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Wiener Morgenzeitung · 1922-08-13 · Heft 1270 (13.8.1922) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1270 (13.8.1922)
Date
1922-08-13
Page
Seite 10 (sequence 12)
Language
German
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Dffke io Vonnrag scncnctr Morgenzerrung. 10. AltgUN ISS2 9it. fr: ICC Fußball. Nie- Somraerreise der Hkksah. Pon Artur Paar. VI. .Nach einet Bahnfahrt von archerchalb Stunde« kamen wir kn .Stryj an. Dort erreichten. uns zahlreiche Telegramme von galizischen Vereinen, die uns für Wettspiele verpflichten wollten. Auch Deputationen einzelner Klubs erschienen, aus dem gleichen Grunde bei uns im Hotel, PrzemyÄ und Meilitz wollten -uns unbedingt als Gäste begrüßen. Vertreter'der/Stan-islaner Hakoah baten um ein zweites Propagandaspiel, als Gegner nannten sie uns den erstklassigen Verein Reverra. Pogon wollte ein Retourmatch. Lodz hatte Böten geschickt. Wir nmtzten aber alle Angebote, obwohl sie sinanziell für uns sehr günstig waren, cckschiagen. Schließlich -entschlossen wir uns, in Przemysl noch ein PvopagarvdasPiÄ auszntvagen, da diese-Stadt aus unserer Reisestrecke log. Das Städteteam von Stryj setzte sich aus sieben Spielern von Pogon und vier Spielern von Hakoah zusammen. Obwohl' unser Gegner schwächer als Pogon (Lemberg) war, kämpften wir gegen ihn sehr schwer. Pas Spielfeld war unter jeder Kritik, so daß unsere Spieler den Lücken des Terrains immer aus-, saßen. Bis um Mitte der zweiten Spielzeit' stand der Kamps 0:0 unentschieden, obwohl wir fast ununterbrochen im Angriff waren. Unsere ganze rechte Stüvmerseite,, Gansl, Heini, Sludsky versagte, sie vergab auch die günstigsten Torchancen. Erst eine rvMale Umstellu ng brachte einiges System in unseren Angriss. Gnttmann bezog den Mittelstimnevpüsten; Gansl rückte in die Verbindung und Heini wurde in die Deckung zurückgezogen. In ausgezeichneter Derfasfung war wieder Gvüuwald und auch Krtz befriedigte. Drucker lief erst als Mittekläufer zu seiner gewohnten Form aus. Die ganze B-erteiidigungsa^e-it lastete auf GrünfeD, da Trümmer, der nach seiner Erkvanbung zum ersten Male antrat, vollkommen versagte. Holpern meisterte die wenigen Bälle in sicherster Manier. Die-Einheimischen, die ungefähr die Spielstarke der Wiener zweiten Klasse erreichten, kämpften mit der Kraft der Verzweiflung. Leider griff dabei ihre Verteidigung, als die Hakoah zum Generailsturm aufetzte, zu unerlaubten Mitteln. Die basten Spieler des ^Städteteams waren der Torinann, der rechte Devtejdvger und-der MittMänftr. Die Hakoah trat in folgender Aufstellung an: Halpevn; Grünfevd/ Trümmer; Kohn, Guttmann, Druckers Sludsky, Heini, Gansl, Gmnwald, Katz. / Die Hakoah kann sich aus dem «lenden Terrain nicht zurechtftnden, trotzdem hat sie bedeutend mehr vom Spiel. In der M/MMÜe-.'schieHt Grünwäldscharf nüd der 'Topmann fötujt den Ball hinter der Linie. Der Schiedsrichter entfchmdet GM. Da die..Eircheimischen protestieren, Mterdeniert- Gansl, als Zkaprtän? der Wiener, beim Unpdvtenschen, so daßletzterer seine Entscheidung rüiMugvg macht. Halbzeit 0:0. Auch nach Seitenwechselkönnen die mit größter, Aufopferung spielenden Ein-. heimischen alle Anstürme zurückwerfen. In der 20. Minute Wird den' Hakoahnern ein Elfmeter zugefpwchen, doch jagt Sludsky . den Wall an die Stange. Mm nimmt die Heckoich die eingangs erwähnte Umstellung vor. Bald'daraus wivd Gutt- M«nn M Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht. Diesmal besorgt Grtttmann die Ausführung.des Strafstoßes, wodurch die Gäste mit 1:0 Soren in die Führung gelangen (24. Minute).. Nun muß Holpern ettrige Mähe rettend «ingreifen, doch bringt ' Gnttmann den Angriff der Hakoaih immer wieder nach vorne. Nach einem Zuspiel vom Grünwalld kann Gansl in der 38. Minute den Borsprung vergrößern und bald darauf erzielt Katz im Alleingang den dritten Treffer. Wir lieferten in Stryj das weitaus schwächste Treffen während unserer Tournee, das Publikum war demgemäß auch enttäuscht. Die einheimische Mannschaft war begeistert, weil, sie Kesser wie Pogon (Lemberg) abgsschni-tten hat. Am Donnerstag reisten wir um halb 9 Uhr früh von Stryj a!b. Ungefähr 50 junge Leute bereiteten uns aus der Durchfährt durch Sambor einen begeisterten* Empfang. In PrzemhÄ kamen wir um 2 Uhr nachmittags an. >. Die letzten Spiele tragen wir Samstag und S^vn-tag in Kpakau -aus, wo uns Makkabi und Wisla als Gegner entgegen-. Lösten werden. Da, wir noch Sonntag abends von Krakau abfähren, werden wir Montag den 14. d. bereits!u Wien' eiuireffen. Die S.M?L6-Neserve» irr r /<>• J Ein weiterer Sieg. * (Delegramm der ,Mener MorgenzeitunZ' - Dir Evsatzmannschaft - der Sparta, ist der von bekaratten Spielern nur die Brüder Nowak und Lerveny mitwirkten,' siegte gegen den Turn- und Sportverein in Bochum mit 5:1 Toren. Achim trägt'heute mit zwei Mannschaften Spiele in Dürnkrut aus. Hoffentlich gelingt es dem jüdischen Klub, sein erstes Auftreten in der Provinz erfolgreich zu gestalten. Die HaLoah in Krakau. Hakoah schlägt Makkabi 4:1 (2:0). (Telegramm der „Mener Morgenzeitrmg".) Strömender Regen, das Spiel wegen eines heftigen Gewitters in der Pause unterbrochen, grundloser Boden. Aus Rücksicht auf das Publikum wurde zu Ende gespielt. Das erste Tor im der zweiten Minute Heim, das zweite in der 35. Minute NeufÄd aus einem Freistoß, dann nach der Pause in der 14. Minute Neusold Elfmeterstoß, in der 41. Minute Grün- Wald, in der letzten Minute kommt Makkabi durch ein Eigentor Grünwalds zu Goalehren. Schiedsrichter: Lustgarten. 4000 Zuschauer. — Hakoah spielt heute Sonntag gegen Wisla (Krakau), fährt noch in der Nacht nach Wien k— dsrt Montag mittags (Novdbahnhos) an.' Leichtathletik. Der W/M.- C. in Schweden Nene Erfolge. (Telegramm der ,-Wiener Mvrgenzeitu-ng".) Bei den inter-nationalen athletischen Wettkämpfen,. di« Donnerstag in Göteborg stattsanden, konnte die Athletik-mannschaft des W. A. C. eine Reihe von Erfolgen erzielen. Casfinone gewann den 4oO Meter-Lauf. Schedl siegte über 100 Meter und die 4mal Zoo Meter-Stafette in der Besetzung Egger, Svatonek, Schedl, Eassmom konnte gleichfalls ihre Konkurrenz gewinnen. Svatonek würde über 300 Meter Zweiter. Am Freitag gingen die Wiener in Boras bei Göteborg an den Start. Schedl gewann den 100 Meter-Lauf, Cassmoue wurde über 40o Meder Erster und der Schweden-ftaffel sich ebenfalls die Wiener als Sieger. Jüdische Vereine i« der Zwei Mische Mchs hciben noch gestern Spiele abgeschlossen. Hasmonea spielt heute-mit drei Mannschaften in der Pwvinz. Die erste und zweite Mannschaft haben den neuen erstklassigen Provinzverein Marienthal züm Gegner. Die Ei-n- 'heimischen verfügen über eine sehr spieilstarke Elf, i chcis die Siege über Wiener erst- und zweitklassige Vereine, beweisen. Da der S. C. Hasmonea seine komplette Mannschaft nicht, zur Stelle hat, ist für ihn sehr wenig Aussicht vor^M^den, ehrenvoll -abzuschneiden. Die BeaMtenmannschsft spielt in Hennersdorf grgm den «mheimifchen driMassigen Verein und dürfte 'eüett- .falls Mit einer Niederlage heiEhrer^ Die Spiele -es W. A. -ß. (Von unserem Korrespondenten.) W. A.'. F.—S ch a l k e (Gelserrkirchen) 2:1. Die Wiener traten .m folgender Ausstellung an: Saft; Gold, Hovejs; Roi, Heinz, Jany 1; Bachmayer, Fischerv, Achatzy, Herget,'Kreuzer. Es sei gleich vorweg erwähnt, daß das Spielfeld in jeSer Hinsicht viel zu wünschen übrig ließ. Abgesehen davon, daß es nur in den Dimensionen von höchstens 55:100 Meter gehalten war, war von einer Grasnarbe nichts zu sehen. Da der Boden eine Schlackeudecke aufwies, hatten die unvermeidlichen Stürze schmerzhafte Hautabschürfungen zur Folge. Es läßt sich leicht «denken, daß bei solchen Verhältnissen ein wirklich gutes Spiel im vorhinein als ausgeschlossen galt, um so mehr als sich dann noch inder zweiten Hälfte, der Schiedsrichter dem Spiele absolut nicht gewachsen zeigte. . In den ersten fünf Minuten ist das Spiel beiderseits zerfahren. Der W. A. F. findet .sich rascher' als sein Gegner, der noch seine Nervosität nichtabgelegt^ hat, Md äinige schnelle Angriffe, eingeleitet durch den ' linken Flügel, bringen das-Gelsen-' kirchner Tor des öfteren in Gefahr. Das Spiel, wird allmählichoffener, die Gelsenkrrchner finden sich. y-ür. silstgsam, doch, sind die Angriffe der fthr hart-.'kämpfenden Stürmer .stetsgofähMch.' Ein Erfolg der Wi-emr wird vorerst noch durch die sehr gute Arbeit des. einheimischen Torhüters verhindert. Eine Bombe von Heinz anA-20 Meter-' Entfernung wird vom Tormann . ebenfalls sicher abgewchrt. Hierauf Wgt.'em rascher Vorstoß -der Wiener, hie nach grltim Durchspiel d^v Innenstürmer dc^ erste Tor durch Achatzy erzielen. Das Spiel der Wiener wird jetzt immer besser und die Gelsenkirchner-müssen eine Re-ihe gefährlicher Angriffe über sich ergehen lassen, iwch versteht es die Ver- - teidigung, allen voran ihr erstklassiger. Tormann, das Heiligtum! vor dem Schlimmsten zu 'bewahren. Nach Mederanstoß siccht Schalk« durch effriges Spiel, das oft für dm Wiener Tormann ' gefährlich ist, den Ausgleich' herbeiznsühren. Ein scharfer Schuß des Einheimischen HaMinken Prallt von der Torl-atte zurück. In der 21. Minute zieht Golsenkirchen rrach mächtigem Durchspiel gleich. Das Tor war nicht zu halten. Die Wiener werden sich des Ernstes ihrer Lage bewußt und legen raut mächtig los. Vorerst werden nur zwei Korner erzielt, die resMatlos derlaufen,.- doch gelingt es nach schöner Kombination des rechten Flügels Fischera volley einznschießen. Nach 3o Minuten Spieldauer beginnt Schalke nachzulasfen. W. A.-F. drängt As zum Schlußpfiff. In -den - Gelsenkirchnern lernten wir eine spielfreudige, harte Mannschaft kennen, die nach-der bevorstchmden Platzren-ovier-mg. noch von sich hören lassen wird. Das Spiel kam dadurch zustande, daß wir dem Drangen -der Gch'enkirchner, die am 3. d. gegw Wacker ans Wien hätten spielen sollen, nachgabon, um den emporströbenden alten Verein--- vor allzu großem' finanziellen Schaden, verursacht durch Reklame usw., zü be- . wahren. Warum Wacker im letzten Augenblick abgesagt hatte, ist uns nicht.bekannt. Der neue drittklassige jüdische Sportklub Kadimah erhielt vom In- und Ausland zahlreiche Glückwünsche. Zwei Vertreter der Olmntzer^ Hakoah evschienen im Klubymm, um die Kadimah für ein Spiel in Olmütz zu gewinnen. Tschecho-Slowakei—Schweden. Dieser Länderkampf findet heute in Stockholm statt. Die letzte Begegnung, die im Herbst 1921 in Prag vor stch ging, endete 2:2 unentschieden. Anschließend an diesen Länderkainpf gelangt ein Städtespiel - Christiania—Prag in Christiama zur AustraMng. Der F. A. C. in Berlin. -Das berliner Tageblatt" fchvoibt: Die Wiener Fußballmannschaft, die gegen die hiesige- Wacker-Elf gastievbe, wurde ihrem Rufeals Mt und fair spie- ' lendsr 'Gegner vollauf gerecht. Die Berlin«: wurden, obwohl bei den Gasten der 'internationale Iiezda fehlte, von den Wienern, die sich, in je-der Phase' des Spieles durch ihre bessere Technik und" ihr famoses Zchammenspiel mehr zur Geltung brachten, sicher mit 3:0 (1:0) besiegt. i „Kurier ^Powszechuy". das. antisvmitffche Organ von j Lemlberg, widmet der Wiener Hakoah eine in sportlicher Hin- ' sicht, höchst schmeichelhafte Kritik. . In Lodz siegte Törekves (BndapM) gegen 11. S. C. 3:0 und - gegen Sturm 2:0. — In Rzeszow schttig M. F. A. C. (Hndapqt) den R. F. E. 3:0. Middlesex Wanderers, die sich auf einer Tournee .in' Spanien befinden, besiegten Gijon 1:0. Saüerbrmmer Kurgäste-Wiener-Neustadt IN 2:1. Sicherer Sieg der Sanevbrunner, welche durch Nemnann uyd Wald'(Hakoah) verstärkt a-ntraten. Nachdem der Schiedsrichter Mehrere Spieler ansschloß, konnte Samvbrunn, nur mit sieveit Leuten spielend, einen effektvollen Sieg erringen. Tore: Roms,- (Elfer) und Schmidt für Sauerbrrmn, siir die Unterlegenen war der LwrtMüvmer erfolgreich» . In Helsingsors evMte Willen am Sonntag den 6. d. folgende Resultate: 2y0 Meter in 22,6 Sek., 800 Meter in 2:03,8 und Weitsprung 6,93 Meter. Ferner lief er am selben Tag 110 Meter Hürden in 16I Sek. und 400 Meter in 50,5 - Sek. Beim selben. Meeting gewann Sabdblom -den Hochsprung mit 1,75 Meter, Nylund ven DveispM-ng mit 13,93 Meter, Katz lief 1500 Meter in 4:06,9. Die Bezirksmeisterschaften von Schweden brachten trotz Regens' stellenweise hervorragende Resultate, aus deren Fülle wir nur einige , änsichven: in Göteborg Mrrar Äillson im Kugelstoßen (zwechändig) 26,16 Meter. Peterson im Hochsprung 1,80 Meter. Fvarrkson im Weitsprung 6,82 Meter. In Västergotland lief Backndan 5000 Meter in 16:26,7. Eviksson erzielte -im Dreisprung 14,17 Meter. In Skane erzielte die M. A. I.- Staffel über 4 mal 100 Meter 44,3 Sek., Stein lief 400 Meter in 61,6 Sok. Der Norweger Hofs ist derzeit in hervorragender Form: Sonntag siegte er in Ehmstiania im Weitspvnng nnt 7,35 Meter, wobei alle feine Sprünge (sechs Versuche) über sieben Meter waren. Beim selben Meeting sprang Aastad 1,85 Meter hoch, Hoff gewann den Dreisprung mit 14,29 Meier. Norman Lavsen lwf 800 Meter in 1:59,9, Frede Hansen 400 Meter in 51,2 Sek.- Eine Frauen-Olhmpiade in Paris. Der französische Verband für Damenfport organisiert fiir den 20. August in Paris eine große athletische Veranstaltung für Damen. Es werden Teilnehmevinnen aus Amerika, England, Belgien, Holland, der Schweiz, der Dschecho-Swwakei und Rumänien er-. wartet. . Wettkämpfe in Frankreich. Der zweite Tag der Pariser Achlettk-Meiftevschaften kam aus dem Stade Colombes zum, Austrag. Die einzelnen Resultate sind: 3000 M. „Coupe Olympigu-e": 1. Gaston Heuet 8:55,4. 3000 M.: 1. Con- 'rringhx 10:15. Marathon- 95 Km. 1. Mont . 3 SK.. 20 Mrn. 10 Km.: 1. ©ortet 33:17,4. StafettenläNse: viermal 100 M.: 1. Stade Fmncais 43,6 Sek. (nender französischer Rekord). Viermal 400 M.: 1. Stade Fvancais 8:26,4. Zehnmal 250 Ist.: 1. Stade Fvancais 15:00,2.. Neuer Rutscher Rekord im Gehen. Bei dem Gehen „Rund um Aschaffenblug"' hat der Charlottenburger H. .Müller über 20 Kilomöter mit: 1 Stunde '27 Minuten 6 Sekunden einen deutschen-Rekord aufgestellt. . Er unterbot damit-seine eigene, im Vorjahr aeschLffene HöchMeistu-ng über die gleiche Strecke um 80 Sekunden. Die HeeresmeiKerschaste« 1922. ' In der Schwimmschui-e in Schörubr-ünn gelangt heute, um 3- Uhr nach-mit-tags im' Nähmen der- Heevesmeffterschasten ein nationales Schwimmoeting mit einem reichhaltigen Programm zur Drwchführüng. Neben den den Hoeresangchörigen reservierten Meisterschaften, von denen - ein Schwimmen über 500 Meter von. voller Ausrüstting-sowie ein Kunstspringen besonders erwähnenstoert ist, kommen noch -drei Stafettenwettschwimnnn zur Austragung, zu denen sämtliche erstklassigen Mannschaften unserer Wiener Vereine genannt haben. -Besonders intevessaart dürfte ein 6 mal 75 Meter-Staffel, aus je drei Danren und drei Herren eines Bewins gestalten. . - Ein in Wien noch selten gesehener Wettkampf ist das Ret- - tungsschwimmen nach den Regeln der deutschen Lsbensvettungsgesellschaft, in -dem die Rettenden, die in voller Kleidmrg antreten, die Aufgabe haben, nach 60 Meter Schnellschwimmen einen sich regungslos verhaltenden Schwimmer durch weiteres 50 Meter-Schwimmen zu retten. Weitere Punkte des Programms bilden ein Schwimmen, das -den Angehörigen der Sicherheits-tvache Vorbehalten ist, während das reiche Programm der Kg-nst des Wasserspringens durch «ine Schwimmerriege des Avbeiterschwimm-Veveins vorgeführt wird. Den Abschluß der Bepanstaltung bilden zwei hochwertige Massevballspiele, bei -denen zuerst die Mannschafteu des Avbeiterschwimmveveins gegen ein Hsevest-eam antveten, in welch.letzterem sehr bewährte Sportslsuie, wie der mehrfache Internationale Mjr. Nauß, Altmeister BvbLneic, Mjr. Bevnatz und Waminger, spielen. Das zweite Match des Tages ist ein Heranssovdernngsspi el zwischen der Meistermannschaft des W. A. C. und dem aufstrebenden W. B. C. Die Preisvertsilung findet nach Schluß der Veranstaltung im Bade statt. Ueberquerung Jahve 1911 Mlückt schwimmen, beteiligt die Msaeschriebenen dieses Monats feine Den Grand . getvann am Sonnta- (Tonrcoing); 3. des Aermelkanals. Bnrgeß, dem eS im ist, den Canal de la Manche zu durchsich an der Ueherquerungskonkurrem um 1000 Pfultd Sterling. Gr hofft» tu Lause Leistung vom Jahve 1911 zu wiederholen vo« Paris im 100 Meter-SchwinNnen an Schelle (Brüssel) in 1:7,2; 2. Padou ins (London). Mr. Tom Morris, der australische Langstreckenschwimmer «der zuwÄt sein Training für den Aermelkanal-Versuch in England absoMe-rt, gabletzter Tage in London einige seiner Sve^mOtäten zum. Besten. Die „HarchtMrmner" war die Monte CbrPo-Flücht, die i-hm gewiß nicht' jeder nachmacht. Er lief sich m einen Gack-stecken, denselben oben znbinverc und in das Wasser werfen. Und siehe da! Der moderne Graf von Montt Christo tauchte lächelnd ans den Fluten, den Sack in Händer haltend. Daneben nimmt er noch den Ruhm in Anspruch, de* einzige Mann der Welt zu sein,.der mit zusanunengebunmnet Handen und Füßen eine Meile weil schwiünnn: kann.

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