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Wiener Morgenzeitung · 1922-05-31 · Heft 1197 (31.5.1922) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1197 (31.5.1922)
Date
1922-05-31
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Für diesen Abend wurden zwei Gäste gewonnen unp zwar Herr Sigis- Mondo Saleschi für die Partie des Searpia und Herr Anton Ludwig vom Nationaltheater in München für die des Cavaradossi., . r Im Deutschen Volkstheater beginnt morgen' Alexander M o iss i sein Gastspiel als Hamlet. R ä i m u n d - T h e a t e / beginnt Max Pallenberg Samstac 'Eine Verlängerung des Gastspieles erscheint ausgeschl Max Pallenberg bereits am 10. Juni in der Schwerz wsten, da gastiert/ - In der Neuen Wiener Bühne beginnt die heute stattfindende Erstaufführung des Lustspieles „Die Jungfer n v o m B i s ch o f s b e r g" von Gerhart Hauptmänn mit Carola Toelle, Max Gülstorfs und Ernst Stahl-Nachbaur als Gäste, präzise 7 Uhr. Zuspätkommende. können erst nach dem ersten Akt zu ihren Sitzen gelangen. — Morgen wird „Die Liebe wacht, Freitag, Samstag -und Sonntag „Die I u n g f e r n v o m B.ifchofsber g" wiederholt. . Im Johann Strauß-Theater gelangt morgen als Ziehrer-Feier die Operette „Das dumme Herz" zur Aufführung. - _________ Hebräische Theaterabende. Der akademische Kulturverband Jabne veranstaltet Montag den 12. Juni, halb 8'Uhr! abends, im Festsaale des Kaufmännischen Vereins, 1. Bez.,^ Johannesgasse 4, den zweiten Theaterabend. Zur Aufführung . gelangt „Mirjam", Drama in vier Akten von Hirschbein. Re^ie: Leo Hälpern. Karten sind im Vorverkauf beim Schalter der „Wiener Morgenzeitung" und im Jüdischen Hochschulausschuß, 9> Bez.,. ZimmermannPlatz 8, erhältliche . Gerhart Hauptmanns Premiere für die geistigen Arbeiter. Heute Mittwoch, 7 Uhr abends, findet in der Neuen Wiener Bühnedie Erstaufführung ' der Dichtung „Die /Jungfern v o m B i s ch o f s b e r g" .von Gerhart Häutmann mit Carola Tolle, .Max Gülstorfs.und Stahl-Nachbaur als Gästen statt. Restliche Karten zu stark ermäßigten Preisen von 9 bis 12 Uhr und von 2 bis 4 Uhr im Sekretariat .des Zentralrates der geistigen, Arbeiter Oesterreichs, 1. Bez., Herrengasse 28, 2. Stock. ' Ferdinand Onno verläßt das Deutsche Volkstheater. Wie dies schon zu sein pflegt, erkennt man erst im Augenblick seines^ Scheidens die Bedeutung dieses Künstlexs. Onno gehört zu den wenigen Darstellern, die, weitab von der-üblichen Schablone, ihre eigenen Wege gehen. Es gibt Abende des Mißlingens und Abende vollendeter, Kunstleistungen, aber kein HerumMeln/ Ver- ' wenden übernommener Gesten, Tonfälle ünd Stilarten. Ferdinand Onno ist ein inbrünstiger Künstler, ganz'hingegeben seiner Ausgabe, sie so erfüllend, wie er sie innerlich erlebt. In Schnitzlers „Grünem Kakadu", in Wildgans „Armut", in einem nur wenig gespielten neuen Stücke,-das uns aber durch seine Leistung, in Erinnerung ist, im „Sturz des Apostels Paul" und erst jüngst in Hans, Kaltneckers „Opferung" hat dieser Schauspieler unvergeßlich gespielt, während ihm „Hamlet" picht gelang. Die Schauspielerei ist heüte vielfach Handwerk, wenn es gut geht Kunsthandwerk, nur ganz selten Künste Zu diesen Ausnahmen zählt das Theaterspiel Ferdinand Onnos und mit den vielen'jugendlichen überschwenglichen Verehrern bedauern, auch die kühleren Beurteiler sein Scheiden vom Deutschen Volkstheater. „E. M. Lilien. Eine künstlerische, Entwicklung umdie Jahrhundertwende", heißt, das soeben erschienene Buch des bekannten Kunsthistorikers Brieger, das neben einem sehr instruktiven Text 226 Abbildungen, beinahe aller Werke des so beliebten zionistischen Künstlers, bringt. Die ganz vorzügliche Ausstattung macht das Buch zu einem vornehmen Geschenkswerk (300 Mk.). Buchhandlung R. Löwit (Dr,.Präger), 1. Bez., Rotentürmstraße 22. _ . Gerichtssaal. Die Frauenleiche ohne Kopf. Gestern wurde das vorgestern abgebrochene Zeugenverhör fortgesetzt^ . ' Der Zeuge Ferdinand Hammer, ein 68jähriger Kutscher in Altenberg, erzählte in seinem bäuerlichen Dialekt: Also am 18. November bin i im Wirtshaus Augental gesessen. Da hat mich der Haselsteiner ersucht, ob er net sein Handwagerl anhängen darf. Er hat gesagt, er hat a-Wäsch' darin. I frag, warum der hen Kupfer net mit der Bahn aufgibt, und er sagt, muß was vielleicht zurück mitnehmen. — Vors.: Würden Sie den Koffer wieder erkennen? — Zeuge: Der Kupfer da is' eh. — Vors.: Woran erkennen Sie ihn? — Zeuge: Na, die Scherben da werd ich do wieder erkennen. — Staäts'anwaltr Was hat er Ihnen denn als Belohnung gegeben? — Zeuge: A paar Vierteln Wein und dann hat er mir.zweihundert Kronen gegeben. — Vors, (zum An- ■ geklagten): Nun, was antworten Sie jetzt. Er sagt und zeigt Ihnen gradaus und Sie fahren trotzdem nach rechts. — Angekl.: Aber,^der war ja gar net nüchtern damals. — Zeuge (empört): Was, i net nüchtern. Von die paar Vierteln Wein eppa! — Es kommt zu einer lebhaften . Auseinandersetzung zwischen dem Zeugen und dem Angeklagten. Beide reden lebhaft aufeinander-los und aus der Kontroverse hört man nur die Bemerkung des Angeklagten: I werd' Ihnen schon beweisen, daß Sie nicht die Wahrheit reden. Und' die laute Antwort des Zeugen: Reden S'- net so viel, Sie haben nur g'fragt, ob t net im Trab fahr, damit die Roß JH,M net den Kupfer xerbeuteln. (Heiterkeit.) - | , Der Finanzwachoberaufseher Anton - Friedl - gab -an, daß er in per Na^ht' zum 19-/November W.'J. beim'Linienamt nächst dem Kahlenbergerdorf Dienst hatte.' Zwischen 2 und - 3 Uhr nachts , sei ein Mann mit einem. Handwagen auf der Straße dahertzekömmen und habe ihm zugerufen: Ganz leer. Der Zeuge hat sich dayw auch überzeugt, daß aufdem Wägen ..nichts gelegen war. Vorst: War dieser'Mann der Angeklagte? Zeuge: Er wurde mir schon bei der Polizei gegenüber gestellt und ich_ glaube, daß er es war. Der Zeuge Franz ä s' ist Verkäufer im' Geschäfte des Wenzel B,,r eite und erklärt, daßder - Haselsteiner am, 11. November eine Hacke UM> eine Säge gekauft hat. An/ ge kl. (erregt): Ich,Hab nur die, Hacke gekauft, die Säge Hab ich schon viel früher gekauft. — Zeuge: Nein, wir Haben ln unseren Aufzeichnungen nachgoseh'en uüd bestimmt festgestellt,' daß Hacke und Säge zugleich gekauft wurden. —- Angekl.: Das ist nicht wahr. — Bors.::Aber bei der Polizei haben Sie, dochzugegeben, daß Sie beide Sachen zugleich im Geschäfte Breite gekauft haben. — Ang e kl.: Jä, bei der Polizei, ba. Hab ich halt Ja gesagt, damit ich a Ruh Hab. Der Hilfsarbeiter Rudolf Frank hatte-einige Male bei Haselsteiner übernachtet. Am 15. November kam Frank - zu Haselsteiner und dieser sagte ihm auf die Frage, wo Frau Wagner sei, er mußte.die Alte aufs Land bringen, weil sie krank sei. Ilm .17. November, fand Frank das Geschäftiger Wagner gesperrt und Haselsteiner sagte, die Wagner halte sich jetzt btzi Verwandten auf. Am 19. kam Frau? wieder zu Haselsteiner und dem Zeugen fiel der schiene Geruch in der Wohnung auf. Als Frank anr nächsten Tag wieder in die Wohnung kam, hatte sich Haselsteiner eben angezogen. Als Haselsteiner den Rucksack nahm, fiel ein Schnürriemen heraus, der blutig war. Vors, (zum Angeklagten): Was haben Sie zu dieser Aussage zu sagen? — Angekl.: Das ist alles-nicht richtig. . Das psychiatrische Gutachten. Hierauf erstattet der Gerichtspsychiater Dr. Hoevel sein Gutachten, indem er zunächst bemerkt, daß der Angeklagte nicht geisteskrank ist, brauche man nicht des Näheren auszuführen, wenn man die Schlauheit und Intelligenz Haselsteiners beobachtet hat. Einem Menschen mit solchem.Charakter ist eine, solche Tat wohl zuzutrauen. Sicherlich war er auch bei Verübung der Tat in seinem Bewußtsein nicht. getrübt, denn er bringt alles ihn Entlastende genau und bei jeder Gelegenheit vor und tut nur so, als ob er an das ihn Belastende sich nicht erinnern könne. Der Sachverständige schließt: Alles bei dein Angeklagten ist Charakterentartung, zum Teil wohl durch seine Süchtigkeit hervorgerufen, d. h. durch seine Abstammung aus. einer. Älkoholikerfamilie, aber er selbst war kein Trinker und zeigt auch nicht die äußeren Spuren der Trunksucht. , Nach Erstattung dieses Gutachtens wurde das Beweis- ' verfahren ■ geschlossen. Heute nachmittags dürfte der Prozeß sein Ende finden.: ' . ", Der Prozeß gegen General Segre und Paris, 30. Mai. Im, Prozeß gegen die Mitglieder der früheren italienischen Militärmission , in Wien legte Major Penaglia, der sich selbst verteidigte, die Intrigen ungarischer Bolschewiken: und äbg wiesen er Bittst eller dar und erklärte, der' Belastungszeuge Benignh habe:, die Anzeige aus Neid erstattet. Die Amisuntersüchüng sei willkürlich geführt worden. Der Verteidiger teilte mit, daß'der Belastungszeuge Auge rer ' von der Verteidigung für sein Nichterscheinen im Prozesse Geld verlangt habe. Der Verteidiger fördert die Berhaftüng des Belastungszeugen.. Die Verteidigung beschuldigte ferner die Zeugen Faverio und Angerer des Schmuggels - sowie' des Wßbrauches des Amtsstempels .und verlangte die Vorladung Bonomis und des seinerzeitigen 'Ministers des Aeußern vor Gericht. Der Gerichtshof wies sämtliche Anträge der Verteidigung ab., Volkswirt. Gestempelte Krone — —.05V» Centimes. Auszahlung Wien « —.0473 Centimes. 3n Zürich nviierke die österreichische Krön r ... -.0475 (—.05*4 -je öjferri gestempelte Krone,/ —$5$ (—.05*/8 % die tschechische Krone . .' . . 10.12 (10.05 die Mark Agram . Sofia. .. Budopelt Warschau 1.93, 1.90 &95 —165 -.13 ( 1.87 ( 1.87 ( 3.92 (-.64 (-.13 am am am am am am am arn 29. Mai) 29. Mai) 29. Mai) 29. Mai) 29. Mai) 29.. Mai) 29. Mai) 29. Mai) Orientbnnk (Palästina-Bank) A. G. in Wien. Das Bundesministeriumdes Innern hat mit Z. 28.871 ex 1923 den Herren.Tr. Isidor S ch a l i k in Wien und Oberbaurat Ingenieur Robert Stricker in Wien die Bewilligung zur Errichtung einer Bankaktiengefellschast erteilt, die die Firma „Orientbanl (Palästina-Bauk)'-A.-G.stfuhren wird. Auszug aus den Statuten: Aus 2. Die Gesellschaft hat ihren ^itz in Wien, sie ist berechtigt, mit fallweise eittzuholender bundesbehördlicher Bewilligung 'Zweigniederlassungen unh Agenüen im In- und Ausland zu errichten. Alts- § 63. Die Gesellschaft hat den Zwech die jüdische Auswanderung nach Palästina zu fördern, die-finanziellen und kommerziellen Beziehungen zu Palästina anszugeftalten, ferner an dech WiedergUfban de-r ö'slext\i,Hilch'e.n. Wirtschaft mitzuarbeiten und die Industrie und det Handel Oesterreichs zu fördern, dies insbesondere durck Rohstoffbeschaffung aus. dem Ausland,^Vermittlung auK ' , ländischer Kredite, Pflege und Finanzierung^ des, Veredlungsverkehrs mit dem Ausland sowie durch Hebung der inländischen Produktion und des ExPöriZ. Zur Er. reichung dieses Zweckes ist sie-berechttgt:. a)'kommerzielle Und sonstige, die Volkswirffchaft für., dernde Unternehmungen aller Art zu gründen oder sich an solchen Unternehmungen aller Art zu beteiligen Md ur-diese eventuell auch die Ausgabe^ von Aktien zu beorgens , - . L) Bianko- und Akzeptationskredite zu erteilen, Wechsel und andere Forderungen zu diskontieren, weiters Vorschüsse' und Kredite auf Wertpapiere jeder-Art,'auf Waren, Rohprodukte und ändere bewegliche Pfandobjekte,^ wie -auch Hypotheken, alles dies vorzugsweise zu kommerq ziellen Zwecken, zu gewähren;. ' c) Wertpapiere und andere Gegenstände in' Verwah-' ruüg zu übernehmen; d) Geldbeträge in laufender Rechnung zu übernehmen - und darüber auch durch Schecks verfügen zu lassen; ferper über eingelegte Beträge auf den Ueberbringer lautender verzinsliche Scheine (Kassenscheine) sowie Einlagebücher, die auf Namen lauten, nuszugeben; e) Wertpapiere jeder Art zu Erwerben und zu veräußern; .! f) Waren, und Rohprodukte zu kaufen und zu' ver- / kaufen; s . ' g) für eigenen Gebrauch oder für Zwecke von Geschäften nach lit. e), h), q) und r) oder aber int Versteigerungswege Liegenschaften zu erwerben, in Pacht oder Miete zu nehmen, dann Liegenschaften zü veräußern; h) Bauten jeder Art zu - unternehmen, auch Eisen- . bahnbaujen, oder-fich an solchen zu beteiligen;- i) Konzessionen für Eisenbahnen oder andere Verkehrsavstatten zu erwerben; - * k). öffentliche Lagerhäuser (Warenhäuser und Frei- : lager) unter Beobachtung der Bestimmungen des Gesetzes vom 28. April 1889, R.-G.-Bl. Nr. 64, insbesondere des § 12 desselben, vorbehaltlich der Erlangung der hierzu erforderlichen Konzession, zu errichten, Warrants für eingelagerie Waren auszugeben, weiter — vorbehaltlich der Erlangung der besonderen Bewilligung — Wag- ' und Maßanstalten zu errichten; ' ' l) die Pachtung sind Verwaltung von öffentlichen Abgaben zu Wernehmen; m) öffentliche und private Anleihen inr In-, und AuslüMzu übernehmen oder zü vermitteln; ' - n) nach.Maßgabe der für den Devisen- und Valutenhandel. jeweilig bestehenden Vorschriften Devisen und Valuten zu kaufen und zu Verkäufen; .; o) Wechselstuben zu' errichten ünd in denselben Wechselgeschäfte.zu betreiben;' - v p) Erfindungen, Patente und Privilegien auszunützen oder deren Ausnützung/At vermitteln; q) alle zur Ausübung der angeführten statutarifchen Besugniffe gehörigen und in deren Umfang gelegenen Bank- und Börsengeschäfte als Hilfsgeschäste zu betreiben; r) bei Gründung gemeinwirffchaftlicher Unternehruungen im Sinne des Gesetzes vom 29. Juni 1919, St.- G.-Bl. Nr. 389, mitzuwirken; f) Konzessionen für Wasserkräfte zu erwirken und sich au dem Ausbau derselben zu beteiligen oder solche Beieiligungen zu vermitteln, Wafserkraftanlagen zu finanzieren und alle mit dem Ausbau derselben-verbundenen finanziellen und technischen. Operationen durchzuführen. Alle angeführten Geschäfte kann die Gesellschaft für' eigene oder ftemde Rechnung betreiben oder asich bloß vermitteln.? Aus § 5. Das Aktienkapital beträgt 100 Millionen Kronen, zerlegt in 250.000 Stück voll eingezahlter, auf den Inhaber lautender Aktien über je 400 Kronen. Wiener Giro- «nd Kaffenverein. ' Gestern wurde die fünfzigste ordentliche Generalversammlung des Wiener Giro- Und Kassenvereins abgehalten. Vor Eingang"-in die Tagesordnung entwarf der Vorsitzende Präsident Eugen Min kn s einen Rückblick auf die bisherige Tätigkeit des Instituts und auf die besondere. Bedeutung,'die es für den Zahlungsverkehr ^erworben habe . Der Präsident gedachte mit besonders warmen Worten der unermüdlichen Mitarbeit der bisherigen Direktoren und der Angestellten des Instituts, welche sich-mit aller Hingebung den oft schwer zu bewältigender: Arbeiten gewidmet hatte::. Der Präsident verliest hierauf eine Zuschrift des Buudesministeriums füu Finanzen, welches die großen Verdienste des Instituts i:m die Entwicklung fortgeschrittener Methoden des Zahlungsvcrkehres hcrvorhebt. > Nach Verlesung des Geschäftsberichtes durch Direktor Dr. Sokal ergriff der Gouverneur der Oesterreich-ungarischen Bank, Dr. Alexander Spitzmüller, das Wort und wies auf die außerordentlichen Dienste hin, welche der Giro- und Kassenverein der Entwicklung des Zahlungsweseus geleistet hat. Er bezeichnet seine Organisation als mustergültig und führte ai:§, daß das Institut in.hervorragend vorbildlicher Weise an der Ausbildung des Scheck- und Giroverkhrs und an der fortschrittlichen Gestaltung des Zahlungsverkehres gewirkt hat. Der Verein sei die Zentralstelle . für den Geschäftsansgleich der Wiener Banken ein Konzentrationszentrum im großartigsten Maßstab geworden, Vizepräsident Dr. Hamm er fchla.g würdigt die Berdienste des früheren Direkors Kanitz um die Entwicklung und den Ausbau vcs Instituts. Direktor Emil Beutl dankt namens der Direktion für die ihr. gewidmeten. Worte der AnerkemumL, I

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