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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-22 · Heft 1159 (22.4.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1159 (22.4.1922)
Date
1922-04-22
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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W.U5S Mett, Samstag mENER HORGBWZEITtma 22. April 1922 Seite ’5> gliederaufnahme , Samstag und, -Sonntag von %8- Uhr ‘abends. — H e b rä i sc h e r K l.u Ii, II., ,Taborstraße 1. Heute um %8 Uhr abends, S i c h a S. ä f r ii t i t h,; unter Teilnahme bekannter Referenten. Nachher . Ausschuß-. Sitzung. B u k ö wi n e r Z e n t r a 1. v e r,-b; a «!d. .Heute, 8 Uhr abends, Cafe Pruckl, I., Stubenring' 24 .(Souterrain), öeselligkeitsabend. — Zion! s tusch e B (Yzirksorganisatio n B r i g i 11 e n a u. Heute, .3 'Jhr abends, im Vereinslokal, XX., Gaußplatz ,(Nr.- 11V fCafö Immergut) - Ausschußsitzung. Tagesordnung’:- Konstituierung.; . <: •! , O t t a kri n g e r Vo 1 k § h sI m, Kvi., -köflerpark 7. 7 Uhrabends Dr. Leopold 8 t e i n, Entwicklung der Sprache in den ersten Lebensjahren. Eintritt fföL , . L e o p o I d s t.ä d t e r V o 1 k s h e i;Zirküsgasse 48. 7 Uhr abends im großen Zeichensaal, -Dr.- Ion E d © » n. Die großen Entdeckungen / und iftreBe- 'deutuhg für . die Kultur. Karten zu K 20. ■ Urania. Heute, Uhr (Großer Saal) Schöler- «püftrag: Der Kampf mit dem Berge, L In Sturm und Eis. 5 Uhr (Großer Saal) Das Wunder des Schneeschuhs. ~: V,8 Uhr (Klubsaat) Universitätsprofessor Dr. Egon Ra n zi: Erste Hilfe und .Krankenpflege, IV. — 5 Uhr (Kurssaal) Regieruhgsrat Ingenieur Josef L ö w y:. Magnetismus und Elektromagnetismus, IIL — */s6 Uhr (klubsaal) , Universitätslektor Dozent Marius F a b e r: Redner-1 schule, IX. V«8 Uhr (Großer Saal) Franz Schubert.-r-■ %S Uhr (Kleiner Saal) Generaldirektor' Dr. Anton L ederer: Das Vakuum. Vz8 Uhr (Kurssaal) Hofrat Ingenieur Rudolf P o z! e n a: Die Tafel . von Senkarah und der ' Maßstab des ‘Gudea. — Uhr (Klubsaäl) Dr; Hans K a p p e r: Schopenhauer und die Grenzen . der Erkenntnis, L __ Ernährung. Der Marktbericht. : . Weitere Preissteigerungen. «m tiögrösverkehr sind gestern so ziemlich. a 11 e •PI c i s c h g a t tun g en weiter b e de ut end im Preise ge s ti e ge ii. Fettschweine, ßaiuchfilz, Kalbfleisch und Ziegen wurden um je K 100, Fleischschweine um-K 150, Schweinefleisch und Kälber um'K,200, Schafe um K 300 per Kilogramm teurer. Billiger notierten ' nur Lämmer und Kitze, die sehr wenig gesucht sind. Der Preisrückgang für diese Fleischgättung betrug K 100 per Kilogramm. Die Nachfrage nach Seefischen hat hack den Feiertagen sehr nachgelassen,- so daß sie um K 200 per Kilogramm billiger zu haben waren, und zwar wurden für Seeschill und Seelachs K 700 per Kilogramm gefordert. "J Auf den GrünwaremnärktOn war das' Angebot ‘ -seht!• groß und die Nachfrage außerordentlich schwach.' 'Trotz- dem-sind die Preise im. Kleinhandel vollkommen un- : verändert geblieben. Sehr günstig waren die Zufuhren an : Eiern. Auf, dem Naschmarkt kosteten ungarische Eier K 130, oberösterreichische Eier K 125 und polnische Hier K 120 per Stück.; ü Das Ende der staatlichen Lebensmittel-^ Versorgung. ■ in der gestrigen Pressekonferenz machte. Ministerialrat ,£)r. B u r e s c h Mitteilungen über die Ueberleitung! 'der Brot-und Mehlversorgung in den freien Handel. Am 2Ö,;,d;.iyi. \fej5ff der Zuschuß des Bundes für das Brpt> der ' in ‘ der - fetzten)J^eripde .k Zy. fürden Laib (betragen,»bat, v-äufe^ . f&ß -der Preis: um fites eil Betrag stei;g{eü dürfte. Am 15. Juli soll die staatliche Mehlversörgüng über*: liaupt eingestellt werden. Die Höchstpreise bei Verschieißtind Brotmehl werden nun n i c h t'ni e h r a ü f r e c.h t erhalten werden. Die Mehlkarte wird vom ,17. d.}M. suspendiert, die Brotkarte vom 29. d. M. Die Gutscheine für die Bedürftigen bleiben: bis zu.rn / 30. Juni unbedingt aufrecht.. Für, die' spätere Zeit, wird der. Nationalrat ent- Ispreckende Vorkehrungen treffen müssen. - . ' Bühne und Kunst. Wiener Stadttheater* Der Abschied vom StadtjÜheater, das 'bald wieder f)p.etettefiibülme werden soll und. im dem einst.“Jarno Strindberg-Zykleßi' auf führte -und erste Künstler zü Gaste1 lud, wird ums wahrscheinlich leicht gemacht. Die Jüngste Novität, *Mo hmb-1 u m e« vom'La'dislaus. B,u s‘- F elk e t e, eine“ sogenä'nhte »KorniWe«, ist vorn solcher Qualität, '.daß es sich , .wirkJicla..jriipht der: Mühe lohnt, über, dieses .Büh'neai'vvenk auch -nur •fein Wort zu verlieren; 'B©d®uernswerte- -Sdhäu- Spi'cler!1 Sie -siintd 'gezfv-umgen, .solche Stücke zu* studieren und niüsseri;'&ich auph.vripch einem abfälligen Bericht .gefallen lassen. Der biedere He:rr;;H'o fjbauer ist bei. Gott nicht a.m Platze: NoraMGreg <ß• ein; schönes, feines Geschöpf,' mit ihiniger, keuscher Stimme (als,' Indiermädchen im.. T?ägt>res '»Postamt« war sie rührend) taugt für die. Ar,zu- ^eteilte .Döptpelrolle ebensowenig, wie sie für:fira>n- 2Ö&i«che Koniödien a la »Halbwelt« taugt. Diejjiitnge. Dame ' i;st' schlecht beräten. Mißbraucht äjueh';:d^r ■ ejhaste Schauspieler Heinrich Fu chs. Tü-cht'ig^Üie Damen Josef f y umd Puch er, die . Herren Knei dimg.eir tmd- G1 o'ckn er. ..Ä.• - In den K animerspielen des'Deutschen Völkfe-? theaters wird allabendlich, um 7 Uhr „R e i g e n“,- um! 10 Uhr #D i e v i e r t e Wand“ gegeben. Im Rai mund-Theater gelangt heute, VaSUhrnachmittags, »KabaleuodLiebe* zur Darstellung.; Abends 7 Uhr spielt Tiila Durieux zum ersten Male .dis Titelrolle in Ibsens „He d da Gabl e r“. . ' im A k a^d e m i ctheater ‘ beginnt die .. Eröffnuugsvorstellung von »Kanzlist Krehler“ Von Georg Kaiser morgen um.‘/-8 Uhr. urteilt. Wälirend gegen alle,vier Mitschuldigen die Strafe« ,ittv Rechtskraft erwachsen sind, hat Marchesini die*; Nichtigkeitsbeschwerde ergriffen, über die gestern der .Oberste Gerichtshof, verhandelte.: : "" Der Oberste. (Gerichtshof verwarf die Nichtjgkeita« Beschwerde als unbegründet. . ln der Roland-Bühne bringt die F r e i e j ü d i i e h e V o l.k s b: ii h. n e allabendlich: „S c h m a t e zur Dar- Stellung., Nur Mittwoch abends wird »S c h'm a f i s r u e I“ : gegeben. Morgen um f/s3 und um fj.ß Uhr findet * ein; Lustiger Kiudernachniittag statt. In der R e n a j s, s a n c e bühne gelangt heute' und die folgenden Tage. „D o;k t o r S t i e g 1 i t z* . zur: Aufführnng. Anfang 7 Uhr. Ende 9 Uhr. — Sonntag Öen : 23. April, nachmittags 3 Uhr, geht „DerWerwo.lf in Szene. Ende 5 Uhr, . ,; In der J ü dis ch e n Bö lue, II., Taborstraße 12,! wird heute »Die kluge Frau*, Gesangsposse in; vier Akten von Wilenski, aufgeführt. — Die beliebte Soü- | brette Frau G 1 ii c k s m a n n wurde dem. Ensemble : \viedergewonnen und tritt ab morgen wieder auf. , Freie füdIsche Volksbühne' Volkswirt. Gastspiel!n dex* RoIand-BUlrne <4280 ‘ Hcntc 7 Uhr abends: Schauspiel!s 4 Akten ' Kd vm H. Leiwik - > Gestempelte Krone —.0687 Auszahlung Wien » —*0675 In Zürich notierte: ' die Österreichische Krone —.0675 (—.0675 die Österr. gest. Krone . . —.0687 (-—.0687 die tschechische Krone. diefMark . . . •. . iO.15 1.83 1.75 Bukarest . Budapest Warschau —.65' —.14 (10.25 (1.82 ( 1.66 (-.- (—.65 (-.14 Centimes« Centimes« am 20. April), ain 20. April) am 20. AprIIJ am 20.: April)' am 20. Apriijf am 2Q. April) am 20,, April) am 20.. April; Aus den Theatern. . Wochenspielplan des Bürgthe.atersi sonntag, 2 Uhr (äußer dem Jahres-und Stammsitzabonpement, kein Kartenverkauf) »Geschäft ist Geschäft“; 7 Uhr abends Szu erhöhten Preisen) „Spiegelniensch“. — Montag,;, 7 . Uhr bei aufgehobenem Jahres- und, Stämmsitzabonnement, kein Cärtenverkatif) »Die Tragödie, des Eumenes". — Dienstag, 7 Uhr, »Spiegelmensch“. — Mittwoch, 7 Uhr, „Der Schwarr-l —r Donnerstag, 7 Uhr ‘ (beschränkter. Kartenverkauf) »Macbeth“. — Freitag, 7 Uhr, „Das Schiff Tenacity".: — Samstag, 7 Uhr (zu erhöhten Preisen) „Die Jungfrau , .von Orleans". Im Deutschen V o! Ic s 11 e. ater gelangt morgen, Dienstag und Samstag abends »Vivat acad e'm i äl“, Montag ' „D e r P f a r r e r von K i r.c hf e f d“, ■ Mittwoch »D a s ' B l u m e it b o o t" und Freitag die Neuinszenierung von „H;a url-e 1“ zur Aufführung. Verein Freie jüdische Volksbühne. Nach einer .kurzen. Pause nimmt der Verein wieder seine Tätigkeit auf. DiC Freie jüdische Volksbühne ist vor einigen Tagen in die Roland-Bühne (\L, Praterstraße 25) übersiedelt, wfilche t für die nächsten Jahre als ständiges Theaterheim gesichert erscheint. Die Volksbühne hat nun die Möglichkeit, sich zu! einer Stätte jüdischen Kunstschaffens zu entwickeln. Gerade; jetzt,* wo die volieti Entfaltungsmöglichkeiten gegeben sind,! .bedarf 1, sie . der Unterstützung r der breitesten1 j irdischen Volksmassen, upi. so der lebendigste Ausdruck fü'r' :alle jene Bestrebungen.zu werden, die zur ernsten dramatischen Kunstbühne führen* — Die. erste M i t g 1 i e d e' r- V o r s t e I l u n g im April (»8 c h m a t e s“, Drama. in vier Akten von H. Leiwik) findet Donnerstag den 27. A p r i I, l/38 U h rabe n d $, in der Roland-Bühne statt. Regiebeitrag flir Mitglieder K 200. Regiekarten und Anweisungen auf 50®/* Ermäßigung erhalten Vereinsmitglieder im Vereinssekretariat, IL„; Untere 'Augartenstraße ' 1L (Caf6-Rembrand; Telephoin 4033t) an ‘ Wochentagen : von 3 biss 5 Uhr nachmittags und 7 bis 9 Uhr i abends, an Sonn-, und Feiertagen von 10 bis 12 Ühr j vormittags. . ' " ., | WiederauftretetE der Frau Jeritza in der. Staatsoper. * , $elteny_ sind einer KiÜistlerin in-;, der Staatsoper so rauschende... Ovationen, dargebraciit worden .wie Fr$ü Jefrtza, als sie; nach ihrer ruhiügekrönten amerrkamtschjen Tournee züm ersten Male wieder vor das Wiener 'Publikum trat Sie sati^''tliö' Elisabeth in Tanh'häuser, •eine "ihrer'besten 'Rollert; in der sie alle Xeuchtkraft i ihres glanzvollen Soprans/- alle; Nuancen ihres präcH; ti^en Temperamcn-ts spielen lassen kann. Im erster Akt, iß/Mm di e; .Künstlerin nicht beschäftigt Jst, her'fsohte .i1ö4'öse;;'Spannung. Als sie im zweiten -4|fte iti der kommen des überfüllten' Häüses. der immer südlichere 'Formen annahm. Immer wieder bejubelte das. Publikum;uheiunüdlich seken. hrimgekehrteji t-iebling. — Sti'mme;und Spie! der gefeierten' Sängerin haben an natürlicher '.Leichtigkeit nichts eingebüßt und die Disposition ^der ^Künstlerin war einjec glänzende.-;D.en ■ Tannhäuser .sang •Herr Knote markig und' klangvoll, wie es sich für . -einen großen Wagner-Sanger geziemt. 'Auch -Herr «Groe>ne• n. trifft:als Wolfrätn, den1 rechten Wägysr- - Stil und erfreu te durch seine: schönen. Stimmittel. Herr 'Kapellmeister Ä1 w i n waltete mit Eifer seines Amtes und führte das Orchester durch, alle Fährnisse, denen die Aufführung durch die allzu laute Begeisterung des Publikums, ausgesetzt war.' Hageo-Bund. Heute eröffnet der Hagen-Bund seine Frübjahrsaustellung. Kausa Werfel kontra Kraus. Der Burgtheaterdirektion wurden von Anhängern des Herausgebers der »Fackel“ Karl Kraus Demonstrationen gegen Werfels „S p i e g e I m e n s c h“ angekündigt, weil sich eine Stelle dieses Werkes gegen die Person und das Schaffen dieses Satirikers richtet. Obwohl diese Stelle gestrichen wurde, haben die Kraus-Enthusiasten ihre Drohung fiir die heutige Premiere nicht zurückgezogen. Es wurden Sicherheitsmaßregeln getroffen. v Richtigstellung. In unserem gestrigen Referat über ..das Schauspiel »Schmates« hat sich eine Anzahl arger Fehler eirigeschlichen.' Wir stellen die sinnstöreodsten richtig. Im dritten Abschnitt soll es natürlich heißen, ‘ daß die häusliche Tragödie vor sich ginge, auch Mvehn es überhaupt k e i n e Abfallsortieranstaiten gäbe«, und •statt »dringende Geschäftigkeit« »drängende' Geschäftigkeit«. Im letzte» Abschnitt soll es statt »verklärten Leib« »zer 'q u ä 11 e n Leibe heißen undan anderer Steife nicht >Rohsfcoffabfälle«, sondern ^Stoftabfälkc _ Gerichtssaal. , Ugo Marchesini vor dem Obersten Gerichtshöfe« Der aufsehenerregende Raubüberfall in der Wohnung der Privaten Frau Redl am Opernring beschäftigte gestern den Obersten Gerichtshof unter dem Vorsitz . des Senatspräsidenten Dr. Späth. Am 6. Juli v. J. überfielen, in der äm Opernririg 23 gelegenen Wohnung des Kaufmanns Redl zw'e! Männer, Deutsch und Grundey, das Stubenmädchen Engel, betäubten sie mit Chloroform und raubten dann wertvolle Schmuck- und Silbergegenstände. Als Anstifter der Tat wurde später der italienische Juwelier Ügo Marchesini, der hier in Wien im Hotel Bristol wohnte, festgestelit Marchesini wurde zu acht Jahren Kerkers, seine HeJfersheilfrV Grundey, Deutsch, Capilettl und Tdivici gleichfalls zu mehrjährigen schweren Kerkerstrafen ver- Aus Sowjetrußland, •’,• Dfie rstzM fortsdareitenidie Kfit w.e rt»ui;in Z 'd'e-ö' S o w j e t r'tu' b e 1 s kapn Mi d'eüMcihisbsn .Aus' Ä«h: ipeMarÄVCibsn KüinsbDlZeNsn cher baitilk eüsehicn wertcleav Die niadbsJteh.qnide. 'TalbeEe er-<- mög?Hcbt eimein Verg*kri(ch dar Bewarbuttiig' dlQs Sowjet-f ’nüfpel'S .'Stm' 31. Dezember, 31. Jämmeir 'Lund' 25. Febiptfeir. Au diesen Taigen wunde-in Sowjetnulbaliit zahlt für: 1 25. Fobruai. 1,448.0001 . 330.000 .1.300 82.000; " 'ä5i 150.000 . 675.000 12.000 5, Die Z-c>wJeLp>reE' widtni'öt. dar ' fcwüÄÄrdileinMM Hri^wertuinigdes .Sowjatetibels. .lt^sstzwdM'«-.. saffnkeiit‘urad koniSftatiert; -wie zturn BetspdeH däs;OTfw 'zio.se iVirtsidbaffcs»biatt »B^omia^tsdtaesfoffljia:- daß^dfie BeniülnuTigen dfer Sowjeitregiemtsn'g mit Bd* AMD'.dies neiuen WiirbseHaftsllcdnsies duuvcb GirünüNn^; Stia'atsb.iinlk, buahimäßige Eimföhtttuihig 'd!ea' EmHission neuer Geldisoorten iuisiw'.;-dien.-’Kiitpsi’ ■Sefs' Sbwjetmibeis 'm srtiafbiihiisiere.n>, earfoligfes' gdblielbcni! . .., ■ . . . . ri -v, »^^ Dals V<offl!esicoira.m'iis!siair,iat für Außienibiarsdd.'. -.'hQ^ l'in.en' p. e .u. e. n Zoiltairif für die .Einluibr v-cüi ä-usjlttdi sehen- Waraii aiuageairfoeiiitet. ‘ Niaich/diasöm Bhf-.. \ydiff weir-diesn ’diie Zolle-' moim Jslhre lyriz iwiib ‘der .Bei- ,v'om JWre. ''ejn^efuili'rt 'diM TM,* /-nH M'i_ I. Dezember 31. Jänner '. ::i Pfund Sterling 475.000 1,100.000 ‘ l’ amerik. Dollar - 140.000 280.000 v> V deutsche Mark 400. - - 1.300, T schwed. Krone 31.000 ' 701000 l poln. Mark 30 6or . J; estnische Mark 150. 150 r‘1; Goldrubel 68.000; 130.000 f d Solotnik Gold , ‘(4 26 Gramm) 240,000 600.000 .;1. Solotnik Silber 2^00. , 8.000 .wlbdjetti. D;ie .Zölle^sokan^ptiicbt ahif Warein' edtiMwtet dtie aus FLnriliand, Bstlasn/d, Latjjl'änid 'ümki djeri 4aJu$asiitsiahie.n Rapdblikein emgafufeirt w-eir-dm.' Es JäHbeb ein ' Beweis” geliefert 'werden, .'da’ß'die''Waffeoi •»Dh'' in V7 k-lriidükait Eipzau-gnisse '. dieser ' LLiDetz D&r mtue Zolltarif verfolgt eimenseits fj&kahsehe Aufgaben. Andererseits aiber ■ auch stärke pro-, tbkti'Oni'Stjsclic Tendenzen, um die^'■ wiedereirwädieri'^ de'Ifidusfcrie Rußlands vor dem Auslandl zu sdhutzML.! . Diejenigen Wairen, die Rußland znrm-. Wieder-' aiyfba-u seiner Wirtschaft benötigt, werden mit gexl'rr ge m Zoll belegt und zum Teile zollfrei - hinl-i ein gelassen. Auch werden Getreide, Kohlen, Küfrest:« düriger, größere landwirtschaftliche' Masdhünebiv Roheisen und dergleichen, zoll f r c! . eingelassen'. Hrne mäßige Veraollning, ist für Pflüge, SemiÄ, Meheln uisw. vorgesehen. Dagegen .werden Waren!,- ,^'zum. Teile aiisvrärts,- zum Tejle im. Lände seHb^ .Induziertwerden, wie, Ledenwraren* Textilien!, .j^tjerie waren,- Seide und ähnliche Luxusartikel> ly st nähen Zöllen belegt.- - Vv Die Sowjetregimmg befaßt ©ich' bcdcan-ntlre!!' mit Plänen, einen Teil der Kap h t h a q u e 11 e n ts'drfl' Baku an ausländische Kapitalisten zu y.eir l^üen. Im Zusammenhang mit diesen Plänen.. stefct 'H^h die Frage über die . Inbetriebsetzung der >bek'ännten Naphthaleitung, die Baku mit der Hafen- HM't Batum am Sahwarzen Meere verbindet. Diese JAhthaleitung ‘hat im Zusammenhang mit deri poti- €gchen Ereignissen im Kaukasus ihren Betrieb End«* 1919 stillgelegt. ' Eine Anzahl aiusländischear Kpr^ zessiönäre hat der Sowjetregierimg ange'boten, diese f^afpäithaleitungesn wieder in Gang zu bringe«. Die'. Sowjetregierung (hat jedoch diese Anträge aib- ^elehnt, da sie diese für die gesamte Napbthaindu« stfie so hochwichtige Leitung in ihren Hände« behalten will. w- Sie sandte zu diesem Zwecke eine besonders Kommission nach Baku, werbe an Ort und Stelle fe’ststellen sollten, in welchem Zustand die Naphtibay Leitung sich befindet umd wann dieselbe wieder G^ng gebracht werden kann. Die Kommission hat ihre. Arbeiten zu Ende geführt. Nach Ansicht der; Kommission kann die Naphthaleitung schon anfangs dieses Sommers in Gang gebracht werden, wen» sofort mit den Wiederherstelhjngsainbeiten. begonnen wird. Nach dieser Meldung ist also am zunehmend, daß die Naphthaleitung Batum—Baku endgültig? iji den Händen des Staates verbleibt. fVcpSanr-et Sn aSBcn ti «CewÄh Ihr verkehrt die Wiener ^«rSSUrSNUNg 4

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