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Wiener Morgenzeitung · 1922-08-12 · Heft 1269 (12.8.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1269 (12.8.1922)
Date
1922-08-12
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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m| i i( .,, •';,' l' ' ‘ V! '. ' ■■■• 'X -vV "'• ■•'’■■• - "■' * ■ , .■:.- - '■ - \;^r - ■ , ■. ■ Wiener Morgenzeiirmg. . - ■( 12. Astzüft iöSjf^ Seite 3' ^hrfftzn Me: „F u d «>- Bo l siche wsisi.?>''„WHe den Jude»!"' üsw.' Die Juden von Gnesen erhalten anonyme Drohbriefe, in denLn ihnen nahegelegt. wird, die Stadt binnen 15 bis Ä Stünden zuvtzrläffen. Der hiesige. Nationalrat erhielt' von. der' Gnqsener Mischen Knltnsgemeinde - eine Bitte um Intervention bei den Polnischen | Behörden, »der ein Memövcmdmr.mitgenauer Auszeichnung aller. Antisemitischen Machenschaften beigelegt war, schutzlose Wische/ Bevölkerung des Ortes MWsetzt'!tft,* Der Rationalwt ttnwde in dieser Angelegenheit .beim 'Minister des Innern vorstellig und verlangt« energisch die sofortige Abstellung -dieser Mißstande .irr.'jjfefotj-/ v.;;;-. ■■:•■■:. j! "; Das Pr-Zram« »er zionistische» ' Jahrr,K»nf«re«z. -? London, -10.-August. (I. B.) Die Tagesordnung der -am 28. d. in Karlsbad stattfinderwen z i o n i st i s ch e n;Iahreskonferenz umfaßt an erster Stelle eine» Bericht, über die ^rkunstsaufgabe» der Zionistischen Orga« nffMvn Äs J e w i s h Ageneh/ Dieweiteren Punkte' sind: 2, Finanzbericht; 3. OMnffattönsfvagen; 4. Ein- . firhrmlg des --Schekel ^sahsw" (Göldschekel); 5. Regelung . der BeziehMM)der führenden zwnistrschsn Departements; 6. Kongreßftagett. . Die Abstimmung wird in der letzten ..SitzlMg, und zwar am 1. Septenrber stattfinden. Wayerr»ütchMe beutfe^e Berlin, iP-August. (Wolfs.) Die Verhandlungen der , Neichsregierung )M den Vertveterm der bayrischen Regierung wurden heute vormittags. beendet.' DüsErgebnis ' wurde in einem. Protokoll zusgmmengefaßt, das dem bayrischen Mmistttrat alsbald , vorgelegt werden wird, der di« endgüttige Entscheidung für Bayern zu treffen hat. Die Reichsvegierung Hat hie Austimnmng bereits erteilt, - Der DGrgerkrjeg i« Arlaad.' DubliN, '11. August. (Reuter.) Die Regulären haben Womvel Dcchir Durrjarvan besetzt:ßs verlautet, daß der Kampf anderere. Covk, das in Flanrnren stcht, wurde von dem Großteil der Jrretznlären geräüMt. 3te»rga«ifirr«»»g des »«sfifche» burger JustizabteilUng beendet sein. Der Gouvernementsproknvator uM seine sieben Gehilfen sind schon ernannt worden. Für die MwokaturhaW sich 300 Anwärter gemeldet. Das- Petetshurger Göüvevnementskomitee,der Kommunistischen Partei hat die Frage, ob Komnnlnisten Advolatesi Pin rönnen — in -positivem Sinne entschieden. xrw IsiMtglG (Rosta,BW^ Im ÄlNft des t wird die RLorgq'nPevung der Peters- - - WMM> Da« „Rote Kre»z" »«r Sowirtr«ßl»«d. ' Moskau^ 10; August. (Rosta, Wien.) Eine Delegation deS italienischen und des Schweizer „Roten Kreuzes" ist in ' Zarizyn emgetroffen unh'hielt, dort eine Konferenz mit den Vertretern oes rusiischen „Roten Kreuzes" ab. Im' Verlaufe dieser Konferenz wurde beschlossen, daß das italienische „Rote Kreuz" in Zarizyn 15 Ausspeisungsstellen für 21.800 Personen, 2 Krippen für 300 Kinder, 1 Kinderheim für 156 Kmder und ein Säuglingsheim errichten wird. Außerdem'hat das italienische „Rote Kreuz" die Versorgung der Krankenhäuser/ mit 'Medikamenten '-'übernorrw' men; und evch Apotheke eingerichtet. In Drchrowawurde eine Ausspeisungsstelle sür LOMO Personen errichtet. Daß Schweizer „Rote Kreuz" Ht^iy Zarizyn ein Kinderkrankenhaus mit 100 Betien errichtet und außerdem 2 Ausspeisungsstellen. sür'Kwder geschäfseU: eine m Sarepta für 11.200 Kinder Und eine in DMtnys Jar für 5800 Kinder. Ei«e rasfische AgttMü»»s«oche im / zes««te» -PW«!«»»: - - Srrlin, 10. August. Mosia, WM" Dos EMtlvbureau der „JMrnationMst UrWeiMfe" hat' beschlossen, vom 27. August-bis 2. September 1922 eine internationale Agitationswoche fürproduktive Wirtschaftshilfe für ^owjetrußland zu weränstalttn. In allen ' Lchchern . sollen öffentliche Knndgebmmen sowie" Sormnlnntzen für den Ankauf von Maschinen iW, WerkMgen veranstaltet tvevdeü und eine.intensive Propaganda für hie interriationale Anleihe und für Paketsendungen nach Sdwjetrutzland entfaltet iperdm. " / . *■'- - T-geWericht Der rekMi« >ür ste Schekeratlio» geht am IS. s. -»ytzv», «Syer»ych»le »eatge» Las» zur Ä«wrin-v»g einer »Ssttchfl rr»he» A«z»hl Schrkalrm «as. c ÜOltttlllSMiice. ... S««Mch». Aiy»Mfche« La«rc»ko«itee stllr ~ Oesterretch > «0vt,s iiev Ü« »«, s Ahr »bettös, ftüder Sih«»v»!-Ale Sio»istische» Lande»h»«iiees».r. «e. Sie», r«doeflratze rv«, ei»e ßemeikiame Sitzung de, Mitglttte» »es Vgrierrgres» Landes-. Vokals Provinz. »omUees und »er Deren «cheffo»-«ommWo». statt. r«geser»n««g: 1, Man-är. 2. Keren Lchefted. Für das Ji««Msche LandeskomUee fstr Sesterreich: ' ' Dr« HchNlit. Ing. Skrirker. V --^Me,/Te«ex»«g>^ Neuerliche Erhöhung des Brotpreises. , , Ab Montagwind der B r o 1 p r e i s auf 3140 K. Pr- Laib betragen. .Me 'hierzu nntgeteilt wird, ist selbst Aeser hohe Preis'nur auf eine Woche ^berechnet und wird-' tvahrschemlich in der zweit'nächsten. Woche um etwa M bis 500 K. steigen.' Die ,,A.-Z." teilt mit, daß der neue. Preis schon in den I n d e x, der Montag errechnet werden wird, einbezogen ist, so daß er bereits in den Löhnen, zn-m Ausdruck kommen, wird. ' . ' Der -Preis -ßrr/^en Rovyia'llaiÜ.- beträgt ab 13. d. 3140 j Kronen (IsiO K. Rabatt an die Wiederverkimfer)- der Preis' für das Extrabwt,pro>Kilogramm 3W0 K. (100 K. Rabatt). , Aus densslben Gwnden Eßten auch die Preise für - Weißgebäck neu erstellt 'wvchen und - werden die' weißen Wecken 1640 K. kosten (fO K. Rabatt-), das - Kleingebäck; pro Stjick 220 K.. mit.15 K. Rabatt, an dje Wiedevverkäufe'r. •- ,1 -;vm ,, Dir Fahrpreis der Straßenbahn 450 Kronen. -; Die'. Jahrpreiserhöhung der Straßeirbahn wurde gestern vom Stadtftnat genehmigt, ebenso.die .Erhohlmg beim Kraftstellwagenverkeihr/ Sehr unangenehm, sind aber die Aussichten, die Vizebürgernreister E m Merlin g in seinem Bericht eröffnet. Er-sagt«, die neue'Erhöhung reiche keineswegs aus, , den vorhandenen Abgang von 17 Milliarden M vechem'Mt',bLm'45(^Merr-ZÄieif könne daher auch nicht für längere Zeit ein AuslangeN gestruden, wer- ' den. Die christlichsosi-alen AbgeordnetendnHiÄlten^ sich der Abstimmung. . ■ y Der erhöhte Tarif von 450 K. ab 16. AttMst in Kraft. Der Gomeiwdevat beschloß; gestern in einer außev» ordentlichen Sitzung, Mche die Sommerferien der Stadt-^ Väter unterbrach, die, von - uns. bereits' gemeldete E-r.Hotz' u-n g d e s St r a sie n b ah n t a r i f e s von 260 K. auf; 450 K,, W bemis am: 16. August in -Kraft tritt. ' Gleichzeitig wm-Ph dse^E r h ö hA.nge n; Lev: Tarife', auf 'her; KwUttUMemWie > Pwtz beinsdoFf -ß- S a l- MN n n s d p r^f, il-nd '.ztpar^a,r. WeEgem WrErwa'chsene--u L« -«>0» In«l«ta9 MWNMejr in t« Rfrsenminteln MA 8ipkken» Liib»: und Bettnraaossasr;JBtnnvi&a.«ia»imim» oaewaj*«ii i jfwwn.nii Eine uergefTcnc Sattrc ef ^s / ■ Vergefienen. /'; Die --eudvuche, welche der. als .Herausgeber Hernes be« Kannte Devkag HofsnLamr n. Campe, von seinen Verlagswerken jüngst erscheinen ließ, haben ein fturrlles, aber interessantes Büchwivder' ans,Licht gebracht,;das ebenso -wie'se-in Verfasser meiBwnrdrg genannt zu Werben ve-riönnt,.' Es ist, Hermami' - S ch if f s' Röchän' „Ähief-Levinche mit. seiner Kalle",*) vom' Autor selbst äls^,kämbscher Rmmm". bezeichnet.',In. ^hirNichkeit, ' äst'd^r.',)ftmischs'R»mM" ^^-'devei-n^ schr tragischen, aller- - dmgs ^cht«risch"E»«n-HDtß .hat eine bissige gallig« Satire Ms -den'fMatisM'US' der'Wischen und der chvMichen Nekrgiou, -ber zürhLcher-en Ehre^ Göttes.ber Marter und desMordes fähig ist. An Mw';ktzeinen^MMchen''.Wbt,'finidethin "Malhr, der -ein H-nttertzottesdrlid für di,e'^irche'.W.malen'- hat,' ein paffendes^MoCell.M der schönt»MWia«ne»'.-her'Toch'ter deS R-äb-bi, die mit dem häßlichsten KeT der Judengasse, dem Sohne.. des reichest EewÄüdevoHchevs'M>jy, '-verilytzt/.M.' Durch'eine List gelingt es,, die Marianne'gu.' bestueanen. Ci-st herrliches MaviÄchlld .-wücheS^Ms '.',E!ntMm der Gläubiges.bildet.' Es wird ruchbar, 'ichr'.'.dem'.DAde..Modüst^ gvstanden.'ist und.'die'. unschuW'ge.'MmstÄme'-wiNd.von.ihrem Vater mit schwerer Buße belegt, vou der Mutter durch,sinnlose Kratzwustden eütstellt,' von der GvmÄnde.gchetztuich bespien »mh geht.endlich, -da ^sie. dyr Vater fortweist, -in die Ehvistenstadtt Dort wird; sie. durch.' chitfpz^M-.Poi^chiwngen,.eimS Jchni-tenpäters,'.der 'd^s..s<^ie..Ori^Ml.'.'seiner.' angobeteten Märi-a für sich, haben möchte,' wie tsrne Hefige empfangest.; Die seelischen Erregungen und'die Brißfasten ahsr hadendas Mädchen .so MMich .zerstört, , daß sie - mstten. in der kirchlichen An-- , betung ohstnchchdig...n!^ersinkt'' und Wb. daMvf. stjvbi. - Der. Je'süitenvät^, ist .'semen irdWrn Hofsimgen betragen, - .nützt den Horsäll' weH^sttnS^föine SsiMHen Zcheckeaus mb laßt. Vt«ch,M. gesKÄM TraLtätchen, '.vavük- 've'chvettm, *) Die erste Auflage di^ Buche? e.vschien.im s Jahre' 1848; der Titel Wit: ^Schies-LWnche mit feister -Kalle oder Pomische Wirtschaft. Ein komischer! Roman'." In - einern, Vorwort „An ntemen «e?l-eger't--sM-M..'Aichor 7-- nebenetztitzvn.über'gus Üuge-n und .sstjigen. arg Vycschvoiveüen BemarkUn-gen «her..dm dflmaligest- Ständ -der douticheü Literatur — äüseinändrc, warum er5einen; komischere ^NstlnMvMn'-yWtzte^ „Begegnen sich zwei-Religfimen fim".Äejste /des schaffende^ ' Dichters.. H schwindet.augenvMich alles Müchige,; Edle/ Erhabene, löst stch'Mf'uich versiüchtrAt..1ich; U'w .„so ist;... dev MeWffchÄg:M koMch^' Rbmain.-' Die diMW Absich.-, die Mi dttsM -Worten MckdMSt ist, -wMtüöÄveMG dadnlch,- daß Schiffsiir fein.MÄ...'chaS- 'Wpibynym' Jfapk B e nta.M. tvähsitz., JfM--Bevnah 'wax" ortMoser lsiaj cu LaMWrL'dLr'WtMM AM» - daß die im Sterben -der 'Gottes strngfvau -üm' -eÄnMr Märtyrerin sei, und sie wich . «Mn'dem-HochÄar.^; -' Diese vom'Dichwr ins -Ende.deS^ach^niivä.AGMt^ verlegte Aabel wird mit geradezu.hchnvöller Bissigkeit aüsgtfpvnnem die sich stellenweise — nach bvr hw« . der christlichen Seite hin — geradezu znr Plasphsmie steigert. D»e hwldelnden Pdvsonen. sisid mft Hitzaefch^t' GchdnilMgKlostg».! seit als 'die MöderträchiiUten SefDyxse''awf"Söttes.EchWost'' gezeichnet, Jrrden fvimchl wie Christen. Eine Äuswahme' hMt^ ein soWsagen svelgeist^ gesprenkelter, Mrgeyneffter. und 'nach det ' Lichtseite 'hm,‘ wivder ins E^em fällend, . hie ° Figur Mävianimns, die übrigens '«mnchniÄ wie' ein weibliches Dörilän'for' der DiostojeWsHhen. Fürsten MhWin ämmM.'Obwohl diese -Art dar SchÄdMtNg dom Roman die WHrsche-inlähkeit wM,' ist er doch Mzichend zu lesen «md rechtfertigt ivts sirt-vil Heinrich HeiineS', der Är einer Ml erschienenen Einleitung zu hem Werke Schiffs, die dlvtch alle, auch die kleinsten deutschen Mätter ging, sagte: ,Hi-eser dumm« Kttl" .dachst.' ist Schiff gvmeiw -- „ist ein wchich Gchie. Cr W.-mchr 'pvsftfche DoststellungSgaibe, als alle neueren PovtMzusammen, die. jetzt 'in DeastschlatÄ» . leben'. .. Sem Bstch ist -tiefsinnig, voll sstvudellndon Witzes, wahrhaft kütMerisch und, was M HauPts-oM -ist —7 «S-hat, bas .Beddstnst, mäch' üneMich 'ÄnÄsstrt. zu hstben." Vor allem M wohl Heine, der ja den „Älmansor" geschrieben hat, gn Schiffs Buch da? säMsch«^Motiv,^"«n Judewnadchen Äs Modell für M MaidimhMi zu; lbenützens ast^ GS gcht iMr auch sonst im Buche allerhand! treMch erfaßte G-estÄtem/! l^i denerr dieMoshvit nnv BissiMt-ihres Schöpfrrs hinter derkünstlerischen Inspiration - zrrvucktr'ltt, so die Fitzur de8 frommen SchlemWs, Löbel Kurzweil, dye.' -für h-u-ndM. DhÄer -zu allem fähig. G; - es ist zu 'bedwoerm' daß \ Schisst ssinch' aut . SWtffe des RomansangeküMgten Wan, in eistem > spätevm Buche di« ' ,Schl«michrigkeitrst Löbel KurstyMs des ^Missionärs"! zu beschveÄen,' nicht'.zur 'Ausführung gebracht hat. DüS sÄÄisch-VlasMniische Motiv,-ein m eistch kleinen Ort« wohlbekanntes' Mäldchbn''<Ä8 .Ärödttl?für'td«;;Hari«Mch^ zu benrchem das wohl' zeigen -sollt«, wie'Mich götüich die Personen seien,' die «m'-BAtze HützMbetwtzMn, 'tzat-UWch^.MM, ' bereits nt Mer zwei Jahrtz vor' ssmÄn RvmÄt erschiMM Novell«;,DeS' MfÄS ] Müht,' M ~ev 'M§ „kaMische' NVVeÜe"'besiaüstke, ÜÄ eWÄtstve,-' MW/Msts Waffe LÄnäviS". hmvin. SMÄ^Mß -M'-'MM-MMch väß der' Schiffs Mchet -M ' GeWW'/IchM'./'MWieW chn glühender Verehrer -des MthÄi^chMWr \iiV sich' Hst Ich« 1841 mid) Mfen ließ, bei Mchir - GeWncheit. er seinen Bör- -Dastid-B-x st» Mvmaqn MtÄWe. DoppM merk- Wüvvig.aber,, daß Schiff g-rrahe-zu der - Zeit,- aß er ->«31 Ueberkrrtt zum Ährisiesttum.vollzog (Ironie: Der^ rMvan-ti-sche Berchretz. des KathvlizHims wn!rde—7 Protestant> mn, als - Bi erKigjährfge^ein'e - nestnzechnMrige. Leine.Schauspielerin zu - heiva - ttn,!dfe:-ihm.ekM-Tqg. -.;davottsies- -und stt/de?-MgL>att«'- Minder»'diesie.vonchren! diversen Äirbhaibern -hatte, als die feisten.ststSgab), sich Mst der-HerMsgche.rMr Sammlung j.ü.-d ifche r -Sägm -««ü ErzähluWen besage. Bon dicher.SamrBung', hie^ den Tstel „Hu-Mvtundein'^Äat" -führt,-, .-istmir' em Bändcheü erschienen, das neben einer bekamvten Älcxatr-der-Legeyde.(„ALetzander.und der Totenschadei") ünh '.«Mer^eurbcdentenden Salomon-Sage.sowie eimr aus.Wa-genseils Herkwmdigem BücheKunst, hebräisch, zu lernen"^) rAeMommencn Legende,, etae Novell« - DoWrits", ein«. - Mte Gtznveerzäh- .Äng „Simon.AMes" nstd e-ine Sa>dM.„Die Sochbatchre" enthält. .Später.hat dann Schfff „Zwei Sobbatgeschichteu^, fertverßkz:- gMmstische Rabbi", ,D>i«-- w'chde, Rcchbizin",- - „Da§- öoschepe Haus" Äs jüdische GenvegLschichten -gvschpi-eben, auch Eugen Ästs.Royian „Dep wvige.JM" übertragm, i-u -seinen - letzten ^bnEjahrrnauch wkÄPoMsche Gespräche -und Glossen - in!Hambnrgec Asitungen ,««ld Zeiischviftm, - deren .Wtavbester er.war, in «ment jiidrsch-dsutsch-hambuvgischen Javgon geschri-Mn. - . / . So Schiff, der .W.senmn 66 Jahre währendeu Leben sehr vre-l. schvich, .in gewissem Sinne auch jener in der ersten Hasste deK' ist. Jah^-pdevts emfetzend'en und bÄd siutartig änschwellötchen Wffchen! GenrÄsterawr -in deutscher Sprache, zuzuzichlen, welche «ine Zei-tlang so. beMt. war und aus .der sich Geschichten mch Romane von Kornpevt, .Iuevbach,!Dav.Ä ' Seynstchy -MÄ-vo-l..d^njUMrm Seite her 7-7 di«/ Rontane : SpjMerS.-- -SneS^- .und. GutzkoivS Drama.„Uriel- Äwsta". in unsere Tage, storette-t.hoKm.. Das Merftvüvdige an Schisss ' ZchmMffchWen ist trun, daß sie alle in -der Tendenz — anii- .* j!rhisch si-rch, Währerch.alles, ^was.sonstdamals m diesem Genre; gjeschviehm Wurde, gevadL auf das G«Mbe»k- --tchchiert-und - das : mt w rstufMUlgener, austvinKl-icher Mwrier. Schiff war Wohl i kein im Pstfferkornsin-n, aber er^besaß -nicht die gef chngsHMentimentÄität für jüdisches'Wesr^; dies steigerte sich, : -08'!'«-«^' die iüdllckie Ottbadovi'e stinä.'d^e er für hesouWck^-wv es gegen die jüdische Ort-ho-doxk^ ging : ÜndiWtcher1)iÄt äls die christliche, zum Räflentstnent. J-Hni, - ^chMD>Dj--eS'darum,. Veü HÄtlosen'Zustand-des Hin-- und HerpeiÄÄns zwischen Äsinnilotion und. AnfvechterhÄtung der SdckMnesMmrt,. der? dem « -Irchenchmn' - seiner Zeit^ mchaftete, ein''EM'-'zu!' machest, ,'nMrlich im Siun-e eines völligen -aher ^is^vssts'! 'dhlÄschen Volke. Er'spürte, daß jede .-'--*^söie-ÄektM dieses- Batches während eines. Aüsenth.tltks in -OstxrieÄawd Mt« Sagen zü

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