Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1922-05-19 · Heft 1185 (19.5.1922) · p. Seite 8

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1185 (19.5.1922)
Date
1922-05-19
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2979076-2980129-2980265--11142-2997565
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Seite 8 Wien, Freitag Wiener MorMzeitung 19. Mai 1922 Nr. 1185 wwiwmiMai «CBrwTiaBMMnfBWr »mugEaifcssaj&au Sparta, Ein Blick hinter die Külisscn. Der tschechische Meister ist schon seit zwei Jahren derferttgc Verein, der die Sportleute des ganzen Kontinents durch seine imponierenden Erfolge in Erstaunen versetzt. Das Können der Sparta wird überall rückhaltlos anerkannt, doch finden die Tschechen mit ihrer Spielweise nirgends Sympathien. Bei der letzten Olympiade in Antwerpen, bei der die Tschechen iin Endspiel. gegen Belgien unterlagen, tvirkten neun Sparta-, Stzieler in der tschechischen Auswahlmannschaft mit. Diese neun Spieler drückten der Kampfesführung des tschechischen; Teams den Stempel auf. Nicht nur die Belgier, sondern auch ■ die übrigen Sportvölker hießen die Spielweise der Tschechen nicht gut. In Spanien beklagten sich sämtliche Vereine über die rohe Spielweise der Sparta, und die französischen Fußballer führen einen „verbissenen" Bressekampf gegen die Tschechen. Wir glauben, uns die Vrsichernng ersparen zu tonnen, daß die Sparta auch in Wien nicht gefallen hat. Um der Gerechtigkeit Genüge zu tun, müssen wir festst cllen, daß die Spieler der Sparta Tritte nicht nur austerlen, sondern sie auch ebenso ruhig einstecken. Die Mannschaft ist stahlhart und man steht nur selten, daß ein Spieler der Sparta Schmerz erkennen läßt. Diese Tatsache ist auffallend, da die Tschechen doch ebensolche Menschen sind wie wir. Das Geheimnis dieser direkt unheimlichen Härte der Sparta ist auf. verschiedene^ Umstände und Vorbedingungen znrückzuführen. Die Sparta ist der Stolz der tschechischen Nation. Sie zu unterstützen ist nicht nur Ehrensache des Publikums und der Presse, sondern auch der staatlicheu Behörden. Aus diesem Grunde stechen fast alle Sparta-Spieler in Staatsstellungen, wo man den Fußballern das größte Entgegenkommen beweist. Von diesem Entgegenkommen macht die Klubleitung des tsche- ■ chischen Meisters ausgiebigen Gebrauch. Die Spieler leben : förmlich ans dem Sportplatz. Unter der Obhut des englischen Trainers Jonny Dick müssen die Spieler ihr Leben ganzso entrichten, daß sie Höchstleistungen erzielen können. Mle Tage gibt es aus dem Sportplatz Beschäftigung, es wird geboxt, gesprungen und dergleichen mehr. Dreimal in der Woche wirdmit dem Fußball gearbeitet. Die meisten Spieler der Sparta entstammen der '-Provinz, von wo sie nach Prag gebracht werden. Diese in der tschechischen Hauptstadt fremden jungen Sportleute werden von allem Anfang an vor Ablenkungen bewahrt. Obwohl wir.die Sparta nicht des Professionalismus beschuldigen wollen, leben ihre Spieler genau so wie die englichen Berufsspieler, was ihnen durch den tschechischen Staat ermöglicht wird. Aus die' Enthaltsamkeit, richrige Lebensführung und aus das rationelle Trainings ist die eminente Härte der Sparta zurückzuführen. Der tschechische Meister ist derzeit vielleicht der beste Verein des Kontinents, als Beispiel aber soll sich ihn keine Wiener Mannschaft nehmen. Wir haben schon des öfteren bemerkt, daß. die Kampfesführung der Sparta für die Gegner gefährlich ist, und wir glauben, daß der Fußballsport, den dre Amateurspieler pflegen, Stierkämpse nicht ersetzen soll. ‘ f. b. Die Haksah irr Prag. Eine Preffestimme. Dem Spiel der Hakoah in Prag, das die Wiener mit 9:8 gegen Sparta verloren, widmet das „Prager Tagblatt" eine längere Kritik, von der wir nachfolgendes auszugsweise wiedergeben: „Früher war das Angriffsspiel der Sparta ganz auf Janda berechnet, dessen unvergleichliche Durchschlagskraft dem tschechischen Meister viele Erfolge eintrug. Seit dem Abgang von Mazalbemüht sich die Sparta, Jnnenkombinationen zu pflegen, und da kann Janda nicht mit. Dadurch litt das Stürmerquintett an Einheitlichkeit. Nur diesem Umstande verdankten es zum Beispiel die Teplitzer, daß sie nur mit 1:2 Soren unterlagen. Gegen die Hakoah war die Sache anders. ' Janda und Pilat spielten nicht und wurden durch Sroubek und einen neuen Mittelstürmer Novak, nicht zu verwechseln mit dem alten Nova? , vertreten. Die so ausgestellte Stürmerreihe spielte erfolgreich Lxei-Jnuenfpiel, kombinierte gut . und brachte gegen die Hakoah auch , fünf Tore heraus. Hakoah ist nicht so gut wie Teplitz. Mit der Arbeit im Felde könnte man zufrieden sein, aber die Stürmerleistung vor dem Tor, resp. das sogenannte Schietzvermögen, ist schwach, , so daß bei den nicht seltenen Angriffen der Hakoah, die-bis vor das Spartator. gelangen, der Schuß das ungefährlichste war. Der. Sparta- Tormann erhielt u. E. keinen besonders schweren Ball. 90 Prozent der Bälle ging daneben oder hoch über das Tor. D.as Tempo war gut, nur war die Hakoah langsamer als die Sparta und versäumte viel Zeit durch die Einzelkämpfe,. in die. sich die Hakoah-Spieler gern. einlassen und so den . Hauptzweck des i Spieles, das Vorwärtsbringen des Balles, vernachlässigten. Hakoah. bot eine gute Leistung, die aber von. der Sparta,' wie das Resultat zeigt, stark überboten wurde. Das mangelnde Schießvermögen der Wiener haben wir bereits erwähnt. Ihre Verteidigungskraft ist stärker als ihre Angriffskrast. Spiel heftig, aber nicht unfair." Die Prager Kritiker, die wir schon einmal für die Spielweise der. Sparta verantwortlich machten, scheinen zumindest beim Zusehen eUpas zu vertragen. Wir wären - neugierig, ob sie das Spiel als heftig, aber nicht als unfair bezeichnen würden, .wenn sie selbst ihre Knochen bei einer Begegnung mit Sparta zu Markte tragen müßten. (Die Red.) Cupspiel. W. *. F.-Mlitorra XXI 1:1 (O : »). Das Nachspiel bringt keine Entscheidung.. W. A. F.-Platz. 1000 Zuschauer. Schiedsrichter Rosa.. W. A. F.: Saft;/Kreuzer, Horejs; Heinz, Achatzy, Fiala; Klein, Papppein, Kwietek, Fifchera/ Kafka. ° Viktoria 21: Holmann; Kricker, Sagner; Langer, Kittenberger, Kreißl; Clad, Klemmt, Weizenecker, Jarolrm, Schunko. Dem hochfavorisierten, W. A. F. gelang es gestern nicht, den drittklagigen Gegner zu bezwingen. Die Ersttlassigen, ob- .wohl bis aus Gold komplett, antrecend, lieferten ihr schlechtestes Spiel in dieser Saison, nichtsdestoweniger hatten auch die gezerglcn minderwertigen Leistungen genügt, um die herzlich schwache Bütoria-Mannschast zu schlagen. Daß dies nicht geschah, ist — es muß dies leider wieder einmal festgestellt werden — nur aus die schwache Leitung durch den Schiedsrichter zurückzuführen, der während des offenen Spiels der ersten 00 Mumien durch zahlreiche Fehlentscheidungen beide Parteien benachteiligte, und im weiteren Verlauf des. Kampfes den heftig angreisenden W. A. F. um den Sieg brachte. Er gab ein völlig reguläres Tor sowie einen klaren Elfmeterstoß nicht, und leistete sich unter anderem folgende regelwidrige. Entscheidung: Ein W. A. F.-Stürmer wurde außerhalb des Strafraumes „foul" angegangen, gelangte aber trotzdem, bis auf einen Äterer. vor das Tor; im Begnffe, den Ball iiber die Linie zu rollen, rief ihn aber der Pfiff des Schiedsrichters zurück, der. erst, jetzt den Freistoß gab'.! Die Strafe bedeutete in diesem Falle natürlich eine Belohnung der „Uebeltäter". Das Bedauerliche an der Sache ist in diesem Falle ja weniger das erzielte, irreguläre Resultat als der Umstand, daß die Vereine, hiedurchgezwungen werden, .vor der in drei Tagen pattsindenden nächsten Runde noch ein Spiel auszutragenwas natürlich gegen Sportklub ein schweres Handicap bedeutet. > Keineswegs gerechtfertigt wird durch dies alles daßskandalöse Verhalten der W. A. F.-Anhanges, der während des Spiels, ins Feld eindrang und den Schiedsrichter bedrohte! . Die Hütteldorser versagten diesmal vollständige Neben Fiala und Achatzy befriedigten nur der 'Ersatzmann Kreuzer und Horejs, so. lange er als Verteidiger tätig war. Saft im Tor bewies erstaunliche Ruhe.und Sicherheit. Bpi den Driitklasftgen, die anerkennenswerten Eifer bewiesen, wären der linke Verteidiger und der Mittelhals ' hervorzrcheben. ' ' Der W. A. F. unterschätzt anfangs, den Gegner' uyd nach einer ganz inhaitsiosen Halbzeit gelingt Viktoria, 10-Minuten vor Schluß, aus einem „Elfmeter" der führende Treffer. Die . „Roten" vermögen zwar auszugleichen, aber der Schiedsrichter annulliert den .Erfolg und erst in der- 43. Minute kann Fiala ein Tor erzielen. Das Nachspiel bleibt trotz, heftiger Angriffe des W.A. F. rosültatlos. ' - Stand der Meisterschaft. IV. Klasse» Südoft. Vereine 'S. <s O) is ilt & £ VO .g'5 für Tore; , gegen ' Glf .■ 16 13 . 3 0 56 7 29 ' Kadimah . . 17 12 5 0 53 15 29 Prater' S. L. 17 10 1 6 45 21 21 Feuerwehr . 15 8 5 2 4l 18 SI Ka.wir. . . 17 6 4 7 22 27 16 Athen ... 17. 4 . 8 6 17 23 16 Kechawer. . 17 S 3 9 27 29 13 . Kasmonea . 17 ■ 4 3 10 15 38 11 . Meteor . . 17 3 3 11 12 29 S Verttas . . 15 3 3 10 11 64 . 8 Vindobona . 15 2 3 10 7 35 7 Rapid empfängt am 16. Mai die Slavia zu Gaste. Die ' Hütteldorser unterhandeln auch wegen eines Spieles der Sparta, das ans Wiener Boden zur Austragung gelangen soll. Die Verhandlungen sind noch nicht zum Abschluß gelangt, da Sparta oie horrende Summe von 16.000 tschechischen Kronen verlangt. ‘ Rapid hat Red Star zu einem Revanchespiel herausge«, fordert. Wie noch in Erinnerung sein dürste, gelang es den. Zweitklassigen, die Hütteldorser im Cup-Wettbewerb 3:2 zu ■ schlagen. Das Spiel dürfte Pfingstmontag auf dem Rapid-Platz: stattfinden. Der Teplitzer Fußballklub trug am vergangenen Dienstag ein RachspiÜ von 15 Minuten, gegen den D. F. C.-Aussig , aus. Die.sich in hoher Form befindenden Teplitzer' erzielten; drei Tore.'Da das erste Treffen beim Stande 2:0 abgebrochen wurde, lautet das Endergebnis 6:0 für Teplitz. Das Spiel zählte zur Meisterschaft. Im Anschluß an las Nachspiel wurde > ein Freundschaftstreffen ansgetragen, das. die Teplitzer eben-. ' falls, und zwar «3:0, gewannen. ' A. F. K. Vrsovice besiegte die Deutschen Sportbrüder in Prag 4:2 (2:0). Kreis Oesterreich der jüdischen Turn- und Sportvereine. Heute'um halb 8 Uhr wichtige Leitungssitzung im Klubheim der Hakoah, 1. Bez., Wiesingerstraße 11.. Sämtliche Vereine werden ersucht, ihre Delegierten bestimmt zu entsenden. Das Meisterschaftsspiel Weiße Elf—Prater S. C. findet' kommenden Sonntag um halb 11 Uhr auf - dem Neubauer-Blakstatt. Aus deu Vereinen. Moriah. Morgen. 728 Uhr abends, Vollversammlung im Caf6 Berlin, II., Wolfgang Schmälzl-Gasse 10. Sonntag den 21. d.. Meisterschaft gegen Stadlquer A. C. auf dem Skadkauer Sporllrkub-Platz mit zwei Mannschaften um Vß Uhr und 10 Uhr vormittags. — Sonntag den 28. d., 9 Uhr vormittags, 2. ordentliche Generalversammlung im Cafä Berlin. —" Mitglieder, die mit den Beiträgen im Rückstände sind, haben: dein Stimmrecht. Anträge bis drei Tage vor der Generalversammlung. 1 Kakoah. Morgen findet die erste diechährige Plenar-. Versammlung in unseren Klubräumen statt. Den Mitgliedern wird ' das! Erscheinen zur Pflicht gemacht. Lech awer.. Morgen, 8 Uhr abends, Spielerver-' fammlung der ersten und zweiten Mannschaft im Klubheim. Aufstellung für Sonntag. — Touristensektion. Leute. 728 Uhr,. Besprechung im Klubheim, (Safe Stadtpark. — Akademische Frchballiektion. Neuaufnahmen jeden Dienstag. im Klubheim. Cafs Stadtpark, I., Pärkring bei Keim Louis Mahler. Meteo r. Leute, 8 Uhr. Syielerverfammlung der alten ‘ Lerren-Mannschaft. Mcirgen. 5 Uhr, Wettspiel, der alten Lerren - auf dem Vorwärts ^-Platz gegen alte Lerren Vorwärts. (Linien 68 und 66, bis Endstation, Trostgasse). — Morgen. .Spielerver-: fammlung der ersten Mannschaft und der Reserve. Ab kommende Woche AusschuWungen stets ' Mittwoch, 8 Uhr. im Llubheim, Caf6 Elisabethpromenade. Z. S. C. M e n o r a h. Keule, ab 2 Uhr, Training aller Mannschaften aus , dem Anna-Platz. — '/,8 Uhr. Spielerveriammlung. — Samstag, 5 Uhr, Meisterschaft gegen Brigiiienauer A. C. auf dem Leopöldauer Sportplatz. Tbenter von beute Lurgibesirr: Coriolauus Ltsstroper: Fidelro Lvillroper: Hoffmanns Erchhlunaen Sesircbe5 Volirrtheater: Der Clown . Wr. IiA«merrpieIe: Reigen llsresrtääler ÄieAter: Der Tänzer meiner Frau Neue Aienek Löhne: Die Liebe wacht w?.51süttdrsrer: Die Mary Levsr5rsvce-llübke: Der Unbekannte WimUkö-Tbeslrr: Der Wauwau Ssn-Qiearer: Die Bajadere rbester sn Ser Uitek: Frasqu ta ZShANN-rtrrusr-rheNter: Das Sonntagskind Är.Sürgrrtbester: Di? vertauschte.Braut: , Ar. ^vmöüienbmr§:.Die Pmlamentskathi Lurtrpiel-Lberuer: Fräul'n Soierl?reke sLÜ-Uoillsbühve (Gastspiel in der Bünne): Jedem sein Gort ZN. Löhne (U., Taliorstr. 12): Der wilde Mensck ■ ■ Mettopol-rHeitter: Deds v»8 7 7 7 7 . 7 7 7' W 7 7 7 7 Vf^ V.8 728 V48 ££HTPROFESSOR 1AE6ERh| REim;OLLEH: TS^OTWfiSCHE in Sommeru. Winter- Oualität fCi- PJieumau. Gichtieidende stets lagernd bei ßLBEfil mmw% WIEN,!.,Kohlmessers,8 kauft und verkauft ‘für sämtliche Industrien, auch neue krml)tu.Mh!räcke sowiePlachen! WEi6ilIII'4 C0 Wien, KK., SaiHCheritrsns IS, Tel. 41-G-79 ¥®r d S n aitds»8C i n © II., Tab.orstraBe 1 Vom 19, bis 22, Mais 178 LcbeosHld in 5 Akten mit Erika Glissnep W m is SI 12 IS 12 81 ist in folgenden. Verkaufsstellen (auch im Abonnement) erhältlich: II., Praterstraße 11 II., Schmelzgasse 7 . XX., Jägersträße 20 iiiiiniiiiiiiim Einzelpreis K 8V 814. 7s)hlD die höchsten Preise tultlSf. abgelegte Hrnen- Damenkleidkr, Pelz^,'Schuhe, Wäsche, Teppiche, Möbel und ganze Berlassenschaften. Fahre auch auswärts. Karte. genügt, komme sofort. 0010 , Jot»ef Scher 1.Bez.»Seitenstettrngaflr3 11 MW Wien. ll.,Praterstrasse 33 Welatiamieiasse 2 « Stets große Auswahl von Möbeln aller Art zu massigen Preisen. | Klaviere | Suche Pianiiio besserer Firma. -Tapezierer^ Winter, 8. Bez., Gtadtbahnviadukt LJ. Telephon 18*8>87. . - ■ '828 HO BO B ■■■■!■ B ■■ Bl B ■ ■■■BHIBBOBBHBBII B.l HDiaHHtRHMBII nBBBBHBDBBBBMHBBDBSBBBSEIQB ID iBH B HB ■■ ■ ■ ilBIB B ■ V BB ,«»'> i! Alle Staate« Europas ü sind durch die Wirkungen des Krieges wirtschaftlich und!| finanziell ■■ {§ in einer schweren Krise, jjj JJ die nur durch Selbsthilfe, durch Arbeit und Sparsamkeit J® bb gelindert werden kann. Oesterreich, das am schwersten »»!S gelitten hat, arbeitet am Wiederaufbau mit den ä?;s neuen Schatzscheinen der Ausgabe 1922 ii SS von denen bisher 15 Milliarden aufgekauft, worden SS ■® sind. Dieses sichere Staatspapier ist dreimonatig JJJj ■ ■ kündbar, eskomptefähig, trägt, wenn es ein Jahr lang »» SS im Besitze des Zeichners bleibt, 7'4^/g. Den Besitzern SS ®® von Schatzschemen der früheren Ausgaben kommt bei g® »« gleichen Bedingungen die gleiche Begünstigung zu. SS Die Bänken, Sparkassen, das Poftsparkassen-Amt. der- SS SS adsolgen die Schatzscheine in den üblichen Geschäfts- ®> »» stunden und geben alle zweckdienlichen Auskünfte. «» ■ ■ «an iiiiiiBiBiiaiRiiiiiiBiHSBoiBBansBaiaaiiiaian BIIIIBII BB B |BB BBIB B B ■ B ■■■■11 B Dl 111111 BBBBHBBB Entzückende Neuheiten : Elegante StraBenkBelder aus Voile, ' Stöfi,; Seide ü. Etamirle von K 7000 bis 40.000 Gabardlne"KQStÜme ... von K 40.000 modernst in Farben Damenuncl; Backflsthmäntal aus Modestoffen. i .... ...... von K 25.000 Gs*oBe Auswahl I 9594 Kein Kaufzwang 1 FIRMA RUttOLF WEISS & CO. II>, PratarstraDe 33,1, Stock m nHchst dem Carl-Thaater—Telephon 49908.- M2.0TGA55E*1 Jüdische Zeitungsu. Verlagsgesellschaft m. b. Verantwortlicher Nedakteur: Jacques Lvw^- Buchoruckerer und Verlägsanstalt.' Ignaz Steinuann G. m. b. H. (verantwortlicher Leiter: Karl Lang), Wien. 3. Bez.. -llniversitäisstr. 8, 0253019002021000010002010001020101010202010100

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.