Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1253 (27.7.1922)
- Date
- 1922-07-27
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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' Serie' 6' Wien, Donnerstag .. ~ ■ Auf den ©rünroai enmärkken waren bei lebhafter Nachfrage und raschem Absatz die Vorräte Knapp ausreichend. Für Prima- "quolltäten wurden die Preise einzelner Gemüses rten weiter in die Köhe gesetzt, sonst blieben sie im allgemeinen auf. der Lebe der Vortages. So verteuerten sich Kolil um 2C00 K.» Kohlrabi um 15C0 K. pro Nagel. Spinat um 1> 0 bis 200 K.. Paradeiser um 1000 K. pro Kilogramm. Das Kilogramm Paradeiser slellte stch auf 3000 K. lAuch Marillen wurden um 200 bis 310 K. pro Kilogramm hinausgesetzt. Rumänisches Rindfleisch. Der Verkauf von rumänischem Rindfleisch, das bereits durch zivr: Wochen über Auftrag der Geme-rndc Wien von der Wiener Fleischbänkegesellschast verrnuft wird, kann, da iveitere Rindertransporte eingelangt sind, fortgesetzt werden. Infolge der neuerlichen Erhöhung der rumänischen Valuta und der dadurch -bedingten Verteuerung des Einkaufes mußten die Preise wiederum etwas erhöht werden. Sile stellen sich von heute ab: Extremfleisch, vorderes mit Zuwage 7800 K., hinteres mit Zuwage 8400 K.; PrLmafieisch, vorderes mit Zuwage 6300 K., hinteres mit Zuwage 6800 K.; Mittelfleisch, vorderes mit Zuwage 5900 K., hinteres mit Zuwage 6400 K. Der Verkauf findet in den bekannten Geschäften der Wiener Fleischbänkegesellschast statt. GerichLssaal. Don überraschte« Einbrechern erschossen Ein tragischer Vorfall hat sich in der Nacht vom 9. August vorigen Jahres in: Garten der Villa Hirsch in Dornbach, Pointengasse, abgespielt. Der 22jährige Sohn des Hausverwalters der Villa, Kurt Ludwig, technischer Hochschülvr, hatte I sich mit seinen Freunden und Studienkollegen Franz Schlö-! gel und Ferdinand Zuba verabredet, gemeinsam in der bezeichneten Nacht im Garten auf Einbrecher zu lauern, die die dortigen Gebiete wiederholt unsicher gemacht hatten. Nach Mitternacht vernahmen die Studenten von der offenen Veranda ein Geräusch. Ludwig und Schlögel schlichen, mit Stehrer- Ipistolen versehen, Zuba mit einer Taschettlaterne in den Garten. Schlägel bemerkte auf der . Veranda einen Mann, den er aufforderte, sich zu entfernen. Da krachten zwei Schüsse, die der Eindringling abgegeben, woraus beide Studenten die Schüsse erwiderten. Es entwickelte sich ein lebhaftes Feuergesecht, das einem Trommelfeuer glich. Schlägel flüsterte dann dem Ludwig zu, daß er seine Pistole ausgeschossen habe, es schein« ikm, als häte er drei schwere Boxschläge bekommen. Die Studenten ei'ltm in die Villa, während der Einbrecher und ein zweiter, unter der Vercmdaireppe verborgen gewesener Komplize, über das Gartengitter flüchteten. Jetzt zeigte sich erst, daß Schlögl drei Schußwunden im Leibe hatte. Die Nachbarschaft wurde alarmiert, Polizei und RettungsgeseNschaft erschienen, Schlägel wurde ins Spital gebracht, wo er dem Arzt aus dessen Frage mitteilte, Einbrecher hätten ihn angeschossen. Noch in derselben Nacht starb der junge Mann,<m den Folgen der Verletzunigen. Im Körper Schlägels fand inan zwei Steckpvoiektile, die gman zur Pistole -des Ludwig paßten. Aus diesem und anderen Umständen schloß die Staatsanwaltschaft, daß die tödlichen Verletzungen durch Schüsse aus toet Pistole Ludwigs verursacht worden waren. Gestern hatte sich Kurt Ludwig vor dem Eiuzelrichter, Obevlandesgerichtsrat Dr. Werner des Landesgerichtes 2, svegen Vergehens gegen die Sicherheit des Lebens zu verantworten. Die Anklage vertrat Staatsanwalt Dr. Sauer, die Verteidigung Ludwigs führte Regierungsrat Dr. Sieger. Der Angeklagte, ein strammer, sympathischer, junger Mann, . beteuerte seine Unschuld. Schlägel, der Sohn eines pensionierten Kriminalbsamten, sei sein bester Freund gewesen. „Mir wäre. es lieber gewesen," fügte er hinzu, „die Kugeln hätten mich getroffen." Er sei nicht in einer Situation gewesen, in der er auch nur versehentlich Schlögel hätte anschießen können. Es waren zumindest zwei Einbrecher, von denen einer oben, der andere Unter der Veranda war. Wir haben überhaupt nicht gezielt, sondern nur Schreckschüße abgegeben. Der Techniker Zuba bestätigte diese Angaben, der Sachverständige im Schicßsache «Märte, daß nach dm gegebnen Darstellungen den Schlögel weder ein direkter Schuß noch ein Geller aus der Pistole Ludwigs getroffen haben kann. Stehverpistolen werden heute fast von allen Einbrechem getragen. Durch weitere Zeugen wurde festgestellt, daß in der kritischen Macht und schon vorher in Dornbach und besonders im Garten der Villa Hirsch Einbrecher gesichtet worden warm. Der Richter gelangte auf Grund des Verfahrens zu der lleberzeugung von der Schuldlosigkeit des Angeklagten, und fällte einen Freispruch. Sine angenehme ^susaenoffin. Die Postkontrollorswitwe Johanna Eichhorn erstattete bei der Polizei die Anzeige, daß in dem Hause Buchfelvgasse 9 im 8. Bezirke, in welchem sie wohnt, sich eine geheime Banknotenpresse befinden muffe, deren Lärm sie deutlich hört. Sie nannte auch einen der Mieter, der sich mit der Banknotenfälschung beschäftige. Die polizeilichen Erhebungen ergaben, daß die Geräusche nicht von einer Banknotenpresse, sondern dort einer Nähmafchim herrühren. Frau Eichhorn machte dann noch drei weitere Anzeigen, in welchen sie behauptete, daß dieser Lärm nicht von einer Nähmaschine herrühren könne, deirn das Geräusch sei genau dasselbe wie das einer gegenüber befindlichen Buchdruckerei. Genaue Durchsuchungen alter Räume des Hauses ergaben die Grundlosigkeit dieser Behauptung. Die Folge davon war, daß die Eigentümerin des Hauses, die Dr. Karl v. Heintlsche Stipendienstiftung, der Anzeigerin die Wohnung kündigte. Als Kündigungsgrund wurde außer der Beschuldigung der Banknotensalschung gegen einen Mieter angegeben, daß die Frau auch sonst Unfrieden int Hanse stifte, die übrigen Hausbewohner beschuldigte. sie hätten sich vyn dem „Bankuotensälscher" , SEPicncr Morgenzeikrmü. Schweiggelder zahlen lassen und die Hausparteien mit Schimpfworten, wie „Diebe", „Zuchthäusler", „der gehört ins Zuchthaus", „Ihr Kind soll erblinden" nsw. beschimpfte, und zwar so laut, daß die Leute auf der Gasse stehen blieben. Das Bezirksgericht Josefstadt erklärte die Kündigung für wirksam, weil die fälschliche Beschuldigung gegen einen Mieter, er betreibe zur Nachtzeit eine Banknotenpresse, die neuerliche Wiederholung dieser Beschuldigung und die Beschimpfung der übrigen Parteien aller: Hausbewohnern das Wohnen im Hause verleide. Ueber die von der Gekündigten eingebrachte Berufung sprtd heute vor einem Ferialsenat des Zivillandesgerichtes unter Vorsitz des Hosrates D. Helmer die Verhandlung statt. Der Bemsungsvertreter Dr. G i n s b e r g bezeichnete es als einen Mangel des Verfahrerts, daß nicht auch die Zeugen der Geklagten gehört wurden. Der Klagevcrtreter Dr. Moritz Sternberg verwies darauf, daß alle Parteien des Hauses sich veranlaßt sehen, gegen die eine Frau aufzutreten, da vier Kommissionen ins Haus gehetzt und sie immer wieder behauptet habe, der nächtliche Lärur rühre nicht Von einer Nähmaschine, sondern Von einer .Banknotenpresse her. Der Fall sei ein so krasser, daß weitere Zeugsaussagen überflüssig seien. Der Bernsungssenat gab edr Berufung Folge und Verwies die Sache zur nochmaligen Verhandlung an die erste Instanz, weil, wenn es sich um ein so wichtiges Gut wi>e eine Wohnung handelt, die Partei das Recht auf Erörterung ihrer Beweisanträge haben müsst. Es sei die Möglichkeit rncht ausgeschlossen, daß nach der Anhörung der Zeugen der Geklagten sich ein anderes Bild ergeben werde. Auch müsst festgestellt werden, welche Vorfälle sich vor der Kündigung ereignet haben. Die SachÄemobilisterung. Das Verfahren im Prozeß Groß eingestellt. Im Monat April dieses Jahres erregte ein Prozeß vor den: Wiener Schöffengericht gegen den Sekretär der Lederverwertungsstelle in. der Hauptanstalt für Sachdemobi-lisierung Dr. Hugo Groß und sechs Mitschuldige beträchtliches Aufsehen. Dr. Groß wurde bezichtigt,' daß er durch [einen Bruder Max Groß Güter aus der Sachdernobilisiernng den Kaufleuten Josef Frisch und Fritz Schüller in die Hände spielte, und daß diese Kaufteute die Waren ins Ausland verschoben haben, wodurch dem heimischen Gewerbe das dringend erforderliche Rohmaterial entzogen worden sti. Die Vorsteher von drei Genossenschaften, Thomas Grill, Vinzenz Prohaska und Karl Jesewitz, sollen zu den Geschäften die nötige Deckung gegeben haben. Sie warett des Verbrechens der Preistreiberei angeklagt, mit der Begründung, für bezogene Güter aus der Sachdemobilisierung, die sie den genannten Kaufleuten überließen, höhere Pveie verlangt uud erhalten zu haben. Doktor Groß war wegen Verbrechens des Mißbrauchs der Amtsgewalt, der Mitschuld an der Preistreibersi, Max Groß, Frisch und Schüller der Mitschuld angeklagt. In der zweitägigen Verhandlung unter Vorsitz des Hofrates Dr. Hotter hatten sich sämtliche Angeklagten nichtschuldig erklärt. Knapp vor Schluß des Beweisversahrens hatte der Staatsanwalt Dr. Schwarz die Durchführung von neuen Beweisen beantragt, während die Verteidiger Dr. Herzberg- Fränkel, Dr. Barth und Dr. Pachner die sofortige U-rteilsschöpfung, eventuell die Durchführung von lveiteren Enttastungsbeweisen verlangten. Schon damals hatte man den Eindruck, daß es zu einer weiteren Verhandlung nicht kommen werde. Nunmehr ist auf Antrag der Staatsanwaltchaft, welche die Anklage zurückgezogen hat, das Verfahren gegen alle Beschuldigten eingestellt worden. Die Ermordung des Weinhandlers Landau. Wie wir gestern berichteten, begann am Dienstag vor dem Budapester Strafgericht die DerharEung gegen die Mörder des Weinhäüdlers Landau. Die Mörder waren bekanntlich Offiziere der HovthyschenNätionälavinee. Angeklagt sind der ehemalige Leutnant Dobe und der Rechercheur des Genercttstabes Sipos, sowie der Rechtsanwalt und Offizier Ruz ics. Die Anklag«schr.ist führt aus: Der Wemgroßhändlor Adolf Landau hatte sich angeblich widerrechtlich das Eigentum eines Reserveoffiziers Dobe Mgseignrt. Dobe faß in Haft und fürchtete, daß sein« Gläubiger dies« Gelegenheit benützen werden, um fmt beträchtliches Eigentum an sich zu bringen. Er übergab daher sein ganzes Hab und Gut dem Landau und beauftragte ihn, daß er mit seinen Gläubigern einen Vergleich schließe. Nun soll Landau dieses Vertrauen mißbraucht und sich Dobes Vermögen betrügorischerweist ungeeignet haben. Als Dvbe aus der Haft «Massen wurde, fordert« er Landau auf, ihn: sein Vermögen zurückMerstatben. Da Landau jede Verpflichtung in Abrede stellte, wendete sich Dobe an den Rechercheur (Detektiv) des Genevalstabes, Kcvmillo Sipos, und ließ Landau und feinen Sohn unter dem Vorioand, daß« sie den Reichsverwestr beleidigt mtlb die nationale Armee verunglimpft haben, verhaften. Sie ivurdm in das Gebäude des Generalstabes gebracht und mit Stöcken uud Knüppsln blutig g e s ch l.agen und dann in die Kelenfölder Kaserne des Hejjas-Detachements gebracht. Dort wurden Vater und Söhn s o länge geschlagen, bis Adolf Landau sich bereit erklärte,' eine Erklärung zu unterfertigen, daß er einen Polizeibeamten. mit 100.000 K. bestochen habe, damit dieser gegen Dobe aussage. Bald erschien in der Kaserne noch der Detachement- Offizier und Rechtsanwalt Franz Ruzies und in seiner J Gegenwart wurde Landau so lange mißhandelt, bis er ein j Dokument aussiettte» demzufolge er sein Barver-mögen von j 200.000 Kronen, sein Automobil und feinte Liegenschaften im | Werte von mehreren Millionen Tobe überlasse. Der Offizier j und Rechtsanwalt Rnzics hat sich ein Honorar von ein.-: Iwf* j bei: Million ausbedungen. J Nach einiger Zeit interessierte sich der irr. oük irr* ' Nr. izöd Minister für Landesverteidigung für die Sache und auf seinen Befehl wurden di« beiden Landan in das Gebäude des Ministeriums geführt. Dobe und Sipos gingen mit. ihnen. Im Ministerium waren zwei Offiziersaspiranten mit der „Klärung" dieser Angelegenheit betraut. Sie erledigten diese Aufgabe so, daß sie die Landaus zwangen. vier bis fünf Flaschen Wasser zu tritifeu; dann ließen sie die beiden in ein Klosett bringen und durch einen Gemeinen ihren Körper mit einer ätzenden Flüssigkeit, wahrscheinlich mit Lapis, einschmieren, wodurch sie an ihrem ganzen Leib« schwere Brandwunden erlitten. Während sie vor Schmerz heulten, zwang man sie zum Absingen des Liedes „Erger-Bevger". (Das ist ein SchinälMdd auf die Inder:, auch i>ie Erwachende Hymne genannt. Red.). Während die Unglücklichen so gequält wurden, referierte ein Hauptnrann dorr: Minister über die Angelegenheit, der die Entscheidung traf, daß die Angslegercheit dringend untersucht werde und die Laute, wem: sie unschuldig sind, ans der Hast entlassen werden sollen. Dies geschah am 21. September 1920. Die Familie, Landau erstattete lnerans eine Anzeige gegen Sipos uud Nuzics. Am 29. September erschienen der Oberleutnant Danszky, Stephan Beczky, Rechercheur des Generalstabes, und noch zwei Offiziere mit dem Sipos in der Zelle des Landau und schlugen ihn so lange, bis er die Anzeige zurückzog. Täglich erschienen nun die Generalstäbler und Dslacherilontsosfiziere bei dem alten Manne und nrißhan^^' delten ihn aus tierische Weffe, bis Lldolf Laridau am 2. Oktober tot in seiner Zelle ausgefundeu wurde. Die Anklage lautet jedoch nicht auf Mord, sondern auf Erpresstmg. BolksWirt. Gestempelte Krone —.02 Centimes. Auszahlung Wien --- —.VIV4 Eentimrs. Neuerliches Anziehen der tschechische« Krone. Zn Zürich notierte > die österreichische Krön; . . . die österr. gestempelte Krone. die tschechische Krone . . . . die Mark. Agram.. . . ... Sofia .......... Budapest. Warschau .. -.01*/, (-.Op/4 am 25. Zuli) — 02 l-.o-z am 25. Juli) 12.25 (11.60 am 25. buli) 1.03 ( 1.(5 am 25. Zull) 1.70 ( 1.62 V, am 25. Juli) B.40 ( 3.35 am 25. Zuli) 0.35 ( 0.32 am 25. Juli) 0.08 % ( 0*087* am 25. Juli) Die Devisenkurse. Sn Zürich blieben die östecreichischen Zohlungsmitt« unverändert, dagegen schwächte sich die Reichsmark von 1.05 auf 1.03 ob. wahrend die tschechische Krone von 11.60 auf 12.25 gestiegen ist. PolnischeMark und ungarische Krone haben sich erholt. Fn Berlin zogen die fremden Zahlungsmittel an, der Dollar erhöhte sich dort von 497.— aus HN.35: die österreichische Krone dagegen schwächte sich von 1.45'/, auf 1.43 ab. Sn P r a g besserte sich die Meinung für die österreichische Kröne, die von 0 il auf 0.14 anzog. Sm Zusammenhangs mit der starken Aufwärtsbewegung der tschechischen Krone auf den Auslandsplähen, wurde im Clearing der Devisenzentrale für die tschechische Krone ein Kurs von 793.50 'gegen 733.50) festgesetzt. Auch der Dollar, polnische Mark, ungarische Krone und Lei waren höher; schwächer Reichsmark und französische Franken. Nachstehend die osfiziellen Notierungen: Zinsr,„,d fuß uc,a Ware Kurs v, 25. Jul Geld War« 4 12885.— 12915.— 12885.- 12950.— 6 111.85 1)2.15 104.85 105.15 6 447.40 448.60 419.40 420.60 5 65.35 65.65 66.35 66.65 4M- 2612.- 2618.- 2652. - 2658.- 6 ' 23.96 24.04 22.96 23.04 6 5'/. 5694.- 5706.— 5509.- 5521.- 5 “ 7192.- 7208.— 7017.— 7033.- 3 147700.- 147900.-147700. -147900.- 5'/. 5065.- 5085.- 5C.90, - 5110.— 6 1514.50 1517.50 1533.50 1541.50 4 33145.- 33195.- 33125.— 33175.- 5 2772.- 2778.- 2902.— 2808.- 5 794.— 796.- 734.- 736.- 1)V, 209.50 210.50 209.50 210.50 7 6715.- 5.62 8735.— 8465.- 5.68 5.52 Veröffentlichung der Devisenzentralp vom 26. Jul! 1922. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam f. 1 holl. Gulden Al>ram 1 jug. Kronen .... Belgrad 1 Dinar ...... Berlin 1 deutsche Reichsmark . Brüssel 1 belgische Francs . . Budapest 1 ungarische Kronen . Bukarest 1 Lei.6 Christianla 1 nonveg. Kronen Kopenhagen 1 dänische Kronor London 1 Pfund Sterling . Madrid 1 Pesetas ...... 5V- Mailand 1 Lire ...... New York! Dollar. Paris l Francs. Prag 1 tschecho-slow. Kronen Sofia 1 Lewa . Stockholm 1 schwedlscheKronor . Warschau 1 polnische Mark , . Zürich 1 schweizerische Francs . Noten Vmerikan. Noten v. 5 Dollar aufw. , „ kleinere , . . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . „ . . » 100 „ . „ „ kleinere. . . Dänische Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten zu 1000 Mark. » , » „ 100' . . , „ , kleinere. . . . Engl. Noten von 5 Livrest. aufw. „ „ kleinere. Französische Noten 100 Francs . Hol ländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire auivv. „ „ kleinere . . . lugosl. Noten uugest. zu 1000 Dinar , » » n 100 , , „ „ kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aulw. s . kleinere .... Rumänische Noten zu 1000 u. 500Lei a „ kleinere . . . Rurs. Noten (Roman.) zu 500Rubel » » n 100 » „ „ „ kleinere, . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v. 1000 aulw. „ „ kleinere . . Ungar. Noten (neueHm.) zu 1000 Kr. „ „ zu 10.000 Kr. . . . , . kleinere. 8485.- 5.53 3V. 6293.- - 6307.- - 6293.- 6307.- 32920.— 33020.- 32900.- 33000.- 26loI— 2620.’- 265o!— 2660*— 204.— 266.- 204.— 206.- 199.— 201.- 199.— 201.— 71 lol— 7130!- €940!- 6960.- 65.40 65.90 66.35 66.85 65.25 65.75 147250.- 147550.- 147250.- 147550.- 147150.- 147450.- 14835».- 147150.- 2770.- 1282V 2730.- 2780.- 2790.- 12875.- 12825.- 12375.- 1498.- 1502.- 1523.— 1527.- 1483.- 1402.- 1508.- 1512.- 451.- 449.- 5C30.‘- 5.55 214^50 211.50 8615.- 6265.- 5010.- 793.50 790.50 24.24 24.04 453.- 451.- 565ö!— 5.63 215.50 212.50 8645.- 6285.- 5060.- 796.50 793.50 24.36 24.16 416.50 412.50 54io!— 5.45 5.43 209.50 205.50 8375.— 6265.- 5000.— 733.50 23.24 23.04 418/0 414.50 546o!— 5.53 5.51 210.50 206.50 8405.- 6285.- 5050.- 736*50 2)6 23.16