Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1200 (3.6.1922)
- Date
- 1922-06-03
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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V\#:" «öle. 8 vsm, Tümsm-; . ' ^, . - /r *31 «TU Nld^tzdttzd.N,Ntz ’** pr,jf Von den Baukeuwerten fliegen Ländcrbank uiic 1006 K.' und Zivnostenska banka um 6500 K. I Im Schranken erhöhten sich Adria nur 16.P00 K.,.ADsig- , Teplitzer um 10.000 K„ Buschtiehrader lit. A nm 90W K., . Itt. B nm 10.000 K., Dampfschiff um 33.000 K., Nordbahn nm 70.000 K., Navigazidne nm 26.000 K., ferner wiesen Banwerte und die Aktien der Brauereien Steigerungen auf. Aussig- Tcplitzer gewannen 9600 K., Brosche Spiritus 15.000 K., Dynamit Nobel 40.000 K.,' Koliner Spiritus und Berg und Hütten je 20.000 K., Poldihütte 16.000 K., Prager Eisen 28.000 Kronen, Oberung. Hütten 16.000 K., Rossitzer Bergbau 17.600 Kronen, Westböhmen 15.000 K., Nesselsdorfer 42.000 K., Ringhofft 11.000 K., Karpathen-Petroleum 26.000 K., Cosmanos Exoten notierten: Blcckmann 13.700 K. bis 13.960'K., und Türkenlose 20.000 M Lediglich Jungbunzlauer Spiritus wurden um 15.000 K., Brüxer Kohlen Um 3000 K. und die Aktien der vsterr. Eisenbahn-Verkehr um 3000 K. billiger ab-; gegeben. — Auf dem Rentenmarkte büßte die österr. Goldrente 60 Punkte ein, wogegen üngar. Goldrente 600 Punkte und ungar. Kronenrentc 700 Punkte höher wären. — Von den. Exoten notirten: Bleckmann 13.700 K. bis 13.950 K., Chemosan 2150 bis 2350 K., Eos 500 bis 690 K., Odelga 19.600 bis 20.600 K., Steirische Kohle 3000 bis 3100 K., Steirische Magnesit 15.450 bis 17.200 und Vaterländische Bau 3000 bis 3100 K. ' ' Wiener Warenbörse. (Eigenbericht der. „Wiener Morgenzeitung".) An der gestrigen W a r e n b ö r s e aad es trotz der Nähe der Feiertage stattliches Ausgebot in Ehemikalien und es bestand auch Interesse sür noch so manche Gattungen von Chemikalien. Gesucht waren: Aniichlor perlsormig, Kupfervitriol. Weinsteinsaure Paraffin, Essigsäure. Kriskallsoda und Weinsieinpräporaie. Ausgeboten wurden: Aetznalron 158/30 zu 9k0 K. Wien, Alaun iv Stücken zu 15 M. transit Passau, Bleiglätte Bleiberger zu 1150 K. rollend Wien. Salpetersäure 36° zu 550 K. Wien. Bleiweih Hamburger zu "900 K. Wien, Borax kristallisiert 45. M. transit Wien, Chromalaun zu 1500 K. ad Wien, Glouberialz knswllisiert zu 95 K. inklusive Faß, Karz französisch W. W. zu 0.96 Franken Wien, inländisches dunkel Marke F zu 620 K. ab Wien, Knocl enleim Rannersdvrfer zu 2360 K.', Kupfervitriol 98/99 zu 1400 K.. . Nalrü mdilulsit zu L6 M. ob Wien, Parasim 30/32 zu 1200 K., Quecksilber zu 17.000 K., Salmiakgeist 0 910 zu 515 K. transit Wien. Salzsäure 20/22 technisch rein zu 170.K. Wien, Sctweselncrrium 60/62 zu. 3) K. ab. Wien, Soda Ammoniak.96/98 zu 220 K>. Soda Bicarb. 6 zu 420 K. ab Wen inklusive Sack. Soda kristallisiert zu 140 K. ab Niederösleneichischer Station inklusive Sack, Terpentinöl W'ener-Neustadt zu 4200 K. Wien. Earnaubawacks zu l ly M. transit Wien. 'Montanwachs' zu 22 M. jransit Wien» Weinsteinsäure zu 6500 K. Wien. Abgeschlossen wurde-: Chlorkalk (1 Waggon) zu 325 K. pro Kilogramm transit, Chromkali zu 2850 K. transit Wien, Esstgsi me S0% technisch zu 420 K., Soda Bicarb. M. 8. B. zu 520 K. PoMpejanisches rot zu 210 K. iransit Wien, Nigrosin kristallisiert , wasserlöslich zu 200 M. Bon Oe len und F e i t e n wurden ausgeboien: Speiseöl zu 28.50 K., Sesamöl 1. Pressung zu holl. fl. 0.64 und Schweineselt / (pure lard) zu 3tt10 Dollar. Interesse war sür sap. Elain und sür inländisches Margarine (Marke Adler) vorhan.den. Zum Abschlüsse gelangte: Aicmusöl I. Pressung zu holl. fl. 0.64. " N 8 h r-, Lebensmittel und Kolonialwaren Hallen maßigcs Ausgebot bei fester Tendenz. Erhältlich waren Kaffee zu letzten Preisen, Tee Pecco orange zu 9400 K. Kakao-Puloer la holländisch zu 3500 K. Gewür.,e : Cassia lignea zu 4500 K., Kümmel zu 2800 K., Pfeffer Singapore zu 3300 K. Aeis Burma 11 neuer Ernte zu 880 K., > Kristaltzuckei. zu' 1460 K. ab Wim inklusive Sack, Würfel zu 1660 K. ab Wien inklusive Kisten, ferner wurd.m bosnische Pflaumen, Zitronen und Himbeersaft offeriert. H ä u t e. Es notierten: Kalbfelle 18000 K. pro Stück. Rmdshäute 1750 bis 1800 K. pro Kilogramm, Rohhäute 25.000 K. pro Stück, Schaffelle, 3800 K. pro Stück, Schafblöhen 5200 K., Kitzfelle .2400 K., Ziegenfelle 6000 K. pro Stück. . . . ... Oeffentliche Berkäuse finden statt am 6. d., Vrl Uhr naDmiltogs, Carbonpapier, am 9. d., '/,1 Ilhr nachmiltags, Eifenvilriol, und am 16. d., >/,1 Uhr nachmitiags, Dextrin. 1 Präger Börse. Prag, 2. Juni. Der bedeutende Unterschied, der in den netzten Tagen zwischen der hiesigen und der Wiener Parität herrschte, wurde erst durch den heutigen Ausstieg bei dem behaupteten Kurse. der österreichischen Krone zum Teil ausgeglichen. Eine ausgiebige - Befestigung stellte sich besonders in Jndüstriewerten ein, von denen einige schon lange nicht dagewesene Kurse erreichten. Ein sehr lebhaftes Geschäft entwickelte sich in der Kulisse in- Skoda-Aktien, die um 16 K. höher eröffneten und nach einerzunmerklichen Abschwächung zum Schluß den Kurs von 500 erreichten, nachbörslich sogar bis 506 gehandelt wurden. Anlagewerte hatten einenruhigen Verlauf. - Von Staatspapieren ' schwächte sich Prämienanleihe mäßig ab, sonst herrschte Nachfrage vor. Türkenlose weisen einen weiteren Sprung von 28 K. nach oben auf. Auf dem Industrie-Aktienmarkt befestigen sich in erster Linie Eisenwerte, wo namentlich. Alpine 50, .Prager Eisen'40, Oesterr. Berg- und Hütten 35 und Poldi-Aktien 13 K. gewannen. Ferner lagen Ringhoffer-, Böhm. Zucker-, Koliner Spiritus-, Königsyofer- und Jnwald-Aktien höher. Böhm.-Mähr. Papiere waren wieder vergeblich gefragt. Auch Kohlenunternehmungen erhöben, sjch. Der Exotenmarkt eröffnete ruhig, ein größeres Geschäft entwickelte sich erst, als die Wiener Notierungen bekannt wurden. Die Scylüßtendenz war fest. Westdevisen haben sich insgesamt leicht abaeschwächt. Im freien Verkehr zeigte sich eine allgemeine Befestigung. Budapester Börse. Budapest, 2. Juni. Die'heutige Börse eröffnete sehr lebhaft,, nachdem viele'im Hinblick auf die hevotstehenden drei Börsenfeiertage ihre Kaufaufträge erledigt hatten.' Es' wurden viele Käufe als Käpitalsanlage getätigt. Der Schwerpunkt des Interesses lag im Schranken, wo die schweren Jnduftriepapiere besonders.gesucht waren. Die Kulisse war nicht so lebhaft wie sonst, doch waren die 5tprse im Verhältnis zur Eröffnung fest geblieben, obwohl nur .in den führenden Papieren, wie Salgo- und Rima-Aktien, der Verkehr nennenswert war.'Die übrigen Effekten lagen vernachlässigt, doch waren auch in diesen einige Kursgewinne zu verzeichnen. Der Eisenmarkt zeigte gleichfalls eine aufsteiaende Richtung, und Mit Ausnahme von Schlick- Aktien, die- 30' Kj verlöten, Wattn alle Werte gesucht. Muf-dem Mühlenmatkt war das'. Interesse'; wieder lebhafter geworden. Müylenwerte wurden zu-steigenden Kursen gehandelt, da . die Käufer überwiegend waren. Der Kohlen- und Spezialmarkt war gleichfalls ssst,' Äuf dem .Valuten- und Devisenmarkt-war die Stnnmung schtyan^eM./ 'Dollars lagen 'bei Eröffnung schwach, befestigten sich'iedoch Däter auf. Berliner Nachrichteil. Deutsche Mark lagen zu Beginn,flau,. zogen aber dannim Kurse an. Sehr schwach tendierte' die österreichische Krone. Die Valuten der Nachfolgestaaten lagen alle, mit Ausnahme von Sokols, schwächer. Auf dem Devisenmarkt war in Berliner, Prager nnd Wiener Auszahlung einiges Geschäft. ' Berliner Börse' -Berlin, 2. Juni. Anfangs schien-es,.als. ob die Börse bereits im Zeichen, der Feiertage stünde. Der Verkehr setzte sowohl auf dem Aktienals auch auf dem gestern so belebten heimischen Rentenmarkt recht ruhig: ein. Immerhin war die i Grundstinnnnng für alle Werte als fest zu verzeichnen, bei durchschnittlichen Kursgewinnen von 20 bis 40 Prozent und vereinzelt auch 50 bis 75 Prozent. In einigen.Papieren waren, allerdings auch Kursnachlässe mäßigen Umfanges festzustellen. Später belebte sich das Geschäft namentlich auf dem Montanmarkt, wo oberschlesische Werte' mit Laurahütte- und Kattowitzer-Aktien an der Spitze mit Kursgewinnen von 200, beziehungsweise 100 Prozent ihre steigende Bewegung wieder äufnahmen und dadurch die Kursentwicklnng der Westdeutschen Montanwerte stark nach oben beeinflußten. Deutsche Kali- Aktien setzten ihre Kurssteigerung um weitere 100 Prozent fort. Heimische Rentenwerte' vermochten die starken Steigerungen nicht anfrechtzucrhalten und-stellten sich infolge stärkerer Realisationen mäßia niedriaer. Von ausländischen Rentenpapirren waren österreichische, türkische und unaarische Werte fest und mäßig höher. Die Devisenpreise befestigten 'sich nach vormittägiger Abschwächung später wieder. . Am 6. Juni findet weder. Devisen-, noch Npten-, noch Effektcnverkehr statt. . . Die Devisenkurse. , Zürich. 2. Juni. (Devisenkurse. — Mngeteilt von der Schweizerischen Krediianstaü.) - Berlitz . 1.95 (1.92). Holland 203.10 (203.25). Nriv-Norl 523 50 (522/50); London 23.33 (23.27). Paris 47.70 (47.65) Mailand' 27.25 (27.25), Brüssel 44.20 (44.20). Kopenhagen 114.40 (114.25), Stockholm 135.76 (135.50). Christiasiia 93.6« (94.2b). Madrh 82.70 (82.50), Buenos Aires 190.— (190.—) ' rag 10.12 (10.10), Budapest —.64 (—.64). Agram 1.86 (1.86> Sofia 3.97 (3.90). Warschau -.14 (—.14), Wien ©c| —:0475 (—.0475), Wien Ware —/—■ (—.—), Oesterr. gest. Kronen Geld —.64^/8 (—.04'/«). Oesterr. gest. Kronen v Ware Amflerdam. 2. Juni. (Devisenkurse.) , London 11.497a, (1149). Berlin 0.96l/2 Bart, 23.52'/« (23.47'/»). Schweiz 49.35 (49.32V,). Wien 0.0240 (0.0220). Kopenhagen 56.30(56.50), Stockholm 66.85 (67.—), Christiania 46.25 (46.60).' New-York 258.—(258.-), Brüssel 21'75(21.67'/,). Madrid 40.80 (40.55), Italien 13.45 (13.45), Budapest 0.81 Berlin» 2. Juni. (Devisenkurse.) , Wien altes —.— (—.—), Wien abaeftempelt 2.35'/» (2.43). Prag 525.30 (525.30), Budapest 32.50 (33.15). Berlin» 2. Juni. (Kurse der Devisenzentrale.) Voten: Dollar 271.70 (270.45)', Pfund 1^13.25 (1211.25), Italienische 14,8.50 (1403.50), Polnische 6.90 (6.90), Tschechoslowakisch, 525.— (525.50). Alte österreichische —.— (—.—), Oesterr. gtzstempelte 2.50' (2.65). Prag» 2. Juni. (Devisenkurse. — Mitgekeilt vom Bankamte des tichecho-s'owakischen Finanzministeriums.) Berlin 19.02'/» (18.95). Zürich 986.— (989.—). Belgrad 72.25 (71.87), Bukarest (—.—), Wien 0.3550 (0.3537), Warschau 1.21'/, (1.20'/«), Agram —.— (—.—). Budapest 6.09 (6.C8'/2), Jugoslawische 72.25 (71.87), Oesterreichifche qeslempelle 'Krone 0.38 (0.40), Polnische ll.21'/» (1.20'/.), Ungarische 6.03 (6.06'/,). der Pfingstveranstältungen. Ostern und Pfingsten sind die günstigsten Tage für Fußballveranstaktuugen. Vor dem Krk:ge verpflichteten die großen Wiener Vereine für diese Termine meist ausländische Gegner, wobei zu den illnstren Gästen Professionalmannschaften aus dem Dreiinselrciche zählierr. Der rege internationale sportliche Verkehr, der zu Ostern* und Pfingsten Höhepunkte erreichte, bewirkte es, daß der Wiener Fußballsport einen rapiden Aufschwung nahm. Die Wiener Fußballer waren die gelehrigsten Schüler der Briten und gar bald machten erstrre die Künste ihrer Vorbilder nach, ohne sie aber selbstverständlich ggnz zrr erreichen. Das. Gelernte genügte aber', um Wien einen ehrenvollen Platz im europäischen Fußballsport zu sichern. Während des Krieges erfuhr der internationale Verkehr , eine ganz bedeutende Einschränkung, da unsere Vereine nur mit den Angehörigen der Mittelmächte spielen. konnten. Die. Befruchtung durch has Ausland blieb aus, so daß ein gewisser Rückgang der Klasse erklärlich wird. Die Phantasten hofften nun, daß mit Eintritt der Friedensverhpltnisse der Wiener Fußballsport dadurch .auf die frühere Höhe gelangen werde, daß Engländer, Schotten und Dänen wieder zu uns kommen, wodurch unser Können eine Auffrischung erfährt. Leider sind diese Hoffnungen nicht ganz in Erfüllung gegangen, da mit dem Abbau des Hässes die :Entwertung der ' österreichischen Krone gleichen Schritt hielt. Wenn wir also derzeit schon so weit sind, daß selbst die Angehörigen der ehemaligen feindlichen Staaten den sportlichen Verkehr wieder' mit uns aufnehmen wollen, so können wir von dieser Bereitwilligkeit keinen Gebrauch machen, weil unsere Geldmittel nicht -genügen, um die Ausländer nnt der Edelvaluta nach Wien zu bringen. Daß sich dennoch i'.nmer wieder einigewenige Klubs finden, die das Risiko auf sich nehmen, den Wienern fremde Mannschaften zu zeigen, ist höchst anerkennenswert. Mehrere Rundspiele 'sind aber schon ausgeschlossen, da eine Zersplitterung der Zuschauermengen allen unternehmungslustigen' Vereinen ein Defizit einbringen muß. Die Hohe Warte wird morgen und übermorgen der Schauplatz internationaler Kämpfe sein. Die Klubs, die an diesem Spiele nicht teilnehmen, sind mm nicht in der Lage, ebenfalls fremde Mannschaften nach Wien zu bringen, da die Konkurrenz zu groß ist. ■ Um diese glänzenden Termine aber nicht ungenützt vorüberstreichen zu lassen, habenzahlreiche erstklassige Wiener Vereine sich-entschlossen, ihre fälligen Meisterschaftsspiele auszutragen. Als Auftakt der großen Veranstalungen kann das heute auf dem Simmeringer-Platz - stattfindende Meisterschaftsspiel Simmering- Wacker bezeichnet werden. Die gesamte sportliche Oeffenflichkeit verfolgt mit großem Interesse-den.heroischen Kampf der Simmeringer, die den fast sicherechAbstieg vor Augen haben. Trotz größter. Anstrengung gelang es ihnen heuer noch nicht, auch nur ein einziges Meisterschaftsspiel siegreich zu Ende zu führen. Nur in dem Tressen gegen Hertha, Admira und Ostmark konnten die Simmeringer wenigstens einen Punkt nach Hause bringen'. Weit günstiger - hat bisher der S. C. Wacker abgeschnitten, den nur Rapid und Aipateure im Laufe, dtzs Frühjahrs schlagen konnten. Die Papierform spricht.also für einen Sieg der Meidlinger, doch erscheinen uns die Simmeringer um so mehr befähigt, ^eine Ueberraschung zu bringen, als für sie fast alles, nuf dem Spiele. steht, während Wacker mit Rücksicht auf die günstige Stellung - iw det Meistexschaft dem Kampf mit Ruhe entgegensehen kann. Im Vorjahre blieb Wacker mit 3:1 Toren siegveich, vielleicht gelingt es den Simmeringern, diesmal / Revanche,zn nehmen. Schiedsrichter; Preßler. Der'Sonntag auf der Hohen Watte bringt die Kämpfe Vivo es A. C.—Vienna und Haarlem . F. E,—Hakoah. Vcher dgß ÄynWN. der Budapests haben wir in unserer gestrigen Nummer bereits ausfiihrlich berichtet. Ihr Gegner, die Vienna, zeigte Heuer keine gleichmäßige Form. Die Döblinger besiegten W. A. F., F. A. C., Admira und Ostmark, wobei manche Mannschaften ziemliche Abfuhren erlitten, doch unterlag Vienna wieder gegen Rapid, Amateure, Rudolfshügel, Hakoah, Sportklub nnd Wacker. Wenn auch die Bezwinger der Döblingr zu den besten Vereinen zählen, so hätte man einigemale doch größeren Widerstand erwartet. Die Döblinger nehmen ungefähr den gleichen Platz in der Wiener Meisterschaft ein, als ihre Gegner in der Budapester Meisterschaft. Man kann dieses Treffen demgemäß als Gradmesser für die Klasse der beiden Fußballzcntren ansehen. An Schußkraft und inr Angriffsspiel sollten sich die Wiener als überlegen erweisen, ob aber dieses Plus genügen wird, die hervorragende Verteidigung und Deckung der Gegner niederzuringen, ist eine offene Frage. Schiedsrichter Hagler. '" ,Den zweiten Kampf, bestreiten der holländische Haarlem Fußballklub und die Hakoah. Die Holländer bilden einen der ältesten Vereine auf dem Kontinent und sie haben in ihrer Heimat bereits die höchsten Trophäen errungen. Auch Perzeit . zählt der Haarlem F. C. zu den besten Mannschaften Hollands. Im allgemeinen sind wir über das Können der holländischen Mannschaften wenig informiert und es, wird * sicherlich/ interessieren, ob sie -uns an Spielkraft überragen. Mit der gleichen Spannung sicht man dem Auftreten der Hakoah entgegen: T)er jüdische Perein, der/nach der, Niederlage' ^dürch .' den Wiener ' Sportklub eine gewaltige Einbuße, an Können erlitten'hat; überraschte am vergangenen Sonntag durch eine bedeutende Formverbesserung. Er wird morgen Gelegenheit hallen, den Beweis zu liefern, daß diese Formverbesserung auch weiterhin anhält. Im Hintertreffen und in der Deckung zeigten sich die Hakoahner wieder'vollkommen auf der Höhe, nur im Angriff klappte es noch nicht wie früher. Hoffentlich haben die Stürmer nun wieder ihr Selbstvertrauen ^gefunden, so daß die Hakoah den Gästen einen ebenbürtigen Gegner übgeben wird. Schiedsrichter Retschurh. , . / Zwei erbitterte Gegner stehen einander morgen. auf dem Floridsdorferplatze gegenüber» da F.?l. C. und Rapid zu ihrem fälligen Meisterschaftsspiel antreten. Die Hütteldorfer haben in den letzten Jahren nur mit Mühe der ambitionierten Floridsdorfer Herr werden können. Auch im letztn Spiel, das der S. C. Rapid mit 6:4 Toren ge- W*. AL.-CJ. - Platz 31 er Linie (erste Haltestelle nach der Brücke) Morgen Sonntag 5 Uhr nachmittags V o r her die Res e r v en