Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1169 (3.5.1922)
- Date
- 1922-05-03
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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W.tlS» M«I, Mffiwocl» f,i ntfiirrgy 'man« WIENER. IffORGBf^rtTOrC Sfl Mai 1922 ÄSW N Vvbskx, Adolf. Neumann, Anna'Seidl, Siegnu jStiaßny | 2000,-St B. R. Spindel, J. Häcker, |.; Meißl, Annie Heber, R. .Schbeerraanii, Alex».' Schwarz, Julius Kriesecä 1000, jWorjtz Hafler, K. Hafler, V. Löwy, J. Bohrer, - Ing. J. Adler - -.4 300, Dir. -200; Baroiizv/ah W. U. Turtetiaub,- Herjnann Sage! ä 5000, Barmimah H, Örnstein 500, Kransablöse fag. R. Berger 5000.. .- ■'/. Steiieffwgeliiasteö.' Anfofderung. Wurde die Wohnung mehreren Mietern c fei: Anforderungsverfahrea zügcwiesen, so zahlt Jederdie Abgabe; von dem Mietzins des ihm zugewieseneti.Teiles.— A. W. Wer eine erwerbsteuerpflichtige BeschäftigüUgbeginnt, m.uß dies nicht, nur der .Gewerbebehörde, sondern, auch der SteüerbehÖrde5anze|geö.,.Die yerständignug an eine von bejdchh genügt, nicht? Reingewinn. Naeh dem Gesetz.'muß bei,einfacher, Buchhaltung schon iuiBekenntnis; einel Darstellung .^er Ertragsbereclinung,. des Umsatzes-uyd. der Grundsätze der 'Warenbewertung/ gegeben werden, sonst ist das Bekenntnis nicht vollständig- und es kann zur Schätzung von Amts wegen kommen, ln der Regel.werden jedoch diese Angaben, wenn nur überhaupt ein Bekenntnis eingesbra&h’t. .wurde,, von '.der Steuerbehörde nachträglich , abveriängt — Rudolfsplätz. Wenn Ihnen, trotzdem Sie Mas Bekenntnis, verspätet überreicht habet),-ein scliriftlicher y.qrhalt gemacht wurde, dann sind die Kontumazfolgen fetcligeseheh. Die Schätzung auf Grund der amtlichen Behelfe, kann, jedoch wieder erfolgen, wenn Sie. den iVörhält nicht rechtzeitig oder nicht vollständig beantworten.— jsiaü-weiß. 1920.: Steuerfrei K .S40Q, Begünstigung - für ' größere Haushalte yur bei Einkommen bis K -132.WY. 1921: Steuerfrei K 60,000,. Begünstigung; nur bei Einkommen. -bis Freie jüdische Volksbühne Gastspiel In der Roland-Bitbae <260 Sonderwopstelhriig Eisik Schafte! Volkswirt. He a t e . Vi8U.hr abends: ist.. .Dsis ,Manko-an -SprecMcttltur wird1 fühlbar. Wie müßte die fe(ne Lea;We»!trauh-Gra£ in ' der. Rolle der Abigail wirken, wenn sie weit besser zu sprechen ver- . Stünde!; Sie wird,ßs lerhen. Und dis anderen werden es . auch'..' Ganz vortrefflich gelang dem'.jungen Bewzfö» '§igaI! sein .Escbfrael.und,- Simon :N.at hau' erwies sich tüchtig, während, diesmal Isafe Deutsch , -als David versagte. (Eine Heldenrolle, die Herrn Baratoff anzuvertrauen,,wäre.) . - ... O. Jk. «Joch, nicht der Seitenverwandten) ist; hiebei -in der Regel zusammenzurechnen; ausgenommen siodDienst- und Löhnbezüge. — Sociüs. Der Reingewinnanteit des offenen .Gesellscjiafters. ist Geschäftseinkommen, > der des stillen Gesellschafters Kapitalseinkomrnen.; ' Ernährung.!;v Der Marktbericht;, :' '. . , Wie gewöhnlich nach einem Doppelfeiertage’ herrschte auch .gestern aufden Märkten /nur schwacher Vorkehr. Die Ankünfte ,-an verschiedenen iFleischsoiten waren feiCbt ' ungünstig, doch übten diese heute noch'keine'Wirkung.auf die Preise aus, die unverändert auf . der Höhe der.-Vortage i .blieben. Bei, weiter anhaltenden güten Zufuhren eist:. Unit einer Verbilligung des .Fleisches zu. rechnen, jimsomehr; als - bereits,äly Donnerstag mit Mr; Ausgabe vön^Gefrierrindfl^isch iti der-Gfoßmarkthaße/begoüiien. werden ' soll. -Die '. . AoZLbe dieses Fleisches - wird nicht ah Karten öder sonstige ■ Ausweise gebunden ."sein, lir der. (#oßmarktbajie .waren Waggönlätlüiigen mit verscliiedenen, ffleischgattu.ngen •;.:;aüS': Ungarn--Und-' -H 'WaggonIaduag,en\;äüs .‘Jugösiawienaiir-^eböihirieni1'--,,;•*; v/;‘' ....' - ^v<i"-r.Ä'üf :;döaGrShwarenrnärkten; warÜb ’ Kartoffeln) und '. K§ertMs aller Art jh hedarfdeckepdeh Mengen, vorrätig. j ..Die Preise blieben.-;.unverändert, hoch,, dfer.verkett..:war / ^LULh^hier schwach-;' ./: ')j'S «.< > | kiimänlsches Vieh für Oest^rreföh;? Aus deu Theatern. . -Im B u r g t h e a t er findet morgen die Erstaufführung von „K a i n“ statt. '' ■ ' kn O p e r n t. h e a t e r wird morgen »D o n J u an* gegeben. In der Volksoper wird heute „Cavalleria rusticana“ und „Bajazzo“ gegeben. An diesem Abend gastieren Herr. Theo Werhard aus Mainz als AlSo und Tonio- und Herr Rudolf Ritter als Canio.. Beide Aufführungen dirigiert-Herr Kraus. . Im Deu t s c h e. n V.o 1 k st h e a t e r wird-heute tind Sainstag Schönherrs Komödie „Vi v a t ac a d e.m I a“, morgen „H a m 1 e t“ und Sonntag den 7. Mai Sudermanns „B 1 u ni e n b o o t“ wiederholt. I m W i euer K o m ö d i e n h a u s gelängt' die erfolgreiche Posse „Die P a r la m e n t s k a t h i“ von R» Blum und A. Aireich, Musik von Edmund Eysler, mit Hansi Niese und Otto Glaser als Gästen, morgen unter persönlicher Leitung des Komponisten zum 25. Male zur •Aufführung. Tn der Neuen Wlen er Bü h n e findet heute die 25. Aufführung des Lustspiels „I m Dame ri cd u p. e“ mit Gisela Werbezirk als Gast statt. . ßöStempelte Krone Auszahlung Wien hi Zürich, notierte: dfe österreichische Kröne dfe österr. gest Krone . . die tschechische Krone. r. .(he./.Mark . ,. u> Agram . * . . . . . . Bukarest . . .. . .. . . Budapest . „ . Warschau. „ . . .; —.0675 Centimes» «, —.0650 Centimes» —.0630 X—J0675 am 1. Mai) —.0675 (—.0875 am . 1/ ,Mai) 10.05 . (10.— am; 1. Mai), 1.80 I < L33 am: U' Mat) 1.87 - ( 1.80 am i, Mai) —.am 1. Mai) (-.67 ain . t L . Mal) -.68. -.13 (—.13 - SM.' I.-.cAfai) :'i.Oestefifeich^Bofört Mf -den .u.h-'gV'r ji crjh.^ii'-'-M'i'jnT-: v^-t'^d'^’ü^söAide/^it.’Uncißren.TölGeVtta wcliendeu .Staats-' iHWHAl.^>V'Ä.äyHuhgtzu.: efegeiejtet,. Ministerpräsident; ü ühat si.c|i,-hereii.erklärt, unverzüglichTjweCks •Lieii^ng nimäuischeh Schlachtviehs zu ' intervenieren und '.'KÄhfeinsäm M-der. ösferreichischeü. Regierung den^Trans- ' poü sicherzusfelleu. / - '' i . Bühne und Kunst. Die Pinski-Feier der Freien jüdischen ’, V 'Volksbühne.- - ' Dte Künatlar.' der »Ersieh jüdischen VolksbüHne«; .feierten §omotag. den, 30. -Aprii' 1922 den. 50.• Geburtstag David Pihsiß.s. Diese Meldung-ist.wörtltch zu nehmen. ..Die 'Künstler feierten a 1 *! e i n. Das. Publikum ließ (sie ’isö ziemlich unter sich.. Es; war ein. sonniger Frühlingsmachmittag. Aber woxu en^scliuldigen wollen, wä^ nicht ‘zu entschuldigen ist? Für, die 'Wiener. Juden^insbeeonclerc 'aber für unsere jüdische Jugend wär' d'Ctf'Teere- Saat rseihr 'bcschämfcnd: ' '’ ' ‘ Der Dramaturg'• der Bühne, 'Herr Df.; ^c-h mjitz, sprach einen'Essay über den Dichten; Zwei' 3Jpochcu-.vspiegle Pins'kis- -Werfer:".Das- Vsrsink^n f der : alten jüdischjen , ,'W.elt .;und' das-. Entstehen der jüdisclieii Arbeiterklasse. Die Grundlage seines- Schaffensfsei? d,ef SÖ2iaUstöus. Aber in seinen Dichtungenerkenne: tpän •rfeb'en dem Sozialisten den Romantiker, ..der das! Fprtwirken des; alten jüdischen. Geiste«,in der neuetriGenei'atioii sdiilderei , Das Problem c-jirdische Prä^c. -b?eliaifdle d6? t>ichter i)i dramatischen; und'noveilistisChen /SchÖipfuugen mit vbesotiderer -Mdsterschäft. iEh‘n!;. gähfier ^iäa«ivkiB^e'^inSid--Ife|iie^Z^seheii.'s^|ron'«V Eufwed'ef; der ME-7seIlngt^'dder'r^ä^..'MeA ist‘Hiiißrffen;;Ei^.-!tst üieraals-;>reißdnsch« .und. llicmkis biilig-rührseligi v ‘iDas elfstehende“ jüdische VöHasiilljcater -verehre in f.Rnsfld Öemcn- Wegweiser und sei ihm zu he5ßem, Da-if!cc; yerV j^Hchtet..: V ' -f-.f; . Nach dieser femsua-ntgen, schärfgeprägterp An- Drache wurde Pinskis Werk an drei charajcteristisehen Proben gezeigt. Der Mifitela-kt des ArbeiteräraAuas ^Eisik Söieftek und der zarte Einakter *>Voui';Ghipk vergessene sind bekannte,; längst gewürdigte Leitungen des Ensembles, von denen man sagen darf, daß ..sie Vollendet sind., Pauil; B.ar.sa.t ö f L-als -»Eisik^i -Jötia R.ci ß m a nh s.I>s-v^are, 'der Rote«, 'ferner das -Künst- Ifcf-paar- ■'l'saik Deut'S'Clv ünef Lea.; W ein tra'u.b- Graf in, demEinakter, gäben ..ihr Bestes. : ,.; Dann folgte eiiie Premiere: Das biblische- Bild tg-a’ii«,, welches mit Pinski. dem Dichter.htsWjiisc'hcr . Drame», bekanntniachte. -Eine wirk-ungsvöRe :Wüst?tiszeuene -und eine jüdische. Krieger^chav:; Hier her die '*'Preie, jüdische Volksbühne« v-or «in©'- neue ItVifgrf&e-' gfiwteilt.' Dieser ' 'biblische Afet, -in '-dessen EMfötefpunkt.-- David und A'bigail stehen, heischt eine andere SphraöKe als die nationalistischen Stücke, ,die bisher. Tornehmfich gespielt würden- 'Er dünkt uns, daß d#s «eucn Airfga'b.e noch mehl «'ewachsen . Verein Freie jüdische Volksbühne. Donnerstag den 4 Mai, %8 Uhr abends, findet in der R o 1 a n d-Bühne (i!., Praterstraße 25) im Rahmen der MitgliedervorsteUungeii des Vereint Freie jüdische Volksbühne' anläßlich des 50jährigen Geburtstages des bedeutendsten jüdischen Dramatikers der Gegenwart, David Pinski, eine Pinski- IF e i e r statt. (Einleitende Worte, „Eisik SchefieF, 2. Akt; Vorlesungen, „Abigail0, ein biblisches Bild in einem Akt.) .Mitglieder erhalten Regiekarten (K 200) im Vereins- ' Sekretariat, 11.,. Untere Augarteustraße (Cafe RembranÖf. \ Tel- Nr. 40-3-31), täglich von 3 bis 5 Uhr nachmittags und 7 bis 9 Uhr abends. Streik beim Präget* Deutschen Theater. Die „Prager Asendzeitung“ meldet, daß Mas gesamte Personal des“ Deutschen Theaters1 gegen die Nichtaaszahlung den ' Qüartalszulagen' den' P r 0 t e s t s t-r .e i k erklärt hat. In einer-: heute stattgefundenen Versammlung des Theater-; Personals sei mitgeteilt worden, "daß die Vorschußzahlungen, die aus der seinerzeitigen Beschlagnahme des Deutschen Landestheaters für die Direktion des Deutschen Theaters in Prag zu erfolgen haben, ausgeblieben seien, 'so daß sich die Theater'direktion außerstande erklärt habe; dfe.. berechtigten- Ansprüche des- Personals < zu befnedigei'f/' . . ■ Schacftchronik. Internationales Schachturnier in Pistyan. Pistyan, 29. April. (Tel. der »Wiener Morgenzeitdü'g*f.). Die entscheidenden Kämpfe der Preisanwärter endeten mit dem Siege Bogol jubows gegen E u w e. Vier-; :springerspiel, indem ersterer durch gut geführten Angriff, lauf den König und Königsflügel, gewann. Weiters gewann' |Spielmann gegen Treybät spanische;Partie, wobei Spiel-; jrnann schon in der Eröffnung eine bessere Stellung hatte. Aljschin, scheinbar schon müde, mußte sich nach äußerst i interessantem Kampfe gegen Reti, pameDbauerspiel, mit [Remis Itegnügen; Eine sehr sclione Partie spielte Doktor;Tarrasch gegen Johner, holländisch, die jener auch gewann.; ISelesnew verlor gegen Dr. Tartakower französische Partie.: ■Baller im Vierspringerspiel gegen Grünfeld. Hromatka ge-; Iwann durch hübschen'Angriff gegen Marco spanische[ Partie.; Die Spiele WoK—Sämisch •; Vierspringerspiel * und * ‘ Prokesch—Przepiorka, französische Partie, endete mit; [Remis. " : j Endstaud folgender: Bogoljubow 15 (1), Aljechin, 'Spielmann'14% (II, Hl), Grünfeld 11 (IV), Reti 10‘/e (V), [Sämisch, Wolf 01L (VI, VT), ’Tartakower 9 (VTY. JolmeY,;Tarrasch> Eawe 8%, Treybol, Baller 8, Hromatka, Seles-; |new 7, Prokesqh, Pniepiorka 6, Marko 5'/0, Opoczenski 4% -- :(xix). ... ■ ' .' B 0 g o.l j ü d o. vv hat schon im Verlaufe, des Turniers durch seine glänzenden Erfolge und seinen blendenden Kombinationsstil die Aufmerksamkeit auf sich gelenkt.' Aljechin, der Sieger der letzten Turniere (Triberg, - Budapest, Haag), * blieb Zweiter im Turnierfeld und mußte •sich feit .dem; deutschen -Meisterspieler 8 p i e l m a a n,; .der mit 14Va ihm. gleichsteht» in1 den. zweiten und dritten; ‘Preis teilen. Ein einzig dastehendes Faktum in der Historie ■der Schachturniere ist es, daß die drei Meister im Ver-, .laufe des;Wettspiels eine Gruppe für sich bildeten, eine Siegergruppe, die in ziemlich weitem Abstand’ von den übrigen Teilnehmern bis zu« Schlüsse verblieb und die eineu äußerst spannenden Wettkampf um die Weltmeisterschaft bot..; I Der, vierte Preisträger ist der Wiener Meister Grü n- { e l d (11), der bei anfänglich schwächeren Erfolgen später |Sieg auf Sieg häufte. Das Gleiche sehen wir bei Reti <l0!/3), dem der fünfte Preis zuteil wurde. Er vermochte zum Schlüsse sogar Aljechin standzuhalteu. In den sechsten und siebenten Preis teilten sich der deutsche Meister, S ä m i s c h und der Wiener W o 1 f mit 9'/,.- Den-achten Preis gewann Dr. Tart ako wer (Wien) mit 9, der übrigens, seine Chancen durch, seine Niederlage gegen fair. Tar rasch wesentlich verschlechtert hatte. Für die übrigen Teilnehmer ergibt sich folgender Endstahd: Johner, Eu vv.e, Dr. Tar ra s c d 8% Dr«. Trey ba B a 11 a 8, Iiromadka, S e I e s n e w 7, Pro-; Südbahn. : Einberufung einer Konferenz seitens Italiens. - ‘-• /Von der Generaldrrektion der Südbähn-GeseH-: Schaft' wird mitgeteilt: Die italienische 'Gesandtschaft fn; \Vien hat die Südbahnverwaltüng im Auftrag;;,der itäüehischen Regierung davon verständigt,:' daß 'diese die Eindemfung einer'Konferenz zwischen. den ' Te'r r itor i ai :be'teili gten Staaten...,'u rid d'e r S:ö -d b a hu- Ges e 1! s c h a f t b e a b s i chtigi’. Diese Konferenz hätte — wie es in der an die Südbähnverwaltung gerichteten Note der italienischen Gesandtschaft heißt — zum Zweck, das* im Art; 320 des'Friedensvertrages von Staint-Germam vorgesehene- Geber e i n k 0 m me n über die a dm i-ri ist;ra t i v e und t c c hn ische 'R e'o r. g ä;n i- K/a^ti 0 n ab z u sch I i e ß en, Die Konferenz 'soK Ende Mai, und zwar/zwecks Erleichterung ihres Be- Süches durch die verschiedenen Delegierten, in einer Stadt Norditaliens stattfinden,, welche die italienisch# Regierung noch bekanntgeben wird. Die Südbahnverl Etuyg. wird in der betreffenden Note eingeläden» ihre .!.delegierten namhaft zu machen, wobei es als zweck- : rillig bezeichnet wird, daß sich die Gesellschaft auch durch die auf -Grund'der Präsentation des Kdiriitees! dlär:: Obligationäre gewählten1 Verwälturigsratsmitgliecler vörfeeten lasse." '_ Valütenkurse/ Im gestrigen Verkehr haben alle, fremden- Zahlangs* mittel im Preise an ge zog es, wie nachstehende Schlußknrse zeigen: - Veröffentlidiungder Deviseiizentrale ' 1 ' . vom 2. Mai 1922. ../ A Ktm* y. 'iS,.- «KpHt- Geld Ware ' Geld Ware- Devisen (Schecks und Aus- ^^. Zahlungen) Amsierdani f.! ‘holl. Güldcu! Agram 1 jüg. Kroneo. . . tÄlrnud 1 Dinar ..... .Berlin I deat3C&e Reieiistnarlc Brfls&el! belgfediu-.Prarics .. Budapest 1 nngariscüe Kronen .. - Bukarest! Lei •. ... . . - - GÜrkstiLma, 1norveg. Kr«»eii - \ : Köpetjlmticu. I dänische Kroaor London 1 Piund Sterling. . » Madrid. I Pesetas. - . . . . - .! Ärusnd 1 Lire. ..-« . . . NeswiVorfe 1 Dollar,.. . . . Pyris.l Francs . -. . . v; Prafg, I tsebeebo-siow. Kronen. Sofia T he\va. . t\tqc3;bQltü t schwediscbeKronor' 1 Warschau 1 polnische Mark . Zürich 1 schwetziirischc Präses i'tiS o 6 6 i 8 ü - 5 - fh 7. 3V« 3177.50 29.77 U8.S8 702,50 .10.72 . 1389!- .1778,75, 39.773 5283.75 v 442.7t) S306r%, 7&:60 " 163.40 - 59.70 2123.50 ,2.053 1699.75 3582.50. 303Z.— . M0.- 29.83 26/57 119.22 507.88 2S.G75 28/30 703.50 671ÄT . 10.78 10.32laTlI-Ü- . 1785.59 1703.75 3S.8L , 1286.25 -■t 13.30 ,8318.50 ‘ 770.50 163.69 59.80 2553550 2.065 1^51.23 '35.205 1248.75 - 425.70 Wl,W 732350 153.Q0 5IJQ 2078.50 5548!tI' 8256.50 8268rt30< . 7931jO •-702*- iB.70 57.85 ' m.— ’ -- 58.80 * . 58,05 - 667*50 •56.35 1158.75 28.885 - I76L25 28.8B. rtz8L75 : ,28. 56 36.775 35.125 '765J50 3167.® +I0.7Ü 7WÄ) 3172.50 441^0 ■ 7äfSt: 3032.30 fiSs - kW ESÜI- 2.— 158L- 2.M . sj'.sü ML8 .. .35M ' — 2t33*OT 1603 75 - 1263.75 163.15' 213ö]30 1606.25 ' 1266.21 KB.3.» 2^30 1547.25 1233.75 153.65 10745 10.805 •. lÖflii —,‘v- 27.03 10S.52 '28.4« •073.5Ü ..fe.M tute!—' im2g\ S5.275 1251.25 422.3» 79ÖQ.SC»- 733.50 1SU6S 57.3l> 2ß8fJ5» Ü»fl8» 1531.25 704315$ 'TÜStt 56.45 L6S6.2S 28.6S . 35,57V . MÄ 3937LY- 14ALSV' /mH -lASiU IAÄ ri m\s>, 154Ö.7S imää IS3V8G> rn!m -Noten AiaeriitaiJ. Noten v. 5 Dollar auf*. i, t. kleinere . - > . Belgische Noten .100 Francs . Bulgarische Noten zu 1000 Lern . . ' t, 9 >> . 100 . , . kleuiere. , . Dänische Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten^zu 1000 Mark-.-, »I % » ioo > » ,» „ kleinere. . . . Engl. Noten von 5 Livrest. anfsy. •» kleinere.. Französische Noten IM Francs . Fftrtföndische Noten 100 Guläcti . - Italienische Noten v. 100Lire auhy. ■ .n kleinere . . . fngosl. Noten trogest, zu 1009 Dinar .» o » 1® » ■ ‘W' -» » kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aahr. » kleinere. . . . RtilnSflfache Noten zu 1000u.500Lel * -o kleinere . . . «riss. Noten (Roman.) zu M Rubel n ' 9 ■ » 100* ■ i. •V& ’ . kleinere. . fehsi'edische Noten 100 Kroner .' Bshweizerfßche Noten 100 Francs ■ Spbütipche Noten1100 Pcsaias . . :1)4ßbecho-sIov7. Not. v. lOOOaulw. -^•V „ 0 kleinere . . Ungar, Noten (nette Ern.) zu 1000 Kr,, , ,, » zu 10.000 Kr. ... 0 » kleinere > . . » . i 1 Handels- und Gewerbetag. In den Räumen der Handelskammer wurde am 1. Mal vereinigter Handels-und Gewerbetag., der Länder Wien Md- Niederösterreich im Beisein mehrerer Regieruogs-' Vertreter abgehalteu. Nationalrat Partik erstattete ..ein Referat über die Steuerpolitik und führte aus,! daß es nach iwfe'Vör das Ziel der erwerbstätigen Stände sein müsse, Ätz Erwerbsteuer als Doppelbesteuerung zu beseitigen.; ' Kammerrat Biber zeigte die Widersinnigkeit der Wjertzuwachsabgabe und der Einrechnung-solcher fiktiver Gewinne iu die Einkommensteuer auf. ■: Gemeinderat Zimm.erl legte die Notwendigkeit! lefees Zusammenschlusses der Organisationen von Handel und Gewerbe in eine Zentralorgamsatiön dar.! i. Kammerrat Biber forderte die Schaffung eii»f; allgemeinen staatlichen Volksversicheiimg. ' I;' Kammerrat P a b 8 t und die Kammervizepräsidentöw fel-ti zl und Alexius Salzer (Detaitlistenverbamda ' Oesterreichs) sprachen sich für die glänzllchc sofortige« Ä;fe f h e b u n g des Pr ei stre i b;e r ej s«^, •s e-t z 0 8 aus. Kammerrat Kan dl bezeichnet die Ein-, f iühning von V i n a n z z ö 11 e n als ein gefährliches Experiment. Dem Finanzminister dürfe nicht das * Recht jm^estauden werden, etappenweise, je nach dem Geld- •beparf des Staates, Zollerhöhungen vorzimehmen. i Kammeramtsdircktor Dr. P i s t o r beantragte ai ver-; latzgen», daß der neue Tarif noch vor de« Sommerferie« erledigt werden müsse, ferner daß die Entscheidungen de» PiväuTminisfers» Öeti effend die Erhöhung von7 Zöllen, an dk? Zustimmung des Hauptaussehusses nach vorheriger Att- 1 Körung der maßgebenden Spitzenkörperschaften zu bindesä wäre. Die Versammlung faßte eine dahinZfefeudo Efett- «'z en sk? '4(U 'f cfeHeßun^