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Wiener Morgenzeitung · 1922-05-30 · Heft 1196 (30.5.1922) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1196 (30.5.1922)
Date
1922-05-30
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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sxr. rctro mum Morgenzettung 80. Mai 1922 Seite 7 kente um 900'Punkto. — Von den Exoten waren: Eos 600 Ki8 640, Home 8300..WS 3600, Urasnica 7000 9i§ 7100, £Mgrf" 17.800 16i§ 18.200, Rumpel 23OO bis 25OO, Steiriche Lkohle 2750 bis 29OO und steirische Magnesit 8760 bis 92OO. Wiener Warenbörse. (Eigmbericht der „Wiener Morgenzeitung") . Zmn öffentlichen Verkauf gelangen heute um halb 1 Uhr Chromkali, am 31. d. um-halb. 1 Uhr Carbonpapier. Wiener Schvhbörse. » (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".)' Der - Besuch an der gestrigen Schuhbörse war znfrieden- ' stellend und bei geringem Angebote machte sich stärkere Nachfrage nach Saisonartikeln geltend. Die Nähe der Psingstfeieriage-machte' sich aber bererts fühlbar und der Bedarf konnte nicht völlig gedeckt werden. Es notierten: Herrenstiefel Mackay und genagelt, Boxcalf und Chevreau, schwarz K. 18.000 bis 19.000. Rindsbox. schwarz K. 16.5ÜO bis 17.OO0, Näturleder und schwarzes Äuhled'er K. 19.1OO, Braunleder K. 21.OOO. Damenstiefel Makay und genagelt, Rindsbox, schwarz K. 15.5OO, Goodyear Welt und handrahmengenäht, Boxcalf K. 27.000 bis 28.000, Braunleder K. 32.000. — Dautenhalbschuhe: Goodyear Welt und handrahmengenäht, Boxcalf K. 23.OOO, Braunleder K. 26.500. — Knaben s ch u h c : Makay, Box- ' calf K. 16.8OO, Rindsbox, schwarz K. 16.OOO, Naturleder und ■ schwarzes Kuhleder K. 16.6OO, Brauuleder K. 18.OOO.' — Mädchenschuhe: Boxcalf K. 11.5OO, Braunleder K. 13OOO. Budapester Börse. Budapest, 29. Mai. An der heutigen Börse war der Schwerpunkt des Verkehrs im Schranken, wo auf Transaktionsnachrichten für Eisen-, Kohlen-, und .Spezialwerte bei fester Tendenz lebhafte'Nachfrage bestand. 'Infolge der bedeutenden Erhöhung der ungarischen Krone in Wien war die ''Kulisse heute'stiller und die Kurse gingen mit Ausnahme von Rima-Aktien, die infolge der Wiener Festigkeit bis 40QQ stiegen, Seit Schluss aber wieder nachgaben, zurück., Von den übrigen renden Efekten waren Staatsbahn-, Sndbahn- und Salgoien um 200 bis 4OO Kronen niedriger gehalten. Von den übrigen Werten standen der Kohlen-, Eisen- und der Spezialmarkt im Mittelpunkt des Interesses. Fest lagen Ganz Danubius- und Ungar. Waffen-Aktien. Aus dem gemischten Markt waren namentlich Zucker- und Spodinm-Aktien gesucht. Auf dem Valutenmarkt stieg der Dollärkurs nach schwacher Eröffnung, was auch auf die Kürsbilöung der Westvaluten freundlich einwirkte. Die freundliche Stimmung tvurde aber später auf Berliner Nachrichten gehemmt. Der größte Verkehr war auch weiterhin in Dollar und Marknoten. Von.den Valuten, der Nachfolgestaaten tendierten Sokols und Lei fest. Auf dem Devisenmarkt war in Berliner und Prager Auszahlung größerer' Verkehr, gegen Schluß würden auch in Mailänder Auszahlung größere Käufe abgewickelt. Berliner Börse. , Berlin, 29, Mai. Die vorliegenden Nachrichten lassen die Aussicht auf eine Verständigung in der Reparationssrage. sowie das Zustandekommen einer internationalen' Anleihe gebessert erscheinen, worauf sich schon im Vormittagsverkehr die Devisenpreise abschwächten. Der Aktienmarkt reagierte um so mehr, mit'Kursrückgängen, als auch die. Auftastung Angebot .... veranlaßte, daß selbst bei einer leidlich günstigen Anleihe die zu übcrnehntende Last kaum eine bessere Beurteilung der Ge- ■ stalmng der lviÄschastlichen Verhältnisse rechtfertigen würde. Infolgedessen setzten die Aktien mit recht erheblichen' Rückgängen ein. Besonders große Einbußen waren bei oberschlesischen Werten (Laurahütte-Aktien — 820 Prozent) zu verzeichnen. Auch bei Hohenlohe- und Kattowitzcr-Aktien betrugen die Abschwächungen. mehr als 1OO Prozent. Im übrigen waren Rückgänge von 20 bis 90 Prozent zu verzeichnen. Ausländische Renten, insbesondere Valutarenten, wurden ebenfalls in Mit-' leidenschast gezogen. Deutsche Anleihen zeigten eine feste Stimmung, preußische Konsols erhöhten sich um einige Prozente. Schiffahrt- und Bankaktien waren ebenfalls nicht behauptet. Prager Börse. Prag, 29. Mai. Die stürmische Hausse an der letzten Wiener Börse in böhmischen Werten hatte eine ausgiebige Be? festigung der Arbitragepapiere zur Folge, die schon im Privatverkehr bemerkbar war. Die Wiener Parität wurde, aber in keinem Falle erreicht. Auf dem Anlagemarkt haben sich von Staatspapierew beide Kassenscheine gebessert. Ausgesprochen schwach tendierten mährische Werte. Türkenlose setzten im Zusammenhang mit Berlin ihre Steigerung fort. Bankaktien lagen vernachlässigt, die Rückgänge bewegten sich aber in mäßi- . gen Grenzen. Infolge gesteigerten Angebotes, in Verkehrsaktien erfuhren diese weitere Rückgänge. In - Jndrrstrieaktien konzntrierte sich das Interesse ans Oesterr. Berg- und Hüttenaktien, die nach Einholung des ganzen Couponabzuges noch 65 Kronen gewannen. Im übrigen lagen auf dem Industrieaktienmarkt ,alle Werte etwas höher. Auf dem Exotenmarkt .waren größtenteils Kursbesserungen zu verzeichnen. Die Schlnßtendenz war befestigt. Auf dem Devisenmarkt war die Kursbildung in Wostdevisen uneinheitlich. Im' freien Verkehr läge:: alle Va-, luten mit Ansnahme von Berlin und Warschau schwächer. . , Die Devisenkurse. Zürich, 29. Mai. (Devisenkurse. — Milgeteilt von de Schweizerischen Kreditanstalt.). - Berlin 1.87 (1.76). Sollend 204.— (203.73). Nrw-Aork" 522«7£ (623.75), London 28.28 (23.29), Paris 47.7L (47.68), Mailand 27,50 (27,37), Brüssel »44.25 (44,-), Kopenhagen 114.25 (111.—), Stockholm 135.80 (134.-), Christians 95.25 (94.25), Madrid 82.50 (82.60^ Buenos Aires 190.- (180.-), Brag 10.05 (10.05). Budapest—.64 (-.63), Agram 1.87 (1.88), Sofia 3.92 (3.92), Warschau' -.13 (-.13). Wien Geld —.057,s (—*057s)> Wien Ware —(—.—), Oesterr. gest. Kronen Geld —.057s (—.0525), Oesterr. gesi. Kronen Ware Derttn» 29. Atai. (Devisenkurse.) Wien alles —(—.—), Wien obgellemvelt 2.58 (2.78), Prag 538.80 (561.25). Budapest 34.20 (35.05). Äerltn» 29. Mai. (Kurse der Devisenzentrale.) Roten: Dollar 279.40 (287.20)/ Pfund 1247.75 (1204:50), MWische 1468.50 (1508.25). Polnische 7.— (7.12). Tschechoslowakische 538.50 (559.50). Alte LMreichische (-.-). Oesterr. gestelnpelle 2.877» (3.—). ■ Mag» 29. Mai. (Devisenkurse. — Milgekeilt vom Bankamte des tschecho-siowäkischen Finanzministeriums.) Berlin 18.50 (17.70), Zürich 989.— (990 50), Belgrad 73.27 H73,75),. Bukarest (—,—), Wien 0.3750 (0.4075), Warschau 1.18*/, <1.17), Agram —(-.-), Budapest 6.127, (0.12?/d). Jugoslawische 73.37 (73,75), Oosterreichische geslempelle «rone 9.4ä M7,). Polnische 1.187, (1.17), Ungarische 6,127. »,(6.127^)» .' „v -'v;:. her SSSEBB&B88BBE Fußball. Vom vergangene» Meisterschaftssonntag. ' Im Treffen Hakoah-Amaieure dominierte jede Partei eine Spielzeit. Die Hakoahner, die vor der Pause schwere Angriffe über sich ergehen lassen mußte«/ kämpften unter Auf-' gebot aller Kräfte, aber ausschließlich mit erlaubten Mitteln, um ihr Heiligtum reinzuhalten. Amateureangriff konnte sich demgemäß auch bis Halbzeit entwickeln. Nach Seitenwechsel übernahmen die Hakoahner das. Kommando. Nun zeigten sich . einige Spieler der Amateure. Won einer-recht häßlichen Seite. Kurz und Geyer legten sich eine Gangart zurecht,, die die „Arbeiterzeitung" in ihrer gestrigen Nummer mit Recht ^grdinargehässig" nennt. Das mehr als robuste Vorgehen dieser beiden Flügelläufer brachte es mit sich, daß der Hakoah-Angrifs nicht recht zeigen konnte,, welche Fähigkeiten in ihm. stecken. Hätten Kurz und Geyer fair gespielt, wer weiß, ob die Amateure mit einem, blauen. Auge davongekommen wären. H^rr Mrrad, er hat Sie gemeint! Eine Episode, die einer gewissen Tragikomik nicht.entbehrt, trug sich im Treffen Hakoah-Amateure zu. Neufeld wurde von Geher zur Strecke gebracht und lag am Boden. Darob herrschte unter den Hakoahnern große Empörung. Svatosch ließ nun seine holde Stimme ertönen und seinem Münde entschlüpfte die schmückende Bezeichnung: „Judenpinkel i" Die Erregung unter den Hakoah- Spielern wurde durch diesen weisen Ausspruch noch mehr gesteigert, was erklärlich ist, wenn man die Zusammensetzung des Amateur-Sportvereins berücksichtigt. Da erschien Scheuer als rettender Engel. Mit lächelndem Gesicht apostrophierte, er de« verblüfft dastehenden Mittelläufer der Amateure mit. folgender! . Worten: „Herr Konrad, er hat Sie gemomt!" Eine Prachtloistung hot i der alte internationale Poppovich, der zu einer Form auflief» die an seine beste Zeiten erinnerte. Sein tzutßs Spiel kam um so überraschender, als der Amateure-Berteidiger noch nie in den Greffen gegen die Hakoah bestehen konnte.? . Die Hanptstärkeder Hakoah ist ihr Tempospiel. Falls-die Mannschaft vollkommen gesmrd ist, so versteht sie es, mit dem Fartschreiten des Kampfes das Tempo immer schneller zu gestalten, so daß der Gegner gewöhnlich nach der Pause bereits ausgepumpt ist. Auf diese Art. wurden bis zum Treffen gegen Slavia alle gegnerischen Mannschaften uiedergerungen. Auch die Slavia mußte sich damals trotz des Sieges von 2 :1 Toren nach Seitenwechsel b'cm KoPMondo der Hakoah beugen. In den letzten Spielen wies die Männschaft derart viel verletzte Spieler auf, "daß sie von chrer Hanptwtzsfe keinen Gebrauch brachen konure. Eist die Amit: «c mußten wieder die überlegene Ausdauer der Hakoah anerkennen. Vorzügliche Läuferleistungen bekam man in Hütteldorf zu sehen. Brandstetter überragte seinen Gegner um ein Beträchtliches allrdings war die weit bessere Gesamtleistung der Deckung auf Seite der Roten zu finden, was hauptsächlich ein Verdienst der beiden Seitenläuser Fsala und'Heinz war. Besonders letzterer war überall zu finden, was hauptsächlich ein bekundete auch eine bei seinen grauen Harren 'erstaunliche Agilität und Ausdauern Mit Ruhe kann die Wiener Fuhbaligemembe den kommenden internationalen Begegnungen Rapids entgegensehen. Die Grünen haben in aller Stille .mit Feuereifer gearbeitet und die Früchte stellen sich bereits , ein. Die alten Spieler find wieder ausgeruht und mit Feuereifer bei der Sache und auch eine Reihe junger, brauchbarer Leute sieht schon zur Verfügung. Saft der junge WastTormann ist'noch naiv genug, um zu glauben, das; jeder Ball haltbar sei. Er wehrte mit der größterr Seelenruhe einen Volleyball Uridils aus' zwei Schritte Entfernung so sicher ab,'daß er auch seine Anhänger in Erstaunen. versetzte. Ein routinierter Mann hätte in diesem Fall wahrscheinlichijmtm mehr eine Abtvehrbewegung versucht. Wenn zwei dasselbe tun, ist es doch nicht immer das gleiche. „Tenls" standen sich einander in Hüttoldoxs gegenüber, ein Klassennnterchied schied sie aber vor;einander^ Uridil, wuchtig tvie immer, arbeitet aber vor allem mit „Kopf" und weiß, was er will,-er kann auch,,, wenn es nötig ist, kombnieron. Ws dev anderen Settel stand HmM von dimMn mit lRecht behanpW darf:' Blinder. Eifer schqtzet- - nur! /Es' ist unbWeislich, wflrum die Spktionsleitung des A. F.'-dieM Spieler, bloß)veil er gegen die drittklassige Viktoria etli<he?Goals Erzielte, auf dem . Mittelstürmerposten beläßt. ..Er känü,s.mangels Spielverständnisses, stiueDurchschlagskrast gegen bessere Bäcks absolut nicht zur Geltung bringen, er verhindert durch sein tolles, ilnüberlegtes Drciilsahren aber jede Komhination. Karun einmal gelang es dem.W. A- :F. am Son>ltag eine Torchance herausznarheiten, obwohl die Deckung der Roten uriermüdlich die verwendbarsten Bälle nach vorne gab und obwohl Fischera seine alte Form nahezu ^wieder erreicht hatte- Die Hautschuld trug Horejs, der alle Angriffe seiner eigenen Partei im Keime erstickte. . - Mit dem Stiefel in der Hand . 7. Fischera mußte eines Schnhdefektes halber eine. Pkertelstünhe mit einenr unbekleideten Fuß spielen. Cs. spricht, jedenfalls für seine großartige Technik, daß er nichtsdestoweniger,MMall wie. an. der,.Schnur führte'und nicht einen schmerzhäften .Tritt ybbeküm, obwohl er ständig von mehreren ^Gegnern 'bewacht wurde. Eine komische' SituatM ergab^stch ab«) als erl seiMn HiM/wi<w«:! ^ekam/ In diesem Momente wurde ihm ein Ball zngespielt, und er nahin.ffich .WWch... - ttst MiyK WWm Woll-- gend, gegen das feindliche Tor, und erst. nach Deendigung der Aktion zog er sich wieder seine Fußbekleidung an. Einen großen Hetterkeitsersolg hatte. ein weißhaariger! Herr, der in seiner Freude, als die Floridsdorfer gegen Vienna das ausgleichendo Tor erzielten, ins Spielfeld lies und dort einige Purzelbäume schlug. In Anbetracht seines Alters vollbrachte er eine schöne sportliche Leistung. Schließlich führten Ordner den sonderbaren Schwärmer mit sanfter Gewalt, auf seinen Platz zurück. ~ Die Tradition spielt auch im Futzballsport eine große Rolle. So bringt die Vienna seit den Tatzen Eipeldauers einen guten Back um den andererr heraus, während die Floxids^ dorfer, denen Plhak und Kraupar enstanrmten, jetzt in- Hofer und Schuh gleich zwei erstklassige Torhüter besitzen.. * Schweida ist der beste Manu, dem, seit Frittum abdankte, bei der Vienna der schwierige Posten des ^kittelstürmers anvertraut wurde. Trötz seiner mangelnden Erfahrung ist er schon jetzt um nichts schlechter als die Mehrzahl seiner Wiener-§kollegen. Vasicek vom .F. A. C. ist für diesen Posten. körperlich noch zu schwach, verriet aber gute Anlagen. Jszda und Heinlein, die renommiertesten unter den gestern in Floridsdorf tätigen Stürmern, zeigten die schwächsten-Lei.« stungen. Jszda vergab einige sichere Gelegenheiten und war beängstigend langsam. Heinlein ist ein glänzender Techniker, wird aber eben dadllrch oft zu Spielereien verleitet und bremst durch derartige Zeitvergeudung den eigenen Angriff. . Die sportlich einwandfreie Art, in der der Kampf Vienna^ F. A.' C. geführt wurde, zeigte ihren wohltätigen- Einfluß auch bei den Zuschauern. Trotz der schweren Niederlage benahm sich, das als lokalpatriotisch bekannte Floridsdorfer Publikum durchaus einwandfrei. . Jüdischer Sport ixt Pretzbnrg. R-ttabäa bcsi-gtc P. T. E. Ich. Der S. C. Makkabäa hatte am vergangenen Donnerriag den größten Erfolg seit seiyer Gründung. Es gelang ihm nämlich, de,l-langjährigen Meister P. T. E. in einem sehr spannenden und aufregenden Treffen knapp aber sicher zu bezwingen. Der jüdische Verein, spielte mit großer Aufopferung, er byt auch eine ganz hervorragende Leistung. Im Angriff-- zeichnete sich Mayer und Löwy besonders aus. Die Gebrüder -Weiß als , Läufer waren die Stützen ihrer Mannschaft. In der Verteidi- S spielten Danzig'und Woisz mit großem -Elan. Bei den rlegene« war die Deckung der beste Mannschaststeil. Den einzigen Treffer, erzielte Leo Weisz in der 30. Minute vor der Pause Ms einem Elfmeterstoß. Nach Seitenwechsel hatte- P'.-T. E. mehr vym Spiel, doch vermochte Makkabäa oas Re-, sultat zu halten, Schiedsrichter: Bauer. .!8uM beVyrstehenden LLnbsrkaMps. Am 11. Iitni , findet in 'Wien das Länderspiel Oester^ reich—Schweiz statt. Unsere Leser wird sicherlich Einiges über den Schweizer FüßbaWort, interessieren. Der Schweizerische Fußball- und Athletikverband hgt derzeit seinen Sitz in Genf. Er setzt sich aus drei regionalen Unterverbänden' zusammen, und zwar: 1. Ostschweiz (Meister Blue Star, Zürich). Zur Ostschweiz gehören die bedeutenden Fußballstädtc: Zürich, St. Gallen, Winterthur. 2. Zenträlschweiz (Meister Luzerll). Städte: Basel, Bern, Biel, Aarau. 3. Westschtociz (Meister „Servette", Genf). Städte: Genf, Chaux de Fonds, Neuchatel, Mentreux, Fribourg. - Außer diesen drei bedeutenden Regionalverbänden gehöreil dem' Schweizerischen Fußball- und Athletikverbande «och 13 Mnere freie Verbände an, Und zwar jene von Aargau, Schaffhailsen, - Solothurn, - Schwyz, Rheintal, . Baudyi.se, Berner Kanton, Neüchakeler Kanton, Freiburg, Gens, Tessin, Thurgau, Bel-Bözingen. Der SchweizerischeFußball- und Athletikverband umfaßt derzeit ungefähr 250 Vereine mit insgesamt 35.000 Einzelmitgliedern, Der stärkste Regiotlalverband lst jener der Ostschweiz, d"er gegen 15.000 Mitglieder zählt, und auch gegenwärtig in dem Züricher .Klub Grasheppers die Meisterschaft per Schweiz'für 1921—22 innehat. Interessanterwsise nehmeil an bsn Spielen um die Schweizerische Meisterschaft über 1200 Ausländer teil. Wie überall entwickelt, sich auch in dem ' herrlicheir Schweizer Lande der Fußballsport in ansehnlichem. Maße. Daß Fußball noch nicht der Nationalsport gewordell ist.- ist haup-' sächlich auf den Mangel an geeigneten großen Sportplätzen znrückzuführen. Immerhin gehört Fußball bereits heute in der Schweiz zu jt>en beliebtesten Sport zweigen. Die großen Schweizer Vereine-Pflegen noch immer, trotz des materiell und propagalldistisch notwendigen Klässenfußbqlls, Massensport, Die meistelk größeren ^Vereine verfügen. tote die deutschen über llnzählige Mannschaften und über eine bedeutende Anzahl aktiver Mitglieder, GnMschtz Manirschasttzn auf dyw ^ontineut. .! Mailand, 25.- Äai.^ HurnleY—LiverMl 2 l;. Göteborg, 23. Mai, Newcastle United—Gais 3 :1 Helsingborg, 24, Mai, Arsenal—Kamraterna 1:0; Kopenhagen, 24. Mai, Hndderssield—-A^tlMnrteam 3 :0 und 25. Mai 3 :1. Aberdeen in Wien. Dieser schottische Prosessionalklub hätte zwei'Spiele i« Wien ytlstragen sallett, und zwar waren als - Gegner die Amateure qpr 14. Juni, und die Hakaoh am 15..Juni in Betracht.gekomnten. Verschiedene Attstimmigkeiten iiil Schntzverbatld, die dadltrch hervorgerufett tvurden, daß die Amateure mit der Hakaoh ein. Abkout-nen trafen,/ brachte cs mit sich, daß die Amateure mit der Slavia in Konflikt gerietett, Der tschechische Verein hatte nänffich hie Schotten für eine Tour auf den Kontinent verfkichtet, er gab nun Aberdeen an . Mtateure imb Hakaoh toeitei’.. Für das.Räukespiel int Schutzverband hatten die Tschechenanscheinend kein Verständnis, - dennsie-ließen die'Amateure links liegen und schlossen mit ' der Hakaoh einen Kontrakt, tvonach der jüdische Verein - alte 14. Juni gegen Aberdeen jn Wien antreten wird. Dieses Tref- -HnHs M chchhtfen^ aus Wiener Batzen sent. firttfrfV' Kftl*Ött seine Piw «in

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