Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1201 (4.6.1922)
- Date
- 1922-06-04
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Wien- /Sonntag Nr. 1201 jiairii! Die große Bibliothek David OppcnheünZ (1664 bis, 1736), des durch feind Gelehrsamkeit aber vielleicht noch mehr durch seinen mit leidenschaftlicher Liebe betriebenen Sammlereifer berühmt gewordenen Prager Oberrabbiners, hat Schick- . ■feile erfahren, die das habent sua fata libelli in der merkwürdigsten Weise illustrieren. Die Sammlerleidenschaft Oppenheims .bezog sich ausschließlich auf Orientalia und namentlich Hebraica. ' Der. selbst mit Glücksgütern gesegnete Abkömmling eiper seit Generationen schon reichen und angosehMen Families konnte sich nicht nur — wie David, Kaufmann in seiner Siüdie über Samson Wertheimer bemerkt ’ „als, Fürst im Wohltun und als. Mäzen ohne Gleichen" bewähren, sondern auch reichlich seiner ,edlen Sammlerpassion frühnen», durch die ev zugleich auch der.Wissenschaft des Judenrums einen hohen-Dienst leistete. David Oppenheim hatte von Haus aus.schon eine große,, ungemein wertvolle Bibliothek geerbt/ die er unablässig zu bereichern in der Lage war, dennwer tem seltenes hebräisches Buch oder ein wertvolles Manuskript zu Verkaufen hatte, wandte sich an den Oberrabbiner, der Preise wie ein Grandseigneur bezahlte. Auch seine Liebe zum Büchersammeln war ein Familienerbc. Der Onkel des LandrabbinerS »Samuel Oppenheim, y der als genialer Finanzmann die wichtigsten finanziellen Staatsoperativnen durchgeführt hätte, stand in guten Beziehungen zum Prinzen' Eugen von Savoyen, der die Tüchtigkeit und Pertrguenswürhigkert des Hoffaktors schätzte. Der geniale Feldherr; der immer Geld brauchte, Wußte, daß er den Finanzmänn durch nichts in so gute Stimmung" versetzen könnte, als wenn er ihm, in Aussicht stellte, er würde ihm seltene Bücher und Handschriften als eroberte Beute von seinen siegreichen Feldzügen heimbringen. (Ludwig August Frankl hat einmal sehr witzig bemerkt, daß er nicht glaube, daß die Finanzmänner unserer Zeit bei Abschließung von Änlehen sich von derlei wissen- „ schriftlichen Prämien verlocken ließen.) Als einer der größten Gelehrten in Orientalicis einst — es war dies anfangs des > vorigen Jahrhunderts >- bei einem Besuche der k. k. Hof-' bibliothek in Wien. seiner Verwunderung über die geringe Anzahl hier vorhandener hebräischer Werke Ausdruck gab, erhielt er die Auskunft, die Hysbibliothek würde in diesem Fache . sicherlich ganz anders ausgestattet sein, wenn Prinz Eugen die von ihm heimgebrachten Bücher und Manuskripte nicht dem Hoffaktor Samuel Oppenheim zugewendet hätte. V Die hebräische Bibliothek David Oppenheims, die wicht/igsie, die bis dahin jemals gesammelt worden war, sollte aber nach dem Tode des Besitzers verkauft werden. Allerlei mißliche Umstände halten die Familie Oppenheim -in' die traurige Notwendigkeit versetzt, da,s teure Vermächtnis Fremden zum Verkaufe anzubieten. Sie konnte sich nicht das Testament des berühmten Uebersetzers Juda Jbn Ti'bon znd Richtschnur' nehmen, der seinem Sohne den Wunsch hinMlassen hatte.: ^-„Die, Bücher sollen deine Freunde, die Schränke derselben dein.Garten-fein. In dem Büchergarten sollst du weilen, dort Rosen pflücken und Früchte sammeln." ,'!., l.ilisnga3ss 2 (Zugang- SMgsrstras§e) Herrenwäsche feinsten Stils fertig und nach Mass . bereits eröffnet! Aber weder die jüdischen Gemeinden, noch die deutschen Uni-, vcrsitäten fanden; sich bereit, die Bibliothek anzukaufen und auch die, Versuche, reiche Mäzene für dieselbe zu interessieren, m'ßlangen. , Es begann nun für die Bibliothek eine geradezu abenteuerliche, fast ein . ganzes Jahrhundert uckfassende Zeit', der Wanderung, über die im Jahre 1844f der gelehrte Le brecht ein reiches Material (dem'wir im nachstehenden züm Teil folgen) gesammelt und veröffentlicht hat. Diese' Wanderung wurde nur . zeitweise durch Prozesse, Verpfändung, Konfiskation nsw. unterbrochen und endete .schließlich mit der betrübenden Verschleuderung , nach dem Ausland. Es war schon' ein Kuriosum sondergleichen, daß der Landesrabbiners als er zum Ober-, rabbiner von Prag erwählt wurde, nicht die Erlaubnis erhielt, seine Bibliothek in seinem Wohnorte aufzustellen, da die — damals wohl etwas allzu, ängstliche Zensur Bedenken über den Inhalt der seltenen Manustripte nicht unterdrücken konnte. Den Bücherfreund hinderte dies auch in Prag nicht, seine Bibliothek, für die er in Hannover ein Asyl gesucht hatte, fortwährend durch Ankäufe in Italien itnb der Türkei zu be-; reichern. Ms eine wohl beispiellose Seltenheit muß'auch der Katalog, bezeichnet werden, den Oppenheim im Jahre 1711 drücken ließ und der ganzals das Gegenteil aller bisher bekannt gewordenen Kataloge gelten darf: er enthielt nämlich das Verzeichnis von Büchern und seltenen Ausgaben, die- Oppenheim — nicht besaß und vielmehr zu kaufen wünschte. Dieses Verzeichnis, gibt auch der berühmte Wolf zum ersten/Bande seiner Bibliothekä Hebraica. Es ist vielleicht verzeihlich, daß ein späterer Fortsetzer dieses grandiosen Werkes in seiner Nova Bibl. Hebr. in den Irrtum; verfiel, den Katalog der von Oppenheim gesuchten Bücher für den Katalog se.iner Bibliothek zu halten. - Die Bibliothek blieb nach dem Tode ihres Sammlers zunächst einige Zeit in Hannover. Von ihren weiteren Schicksalen erfährt man erst einiges im Jahre 1782, in welchem ein vollständiger Katalog erschien, aus dem man zugleich ersah, daß' die Bibliothek sich jetzt in Hamburg, und zwar, im Besitz des I. S. B. S a l o m o n befand, der sie zum Verkauf ausbot. Der- Sohn Oppenheims hatte sie nach dem Tode seines Vaters an einen Bürgermeister von Hamburg verpfändet, von dem sie offenbar wieder weiMvexkänst.. ,-jpor^N, -war. - Der - berühmte Orientalist I. D. M i ch a e l i's ergebt sich gelegentlich der -Besprechung dieses Kataloges in schwärmerischen Worten über die Bedeutung und den Wert dieser Sammlung für die Wissenschaft und gibt'der Hoffnung Ansdruck, dieselbe werde Käufer finden. Entweder unter den „.reichen Söhnen Abrahams" die aus idealen Gründen sie in eine öffentliche Bibliothek umwandelst wür- : den/ oder — unter Königen und Fürsten, „aus, Patriotismus ' für die Wissenschaften". Michaelis irrte sich. Weder ' reiche Juden, noch deutsche Fürsten konnten sich zu dieser im Inter- , esse der. Wissenschaft wünschenswerten Aktion entschließen. Der äußerliche Wert der Bibliothek wurde damals schon von Kennern hoch bemessen. Moses Mendelssohn gab in einer ' schriftlichen Erklärung an, die Bibliothek dürfte 50.000 bis 60.0001 Thalcr wert sein, zwar fügte er-in seiner Vorsichtigen, bescheidenen Meise hinzu, „könne er den äußeren Wert gär, nicht schätzen, aber es' müßten sich Männer finden, die obige Summe dafür zahlten". Arme Gelehrte wären wohl geneigt,, solche Summen für Biblioheken zu zahlen, wenn sie —7 reich wären. Aber wiegesagt: die Käufer fanden sich nicht. Der Herzog von Württemberg hatte von der Bibliothek gehört und inter- - essierte sich für dieselbe. Er scheute ^guch nicht, ihretwegen'eine ,, Reise nach Hamburg, zu machen, besichtigte sie sehr g^nau, ließ ' sich über einzelne Seltenheiten eingehend informieren und bot schließlich 15.000 Gülden (3000 Dukaten). Aber nächst diesem zu geringen Preis war noch ein zweites Hindernis: der Eigentümer war in einen Prozeß verwickelt und war durch ein Dekret des Magistrats Verhalten, mit der Veräußerung bis zur Austragung der Angelegenheit zu'warten. Der Herzog kam noch ein zweites Mal wegen der Bibliothek nach Hamburg, bot diesmal 18.000 Gulden und wünschte, „daß nur das Zimmer versiegelt würde, welches aber nicht geschehen konnte." . Der gelehrte Tychsen hätte früher auch schon den Herzog von Mecklenburg für den Ankauf der Bibliothek begeistern wollen'. Er schilderte dieselbe 1782 in einem Briefe mit geradezu'enthusiastischen Worten: „...Es sind über tausend alte hebräische Handschriften in dieser Bibliothek, die keine der größten christlichen Biblotheken besitzt.- Wenn doch' Serenissimus eine Vollmacht gäbe, die Sammlung zu erhandeln, welche ihren, höchsten Namen und den Ort, wo dieser Schütz äüfbewährt würde, unglaublich berühmt machen würde.. r Glücklich ist die Uni« ' versität, der diese Sammlung zuteil wird. Denn sie kann dadurch alle Bibliotheken in der Welt verdunkeln und ihren Namen unsterblich machen." Aber/alle Anpreisungen des Gelehrten,-blieben erfolglos. So viel von dem Schicksal der Bibliothek bis 1786. Der Herzog von Württemberg vergaß sie bei dem sich zusammen-, ziehenden politischen Gewölk und den nachfolgenden Stürmen der Revolution und andere Leute dachten in diesen aufgeregten Zeiten auch nicht an sie. Man -hörte nur hie und da, daß in Hamburg viele Kisten voll unschätzbarer hebräischer Werke und Manustripte verpfändet liegen.'.Wäre die Bibliothek aufgestellt'gewesen, hätten sie die Franzosen wühl nach Paris geschleppt. So blieb sie ruhig in Kisten verpackt in Hamburg liegen. 1819 ffömt wir wieder von! den verpackten Bücherschätzen. Aus einem Briefwechsel zwischen dem Professor A. T. Hartmann — der sich für die Sache sehr'interessieitte''-^ rstit dem Hamburger Bibliothekar Ebeling erfährt man, öafj'bie; Miete für die Zimmer, in der W, Bücher' außbeÄLchrt'-shid,- den,Kuratoren schon unerträglich.erscheint und' sie dem Himmel, engl. Stoffe, Herren- und Damenwäsche/ Leinen- und Strickwaren, alles erstk assig und billigst bei Toleplion Eh gros. En detail *SSF Im „Teinps" finden wir die folgende allgemein ' . verständliche Studie von Dr. Francois Helme über den Stand der Krebsforschung. Seit dem Kriege wird in ärztlichen Kreisen eine Zunahme der Krebsfälle beobachtet, wobei die bösartigen Geschwülste nicht,- wie es früher der Fall war, bloß das schwache Gewebe alter Leute, sondern sehr oft schon das frische Fleisch junger Leute angreifen und verwüsten. Man hat in ganz Europa die Erfahrung gemacht, daß mit.dem Znnchmen der Leiden, der Not, der Ze'fftörnngen, die der Krieg überall entfacht hat, die Krebsfälle sich geradezu verdoppelt haben. Diese Tatsache spricht stark für - die Richtigkeit der Behauptung so mancher Krebsspezialisten, daß diesem entsetzlichen> Leiden fast immer eine große seelische Erschütterung zugrunde liegt. ' N Glücklicherweise bringt > die Heftigkeit des Angriffes, auch-in der Therapie eine kräftigere und in ihren Methoden fortschreitende Verteidigung mit sich, und gerade in der Bekämpfung des Krebses erreicht die Technik des Chirurgen ihren Höhepunkt. Die Arbeit und die Handgriffe des Chirurgen sind fein und sicher genug, um die wiederholte Neberwucherung einer rechtzeitig operierten Geschwulst zu verhindern. Die.Gefahr liegt sehr häufig darin, daß die anfangs gar nicht schinerzhafte Geschwulst die Aufmerksamkeit des Kranken sticht auf sich -zieht und unbemerkt bleibt. Um solche Falle zu verhüten, leisten in vielen Ländern Europas besondere Gesellschaften zur Bekämpfung des Krebses (besonders in Deutschland und in England) segensreiche und auskläreude Arbeit: Neben der chirurgischen Therapie gibt es noch eine' Reihe moderner und ultramodevner Methoden, die noch lauge nicht ihr letztes Wort gesprochen haben und in deren Rahmen diä Verwendung des R a d i ums eine wichtige Rolle spielt. Gerade in der lebten Zeit ist es den Mitarbeitern der Frau C n,r i e in Paris gelungen, den alten Krehs von stärkest Rauchern chirurgisch zu behandeln und durch rechtzeitige Behandlung eine Heilung ohne Blutvergießen flu erzielen. Das bestelltet schon einen großen Fortschritt. ,; ' '! Was die L-Strahlen' betriffst kann gesagt werden, daß sie, wellst sie auch niU immer die Heilung bringen, doch das Tempo der Entwicklung der Krankheit hemmen und jedenfalls ihre schmerzlichen Erscheinungen lindern. Die radiothermo-therapeuüsche Methode und die Bestrahlungsmetho.de, des feinen Forschungen" zum Opfer gefallenen Arztes Keating-Heart,.seien hier erwähnt. ‘ . Aber auch wenn diese Methoden nicht angewendet werden könnten, braucht der Kranke nicht zu verzagen. In solchen Fällen kann die- Scharfsinnigkeit und Hingebung des Arztes gegen die Krankheit, mit Erfolg ankämpfen. Man darf es nie anßbr acht lassen, daß sich gegen den Krebs beinähä alle Medikamente eine Zeitlang' als wirksam erweisen. Diesichentwickelnden Zellen der Geschwulst sind derart gebrechlich, daß sie durch so mcinche Substanz in ihrem Wachstum gehemmt werden können. Chinin- oder Mägnesiumsalze, .reine Kieselerde, Arsenverbindüngen, organische' und Pflanzenextrakte sind alles Hindernisse für die Entwicklung der verwünschten Zellen. Die Wirksamkeit kann aber nicht von Dauer sein. Die Natur hat für alle Lebensäußerungen ihre Hauptgrnndlinien gezogen, deren Aenderungen sie in keinem Falle duldet. Ob es sich um.eine Arznei, um eine Mikrobe oder um einen chemischen Körper handelt, derOrganismus, der jedweder fremdenEinmischung feindlich gesinnt ist, weist den Eindringling sofort ab. Zn diesem Zwecke schafft er ist unseren Körpersästen besondere Lösemittel, sogenannte G e g e n k ö r p e r, die sich einer Pedell Substanz gegenüber, merkwürdig — wir sagen spezifisch — verhalten. - Es folgt daraus, daß auf die Dauer jedes Heilverfahren seine Wirksamkeit verliert; so ist es auch beim Krebs: der Organismus, -dieser..> extreme Fremdenseind, kämpft gegen das Medikament, das ihm vielleicht die Rettung bringt, mit einer Wucht,' als hätte er sich gegen das ärgste Gift zu wehren: Deshalbwerden die besten Waffen stumpf, darum müssen sie, will man einen, dauernden Erfolg erzielenoft gewechselt werden. Da bedarf es der ganzen Scharfsinnigkeit mnd Hingebung des Therapeuten. lieber die Ursache des Kerbses ist bisher nur sehr wenig bekannt. Man hat die Technik der Färbung, der Mikrobens-uliuren, des mikroskopischen Bersahrens entwickelt und vervollkomnet, oüne zu einest nennenswerten Resultat zu gelangen. Die Entdeckung der inneren Sekretibnsdrüsen muß auch auf - diesen Gebiete Von noch unberechenbaren Folgen sein. Der Krebs ist die. Folge einer abnormalen Vermehrung der Zellen, die, stattsich bis zur Reife zi: entwickeln, im embryonären -Zustande f verbleiben. Diese kleinen anarchistischen Organismen arbeiten nur für sich. Sich bis zur Unendlichkeit zu vermehren, ist ihr einziger Grundsatz. Sie führen-ein-wahres Parasitenleben,, verschlingen alle umgebenden Gewebe, unr schließlich unter den Trümmern, die sie selbst angehäuft haben, auch selbst zugrunde zu gehen. - Doch gerade gewisse innere Sekretionsdrüsen, wie unter anderem die Schilddrüse, die. Nasenschleimhautdrüsen, der Thymus und die Zwischendrüsen der Geschlechtsorgane, haben offenbar auf die Entwicklung der Gewebe und Zellen einen Einfluß. Man hat sich daher die Fraae gestellt, ob die. lmregelmäßige Vergrößerung bösarüger Geschwülste nicht eine Folge von Uebermaß an Sekretion oder von ihrem Ausbleiben aus den Drüsen sei, die die Bildung der Lebewesen „kontrollieren". Der Krebs scheint tatsächlich ein Leiden der Gewebe zu sein. Als Beweis dafür gilt die Tatsache, daß alle chronischen Irritationen, Reizungen, welcher Art immer, ihn herbeirnfei: /können. Einmal ist es-ein Magenleiden. Darmleiden, Leberkrankheit, Leiden der Bauchspeicheldrüse, ein andersmal eine einfache Seelenerschütterung; es gibt keinen Krebs ohne vorherige Reizung, was die alten Kliniker schon sehr gut gewußt haben. Ferner läßt sich der Krebs nicht einimpfen, wiemudere Krankheiten, die sich durch Mikrobett sortpflanzen. Wie Versuche zeigten, greift er beim'Tiere nur durch Pfropfen (Transpläntation) an ttitb bildet sodann einen wahren Steckling. ' Doch, muß diese Umpflattznng bei biologisch nahe verwandtetr Subjekten Vvrgenotnmen werden; hat sich doch sogar der Fall ergeben, daß in Berlin gezogene und nach Paris gesandte Probemäuse, sich gegen das Krebspsropfen der Pariser Mäuseunenrpfmdlich zeigten. Man erfährt schließlich, und das ist von höchstem Interesse, daß solche Pfropfen in Versnchsläboratorien durch Einwirkung kleiner Dosen vom Extrakte der Schilddrüse zur-Entwicklung oder zum Verschwinden gebracht Werden konntest. Dgraus wurde die Lehre abgeleitet, daß der Krebs eine