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Wiener Morgenzeitung · 1922-06-24 · Heft 1220 (24.6.1922) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1220 (24.6.1922)
Date
1922-06-24
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Vf '' '**•'>* P« " ■, f t w M - »V ,*< *’ "'I1 1* ' , Seite 6 _ Wien, Samstag Renovierungen in Äen Stanlstheatern. Der Finanzausschuß des Nationalrates beriet gestern über die Durchführung baulicher Maßnahmen in den Bundcstheatern. Berichterstatter Heini bemerkte, daß der angesprochene Betrag von 150 Millionen Kronen mit Rücksicht, auf die seither eingetrctene Teuerung zur Durchführung des aufgestellten Programms nicht mehr ansreichen werde, Weiters bemängelt er es, daß in letzter Zeit für zwei neu inszenierte Stücke die Ausstattung aus dem A u s l a n d e bezogen wurde. Abgeordneter Seitz wies auf die hervorragenden Leistungen des heimischen Kunstgewerbes gerade auf diesem Gebiete hin. Dun« desminister Dr. Schneider erklärte, er werde seinen ganzes Einfluß aufbieten, um dem vonr Berichterstatter und dem Abgeordneten Seitz geäußerten Wunsche zum Durchbrltch zn verhelfen. „WaLensteirrs Lager" im Belvedere. „Die Jugend brauset, das Leben schäumt, frisch auf! eh' der Geist noch verduftet . . Diese Schlußworte von „Wallensteins Lager" geben ein^ prachtvolles Motto für eine Aufführung auf diesem herrlicherr Platz, den der Nachthimmel emdeckt. Leider war's eine arge Enttäuschung. Keine Spur von brausender. Jugend, schäumendem Leben, oder gar Gefft. Eine dürftige, hölzerne Aufmachung. Nicht einmal die vielen Tische waren da, um die sich das bunte Kriegervolk drängen soll. Wie müßte das auf dem weiten Plan durcheinanderwirbeln,, tanzend, saufend, würfelnd, raufend, bevor der Kapuziner seine unsterbliche Predigt hält, wie müßten die letzten Szenen mit dem schwellenden Gesang und dem maffierten bunten Soldatenvolk Auge und Ohr ergötzen! Es war alles dilettantisch zusarmnengeflickt. Das Rabarber wurde abkommandiert, wenn ein Landsknechtszug mit Pfeifern und Trommlern wie in einem Ballett in Schlangenwindungen dorüberzog und die zwei Reiter, als lebende Illustration des Sanges „Wohlauf, Kameraden, aufs Pferd, aufs Pferd!", waren zum Lachen. So mußte trotz.der prachtvollen Nacht und trotz trefflicher Einzelleistungen die Wirkung ausbleiben. *— Hoffentlich stehen künftige Freilichtaufführungen wieder auf der Höhe der „Sommernachtstraum"-Vorstellung. . O. A. Aus den Theatern. In der Volksoper geht heute „Die Jüdin" mit Frau Pfiffer-Lax in der Titelrolle in Szene. In dieser Aufführung beendet 'Kammersänger Rudolf Ritter als Boles^ar sein diesmaliges Gastspiel. Dirigent Dr. de Stermich. Beginn 7 Uhr. Im Johann Strauß-Theater gelangt bis einschließlich 6. Juli täglich die Heubergersche Operette „D e r Opernball" zur Aufführung. Im Lustspieltheater findet heute um halb 6 Uhr die erste Aufführung des von Dir. Emil Guttmann neu inszenierten Singspieles „D a s D r e i m ä d e r l h a u s" statt. Die Rolle des Franz Schubert singt Herr Kammersänger Artur Preuß. .In den Hauptrollen die Damen Therese Tautenhayn, Lollv Bürge, Mia Mitterwurzer und Herterich und die Herren Gustav Werner a. G., Georg Froszard a. G., Felix Dombrovsky a. G., Othmar Lukacz, Eoi Holm, Karl Epvly. Musikalischer Leiter Kapellmeister Otto Groß. Dekorationen Atelir Klement. Kostüme Lambert Hofer. Im Raimund-Theater, gelangt tgglich die Posse „Die Liebe geht um" von Robert Bodansky und Bruno Hardt-Warden, Musik von Robert Stolz, zur Darstellung. 'Die heutige und die morgige Aufführung steht unter der persönlichen Leitung des Komponisten. - Im Wiener Komödienhaus gelangt Samstag den 1. Juli um halb 8 Uhr die burleske Posse „Schummel macht alles":von Karl Marfeld Neumann, Musik von Edmund Eysler, zur Uraufführung. Für diese Premiere wurden Otto Glaser für die Titelrolle, Trude Traubert, Viktor Flemming und Hans Steiner für die Hauptrollen gewonnen. Spielplan des Operntheaters. Sonntag um halb 6 Uhr: „Die Walküre". Montag um halb 8 Uhr: „Carneval", „Josefs-Legende". Potiphars Weib — Frau Burgschauspielerin Lili Marberg a. G. Dienstag um 5 Uhr: „Tannhäuser". Mittwoch um halb 8 Uhr: „Carneval", „Josefs-Legende". Potiphars Weib — Frau Burgschauspielerin Lili Marberg a. G. Donnerstag um 7 Uhr: „Coppelia", „Me Prinzeffin von Tragant", „Die Puppenfee". Freitag um 7 Uhr (bei aufgehobenem Jahres- und Stammsitzabonnement, kein Kartenverkauf): „Coppelia", „Die Prinzessin von Tragant", „Die Puppensee". Spielpllan des Burgtheaters. Sonntag um 2 Uhr (außer dem Jahres und Stammsitzabonnement, kein Kartenverkauf): „Die Tragödie des Eumenes"; um 7 Uhr (zu erhöhten Preisen): „Und Pippä tanzt". Montag um 7 Uhr (bei aufgehobenem Jahres- und Stammsitzabonnement, lern Kartenverkauf): „Candida". Dienstag um 7 Uhr (zu erhöhten Preisen): „Das Märchen vom Wolf". Mittwoch upi 7 Uhr (zu erhöhten Preisen): „Torquato Tafso". Donnerstag um 2 Uhr (außer dem Jahres- und Stammsitzabonnement, kein Kartenverkauf): „Die versunkene Glocke"; 7 Uhr (zu erhöhten Preisen): „Der Dummkovf". Freitag um 7 Uhr (beschränkter Kartenverkauf, zu erhöhten Preisen): „Was ihr wollt". Spielplan der Volksoper. Sonntag um 7 Uhr: „Carmen". Escamillo — Herr Sigismondo Saleschi a. G. Montag um halb 8 Uhr: 1. Wiederholung: Heitere Kunst! „Franz Schubert" sv. Suppe). Lilli Marberg, Raoul Aslan, Otto Treßler vom Burgtheater als Gäste, Elsie Altmann a. G. und das Ballettkorps der Volksoper. Dienstag uyr 7 Uhr: „Aida". Amneris — Fr. Olga Bauer-Pilecka vom Operntheater a. G., Radames Herr Jean Mäjerski von der Großen Oper in Paris a. G. Mittwoch um halb 8 Uhr: „Die Boheme". Mimi — Fr. Kammersängerin Charlotte Brunner von der Staatsoper in München a. G. Donnerstag um halb 8 Uhr: Heitere Kunst! „Franz Schubert" (v. Suppe). Lilli Marberg, Raoul Aslan, Otto Treßler vom Burgtheater als .Gaste, .Elsie Allmann a. G. und das Ballettkorps der Bolksoper. Freitag um'halb 8 Uhr: „Tosea". Cavaradossi—Herr Jean Mäjerski von der Großen Oper in Paris a. G. Samstag um 7 Uhr (zum erstenmal): „Eine Nacht in Venedig" mit den Herren I. Guttmann, Fritz. Schönhoff und Franz Jentsch als Gästen. Gytie und Irrsinn. In der psychiatrischen Klinik zu Heidelberg ist eine.größere ^Sammlung tz o n k ü n st l t x iv;• : ' . . m' ■1 '“ V ■ ■ : j;; _ Wiener Morgenzeitung. schen Arbeiten der Irren züfammengestelli worden. Alfred Kn bin, der die Welt des Gespenstischen, Spukhaften und Krankhaften so meisterhaft ' darzustcllen weiß, hat diese Heidelberger Sammlung besichtigt und schreibt in dem von Paul Westheim herausgegebenen,,Kunstblatt": „Die Arbeiten berühren mich gewaltig stark durch ihre geheime Gesetzmäßigkeit Wir standen vor Wundern des Künstlergeistes, die aus Tiefen 'jenseits alles' Gedanklich-Ueberlegten heraufdämmern ut:b im Schaffen und Anschauen beglücken müssen." 'HS. M. Lilien: Das soeben erschienene Werk Briegers über Lilien bringt in 226 Illustrationen die besten Bilder des beliebten zionistischen Zeichners. Das glänzend ausgestattete Werk ist in der Buchhandlung R. Lowit (Dr. Präger), 1. Bez., Rotentnrm straße 22, zum Preise von 300 Mk. (nebst üblichen Zuschlag) erhältlich. Gerichtssaal. Spazierengehende und dringend rrot- Mendige Beamte. Die Donaudampffchiffahrtsgesellschaft beabsichtigte, ihr Haus am Volkswehrplatz im 2. Bezirk zur Unterbringung von Beamten zu verwenden, was die Kündigung der derzeitigen Privatparteien zur Folge hat. Einer der Gekündigten erhob die Einwendung nach dem Miete r sch u tz g e s e h. In der Verhandlung vor dem Bezirksgerichte Leopoldstadt begründete der Vertreter der klägerischen Gesellschaft Dr. Wolsgang Schmrdl den Eigenbedarf damit, daß die Verhältnisse nach dem Umsturz eine Aetlderung des Betriebes der Gesellschaft zur Folge hatten, sy daß jetzt der Betrieb inWien st arte r, auf der Strecke aber schwächer sei. So sei es gekommen, daß die Gesellschaft eine ganze Reihe von Beamten und Angestellten Hube, die außerhalb Wiens spazieren gehen, während in Wien selbst Beamten Mangel herrsche. Man müsse daher die auswärtigen Beamten nach Wien dirigieren und dazu seien Wohnungen zu schaffen. Andernfalls wäre der Schiffahrts betrieb in Frage g e st e l l t. Ter Geklagtenvertreter Dr. Otto Kilcher erwiderte, die Gesellschaft könne auf ihren drei' Bauplätzen Angestelltenhäuser bauen, woraus der Klage- Vertreter darauf verwies, daß das Hunderte von Millionen kosten würde. Das Bezirksgericht Leopoldstadt hob die Kündigung als rechts unwirksam auf und hob in der Begründung hervor, die klägerische Gesellschaft habe selbst angegeben, daß bereits etwa , 50 Angestellte abgebaut wurden und , noch weitere £5 abgebaut werden sollen, es sei daher bei einer solchen Beamtenzahl nicht abzusehen, wie hier durch vereinzelte Wohnungskündigungen geholfen werden sott. Die Gesellschaft sei groß genug, um auf den ihr gehörigen Gründen Neubauten aufzufÜhren. Bei dem Umfange und dem Vermögen der Gesellschaft sei ohneweiters anzunehmen, daß sie die Mittel dazu besitzt. Gewiß sei der Aufwand hierzu ein sehr großer/ es werde aber nichts anderes übrig bleiben, denn sobald die Mittel dazu da sind — und mit vorübergehenden Verlusten müsse eine solche Gesellschaft jederzeit rechnen — könne von dringendem Eigenbedarf nicht gesprochen werden. Gegen dieses Urteil hat die Gesellschaft die Berufung an das Zivillandesgericht ergriffen.. Die „Geisterseherin". Vor einem Schöffensenckt des Landesgerichtes 2 unter Vorsitz der Oberlandesgerichtsrates' Mal link hatte sich gestern die 36jährige Emilie N. wegen Ladendiebstahles zu verantworten. Die Angeklagte hat bereits wegen Ladendiebstahles einmal ein Jahr, ein zweites Mal acht Monate lang hinter Kerkermauern verbracht. Am 23. Jänner d. I. wurde bei dem bekannten Juwelier H o s s st ä d t'e r in der, Inneren Stadt eine Brillantbrosche im Werte von einer Viertelmillion Kronen gestohlen. Als Diebe kamen hier zwei Personen in Betracht, die zur kritischen Zeit im Juwelierladen eine Brosche kaufen wollten, jedoch unverrichteter Sache sich wieder entfernt hatten. Die Polizei stellte bald fest, daß eine der beiden mit der N. identisch ist, während der zweite, ihr Begleiter, nach der dem Verbrecheralbum entnommenen Photographie als der. berüchtigte Ladendieb, Einbrecher und Hochstapler Fritz W i m-.m e r erkannt wurde, der seit langem von verschiedenen Behörden gesucht wurde. Während es dem Wimmer gelang, sich den Nachforschungen zu entziehen, wurde die N. verhaftet. Sie war einige Wachen vorher schon in Untersuchungshaft gezogen worden, weil sie im Verdachte stand, an'einem Gepäckdiebstahl ihres Mannes teilgenommen zu haben. Nach Erlag einer Kaution voy ein er Million Kronen wurde sie jedoch wieder enthaftet. Wegen des Diebstahles bei Hofftädter hatte sie sich bereits einmal vor dem Schöffengericht zu verantworten. Sie führte damals in . der Verhandlung eine a u f r e g e n d e S z e n e auf, brüllte aus und schrie ununterbrochen, sie habe den Geist i h r e s B a t e r s. gesehen und finde keine Ruhe mehr. Der Vater habe sie v e r f l u ch t, weil sie ihr Gelübde gebrochen habe und ihrem Geliebten untreu geworden sei. Die Verhandlung mußte damals vertagt werden und; wurde gestern wieder ausgenommen, nachdem die Psychiater erklärt halten, die Angeklagte sei wohl eine hysterische Person, ihre angeblichen Geistererscheinungen beruhen jedoch aüf Simulation und auch, die drei Selbstmordversuche, die sie . gemacht, seien nur eine Komödie gewesen. Emilie N. erklärte auch, wie schon in der Voruntersuchung, sie sei am dem Broschediebstahl unschuldig und kenne den Herrn, mit dem sie damals bei Hvffstädter gewesen, überhaupt nicht. Er hübe sie. auf .der Straße angesprochen und. wollte ihr bei Hofftädter eine Brosche als Geschenk kaufen. Es kam jedoch nicht dazu.. Seither, 'habe sie jenen Herrn, der angeblich Attache ist, nicht mehr gesehen. Im Beweisverfahren wurde festgestellt, daß die Angeklagte am fraglichen Tage im C a^f e Habsbuxtz eine 24. Juni 1922 Nr. 1S20 Priflantbrosche verkauft habe. Das Gerichsvenirteilte Emilie % gu 15'Monatenlchwcren, durch hartes Lager verschärften'Kerker.' Nach der Urteilsverkündigung' zeigte sich die Angeklagte höchst aufgeregt und erklärte, nicht eine Stunde Arrest anziv nehmen. ,' ' . Volkswirt. Gestempelte Krone ---- —.03% Centimes. Auszahlung Wien ---- —.03% Centimes. In Zürich notierte ' '. die österreichische Kronr . . . —.03'/, (—.03'/, am 22. Juni) die österr. gestempelte Krone. —.03V« (—.03*/« ' am 22. Juni) die tschechische Krone .... 10.07*/* (10.06V« am 22. Juni) die Mark... . 1.60 ( 1.61 V, am 22. Juni) Agram . . . . 1.72V, ( 1.75 am 22. Juni- Sofia . . 3.50 ( 3.52 am 22. Juni- Budapest ..—.53 (—.54 am 22. Juni- Warschau ..—.11*/« (—.12 am 2 g. Juni) Versteifung der fremden Zahlnngrmittel. Die bereits am Mittwoch eingetretene Erholung der fremden Zahlungsmittel hat gestern weitere Fortschritte gemacht. Maßgebend hierfür waren die politischen Schwierigkeiten, die sich der Verwirklichung der Sanierungspläne entgegenstellen sowie Erwägungen darüber, daß die in Aussicht genommenen Erhöhungen den Steuern und der Preise für staatliche Leistungen (Eisenbahn, Post, Telegraph und Telephon usw.) die Gefahr neuerlicher Forderungswellen heraufveschwören, soferne ihr nicht durch wirMch drakonische Verminderung der Ausgaben vorgebeugt würde. Auch die starke Steigerung des B a n k Notenumlaufes hat einen ungünstigen Eindruck chervorgerufen, so daß die Spekulation daraus keine günstigen Schlüsse auf eine Besserung der Krone ziehen zu dürfen glaubte. Wie dies stets bei anziehenden Kursen der Fall ist, beeilten sich auch diesmal die. industriellen und kaufmännischen Kreise, ihren Bedarf zu decken, den sie zu Beginn der Woche, in der Hoffnung auf einen weiteren Rückgang der Valuten, zurückgestellt hatten. Auch der Rückgang der Krone auf den ausländischen Platzen trug zur Befestigung der Tendenz auf dem .Balutenmarkte bei. Die hohen Kurse behaupteten sich bis zum Schluffe unh zogen im offiziellen Verkehr noch mehr an. Rach- , stehend die amtlichen Notierungen: VerökkentlieliunZ cker vevisenrenlrale vom 23. sunt 1922. Vevioen (Zcbecks unck Ao§- 7ln^ Kurs v. 21. Juni Zahlungen) fuß Ge,d Ware 0cld Ware Amsterdam f. 1 holl. Gulden , 4'/, 6847.50 6852,50 5677.50 '5682.50 ' Agram 1 jug. Kronen .... 6 56.97 57.03 50.47 50.53 Belgrad l Dlnar ...... 6 227.88 228.12 201.88 202.12 Berlin 1 deutsche Reichsmark , 5 53.45 53.55 44.95 45.05 Brüssel 1 belgische Francs . . 4*1. 1454.50 1455.50 1234.50 1235.50 Budapest 1 ungarische Kronen . ß 18.17 18-23 15.57 15.63 Bukarest 1 Lei ."6 — Christianla 1 norweg. Kronen . 51/« 3049.— 3051.— 2649.— 2651.— Kopenhagen 1 dänische Kronor . 5 3923.75 3926.25 3298.75 3301.25 London 1 Pfund Sterling . . . 3‘/, 78.675 78.725 66.075 66.125 Madrid 1 Pesetas.. 5'/I 2798.75 2801.25 2323.75 2326.25 Mailand 1 Lire ....... 6 849.70 850.30 721.70 722.30 New York 1 Dollar...... 4V» 17.844 17.856 14.894 14.906 Paris 1 Francs. 5 1526.50 1527.50 1314.50 1315.50 Prag 1 tßchecho-slow. Kronen . 5 344.90 345.10 289.90 290.10 Sofia 1 Lewa 61/, 117.95 118.05 99.20 99.30 Stockholm 1 schwedischeKronor .• 5 4493.50 4501.80 3898.50 3901.50 Warschau 1 polnische Mark . . 7 4.05 4.09 3.42 3.46 Zürich 1 schweizerische Francs . 3'/, 3373.75 3376.25 2796.75 2801,25 Noten Amerikan. Noten v. 5 Dollar auiw. 17744.- 17756— 14794— 14806— „ * kleinere , . - Belgische Noten 100 Francs . 17644.- 17656— 1444.50 1445.50 1224.50 122&5Ö Bulgarische Noten zu 1000 Leva , 115.45 115.55 97.70 97.80 » »i» 100 , , „ „ kleinere. . , Dänische Noten 100 Kroner , . 3888.75 3891.25 3278.75 328L25 Deutsche Noten zu 1000 Mark. . 53.70 53.80 » » 100 ... „ , kleinere. . . . Engl. Noten von 5 Livrest. aufw. —— 65975— 6602JL— „ . , kleinere . Französische Noten 100 Francs . 1523.50 1524.50 1309.50 1310.50 Holländische Noten 100 Gulden . 6822.50 6827.50 5657*50 5662.50 Italienische Noten v. 100,Lire aufw. 844.70 845.30 721.70 722.30 „ » kleinere . . . lugosl, Noten ungest. zu 1000 Dinar. 227.68 227.92 2Öi.'ä 20L92 .... 100 0 » » » kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . 3049.- 3051_ 2639— 2644— Polnische Noten v. 500 Mark aufw. 4.01 4.05 3.38, 3.42 » „ kleinere .... RumänischeNoten zu 1000 u. 500Lei 114.44 144.56 96^69 964)1 » kleinere . . . 111.94 112.06 Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rudel a » a a 100 „ ♦= , —— —— » » » kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs 4458.50 4461.50 3878.50 3881.50 3353*75 3356*25 2798.75 2801.25 Spanische Noten 100 Pesetas . , Tschecho-slow. Not. v. 1000 aufw. 2298.75 2301.25 344.90 345.10 , „ kleinere . . Ungar. Noten (neue Ern.) zu 1000 Kr, B zu 10.000 Kr. . . . —,_ 18,32 1BI38 16.695 15.755 kleinere ..... —— ■ —— Wiener Börse. Feste Tendenz. Der Effektenmarkt stand gestern vollständig unter dem Eindrücke der neuerlichen Anfwärtsvewegnng der fremden Zahlungsmittel, so -atz sowohl die valutarischen wie auch die übrigen Effektengattungen um diele Tausende von Krone» höher eröffneten. Die leichte Versorgung, Decküngen der Kontermine, die Vermehrung des Banknotenum'' laufes sowie die Schwierigkeiten, aus die die BerwirNichüng des Finanzplanes stötzt, haben znr Befestigung der Tendenz wesentlich beigetragen, die während des ganzen Verkehrs anhiett. Das Hauptgeschäft konzentrierte sich in S t a a t s« bahn werten, die von Meldungen über einen günstige« Stand der Pariser Verhandlungen profitierten, ferner in Südbahnprioritäten und KrnPP.-Aktien. Nach Erledigung der ersten Kaufe wurde das Geschäft zwar ruhiger, doch haben sich die Kurse nahezu auf dem höchW i % m

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