächsten Generation. , > Eine andere Welt, Siadtjnde, Handelsjude, Bücherjude! Eine andere jüdische Welt, eine bessere, glücklichere, gesündere. * In dieser Welt spielt das Idyll, das ganz entzückende Liebesidyll „Grüne' Felder". Wie sich die jungen Paare finden, wie ein Talmud-Jünger von den Dorfjuden gehegt wich, wie erhmeinWwachsen beginnt, der Jeschila-Bocher. in das Dorf, das ein großer, freier Himmel deckt, wird von einen: Dichter wundervoll'einfach und erquickend besungenvon einem jüdischen Dichter, der. sich von jüdischen Literaten nicht anders unterscheidet,' wie die ursprünglichen Mischen Menschen seines Dralnas von städtischen Kafseehansjuden. *■■■■-, Dieses dreiaktige Idyll ohne dramatische' Handlunz läßt sich mir ausgezeichnet spielen oder gar nicht. Die „Wrlnaerspielen es ausgezeichnet. Wie glücklich wählen sie kräftige, satte.Farben für das. gesunde ländliche Bild,,töte kernig" strömt Heiterkeit' nNd Hsimor ans der Att, wie' die Menschen miteinander ’ -umgehen, wie die.gütig-verschmitzte Mutter das Liebesglück, ihrer beiden Töchter keimen .sieht, wie die herzhafte jüngete sich deck BüWv Leibiegt Und die ältere in fliegender Hast verbotönit'• Michte«PEiMHellste Freude, hatte man. an dem Talmud-Jünaer des Herrn Lrosef efiiaaiiKBBii Ensemble-Gastspiel der Wilnaer Truppe - im Rahmen der «Freien Jiid. Volksbühne1* Heute, Donnerstag den 12. Oktober 1922, V-D. Uhr Volkssülclt in 3 Akten von Perez Hirschbein SÖrti o iri, einem feinnervigen, humorvollen jungen Schauspieler. au dejiidischen'Bäuerin der Frau Judith LareS Mid an einem Knaben, den mit wirklich bezwingender.Echtheit und Frische Lnba Kadison darstellte. Allen anderen ein Gew,Ml ob (das wir nur bei der ^Darstellerin der Zine ein wenig einschränkeir müssen) und dem Spielleiter, Herrn Leib Kadison unsere Bewunderung.' Das Publikum — das Haus war ausverkaust --- war in ivr: lucheschreiblichen Stimnmng, der Freude und Dankbarkeit, wri sie sich bei einen: reinen Kunstgenuß einstellt. Vfine helle, kindliche Freude. , Es ein großer Erfolg. - O. A. Aus den Theatern. Im B u r g t h « a t e r a'eiangt morgen^Lud via Fuldos Lusiipiel „Des Siels Schatten" zur AuMrüng. A rt t d ü $ 7 1l h r. — D'e sm Samstag ftattfinöende Erst« ausführuug von Beer-Koß'manns Trauerspiel „'Der G r a f v o n C h.ar ola i s".beginnt..um.6 Uhr. Ss.wird ausdrücklich darauf aufmerksam gelnackt, daß bei Beginn der Vöiftellung die Saat« tiiren geschloffen n erden und dav Zuspätkommende erst Nach dem eisten Akt Einlaß finden können. Im O per n t h e a t e r wird morgen «Die v e rkaufte B r « u t^ gespielt. Im St k a d e m i e i h e a t e r wird morgen das Lustspiel „Q u a 1 i t y S t r e e sIM stillen Gäßchen) von .9. M. Barrie gegeben. A n f a n g 7 U h r. Im Red üüten sagt der Hofburg gelangt mürgm «Dame K o b o! d", Lustlpiel von Satderon, überseht von Kugv Aosmannstbat zur Wiederyoiung. Iin Deuts ch «n V d t k s t h e a t e r wird das Skrenmitslied dieser Bühne, Dr. Rudolf Tyrolt. im Anhang an seine Vorlesung Montag den 16. d. den ols?n Echalanter in Anzengrubers Volksdrama „Das vsterte Gebot" geben. Um dem Künstler dett würdigen Rahmen -u schaffen, werden Kans Komma den Stvlzenlhatrr. Sans Lackner den Martin Und Wllkelm Atitsch, der nach seinem längeren Urlaub zum ersten Mate wieder austriit. den Frey spielen. Der M'lenverkauf für diese Vorstellung beginnt heute. ' Im Raimund - Theater findet morgen die Crstaufführuich des neu einstudierten „T r a u m f P i e l e s" von August Siksndberg, deutsch vvn'E'se von Kollander. i»,szeNiert von Karl Keinz Marlin, statt. Beichäiiigt .sind die Ketren Kadank, Loibner. Fotkst. Böhm. Behal, Aeune. Duschlrsky, Komolka. Äneidiiiger, Dietguth» Meißner, Etrünsky, Drunar. Schnitzler und die Dame» Bahn. Äaroly, Stärk-Siedermaun, Fqfstr. Ianoyer, Anzengruber,. Eckeurich und Boguth. — Senntag den 15. d. Uhr vormittags geht das. Schauspiel ,.B a t e r m o r d". von Arnold Bronnen, dargestellt von 'einem Ensemble de^ Prager Deutschen Landesthearers,..ünlzeniert..-won . Stephan .Grostmann, zum ersten-und etnz-lM Male ul Szene. .Ueber Anordnung der Zensurbehörde ist Jugendlichen der Enüritt in die Vorsteliung nicht geftatist. Im I o s e f st ö d t e r T h e a t e r beginnt A n t o n § r a i! ck sein Gastspiel Samslag den 14. d. >ii der Schwank» nov'ität „D er keusche L e b e m an n" vo» Franz Arnold i nd Ernst Dach. ^er .Mit stier spielle die KaUpirMe in diesem Stücke vereiis in Berlin, Leipzig/und Hamburg mit außerotdentl'chem Erfolge. ' ü In der Jüdischen Bühn e- (U, Tabvrstrahe 12, Kotel Strfantei wird heule die Operette „I ankal e" mit der 12fähiigen. .E'.llt Bell in der Kaupirvlle aufgesührt. ' Max Reinhardt im IoWtsiüiLk Theater. Das Ivseist"-dter Thmler, daß in diesen Tagen sein hundertjähriges Bestandiub'läum seiett. ist aut zehn J a h r e in den Besitz Max Reinhardts übcrgsgangen. Dlestr läßt die Bühne oründtich umgestolten. während der Zuschauerraum seinen intimen Charakter behacken soll. K-»traKtdruchersitsrnnS«n. Das Schiedsgericht, des Deutschen :öi>hneuvereines ww der Genosstnschalt deutscher Bühnwangehörlgen hat die Schsuspicleriu Erika G l ä ß n e r aus Anlrag der Direklivn Robext für konlrakibrüchig erklärt, für ein Lahr aus der Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriaer ausgeschlossen und zu einem Schadenersatz in der Kvhe von 250.000 Mark verurteilt, chell sie trotz anderweitiger Verpflichtungen im Tttanontheaier auftrfft, Der Schauspieler Kurt V e s p e r m a it n wurde vcn demselben Sbericht aus Aatros der Direktion Meinhard und Beinaaer edeysalkr .wegen Kvntroktdmches bis zum 1. Obi ober 1823 aus dek GenoffeiMast ausgeschlossen und zu 800 ocy Mark Schadenersatz vekürleilt, da er ohne Urlaub zu einer iZtmaüsnahme nach Kästet gefahren ist. Beide Gematzregelten dürseii ein Jahr lang auf keiner üeuischen Bühne aüftreten. > . Kapellmeisrsr Memens Kraus von der Staat-over wurde vom Staaisamt zum CeUev -er Aapellmeisterschule an der Akademie dsr Tonkunst in Ätien berufen. Eine Gesellschaft von Schrcksälschern. / Das Urteil, In später Aben-stunbe wurdp ^gestM^er am Dienstag be, gonneue Prozeß gegen, dir Sch«ckfä!sch-r^ Denes', Weiß und <^pitz zu Ende gelühri. . -errstk! ätzsiAtzt QiTaHtHt und Au5führuiif de, Ul., Heumarkt? III, Beatrixqaiae 26 Dcks Verfahren gegen den Reisenden Paul Den er imntie tut sge! chied e m Der Aiigeklagte Geza Weiß -wurde des Derbtechens der Betruges und" der Ilebertrelung der Falschmeldung schuldig er» bannt und zu fünf Jahren schweren Kerkers verurtetlt. Außerdem wurde gegen ihn die Landesverweisung ausgesprochen. Georg Spitz wurde schuldig erkannt des Verbrechens des Betiuges» der Veruntreuung und der versuchten Verleitung zur falschen Zeugenaussage. Dos Urteil gegen ihn laulete au' vierIahre schwerenKerkers. Volkswirt. Gestempelte Krone --- —Centimes. Änszahlung Wien --- —.0«^ Centimes. Besserung der Mark» Ahschwiichung Ser Tschechen kroue. In Zürich notierte die österreichische Kronr . . . 0.00V« t 0.00V» am 10. Okt.i die vfterr. gestempelte Krone. 0.007/s { 0.00V» am )0 Oki.) die tschechische Krone .... 18.85 (19.20 am ly. Okt.s die Mark k . . 0.19V, ( 0M% am 10. Oki.) Agram. 2.03*/* ( 2.02'/, am 10. Okt.) Bukarest ......... 3.42 ( 3.40 am 10. Okt.) Sofia. 3.45 ( 3.40 am 10dkl.) Budapest . ........ 0:21 ( 0.S1 am 10. Okt.) Marschau. ... . . . . 0.05^', ( 0.05V, am 10, Okil) Die Devisenpreise. Die Devise Wien hat sich gestern iy Zürich von O'OOV» aus O’OOV* gebessert, die gestemprlte Krone notierle unveränderl 0.00'/,. Auch der«Mark Kurs hat sich erholt und ist vor 0*177, auf 019'/- gestiegen, während dietschechischt K r v n e von 19'2y aus 18'3S zurückgegangen ist. Die Erholung des Marbburse» hatte einen scharfen Rückschlag der Devisenpreise in Berlin, zur Folge, der D 0 l l a r ermäßigte sich von 2907 05 aus 2&88°75, Zahlung Prag von 10.1S7'LS aus 8689'10 Wien von L'68 auf 3'48. In Prag befferte fich die öfter, keichische Krone von 0'OSIS auf 0 0337. Ln Wien blieben'' 'Dollar und Schweizer Franken unveränd.ert, Reichsmark tvaren weiter rückgängig (von 28'75 auf 27*75), die tschechisch, Krone ermäßigte sich um 6V K. aus Lb35. > Dagegen oerfeuerte« sich Pstmdnoten um 180 K. auf 326.100. Die jugoslawischen Zahlungsmtltel setzten ihre AuftrSrtsbewegung fort. ' Nachstehend die'offiziellen Notierungen:' Veröffentlichung der Devisenzentrale vom 11. Oktober 1922. t1- 8 8 5 '■ 3 l'1' 4 5 5 «;/, 6 % Devisen (Schecks utid Aus- 2in. zahiurigen) tuß Amsterdam f. 1-hotl. Gulden . 4 Agram l jwg. Kronen . . . . -R Belgrad 1 Dinar ' . . 6 Eerltn 1 deutsche Reichamark Brügfel i belgladic Francs . Budapest t ungarische Kronen Bukarest i Ui - . . . . Chrlstlani« i hörweg. Kronen Kopenhagen 1 danlscha Kronor Uoijdon l Pfund Sterling . . Madrid 1. Pesetas ..... Mailand V Lire ...... Nev/ York 1 Dollar ..... Parti 1 Franc* . . . ... Prag Mschecfoo-siow, Kronen Sofia 1 Lewa . Stockholm 1 schwedtscheKronor Warschau l polnische Mark . Zürich l 'schweizertsche Francs Noten Atnerikan. Noten v. 5 Dollar auf*. „ „ kleinere . . . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten ZU lOOO Leva , . . M . . „ kleinere, , . Dänische Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten zu 1000 Mark. . „ . ,!00 . . . . , kleinere. . . Engl. Noten von S Livrest. auivv. „ kleinere . .• . . . Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Qutden , italienische Noten v. 100 Lire aistw. . :. , . kleinert . . . jugoti. Noten ungest. *u 1000 Dinar » » » ,100 , p „ kleinere . . NorwegfBClie Noten 100 Krün er; polnische Noten v. 500 A1ark aufw. . , kleinere. . . . Rumänische Noten zu lQOOu.ßOOLel . . « kleinere.. . . Russ. Noteii (Roman.) zu 500 Rubel . „ .. 100 „ .. . . kleinere , . SchwedjgChe Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs Ipanlscne Noten 100 Peseta* . . Tschecho^low, Not, v, iQQO auhv. „ . kleinere . . Ungar. Noten (neue NM ) zu 1000 Kr. . zu 10.000 Kr. , . . kleinere » * < .« Kurs v.d.Oktobei Odd War* . peld War« 28570.- 2877Ö.-r 28600— 28700.- 279,75 280,25 274.75 275.25 1119,- 1121.- 1099.- 1101.- *97.60 27.90 28.60 28,90 5144.- 5156.- 5254.- 5Z6ß.- 28.70 28.80 29.75 29.85 13010*— 1304öi- 13010.*— 13040* — 14805— 14895.- USMO,-- l5W0.- 326600.-327200,- 3»850.- 326450.- 11165— 111S3— 1JI65— 11195.— .3136— 3144.- 3146,- 3154,- ,73725—.73875, - 73725— 73875— 5504— 2876.- 5594—' 5600— 2547— 2553— 2622— 2528— 468.50 459.50 446.50 447.50 10505— 10545— 19480— 19520— 7.20 7,30 7.95 8.C5 15785— 138! B— 1S785—■ 13815— 73300— 73800— 73300— 73880— 73200— 735CC— 73200— 73580— 5105— 5135— 5195— 8235— 453— 457— 428— 432— 433*— 437— 468— 412- 14700. 14760— 14Ö4C— 15800— 27.75 28.75 28.78 29.75 326M— 327100— 325350— 32635C— 325900. - 3260fO— 325!5(‘— 326150— 5505— 5535— 5513— 8563— 28520— 28720. — 28453— 28650— 3102.50 3117.30 3112-8« 3127.50 3082.50 3097,50 3092.5« 3107,53 1104— NM. - 1065— 1090— 1004— 1098— 1073— 1077— 12940— 13000,- 12850— 18910— 7— 7.3.7 7.75 . 8.05 ,6.95 7.25 7.65 7.95 454— 456. - 454— 436— 434— 436,-. 4,4— 436—, 19235*— 19355— 10260— 1934’—. 13698— 13750— I3M>— 137.64— Ufl'Ä- 11680— 11020— 11080. - 2535,-. 2545— 2595. - 2605— 253$U 2540— 3583— 259V -1 21.45 28.65 29.50 29.78 - 2Si30 28*50 l'9/30 X29.'S0 Der Kurssturz der Reichsmark. ZwangSvewirtschaftuug der Devisen? - Berli«, 11. Oktober. <Tek..dor „Wiener Morgeuzeitüng".) Der starke Rückgang des 'Dollarkurses an der Heutigen Börse chon seiner gestrigen Höste'ist anschLinend darauf znrückzufüyren. chaß Mn in Kreisen, dxr Börsenspekulation befiirchk't, daß die Regimtyg gegen eine weitergchen-de Hausse eine D e-- b i s tum; bit n n g l) ' 1 0 n 8 g e b e n und strenge Maßnastmeit zur Einschränkung und Kontrolle des Devisen- 'hand-als einfnhren werde. Es wurde an der Börse sogar davon gesprochen, daß. den.bevorstehenden Nkaßuahmen der Re-> .Wrung rückwirkende Kraftverlieben und daß alle Devisen-- igsschäfte der letzten Wochen von den Behörden nachgeprüft Uk^ F<n würden. > Ueber diese der Regierung zugeschriöstene» Absichten ist an Amtlichen Stellen nichts zu erfahren, inan begründet dieses iSchiWM.in Pörsinkroisin danüt, daß die Rogiernng sich vor-, ^läufig ausschweigl.'um ihre hevorstchenden Maßnahmen nicht durch.vvHei.tige PerlMtbariinMN zu entwerten und die SpebnlaDü.^n alariiEttn'W ihr Gelegenheit zit.gebeii/'gegen diese Maßnahmen Porkehrnngen zu tveffen und ihre Gewinne recht- .zeitig in Gchechesi m bringen.

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