Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1166 (29.4.1922)
- Date
- 1922-04-29
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1166 Wien, Samstag WIENER MORGENZEITUNÖ 29. April 1922 Seite 6 6er bisher K 130.per Stück betrug», etwas In die Höhe gesetzt wurde. Man bezahlte gestern aut dem Naschmarkt für schöne Inländische Eier einen Stückpreis von K 135 Ms 140. ' {Frei e jüdische Volksbß H it e 4280 Gastspiel ln dev Roland-Böhne Uhr abends Gern der Rache Morgen Sonntag» den 30. AprlHtSÜ» S Uhr itsohm. PINSKI-FEIER «irtMHleh des. 80. Geöurtetage* Vqvlä Pinslila. — Einleitende Worte. Elstk Sehoftet (H. Akt}. -. Von» .Glßch vertieseäO. — Zum!. Male: AfilneSt (Ein biblischer Akt) SCatteavotVefkatil Mi der Tageskasse der Roland-Bühne Bühne und Kunst. Tod eines jüdischen Komponisten. Aut New York wird das plötzliche Ableben des bekannten jüdischen Komponisten Matthias B e n ziti a n n gemeldet Benzmann stammte aus Polen. Er absolvierte seine Studien in Mailand und widmete seine Haupttätigkeit der jüdischen Musik. Er hat eine Reihe von Kompositionen auf jüdische Motive geschaffen', ferner eine große Symphonie „Palästina“.' Eine Oper hach Tschirikows „Juden“ ist unvollendet geblieben. - Aus den Theatern. W o e fr e ii $ p! e I p I a a d e s B u r g t h e a f e r s. Sonntag, - 2 Uhr (außer dem Jahres- und Stammsitzabonnement, kein Kartenverkauf) „Wenn der junge Wein blüht“. — 7'Uhr (zu erhöhten Preisen) „Die Jungfrau von Orleans^ — Montag: Geschlossen. — Dienstag, 7 Uhr, „Splegelmeitsch“. — Mittwoch, 7 Uhr, „Hochzeitstage0. — Donnerstag, 7 Uhr (zu erhöhten Preisen, zum ersten Male) „Kain“. — Freitag, 7 Uhf, „Kain0. — Samstag, 7 Uhr, ^Splegelmeusch“. Wochenspielplan der Staatsöper. Sonntag, */46 Uhr (bei aufgehobenem Jahres- und einfeschränktem Stammsitzabonnement) »Die \Vä 1ü r t“. (Fricfca — r fäulein Marie Oissewska vom Stadttheater in Hamburg, Slegmund — Herr Kammersänger' Heinrich Knote von München als Gäste). — Montag, Geschlossen. — Dienstag, 7 Uhr, „Cosi kan t u 11 e*. — Mittwoch» V<6 Uhr, „S i e g f r i e.d“. (Erda —> Fräulelu Maria Qlszewska vom Stadttheater in Hamburg), Siegfried — Herr Kammersänger Heinrich Knote von Mönchen als Gäste)* — Donnerstag, */*8 Uhr, „D o n f u a o“, — Freitag, Vs8 Uhr (bei aufgehobenem Jahresabonnement) „Salome“. — Samstag, 7 Uhr, »Derßarbier von Bagdad“, „Josephsleg e n d e“. Im Redoutensaal der Hofburg wird heut* »Figaros Hochzeit“ gespielt V o l k s b p e r. ln der Volksoper geht heute (Zsmstag) neüstudiert Df. MarcUberleHhners »Der eiserne H e i lau d“ in Szene. Beginn h*8 Uhr. — Morgen werden die Wagner-Festspiele mit der Aufführung von „Die Meistersinger von Nürnberg“ beendet — Eugen d’Alberts „Tiefland“, welche Oper von der Direktion neu erworben wurde, gelangt Mijtwoch den IQ. Mai zur Erstaufführung. Wochenspielplan der Volks d;p s t. Sonntag, Va8 Uhr, „Die Meistersinger von Nürnberg“ (Hans Sachs t Herr Theo Werhard vom Stadttheater in Mainz als Gast, Eva — Fräulein Stella Eistier, als Gast). Stolzing — Herr Kammersänger Rudolf Ritter als Gast. — Montag geschlossen. — Dienstag, 7 Uhr, „Mignon“. — Mittwoch, 1/t8 Uhr, „Cavalleria rusficana“, »Der Bajazzo“; (Alfio und Tonio — Herr Theo Werhard als Gast, Canio — Herr Kammersänger Rudolf Ritter als Gast). — Donnerstag, */38 Uhr, »Der eiserne Heiland“. —- Freitag, 7 Uhr (kein Kartenverkauf) „Tannhäuser“ (Wolfram — Herr Theo Werhard als Gast). — Samstag, 7 Uhr, „AVda" (Radämes — Herr Michael Nasta als Gast, Amonasro — Herr Theo Gerhard als Gast). Im Deutschen Volkstheater gelangt Shakespeares „H a m! et“ morgen, ferner Donnerstag den 4. Mai zur Wiederholung. Dienstag wird „D a s K a n o n e nb ö o P, Mittwoch und Samstag „Vivat academlal'1, Freitag „D i e R ä ti b e r“ gegeben. In den K a m m e r s p i e 1 e n des Deutschen Volkstheatsrs gelangt allabendlich „Reigen“ zur Darstellung. Als Nachtvorstellung (10 Uhr) geht morgen, Mittwoch und Samstag „F t ä u I e i n M a m a\ an den übrigen Abenden »Das rfftulein äus gute tu H au s e“ in Szene. Im Raimund-Theater gelangt Dienstag „D e r W a u w a u° mR Max P a 11 e n b e r g zur' Erstaufführung und an allen übrigen 'Tagen der Woche zur Wiederholung. Heute und morgen spielt Tille Durieux zum letzten Male die Hedda G ä fc I ® r. Im Akadcraietbeaief gelangt morgen V38 Uhr die Tragikomödie von Georg Kaiser „Kanzlist K t e h 11 rÄ zur Wiederholung. Die. Vorstellungen im Akademietheater beginnen um Uhr, die Vorstellungen im Räimurtd-Thöäter um 7 Uhr. im Koraödlenhäus wir,d allabendlich „D 1 e P a r 1 a m e n t s k a t h ia aufgeführt, und zwar Dönnerstäg zum 25. Male. Morgen und nächsten Sonntag gelängt als Nachmittagsvorstellung »K a i s e f JoSef und die S c h ü s t e r s t o c h t e r“ zur Darstellung, W*o c h e tr s p i e I p 1 a ü def Freien jüdischen Volksbühne. Sonntag, 3 Uhr (anläßlich des 50jährigen Geburtstages David Piiiskis): PinSki-Feier, „Eisik Scheitel“ (H. Akt), „Vom Glück vergessen“, -Schauspiel in einem Akt. Zum ersten Male: „Abigail“,.biblisches Bild in einem Akt. V98 Uhr: „Sohmates“ (Abfälle). — Montag: Geschlossen. — Dienstag, 7*8 Uhr: „Schiinates* (Abfälle). - Mittwroch, 7,8 Uhr: „Eisik SchetteT (Sondervorstellung). — Donnerstag, 7»8 Ufer (MitgljCdervorätelllriig, Pfnski-Feier), „Eisik Scheitelt, Vorlesung, „Abigail“. — Freitag, 7so Uhr: „Schmales“ (Abfälle). — Samstag, %8 Uhr: „Ganuwim“ (Diebe). Im Staatsopemorcheater wird behufs Besetzung mehrerer Stellen für folgende Instrumente, find zwar: Streicher: l und It VJoifre, Violen, Violoncelli, Contrabässe. Bläser: Holzbläser 1. Stimmen, Trompete und Posaune (l) ein Konkurrenzspiel abgehalten, zu welchem sieh nur nachweislich bestqualifizierte Bewerber bis längstens 15. Mai ifl der Diröktionskanriei der* Staatsoper schriftKch anmelden wollen. Akademie für Musik und darstellende Kunst Bei dem heute abends 7 Uhr im Theatersaale der Akademie für Musik uyd darstellende Kunst unter Leitung des Direktors Ferdinand Löwe stattfindenden % Orchesterkonzert gelangen außer Webers Euryanthen-Ouvertüre, Klavier- , und Violinkonzerte von Beethoven, Schumann, Liszt und. Rubfnstein zur Auflührung. Restliche Karten an der Akademiekasse, eventuell an der Abendkasse. Ankauf einer Statue Glicensteins durch die polnische Regierung. «Der Londoner polnische Gesandte Doktor Wroblewslri besuchte offiziell die Ausstellung des jüdischen Bildhauers Glicenstein und kaufte für die polnische Regierung die Bronzestatue „Gebet“. Berichtigung. km gestrigen Musikfeuilleton sott es bei Besprechung von Frau Bartsch-Ion as (nicht Bartosch-Jonas) statt »Tiefe der Empfindung der Vortragskunst“ richtig heißen: „Tiefe der Empfindung und Höhe der Vortragskunst“. Volkswirt. Gestempelte Krone « —.0687 Auszahlung Wien —.0675 ln Zürich notierte: die Österreichische Krone —.0675 (—.0675 die Österr. gest Krone . . —.0687 (—.0687 die tschechische Krone. . 9.95 (10.05 die Mark ....... 1.81 < L81 Agram .••••••• 1.80 ( 1.87 Bukarest ...... — Budapest . . . . . „ * —.66 (—.65 Warschau -“.13 (—.13 Centimes. Centimes. am 27. am 27. am 27. am 27. am 27. am 27. am 27. am 27. April) April) April) April) April) April) April) April) Oesterreich — das größte Absatzgebiet für Ungarn. Vor einigem Taigen ecsdhi-ärt dor Ausweis des utn’gairisdhien Statist Lscbön Zentnaf! arm tes über <Üe Volßcsfbewegnxng und dem Aüßemi’jäindtel _ Umigamis im Jahre i^Zi. Dieser Ausweis berüdlcstlidlut'igt beröiibs die Emgdbtfitsrse des Krieges und der Gdbietsabftrrennanngctn'. Nach diers-em Benicfnite 'bewegte siicäi die Änefuhrr 'hßniptsädhflidh nach OesterreicK 57 Pf6zent des Expotrns gingen nstdb Oesterreich, 27 Pnotzent nadh dw TschedhrowSIowaikiei, 6 Pfcizemt nach Jugoslawien und 5 Prozent oaoh Deütjschlaad. Solange Wesiburtitgarm ziutr Gänze zu Umgärm ged:orte, war der größte Ain&fulhjrtposten Braunkohle aus dem weisitiumgariscibem Kohilen. werken im Ausmaß vom 1,6 Milßionien MaterzentmeT. Nacih dem Ajmsohniiß Wostujngonn© am Oesterreich hat dliese Ajirsfui’-c* natongemäß afu-fgehört. Die Weizenumid KotnnrniäManj&fuhr betrug im. Berichtsjahr 1,3 MÄanecn Mebenzenitmer, wovon drei Viertel der Gesamtouisfiflhir m Oa&terreicäl placieirt wurden. Datsselibe' gitlt von der O b st¬ und Gemüseausfuhfr im Aiujsmiaß von 834.000 Me'terzenifmeirß, wovon gl<eitchfa«% drei Viiartd matdh Oost'öttreiirh gingen Der W e i ai exjport feit von 961.000 Meterzentnern im fahre 1920 auf 621.000 Meterzentner im Berl*ehtsj;a!hif gesunken. Aflsch für. dem Wein' war baiuip»fsädi!fich Oestarreich dias Ab*saftJZgeibiet. Nßcfo Oesttweitdb wurde am meiistea m diie Tso^tescihö-Siowa&ei atssgeführt. . Die Ausfuhr ailüer G e t r e i d e a r t e m und Hülsenf rii cfhte erfolgte nip./bazu atusiscIhfÜieöHich ttödhi Oe&temroitdli und H «m Jähne iget gegen dtats Vorjahr bedeutend gestiegen. Zwei DriWei] dter exportierten 68.170 ScHachtirnid Zugtiere wardtem vom Oesitenreidh gekauft umd ntur zu enmam Duattel wair Deutsch)! and der Abmtdhmer. Ivdben dtgeflitgd Wumdern 252.000 Studie afuisgefübirt, wovon die Hälfte nach Itaiiiem uad die. atndei-e Hälfte wach Oestenrefch und M>m Teil matdli Dettitsdhütamd gimg. Aitadh die 134.000 Meferzenteer AbfaiUlwate wuirdem faist amsnp.luimsl'Os naich Oesterreitch espomttfert. Hdbär .den Kapitail'swert der eTaportieniten Waren giibt desr Bericht keimen Aufschluß. Amts Oe^terreioh wttmden hföiwptsäcHlkh Mineralien, rund 40000 Meterzentner Gips, und efn Drittel der mit 732.000 Meterfz-efntn<er bezifferrten Eisen waren und Eisen eintgefüh<rt. Iimtwessant ist, daß Ungarn aus Oesteirreiidh niaihezu 300.000 Meterzehtner Papier umfd Fap le r waren erhielt, wahirenid rf'ie aus Oösr^eiTeicth (bezogenen chemischen Produkte 130.000 .Meterzentner .betragen. Oesterreichs Außenhandel im fahre 1921. Heber die demnächst in Druck erscheinenden statistiechen Ergebnisse des Außenhandels im ahge^ufei-en Jahre macht der Handelsstaiisttsohe Dienst im Bundes^ Ministerium für Handel und Gewerbe folgende -Mitteilung: Unser Außenhandel hat. im Jahre 1921 gegenüber dem Vorjahr eine merkliche Belebung, erfahren. Die Einfuhr erhöhte Sich VOn 61 auf $! Millionen Meterzentner, die Ausfuhr von 1Z-8 auf 14.8 Millionen Meterzentner. Die Ein führ min e r a 1 i e c h-e r : Brennstoffe erreichte im .abgelaufenen Jahre insgesamt sechs Millionen Tonnen gegen vier Milliorten; Tonnen im Jahre lysp. An Steinkohle wurden 34 Millionen Meterzentner, an Braunkohle 20 MilHonün Meter- : zentner, an Koks rund Z Millionen Meterzentner und Briketts 947.doo Meterrentner, importiert. Hinsichtlich der Deckung unseres Bedarfes an Nahrung»- u nd G e n u ß m i 11 e 1 n blieben wir auch int Jahre ryst zum Großteil auf aus’andische Bezüge angewiesen. Stark zu* rückgegangen Ist die Einfuhr fast ailer Konaerveiiwaren. Die Einfuhr von Getränken aller Art ist insgesamt von ru»d 14 auf 1 Million Meterzentner zurück* gegangen. Für die im Jahre t9fit bereits merklich gesteigerte inländische Produktionstätigkeit spricht die recht erhebliche Mehreinfuhr von industriellen'Rohstoffen. Den erhöhten* Rohstoffimporten steht übrigens Such eine Zunahme.des Exports der wichtigsten in der Ausfuhr in Betracht kommenden Rohstoffe gegenüber, Die Einfuhr der von unserer Industrie benötigtert Halbfabrikate ist ebenso wie die Rohstof feinfuhr größtenteils gestiegen. Innerhalb des Verkehrs der veni schiedenen industriellen Fertigfabrikateze:gt sieb manche bemerkenswerte Verschiebung. In der Textil-* •Industrie überwiegt die Mehreinfuhr bei weitem die Steigerungen der Ausfuhrziffern. In der eigentlichen Konfektion sin dustrie hat sich io beiden Vor« kehrSrichtungen der Absatz Verringert;' die Einfuhr ging von’ 3229 auf 1298 Meterzentner, die Ausfuhr von 19.584 auf 11.682 Meterzentner zurück. In Hub, Stumpen und Hüten hat sich die Einfuhr (1,818.266 Stück) und die Ausfuhr (1417.752 Stück) gegenüber dem Vorjahr gehoben. Das gleiche gilt von der nahezu verdoppelten Ausfuhr von Schirmen (114.666 Stück). Die Papierindustrie zeigt kein« ungünstige Entwicklung. Die Einfuhr von Kaut-, s c h u k (6074 Meterzentner) ist insbesondere infolge verringerter Importe von Pneumatiks zurückgegaogen, die Ausfuhr von Kautschukwaren hat sich dagegen mehr als verdoppelt und erreichte 34.332 Meterzentner* Die Ledereinfuhr Ist von 5644 Meterzentner auf 33.234 Meterzentner gestiegen bei gleichzeitiger Zunahme der Lederausfuhr von n.<2^ Meterzentner auf 23630 Meterzemner Auch die Lederwareninfuhr hat sich bei insgesamt 6385 Meterzentner mehr als ver«< doppelt, wogegen die Ausfuhr von Lederwaren, in erster Linie von Schuhwareft, stark zurückging. (ssBgy gegen 29.374 Meterzentner.) In Kürschner wäre« hät sich der Umsatz in beiden Richtungen belebt, die Einfuhr betrug 2478 Meterzentner, die Ausfuhr I2tai Meterzentner. Die H 0 1 z w areni n d u st ri e zeigt bei einer Importzunahme von 5i,332 suck 56.533 Meter-, zentner eine Ausfuhrsteigerumg von 274468 auf 386.38- Meterzentner. Die Möbelausfuhr (90.966) hat am dieser aber keinen Anteil. Die R o h e i s e tt «\ ö f 11 h t hat sich nahezu verdoppelt und erreichte 749-958 Meter-« Zentner. Die etwas verringerte Roheisenausfuhr betrug 635.164 Meterzentner. In Erzeugnissen der Metall i)n dustrie (Halbfabrikate und Fertigerzeugnisse) isf eine Zunahme der Einfuhr von 20431 auf .25.871 Meter« Zentner und ebenso ein Anwachsen der. Ausfuhr vom 42441 auf 66439 Meterzentner zu verzeichnen. Die Wertziffern für die Ein- «nd Ausfuhr des Jahres 1921 sind noch nicht ermittelt. Auch die Durchfuhr durch Oesterreich hat iflÄ Jahre 1921 an Umfang neuerlich zugenommen, denn dl« Gesamtmenge der durchgeführten Waren ist von 17 Millionen Meterzentner im Jahre 1920 auf 25.5 Mik Honen Meterzentner gestiegen und erreichte damit mehr als ein Viertel des gesamtn Umsatzes der Ein- und Ausfuhr. _ Valutenktirse. Die fremden Zahlungsmittel waren im gestrigen Verkehr abermals höher, das Geschäft gering. Nach* stehend die offiziellen Scbloßkurse: Veröffentlichung der Devteenxeutrale vom 28. April 192L Zahlungen) Afesteftlain f. 1 holl. OttldM» Agram X jttg. Kremes . Belgrad 1 Dinar . . . . . Benin! deütsÄi« I!eleksmtt» Briiess! 1 belgiselie Kranes . Budapest I unzarisede Kronen Bukarest 1 Lei.. Chrlstlanla 1 ndrvreg. Kronen Köpehhagen 1 dänische Kronor London 1 Pfund Sterling . , Madrid 1 Pesetas . , » , » Mailand 1 Lire .»•»»» New York 1 Dollar. . . . , Paris 1 Francs ...... Pfat I tschecho-slow. Kronen Sofia 1 Lewa .. Stockholm t 8chwedischeKroaor Werschau 1 .polnische Mark . Zürich 1 schweizerische Francs faß <*A 5 5 6 . 6 6 5 4 6 6 fk 5 5 6V* 6 7 3% 303&— 26.97 107.88 28.30 671.50 10.52 I5Ü!- 1703.75 35.225 1248.75 421.70 7981.50 732.50 153.90 57.20 3040.- ZUJ3 108.12 28.40 672,50 20.58 msZ 17G6.25 35.275 1251.25 42L30 7993^0 73150 154.10 §1.30 2MUO H>7 104JGB 27.70 659^0 10.12 1463^ 1643.75 34350 34.400 1193.75 1196.25 104.92 27« üfitun 10.18 3465.- 1651.25 2078.50 Z&IJ50 , 1.94 1.93 1548,75 155U5 415.20 7731*50 7,8.- 131.49 57L5 2003^0 IL! 415.80 7743L0 719.- 151.60 53X5 2006X0 «rZ Noten Afflerlksn. Noten v. 5 Dollar aufm, . » kleiner« . , , Belgische Noten 100 Francs » , Bälgarische Noten zu 1000 Leva . » ■ ■ ■ * 100 0 » K . » . . kleinere. . . Dänische Noten 100 Kroner , , Deutsche Noten zu 1000 Mark* , » •». toö » j „ kleinere. . . » Engt. Noten von 5 Llvrest. aufw. , » kleinere ..... - Französische Noten. 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw. * Vcl€ltlCf6 ' lagosi. Noten ungest. zu lobobiher : am& :. Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 5ÖÖ Mark aufw. . . kleinere.... Rumänische Noten zu 1000a. 5Q0Lei w o kleinere . , , Ross. Noten (Roman.) zu 500 Ruhe! » » 1». » ifi® * , „ . kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . * Schweizerische Noten 100 Francs Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecbo-slow. Not. v. lOOOatifw. „ kleinere , . Ungar. Noten (neue Em.) zulOOO Kr, » , zu 10.000 Kr» ... kleinere . » . » . MIM 794A» IBBIJD S67Ä 56.35 ' 6ÜÄ SSX8 "ZZ *S| «Ä7S ZU3S —e— —v— -v— MdL ÄlÜ 34ZR 1ÜS- 3032.50 419.70 msö SV7M 42OJ0 71<L50 2927^0 413.70 W7,*68 mßi «2« 4JB6J50 1.91 vsÜbjsq \JSB '14K- 5S44 56J6 j&M 5LS4 2058!sÖ 1547.25 . 1233.75 153.65 2061ISC 1459.75 1235.25 153L85 n*5l- 19NÄ 1502 25 .1178,75 151,20 151.10 10194» 574)8 -Z 3L3S 71&SD 29324» 414J0 iW 104.12 1458.- IJ5 5BJ% SSM 1985.30 1504.75 1181.28 151.40 151.90 «WM Rfickgang des Bauknotenumlaufes um vier Milliarden«;; Der Ausweis der Oesterreichisch-u»gari$chen Baut: vom 23. April zeigt einen R ü c k g a n g des Banknoten» Umlaufes tun.4*1 .Milliarden auf 317*8 Milliarden Kronen, — Nach langer Zeit endlich eihe erfreuliche Kunde, Gesinnungsgenossen! Verlanget In »Bien KaffeehSusern, In denen Ihr verkehr« Erhöhung des Zollaufschlages. •. Die am 27. April kundgemachte Verordnung des Bundesministeriums für Finanzen Über die Erhöhung des Zolles bei Bankvalutazahlung vom 700fachen a&r däs lOOOfache des nominellen Goldzolles sieht, Ms fünftägige Vacatio legis vor und‘würde am 2. Mäs te Kraft treten. Um dem Publikum die Ausnützung efer ... . . ............ > ,.ii. ui« Wiener Morgenzeitung