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Wiener Morgenzeitung · 1922-06-01 · Heft 1198 (1.6.1922) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1198 (1.6.1922)
Date
1922-06-01
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Y ifivm I-'"V "wm-nfrw&K? Wi'!'F 'T-»WO ” f"' '^<V V '«MW M i J< - %,' , ,, *. ' i V ’ Ättct Nargenzieituttg W!en', DmMrWß M. 1198 Die Meisterschaft. Eine überraschende Niederlage der Amateure. — Napid an zweiter Stelle. , Die gestern äusgetragcuen Meisterschaftsspiele-brachten Rapid ans. den zweiten Platz, während die Amateure durch ihre unerwartete Niederlage, etwas-züruckflelen. Die Hüttel«. porfer weisen derzeit um einem Punkt mehr als Hakyah auf, haben, aber auch ' ein Sp rel mehr. ausgetragen. Nach Verlnst- Punkten gewertet, rangiert Hakoäh also auch weiterhin vor Rapid.' - -• - . ' RaKid-MMer i: 0 (i: 0). Harter Kampf. ■ Wacker-Platz. 12.000 Zuschau'er. Schiedsrichter Schmidt. R ap i d^ Pauler; Schlosser, Stejskal; Klar, Brandfictterv Ntetsche; WMa, Uridil, Kuthan, Neubauer, Wessely. Wacker: Feigl; Kolndorfer, Huber 2;-'Lieb.harbt, Resch, Pellet; Jellinek, Kowända, Wana, Roscher, Stach. Rapid vermochte sich durch einen hart erkämpften, verdienten Sieg auf den zweiten Platz vorzuarbeiten, ohne jedoch diesmal so befriedigen zu können-.wie, in, den letzten Kämpfen. Wacker erwies sich als zäher energischer Gegner, der die Kom- , binationsmaschine der Grünen kaum einen Moment in Gang kommen-'ließ und sich erst nachhärtester Gegenwehr geschlagen gab. -.7 . . ' ' Die Sieger halten in der Deckung ihren besten Mann- , schaftsteil. Brandstetter ist wieder in Hochform und auch Nietsche wurde mit seinen Gegnern leicht fertig; . Klär befriedigte. Inn Angriff gefiel vor allem Wessely, Kuthan und uridil kamen etwas weniger zur Geltung, Neubauer ist kein Stürmer. Bon den Backs ist Stejskal der weitaus bessere, aber auch er arbeitete nicht fehlerlos. .„ Wacker stellte eine gut ausgeglichene Elf ins Feld, in der neben bem Mittelläufer Nesch lediglich Röscher über den , Durchschnitt heransragte, die aber kamst einen schwachen Punkt , anstvieS. Sehr gut arbeiteten Huber 2 in der Verteidigung und der-Mke Angriffsflügel Stach-Röscher; Jellinek enttäuschte etwas. V . - . - Rapid verlegt das Spiel sofort in die gegnerische Hälfte, ohne aber vorerst ernstlich gefährlich zu werden. Wacker kömmt fast mkr in vereinzelten Vorstößen vor, die Stürmer ^vergeben jedoch auch die wenigen sich bietenden Chancen. Ein Schuß Kuthans prallt von der Stange ab und rollt am leeren Tor vorbei; ohne jedoch die Linie zu überschreiten. WaNa vergibt eine glänzende Chance, einen guten Schuß Kuthans hält Feigl. Knapp vor der Pause ergibt ein den Tormann überraschender Kopfstoß Kuthqns das einzige Tor des Spieles. Nach Seitenwechsel ist das Spiel ganz offen, Wacker; unternimmt-heftige Angriffe; die aber teils infolge Schußunsicherheit der SMrmer, teils; infolge der Massenverteidigung: bei: Gegners erfolglos' bleiben, so daß Rapid den knappen Vorsprung halten kann. AdwirL-^Am«LLUve4'2, (6-: 2). Ueberraschend gute Leistung der Floridsborfer. «matcur-Platz. 4000 Zuschauer. Schiedsrichters Wan eu r a. Die Amateure mußten gestern wieder einmal eine überraschende Niederlage in Kauf nehmen, können aber eine. Reihe von Entschuldigungsgründen zur Erklärung des Mißerfolges ins Treffen.führen. Sie mußten ohne Popovics und Kylmckn Könrad anireten, die durch Suppantsch i t s ch und Fuchs keineswegs entsprechend ersetzt waren und überdies die ganze ztveite Halbzeit mit zehn Mann be- ' streiten, da G e y er'infolge einer Verletzung ansschied'. Admira stellte eine aufopfernd kampfende Mannschaft rns Feld, die durch ihr jmies Spiel einigermaßen überraschte. Der Erfolg .ist dem Spielverlauf nach als verdient zu bezeichnen, immerhin darf bezweifelt werden, ob es den Floridsdorsern auch gegen »den kompletten Gegner gelungen wäre, vier Treffer zu erzielen. In der ersten Hälfte können die Amateure eine leichte Ueberlegcnheit geltend machen und durch Wccera und den als Mittelstürmer spielenden Fuchs zweimal einsenden. Nach der . Panse treten die.Violetten, wie schon erwähnt, ohne Geyer an, so daß Admira das Heft an sich'reißt. Zwei Korner, die von dem Verteidiger Neidlinger verwertet werden, bringen den Ausgleich, zwei weitere Treffer Klimas und Runges ergebest den sicheren Sieg. : ' w. matit mtb. - Thalka-J. A. C. 3 :2. I. A. C.: Brodheim; Wein 2, .Klarfeld; Haas, Ungvary, Saß 1; Peczenik, Zechner. Suschny, Arm, Herz. — I. A. C. lieferte gegen den Meisterschaftsanwärter sein bestes Spiel in der Saison und verließ nux durch.Pas gänzliche Versagen-des Torhüters geschlagen das Spielfeld. Die Mannschaft spielte ein aus hoher Stufe stehendes Kombinationsspiel und schnürte besonders nach Halbzeit' den -Gegner vollständig ein. In ausgezeichneter Form war Ungvary; der den Angriff immer wieder nach vorne warf. Sehr gut waren Suschny,"Haas und. Arm,-der beide Tore schufte-Die Verteidiger waren gut und verläßlich wie immer. Da S. C.': Dornbach am Sonntag zwei-wichtige Punktean S. C. Taubstumme abgeben mußte, setzte sich Thalia mit diesem glücklichen Sieg an die Spitze der Tabelle. DeMsche MannschüsteN -irr Wr-rn. Heute, werden auf ^Wiener Boden zwei Mannschaften «ns dem Deutschen Reich antreten. Die Gaste unterstehen nicht dem- Süddeutschen Fußballverband, mit dem wir regen sportlichen Verkehr pflegen. Union Altona kommt aus Norddeutschland und Wacker ist. in Leipzig zu Hause. Der interessantere Gast ist nnstreitbar Union-Altona,-her einer Gegend entstammt, wo der. Fnßballsport' vollkommen verschieden, wie bei uns gepflegt wird. Die Wiener Vereine, die Gelegenheit hatten, im Hamburger Gebiet anzutreten, waren vom Spiel der Einheimischen überrascht und oft, nnchtgu sich die Gäste geschlagen bekennen. In Hamburg spielt man die sogenannte fliegende Kombination. Der Ball berührt fast nie den Boden, das/Leder wird volley übernommen Md mit großer Wucht, . aber ohne jede. Präzision, weitergegeven. Die Stürmer rasen über das Spielfeld und versuchen, den steil nach vorn getretenen Ball' noch.zu erreichen. Gelingt. einem Angreiferseine' Absicht, dann schießt er aus allen möglichen Entfernungen und Lagen. Wenn auch die „Kiste" weit verfehlt wird, io baben 1 die Hamburger doch ihre Freude, falls der Schuß nur . recht gekracht" hat.' Von einem -genauen' Stellungsspiel öder von einer -.feinen Ballbehandlung haben die Hamburger - keine Ahnung. Union-Altona soll nun eine AusnalMesein, und diese Winsderkür wird al^ Verdienst des früheren M. T. 'K.- Spielers Kertesz 1, der h'ei^lnson als Trainer tätig istbezeichnet Der Ungar 'mußte feiste Mannschaft vollkommen reorganisieren. Gegen den Willen der VcreiNsgewÄtigen wechselte er alte'populäre, über nicht mehr aufnahmsfähige Spieler gegen junge Kräfte äuch Diese radikale Umg'estältüstg brachte es mit sich, daßdie ersten Spiele , in der diesjährigen Meisterschaft mit Mißerfolgen endeten. Langsam Letzte sich aber - die neue Methode durch und im heurigen Frühjahrschritt Umon-Altvna von Erfolg zu Erfolg. Kertesz 1 ist überzeugt, daß seine Mamrschäft bereits.- dexärtstark sei, daß sie getrost aus Gastspielreisen gehen, kastri. Die' Amateure dürften gegen ihre, norddeutschen Gegner um so mehr kein leichtes Spiel haben, als erstere in dieser Woche das dritte - Spiel bestreiten. Wenn'wir auch den Wienern die bessere Klasse zubilligen, - so ist ein Erfolg der Gaste'schon mit Rücksicht auf ihre größere Frische leicht möglich. Schiedsrichter: Grünbäum. - ''' D^r zweite deutsche.'. Verein, Wacker-Leipzig, tritt auf dem Lehrer-Platz gegen den Wiener Sportklub an. Die Stach Leipzig war. vor Jahren die Hochburg des deutschen Fußballsportes. Sie stellte auch' im Jahre 1903. und 1906 im Verein^ für Bewegungsspiele den deutschen Meister. Seither hat aber die Leipziger Fnßballklasse nicht mit der süddeutschen Schritt halten können. Insbesondere .in internationalen Spielen weisen-die Leipziger Vereine nicht mehr die gleichen Erfolge wie früher aus., Wir sind deshalb der Ansicht, daß auch Wacker- Leipzig; dem Wiener Sportklub nicht gefährlich 'werden kann, selbst" wenn die -Wiener nicht /.ihre komplette Mannschaft zur Stelle haben. Bei den Gästen spielt der Ungar'Urik als Mittelstürmer, und auch ihm schreibt man das Perdienst zu, daß er Wacker das Verständnis des. Kombinationsspieles beigebracht. hat. Auf jeden Fall ist es begrüßenswert, daß der Wiener Sportklub nach längerer. Zeit wieder eiiimat einen Verein aus - dem schonen Sachsenlande nach .Wien - verpflichtet hat. Schiedsrichter: Kapperll Wiener Wettsyiele. . I. S. - C. Lloyd—Marathon 1: 0. -.Sieg der, iechnisch besseren Mchmschaft über-die körperlich stark überlegenen Gegner. Das Tor erzielte Finqerhut 2. . Falk« 2—Achim komb. 5 :1 (1:1). Die junge Acküm- Mannschaft mußte' eine unverdienw, Niederlage - -den; Kauf . nehmen. Deü.tz'rüAig^.Lrefti^,'-.W^^U^ütMlegerlHr erzielte Schnittlich aus einem Elser. T)em/sstdischen Berein;; der sich im' Felde, als gleichwert erwies, fehlte -jede Dürchschlagskraft. Hasmonea Beamten—Prater Fußballspieler 2:it' In diesem fair geführten Kampf gelang es deir mit großer-Ausopferüng spielenden Beamten,.' den technisch besseren Schützverein knapp zu besiegen. In der 20. Minute errang Fiscus für Hasmonea irte' Führung^ Bald daraus glichen die Prater Fußballspieler aus. Ist der 38. Mirnrte erhöhte Stern aus einem! Freistoß den Stand' aiif 2;:i. Nach Halbzeit sind die Fußballspieler überlegen. Schiedsrichter Wolf. - ' ,. , \ ■ Brünnev Prirs. -, Aru Donnerstag den 25. Mar spielte Makkaln (Brünn) gegen Hpadec Kralove (Königgrätz) 8 :3 . unentschieden. Mit Rücksicht auf das letzte Debakel war vorauszusehen, daß das Publikmü dem Makkabi' nicht mehr unbedingte, Gefolgschaft leisten wird. Das Tressen war arrch tatsächlich sehr schwach besucht, so daß der Makkabr ein bedeutendes Defizit bei diesenr Spiele hatte. Der jüdische Verein-trat in geänderter Aufstellung an, die sich nur zum Teil^ bewährte. Nikolsburger spielte als. Läufer, wodurch die Deckung wohl gestärkt war; der Angriff hingegen konnte seinen Torschützen nicht ersetzen. Das Tressen, das vom Schiedsrichter, Herrn Baumeister Ritter; nicht ganz' einwandfrei geleitet wurde, nahm folgenden Verlauf: Makkaöi hatte anfangs 'Mehr vonr Spiel, da die Gegner sich sichtlich Schonung auferlegteu. Boros schoß das erste Tor, doch konnte. Mn iggrätz den Ausgleich Herstellen. Nach. Seitenwechsel brachte. Künstler den Makkabi wieder die Führung ein, -doch wieder wird der Ausgleich . errungen. Nun gewannen die Gaste, die jetzt aufopfernd spielten, die Oberhand, dg M.akkäbi dem-Tempo zum Opfer siel.''Durch eine Unachtsamkeit eines Lnienrichters^ der übrigens selbst Schiedsrichter ist, gelang es dem rechten Jlügelstürmer, den Ball aus denr Seitenout zu holen und das Leder nach. der Mitte zn befördern, wo der Mittelstürmer die gute Schußgeletzonheit restlos ' - ausnützte. ' Knapp vor Spielende verschuldeten hie Gäste Hands im Strafraum und nach längeren Auseinandersetzungen konnte Nikolsburger einsenden und damit, das Endresultat Herstellen. Die- Königgrätzer, die die Meister vor: Ostböhmen sind, spielten, wohl keinen finessenreichen Fußball,, sie waren aber MD schlecht mch verstanden zu schießen. Bei Makkabi war.;Feldmann, wie immer, -der -beste,. ihm reihte sich üer ^örmärm- . Mullär würdig an. Timär und Fischer zeigten nichtsihr'-'K-»' wohnti-.s Können, Nagy war allsgesprochen.-schlecht? Das Byrspiel trugen , die Reservemannschaften von Makkabi und der Jüdische Arbeiter-Sportklub.- aus. Der KÄttp?- endete 0:-0 unentschieden,- doch kann festgestM;wtzrdett/^daß, der I. A.-S. C. die bessere Mannschaft stellte. Makkabi Jgm.-^-' Äülateur'e. Jgm. .6:1. . •* . 'Jv; ■ Atn vergangenen Sonntag gab es in; Brünn wieder eme Sensation,' da einander Makkabi und der -Htünner SPYrtklnb; cntgegentraten. Der Vorstand des jüdischen Ker.eins -dürste 'stchV bei AbWuß dieses Spieles' ausschließlich ioon finanziellen. Be-, weggründen leiten haben lassen.' Andets kamuman es;sich nicht ‘ erklären, dätz die Spiele dieser veiddN; Rivalen strotz ihrer Hätzlieben Begleiterscheinungen immer wieder ihre - Wiederholune- . 1. Juni,1922 , SLite 7 finden. VoM Brünner Sportklub kann "man kein schönes. Spiel erwarten, wenn auch her Berichterstatter des hiesigen' --Tag'esboten" Loheshynmen über ■ bcn' Sßrüttncr Sportklub singt. Ich hin "der Ansicht, daß dieser ÄHchterstattet Hnen Wvrt'en selbst nicht Glauben schenkt. Diese?Mßlichen Szenen werden von den jüdischen Anhängern des:.Brünner Sportklub provoziert und sachgemäß vorbereitet. . Obwohl die Anführer fast ausschließlich Juden sind, glaubt man sich unter „Hakenkreuzlern" zu befinden. Dreimal wechselte ich meinen Platz, um. das Spiel mit Ruhe verfolgen zu können, trotzdem entging ich nicht der ekelhaften Komödie, die sich im Zuschauer- , raum abspielen. Ungefähr 12000 Zuschauer ' waren auf dem, Makkabl-Platze' anwesend, als Herr Kahn von der- Jüdischest Schiedsrichtervereinigung, der -das Treffen vorbildlich leitete, den Ball freigab. . Der Makkabi liefert das beste Spiel der Saison und war mindestens um . eine Klasse besser als sein Gegner.. Er belagerte fast ununterbrochen das Tor des Brünner S. E. Mit Ausnahme von Nagy buchte jeder Stürmer einen Treffer, Boros sogar deren zwei. Bei Makkabi mußten zwei Läufer ersetzt werden und beim Brünner S. C. fehlte. Lelek. Die Unterlegenen stellten eine harte Mannschaft, die aber. technisch nicht aus der Höhe ist. ' ' Aus denr Platze des Kralovepole holte sich der Makkabi- (Proßmtz) eine Niederlage Von 1:4 Toren. Der jüdische Verein, der . mit einigen Ersatzleuten antrat, spielte schwach, insbesondere die Verteidigung ließ viel zu wünschen übrig. Die Amateure (Brünn) wurden ans eigenem Platze von der Moravska Slavia 3:0 geschlagen. Die Sieger traten mit mehreren Ersatzleuten an. Rado. V v Hokoah—Ostmark. Dieses Meisterschaftsspiel, das heute hätte ausgetragen werden sollen, wurde auf den'12. Jüni verschoben. Hakoah (Zürich) besiegte Sirius im Meisterschaftsspiel 3:0. Palmah, der tüchtige Migelläufer der Hakoah-Reserven; übersiedelt nach Brünn, wo er für den Makkabi sportlich, tätig-sein wird. , ' Polen schlügt Schweden 2:1. Jur Stadion zu Stockholm wurde am Sonntag der Läuderkampf Schweden-^-Polen ausge- . tragen/ Schweden hatte "nicht seine Nationalmannschaft zur ' Stelle. Die ^polnischen Gäste erwiesen^sich überraschend spielstark und konnten Schweden nach schönem Kampf mit 2:1 {1:0) schlagen. Das erste Tor fiel durch einen Penalty in der 27, Minute, der von Frhc unhaltbar verwandelt würde. Zehn Minuten nach Halbzeit glich Schwede)! .durch seinen. Rechtsinnenstürmer. Svendberg aus, doch Polen lieft nickst locker und erzielt in der 39. Minute durch -Carbien den siegbringenden Treffer. ' Schiedsrichter Hugv Meisl (Wien). / v Der T. F. C.' Bratislava gestaltete auch -sein dritte? Spiel ans jugoslawischem Böden erfolgreich. Er schlug'Backa in Sobotka 4 :0. Der S. C. Meteor-Weinberge, der am Sonntag in Straß-- burg einen Sieg errungen hatte,- unterlag am Sonntag gegen F. C. Biel in. Biel. (Schweiz) 0 :1 (0 :0). Luxemburg beflogt? ayr vergangenen Sonntag .Elsaß- LoMiü'geN; 2.:V. ' .- Red Star, der Meister von Paris, -erlitt am Sonntag überrascheMtMisö aüf.'WMNr Platze''eine Niederlage durch den S. C. Bel-Avbesien aus Nordafrika. Leichtathletik. Athletisches Meeting des slowakischen Bezirkes der Tfch. A. A. U., dqs auf. deM/P. T. E.-Platz m Preßburg veranstaltet wurde; verlief sehr interessant. In zwölf Konkurrenzen starteten nur 69'Athleten und anwesend waren nicht einmal.200 Zuschauer. Resultate: 10 Meter-Laus: 1. Lustrg (P. T. E.) 11,4 Sek. Diskuswerfen: 1. Gönda, 35,68 Meter; 2. Dr. Poganhi, 35,22 Meter; 3.'Jeher, 31,16 Meter; alle drei P. T. E. -1600 Meter-Laus: - Itch Schatzel (P. A; E.), 4:46,6 Min,; 2. Schwarz (Markabea). Kugelstoßen: i. Dr. Poganyi, 11,97 Meter, (außerhalb der Konkurrenz) 12,16 Meter; 2. Feher, 10,61 Meter; beide-P. T. E. 3000 Meter-Lauf: . 1. Kiß (P. T. E.), 9-54 2. Hajek (Bratisslava), 10:08,2. 400 Meter- Lauf: 1. Cadek (Bratisslava), 66,4 Sck.; 2 .Kqrdik (P. T. E.), 60 Meter-Lauf, Junioren: 1. Adler (P. T. E.), 6,4 Sek.; 2. Schön (Mürkabea), Weitsprung mit Anlauf: 1. Älscher (P. T. E.), 5,50 Meter. Hochsprung mit Anlauf: 1. Kucseva, 1,76,5 Meter; 2. Drl Rozsahegyi; 3. Lustig, 1,55,5 Meter; alle drei P. T. E. Stafette 4 mal 100 Meter: 1. P. L E., 47,6 Sek.; 2. Bratislava, 48,4 Sek. Speerwerfen: 1. Feher (P. T. E.), 41,19 Meter. Olympische Stafette (100, 200, '400 und 800 Me-- ter): 1.' P. T. E., 3:46,8 Bratisslavas letzter Läufer hat aufgegeben. ' > > Prag schlügt Brünn mit 77 :47 Punkten. Der Städteßamvs brachte den Pragern einen unerwarteten Sieg, trotzdem die in Marseille gestarteten Slavialeute nicht mittun konnten; Di» Einzelresultate tauten : 100 Meter: 1. Fleischer (Brünn) 11.6 Sek.. — 110 Meter Kurden : '1. Fandra (Prag) 17.4 Sek. — 4C0 Meter: .'1/ Illnowisßa (Prag) 55 Setz. — 800 Meter: 1. Gratz (Brün) 2 :10. — 1500 Meter: 1. Bvhrolik (Praa> 4: 24.2. — S260 M ^r: 1. Liehne (Prag) 17 :03.8. — 4X1CO Meter-Stafetti: 1 Brünn 45.8 Sek.. 2. Prag. — — Olympische Stafette: 1. Prag 3 : 47.7,' 2. Brünn. — Kocksprung: Strelec (Brünn) und Fandera tPrag). 1.70 Meter. — Stabhochsprung: 1. §va (Prag) 3 50 Meter, 2. Franta (Prag) 3.LÜ Meter. — Diskus: 1; Suk iPrag) 37.32 Meters — Speer: 1. Kejtwanek (Brünn) 49.24 Meter. Kugelstoßen: 1. Naranc'c 12.33 Meter. 2. Ivo. beide Prag; 12.20. Beim Sportfest -es B. T. E«» .das am Sonntag in Budapest flattfand. tief Denedek 800 Meter in her glänzenden Zelt von 1: 53, Gaspar erzielte im Kochspwng 1*84 Meter. - .' ■ - - - " : .. -:v . / f Aus beit Vereinen. . i. I. S. C. sucht Gegner "auf fremden Plätzen. Waltet Qnallbrunn; 16. Bez., Hosferplatz' 6. Ke cha w er. Keute ab 3 Uhr nachmittags Training auf dem Sedlersdorferplahe, den uns der Sportklub Kadimah in liebenswürdiger Äseise zur Verfügung gestellt hat. Der Platz ist .. mit dem 31er»Wagen bis Gerosdorferstratze zu erreichen. Alle SPiMr öchl. und II. Mannschaft haben beslimmt zu erscheinen. Sonntag- und Montag Rundsptele in Mördern. Samstag im neuen Klubhtzim Lass Piecadtlly. Wollzeile. 8 Uhr abends. Spielerversamniluttg und Ausstellung. Besprechung der Spieler, Mitglieder und Schlachtenbummler für die sonntägige Fahrt nach Mördern. Fahrkarten nimmt für alle gemeinsam Kerr Wachs« mann, an -den sich alle Teilnehmer wrnde» wollen.

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