Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1282 (25.8.1922)
- Date
- 1922-08-25
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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v ■' ♦ >- Seüe S Me«,- Fr^iag Polizei überwiesen. da für eine An klage der Verletzung der | geftllschastlichen Qchmlng keine Haudhal^u vorgestuidcu -Wur-, l den. Heute verhandelte die 7. Bezirkshauptmannschaft diese An-' ' Gelegenheit als' Uobertrecun-g. In Vertretung der Concordici- Fllmsabpik erschienen Direktor Paul? u r ch a u y i und Doktor BelaHau fcr. Sie iwrmtttübrteieu sich dahin, daß sowohl der indische Friedhof als such die Lokalitüten drs Klubs Vrivateigcnimn bilden, die hier veranstalteten Aufnahmen also nicht als solche zu beurteilen seien, die auf öffentlichem Gebiete gemacht Untren. Der Polizeirichter wi:s jedoch dvesr Ansflchr-ungen ab, erklärte die Aufnahuren für solche, die e u f ö ff c 11,1 lichen Zweck cit dienenden Gebieten hevgeftcflt wurden und verurteilte den Direktor zu 2000 Kronen Geldstrafe. Unter einem wurde die Konfiskation der Filme äuge ordne i. Da jedoch die Mitglieder der Comordio-A.-G. zum überwiegenden Teile Italiener, Amerikaner und O e st c.v reicher sind, verwahrten sich die Wiener, amerikanischen mid italienischen Bevollmächtigten auf Grund des Fried'cnsvertrages gegen die Konfiskation des Eigentums von Angehörigen der Entenrestaaten. 'Die Filme repräsentieren einen Wert von mehreren Millionen Kronen. Eine PässessLriL. * Bor einigen Monaten entdeckten die Behörden, daß an fvemdzuständige Personen, hauptsächlich aus Wien Abgeschasstc, aus Grund falscher Hoiinatscheine aus burg'euländischeu Gemeinden und fingierten Meldescheinen österreichische Reisepässe ausgestellt worden waren. Wie die Kriminalpolizei feststellte, befand sich die Zentrale dieser Fälschungen in der Wollzei-le 32, wo die Importfirma Gero uüd Fried mann ein sogenanntes Fr ein den- Aufklär nngsbnr eau eingerichtet hatte, das sich mit der Beschaffung von Reisepässen, Sichtvermerken und anderen Roisedoknmenten - befaßte. Eine Menge Paßlichtbilder und Dokumente wurden beschlagnahmt. Der Leiter dieses Bureaus war der ungarische Schriftsteller Johann Szatmary, seine Kompagnons waren der Kaufmann Nikolaus Pardos und der Privatbeamte Franz Allmeder, welche die Bisa und Pässe besorgt haben sollen. Ferner wurde festgestellt, daß die' gefälschten Heimat scheine ans dem Burgenlande sowie falsche ArbeilsbestätigungLttder Handels- und, Gewerbekammer von dem,Privatbeamten Zoltan Schmiedl und Belü KardoS beschafft - wurden. ' , Gestern warendie vier genannten Personen sowie der F.irmenm Haber LgdiSlauS Gerö vor dem Einzelrichter Hofrat Dr. Kubisch wegen Dokumentenfälschung angeklagt. Den Srrafantrag vertrat Staatsanwalt Dr. Ettmayer, die Verteidigung führte Dr. Zorn leib. Szatmary, Schmied! und Allmeder vermochten ihre Schuldlosigkeit «achzuweisen und wiu'de-n fre i gesprochen, Bela Kardos wurde z« z w.e i Monaten Kerke r, Nikolaus Bardos zu, e i ne m Monar Kerker verurteilt. Gegen Gero, der sich derzeit in Berlin -befindet,^wurde das Verfahren ausgeschjeden. Dreißig MilltoneA AdlSfe für ein unmöblierter Zimmer. W elcher Wucher heute'mit Wohnungen getrieben wird, wurde in einer Berufungsverhandlung vor dem Zivillandesgerichte als Beweis für die Unmöglichkeit einer Leistung vollbracht. Der Kaufmann Rudolf.Müller kündigte feinem Nmernüeter Leo Ko hn das.Bureauzimmer wegen dringenden Eigenbedarfes und berief sich auf eine Vereinbarung mit dem Untermirtec, der erklärt habe: „Sobald ich ein Zimmer gefunden habe, ziehe ich aus." Nun habe er uüter mehreren fvoigewordenen Zimylern wählen.'können, habe aber keines gemistet und,weigere sich/cmszüziehen. Der Geklagte gab zu, in mehreren Häusern je ein verschKares Zimmer gefunden zu haben, allein für jedes sei eine Ablöse von 25 bis 3V Millionen Kronen verlangt worden und außerdem fei für jedes dieser als Bureau zu verwendenden Zimmer ein märchenhaft hoher Monätszins verlangt worden. Der Kläger wendete ein, es sei.nicht vereinbart worden, daß der Geklagte ein Zimmer zu «ärgern essenem Preise finde, sondern daß er überhaupt eines finde. Das Bezirksgericht erklärte die Kündigung für unwirksam und der Berufungssenat (Vorsitzender Hofrat Dr. Stein) hat dieses Urteil bestätigt. - - - Die MaffenLürt-ig»»che» t« der Siebe«- rrrer'! renkaser»e vom Oberste» Gerichtsv Hofe deftüttgt. Gestern ist das Urteil des Obersten Gerichtshofes in der oselbesprochLnen Angelegenheit der Massenkündigungen in der Siebenbvnnnenkaserne, von ebenen 502 Personen detroffen werden, nicht mitgerechnet die 350 Schüler der gleichfalls gekündigten Maschinensachschüle. Das BeMsgsricht Margareten (Oberlandesgerichtsrat Scholz) hatte die Kündigung für unwirksam erklärt. In der Begründung findet sich folgender bemerkenswerter. Passus: „Bei dem Wohnungsmangel und den. herrschenden Verhältnissen' kann nur aus unbedingte Notwendigkeiten Anspruch erhoben werden. Dduß der Großteil der Bevölkerung auf gewohnte Bequemlichkeiten verzichten, so ist cs^ fluch vornehmste Pflicht,des Staates, mit seinen Mitteln sparsam umzugehen. In dieser Richtung ist der Eigenbedarf strengstens auszulegen und kann auch einer staatlichen Institution kein Vorrecht gegenüber anderen Vermietern zügebilligt werden." Das Zivillandesgericht als Rekursgericht hat der dagegen von der FinauKrokuratur rrainens/der- HeeresverwaltungeinMvaihten Berufung stattgegeben und'die Kündigungen für wirk s a m erklärt, weil der Eigenbedarf ' einer militärischen Sstelle nicht , so wie der eines' Privaten -u beurteilen sei und die Inanspruchnahme der Bäum-. lichkeiten, durch.'die .Heeresverwaltung (die gekündigten Räume sollten zur Unterbringung von Gagisteü und Untorosfizieren der MBxmackt. derwendet werden) '«inen VevwaltunaLakt darÜM, der sich der gerichtlicher, Ueberprüfung entzieht. Gegen dieses Urteil herben die Gekündigten durch Dr. Hugo Sperber und Dr. Iaroslav Fautl die Revision an den Obersten Gerichtshof eingebracht, in der unter anderem auf das Sachverständigengutachten verwiesen wurde, nachz welchem die den Privatpersonen gekündigten Räume, teils gar nicht, teils mit ungeheuren Kosten für die MaünschaftAnnterbringüng verwendet werden konnten. Der Oberste Gerichtshof hat sich den Gründen der zweiten Instanz angcschlosseü und der Revision keine Folge gegeben. Damit sind die Massenikündigungen in Rechtskraft erwachsen. ' ' Volkswirt. Gestempette Krone ----- —-.Ov^ Centimes. Anszahlung Wien --- —.VVVs Centimes. In Zürich votierte die österreichische Krone . . / -kOO1/* (■‘-.COVt am 23. August) die öslerr. gestempelte Krone . —.00'/« (—.00'/, am .23. August) .feie tschechische Krone . . . . 17.79 (17.90 am 23. August) die Mark. . ...... H 0.28 ( 0.s8*/t cm 23. August) Agram . . . . . . .. . . .. 1.47'/, (1.50 am 23. August) Sofia .......... 3.10 ( 3.12 am 23. Augull) Budapest . . .... 0.30 ( 0.33 am 23 August) Warschau. . ... . . . 0.06*4 ( 0 06'/, am 23. August) Gegen die DeviseirorLrm»g. Protestvrrsammlitng der Bauinteressenten. Mit der Schaffung einer aus Vertretern der Industrie- und Handelswelt -gebildeten Zensorenkomitees,! das in der Devisenzentrale tagt, und,dem im Grunde - die Entscheidung über bie Devisenzuterlnnq obliegt, ist | einer der wichtigsten Forderungen der Produzenten und der Kaufmannschaft im Rahmen der' gegenwärtigen. Devisenordnung Folge gegeben worden, mtb seither schien es, als ob diese Kreise sich mit dem neuen Zustande abgefunden hätten. Aber das Zensorenkomitee kann selbstverständlich lediglich überflüssige Härten, die sich bei unvernünftiger Handhabung der Devisenvorschriften ergeben, mildern; den Widersinn und die Nachteile einer inmitten ber freien Wirtschaft aufgerichteten, aus einem ganz anderen Wirtschaftssystem stammenden Barriere, wie sie die zentrale Bewirtschaftung darftellt, kann auch das Zensorentomitee nicht beseitigen. Der Kampf gegen dieses System, der einige Zeit ruhte, ist nun wieder ausgenommen worden, wie aus folgendem Berichte über eine Versammlung von Bauwarenhändlern und Interessenten des Baugewerbes hervorgeht, die gestern im Saale des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft unter dem Vorsitze des Präsidenten, Gremialrat Heinrich E b e r, stärlgefunden hat. Präsident Eber beschäftigte sich mit der neuen Devisenordmmg und mit der Frage eines Ausfuhrverbotes für österreichischen Zement, zum Zwecke der Sicherung des inlkMschen Bedarfes. Er schvlderte in längerer-RÄ>e de» enormen Schaden, welchen die neue Dsvisenordnung sowohl der Industrie als auch dem Handel und den Konsumenten Aufiigt. Diese Maßnahme der Rvgiernng sei tatsächlich geeignet, binnen kurzem die Gesamtwirtschaft zu vernichten. DaS sei das einzige, was die Regierung über Betreiben der Sozialdemokraten mit dieser Verordnung erreicht hat. Die Hamsterei von Valuten hat ebenso Angenommen wie der Schleichhandel mit fremden Zahlungsmitteln einen nntzeahnten Umfang erreicht hat. Dabei steigen die Kurse der Auslandvalnten geradezu unheünlich. Die katastrophalste Folgeerscheinung der Devisenovdnnng sÄ' aber der'Warenmangel, der sich in allen Warengattungen fühlbar macht, und es sei sehr wahrscheiinlich, daß nicht die Kaufinannschast, nicht die Industrie in vernehmbarer Weise gegen die Devisenordnung demonstrieren werden, sondern di« Kpnsumentenschast, die sehr bald geschlossene Geschäftsläden vorfinden werde. Er kam sodann aus den Protektionismus zu sprechen, der in, der Devisen zentrale, bei her Zuteilung von Devisen geüA werde und der unbedingt abznstellen sei. Der B,an waren Handel, wie ' überhaupt. das gesamte Baugewerbe, sei hinsichtlich des Materials auf das Ausland angewiesen, weil man in Oesterreich nur geringe Mengen bekommt. Wenn nun «dem Bauwarenhcmdel und dem Baugewerbe keine Auslandsvaluten zum Warenbezüge zugeteilt werden, dann werden eben viele im Gänge befindlichen Bauten eingestellt werden müssend; Er richtete sodann scharfe ^Angriffe gegen die Sozialdemokraten und gab den Gewerkschaften die Schuld an der Verschärfung der Arbeitslösennot, da die Gewerkschaften die Bestimmung'getrosten hätten, wonach Arbeitslose dcß einen Berufes sich rn einem anderen Berufe nicht betätigen dürfen. In der Debatte brachte zunächst Architekt Meisel Briefe deutscher Fabriken zur Verlesung, wo-nach diese den iösterreichischen.Händlern^miiwilen, daß nunmehr der Berkauf in österreichischen Kronen eingestellt sei und mit Rücksicht aus die Entwertung der Mark Wären nur gegen tschechische Kronen an österreichische Firmen verkauft werden. Hierzu bemerkt. Präsident Eber, daß die Mrtschast fet der Devisenzentrale, arrch . dazu. .goMrt habe, daß keine öfte.rreichische Dachpappe-nfabrik fest einigen Tagen auch nur eine R.o l l e D ach pappe verkam fe. Es wird der Verkairs. dieser Waren überall verweigert, da die FaLrÄm mangelS. Äuslandsbevisen keine Rohstoffezur Dachpappenerzeugmrg ausdem.Auslände -beziehen können. Im weüeren Verlauf der Debatte wurden ' die Produktionsverhältnisse der öfwrrelchischen ZMentiNd^ besprochen und bemerkt, daß diese jetzt int -Ighre t«rm. 88.000- >Waggon- M pro-- duzioren vermöge, während,sie in-der Frredenszeit 80:M Wag- , LonS' erseuat' Labe. Hrnaeaen babr dk dsuüche LsmenftrMtvie -mgnst ma Mr. 1.28^ schon seit lange»' dia volle Friddcnsprodiiktiou erreicht. Trotz» -cm aber die Produktion in Oesterreich eine solche.sei, daß durch sie der Inlandsbedarf in keiner Weife-gebest werden kömw wird dennoch, ein großer Er Portnach Deutschland unterbai.wu.' Ja selbst in deutschen Zestuitgeu. wirb österreichi» scher Portlau-dzernent z-mn Kallse augeboten. Die Zementfabriken in den Bundesländern sperren sich gegen Wien und Niedrrösterreich Äb, verweigern jede Zementlieserung mit dem Bemerken, daß -sie im, eigenen Lande den Bedarf zu decken haben. ' : Es wurde sohin beschlossen, an die. Rsgierung die Forderung zu stellen, daß die Fabriken gezwungen werden, zunächst den gesamten Inlandsbedarf zu decken und nur den Ueberschuß an Wären ausführen dürfen; es müsse utlbedingt ein Ausfuhr v e r b ö t s ü r Z e m e u t für insolmrge gefordert werden, bis der gesamte Inlandsbedarf gedeckt erscheint. Zum Schlüsse wurde eine Deputation bestimmt, die unter Führung ' des Präsidenten Eber rmd des Vizepräsidenten Glöckner im Handelsministerium die Forderungen des Bauwarenhandels' und der Baninterejsenten in der Frage der Devisenordmmg und des Ausfuhrverbotes für Zemdnt unterbreitenwird. Die MarkLatastryphe. Dollar in Berlin 1972L3. - Die Mark ist gestern von einer neuen Katastrophe beimgesucht worden. In Z ür i ch.sank Devise Berlin voü 0:385 aus 0.28, somit notiert die Reichsmark bereits niedriger als die u n g a r i s ch e K r o n e, die zwar gestern gleichfalls in Zürich znvückgegangen ist, sich jedoch ans dem Stande von 0.30 zu behaupten vermochte. In Berlin schnellten infolge des neuerlichen Kurssturzes der Mark die Valutenklu.se weiter empor und Kaibel New-Aork stieg auf 1972.53; die Reichsrnark sttht also bereits dort, wo sich die österreichiM Krone ün Sep-- 1-slnber vorigen Jahres befand, als der Dollar in Wien mir zirka 2000 bewertet wurdet In Wirklichkeit sticht.'cs aber die Mark noch schlimmer als dainals um die. Krone, da die wlt« Parität der Krone gegenüber der Mark 1.20'beträgt-. Trotzdem Auszahlung Wien gestern in Zürich von 0.0075 ails 0-0050, die gestempelte Krone, von 0.0087 auf 0.0075 zürückgsgangen ist, besserte sich in Berlin Zahlung Wien von 1.68 auf 1.98, da die gestern eingetretenc'Entwertullg der Mark auf dem Züricher Platze prozentuell größer war als die der/Krone. Da sich die tschechische K.r o n c in Zürich gleichfalls, und zwar um 20 Punkte aus 17.70, evlnäh-igte, so besserte sich in Prag Zahlung Wien von 0.0287 auf 0.0337. Trotz der Abschwächung der tschechischen Krone war der D ollar i n P rag w.ei ter rückgängig, lvogegen sich Westdevisen allerdings ein wenig evholten. Die Mark hat sich in Prgg weiter verbilligt mtb man zahlte 1.70 tschechische Kronen für 100 Mark.' -- . Neue Exotenwerie. Mit Genehmigung des BörfekommiflärS wurden am Dienslag die Aktien, der Gefellsch'aft' fü'.ri'Bergbauunternehmungen ,,Tepege" in Kr.akaü. zum Handel im Exotenverkehre der Wiener Börse zugeläsfen. Das Aktienkapital ' dev „Tepege" beträgt 105 Millionen polnische- Mark, zerlegt in 150-000 Aktien a Nominale 700 Polnische Mark. — Von: 28. August an sind die Aktien der Erdöl-, Bergbau- und ' Jndustrie-- Aktien-'Gesellschaft in Wien, deren Aktienkapital 8y Millionen 5tronen, zerlegt in 400.000 Aktien a Nominale 200 Kronen, betragt, gleichfalls zlrm Handel im Exotenverkehr zugelassen.; Erhöhung der Luxuswarenabgabe. Die Gemeinde Wien hat dem Gremium der Mener Kaufmannschaft mitgeteilt, daß sie angesichts der katastrophalen Verschlechterung ihrer- Finanzlage Infolge der Kronenentwertnng sich gezwungen sehe, äne Reihe von Einnahmen zu erhöl)en/ insbesondere soll die Luxuswarenabgabevon 7 Prozent auf 12 Prozent erhöht und das Perzsichnis der Waren, für welche die Abgabe zu entrichten ist, geändert werden. Da die Gemeinde- Verwaltung die Dringlichkeit der Angelegenheit besonders hervorgehoben hat und ein Gutachten der Jüteressenterl nur dann berücksichtigt werden kann, wen.n es ihr rechtzeitig zukommt, hat das Gremium die Vertreter der beteiligten Branchen fiir hmte Freitag zu einer Sitzung einberufen, in welcher die Stellungnahme der Kaufmannschaft zu dem geplatzten Gesetzesentwurf erfolgen soll. Rusiische Rauchwaren für die Leipziger Messe. Moskan, 21. August. (Rosta-Wien.) Das Russische Ledersyndikat hat für die Leipziger Messe Rauchwaren im Werte von 1,000.000 Goldxufcel cmsgeführt. ViehmLrkte in 0t. Marx. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeftung".) R i n d e r m a r ll t. Der gestrige Austrieb b elief sick auf 52a Stück inlünöisckes. 105 Stück ungarisches, ll Stück jugoslawisches und 100 Stück rumänisches, .miammen 739 Stück Schlachtvieh, worunter sich 476 SILck Most- und 263 Stück Beinlvieh befanden. Der Gatiung nach waren 3V7 Ochsen, V0 Liiere, 332 Kühe und 10 Büffet. Pnmasorten blieben gegen Montag schwach behauptet, mwdeie Quaiitülen haben sich in einzelnen Füllen im Preise verbilligt. Ls nolirrten Ochsen 10500 bis 16.500 (18.000) ft., Stiere und ftühe 10.000 bis 13.500 (16.000 ft.. Beinivied 5500 bis 10.000 ft. und Büffel 11.500 ft. pro Kilogramm Lebendgewicht. / Schweinem a r k t. Aufgelrieben -wurden 60 Fleisch? und 389 Fettschweine. Bei schwierigem Verkehr haben die Vr ise gegen Dienstag 3000 ft. pro Kilogramm einaebltßt. Ls notierten Fetifchweine 27.000 bis 30.500 K. und Fleischschweine 16.000 dir 2S.000 ft. pro Kilogramm Lebendgewicht.. Stechvieh m a r kt. Die Sesamtzusnhr belief sich auf 2320 Kälber. 590 Weidner Schweme, 94 Weidner Schafe. 22 lebende. 80 Ziegen und 16 Kitze. Der Külbermordt erLffnete bet steigenden Preisen in lebhafter Stimmung. 3m Laufe de» Verkehrs trat ein Tendenzwechsel e,n und sind die Preise merklich gefallen. .Schweine haben sich bi» zu 10.000 ft. pro Kilogramm verteuert 8s notierten: lebende ftälbrr HL00 bis 18.000 ft.. Weidner 12.000 bis 20.000 ft.. Fleischschweine 22.000 bi:* 32.000 fl., Fells-i'weine 32.000 bis 39.500 ft„ Weidner Schafe 6000 bis 10X00 ft . lebende 48uO dis 1.0.000 ft.. Ziegen 8800 biß 9500 ft.jiaö. Kitze 5600. bis 10.000 &.ttQ:ÄU>auijfc j-