Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1175 (9.5.1922)
- Date
- 1922-05-09
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Menet Ä-rgettzettnng y. Mar 193S Seite 7 ' ' '1 Men. HieMüA! ländische Käufe zurück. Schifsahrtaktien waren bei Minen Besserungen fest. Bankaktien behaupteten ihren Kursstand. Valutapapiere wurden im Zusammenhang mit den Devisensteigerungen entsprechend höher bewertet. Im Verlaufe bewirkte die Geschäftsstille für Jndustriepapiere ein allmähliches Abbröckeln, so daß die anfänglichen Gewinne mrr zum geringen Teil erhalten blieben. Der Anleihemarkt entbehrte der Anregung. Der Kursstand erfuhr im allgemeinen keine bedeutenden Aenderungen. Preußische Konsols gaben etwas nach. Prager Börse. Prag, 8. Mai. Die Eröffnung der heutigen Börse war teils auf die stürmische Hausse irr Wien, teils auf die erhöhte Kauflust sehr fest. In Anlagewerten machten die Steigerungen der Staatspapiere weitere Fortschritte. Auf dem Bankenmarkt herrschte vollständige Stagnation und der Großteil der Kurse ermäßigte siA Auf dem Jndustrieaktienmarkt zogen Zucker-, Spiritus- und Papierwerte im Kurse an. Inwäld-Aktien weisen einen Rückgang von 135 Kronen auf. Eisen- und Maschinenwerte erholten sich später ausgiebig und schlossen zu den höchsten Kursen. Eine Ausnahme von der festen Tendenz bildeten Westböhmische Kohlenaktien, die auf die Emission hin um 60 Kronen zurückgingen. In der Kulisse fanden lebhafte Umsätze in Skoda-Aktien statt. Außergewöhnlich fest lagen Verkehrswerte. Ayf dem Devisenmarkt war die Tendenz uneinheitlich. Der größte.Teil der Westdevisen konnte sich befestigen. Budapester Börse. Bn-apelt» 8. Mai. Die heutige Börse eröfsnele in aus* gesprochener Aaussestimmung. wobei durchwegs höhere Kurl« zum Vorschein kamen. Die Festigkeit übertrug sich auf alle Ilittsatzgebiele und die Kurse stiegen von Minute zu Minute. D e Aöcdjlkurse wurden dann zu Realisationen benutzt, doch laten diese der Kausieströmung keinen Abbruch, da me Aufnahmssähigkeit des Marktes sehr groß war und daher keine erheblicheren Abschwächungen eintraten. 2m weiteren Verlaufe hie» die Festigkeit an. Sn der Kulisse standen Staatsbabn im Vordergründe des Interesses, welche von 15.200 auf 18.060 stiegen» später allerdings, bis 16.600 zurückgjnoen und mit 16.500 schlossen. Der Bankenmarkl lag still. Der Sisenmorkt zeigte ein freundliches Aussehen, während düs Geschäft in Aohlenvavieren sehr lebhast war, wobei namentlich Allg. Kohlen- und Gran- Szaszavarer-Aktien sprunghafte Kurssteigerungen erzielten. Don Eisenwerken zogen Eanz-Danubius-Aklien bis über 50.000 an. Koizwerie hotten nur geringe Umsätze zu verzeichnen. Spezialwerte wurden insolge von Kaufaufträgen seitens der Banken und einzelner Privater sehr rege umgeseht. Zucker-Aktien zogen bis über 32.000 im Kurse an. Der Valutenmarkt war beute vernachlässigt. Der Dollar gab von 786 bis 115 nach. Die deutsche Mark behielt ihren Kurs von 274 bei. Auf dem Devisenmärkte war in Berliner, Prager und Wiener Auszahlung einiger Verkehr. Die Devisenkurse. Zürich, 8. Mai.. (Devisenkurse. — Mitgeteilt von det Schweizerischen Kreditanstalt.) Berlin 1.71 (1.79), Lolland 198.60 (198.75). Nrw-Aork! 518.— (518.—), London 22.98 (23.01). Paris 47.07 (47,45), Mailand 27.45 (27.75), Brüssel 43.15 (43.50), Kopenhagen 110.25(110.—), Stockholm 133.50 (133.75). Christians 96.50 (96,50), Madrid 80.40 (80.40), Buenos Aires 187.— (183.—), Vrag 9.97 (10.—), Budapest —.67 (—.67), Agram 1.90 (1.85), Bukarest —(-.-). Warschau —.18 (—.13), Wien Geld —.0637 (-.0625). Wien Ware —.— (-.-), Oesterr. gest. Kronen Geld' —.0650 (—.0650), Oesterr. gest. Kronen Ware Amsterdam» 8. Mal. (Devisenkurse.) London 11.56'/« (11.58V,), Berlin 0.86 (0.90*/,), Paris 23.80 (23.92V2), Schweiz 50.30 (50.40). Wien 0.031/, (0.03'/,), Kopenhagen 55.50 (55.40), Stockholm 67.25 (67.50), Christians 48.50 (48.50), Rew-Yvrk 260.25 (260.50), Brüstet 21.70 (21.85), Madrid 40.50 Italien 13.95 (-.-). Budapest 0.83V, Berlin» 8. Mai. (Devisenkurse.) Wien alles —(—.—). Wien abgestempelt 3.58 (3.43), Prag 578.75 (554.30), Budapest 38.15 (37.35). * Berlin» 8. Mai. (Kurse der Devisenzentrale.) Roten: Dollar 295.50 (289.45), Pfund 1328.— (1291.—), Ztalienische 1570.25 (1558.25), Polnische 7.27 (7.20), Tschecheslowakische 575.50 (555.-), Alte österreichische —(—.—), Oesterr. gestempeltes.57V» (3.57V,). - Die letzte» Ereignisse. Die Wiener werden im Auslande gerne als wenig ordnungsliebend und straff organisiert bezeichnet. Die peinliche .Ordnung und die strenge Zucht, die zum Beispiel in Deutschiland gang und gäbe ist, soll bei uns nicht zu Hause sein. Diese!Auffassung ist zumindest, was unseren Sport anbetrifft. Nicht!berechtigt. Wenige Städte Europas werden bei den Fußbälls Wettspielen derart viele Zuschauer aufweisen können, wie Wien, und trotzdem herrschte zumindest bei den letzten Beran- 'anstaltungen eine mustrgültige Ordnung. Auch am vergangenen Sonntag füllte sich der neue Hakoah-Platz vollkommen klaglos, und auch beim Abstrom der gewaltigen Menschenmenge gab es keine Reibungen. Die Funktionäre der einzelnen Sportvereine haben sich als ausgezeichnete Organisatoren b- > währt, und ihnen gebührt Dank und Anerkennung. verzichten müssen, so daß sie auch ihrem wichtigsten Programmpunkt, der den - Massensport betrifft, nicht Nachkommen konnte. Nun ist sie in die Lage versetzt, viele junge Juden dem Fußballsporte znzuführen und aus diesem bedeutend größeren Reservoir werden sich dann leichter Talente herausfinden lassen. Die Hakoah-Els bedarf.derzeit nach keiner Auffrischung. Sämtliche Spieler sind gut, so daß sie befähigt erscheinen, selbst mit den Besten den Kampf auftrehmen zu können. Die Mannschaft muß nur ein einheitliches Gefüge bekommen und dann darf sie selbst bei den ungünstigsten Verhältnisten nicht kleinmiitig werden. Diese Eigenschaften kann aber eine Elf nur dann erlangen, wenn sie einerseits verträglich ist und andererseits fleißig trainiert. Dann stellt sich die notwendige Disziplin von selbst ein. Der eigene Witte muß sich dem zü dienenden Zwecke vollkommen unterordnen. I 1 Die Vienna scheint nur dann gewinnen zu können, wenn sie im Felde nicht die bessere Mannschaft ist. Ein Beweis für diese auffallende Erscheinung liefern die Spiele gegen W. A. F. Simmering und Admira. Der Döblinger Angriff vermag nur dann Erfolge zu erzielen, wenn , die Gegner vor dem. Toxe nicht zu stark massiert werden. . # Baumgartner, der Läufer von Simmering, hat nicht das gehalten, was man sich von ihm versprochen hat. Er ist heute nur ein Verteidigungshalf, der den eigenen Angriff nicht unterstützt. Ein bedeutend, größeres Talent scheint der zweite Flügelläufer der Simmeringer, Roscher, zu sein. Der Verteidiger Riedl spielt unauffällig, ist aber nützlicher als Tomek. Hochschulmeisterschaft. Der Sport erweckt bei her.Masse edlere Regungen. Seine Auswüchse bewirken/ wohl manchmal gerade das Gegenteil; j wenn er aber seinem Geiste entsprechend gepflegt wird, dann ist sein günstigr Einfluß unverkennbar. Beim letzten Meister- - schaftsspiel Sportklub gegen Hakoah standen einander Christen!ünd Juden in getrennten Lagern gegenüber, und trotzdem war!von Gehässigkeit in keinem Moment etwas zu bemerken. Man! hörte fast nie häßliche Schimpfworte von erwachsenen Zusehern, obwohl auch in Wien von einem PhilosemitmuS nur wenig zu bemerken ist. Das ritterliche Auftreten der Juden dat selbst ihren Gegnern Achtung abgernngen. * Den Grund für die minderwertige Leistuüg der Hakoah Haben wir bereits in unserem gestrigen Bericht gekennzeichnet. Es wäre höchstens noch nachzutragen, d^ß sich der Angriff des jüdischen Vereins dem „One Lack-System" der gegnerischen Verteidigung nicht anpassen konnte und schließlich ganz aus dem Koinzept geriet. Als die Hakoahner dm Wind zum 'Bundesgenossen hatten, wurden sie von den taktisch gut spielenden Dornbacher Verteidigern fast immer abseits gestellt. Selbst die ich! acht erprobten Kämpen Gansl und Neufeld wußteir sich keinen Rat. Wir werden gelegentlich demnachsten über die gegen das „One back-System" anzuwendenden Methoden aus- M-xlich berichten. Große Schwierigkeiten bereitete auch den Hakoahnern der heftige Wind. Daß die Hausherren mit dem Winde nicht fertig werden konnten, ist üuf unerklärliches taktisches Unverständnis zurückznführen. Die Hakoahner, die während der ganzen Frühjahrssaison ein flaches Passpiel vollführt haben, setzten es sich anscheinend in den Kopf, den Sturm bezwingen zu wollen. Um ihren Mut ins beste Licht zu. setzen, suchten sie den Wind dort auf, wo er am stärksten ist, in den höheren Regionen. Damit soll nicht gesagt werden, daß die Hakoahner sich als Lustmenschen produzierten, sondern daß sie den Ball gegen den Himmel leüften. Es war nun klar, daß das Leder nicht vom Spieler, sondern von der Laune der Luftströmungen dirigiert tvurde. Die angeführten Gründe, zu denen noch die Spielerverletzungen traten, brachten es mit sich, daß die Hakoah sehr schlecht spielte. ■ * Auf die Leistungen' der einzelnen Spieler wollen lvir Nicht eingehen, da schon genug Worte der ungünstigen Kritik gefallen sind. Die Gunst des Publikums ist eine sehr launenhafte Dame. Sie stellt sich beim Erfolg ein und verläßt ihren Bevorzugten, wenn die Erfolge äusbleiben. Unsere Aufgabe ist es aber, sachgemäß Uebelstände aufzudecken, nm am Aufbau des jüdischen Sportes milzuarbeiten. Das Spiel gegen Sportklub ist verloren und auch der Meistertitel ist in unerreichte Ferne gerückt. Trotzdem erscheinen uns Anklagen nicht am Platze, weil die Spieler ihr Möglichstes geleistet haben. Die Mannschaft ist zu wenig geschont worden; aber selbst wenn das Spiel gegen Slavia unterblieben wäre, ist es mehr als.fraglich, ob die Hakoah den Endsieg in der Meisterschaft errungen hätte. Die Bäume wachsen nun einmal nicht in den Himmel und ein Verein, der erst zwölf Jahre besteht, kann nicht die .l.'-chste Ehre int heimischen Fußballsport einheimsen. Dw ''Hakoah hat überdies bis jetzt auf die eigene Trainingsanlage Der Wiener Sportklub hat ebenfalls keine besondere Leistung geboten. Wir wissen,; daß die Entwicklungsmöglichkeit einer Mannschaft vom Gegner abhängt. Die Dornbacher Und auch die Hakoahnr haben selbst dann den Ansprüchen nicht genügen können, wenn weit und breit kein Feind zu sehen war. * Edi, Beer und Teufel waren die einzigen Lichtpunkte des Wiener Sportklubs. Von diesen dreien gefiel uns der Tormann am besten. Beers Spielweise ist rücksichtslos und für den Gegner gefährlich. Trotz der wirkungsvollen Arbeit der beiden Dornbacher Verteidiger schätzen wir Scheuer höher ein. Der Hakoahner arbeitet vielleicht nicht so stilvoll wie Beer, er ist aber schneller, beweglicher, energischer und taktisch bester als der früher Genannte. * - Sowohl' vom' Angriff als" auch von der Deckung des Sportklubs' bekam man keine ersprießliche Arbeit zu sehen. Die Dornbacher verstanden es voretlichen Jahren, die Wiener Fußballkunst in vollendeter Form vorzüführen. Derzeit sind sie „Punkteschinder" im wahrsten Sinne des Wortes. - Wir glauben kaum, daß sie mit dieser Spielweise im Ausland besonderen Eindruck erwecken würden. > Vielleicht zollen ihnen noch die Tschechen Beifall, die durch die Spielweise der Sparta eine andere Auffassung' vom Fußballsport bekommen' Habels als wir, in.den.anderen Ländern hatman aber von der Wiener Fußballknnst eine ganz andere Vorstellung. ■- 1" ^' . ■ *' . Am vergangenen Sonntag gab es bei den Meisterschoslsspielen nur zwei Elfmeierstöße, von denen einer vers-boisett' und einer verwandelt -wurde. Hakoah (Judäa) Hazair (Heros) 11:9 (6:0). Hakoay spielte in folgender Aufstellung: Kaupy; Mandl 1, Morgenstern; Mandl 2, .Stranskh,. Meisl; Lautner, Fleischmann,' Schwarz, - Mahler, Ullmann. Die glänzend disponierte Hakoah-Mannschast war ihrem Gegner in allen Punkten überlegen und siegte nach Gefallen. Die Verteidigung Mandl-Morgenstern verrichtete ihre nicht allzu schwere Aufgabe in sicherer Manier. Die Deckung unterstützte den Angriff sehr wirkungsvoll. Der Sturm kombinierte sehr schön und hatte in Schwarz einen sebr guten Mittelstürmer. Die Tore erzielten: Schwarz (4), Fleischmann (2), Ullmann (2), Mahler (2) und Lautner (1). Bei tazair boten Rosenbaum, Lamberg, Zahn und Jellinek gute eistungen. S chutzgruppenmeisterschast. Menorah-Moriah 2:1 (1:1). In diesem Wettspiel erlitt Moriah eine unverdiente Niederlage. Die Unterlegenen, die mit vier Ersatzleuten antraten, konnten das Spiel gam offen Hallen und waren sogar zeitweise überlegen. In der zehnten Minute j erringt Menorah die Führung. In der 25. Minute gleicht! Brumberger für'Moriah aus. Im weiteren Spielverlauf veri gibt Moriah einen Mlfmeterstoß. In der 44. Minute der! zweiten Spielzeit gelingt es Gottfried, den siegbringenden ' .Treffer für Menorah zu erzielen. Dir AnslsMAZ für die nächste Cuprun-e. Für die am 21. d. stattfindende nächste Cuprunde hat die gestern im Verbandsheim vorgenommene Auslosung r-.-lgende Paarung ergeben: Amateure—Slovan; Admira—Hakoah; ' •' Vienna—Spo rt freunde; Sieger aus Wacker—Sportklub gegen Sieger ans W. A.-F-—Viktoria 21. Der jeweils erstgenannte Verein hat Platzwahl, t, Suppancic, der neue Verteidiger der Amateure, führte! sich im , Spiel gegen Hertha recht, gut ein. Er war besser als Popobich und Heikenwälder in dem letzten Spiel. In sehr schlechter Verfassung befand sich Geyer. Auch Swatosch konnte nicht befriedigen, da er wohl manchen scharfen Schuß anbrächte, aber in entscheidenden Situationen jede liebet sicht vermissen ließ. * Der Platzwechsel von Cuti und Wecera bewährte sich sehr gut. Da Hansl sich in guter Form-befand, kam auch Cutti voll und ganz zur Geltung. Wecera war wieder der richtige Partner, für Köck,, da ersterer dem Flügelstürmer Gelegenheit gab, seine Durchschlagskraft zu verwerten. * Hertha ist wieder vom Kombinationsspiel abgekonunen» was der Mannschaft znm Nachteil' gereicht. Ostricek lief zu einer respektablen Form auf, er war für die Gegner ein unüberwindliches Bollwerk. Der neue Verteidiger Schneider stand seinem Partner Solil um -nichts, nach. *: - Die Amateur-Anhänger, die heuer schon derart oft Anlaß zur. Klage gegeben haben, benahmen sich wieder am letzten Samstag mehr als Unschön. Ihre Mrßfallsbezeigungen und Frozzeletm überschritten das! herkömmliche Maß. Die Klubleitung der Ober-St. Beiter sollte-endlich daran gehenz diese Fanatiker zur Vernunft zu bringen« Das Vorstaudsmilglied des N. Oe. F. V. Herr Mühl« parzer hat aus beruflichen Gründen — er übersiedelt nach Krems -nseine Demission gegeben. Au seiner Stelle wurde Dr. Weichselbaumer kooptiert. Einen Preis für das Stafettenlaufen „Quer durch Wien" hat der Niederösterreichische Fußballverbaud für üie Gruppe der Fußballvereine gespendet. Gerüchte über eine bevorstehende Erhöhung den Lustbarkeitssteuer'für Fußballspiele auf 35 Prozent der Bruttoeinnahmen veranlaßten den' Verban.dsvorst.md, einen Beschluß zu fassen, bei den maßgebenden Stellen vorzusprechen. Ein Vorschlag, den Sportbeirat der Gemeinde Wi en zur. Intervention zu veranlassen, wurde als völlig aussichtslos (N) nicht einmal in Erwägung gezogen. Energisches Einschreiten gegen den Wettunsug. Einige bekannt gewordene krasse Fälle in dieser Hinsicht, wonach die Summen der aus den Ausgang von Fußballwettspielen abgeschlossenen Wetten in die Millionen gehen sollten, veranlaßte den Vorstand des N. Oe. F. V., in dieser Hinsicht energische Maßnahmen zur Bekämpfung des Unfugs in Aussicht zu stellen. . Die beiden Messerhelden H o r a c e k und P r a v h a (S. K. Thalia) wurden aus sämtlichen Verbandsvereinen ausgeschlossen,