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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-22 · Heft 1159 (22.4.1922) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1159 (22.4.1922)
Date
1922-04-22
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 1150 Wien, Samstag WIENER MORGENZEITUNÖ 22. April 1922 Sekte! | Sportblatt der Wiener Morgenzeituns | { : ■■»: L<>>» . - |v :<>t mm Deutschland—Oesterreich, Soimtag, halb 5 Uhr, Hohe Warte. Länderkämpfe finden immer allseits größtes Interesse. Nicht nur die Sportgemeinde nimmt an diesem Ereignis innigen Anteil, sondern auch das Laienpublikum verfolgt den Ausgang dieser Spiele und freut sich, wenn es der heimischen Mannschaft gelingt, den Sieg zu erringen. Die Länderkämpfe erwecken die nationale Eigenliebe und diesem Umstand verdanken sie ihre große Werbekraft. Von den vielen Tausenden, die beabsichtigen, morgen auf die Hohe Warte zu pilgern, werden zahllose Besucher zum ersten Male bei einem Fußballspiel anwesend sein. Wenn diese Neulinge nun einen schönen und interessanten Kämpf zu sehen bekommen, dann sind sie für den Fußballsport gewonnen und werden in absehbarer Zeit selbst Bannerträger des Sports. Die Auswahlmannschaften müssen sich dessen bewußt sein, daß sie nicht nur die Farben ihrer Heimat zum Siege führen, sollen, sondern daß sie auch in die Lage kommen, Propagandadienste zu leisten. Der erste Eindruck ist gewöhnlich der bleibende und von ihm hängt es,; ab, ob unsere Fußballgemeinde einen Zuwachs erfährt oder nicht. Wir erwarten von den beiden antretenden Mannschaften, daß sie trotz des heißen Bestrebens, den Sieg zu erringen, nie die Grenzen des Erlaubten überschreiten. Schwer ruht Lm gekröntes Haupt. / Der propagandistische Wert der Länderspiele steht fro?weifelhaft Test, doch wird ihnen von vielen . Seiten der Wert der Kräflemessung abgesprochen. Die; Klasse eines Landes wird durch den Durchschnitt gekennzeichnet, wobei die jeweiligen Spitzenvereine wohl, für das Können des Landes bestimmend sind. Nun besteht die Möglichkeit, daß ein Volk weder besondere Durchschnittsmannschaften noch spielstarke Spitzenklubs besitzt und dennoch eine Auswahl-Elf auf die Beine zu bringen vermag, die selbst von denjenigen Ländern, die sportlich am höchsten gewertet werden, nur schwer zu schlagen ist. Ein Beispiel für diese Behauptung liefert uns die Schweiz. Die besten Mannschaften dieses Landes halten keinen Vergleich mit den führenden Klubs von Deutschland, Oesterreich, Tschechö-Slowakei und Ungarn aus, weiters steht die Uürchschnittsklasse der Eidgenossenschaft nicht auf der gleichen sportlichen Höhe wie in den zuletzt genannten Staaten. Trotzdem ist es den- Schweizern > oft geglückt, ihre Widersacher in den Länderspielen niederzuriii gern Andererseits wieder fehlt es Völkern, die sportlich1 sehr hoch stehen, än den einzelnen überragenden Spielern, so daß die Auswahlmannschaft eine weit geringere Schlagkraft besitzt, als man allgemein glauben würde. Pesterreich selbst kann sich zu dieser Kategorie .Zählen. Diese ' Tatsache erscheint, paradox, wenn man-berücksichtigt, daß wir in Sportklub, Hakoab, Rapid und Amateure vier Vereine, haben, die sich selbst in schwerster internationaler Konkurrenz erfolgreich behaupten konnten. Obwohl diese Mannschaften 44 Spieler ins Feld stellen, die in ihrem gewöhnlichen Wirkungskreis selbst strengen Anforderungen genügen, so ist das dem Verbandskapitän zur Verfügung stehende Material numerisch sehr klein. Die Stützen der Häkoah und,.des Amateur-Sportvereines, die sicherlich dazu; berufen wären, iir der Auswahlmannschaft berücksichtigt zu werden, sind Ausländer, so daß man sie zur Teilnahme nicht heranziehen kann. Die übrigen Spieler der beiden Klubs werden mehr oder minder von den Ausländern geführt, so daß es fraglich erscheint, ob die heimischen Kräfte zur gewöhnten Form auflaufen, wenn sie ihre Lenker entbehren müssen. Der Verbandskapitän hat mm dieses, Experiment nicht gewagt und so blieben nur Sportklub und Rapid übrig, die das Gerippe für unser Team stellen mußten. Die Rapici-Spieler sind zum Teil alt geworden und verbraucht, die Dornbaeher erscheinen wieder als zu jung, so daß man unserer Auswahlmannschaft kein absolutes Vertrauen ent- ^egenbringen kann. Wir sind also in der unangenehmen Situation, wohl einen guten Durchschnitt und eine ansprechende Extraklasse zu besitzen, ohne aber eine starke Auswahlmannschaft in den Kampf schicken zu können. Aus dem morgigen Resultat kann man demgemäß keinen Rückschluß auf unsere Klasse ziehen. Wer kommt? In ähnlicher Lage befinden sich die Deutschen. Schon mit Rücksicht darauf, daß unserer Hauptstadt das Hinterland fehlt, das heißt, daß nur Wien erstklassige Vereine beherbergt, Deutschlands gute Mannschaften sich hingegen über das ganze Land erstrecken, darf man den Durchschnitt im Reiche draußen höher werten als den unseren. In den Vereinen I. F. C. Nürnberg, Spielvereinigung Fürth und Wacker-Mtjnchen haben die Deutschen überdies Mannschaften, die zur europäischen Extraklasse zu zählen sind. Trotzdem gelang es auch unseren morgigen Gegnern nicht, ihre beste Elf nach Wien zu bringen, da sowohl die Münchner als auch die Fürther mit Rücksicht auf die schweren Endkämpfe in der Meisterschaft für das Länderspiel nicht herangezogen werden konnten. Aus dem Münchner „Fußball“ erfahren wir, daß die Teilnahme der Spieler Stuhlfaut (1. F. C. Nürnberg), Mohns (N. N. W.-Berlin) und Popp (I. F. C.-Nürnberg) noch nicht feststeht, da sie keine Urlaube bekommen sollen. Sollten diese Spieler tatsächlich nicht abkömmlich sein, dann würden sie aller Voraussicht durch Schwedler, Schmidt (München) und Groner (Stuttgart) ersetzt werden. Man ließe sich eine Pflichtvergessenheit zuschulden kommen, wenn man die Tatsache, daß nicht die Auslese der beiden Länder einander gegenübersteht, verschleiern würde. Diese Feststellung soll aber nicht die Meinung hervorrufen, daß man morgen nur ein minderwertiges Treffen zu sehen bekommen wird. Die effektive Klasse, die sämtliche teilnehmenden Spieler darstellen, bürgt dafür, daß der Kampf interessant sein und so manchen sportlichen Leckerbissen bringen wird, selbst wenn die vorerwähnten Spieler ersetzt werden müssen. Die Untersuchung der beiderseitigen Siegeschancen behalten wir uns für die morgige Nummer vor. Wir wollen vorerst sehen, wer heute um 2 Uhr 10 Minuten am Westbalinhof ankommt. Die bisherigen Spiele trugen den Oesterreichern vier Siege ein und ein Treffen endete unentschieden. Wir haben bereits in der gestrigen Nummer die Mannschaften veröffentlicht, die uns vertreten haben. Nun wollen wir die einzelnen Spiele selbst Revue passieren lassen. Das erste Treffen Deutschland—Oesterreich ging am 5. Juni 1908 auf dem alten Cricketet-PIatz vor steh. Es hatte mehrere Tage geregnet, so daß die Spieler in einem wahren Kotmeer waten mußten. Trotzdem boten beiden Mannschaften ganz ausgezeichnete Leistungen. Die Deutschen traten in folgender Aufstellung an: Eichelmann; Risa Taenzer: Poetsch. Hiller lL Weymar; Schmidt, Garrn, Kipp, läger, Baumgärtner. Das Gerippe unserer Mannschaft bildeten die Spieler des W. A. C. Kipp erzielte für die Deutschen den ersten Treffer. Dlabac stellte aus einem Elfmeterstoß den Ausgleich her. Bis zur Pause gelang dem Hamburger Jäger ein effektvolles Kopftor, so daß mit dem Stande von 2:1 die Seiten gewechselt wurden. In der zweiten Spielzeit arbeitete der ruhmreiche Flügel Studnicka-Fischera-Andres ganz hervorragend. Er wurde auch vom Mittelläufer Kurpiel (D. F. C.-Prag) hervorragend unterstützt. Es gelangten Oesterreichern, nicht nur den Ausgleich herzustellen, sondern auch mit 3:2 Toren den Sieg zu erringen.. Die zweite Begegnung fand am 8. September 1911 in Dresden statt. Die Deutschen stellten folgende Mannschaft: Werner, Röpnack, Hempel, Burger, Breunig, Hunder, Gablonsky, Hiller III, Worpitzky, Kipp, Möller. Trotz des knappen Steges von 2:1 Toren stellten die Oesterreicher dier weitaus bessere Mannschaft. Große und kräftige Spieler, wie Tekusch! (W* A. F,), Svatosch I (Simmering), Popovieh (Amateure), Neumann (W. A. C.), Cimera (D. F. C.-Prag), Müller (Sportklub) vertraten unsere Farben und. die Deutschen,waren unseren Repräsentanten vor allem körperlich nicht gewachsen. Unsere Spieler waren damals außerdem in blendender Verfassung und nur dem überragendem Spiel von Werner und Breunig hatten ,es die Deutschen zu verdanken, daß die Niederlage nicht empfindlicher ausfiel.,' Ein fahr später, am 30. Juni 1912, wollte es der Zufall, daß Deutschland und Oesterreich schon in der Vorrunde bei den Olympischen Spielen in Stockholm aufeinandertrafen. Deutschland stellte’folgende Mannschaft: Weber; Röpnack, Hollstein; Krogmann, Breunig, Bosch; Wegele, Jäger, Worpitzky, Kipp, Hirsch. Wir errangen damals unter für uns 'glücklichen Umständen einen Rekordsieg von 5 : t Toren. Die beiden Mannschaften hielten einander vorerst die Wage, läger erzielte für die Deutschen ein Tor, das ihr einziges bleiben sollte. Die Oesterreicher kämpften mit dem Aufgebot aller Kräfte, wobei sich insbesondere Merz (D. F. C.-Prag), Müller, Neubauer und Bfäunsfeiner (Sportklub) auszeichneten. Bei einem Zusammenstoß wurde der deutsche Torwächter Werner erheblich verletzt und mußte das Spielfeld verlassen. Leinen Posten nahte der Berliner Worpitzkyein. Die numerisch geschwächten Deutschen .waren derart deprimiert, daß sie fünf Treffer in den Kauf nehmen mußten. Die nächste Begegnung fand erst nach dem Weltkriege am 26. September 1920 auf dem Simtneringer-Platz statt. Die Deutschen, die in der Aufstellung Stuhlfaut, Lohneri, 'Mohns, Hagen, Tewes, Riegel, Wunderleih, Harder, Jäger, Leiderer, Sutor antraten, erlitten eine unverdiente Niederlage von 2 : 3 Toren. Die Oesterreicher spielten herzlich schwach, was darauf zurückzuführen war, daß der Mittelläufer Baar (Sportklub) und der gesamte Angriff vollkommen versagten. Sutor erzielte für die Deutschen das erste Tor, bald darauf aber stellte Swatosch den Ausgleich her. Bis sieben Minuten vor Spielende stand der Kampf unentschieden, dann aber riß Swatosch: mit zwei prächtigen Treffeftfkteö Lieg an unsere Farben. Leiderer stellte daun das Endergebnis her. , Anläßlich unserer Länderspieltouruee fand in Dresden am 5. Mai 1921 die fünfte Begegnung statt. Beide Mannschaften befanden sich damals in ausgezeichneter Form und den Oesterreichern gelang es erst im Endspurt, den Ausgleich zu erringen. Popp und Leiderer auf der einen und Kuthan auf der anderen Seite brachten den Stand bis zur Pause auf 2:1 für Deutschland. Nach Seitenwechsel erhöhte Träg neuerlich den Vorsprung, den aber die Oesterreicher im grandiosen Endkampf aufholen konnten. Die vielen Scharten wollen die Deutschen nun morgen auswetzen, wie aus nachfolgendem Aufmunterungsartikel des Münchner „Fußball“ hervorgeht:' Nun fährt die deutsche Nationalelf nach Wien gegen Oesterreich. Dies ist der härteste Gang. Dieses Spiel ist das wichtigste. Auf dieses Spiel kommt es an! Dieses Bewußtsein muß vorherrschen. Dies Bewußtsein muß unsere Elf haben. Reputation ist das mindeste. Wir haben noch nie gegen Oesterreich gewonnen. Aber viermal verloren.. Unsere Repräsentanten mögen endlich einmal das Siegel des größten Fußballverbandes der Welt sein. Eine Million Fußballspieler zählt Deutschland. Dänemark, das uns auch bisher stets besiegte, keine 50001 Schlagt ihr Oesterreich, so steht ihr an der Spitze des Festlandes. Die tschecho-slowakische Republik, Dänemark und Belgien sind unseren Besten in Technik und Stil nicht mehr über. Oesterreich in W en zu schlagen: schwerste Aufgabe! Schönste Aufgabe! Wenn um die vierte Nachmittagsstunde die Träger des Adlers, das heißt unsere Nationalen, in das menschenumwogte , Rechteck des Vienna-Platzes auf der Hohen Warte in Wien einbiegen, dann werden sie es mit dem Bewußtsein tun, daß der 38. Länderwettkampf, den gerade sie für Deutschland bestreiten dürfen, weder Niederlage noch Unentschieden sein darf, sondern ein Sieg werden muß, der das trübe Gesamtbild, für das unsere guten Spieler nichts können, ein wenig aufhelfen möge. Die Deutschen gehen also mit grenzenlosem Siegeswillen in den Kampf. Werden unsere Vertreter die gleiche Energie aufbringen? Wer es erleben wird, der wird sehen! Ostmark-Platz XX., Leystraße, Endstation der O-Linie Heute, Samstag, halb 5 Uhr nachm. HAF.-OsM X., Quellcnstraße 73 Linien 6, 67 und 15 llillllli|IIIIISil!lllliillE!ii!lll|HaltesteileGellertplatz||||||||||]||||||||||!||||l|||j||||| Heute, Samstag, 7,5 Uhr nachm. flDHIRK—HERTHß Einziges Meisterschaftsspiel Die Meisterschaft. I. Klasse. Heute Samstag findet das Meisterschaftsspiel zwischen Hertha und Admira auf dein Hertha-Platze, statt. Die Favoritner galten zu Beginn der heurigen Frühjahrssaison als ernste Meisterschaftsanwärter, doch erfüllten sie nicht die Hoffnungen, die ihre Anhänger in sie gesetzt hatten. Aus den vier Spielen der Frühjahrssaison konnten sie nur einen Punkt nach Hause bringen, wodurch sie derart weit zurückflelen, daß sie für die ersten Plätze in der Tabelle kaum mehr in Betracht kommen. Immerhin könnte! Hertha seine Stellung im Mitteltreffen durch einen Sieg bedeutend festigen. Für Admira steht bedeuten® mehr auf dem Spiele. Die Mannschaft hat . wohl um vier Punkte mehr aufzuweisen als der Letzte in de» Tabelle, doch sind die Floridsdorf er der Gefahrenzone dea Abstieges noch nicht entrückt. Die Admira dürfte demgemäß den Kampf mit großer Ambition bestreiten, was ih» unter Umständen das Uebergewicht über ihren heutigen Gegner verschaffen könnte. Das Treffen im Vorjahre sah Hertha mit 3:2 Toren siegreich und es erscheint nicht ausgeschlossen, daß Admira heute für die letzte Niederlage Revanche nimmt. Schiedsrichter Seemann. II. Klasse. Trotz des Länderkampfes ruhen die zweitklassige^ Vereine nicht. Folgende Spiele finden statt: Samstag: Slovan—? Cricketer (Slovan-Platz) Ferry; Sturm-4914—-3. 8. V, (Sturm-1914-PIatz), Riedauer; Sportfreunde—Donaustadt (Sportfreunde-Platz), Frankenstein. Sonntag: Rennweg— Red Star (10 Uhr, Rennweger-Platz), Wagner; Blue Star-» Bewegungsspieler (7sU Uhr, Neubauer-Platz), Rosenzweig, Scliutzgruppe Nord. Bar Kochba steht heute um 7,4 Uhr auf deflt Strebersdorfer-Platz vor keiner leichten Aufgabe. De» Gegner des jüdischen Vereines, S. C. Robur, hat im Osterrundspiel gut abgeschnitten und dürfte auch gegen Bar Kochba einen knappen Sieg erringen. Schiedsrichter Kellner. Nachstehend die anderen Wettspiele: Wien-» Vindobona (Feuerwehr-Platz, 9 Uhr), Reichert; Wihte Star —Astoria (Bewegung-XX-Platz), Kohn; Brigittenauer 5. V.— Republik. Schutzgruppe Süd. Der aufstrebenden J. F. L,-Mannschaft dürfte et flach schwerem Kampf gelingen, beide Punkte aus dem Spiel gegen Zentralverein nach Hause zu bringen» Das Treffen findet morgen um 7,9 Uhr auf dem Altmannsdorfer* Platz statt. Schiedsrichter.Kurz. Schutzgruppe Untere Wien. Der S. C. Menorah, der vergangenen Sonntag dft spielstarke Beamtenmannschaft der Hasmonea 2:1 besiegte, trifft im Stadlauer A. C. auf den spielstärksten Verein der Gruppe und wird Mühe habend ehrenvoll abzuschneideu. Cup der „Kronen-Zeitung". An diesem Wettbewerb, an dem 62 Vereine def unteren Klassen beteiligt sind, nehmen auch die drei jüdischen Vereine Hasmonea, Moriah und Bar Kochba teiL Der Zufall der Auslosung wollte es, daß’Hasmonea heute ute 4 Uhr auf dem Rennweger-PIatz den zweitklassigen Ober-St.-Veiter A. C. zum Gegner hat Die Ober-St-Veiter besitzen eine gut eintrainierte und körperlich sehr starke Mannschaft. Hasmonea hält sich in Cupspielen sehr gut. In frischer Erinnerung dürfte noch, der Cupsieg über die drittklassigen Vereine Donaufeld (3:1), Prater Sportfreunde (4:0) sein. Trotzdem wird der jüdische Verein kaum ungeschlagen davonkommen. Schiedsrichter Vitlazil. Der junge Schutzverein Moriah, der in der Meisterschaft sehr günstige Resultate erzielt hat, steht dem viertklassigen A. M. A. gegenüber und dürfte seinem Gegner den Sieg ziemlich schwer machen. Das Spiel findet heute um 4 Uhr auf dem Donaufelder-Platz statt. Schiedsrichter Grünwald. Bar Kochba ist spielfrei. Nachstehend die anderen Wettspiele: Fav. A. C. — D. A. C., Fortuna—Nordost, Altgründler—Währings Wacker X—Training, BewegungX—Veria,Normania—Einheit, Neulerchenfeld—Schwarzstern, Hutter & Schranz—F. C. 33, Kaisermühlen—Landstraßer Amateure, Stammersdorf— Neptun,- Viktoria—Axa Aba die, Industrie—Nordmark, Südstern—Phönix-Schwechat, Vindobona—W. F. K., St Veiler Sp. Fr.—Meidlinger 8p. Fr., Nicholson—Flor. Nordstern, Sonntag vormittags: Krieau—Brig. Sp. Vg>, Viktoria XXI— Lokalbahn, Horekan—Freiheit X, Vorwärts X—Vorwärts XL Aspang—Sievering, Felten—Baumgartner Sp. Fr., Donaufeld—Columbia, Favoritner Lyon—Athen-Stammersdorf, Weiße Elf-Adler & Söhne, Freiheit XIII—Athen, Jediera* dorf—Robur, Transvaal—Landstraßer Vorwärts, E.-Werke— Artaria. Freundschaftsspiele. Auf dem Ostmark-Platz tragen W. A. F. und Ostmark ein Freundschaftsspiel aus. Die beiden Mannschaften sind einander in der Frühjahrssaison noch nicht entgegengetreten. Im Vorjahr siegten die Hütteldorfer in einem Spiel, das zur Meisterschaft zählte, 1 :0. Beide Vereine haben ein reiches Spielermaterial und sie werden sich sicherlich nicht die Gelegenheiten entgehen lassen, Neuakquisitionen auszuprobieren. Mit Rücksicht auf den Ehrgeiz der Brigittenauer wird der Kampf sehr interessant verlaufen. Der W. A. F. wird auf der Hut sein müssest, wenn er ungeschlagen heimkehren will. Einen interessanten Kampf dürften einander die beide» jüdischen Vereine Kadimah und J. A. C. liefern. Kadimah rangiert an zweiter Stelle in der Gruppe Südost und besiegte vergangenen Sonntag im Rahmen eines Rundspiels den drittklasbigen 8. C. Frem 2:0. J. A. C. war noch vor einem Jahre in der Schutzgruppe, hat aber trotzdem in der vierten Klasse (Gruppe Nord) eine bedeutende Spielstärke erlangt. Das Spiel findet morgen um 7.11 Uhr auf dem Sturm-14-Platz statt. Schiedsrichter Graf. Die Hasmonea-Beamten gastieren Sonntag in Deutsch- Wagram. Die beiden Spiele zu den Osterfeiertagen brachte» den Beamten zwei Niederlagen (Ostmark kombiniert 4:2 und Moriah 2:1). Trotzdem rechnen wir, daß es dea Beamten gelingen wird, diesmal einen Sieg zu erringen, Drei große Fußballereignisse. Der morgige Sonntag wartet gleich mit drei bedeutenden Fußballtreffen auf. Außer dem Länderkampf Oesterreich—Deutschland in Wien stehen die Begegnungen von Nord- und Süddeutschland in München und von Westdeutschland und Berlin in Köln an. Dr. Bauwens dürfte den Länderkampf Oesterreich- Ungarn, der am 30. April in Budapest stattfindet, leite». Der österreichische und der ungarische Verband haben sich auf den Kölner Unparteiischen geeinigt. Die Antwort des Herrn Bauwens ist noch immer ausständig. Der Auto Union spendete für den Sieger im morgige» Länderkampf einen wertvollen PokaL

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