Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1316 (10.10.1922)
- Date
- 1922-10-10
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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p ■ ••«.i^iTfio M«, AKNMg ®kl?^Pd. <k. Lenz: Nederspende G. Levz. TsaaK .Dranc je 10.000: Brüder Weinstock 18.090: Drrachi: s. Retler 10 000: Mnz : d; M. Schckarzbach : Fr!. Lampet Muhöusel) S3.OOO: Angern 800; Badrv: Gustav Seidemann a. N. Gideon Seide» mann s. 1. 10.0OO; Deulsch-Wagram; Briider Giünwald 10.000; Gloggnitz 2000; Gmünd.* Friedrich Schwarm 20.000; Graz 60Q0; Alagenfurt: Erich Rind 1O.OVY. Emil Friedlönder 1Ä.OOO, Div. 5000; Kieinzell: Papierfabrik F. & Zg. Slrauß 50.000; Leoben: d. Ludwigs Röhr 26.M; Melk MO; Mödling : Lmlg. anl.'MÄMsfMi \ Sega!! (Wien) SÜ,V00. DrMMner. 3. Zehner (Atzgersdorl), Siegm. Aochstädt Mgersöorf). Z. Singer (Erlau) je Iv.voo. Div. .41.620 . N8chling 10(0; Pöchlarn 2000 : Salzburg 7OOO; Sarmingstein 5000; St.Pölien 70VO; Slockerau 3ÖÖ; Dillack: d. M. Spierer: Süd. Ttschrunde 37.800. M. Fischbach ISO 0(0. Fischdach & Spierer 213.360; Wayhhofen o. d. Ybbs 2000; Wels 8000; Wr.-Reustadt 5000. __ - Ernährung. Die LebensmittelmSrkte. Geringe Nachfrage nach Fleisch; Die Zufuhren an Gemüse. reichten gestern wieder weit 4ber den Bedarf hinaus. Im Großhandel, war der Absatz recht statt, im Kleinhandel wie an jedem Montag schwach'. Die Preislageblieh im allgemeinen unverändert. Mit steirischen sowie nieder- und obewsterreichischsn Aepfeln sind die Märkte andauernd überfüllt. Auch viol Birnen und. sehr schöne Zwetschken kamen auf den Markt, ebenso ziemlich viel WeinttäuBen. Die Nachfrage nach Obst war'sehr lebhaft, die Preise liebelt unverändert. Fleisch und Geflügel wären reichlich angeboten, doch war ' die Nachfrage sehr gering. Auch Seefische, die sonst leicht umaesetzt werden, ivurden wenig begehrt. Eier kosteten i960 K.?ro Stück, sehr schöne frische Eier aus dem . Burgenland sogar -209 K. Butler ist über Bedarf auf allen Märkten. 'Kochbutter;u -18.000 K.. Teebütt-er zu 58.000 K. pro Kilogramm. ' In der Großmarkthalle waren die Fleischanlieferungen ehr groß, der Bedarf aber gering. Würste und Innreren wurden etwas l-bhafter. umgesetzt. Der . Verkehr auf dem Ge- Wgckmark; war belanglos. Auch Seefische wurden nicht stark Gekauft. Bühne und Kunst. I . ■: . Gastspiel der Wilnaer Truppe. Leute um '/,8 Uhr' abends beginnt das Gastspiel -er,. Pilnaer im Rahmen der Freien jüdischen Volksbühne . Rolandbi'chne) nicht wie ursprünglich verlautbart mit Werl«,s ^Der Stumme", sondern mit P e rez Kirschbr-ins Volksstück .Grüne Felde t“. Die für Sonntag gelösten Karten gelten >jr heute, d'e Montagkarten gelten für morgen. 10. Wöbet issr Gelt« 5 Telephon 39-1-08 GRÖSSTE AUSWAHL IN LUXUS* UND STILr MÖBELN GEBOGENE SESSEL MASSIGE PREISE. 440 Ans de« Theatern. >• :P;'in B ut 0il) aml-e» gelangt morgeiLShakespMes Luftvwl ,M a s i hr w o l i t" zur Aufführung. .Es Wirken mit- 'ie Damen Atvach-Retth,. Mnrberg und .Wohlgemuch, di« dorren Aslan',. Bmard, Eidlitz. Elmhorst, Heller, Herterich, Silber. Kramer,.Alaierhoser, Müller, Moncza, Schott, Siebert, Vawrannd Karl ZeSka. Anfang 7 Uhr. Im Aküd'mretheater wixd morgen die Komödie. ,V g i*,b u v \f von Oscar Wilde gegeben mit den Damen Krauler, Kewinsky, Littitz und Zeidler, den Herren Baüinlaietne':.. Müller, Pranger, Romberg und Rub. Anfang 7 Nhr. I»c R edoutensa a l der Hofburg gelangt morgen ,2 a m c K obol d" zur Wiederholung. Beginn 7 Uhr. iO'Üö, Sie Phililm Frau Friedl-Böhm, den Lothario Herr Bäurng-'u, den Laerics Herr Oberspiellciter Haas. Die szenische )lcucimi6)ticug und Spielleitung liegt in ' den '' Händen des Herrn Kamnrersängcrs Anton Ludwig, der auch den Wilhelm Meister singt. Dirigent:-'Herr Leo Kraus. Beainn einviertel 2 Uhr Gerichtssaal. Der arme und der reiche HausbeMer. Der Kleinrentner Gustav Müller, shsinaliger Privatbeamter, ein sdgenannter „armer Hausherr", hat beim Mietamt 10 um Zulassung einer Mie-tzinssteige-rung seiner Hcmsparteien angesucht: als er die Rechnung über elektrisches Licht vorlegte und der Vorsitzende des Mietsenates sich für kurze Zeit entfernt hatte,'sprang der Vertreter der Hausbesitzer im Mietsenate Siegnlund Hochhäusler Ms und rief/ daß er unter keinen llmständen zugeben werde, daßdie Miet^inssteigerung anerkannt w>tzrde. Müller bemerkte hierauf, er hätte gemeint, daß der Beisitzer ans dom Bexmieterkreise die Interessen, der Vermieter undnicht der Mieter zu vertreten habe, worauf Hoch- Häusler entgegnete: „Ich vertrete nur anständige Hausbesitzer; solche wie Sie nicht, die steigern; ich habe in meinem Hause noch nicht gesteigert." Es soll nun zu einem heftigen Wortwechsel zwischen den beiden Hausbesitzern gekommen sein, in dessen Verlauf seitens Müllers die Worte fielen: Ich kenne Sie schon vom 13. Bezirk, da scheinen Sie auch nicht -die Interessen der Hausbesitzer, vertreten zu haben,, denn man hat Sie hinausgewo.rfen, hier wird es. Ihnen auch so ergchen." Hochhäusler' ist Besitzer mehrerer Häuser, eines LedergeschäfteS und cM großen Vermögens- Wegen des Vorwurfes der Unanständigkeit, die in der Mietzinssteigerung erblickt wurde, hat Müller die Ehrenbeleidigungsklage gegen Hochhäusler erhoben. Die Staatsanwaltsaft erblickte in.Müllers Mußerungen.gegen Hochhäusler den Vorwurf dxr Verletzung beschwvrenex Amtspflichten. Das Bezirksgericht Favoriten hat vorerst die Meinung des Magistrats, bezw.' des WohMygsäMtes darüber eingeholt, ob,der Beisitzer beim Mietamte Äls Amtsperson anznsohen sei. Die Antwort lautete bejahend. Auf Grund dieser Äuskünft verurterlte Ländesgevichtsrat Dr. Glaser den Angekiagtert Gustav Müller wegen.Amtsehrenbeleidigung zu 100.000 K. Geldstrafe, den beklagten Beisitzer des Mitztamtes/SfoMUnd Hochhäusler unter Berücksichtigung her Vermögensverhältnisse zu einer GeMvafe von 500.000 K. In der Begründung bemerkte der Richter, daß es - ungerechtfertigt sei, einen „armen" Hausbesitzer, der eine mäßige SMgerung vornimmt, „UnanständiMt" vorzuwerfen. Volkswirt. Gestempöye Krone Auszahlung Wie« In Zürich notierte die österreichische Kronr ... 0.00*11 die östetr. gestempelte Krone. V.OM/, die tschechische Krone'. . . 19.— die Moxk. ... . . . . . 0.20V, Agram. ......... 2.-7 Bukarest 3.80 Sofia /. . ... ... . . 3.-40 Budapest . . .... ... 0.81*', Warschau. . . . . : . o.os*/« — vo/zLentime». -.OQ3^ eetttime*. (0.00V4 ( O.OOV, (18.05 ( 0.24*/*' (2.- ( 3.40 ( 3.40 ( 0.21*/, ( 0.05*/* am am am am am am am am am 7. Okt.) 7. Okt.) IOhl.) f. Okt.)' 7. Okt.) .7. Okt.) 7. Okt.) 7. Okk) 7. Okt.) Fin D e w t.j ch e >1 B 0 l k s t h c a te r gesaugt Donners- . tag ,>m 7 Uhr abends die vieraktige Komödie „OnkehToni" ovn C. Karcweis mit Herrn Willi Thauct in der Titelrolle und Herrn Hans Homina als Zabinsky zur Aufführung. Uebersetzung von Else von Holländer, mit Rosa Bahn, Karl Forest und Günther Hadank in-den Hauptrollen, statt; die Inszenierung, leitet Karlheinz Martin. Das. En- - semble des Prager Dentschen Landestheat-ers (Direktion Leo-' oold Kräncer) brrrtgt' SoNnt-äg/ pünktlich eiNviert-el 12 Uhr vormittags,. „B aterm 0 r d" von Arnold Bronnen, in, Szene gesetzt von Stephan Großmann» zur einmaligen Aufführung. Der Kartenvorverkauf hat begonnen. J'in Johann Slrauß-Theater gelangt Froitag „Der Bö 1ter' aus Dingsda" zur Erstattffühnmg. Eduard Künneke, der Komponist der Operette, ist in'^ Men eingetroffen und nimmt an den letzten Proben teil. ' ' In der R enaissa-ncebühne finden zu Ehren des 60. Geburtstages.von Gerhart Hauptmann.eine Reihe Aufführungen von Gerhart Hauptmanns Tragikomödie „D ie Ratte n". mit Hastsi Niese und . Ferdinand B ourn u aX8 Gälten statt, die rnorgen Mittwoch beginnen. Anfang präzise 7 Uhr. Die Premiere von Pruno Franks Drama „Weib auf dem Tiere" mit Maria Fein in der weiblichen Hänptrolle findet Freitag den 20. d. statt. , In der' Jüdischen Bühne, 2. Bcz., Taborstraße 18, Holel Stephanie, gelängt heute die Operette „Jankale", mit Frau.Kupferberg-in der Hmiptrolle, zur Aufführung. . «ichar» Sttaüh<neu«s Ballett ..Schlagsahne^ erlebt seiue ersle reich'soeutsche Aufführung jin Dezember am Dresdner OpeMaust. . Der i«ter«ation»le Textilmartt. 1 Bericht der Firma Ä. Rudolph. ' Durch die schembarie StMlisierung der österreichischen Krone einerseits, durch die Absatzstockung in der Tschecho-Slowakei andererseits -ist im Jnknrd. Msatzmotzlichk-eü.'^chü^tze-' sttyken und es konnten trotz des großen EntgsgenkMmeiis der tschechö-slowakischen Dextilindustriellen nur wenig Käufe abgeschlossen werden. Obwohl in nächster Zeit eine Steigerung der B ä n in w 01 l p r e i se' "zu erwarten ist, dä die" MeiMmsche Ernte V^n das Vorjahr viel zu Wünschen übrig läßt, die ägyptische und indische Ernte durch die 'Or-ientwirven momentan nicht auf den Markt gebvacht werden kann, so ist doch die-Jndnstrie beim Einkauf ziemlich zurückhaltend. - Der eng.-li\che" Harkt 'ist'durch die Errichtung' von Textilfabriken in Indien selbst, dem besten Absatzgebiet von England, ziemlich gedrückt imd ist auch die Ausfuhr nach Amerika durch die Fordneh Tarifbill vonr 21. September 1922 sehr erschwert, da der Einfuhrzoll um einen - beträchtlichen Prozentsatz erhöht Wnvde. Die Textilwaren konnten trotz Verbilligung der ausländischen'Zahlungsmittel am 'Wiener Platz nicht ermäßigt werden, da die Ermäßigung mit >der Lohnsteigerung von 91. Prozent des letzten Index nicht Schritt gehalten hat. Infolge der Lohnsteigexungen wären sogar Preiserhöhungen der inländischen Fabrikate eingetreten, insola-nge jedoch derart viel .t s chech i s che Ware, oft so gar m i i. 6. P r ö z e n t R a b a.t t, hier am Platze angeboten wird, dürfte, dies den inländischen Fabrikanten nicht möglich sein.' Was den 1 tat i en i schen Textilmarkt anlängt, so ist dieser noch ans Monate hinaus mit Aufträgen für den OchMeschäMl/hoHGirfte ÄK' hier^i^mMeNtane prickt--. läge für die nächste Zeit ihre Ausivirküng fühbbar machen. Die französische Seidenindnstrie -ist gleichfalls, wie die änderen Seideniudustrien, sehr beschaff, infolgedessen ist sowohl die reale Seide als auch Kunstseide in der letz-' Im Zeit im Preis gesbiegen. Im allgemeinen ist derzeit die Lage der Textilbvauche nicht ungünstig. Die nächste Entwick' lung der- Textilindustrie Oesterreichs hängt von der Haltung de Krone auf dem internationalen Geldniarkt ab. D. R. Die Devisenpreise. Sn Zürich ist gestern die R el ch S m a r k auf dm noch niemals verzeichneten Tiefstand von 0'20V, gelunken, was 5n Berlin eine kalastrophale Steigerung der fremden Zahlungsmittel zur Folge halt-, wobei der Dollar von 22*575 . auf 2672*30 gestiegen ist; auch Zahlung Men erhöhte sich um 40 Pfennig auf 3'?bV-. Die i f ch e ch i f ch e K r 0 n e erhöhte sich in Zürich von 18*05 auf 19. Infolgedessen war der Pragxr Devisenmarkt durch einen starken Rückgang der Devisen gekennzeichnet; der Dollar ermäßigie fich um eine tschechische Krone auf 28*05, Zahlung Wien fiel um 0.007 5auf 0.02, die gestempelte Krone von -0*0387 auf 0*03. Die ungarische K r 0 n e blieb in Zürich unverändert 0*21 V, und notiert somit wiederum höher als die Reichsmark, wie dies schon einmas, zur Zeit ^es großen Kurssturzes der Devise Berlin in Zürich vor der Regelung der! deutschen Morätoriumsfrage. vorgekommen Ist. Sm Zusammenhangs mit dem Marksturze ermäßigte sich die ' Reichsmark in Wien, von 3* auf 2875, die Erhöhung des Züricher Kurses der Devise Prag kommt in einer Steigerung der tschechischen Krone von 24'85 auf 25'95 zum Ausdruck. Weit, devifen blieben in Wien unverändert. Der Dollar fiel von 73.375 auf' 73.300, dagegen erhöhten sich Pfundnvten um 150 K. auf 325.350 K. Auch die jugoslawischen Zahlungsmittel-weisen höher< Kurse auf. Nachstehend die offiziellen Noljerungen: VerSktenHickunx äer vevisenrenlrsle vom 9. Oktober 1922. Kurs v.6.0ktober, Geld Ware! Bevisen (Schecks und Aus- ZjBszahlutigen) Amsterdam 1.1 itoll. Gulden Agram 1 iug. Kronen . . Belgrad! Dinar ... . . . Berlia 1 deutsche Relehsmark Brüssel 1 belgische Francs Budapest 1 ungarische Kronen Bukarest 1 Lei ...... Christiania 1 norweg. Kronen Kppenhagen 1 dSnische Kronor London I Pfund Sterling . . Madrid 1 Pesetas ..... Mailand 1 Lire . , -. . ' New Vofk t Dollar ..... Paris 1 Francs . .... Prag 1 tschecho-slow. Kronen , Sofia 1 Lewa ...... Stockholm 1 schwediseheKronor Warschau 1 polnische Mark; . Zürich 1 - schweizerische: Francs Noten Geld Ware fuß 4 28(580.— 28700.- 28800.- 28700.-! 6 274.75 275.25 267.75 268.25 6 1099.- 1101.- 1071.— 1073.-1 U 28.60 28.90 33,85 34.15, 4% 5264. - 5266.- 5264.- 5276.-i ü1 29.75 29.85 A.7S 29:85 i 5 13010!- 13040.- 13085.- 13N5^- 5 15010.-450«.- 15185.- 15215. - : 3 325850. -328450.-325700. - 326300. -. 51/, 11165.- 11195.- 11163.- 11195.- 6 3146.- 3154.- 3146.- 3154.-! 4 73725.- 73875.- 7380».- 73950.- 5 5894.- 5606.— 5594.- 5608.— . 5 2622.- 2628.— 2497.- 2503.-: 67» - 446.5» 447.5» 439^5» 440.50, 4«/, 19480.- 19520.- 19480.- 19520.-: 7 7.95 . 8.05 1J6S f.95j 3 13781,- 13815.- 13785.- 13815.- 73300,- 73680.- 73280.- 73500.- 5195.- 428.- 5225.- 432.- 73375;— 73275.- 5205.— 418.- 73675.-; 73175.-' 5235.- 422.- AmerikaQ. Notenr. 5 Dollar aaf« ' " , kleinere . . Belgische NotenMOO Francs Bulgarische Noten zu 1000 Leva . ... >, ,.»0° . „ n ■ kleinere . , Dänische Noten 100 Kroner’ . Deutsche Noten zu 1000 Mark .' . kleinere ' * Z’H ‘Z.‘~ H4~' Engt Noten Von 5 LivresL auW! 32535»!- 3263ä‘- 3252Ööl— 32620»!-: -- -- - ,325150.- 326150.- 32500-.- 326010.- 5535.- 5585. t- 5535.- 5565.- 28450.-7 28650.?- 3t 12.5« 3127.50 408.- 412.- 14940.- 15000.- 28.75 29.75 398.- 14970.- " 34.- 402:— 15030;- 35,— . kleinere Französische Noten 100 Francs Hdltähdlsche Noten 100 Gulden . Italienische Not«: v. 100 Lljre auiw. , „ kleinere . . fugosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar . » . . » „ , w kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. . » kleinere .... Rumänische Noten zu lOOOu.SOOLel ' , » kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) an500Rubel . , \ ioö . . Kleinere. . Schwedische Nöten 100 Kronor . Schweizerische Nöten lOO Francs Spanische Noten 100 Pesetas ... Tsehechö-slow. Not. ▼. 1000 aufw. , , kleinere-.. .- Bagar.NetenfaeueEm.l zulOOO Kr. , . zu 10.000 Kr. . . . . . kleinere . . . . . 3092.50 1085.- 3107.50 1090.- 28450.- 3112.50 3992.50 1060.- 28650.- 3127.58 3107.50 103«.- 1073— 1077.- 1048.— 12850— 12910— 12940,— 7.75 8.85 7.63 7.65 7.95 7.55 454— 456— 449— 434— 436— 429— 19260.- 19m- 192M-. 13890— -13750— 13690— 11020.— 11080— 11000— 2595— 2605— 2485— 2585— 2595— 2480— 29.50 29.70 29,58 29.30 29’.5Ö A>!Z0 1052.- 13900.- 7.95 7.85 451— 431— 13750— 11860.— 2495— 2490.— 29.70 29Ä Kolli Die Erbte in Paliistina - Aus Jerusalem wird unsgeschrieben: Laut Mitteilung des Landwirt-schastsdepartements der palästinensischen Regierung war zu Beginn be| August die Wiutereruie in ganz Palästina eingebrächt, mit Ausnahme des B e r s e b a- Distriktes, wo die Arbeit infolge Mangels an Arbeitern eine Verzögerung^erlitten hat. Der alljährlich eintretende Rückgang der Getreideernte beim Einbringen der neuen-Ernte tritt diesmal noch wehr als sonst in Erscheinung infolge der Ueberschüsse aus der vorigen Ernteperio.de und der großen Importe aus dem Hau ran. So ist der Weizenpreis van 175 Piaster auf 127 Piaster pro 100 Kilogramm gesunken. Der Wuchs des Sommergetreides vollzog sich unter sehr ungünstigen klimatischen Be-- dingungent Von der sehr guten M e l o n e n e r n t d iMvden große Adengen ans dem Seewege nach Beirut und Port Said und per Eisenbahn nach Damaskus transportiert. Wein-» lese und Ma nd e le rnt e haben begonnen; große Mengen von TaseltraNben wurden bereits nach Aegypten verschickt. Auch Gemüse und Früchte .gibt es zahlreich und billig. Trotz des trockenen Weti-ers ivährend der Monate März und April verspricht auch die Tabakernte großen Erfolg. Die meisten der vom Landwirtschastsdepartement verteilten Sameucniten versprechen einen guten Ertrag. Im nächsten Jahre dürsten iufolgedsssen noch viel ' größere Flächen mit Tabakpflanzungen bebaut werden. > TUCHHAUS *u,rv HIRSCHEN . w '.:'A.f'-Vr:- * HH«««