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Wiener Morgenzeitung · 1922-07-08 · Heft 1234 (8.7.1922) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1234 (8.7.1922)
Date
1922-07-08
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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"r^' ‘ w"' F/?^; -.1 mqpys* Wien, ESMNÄg -' Auf dem Valutenmarkte stand auch heute der Dollar im Mittelpunkt-des Interesses, in welchem ein sehr großzügiger Verkehr zur Abwicklung kam. Nach Bekanntwerden der- Berliner Börse, wo der Dollarkurs den Stand von 520 erreichte, schnellte et auch hier bis 1300 empor. HU den Valuten der Nachfdlaestaaten kämen auch wesentlich höhere Kurse zum Vorschein. Die größte Sesation bildete die tschechische Krone^ die bis 2800 anzog, später jedoch etwas nachaab. Dre österr-elchische Krone, tendierte verhältnismäßig schwach, schloß aber trotzdem über ihrem letzten Stand. Aus dem Devisenmärkte wurden -in Berlin, Prasi. und Mailand größere Käufe getätigt . S ck l u ß k u r s e: Ung. Kredit 5720.7-, Oesteir. Kredit 555.—,, Äritisch-Ung., Bank -%tt, . Salgo Kohlen 14,600.—,. Rimflmuranyer 3875.—, tziidbohn 385l).—, Staatebahn. 16.400. -., Gran-S.zchzvarer 8400.—, Oberung. Kohlen 12.300.—, Dräsche Ziegel 7250.—,. XTnfl. Allg. Kohlen 27.500,—, llrikany Kohlen 14.080.—. Adria 14.700.—, Clotjlde chem. ^obrsk 4550.-. Nng. Eisenbahnverkehr 2825.—, Änolobank 1500.—^ Vereins Kolz 340.—, Kvburg 3150.—, Spodium 1975.-. Die Devisenkurse. Zürich. 7. 3uli. (Devisenkurse. — Milgeieilt von der Schweizerischen Kreditanstalt.) . Berlin 1.02^, (1.20), SoUanb 203.—(203.10), Dhro ^orft 528.75 (524.50), London 23.28 (23.39). Paris 41,40 (4255), " ggfcttet MorgenzelLung. Ma'lcmd 23.20 (2K 55)/ Bni siel, §8.90 (40.25). Kopenhagen 113.—. (113.50), .S)öckh-Iw4-sd.-7^ '036:25),', Ckristiania^ 87.- ' (86.50); Äiadr d 82.— (stz.tO). .Äueiw's Aires. 188.50. (1.88:50).' ' raglO.kO MIO). Aüdahest—M (-7st6),A.gram 1.581/» (Ufo1/»).- Sofia 3.45 (3.40), Warschau —.lO'/i (—-ll). 'Wien'Geld -.0^/2 (-E'«). Wien Ware(-.—), Oesterr. gest. Kronen Gelb —.02'/. (—.02'/^), Oesterr. gest. Kronen Ware —(—•-*); Berrin» 7. Juli. (Devisenkurse.) Wien alles — (—.—),. Wien abaellewpelt 2.23 (2.05'/,), Prag 1084.60 (873.60). Budopest 4244 (38.70). Le?lin, 7. Juli. (Kurse der Devisenzenirale.) . . . Noten; Dollar 528.20 (453.50), Pfimd 2387.50 (2046.75), Ztaliellische 2282.50 -2032.75), Pölnische 10.30 (9.25), Tschechoslowakische 1118.75 (889.-). Alte österreichische —(-.-), Oesterr. gestempelte 2.12'/, (2.17'/,). Prag» 7. Juli. (Devisenkurse. — Mitgeleilt vom.BM^ amte des tlchscho-swwakiichen Finanzministeriums:) / Berlin 9.05 (11.62 >/,), Zürich 913.— (963.—), Belgrad 57.50 (61.85). Bukarest —(—.—), Wien 0.18-/, (0.21.6ü), Warschau 0.90. (1.—), Agram —(—.—), Budapest 8.67Vr (4.17'/g),-Zugollawischs 57.-50 (61.2S),' Oeslerreichische gestempelte Krone. 0.21 (0.24), Polnische 0.90 (1,—), Ungarische 3.67V2 (4,17V*). - ' , ‘ 8. Juli 1982 Seite Ys SS2ESSSS&SE^SSSS£&S2SZSHS Fußball. Die Futzballsektiön der Hakoah. Betrachtungen. s Die Hakoah hat sich in kurzer Zeit eine achtunggebietende Stellung-im internationalen Fußballspört erworben. Daß diese Leistung allgemein anerkannt und gewürdigt wird, erfüllt uns mit Genugtuung und Stolz. Die tzäkoahner. habendurchs ihre Propaganda der Tat, das Märchen von der körperlichen Minderwertigkeit der Juden aus der Welt geschafft. Trotz dieses Erfolges, der nicht hoch genug eingeschätzll werden kann, sind wir nicht vollkommen befriedigt, da wir der Ansicht sind, daß unter den > gegebenen Verhältnissen noch mehr aus der . Fußballsektion hätte herausgeholt werden können. Was die Kampftnannschaft betrifft, so kann man, ohne unbescheiden genannt zu werden, zugestehen, daß sie Heuer einige hervorragende Spiele geliefert hat. Uebeiraschenderweise kam aber bei ihr im heurigen Frühjahr die Hakoah-Ueberlieferung nicht zu Ehren. Früher einmal erlebten wir es oft, daß der jüdische Verein gegen. Außenseiter unterlegen ist, in Entscheidungsschlachten blieb die Hakoah aber fast immer Sieger,, zumindest ,war sie nicht'unterzukriegen. Heuer hatte sie zweimal Gelegenheit, ihre Stellung in der"- Tabelle > wesentlich gün- * stiger zu gestalten, doch konnte sie sich gerade in den Entscheidungsspielen nicht durchsetzen. Diese auffallende Erscheinung ist daraus zurückznführen, daß dem Jnnentriö -des Angriffes technische und j moralische Mängel anhaften. Vor: allem können Häusler, Gansl und Grünwald nicht schießen.-Die Meisten Treffer der Hakoah kommen dadurch zustande^ daß Neuseld sich als „Herausreißer" bewährt oder daß Gansl bis ins Tor stürmt. Nur selten hingegen gelingt es einem der drei Innenstürmer, eine rein ausgearbeitete Schußgelegenheit entsprechend jauszuwerten. Der moralische Mangel besteht darin,'daß das Jnuentrio nicht den letzten Einsatz an Energie, Entschlossenheit, Mut und Durchschlagskraft ausbringt, um den Erfolgzu erzwingen? Häusler ist überaus vorsichtig, Grünwald leistet Ersprießliches, doch' gerät er keineswegs aus dein Häuschen, wenn's einmal nicht geht, und Gansl hat von seinen Kämpferqualitäten viel eingebüßt. Es wäre ungerecht, wenn man diesen drei Spielern denguien Willen absprechen würde. Ganz im Gegenteil, sie leisten bis zum Schlußpfiff aufopferungsvolle Arbeit, doch haften ihren Aktionen, falls sich ein energischer Widerstand geltend macht, die Merkmale des mangelnden Selbstvertrauens und der Mutlosigkeit an. Als treue und bewußte nationaljüdische Sportlente erlahmen sie in ihren-Anstürmen nicht, alle drei., erwecken aber den Eindrucks daß sie an die Möglichkeit des Erfolges"selbst nicht glauben.' Wenn auch die Spieler der übrigen Mgnnschaftsteile ebenfalls' noch manches zu lernen haben, andererseits wieder gerade die Innenstürmer .als. Fußbasier -sehrhoch einzuschätzen' sind, .so .darf doch, festgestellt werden, daß letztere von der Schuld an der Niederlage gegen Sportklub und am nnent-' schiedenen Spiel gegen Simmering nicht freizusprechen sind. Mit der Leitung, der Sektion sind wir ebenfalls .nicht, vollkommen einverstanden. In den letzten Tagen veröffent-, lichten wir die Nachricht, daß die Hakoah /eine' zweite Scniorenmannschaft gegründet hat. Selbstverständlich muß. die .Hakoah, dje die körperliche Wiedergeburt aüf' ihr Banner geschrieben hat, sämtlichen Juden, gleichgültig, ob sie. alt oder jung sind, die Gelegenheit geben, sich im - Freien herümzut Ummeln und sich körperlich zu kräftigen. Diese Bestrebung darf aber nicht ^inseitig zum Ausdruck kommen. Uns drängt sich. folgender, Vergleich auf: Für den Auslauf eines derzeit - noch großen Stromes wird ein Bett M einen See gegraben,. obwohl die Quellen dieses Stromes zu versiegen drohen. Die Hakoah: schafft Seniorenteams für ausgediente Spieler, für den Nachwuchs wird aber fast nichts geleistet. Wir wissen ganz genau, daß das jahrelange Fehlen der zweckentsprechenden eigenen Sportanlage die Hauptschuld daran trägt, daß die Reserveteams nicht so ausgebaut.werden koünten, wie es der! Größe und Bedeutung des Vereins geziemt. Nun ist die Sportanlage aber geschaffen und von der einfachsten Pflege . des Nachwuchses sind noch immer keine Anzeichen vorhanden.. Der SekttonScrusschuß hat seine Aufgabe darin züerblicken, daß die Hakoah mehrere Jugend- und Schülermännschaften ins Feld stellt, die unter fachkundiger, Anleitung regelmäßig wainitten'Md MetWele MStMen. Die Spieler der untepep Teams wollen ein Interesse an ihren Bemühungen in' der Leitung bemerken, sonst verlieren sie die Lust und Freude: Im Spiel der Reserven von, Hakoah und Simmering offenbarten sich die Unterlassungen des Sektionsausschusses des jüdischen Vereins recht'deutlich. Ganz abgesehen davon, daß die Spielstärke der Hakoah-Reserve sehr gering ist,-bewies sie eine mehr als bedauerliche Disziplinlosigkeit. Es wird mit,' dem Schiedsrichter, mit den Gegnern und Partnern gestritten und' gefeilscht, ständig ist das Mundwerk in Bewegung, an das Wichtigste, an das Spielen, wird aber vergessen. Am Donnerstag hätte das Benehmen dieser Spieler, zu recht unangenehmen Weiterungen fuhren können. Beim Treffen Hakoah— Simmering verhielt sich, ein Großteil des Publikums gegen Mt Hakoah in gehässigster Weise. Die arischen Zuschauer, dw p-u Teil „neutralen" Vereinen 'augehörten, ergingen sich in. den wüstesten antisemitischen Schmähungen, und. es wurde jedem scharfen Beobachter klar, daß diese „'Sportleute" . schon mit der. Absicht gekommen wären, den Erfolg der Hakoah auf jede mögliche Weise zü verhindern. Diösen .sympathischen Gesellen' hat die Häkoah-Neserve. ihr Vorhaben erleichtert. Durch das., häßliche-Benehmen auf dem .Spielfeld brachte der Nachwuchs des-jüdischen Vereins die gewünschte Stimmung in den radanlnstigen Teil der Menge. Das. unsportliche, man möchte fast sagen „renitente" Benehmen der. Reserve hätte die erste Mannschaft unter Umständen büßen müssen. Der Borwurf, der weniger die jnngön -Spieler,- als 'die zur Erziehung''berufenen Funktionäre trifft, ist auch, dann berechtigt, wenn' selbst der Schiedsrichter schlecht und die Gegner derb waren. Gott' sei dank, .haben es die unteren Mannschaften nicht notwendig, um ihre sportliche Existenz zu kämpfen. In unseren Angen ist Sieg oder. Niederlage bei den Reserveteams nicht das wesentliche, ihre Aufgabe besteht darin, anständig und gut. zu spielen undsich gesittet aufzuführen. Ein eigenes Kapitel verdient das Pr^likum am dem Simnteringer-Pstatz. Es wimmelte stpst sd von das Somienlicht scheuenden Elementen, denen man..die Enttäuschung anmerkte, daß es zu keiner Gelegenheit zu einer solennen.Rauferei oder- „Messerstecherei" gekommen ist. Die Herrn „Pülcher", jbie alle möglichen Vereine mit ihrer Gunst beglückten und',die anscheisiend die Berufung in . sich fühlten/ vom deutschen Wien , die jüdische '.Gefahr' abzuweilden,.':haben .-daS'.Glück, daß die Sicherhcitsbehörden noch ' nicht auf ' die Idee gekommen sind, bei einem derartigen Wettspiel Me Razzia . vorzunehmen. Wir ' glauben iu der Annahme, .nicht fehlzügehen,^daß zahl-, reichen „Sportleuteu" dann auslängere Zeit das Handwerk, , gelegi' wäre.- ' . . Fritz Baar. ' Das Siebener NttKÄspiel Diese interessante Veranstaltung. nimmt heute. auf der Hohen, Warte ihren Anfang.. Mit.Rücksicht darauf, daß 'bei derartigen Kämpfen die Avseitregel außer Kraft - tritt, sind diejenigen Mannschaften-bedeüteno im Vorteil, die sich den geänderten, Verhältnissen anpassen können. Die wichtigste Eigenschaft, die eine Elf haben muß, ist aber Schnelligkeit, da man mit . dem Kombinationsspiel nicht viel anfangen kann. Die Hakaoh. und Vienna bilden heute das erste Paar. Der.- jüdische Verein stellt folgende'Mannschaft:'Halpetn, Scheuer, Lewitus; Guttmann) Neufeld, Gansl, Katz. Ersatzleute: Trumnier, Grünfeld, Polläk, Sludsky. Die Vienna Nominierte folgende Sieben: Maurer; Rainer, Kargl; Chrenka; Lehner, Blum,. Bulla. Ersatzleute: Tobias, Ludwig, Podbratzky, Popovich. .Als SchiedsrichterFüngiert Her? Gernhgrd't. Das -folgende, Spiel s, bestrtziten W- Ä. F.- und Stockeran. Schiedsrichter: Kellver-Kesiing. Im dritten TreffeN ides Tages stehen ein-: ander Rapid und F. A. C. gegenüber. Rapid stellt folgende Mannschaft: Panter; Steyskal,. Beran 2; Neubauer; Srttler, . Klupp,, Chahrvsky. Ersatzleute: Lerch, Üridil 2/. Machek,' Körnexl'Schiedsrichter: RtedaNer. Den -letzten Kampf be-- ''streiten, Spvrtkl.ub und Ostmark. .Schiedsrichter: Werner. Mter? f>eN geänderten VörauswtzNngän D" es natürlich nichbmöglich,, eine Vorhersäge über obn? vermutlichen Ausgangder Spiele zu-treffen. Das Publikum wird auf jeden' F-all schnelle und spannende Kämpfe zu sehenbekommen. Die Zwischenrunde und die Entscheidungsspiele werden morgen^ -Sonntag ausgetragen. - Hin 4 Uhr beginnen heute bereits die leichtathletischen Wettbewerbe, die ' folgende ' Konkurreiczen umfassen: Laufen über 400 Meter, 1000 -Meter, 3000 Meter, 4 mal 100 Meter. Staffel, Vorgabelaufen.. - . Md Mleifterschaft.'. 2.. Klasse. Heute gelangen zwei Splele zur Austragung.'Einen interessanten.'5kampf Dürften einander DonaustM und S. S.-V.. aus dem Platze des ersteren Vereines liefern. Der Ausgang des Treffens ist gänzlich ungewiß. Schiedsrichter Mantler. Auf dem - Sportfreunde-Platz sositen die. Hausherren im. Spiel gegen Be-' ' wegnngsspieler die Oberhand behalten. Schiedsrichter Fleißig, FrettnLschafLsspLeLe. Hechawer gastiert morgen in Neunkirchen, wo er „dem dortigen zweitklassigen Arb. S. C. Neunkirchen gegenübersteht. Der Provinzverein, in dem auch einige Wiener Spieler Mitwirken, verfügt über, eine ansehnliche Spielstarke. Trotzdem rechnen wir, daß. es dem jüdischen Verein, der gegen Provinzklnbs besonders gut abschnitt, gelingen wird, einen knappen Sieg zu erzielen. Die tüchtige Beamtemnannschäst der Hasmonea unter-, nimmt einen Ausflug nach Jnzersdorf. Der Erste Jnzersdorfer Arb. S. C.. ist Meister der Provinzschutzgruppe Süd und erlitt in dieser Saison noch keine einzige Niederlage. Vergangenen Sonntag wurde der spielstarke S. C. Wieden (zweite Klasse) 2:0 besiegt. Die Beamten werden sich' anstrengen - müsien, ein ehrenvolles Resultat zu erzielen. Ari tritt auf dem Viktoria 21-Platz «gegen Hochstädt. .an.. Wir rechnen mit einem knappen Erfolg des jüdischen Vereins. Achduth dürste inorgen um' 2 Uhr auf dein Bewegung 20- Platz im Treffen gegen Nordwestbahn einer Niederlage kaumentgehen. Vor; einer schweren Aufgabe steht auch der S. C.. Achrm, der morgen um 2 Uhr'auf dem Mmannsdorfer-Platz gegen Altmannsdorf antritt. Die Haköah-Jgm., von der man bisher herzlich wenig gehört hat, spielt morgen um 10 Uhr auf eigenem Platz gegen Gersthof Jgnl. Auf dem Gersthofer- Platz tragen die' Zweitklassigen. morgen um 6 Uhr ein Wohltätigkeitsspiel gegen die Auswahlmannschaft der vierten Klasse Nord aus. In letzterem Team spielen, einige Spieler des I. A. C. Schiedsrichter Bollag. Weiter tragen morgey noch folgende Vereine Frenndschaftsfpiele aus: Rennweg—Nordstern' 12 (Rennweger-Platz). Arnold, Lricket—Bewegung 20 (Bewegung 20-P!atz) ' Reßter. Wr. Sportfr'eMde—Mauer (Mckuer-Platz). Red Star—Lang-Enzersdorf (Lang-Enzersdvrfer-Platz) Franz 1, N. A. C.—Klosterneuburgs (Klosterneubnrger-Platz) Kratzl, Donarrstadt—Josefstadt (Wr.-Neustadt), Sturm 1914—Kornenburg (Korneuburger-Platz) Linzmeier^ Der Teplitzer FrrßhaKKLub in AotterdaM. Die Mannschaft des Teplitzer Fußballklubs.absolvierte, Dienstag in Rottevdam auf, 'der Durchreise. nach Südamerika ein Wettspiel gegen den an. ^Vetter Stelle der. Westliga stehenden Verein Feyenoord, das Ach schönem Kampfe mit 6:2 (1:2) für die Tschecho-Slowmen endete.. Die Torschützen für Teplitz waren: Haberstroh' 2, Kozeluh/ Sedlatschek und Schröder. Die Holländer waren den Gasten starke; schnelle und schußkräft-ige Gegner, welche erst nach hartenr, aber sehrfairem^ Kampf, im Miofpurtbezwungen wurden. Schiedsrichter Snapper (Amsterdam) vorzüglich. .Trotz Wochentages 12.000 Zuschauer,, die den Gästen lebhafte Ovationen bereiteten. Abends' wurde den Teplitzern zu Ehren ein' Bankett veranstaltet, dem u. a. der Legationsattache -der tschecho-slowakischen Gesandtschaft tm Haag, Dr. Jansa, ferner von bekannten Sportsleuten W. S. Boas, Pros. Snapper usw. Leiwohnten. Am Mittwoch, traten , .die Teplitzer an Bord des Lloyddampfers „Zeelandia" die Fahrt nach Argentinien^ an. Schiedsrichterbeseßungen. Mittwoch den 12. d.: Sportchch—W.. A. F. (Meisl); Donnerstag den 13. d.: Wacker—- . Hakoah (Retschury); Soutag den 16. d.: Mmira—W. A. F. (Gernhardt). Ä . - : ' .. Die ungarische Auswahlmannschaft tritt morgen in Stockholm gegen das schwedische Team an. Da3 Spiel wird von dem auch bei uns bekannten englischen Schiedsrichter Howeroft geleitet. Schiedsrichter Retschury, der in Bochum, den Länderkampf . Deutschland—Ungarn (0:0) leitete, ' wird in der gesamten deutschen Sportpresse durch das schmeichelhafteste Lob ausgezeichnet. Bamngartner Hakoah komb.—Baumgartner S. C. Jungmannsch. 1:1.! Das einzige Tor.'erzielte der Mittelstürmex Jaqrles. > ' Moriah—Fav. A. C. 1:0 (y:v) Moriah konnte gegen die Drittklassigen, die mit 7 Mann aus der ersten Garnitur an- ,träten, einen verdienten Sieg, erringen. Das einzige, Tor erzielte „Fritzl" 12 Minuten vor Schluß. Schiedsrichter Netterer (Hertha).' . Borochow Akademiker—B. F. C. 2 4: 3 (2:1). Die mit zahlreichen Ersatzleuten antretenden Akademiker konnten die spielstarke Reserve des B. F, C. sicher besiegen. Die besten Leute'der Sieger waren Posaner 2, Beck, Kern. Bei den Unterlegenen waren der Tormann Stark 2 sowie der Mittelstürmer gut, Die Tore erzielten Posaner 2 (2) und Beck (2). v . iiibifäe Sportklub Makkabaa ersucht auf didsem Wege die älteren' jüdischen Vereine, um, die lieber-. lassung alter Dressen. Max Baumgarten, 20. Bez., Karl Meißl- . straße 6, Tür 2. . Der S. C« Moriah hat seinen Sitz in das Cafe Piffl, 2. Bez., Franzensbrückenstraße 1, verlegt. Makkaböa sucht . Gechter' für alle - Terckine auffremden Plätzen. Erst- Urch zweitklassige Schülermällnschafben bevor- , zngt. M. Baumgckcten, 20. Bezi, Karl Meißlstraße 4, Tür 2. 8E*®3eW]PI, aTK HOHE W&fr^ Lin io 37 bi| Jeraof Fried |erntorea»8c," „Linia 86, bis Barawitzk»fas*e,-.dann l Stadtbalisbiation Heiligonsiadt, dann Schülwoe , Heute Samst0(g'uiiä morgsn Söimtftg, Beginn 5 UTir nachmittags 2. W, ft. F.-StocKerau : 3. japiil-F, A. C. > 4. Wr. S'poiftt-Ostmarl;' 5. Sieger aus 1 sesen 3 6. Sieger aus 2 gegen 4 i. Utiterlejefie aus 5 gegen 1. Sieger aas 5 gegen k tÜBB Die..VorvevkaufssteUen äsuAdls heute.Mittag geöffnet.,« y« ' HI .-t-a 'i ■i \ü ^904

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