Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1156 (19.4.1922)
- Date
- 1922-04-19
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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Nr. 1156 Wien, m WIENER MORdlNWmJNB' rOprfl!W 53fßT Fußball. Fröhliche Ostern! DÖe Oistetsipi-e! e werden -der Wiener fuidÜtedhiein Sfpontgemekudie tomge Zeit Li Eniminianung bleibe», -dla diiie Kalkoalb mit diesen Treffen ihr eigenes Hein) bezog Dieser Ainlli^ß löste, bei den , einzelnem Webtisipielibesiu'd^'Qitn, witsichiecienie Emp? fiimdhjinig-eni atuis. Naidh dem Men Gmumdlsartz, dia-ß iSpötter und 'Nörgler viel leichter m finden sind BjÜs Miitariberilter, gdb es auch unter den iiramigistem iHÄlax^Ereunden ziafliireidhe Miesmadhiör, die die iGetegemlhteit ' mtfidhlt tvotrübeungehien feiten. wvcfllteft, lohne sidh w.ildhtig -ziu madhen. Miit dlnaimatisdhen iGesten (begileilteten sie ihre im Helideodlatrstelleir jpßjtihjos rvorgähradhten Weisheiten. Vor altem KW der weite Weg van der Straßenfbaifrln ibvis zur POatzamlaige. . Gemaituen Intfottimiatiianen izutfcdge köruneai wir mitteiilein-, d)aß die Leitung dior Haik-oah bereit ist,,' den zjuistammeniliegbafren' Sipontpliaitiz. auf (Möbelwagen auved&eten iund'ihn. diam auf dlem iStoeptenispillaitz anfziu|s»teililenv Die Leitung bringt nur danndä-e besieh eädJene Biftite vor, dem jüdliischen [Verein -dlas Te.nr.aiin nam die Stepteniskiirdhe au bcisdhiaffeai, was dem- WelitiVeirbes'seream sicteiiüdh witdhlt schwer faileu dürfte. Da auch die Einrichtung 'des Sportplatzes nicht' ungeteilten- Be ft all fand» [dürfte die Hakoah sich auch Neuevuingsn nicht vier' schüießem* Die Anregun-gen, die Tribüne aü dledke-n und dais Netz, das den Zuigangsw-eg fliamhierit, äfetoLüsdhiaffefti, wind die Leitung sofort befolgen!, wenn fdie ltebetn Freunde die dlretsibezügliichan- Bewilltiigunngne von der Polizei und dien eibaiaitlitheu Bau* behenden eiinigeiholt haben. Die gerechten afofäliliiigeia Phfceiile, wiais diie Staiilbplllage, die istihltedhitem Botdfen- (V-örhälltimiisis-e des Spielfeldes und die pdlmiitiiyeiti' lümMeidteräuinie anbötreffen, hört sich die ' Leteung 'efeemtfallllis ziu Herzein gencumimiein und wind alte!Üeibelistäiiide sofort ''abste-lfllem, niur bittet sie abseits um die kräftigste Unteinsitützumg. Die Leittumgsjtniitglie*dlar des größtem jüdiisdhem Vereines, die -in Utneigennütizigster Weise sich: Tag und Nacht dlem tPiiatzbau widmeten, dürften. Von ihrer .UmffäMjgikeit bereits hiirJängliidh überzeugt sein, so daß au er-, iw arten ist, daß die Verbesserer i-n die Lage fconnmem’ können, , ihre, Theorien in) die Pnaoaiis. uanzutsetizen. (Wir zweifeln nicht, "*daiß sidh. Aaheltsw-Mge. 1 % HüMe unid Fülle fin-dfen weirriein, die ihlre I^dnirutinitase» lZedt? und Geldmittel der, Ausgsstailtiuiriig. >unid" der Neuerung der LnortM-oge <Leh<-t8bülr ^mÄdhish, werden. Bis diese neuch MäEer dhre' FAMgkeiten zur Entfaltung bringen; müsisen wir uins - leildiar atu-: das. jTaitsächlliiche halten. Wiir sinid riuin eimmial solche .Qiie'dköpte, daß wiär da>s VVerk Dr. Ivörners und veün>eir Ge>tr«u>em allfs iimfpoisiainit bezeichlnieh'. Wir sind jauch der Ansicht, diaß dem Präistidieniteh dier 'Hah'oah 'der Dianlk der gesamtenjüdlischiön .’SpCirfgemeiihde Wien gebüJiirt. 1 W er au f d1 er 8 tr a ß etebahn f ä hr f, kann oft maindieriVi 'bebiichVen'. Mehrere Arier, die' von den Sipieten auf dem. Haikoohi-Pliaitz -IVoiun- Icehirtem, glaubten sich, uinbidiaUisicht und -so gaben rie ihre Eindiriidke offenherzig wiedter. Sie spraichen tndt größter Hodhtaichltuug vom uiinermüdlliiichein Strebern -dJer Halkoah, sie gedachten d)e«s rapidem Anfsdi-wungeis des Vsreiries, und zöilten den. Führern des Kaufes uneingeschränkte Amtehketnin« nqg. >M-it der Marie (auf. dteufsdhi' hisst.nivc g-miacht,« sagte ^d>er eine. »Gib’s am vom; untsore' Vumstain-dismitgliedur m d’Hamd. dann öchöffen-V an’, Kraut7 scher.,« »Ö-u luast; rechte« -anitwaftfeet' dter .-anftere, •»Autf’n Verstand , k-O'inimt’s' .hm, und. '.den -harn jäfjudm. Wir werd’-n’s siich'erMich noch-; dcrleben, 'diäß die Haikooh (Betonung amtf' der «osten' Silbe) «et nur dem sdh-erusitem PJiatz hat, srnhdena a die beste Fußbaüimauttiiscbaft vorn -Eurapa.« Ein dpittor ßipredher schloß die Unterhajltumg . wie f-blgt^ ab: >Es ht a .alte. G’edh-kfhit^ dlaß h -Jlcder .^ec-c n ‘so aJUßsdhiaut wia dar Vuirstainid. Ard6?B/.^.-zDt^;da.nm ä? a. ia P'liatz da, a Geld und1 ar Mainjastdlraift. Is Öar Vunsitamd mix. wert; dtanm taugt a. -alLles. aimdere. «bc. Die Haihoah, dö imipondemt uns ahVn!« ‘ Ja, wenn tnah auf der Str-aßemba-hn fährt, dianm kämm man manches ©rieben. .. Ei n e Kr i t i k Ikamn auf'bauend, aber auch teersttörend sein. Der Berufskritiker muß von det : lAbsicht durchdrungen sei-h, rtiitzühelfem umdk selbst , durch gezeichnete Zerrbilder läuternd zu wirken. Oft Wird-aber sei-n^AbÄiclit venkammt oder böswillig iausgetegt penigemaß wird es zur Regel) daß man ■^ritiken über die. eigene Kritik vernimmt, die auf ‘das Zwerchfell oder . auf die Galle wirken) Alle fühlen, sich' dazu berufen» mÄMypneo.tem dr'Ch zweifeln wir chLrarn., daß ste ürgeridweicbe tütsächhehe. Berufurng dazu in rieh fühlen. So wie ein Schiffskiel mrieatwegt die äm;stürmenden, Wellen teilt, so muß der Berufskritiker tanbeemfl-ußt seine Urteile .fällen, fer ist ein Eimtagsmensch, dessen Aufgabe darin besteht, Honig zu sammeln, wo er zu finden ist, und dort zu stechen, wo es ihm am Phnzc erscheint. Diejenigen Personen» die unter die Lupe genommen werden, müssen sich damit abfindet), daß es auch isolclie Käuze gibt, die die Kritik övchl um ihslr selbst .Willen fibesi, N N a c h* d e r obigen Gloss e, wollen wir um« mit dem sportlichen Ereignissen befassen. Auf dem neuen. Hakoah-rPlatze wurden im allgemeinen mur Dutrchschnittsleistu^igen geboten* Aus dem Rahmen fielen die Hakoah am Ostermontag und der F. A. C. am beiden Hagem* Im Spiele gegen Blue Star botem die Hakoahmer zeitweise vorzügliche Leistümgen. Da« knappe Resultat war nur darauf zuTÜckzrjführen, daß die Sieger ihre Gegner vor dem Tore der Gäste zusammen drängten. Anstatt diesen Wald von, Beinen zu lichtem, wurde die Umklammerung immer erdrückender, so daß die Schweizer alle Schußrichtungen verrammeln konnten. Ein Zurückfluten des Angriff« wäre entschieden am Platze gewesen, denndann hätten die Gäste ihre Stürmer, und Läufer vom Tore entfernen -müssen. Das unnötige. Dribbeln der. Läufer stellte überdies fast ständiK die eigenen Stürmer kalt, da sich an letztere immer drei Züricher heften konnten. Potlak versteht es ganz ausgezeichnet, .die Gegner zu Räuschen, doch ers-chemt‘es ums nicht als.notwendig, daß er diese Fähigkeit in einem Spiele einige dützend Male beweisen will. Der B al 1 hat mocii nie seinen-'Weg durch den Bauch eines Gegners gefunden. Diese Tatsache sollte Ka-tz zur Kenntnis nehmen. Schnelligkeit, guter Start und richtige Ballführung nützen absolut nichts, wenn man immer über die oberen, mittleren oder unteren Extremitäten stolpert. Daß diese Ansicht .richtig ist,' wird ihm sein Partner von der Gegenseite, Neufeld, bezeugen können. Häusler ist der geborene Verbindun'gsstürmer und Neufeld scheint in . der Wiege bereits die Bestimmung bekommen zu haben, einst als Flügelstürmer tätig zu sein. Deshalb tauschen' diese beiden- Spieler bei jeder möglichen und1 unmöglichen Gelegenheit die Posten. Neufeld will durch Kraft das erreichen, was durch Ueberlegung nicht zu erzielen ist und Häusler fürchtet Äischre inend, daß seine eminente Durchschlagskraft in der Mitte,nicht so sehr zur Geltung komibt - als auf der Seitenlinie, Wenn der zum Lenker Berufene sich vom zu „Lenkenden leiten lassen will, dann kommt selten was Gutes heraus. - G u t.t m an n s S p i et drückt der Kampfesführung : der Hakoah .den/Stempel auf. Daß Kohn, Häusler, Gamsl, Neufeid uhd .Pollak auf die Absichten des Mittelläufers ehjgehen werden, war zu erwarten. Erfreulich ist.abendhe Tatsache, daß auch Scheuer ein KombmativnstzpWer geworden ist. Das blinde Nach-vo»me-drescheh ist meist unnütze Kraftvergeudung. Auf. der weiten Flur stehen die Läufer üind Stürmer, die für das Zuspielen des Balles «ich sehr dankbar erweisen, oft ungedeckt. Wie wäre es, wenn"auch Trümmer sich von. dieser Erkenntnis erleuchten ließe. -.. , D,i e Tscheche« «ind der Ansicht, und M mag vielleicht paradox klingen, daß man1 ohne Hände nicht Fußball spielen kanp. Sie bedienen sich demgemäß in recht ausgiebiger Weise ihrer oberen Gliedmaßen und sind dann erstaunt, wenn die Gegner mit dieser Kampfesfühxnimg nicht einverstanden1 sind. In Wien macht die Nachricht-die Runde, daß es a-u-ch schon Schiedsrichter gegeben haben* soll, die der Handarbeit der Spieler kein Verständnis entgegenbrach teil. Di eF lo.r i ds do r f e r spielten an beiden Tagen unter'jeder Kritik. Am wenigsten wurde man aus der Tätigkeit der Sektionsleitu-rig, die die seltene Gabe besitzt, die einzelnen Spieler auf die unrichtigsten Plätze zu stellen, klug. Wostrak als Stünfler, Seidl als CentEevo-rward, Kraus als Läufer, all das klingt wie ein Aprilscherz. ' * Die Schweizer stellten eine sehr sympathische Mannschaft) Leider hatten sie afedr.mif elf Verteidiger nachWien , gebracht. Bei der hervorragendenKlälse, die alle in der Abwehr bekundeten, 'bedauern wir es lebhaft, daß sie nicht auch ihre Angriffsspiel-er in ihren Reihen hatten. Wenn die Stürmer gleich gut sind wie die Verteidiger, daun dürfte ^Europa und Umgebung den Meister gefunden haben. . ■ . Fritz B a älr. - Die Meisterschaft. Sportklub—Säfflinering 2^0 (1:0). Gute Torwächterleistungea*' •" , Siiiimeringer-Platz. 6000 Zuschauer. Schiedsrichter Komar. ' # 1 Sportklub: Edi; Beer, Teufel; Piank,Lowak, Schrattenbach; Wunsch, Hergeth, Karl, Haus, Zanki. f Simmering: Aigner; Tomek, Riedl; Rulpittl, Ira, Baumgartner; Dvorak, Lumser, Horvath, Danis, Geiger. Der^Sportklub konnte gestern seine Position in der Meisterschaft verbessern, doch war sein-Sieg nicht in:dem Stil errungen, den man von einer führenden Mannschaft zu sehen gewohnt ist. Die Simmeringer wehrten sich sehr aufopfernd, doch konnten sie die sich ihnen bietenden Chancen nicht ausnützen. Hätte Sportklub die gleichen Ch^pcen gehabt, die mit ein ein Dutzend nicht zu hoch bewertet sind, so wären die Simmeringer ..it. einer schweren Niederlage davongekommen. Sportklub mußte für den verletzten Glebisch Ersatz stellen, der hiezu berufene Schrattenbach war aber io der Deckung tätig, während Zaukl den linken * $ Flügelposten befriedigend ausfüllte. Die übrige Stürmerreihe kombinierte zu viel und war außerdem viel zu weich. Karl war im Felde glänzend, doch ließ sein Schußvermögea viel» zu wünschen übrig. Die Läufer waren sehr aufopfernd.1, Ob Piank, der in die österreichische Auswahl« Mannschaft eingestellt ist, nach seiner gestrigen Leistung der berufenste Anwärter für diesen Posten is& mag dahingestellt bleiben. Er läßt sich oft in unnötige Dribbeleien ein und ist auch viel zu weich, um gegen einen robusten Gegner reüssieren zu können. Ein uneingeschränktes Lob gebührt der Verteidigung der Dornbacher. Beer hatte einen glänzenden Tag und war der beste Mann auf dem Felde. Teufel stand ihm rückt riet nach. Edi zeigte eine verblüffende Ruhe und Sicherheit' Sein Gegenüber Aigner zeigte gleichfalls diese Eigenschaften. Die Stadt Wien, die an guten Tormännern nicht arm ist, hat in Aigner'feine neue tüchtige Kraft gewonnen. Die Verteidiger Tomek und Riedl waren recht gut, nur faßte Tomek hie und da seine Gegner etwas unsanft an. Die Läuferreihe hatte in Baumgartner ihren besten Mann. Der Angriff, der im Feld gut kombinierte, lieft Schuß- und Durchschlagskraft vermissen. Die schönsten Situationen wurden auf die unglaublichste Weise vernebelt. Der fähigste Mann dieses Quintetts, Dvorak, warte fast gar nicht beschäftigt. Sportklub hat Abstoß, doch Simmering gelangt in dem Besitz des Balles, der aber im Out landet In der Folge werden sämtliche Angriffe beider Parteien wegen Ofisida zurückgerufen, dann arbeitet sich Zanki am Flügel durch, gibt an Hans ab, dieser flankt und Hergeth verhütt mtt Flachschuß dem Sportklub zur Führung-(20. Minute). Der Gegenangriff Simmerings wird von Horvath vergeben. Eine» Bombenschuß Danis* hält Edi sicher. Hierauf vergibt Kasfj eine Flanke Wunsch’, Aigner macht einen schwerem Bafli Hans’ durch Robinsonade unschädlich. Danis und Horvath vergeben nocirje e\ne gute Chance, dann geht es in dis Pause (1:0). Wenige Minuten nach der Pause kann Hans das zweite Tor erzielen, dessen Urheber wieder Zanki war, dann« bedrängt Simmering andauernd, doch gelingt es den1 Stürmern infolge des mangelnden Schußtermögens nicht, den Vorsprung der Dornbacher zu verringern. Danis tauscht mit Geiger Platz, doch auch diese Umstellung ändert nichts an der Gefechtslage. Die Dornbacher gebe» sich mit dem Resultat zufrieden und lassen sichtlich nach. Edi hält einen Schuh Horvaths meisterhaft Mit einem, Angriff Sportklubs endet der Kampf. Eckenverhältnis 6c2 für Sportklub. — Simmering Res.—Rennweg IB 7rK , ' J Stand der Meisterschaft I. Klasse* -- .« o> .2 c/5 ä o O» Ö 4> •ü Tore ,2*1 Verein *£, c/r SS ' fl» % für gegen & . Sportklub . 16 12 .2 2 38 VT 26 . Hakoah . . 17 W 5 2 40 25 25 Amateure . 16 9! 6 ’ 38. 24 W Rapid. . . , 16 9 1 6 51 39 rs Hertha ., . 16 7 4 5 24 24 18 Walker . . 16 7 3 6 26 26 W Vienna . . 17 6 4 7 29 28 W W. A. F. . 15 7 1 7 26 32 is Rudolfshügel*) 16 3 8 5 %. 23 14 m Floridsdorf 16 4 4 8 33 36 Ostmark... . 17 4 3 10 23 40 m Admira , . 15 ' 4 2 9 30 *45 n Simmering*) . 15 2 2 11 .22 42 s *) Das beim Stande 2:1 zugunsten Simmerings abgebrochene Spiel Simmering—Rudolfshügel ist ia dieser Tabelle nicht berücksichtigt w. A. G. . 18 IL Klasse. 13 2 3 75 SS 2ft Germania . 17 12 2 3 41 s 26 .Gersthof . , _ 19 12 2 5 44 33 28 Slovan . a> 17 11 3 3 62 28 25 Donaustadt 18 9 3 6 34 24 Ä Gricketer * 18 7 5 6 34 33 W Sturm 1914. 18 7 3 8 35 45 *■ *6 Red Star . 18 7 2 9 42 41 Bewegungsspiejer . 17 7 1 9 21 31 W Simmeringer Sp.-Vg. . 17 6 3 8 29 29 Rennweg . 18 3 7 8 15 30 LZ Nußdorf. . 18 4 2 12 22 56 ■fttA Blue Star .- 17 3 3 11 15 52 9 Ott. Sportfr. . 18 2 4 . 12 18 52 9 Schneider, der sich bei Borochow angetöeldet hakt ist wieder zu Bar Kochba zurückgekehrt Makkabi-Brünn spielt zu Pfingsten gegen T. T. G.« Büdäpest und »33 er“ F. C.-Budapest in Brünn. Der M. T. K. wird an den zwei Weihnachtstagen in Barcelona/ zu Sylvester und Neujahr in Bilbao Wettspiele gegen die dortigen Vereine austragen. Die Mannschaft fährt über Paris nach Barcelona und kehrt nach Absolvierung zweier Wettspiele an der französischen und italienischen Riviera nach Hause* zurück. Hazair pausierte an den Ostertagen, um der erschöpften Mannschaft sowie den vielen Verletzten vom Spiele gegen Feuerwehr Ruhe zu gönnen. Eine aus Spielern der Reserve und der dritten kombinierten Mannschaft schlug Ostmark IV 3:0. Die Jungmannschaft besiegte die gleiche Mannschaft Währings 2:1. Die olympischen Spiele 1924. Das französische olympische Komitee hielt eine Sitzung ab, in der eia Antrag des Racing Club de France vorlag. Der genannte. Verein verpflichtete sich darin, das Stadion zu Colombes derart* in Stand zu setzen, daß die olympischen Spitzle dort abgehaltcn werden« können. Der Verein verlangt dafür 5Öfi/„ der Eintrittsgelder während der olympischen Spiele, wobei ihm eine Mindestdnuahnie von 3 Millionen Francs zugesichert werden müsse. Das olympische Komitee beschloß diesen Vorschlag in Erwägung zu ziehen und ihn der Reeierung zu unterbreiten.