Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1279 (22.8.1922)
- Date
- 1922-08-22
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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i Nr. 1279 Wien. Dienstag nit, daß in der hiesigen, bulgarischen Gesandtschaft, 4. Bez., Kußhausstraße 2, die Bedingnishefte für obige' Lieferungs- 'Usschreibungen aufliegen und. in der Zeit zwischen 10 und '2 Uhr eingesehen werden können. Einfuhrbeschränkung im Postverkehr mit S. H. S. Wie ne Kammer aus Mitteilungen der Postverwaltnng des 'Königreiches S. H. S. erfährt, ist es den dortigen Zollämtern mtersagt, die Verzollung der'aus dem Ausland eintangenden Pakete vorzunehmen, sofern nicht die betreffenden. Adressaten üne von der hierzu bestellten Kommission der Bangne Naionale ausgestellte Einsuyrerlaubnis siir den Inhalt 'er Sendungen vorweisen. Diese Maßregel bezieht sich jedoch mr auf an Kaufleute zu Handelszwecken adressierte Waren. >hr unterliegen nicht Waren, die a n Private gerichtet ind oder für den persönlichen oder Hausgebruach der Kauseute. bestinnnt sind. Da die Oeffcntlichkeit dieser Verfügung nsher nicht'genügend Rechnung getragen hat, die Zollbehörde 'der angewiesen ist, sie mit aller Entschiedenheit durchzui'chreu, häufte sich die Zahl der unbestellbaren Pakete, die nach Maus der Aufbewahrnngszeit an den Aufgabeort zurücktcfenbet werden, müssen. Im eigenen Interesse der verfrachendmr Kaussttaunschaft wird daher^auf die genaue Einhaltung ueser Bestimmung aufmerksam gemacht. . . . Nene Ausfuhrverbote in Polen. Me das Handels- .uuseum mitteilt, ist in Polen'am 7. d. eine neue Ausfuhrlerbotsliste in Kraft getreten. Unter anderem sind ab 1. d. iolgende Waren an die Beibringung einer Ausfuhrbewilligung gebunden: Getreide, Mehl, Gemüse, Zucker, Fleisch, Dunge-' mittel, Heu, Stroh, Flechtmaterial Mineralöl, Metall und Mineralerze, Alteisen u. a. Nähere Auskünfte erteilt die Zollabteiluug des Hcmdelsmuseums, 2. Bez., Berggasse 16. , Wiener Schvhborse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Wiryer M-rsenzeitnn^ Äimswuränyrr 11.Ü75.--,.Südbahn 6100.- .Staotebohn-■:35.COO.-'; Eräv'.Szaswarer 20.000.—, -Odrrung. Sohlen 31.5C0.-r-,- Drasch- S'<*el 24.CÖ0.—, Uno. Allg. Kohlen 74.COO—, Urikany Sohlen 34.000. -, Adria 35.fCO,-, Clolllde chem. Fabrik 9M.-. Äne. ülsenbannverkehr 4750.-^-, Analolmok —Verein. Solz 405.—, Koburg 10. CO.-, Epvdium 3450.-. Derlk«er> Börse. , Berlin, 21. August. Obwohl die Devisenpreise und im Zusammenhang damit einige Valutawerte,, wie Mexikaner und Türken,, niedriger lagen, zeigte' die-Börse doch, infolge Zu« nehmens der Kauflust dH- Publikums,und des Auslandes eine ansoesproch'en feste Tendenz für' Jnmrstriepäpiere.' Hier kam es bec angeregtem Geschäft zu Kurssteigerungen von durchschnittlich 20. bis.80, vereinzelt-, auch 100 bis 200 Prozent, und darübet. Auch die zu Einheitskürsen gehandelten. Jndustpiepapiere wurden' bei größeren Umsätzen überwiegend weseirtlich höher-gehandelt.'Trotz gelegentlicher Schwankungen erhielt'sich die festem Grundstiinmung bis . zum Schluß. . : fö <b I » h K u r \ c: Türkische' fiele 9400.—, Oesterr, Hlaalsbakn 5600.-, Rordd. Lloyd 620.—. Ver. Sltestkiflfahrt 1500, Derlinw Kandelsgesellsckas! 1200.—, Kvmmerz. Privklbank 507.—. DarmltSdter Dank 302.-. Dents.4e Dank 575/- Dislcoulo-Kommandit 425.—. Dresdner Bank 339.—, NoflsZw!- b«n k für Deutschland 305.—Jpellerr. bk»U 211.—, Oefterr. Yöriderbank 800.—, Beichskcink 225.—, Wiener Bankserein :Wstn.erMilwbank 115 »r. Atlg. Elekiriziiäts-Sesetlichast 825.—,' Bvchumer G»Mahl 2295.—. Daimler-Motoren 516.—/ Deutsch«Lvremdürner2l65.—, Deutsche Waffen u. Mun tiontröOZ.—, Dymcmit Nadel 838.—, FeltenL- Guilleaume lOSü.—,Selsenk'r^ener Verg. 8348.—, . Th. Goldjchm>dt 1295.—. Larpener Berg. 4950.—. Kirsch Kupfer . Kbckster Farben 926.—," : Kotzenlode-Werke 2525.— Lmirähütle 2950.—. Mannesman^- rWreh 1800.—, Plr'Sni^ Betebau 5700.--. Sckuckert L'Lo. 1065/—, Siemens L Aalske 16LSl—, Telephon Berliner 660.-.- Die DeVisenKurse. Z8rich, 21. August. (Devisenkurse. — Mitgeteilt von der Gchweijerischen Kreditanstalt.) Berlin 0.44 (0.41), Kvlländ 204.50 (204.50). Rr«-Bork 524-50 (524.50), London 23.50 (23.48). Paris 41.95 (41E 22. August «eite 7 Riäland 2370 (23.75), BrlMel 89.80 (39.50), Kppenbaeeit 113.25 (113.80'. Stockholm 139.- (133.75). «hristlana 91.10 (91.25), Madr.d 8?.— (82.—). Buenos Aires 191.50 (139.50), Iran 15L5 (15.40), Budapest 0.32 (0.34). Aara« 1.62 (1.50), Sofia 3.- (2.90). Warschau 0.07 (0.07). Wien «eltz -.00'/. (-^.CvV,), Wien Ware(—.—). Oefterr. „est. Kronen Selb —.00'/. (—.CO»/«). Vesterr. -gest. Kronen Ware Derlin, 21. Äügüsi. (Devisenkurse.) Wien alles Wien'nhges'emvelt 1.43 (i.55'-/.)* Prag 3545:56 (3755.30); «ubapejt 67.41 (73 90). Berlin. 21. August. (Kurse der Devlsenzevlrale.) Roten: Doll.tt 1148.85 (1255.70).' Pfund 5154.75 (5604.25>. rtalienilche 4895.75 - 5344.25), Polnische 13.65 (14.26), Tschechow slowakische 3106 25.(3776.^), Alle österreichische —(-.-). Veslerr. -geslrmpelle 1.^2'/,. (1.40). Prag» 21. August. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vom Bankamle des tschecho-s'owakischen Finanzministeriums.) , Berlin 2-67'/, (3.05). Zürich 616.- (678.50). Belgr-3 37.50 (40-80). Bukarest —(-.-), Wien 0.0350 (0.0425), Vorschau 0.36 (O.R9%), Agram —Budapest 3.— (1.96), Kugoslawische 37.C 0 (40.60), Oesterrecchische gesletnpeltr Krone.0.03'/» (0.041/,),.. Polnische .0.36. (0.391/,), lingarischi 2.— (1,95).; D«-ap<st» 21. August. (Kurse der Devjsenzentrale.) Amsterdam 650— (665.-). Bukarest 12.10 (12.30). Kopenhagen 365.— (375.—), Thristian'a —(—.—). London 74-50 (76.—), Berlin 1.85 (1.87), Italien 75.- (76.60), Ports E- (135'.-). Prag 51.50 (5250), Stockho'm - (-.—), Zürich 317.50 (322.50); Wien. 0,02.— (0,02.20 , Sofia 8.f;0 (9.10), Agram 477 (4.87), New-York 1700*— (1725.—), Warschau 22.25 (22.75)< Amsterdam, 2i. August. (Devisenkurse.) London 11.49'/« (11.48'/,),. Berlin- 0.20'/, (0.20-/°), Pari« 20.45 (20.433/<\ Schweiz 48.60 (48 95), Wien 0,003 (0.003'/,). Kopenhagen 55.35 (55.60), Stockholm 67.85 (67.84). Ehriftiania 44.61 (44.56), New.Wrk 266.50 (256.75), Brüssel 19.42'/, 19.40»/,). Madrid 46.— (40.05). Italien 11.60 (11.70), Auda* peft 0.17V, (17.-). //Das Angebot an der gestrigen Schuhbörse gestaltete sich ' ungemein schwach; bei rapid steigenden Preisen kamen einige Umsätze in Kommerzware zustande. Zu bemerken ist, daß sich i oie - Fabrikanten der führenden Qualitätsmarkerr vom Besuch! oer Börse seit letzterer Zeit absentiereu, da sie.zurzeit mit zroßen Exportaufträgen beschäftigt sind. Es notieren: Herrerustiesel: Makah und ge- : nagcilt» Boxcalf nnb Chevroau schwarz 190.000 K,, Naturleder; und schwarzes Kuhleder 205.000 K., Goodyear Welt und Hand-, cahmvngenäht; 260.000 K.; 'Damenstiefel: Makay ' und . zenagelt Boxoalf schwarz 190.000. K., Goodyear Welt Boxeälf und Chevwcch schwarz-250.000 K. ' Auch auf dem.Berliner Markt nimmt /die. Preis-.' steigemng ' sowohl ans dem Häuteals auch auf- /dem Ledermarkt immer -Lodenklichere Formen an. Die Deckung des Be?- darfes. scheitert, aber allmählich an dem .Mangel an Geldmitteln. Außerdem wird eine vernünftige Kalkulation insoweit unmöglich Wracht, als'die LeWfabrikanten^dazu Merzugehen versuchen, Verkäufe in -Auslandswährung vorzunehmeu. Dadurch wird nicht nur außerordentliche Unruhe m das innerdeutsche-Geschäft-gebracht, sondern es-erhält auch einen durchaus ungesunden 'Charakter. ' , Prstger Börse. Prag, 21. August. Die Börse eröfsnete den Verkehr der neuen Woche' in schwacher Haltung, welche im weiteren Verlaufe immer deutlicher zum Vorschein kam. Die -Ursache war in' der starken Zurückhaltung zu suchen. -Es zeigt e' sich selbst bei dem kleinsten Angebot ein kräftiges Abbröckeln der Kurse. Am enrpflndlrchsten wurden Jndustrr-epapiere und von 'diesen in erster Linie Chemische und Zucker-Aktien betroffen. Ledig- . lich Verkehrswerte haben ihren Kursstand behauptet, beziehungsweiise gebessert. Auch der Bankaktienmarkt wies eine absteigende Tendenz auf. Auf dem Anlagemarkt war gleichfalls eine schwächere Haltung vorherrschend. Auch SWatspapiere vermochten diesmal der allgemeinen Abschwächuna keinen Widerftano zu leisten und gaben mäßig nach.- Aus dem Exotenmarkt fanden die Realisierungen in den Balkanwerten ihre Fortsetzung. Bon Arbitrage-werten waren namentlich Schüller-, Helios- und Schönpriesener Aktien rückgängig. Auch heiniische Werte verbilligten sich. - Auf dem Devisenmarkt fand infolge der Steigerung der tschechischen Krone in Zürich eine kräftige Herabsetzung der ausländischen Zahlungsmittel statt. Im freien Verkehr gaben Berlin und. Wien/ im Kurs? nach, . . . Scklntzkurse: Türk. Eiiendahn-Auleiire 400 Franken 365.—, BSdm. Unionbank 422.—, Böhm. Eskomptebank 447.—, BSHm. Snduflrialbank 428.—, Zivnostenska Banka 415.50, «nglsdank 64.—. Vesterr. Kredit 20.—, Oesterr.-Ungar. Dank . Wiener Unionvank 16.60, Wiener Bankverein 17.-. ÄUfchiiehraLer Eisenbovn Lit. A. 1260.—, Cif. B 390.—, Ferdinands Nsrdbatzn 6400.—, Prag-Duxer . Austig-Teplitzer. Eisenbahn —, Nestomiher Znckerinduslrie 1100.—, Verein. «lekirlztlSt Wien 47.- . Brosche 8S5.—. Kvlii'er Spiritus 795.—. Köntgshoftr Zement 748.—, .Breitfeld-Danrk 321.—. Ringhoffer 710.—, Simmeringrr 72.—. Rolhkosteletzer Textil 828.—. Alpine «ontän 325.--, Poidihülte SS3.—. Prager Eilen 782.—. Skoda 441.—, Oefterr. Berg u. Lütten 1020.—. Inmald 840.—. Brrdatzester Börse, ^Budapest, 21.'August. Die heutige Börse eröfsnete lütter" kenr Eindruck der Züricher, Kronennotierung und mit Rücksichtauf den morgigen.Pwlongationstag in fester .Haltung, nahm aber später eine flaue Tendenz an. Wegen dev Prolongation machten fich Bestrebungen geltend, die Engagements zu lösen. Bei den sinkeUld?n Kursen traten starke Hände als Käufer aus^ und die -zu Realisationszwecken Ms den Markt geworfenen- Werte -wurden glatt ausgenommen. Gegen Schlich wurde;: Meinunaskäufe vorgenommen, so daß sichdie - Tendenz ein wenig oefestigeu konnte. Es schlossen besonders Schiverpapiere und die favorisierten Werte über dem- Eröfsnungsnivoau. Die Mlisse war auf die'schwächere Haltung des. Wiener Mabktes ebenfalls flau. Die jüngsten österreichischen politischen Ereignisse, die die Hoffnung auf eine Besserurm der finanziellen " Lago erwecken, wirkten auf den Wiener Markt abschwächendwas sich auch an der hiejigen Börse benrerkhar machte. Rur Salgo-Aktien konnten sich behaupten. Auf den übrigen Märkten war der Verkehr, aleichsglls schwächer und nur einige wenige Papiere konnten Kursbessernugen, erzielen. '''S ck l « tz k u-r j e Ili'g. Äretzt» '57SE.-^; Ocste-r: Kridit" Ptitllch.liSL, Ps»K 889.-77. SalLy. LMü SI.tz00.^. Dss ProbesPiel. Die phrasenliebende Menschheit kann nach dem Zestrigen Spiel'sagen, daß der Verbandskapitän ans der Not eine Tugend gemacht hat. Auch der geflügelte Satz: „Er hat zwei Fliegen mit einem Schlag erwischt" hat eine gewisse Berechtigung^ Die nimmermüde Tätigkeit unserer Wehrmacht aus sportlichem . Gebiete verdiente eine Mterstütz'ung unserer zivilen Sportbehörden, -In dieser ErkvMtnils, f^'chie' ÄegrÄndung^Tes 'Zu-. ,' starchekommenß'des gestrigen Spieles zu suchen.'- Der'. Verbandskaprtän ließ sich.mm diese Gelegenheit nicht entgehen/ um. die Teamkandidajen auf Herz und Nseve .z>u prüfen, wodurch auch das zugkräftige Aushängeschild „Probespiel"' gefunden tvar^' Elf Spieler sind erprobt worden, doch glauben wir k.ruw, daß' Herr Meißl nach d^n gestrigen Leistungen den Spreu vom Weizen schchden wird wollen. Mit dem Probespielen ist es nämlich: so eine eigene Sache. Die 'Teamkandidaten lernen wohl die Schwächen und Vorzüge ihrer ungewohnten Partner kenneil,'die- ' jenige Person aber, die 'berufen.ist, Lehren ^n>d Schlüsse aus dem' Geschauten zu ziehen,' steht ,vor einer, unlösbaren Ausgabe. In einem Probespiel fehlen sehr viele Pvvbddingungen für eirt-e ernste Gesechtsftihvung, so daß die Leistung eines, jeden einzelnen Spielers keinen Gradmesser für sein wirKiches Kön- ' neu abgeben kalln. Die'Evbgesesjhnett der-Auswahlmannschaften werden kaum einen besonderen M>-leleifer aufbringen, die Neuentdc'ckten, die den Nachweis ihrer Teamfähigkeit erbringen' sollen, wollen hingegen ‘im .'aÜ-gMiyen' Uchetimenschliches - leisten. Dieser "Umstand allein kann es Mvirken, daß Trüg- , schlüsse, die -dann im wirklichen Länderkampf sich recht unangenehm fühlbar machen,»gezogen werden. Der Verbandskapitän ist sicherlich ein ausgezeichneter Fachmann- und er erkennt auch dann die Fähigkeiten der Spieler, wenn letztere Eifer' oder Uninteressiertheit mitbvingen.^ Der Verbandskapitän ist eiben auch nur ein Mensch und er wird als erste Geige dhen -doch" vom ganzen Orchester beeinflußt. Das Probespiel findet unter dew Zuschauern unzählige Kritiker, die dann sumnrier-t die Volksm'eimtttg erstehen lassen. Wie -wollte sich Herr Meisl .der »Flui' der „Ratschläge" entziehen? Welche niedere Motive, würden ihm unterschoben werden, falls er sich der Ansicht dev Massen wtdersetzte? Und so ist es nur zu erklärlich wenn sptzer Berbapdskapitän der Volkesftinuste. Zugeständisse Pracht, seM wenn sie ihm noch so unangeihracht rrs^nem.Prph^Pi«^MM 'Mchl-", einiges Gute an sich.'Es'wäte aber eimr Untersuchung wert,, ob < die Verwirrung, die es M fjöh bringen kann) nicht als Schaden'anznschen ist,''der den/Börtett Mrwiegt. '' . ..L)W.öhl,wir uns..'"keineswegs, ast klüger halten, als zuni Beispiel diejenigen Personen, die das.Thema „Stillstand oder... RüWtiit" "7 «§: soll ftgar Personen geben, hie ' diese ans Bestellung geMgten Abhandlungen gelesen haben —- .so - endlos, behandelten, wollen wir doch versuchen, einitze Lehren ans dem gestrigen Spiel M ziehen. , ' Halpern (Hakoah), der das Torchütote, hat nnfeper, Älkefi-' nultg nach den Fehler, daß er nach einer unglücklicherr Abwehr;, aktion sofort den Mut verliert. I.n .den . Vereinsspielen . trat diese'Erscheiünngin den letzten ZÄHM'zumindest nicht MM." Gestern hä.t-der K.akoahner bis zu depi.großen Fehler, her, i^m uttterlief, .die'wenige und nicht allMMwtzrä.,ÄÄeit vollkomwen - sicher erledigt. Noch.derp mißglückten Mlvchvversuch war Mr-, bei' Halpern. eine'' empfindliche Nervyfstät ünverMwbar.- ' Dev Hakoahncr ist kein Galericspieler, er Hst die ihm gestellten 'Äuf-' gaben möglichst einfach und nnauf.fäM, und alw diesemHru)M . ist tzje O^ffentWH ZeMi^ Kadern. \\\§t zux WMafte $it zählen. Wir halten diese Ansicht als irrig, -da wir die Meinung vertreten, daß, der.Hakoahuer zu den Besten seines Faches zu - zahlen ist. Uns erscheint es als reine Geschmackssache, welche man-unter den heimischen-Krästeit als die Würdigsten erachtet. Sollte sich Herr Meisl für Kannhänser, Ostriczek oder Feigl entscheiden, dann'sind wir.schließlich auch mit diesen Vertretern -der Tochüterkunstenrverstan-den. Scheuer (Hakoah) ist. kein vollwertiger Verteidiger. Er gehört einer eigenen Kategorie von Abwehrspielern an, die im verstorbenen Tekirsch 1den besten Vertreter hatt-e. Auch Gold (W.? A. F.) ist zu dieser Gruppe zu. zählen. Diese - Verteidiger snvd im Nahkampf fast unüberwindlich, sie -sind schnell und initiativ, sie haben demgemäß einen raschen Start und unermüdlich, sie-sind Kämpfer-im wahrsten Sinne des Wortes -und fühlen sich dort am, wohlsten, woes am hitzigsten zugcht. Ist ihre eigene Mannschaft fast'zum Zusanlmenbrechen, dann können diese Vertoidig-er wahre Heldentaten vollbringen. Wenn die eigene Elf aber im Angriff-ist -und die Verteidigung „Luft" hat, dann tve-ten die Mängel dieser -Abwehrspieler klar zutage. Ganz unnötig werden „Kerzen" fabriziert, dann gelangt der Ball wieder .zwecklos über die Seitenlinien. Ein anddres Mal wieder-wird. ein - Gegner a-ngeschossen, zuletzt der Ball, obwohl' rriemand in. der Nähe-ist, verfehlt. Es f-chlt diesen Spielern die „reine Gangart", der richtige. Stil. Gestern wechselten nun bei Scheuer Glanzleistungen mit Schwächeerscheinungen. Obwohl der Hakoahner für seine Dkannschaft vielleicht unersetzlich ist, mutzte >er sich noch verbessern, -um zur Extraklasse zu zählen. Popovich (Amateure) war unser, bester Verteidiger der letzten 'Jahre und auchhewe kann man oft von .seinem Spiel in Begeisterung geraten, Die Reinheit, seiner Stöße kann beispielgebend bezeichnet werden.- Sein Takeln wird auch derzeit von keinem Rivalen'-nbertrosfen und auch das Kopsspiel ist' s-ehenswert. Popovich scheint aber an Schnelligkeit und Entschlußkraft-doch schon verloren zu-haben. Jedenfalls werdeerst die - kommenden Spiele seines Vereins zu beweisen haben- -daß diese Mers>erscheimtngen nicht 'chronisch geworden sind. . -Blum (Vienna) ist derzeit unser bester Verteidiger unb er dürste auch von keinem Back des Auslandes so bald übertrofftn werden. Er vereinigt in sich die Vorzüge von Scheuer und Popovich, Wenn'wir sehr, genau sein wollen, dann können wir doch einen kleinen, aber inuner-hin doch vorhandenen! Fehler festftellen- Blum spielt nämlich sehr riskant. Oft setzt er alles ans ein« Karte, selbst wenn die Situation es nicht erfordert. Seine hohen fpftlerischen Qualitäten ^britigen cs mit sich, daß ihm. diese wag. -.haWen Aktionen fast immer gelingen. Immerhin könnten ft« aber seine- Mannschaft .unnötigerweise ins Gedränge bringen - Niets'ch (Rapid)-ist mr hochklassiger Allrpnndspieler, der sich bald auf jedem Posten zurecht findet. Gestern konnte er woh! . nicht befriedigen,. doch messen, wir dieser Leistung keine Ve> dmttlllg bei. Unserer Meinung nach ist der Rap-rd-Mann nock . über'Kurz' und Geher z>t stellen. . ,BmtMgarten (Simmering) ist. ein bedeutendes Talent. E: spielt Wie''ein alter ^Routinier, der in unzMigen Schlachter erprobt ist. Sein taktisches Verständnis ist verblüffend, feim Technik zu friedenstellend und feiir Zuspiel einwandfrei. Baunr. garten evscheint uns aber derzeit noch als wenig schnell uni als zu weich, um schon vollwertig genannt - zu iverden. Der Simmeriüger.wird-aber vor-auSstchtlich schöne Karriere machen. . ,-,(Mowchcgk. (Rapid) hatte gestern'keinen'guten Tag. Er kan niean seinem Gegner vorbei und brachte dadurch nur selten verwendbare'Bälle zur' Mi'ttc. Wondrak war vor nicht zu lange! Zeit ein Idealer Flügelftürm'er; nun hatte er aber viel. Peö nntz erlitt zahlreiche Verletzungen. Dieses Mißgeschick scheint chi ,u;n 'vorsichtig Zemacht zu WMiH. rr an KamMraf irnirMnnitniiniiiiii,