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Wiener Morgenzeitung · 1922-08-15 · Heft 1272 (15.8.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1272 (15.8.1922)
Date
1922-08-15
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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•!\"f.; V W JW"!'1JJ i l.iJWPI»1 Ciite 4 Wien, MenS7ag Miever MovgeyMtGng« 15. Arrgusb 1Z2L «r. 1272 vre VuLo-Emauzipation der „Neue« Freie« Presse". DaS Geft'chl der staatsbürMlichen Inferiorität, das allem jüdischen Assilimilauteittmn anhaftet, ist ohne Zweifel sehr peinlich. Um sich stoisch davon zu befreien, hat unser wackerer Pinsker seine „Auto-Emanzipation" geschrieben die den Weg ins Freie eines jüdischen Vollbürgertums im eigenen Lande wies. Nunmehr hat sich, mn >bas besagte Gefühl loszuwerden, auch die „Nerze Freie. Presse" eine „Auto-Emanzipation" zurechtgelegt. Sie stellt, nämlich die Ford-Autos in den Dienst ihrer Emanzipation vom Nimbus eines Juden« blattes. Anders kann man sich die merkwürdige Idee des Herrn. Benedikt, seinen zum größten Teil noch unget-anften Lesern als Sonntagslertartikel ausgerechnet eine Betrachtung Henry Fords über den Aufschwung seiner Autofabrikation zu bieten, nicht erklären. Wer-Henry Ford ist, ist ja bekannt. Er .ist im Alter von 30 Jahren einer der reichsten Männer der Welt und benützt seinen Reichtum zur Bekämpfung des Judentums mit allen Waffen der Verleumdung. Er ist der. großzügige Förderer des reichsdentschen Mordantisemitismus, dem er nicht nur die materiellen Mittel zur Verfügung stellt, sondern auch .die „geistige" Grundlage durch Massenverbroitung demagogischer Pamphlete liefert. Zu diesem Zweck hat er das fomose Protokoll der Weisen von Zion aus dem - Russischen in mehrere europäische Sprachen übersetzen und in ungeheurer Auslagenzahl auf den Markt Wersen lassen. Äehnlich verfuhr.er mit Produkten seiner eigenen Feder. Erst,jüngst hat er in dem durch den rüdesten und bedenkenlosesten Antisemitismus berüchtigten Hammer-Verlag ein schmutziges Pamphlet gegen die. Juden erscheinen lassen. Dadurch hat er offenbar die Aufmerksamkeit des an seinem Judentum schwer laborierenden 'Herrn Benedikt junior auf sich gelenkt und dessen Wohlgefallen in solchem Grade erregt, daß die „Neue Freie Presse" einen Ford- Artikel, der bereits vor einigen Monaten in der „Auslandspost" erschienen ist, also den Reiz'. der Neuheit schon längst eingebüßt hat, an der leitenden Stelle einer Sonntagsnummer reproduzieren mußte. Dieser Artikel beschäftigt sich, wie gesagt, mit den Autos des Herrn Ford, 'denen er seinen Reichtum verdankt, und nicht mit den Juden. Antisemitische Pamphlets wagt Herr Benedikt doch noch nicht zu bringen. Vorläufig begnügt er sich mit dom erhebenden Gefühl, seinen altbewährten Mitarbeitern Wckbor, Kraft und Ähnlichen nationalen Rufern im Streite gegen das Judentum eine internationale Koryphäe auf.diesem Gebiet« an die Seite stellen zu können. Aber wie lange wird eS noch dauern, und die Israeliten vom Franz Josefskai werden aus ihrem eigenen Leibblatt erfahren, was für eine gefährliche Verschwöverbande sie sind. Und da in diesen Kreisen die „Neue Freie Presse" für unfehlbar gilt, werden sie es endlich auch glauben und, vom Eifer der Selbstdemichtung erfaßt, die Feuilletons der alldeutschen Maria von Bimsen und den Roman des Herrn Giutzkey verschlingen. Friede ihrer Asche! * Der Vollständigkeit halber sei auch auf ein heitere- Gegenstück zu obigem Schildbürgerstreich der „Neuen Freien Presse" hingewiesen. Am selben Sonntag, an dun daliberal« Hauptorgan mit einem Leitartikel des amerikanisch-großzügigen Judenfressers Ford paradierte, rchroduzrerte da- Wiener großdeutsche Organ einen Artikel des bekannten NatwnÄökonomen Stolper. Es verfehlt zwar nicht, die Verschiedenheit seiner politischen Ansichten von denen des „hochgeschätzten Verfassers"' zu betonen, aber schon dies« Bezeichnung für einen jüdischen Autor bedeutet einen erstaunlichen Bruch mit den glorreichen Traditionen des deutschnationalen Scmherdentons. Wir wollen dir Frage nicht ausiverfen, was ur einen Juden kränkender ist: wenn ihn ein antisemitisches Schnrierblatt euren Saujuden nennt oder wenn es ihn seiner — Hochschatzung versichert, sondern registrieren das Eintreffen dieser zweiten Tatsache nur als einen neuerlichen Beweis, daß der jüngst von der „Reichspost" entdeckte Gchermbund zur Entjudung unserer christlich-germanischen Parteien ein artiger — Grubenhund gewesen ist. Ohne Juden hatten eS die Antisemiten ebensowenig aus wie die „Ju-denblätter" ohne antisemitische Mitarbeiter... Finanzielle Aushilfe fSr Innsbruck. Aus Innsbruck wird berichtet: Wie berichtet, sprach kn der Vorwoche eine Abordnung des Innsbrucker Stadtvor- Itandes bei der Bundesregierung wegen D ettffellungvon Mitteln zur Fortführung des Gemeindebetrirbes vor. Vizebürgermeisier R a p o l d i ist es gelungen, größere Ber S g e rafchflüffi - zu erhalten, so daß die Wohnungsdaulen fortgesetzt werden können. Das Dundes-Wohn»- und Eiedlungsamt hat der Stadt Innsbruck isS Millionen Kronen zur Verfügung gestellt. Die Kreditanstalt hat die Vermittlung der weiteren Einzahlung des Vorichusses auf das seinerzeitige Bauaalehen übernommen. Der Vorschub per 13ö Millionen ist bereitauf das Daukonto eingezahlt. Aus de« vom Nationairate der Gemeinde bewilligten Darlehen wurden Innsbruck 100 Millionen angewiesen, ferner haben die Vertreier der Stadt die Auszahlung einös Anteiles an der Bankenumsatzsteuer von 28 Millionen erreicht. Weitere Auszahlungen aus dem Dundesdarlehen wurden von einem Berichie des Ersporungskommissürs abhängig gemacht, der in der nächsten Zeit nach Innsbruck kommt. Girre Mittelsch«le 1« Eise«stadt. In der ehemaligen Oberrealschule in Eistnstadt werben am 16. Oktober 1922 die vier Klassen einer Unterrnittelschule mit einem SchAephernr für -heiläuftg 50 his 60 Knaben eröffnet. Mädchen können die Schule als Externistinnen besuchen. Ein Uebergaygslchrplari sieht vor, däß Bürgerschüler, Gymnasiasten und Realschüler-, diebisher österreichische oder ungarstchc- Schulen besucht habenausgenommen werden können. Im nächsten Jahre wird eine KM MaA mit silier Gabelum Kr WdeM M M Sprachen errichtet. Im übrigen ist -der Lehrplan derart, daß die Schüler später in'die fünfte Klasse, jeder österrekrischcn Mittelschule eintreten können. Kinder aus ungarischen Anstalten erhalten besondere Erleichterungen, was im nächsten Schuljahr nicht mehr möglich sein wird. Die Anmeldefrist en-det für die Schute und das Schülerherm am 1. September. Anmeldungen ftub an das. Unterrichtsawt in Sauechrnnn. zu. richten. Die-,Kosten für UnterrichttiMch ^Ür - das Schülerheim lassen' sich noch nicht Mstellen. Doch stiftet sowohl das Land , wie auch der Bund eine Anzahl Freiplätze und leistet einen derartigen Kostenzuschuß, daß auch minderbemittelte Eltern ihre Kinder dort unterbringen können. Eltern, die. sich um Stiftplätze bewerben, wollen dies bereits jetzt der Unterrichtsverwaltung in Sauerbrunn bekanntgeben. Das prachtvolle Gebäude der ehemaligen Militärobervealschule in Eisenst-M, dessen.3. Stock ausschließlich der Schice dienen wird, steht ineinem herrlichen Park, hat ein prächtiges Freibad und ist gegen Nordwinde durch das Leithagebirge geschützt. * Sokolow über Frischmann. Nahum So ko low richtete an die Familie des jüngst verstorbenen jüdischen Schriftstellers David Frischmann em Kondolenztelegramm, in welchem er sowohl der Familie als auch der jüdischen Literatur .seine Anteilnahme an ihrem so schmerzlichen Verlust zum Ausdruck bringt und sagt, daß das jüdische Volt des Verstorbenen in unauslöschlicher Erinnerung gedenken werde. „Seine' Werke und sein Genie sind unsterblich." * Änfaaf>m«rUi<f!feranG«t für Schüler -enifchösterreichischer Ettern» die Bis her in «ngarischen Schulen studier!«». Das Unterrichtsministe ium Hot Weisungen an olle Untenichtsonstalten erlassen, damit Kindern österreichstcher Untertanen. die bisher ungarische Schulen besuchten, jedwede Erleichterung und Unterstützung bei der Aufnahme in österreichische (burgenländische) Schulen zukomme. * Aerreirtteilrmg des Forfbitönngsschulnnterklchtes. In Lintunit haben die Lehrlinge die für ihren Wohnort zuständige Fortbildungsschule zu besuchen, im Gegensake zu der bisberigen Vorschrift, wonach der Besuch der für die Betriebsstäile zustäsdigen Umerrichlsanstalt vdrgs'chrieben war. * «.Viertel Wein. Am Sonntag gab er in Wien noch einmal so viel Räusche als sonst. Es war der letzte Tag der Schlamperei. Ad Motttag — Halle die Polizei wenigfttns angekündigt — kommt der schärfere Kurs. Die Sperrstunde wird von nun an strengsten» eingehalten. Also heute Abschied nehmen und das geschah genau so, wie sich das für Wien gehört, wo die Währungseinheit trotz Zürich mit „a Viertel Wein" filier! ist. Es wurde getrunken, gesungen, hin und wieder geschossen und gestochen. Zwei Frauenzimmer wurden angehalten, sternhagelvoll besoffen, so daß sie ihre Adresse nicht angeden konntest. In der Palffygasse starb eine 60säbrige Frau an akuter Alkoholvergiftung» in Kaisermühlen gab es Randal mit einem Dutzend Verletzten. Don nun an beginnt eine neue Zeit. Nämlich eine strenge Statistik der Trunkenheitsexzesse ... * Sittlich-keligivser Dank. Am Sonntag hat in der Salzburger Kollegienktrche zugunsten dieses katholischen Gotteshauses die Uraufführung der von L v f m a n n s ta l für diesen wohltätigen Zweck gedichteten und von R e i n h a r d t mit dem ganzen Aufgebote seines berühmten Ingeniums inszenierten „G r o tz , n W e 111 h e a t e r s", einer Dramts mit stark katholissetenden Tendenzen, ffattgefunden. Die gestrige „ReichSpöst" berichtet ausführlich über de» ..großen Tag in Salzburg", er- Mitteilungen aus dem Publikum. Möbelfabrik J. Spira ' Feine --- ll!l, fll JiMHDgaUM—3 Wohnungseinrichtungen. (Ecke Karl Schweighofergasse) mhiiumuiiiii Bestes Bett dir Welt! .1 Ttliplion 66-ZOT 834 kJ firÜBtes Lager In Messing-, Slahlnlirand Kinderbetten Beiondera / ' üigtbot« fflr Palisllon-lieMe Kultusu. Justiztal a re u. Barette liefert fa achSnater Auaffihnme dfe bekannteste SpexlalfIran» 185 BimitT e AM nfTGIM Dvll. L«ck UnikormieUurwer RUDuLr uOLDSTEln Wlen.II.Taborstr. 54. Tel. 454-29 QefrQndet 1806—Oroaae Auswahl feinster Stoffe f. MaasbeateUnngea jllliiiiiiHmiminmmimiimiinmnimiinmiminiiiniiirmiimmmimmimiiimiiiiij. | Stimmbegabte Knaben s werden für den Wiener Stadttempel aui- | v genommen. Prüfungen täglich vöii 5 dis I. ö Uhr li, Seitenstettengasse 4 (Chörschule)' »S[)nt aber die Name« der beiden um diesen Tag so verLtenten Juden nicht, bringt aber dafür folgende Auslassung: .,Es ist auch Liesen Zülammenstellungen gegenüber Mißtrauen am Platze, denn Iudenürbeit ist Zweckarbeit. Ein l7-Z.Millionen.VolK brauchte unter gewöhnlichen VerhSltniffen die übrige Menschheit nicht zu schrecken. Aber diese l7'3 Millionen sind sozilsagen eine über die ganze Srde verbreitete Porlei mit Zielen, dte von tzen^n der übrigen Völker sich stark unters^eiden. , ia vi'lfäch ihnen entgegengesetzt sind, von zweitauseudjShriakn Bevancdeger>anken aelestet, geschult in der ' EttziK des Talmud unh Schulchon Aruch, mit dem Rückhalt maierieller Reicklümer, von deren gigantischen Ausmaßen die Mehrzahl der Menschen nur eine ganz unzulängliche Vorstellung hat." * Das ist ein würdiges Seitenstück zu der früheren „Rrichspost"<°Leistung, einem Ausweis über Spenden der amerikanischen Juden für den chrifiltchen Äflemr Miltelstand eine Veirachtung über die Gefährlichkeit der Pläne anzusügen, die die.Juden verfolgen. wenn sie .den Christen billiges Fleisch in» Kau» liefern... * Füttchung rfchechtscher Danknole». Der 87jährige Kaufmarm Karl K r i ft o f 111 aus Tyrnau wurde in einem Leopoldstädler Kot»l unter dem V^rdachle. falsche Tschechenkronen in den Verkehr gebracht m haben, verhaftet. * Die Kriegsblinde«. Etwa 20 Kriegsblinde' zogen gestern mittags durch die Stadt. Einig; trugen Tafeln, aus denen man dm Zweck der Demonstralion erfuhr. Sie verlangen die Lizenz?um Beirieb der Stratzmmusik. Ein Zwischenfall ereignete sich nicht, doch war für alle Fälle das PärlaMentsgebätide stark bewacht. * Ctettohlene Äuwele«. .Der Vera Kitz. 13. Bezirks Glorieilecasse 9 wohnhait, wurde gestern beim Vonachet iin Platinqnhanger im Werfe von sieben Millionen Kronen gestohlen. Er hat die Größe eines FünfkronenjlLckes, in der Mitte eine große Perle und in drei Kreisen etirg dl) kleinere Brillanten. Gestern wurde fern;r hier eine Doppelmanieluhr, Schaffhausener Fabrikat. die Deckel in mehreren blätiersörmigen Auflagen, Mit schwerer, dretgtiederiger, breiter Sportkette, Kandarbeih mit einem'Medaillon mit blauem Saphir und L chtdild eines Mannes als Anhänger, zwölf Millionen Kronen wert, gestohlen. * Don einem Anto niedergestotzen. Leute nachts wurde der 46jährige Buchhalter Moritz Kornfeld» wohnhaft bet der Kurmeltterktrche, von einem Auio niedergestvtzen und erlitt eine Ritzqueffchwunde am Kinterhaupt. Die Reitungsgefellschaft leistete ihm erste Lilfe und brachte ihn in Vas Äudolfss -,ital. * Nusliesrrung -es Engländers Dev«». Gestern früh wurde der von London aus wegen Veruntreuung von 3 Milonen Pfand steckbrieflich verfolgte und in Wien verdaftete Dersicherungsdirektor B e v a n in geschlossenem Magen von 2 Detektive» zur Westbahn gebracht. Die Detekiives werden Beoan in Paff au englischen Detektrves übergeben. Bereiis morgen abends wird Bevan in däs Londoner Gefängnis eingelielert werden. Beoan dankte dem Wiener Gefängnisdirekior für dfe gute Behandlung und versicherte, daß sich in London seine- Unschuld, an dem ihm zur Last gelegten Verbrechen bald Herausstellen wird. * Trneunttngen -et -er Polizei-irektiou. Der Bundespräsiden! hat folgende Polizeifundtionäre mit dem Tilel eines Pvlize direktors ausgezeichnet : Kofrat Dr. F r o n z, Kofrak und Zentratinspektor der Eicherheitswache Dr. Pom er. Sofrat Dr. D o rn a h 1. Losrat Viktor P i ch l r r und Sosrat F e l k "e I. Wetter» mit dem Titel eines Lo rales: Die Vegierungsräle B i l i n k i e w i e z. Dr. Josef Müller (bet der Landesregierung in Salzburg), den Vorstand des Administrationsbureaus Begierungsrat Dr. Victor in. den Vorstandstell»- Vertreter des Bezirks-Pollzetkomifsariaies Prater Degierungsrat Dr. B e r m a n n, Regierungsrat Dr. D r e ß l e r; der Titel eines Regie rungsrate» wurde verliehen: dem 'Polizeirat Wilhelm Friedrich in Salzburg, dem Lester des Gcenz- Polireikommiffariates in Pastau Polizeirat V r i b a u e r und dem Leiter des Polizeikomifforiates in Wiener-Nruftodt Dr. P ü r r e r. * Personalnachricht. Frauen- und' Kinderarzt Dr. Sanel Beer ist vom Urlaub zurückgekchrt und ordiniert wieder 2. Bezirk, Praterstratze 25 a, * Perfonala«Ser»ngstt in -er polnischen Gssaudtschasl. Der Legalionsrat der Wiener Polnischen Gesandtschaft. Dr. Äaryon Lenzet, wurde in dar Ministerium des Aeutzern nach Warschau berufen. D« seine Stelle wurde Dr. Karl Rome r. der bisyertge I. Legaiionssekretär, zum Legationsrat ernannt. ^. Norbert Nehemta Brand aus Wien hat zuletzt am 38. MVd. I: aus Jaffa'dn seine Eltern geschrieben. Da seither jede Nachricht schlt» werden alle in Betracht kommende« Personen nm Auskunft ersucht. Die Adresse der Eltern hautet: Benjamin Brand, Men, 10. Bez., Schröttergasse 42. * Die Knnslansflellung in der Kosburg. Das Erträgnis der vor einigen Tagen eröjfneten Kunstausstellung Matsvanszky (Losburg» Schweizertrakt, Räume der rvemaligeg Pri» vaikdsse) ist für die Dauer von zehn Tagen dem Spital der Barmherzigen Brüder in Wien gewidmet. In Anbetracht des eminent wohltätigen Zweckes ist ein zahlreicher Besuch der holländische .md vlämische Meister, französisches Äunstmobiiiar und, Antiken umfassenden Ausstellung zu gewärtigen. Die Ausstellung ist täglich von 9 Uhr vormittags bis S Uhr nachmittags geöffnet. * ©aumthch* tu Oesterreich. Wagenladuirgssendungen für die Zuckerfabrik Guben sind wieder allgemein zur An« nähme zugelassen. * Wetterbericht. In Oesterreich war die Ausheittrung nicht von langer Dauer. Die Bewölkung hat zugenommen. Wien hatte vormiltag» leichten Regen. Zeitweise schien auch die Sonne. In Mittelfrankreich und in Teilen Deutschlands regnet es. Ein« Besserung ist nicht zu erwarten. Im allgemftnrn zunächst zw nehmende Trübung. Voraussage: Mäßig warm veränderliche Bewölkung, auch etwas Regen oder Gewitter. Vsreiue, V-rtrLge ttttfe Sugendverein Lre z Israel, ll., Zirkus» gaffe 33. Heute um »/,8 Uhr abends gesellrge Zusommenkunst de, Mitglieder. Der Verein hat eine Schachsekiion gegründet. In, ieressentenbesprechung heute um 8 Uhr abends. I u gend o e r«t« « h a aw t h Zio n. U.» Kleine Zttfahrtsstraße 160 Leute uw 7,8 Uhr abends Ausschutzhsiung. — D«r Sug enverein E r e z I s r a e l. II., Zirkusgasse 33, eröffnet in Wintersemester folgende Kurse: K e b r ä i s ch: Anfänger^ & t.b tü bische Literatur. E n g l i s ch für Anfänger und Vorgeschtlttrtie. . Atmeiüungen heüte , vvn S bts .S Uhr abend» tm Vereinslokal sonst fchrtstttch an da« ^uliurreserai des Dettin«. - mir., tMMrtsn UM Damen beim SnwialeaeujEQr iar tHLKaiainir.il 830 9964

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