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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-16 · Heft 1154 (16.4.1922) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1154 (16.4.1922)
Date
1922-04-16
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Seife 10 MÄi, Sonnig ß. m ro?2" : ",MMS Meister Karl Ondriczek, der große böhmische Geiget,! Ist, 65 Jahre alt, infolge eines Schlagänfälles, der ihfii'äbih .Bahnhofe in Mailand traf, plötzlich gestorben. Bisztim; •Aufleuchten des Sternes Jan Kubelik war Ondriczek der .; unbestrittene tschechische Geigerkönig, behielt^ber sucht später die Anerkennung als gediegener Künstler, 'böi:1 welchem der seelenvolle Ton und die eigenartige AuffässuÜjg x niemals im brillanten Feuerwerk der Technik unterging;. Soi scharte er eine große Zahl von Schülern um sich lind noch] vor kurzer Zeit — es sind etwa eineinhalb jahfe Ir^l '— feierte er mit dem Vortrag von Beethovens Violinkonzert \ im Wiener Musikvereinssaäl große Triumphe. Auch in Wien -j wird man dem toten Meister ein ehrendes Andenkettlbeij wahren. . ' ’ i| Caruso und der Synagögengesang. Im „BerHger;; Tageblattveröffentlicht Geheimer' ihteudanzrat;L e d h^r Erinnerungen an Caruso upd. berichtet unter anderem-, :| in Hamburg war’s, im ersten Gastspieljahre.. Eines Nach-I mittags trat er in mein Zimmer. und forderte mich;auf,j; ihn in die . . . jüdische Synagoge zu begleiten; Ich glaubtet nicht richtig verstanden zu haben, und machte .ein etwas i erstauntes Gesicht. „Wohin?“ fragte ich. Er aber,-Ja | humoristisch dozierender Weise antwortete: .-^Ja, Synagoge 'der Israeliten. Es ist doch heute Freitagabend/4 5 Auch nach dieser weiteren;- Aufklärung dürfte;- icli den Eindruck eines Blödsinnigen gemacht, haben., Aber'; einen Einwand erhob ich natürlich nicht. Nun kannte; Sch Hamburg einigermaßen, aber hatte wirklich keine;’ 'Ahnung, wo sich irgendeine jüdische Synagoge 'befinde.!1 Der Portier des Hotels instruierte einen Drbschkehführexj und -wir wurden in eine Synagoge — irre ich nicht, in.der! Grindelallee — geführt., Dort hielten wir uns eine Stunde; auf. Während eines Abendbrotes erfolgte die mich inter-: essierende Aufklärung.,„Ich habe gefunden“, sagte er, „daß-; die jüdischen Sänger in ihren Vorträgen eine eigenartige;; Gesangskunst und Gesangsmethode pflegen.“ Das „Uebes-i schlagen* der Stimme, das „Ansetzen“ des Tones, dieBehandr^j lung der rituellen Gesänge, das Hinweggleiten über gesanH-1 liehe Schwierigkeiten, die vielleicht im Wort, nicht iu .,(ler. 'Musik liegen, macht ihnen so leicht keiner nach. Aus diesem > Grunde besuche ich jüdische Synagogen, wenn ich kann| ttnd Zeit habe. Wir haben dann im Laufe der Jahre .an! 'spielfreien Tagen und probefreien Sonnabenden die -Syn-j agogen in der Seitenstettengasse und in der Praterstraße m; Wien, in der Oranienburger- und Lützowstraße in Berlin,; die Hauptsynagogen in Frankfurt a. M. und Paris, die. im-; ^osante große in Budapest aufgesucht. Caruso spitzte idfej Öhren bei jedem Soloyortrag des Haupfeängers ~ ydri fahren nach Hause, und dort übte er eine halbe Stunde das i Ihm kostbar erscheinende, zwanglose „Ansätzen, Ueber- wkJ Umschlagen“ des Tones. [ Literatur. Abraham Robinsohu : „D a v i d W ö I f f s o h n*. Einr Bcitragzur Geschichte des Zi o n j s-; wus. Jüdischer Verlag, Berlin, 1921. Broschiert 21 Mark, gebunden 30 Mark. * *•! / . Noch ehe uns eine erschöpfende Herzl-Biograpie ] beschert worden ist. gibt der Jüdische Vertag eine Lebens*- Beschreibung David Wolffsohns aus der Feder seines > «o früh dahingeschiedenen Sekretärs Dr. Abraham Rofö-Sr Lohn, nach dessen Tode von Dr. Klatzkin neu zusammen*-;! (gestellt, heraus. Es isj bekannt, daß Wolffsohn im - OegWjj saiz zu Herzl noch aus einem urwüchsig jüdischen Mflfeü j »stammt, daß auf ihn die Verhältnisse in der Östjudephfeft 1 rief eingewirkt haben und auoh der Einfluß von Männeni, 1 ■wie Dr. Rü 1 f und Dr. Gordon, des Redakteurs 4$sj: ^Hanaag^d“, von nachhaltigster Bedeutung für seine Enj- \ jyiddung geworden ist Die Schilderung der fugendjäftfe | .‘Wolffsohns bestätigt mit Abführung neuer Einzelheiten;f& f wesentlichen nur Bekanntes. Auch wir wissen; daß er es ji in verhältnismäßig kurzer Zeit aus sehr bescheidenen Ver-1| hältnissen zu beträchtlichem Wohlstand brachte und s!Äi; eine unabhängige Position schuf. Trotz der schwereh i Berufsarbeit, die ihm wenig Zeit zu geistiger Fortbildüife ißeß, wie er häufig bedauernd betonte, drängte es M «frühzeitig dazu, seine Kräfte auch in den Dienst der Gesell ‘schaft zu stellen. Von der Teilnahme, an d$r I -Bekämpfung des Antisemitismus gelangte er bald durch \ den Einfluß des jungen Referendars Bodenheißierf zur Vertretung positiver jüdischer Ideen, und seine inVer \ iB’nei-B,rith-Loge in Köln gehaltenen Vorträge atmeten bald] nationalen Geist.' Der Kampf um die .nationale Idee inner- * halb der Loge, den Wolffsohn mit Bodenheimer gemeinsam •führte, die Betätigung innerhalb des Literaturvereins, die; Gründung des Kölner Vereins zur Förderung von Ackerbau und Handwerk in Palästina bilden die Anfänge von ' Wolffsohns zionistischer Tätigkeit. Die Bekanntschaft mit ■ Herzl, dessen „Judenstaat* auf Wol^söhn einen tiefen Eindruck machte, ward für. Wolffsohns Lehen von entscheidender Bedeutung. Er war seitdem, wie er seihstj'- sagte, ein anderer geworden. Er hatte eine Lebensaufgäbe gefunden. „Die Befestigung, eigentlich-die Schaffung i der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, die VAi mittlung zwischen Herzl und den Chowewe Zion und > der Kampf gegen die antizionistischen Organisationen, besonders gegen die Rheinland-Loge, bildeten die Haupt- Momente in seiner vielseitigen Tätigkeit während dieser Periode.“ ' ... Wolffsohn betrachtete die zionistischen Kongresse als. Gradmesser seines Lebens und pflegte die Zahl seiner Lebensjahre nach der Zahl der I ongresse abzuschätzen. Auf den ersten sechs Kongressen trat er nicht besonders hervor. Seine Hauptaufgabe erblickte er in der Gründung der £ a n k, die sein Werk ist. Herzl hatte dabei in ihm den treuesten Berater und ‘ Helfer gefunden, der durch seine Fachkenntnis^e für diese Aufgabe geradezu prädestiniert erschien. Die Ergebenheit Wolffsohns für die Sache und die Person Herzls kann nicht deutlicher als durch sein Verhalten in den .vielen Konflikten mit Herzl wegen dessen Eingreifens in die inneren Baukangelegenheifen illustriert-werden. Wolffsohn suchte unverdrossen, ’ Herzl von der 'Richtigkeit seines Standpunktes zu über“ zeugen, bis er schließlich' doch siögtfe, ohne daß auch in Zukunft; älle Differenzen vermieden, wurden. In der Uganda- Frage > beugte Wolffsohn, der dem Plan anfangs nicht, zusfimmtp, sich -der Autorität Herzls.'. Die Gründung der , Ä ji g ta.rtR-.a-re s.t.i.n e, 0 p m pahy ,ward Wolffsohns zweite .großet Leistung .in der Herrischen Zeit.;- - , .'! - ■ Was er" dann In‘'der üebergangspieriode na'ch dem Tode des Führers,' spater'als •Präsident; geschaffen hat,' haben .'wirimiterlebt. Das Buch rekapituliert;züm Teil Btzkauntes mit Hinznfügung einer Anzahl neuer Striche. Wir wissen, daß/sein Versuch, die'Organisation im Herrischen Sinne fortzufiihr’en',?scheiterte. Aber sein Rücktritt, durch * den ertnach .d'ep Worten U s s i s c h k i u s den Typus dös„ Expräsidenten schuf, ließ durch diese Selbstüberwindung.. Wolffsohns- Bild auch für seine Gegner in günstigem Lichte erscheinen. Er hatte in all der Arbeit und den.Kämpfenr sein Letztes hingegeben,, er hatte seine Gesundheit ge-' opfert und ist in verhältnismäßig frühem Alter seinem, in-., folge der Aufregungen stetig sich verschlimmernden Leiden.»; erlegen. . *: - ' ' ■ / . - '■ Wer dies« ifcch ojme Vorurteil gelesen und wer die; als Anhang beigefügten Briefe zwischen Herzl und Wolff-. sohii aufmerksam. verfolgt hat, wird sich eines Gefühls tiefer Rührung nicht entschlagen können.- Ällzuschwer war die Last, die Wolffsohn, bei allen seinen unbestreitbaren. Fähigkeiten doch kein Großer> das Geschick aufgebürdet hatte, und wenn er sie nicht tragen konnte, so muß doch die Tatsache,* daß er seine ganze Persönlichkeit eingesetzt hat, mit allen .Schwächen' versöhnen. Die Judenheit hat wahrlich nicht allzu viele Söhne von gleicher Opferbereitschaft wie ihn. gehabt; w J. M. . Samu Fenyes: »Jüdeis erste W a n*d 1 u n g* - (Jidli elsö valtozasa, Wien 1922, Halm & Golchnann.) Mit einem Titelbild vön Tibor Gergely. Die’jüdischen Emigranten aus Ungarn haben hier eine ansehnliche beachtenswerte Emigrantenliteratür geschaffen,1 die für den Literarhistoriker sehr wertvolles Material bildet. Die meisten von diesen aus Horthy-Ungarn durch den Terror verdrängten Literaten waren'zu Hause vor Ausbruch' des christlichnätiohalett Kurses die Säulen der ungarischen; Literatur und Stützen jener chauvinistischen Publizistik, die es-imtverschuldet hat, daß der ungarische Globus so furchtbare Brüche und Risse bekommen hat. Sie haben jetzt Zeit, in der, Verbannung nachzudenken» ob nichtihre ..ganze Vergangenheit ein einziger großer, wjennMch glänzender Fehler war. Mancher von ihnenist erst, nachdem er den Fangarmen der Hejjaslich hinter sich hatte, zur Besinnung gekommen, daß seine ganze .Lebensarbeit für das ungarische Vaterland, an dessen kulturellem Aufbau er mit seinen; besten Kräften mitgearbeitet hatte, seine Zugehörigkeit zum Judentum oder seine jüdjsche Abstammung nicht aufzuwiegen yei-- mochte. Das-Ergebnis solchen Nachdenkens und solcher Rechenschaftslegung bildet, eine Anzahl ungarischer Bücher, die In der. einen oder anderen Form der Judenfrage gewidmet sind»- Ein jüdischer Roman oder besser,-- gesagt, der -erste Teil des großen. Romans des Judentums bildet das vorliegende Buch 8 amu FLny es’, »JÜ d-eis er ste Wan dlung*. Feny es, der ln seiner langen Laufbahn auch einmal Präsident der Kaschauer jüdischen Gemeinde war, gehört,zu den Begründern und, in buchstäblichstem Sinne genommen, zu den aufopferndsten Vertretern und Förderern, der monistischen Idee iin alten Ungarn. Jüdel, dessen erste Wandlung, in einem Roman geschildert wird, ist der Verkörperet des. jüdischen Gedankens, allerdings nicht ganz frei von den monistischen Ideen seines Schöpfers. Sein Eintritt in das Leben als Kind einer von Dorf zü Dorf ziehenden Schnqrrerin, seine Erziehung im Hause des Wolf Vamoser, des Prototyps des Provinzpaschäs, der seine ganze künftige Seligkeit auf äußerliches Wohltun aufbaut, die bitteren. Erfahrungen jüdels, der pichts. gelernt hat, aber ein desto tieferes Innenleben führt, seine Liebe zu seiner Milchschwester Rächel, die gleichfalls auf der Landstraße erringen wird, diese Rachel selbst, die von einem lüsternen Adeligen geraubt und verführt wird, schließlich, das gemeinsame Sterben Jüdris und Rachels sowie'die herrliche Schilderung der Diskussion Jüdels vor dem allerhöchsten Thron sind Glanzleistungen moderner Erzählungskunst-. . . Jildel hält sich .vor' dem obersten Richterstuhl so 'tapfer und weiß die Argumente für seine Unzufriedenheit mit seinen, Erfahrungen während seines Erdenwalleris so treffend darzulegen, daß die Schechin’a trotz aller Bemühungen des obersten Anklägers, des Kategors, gnadehr weise gestattet, daß Jüdel, noch einmal in die Welt gesetzt werde und dort ein Leben führe, wie er sich es ausgemalt hat. Damit ist bereits der nächste Roman Jüdels öder „Jüdels zweite Wandlung“ angekündigt. Mau beachte hier dieses chassidisch-kabbalistische Hilfsmittel mit dem „Gilguf Ifänefesch“, der Seelenwariderung. F^nycs, der im 60.-Lebensjahre stellt, - stammt aus einer Familie von Talmudgelehrten und dürfte in seiner Jugend selbst manches von der talmudischen WissenschafS in «ich aufgenommen haben, wofür die sehr hübsch ein-j gekleideten Midraschstellen des Bucfles Zeugnis geben;! „Jüdels erste Wandlung“, das in einem urwüchsigen^ kernigen, .ungarischen Stjlj um den ihn manche neu© Literaturgröße des christlichen Kurses beneiden könptd geschrieben ist, hat schon in derkurzen Zeit seit sdneml Erscheinen einen außerordentlichen Erfolg erzielt. Wir sind überzeugt; daß eine "gute deutsche Uebersetzung dieselbe gute ■Aufnahme fiiilden würde. J. Kr. Slaadia Gaori. •. 'öim-e^kjamii'sidliöc «Miarttlils Stiftutigy Avel'clte cla's Legat des im Jahre 1912 'war* st'orb^neni Nöw Yoriker Chem ilcers Mowis Löb wäl'tet; der; dcr';Jevd!sh ^Pu-blicaLiön Society^, zelin.-i M'ÄiOnB 'Diölte tziuir Vcröffentlicdmunig Jüidliiadhi-wäis-n sensöhafitlicher Werke ihüntefidassen hat, Kat MM . ear-iten Ba-ndi erschemeiV 1 aisise.n-.- Es,-ist eia englisbliesl Werk des Dr. Heinry M a 1 t-e r,- Profesor füt ralbbi^ tiifedhe .LJtematiur in iBhii'iadidlpüifiiaf über Saaldiita Gaicmisl Ljeben und Wetike. Das. Werk, welches viel neues wis5ensioliaftlicbcs:'Ma'teriai ‘enttbaken. soll, gliedert sich itfit drei Teile: einen h-isj:erisehen imd biograipihii^ 'schon, einen über die-Schriften -Saadis nund -eiBenj hi.stori'Sch-kritis'Chen ülbqr die atilsgedeliufte Sa-adiatnr-i sehe Literatur. Außerdem gibt es eine 'Besdlireibudgl der Ma-rniiisikripte u,nd deir gedrückten höbrärsdheni und arabischen Werke Saadis «mit ihren venachie-! deneitt Uebersetzungen.; ' ■ . . . . 'J ü di ti«<c liji e t . J u. g ,e it-d' ib: .1 ä .t c r. WchfutzD gegeibeiii ivtomr Walnkieiiib»uwdi B'laiu-Wa’ß, Tejpillitz;, tflnid vom ■ Vemeiin; Jiichstchier HadhtscihüHer. B'-air-KtokätibaSj Prag. Diose. S'fetfu -eainligea* Ze’ilt in Jreier Follige ,eiH scheinenidbiT Blätite-r machen, ehi'c'n rccflut ^oiupattlhli-i Äcba'n Ei(nid!riuicik. Sie «eigon» dÜc Biiclhliem'atök eiimofl Jugenud, wdicbc miit ebirlii)cilile|m‘ Wilkn. nadh. Kjlfäirhe-ifc ringt. Iw dem 'vtcirliiegeinie'dleiiT Heft 6 «des etostetal Jajitirgamges'-iseillzt. sicllii /Seorg .K -o'Üitn -nniit dlem bej •temiben Indiiividiüiai'ismius . eiinter tb estlhninint;euu iziifcintiisitl^ sichem Radttong '• aiu*iiei.nöihiidr airaid) weist döe isiöetbe Beü ruf'utn'g dbr JuigciidiI)ilc’h!?öTi cinf ejine, ipersönlMid »'Äüligialb'e« aug^pts-ßöni eiinier Benuifeuimisiclhlit'cihfJitngj zinrüdk.-weJidhie Tioint Zioniislmiuis *a)Js' eiiner ■ V «o tt ik> s -I bewegulillg gefiorderlt' wirdt- 'Deis vveihMeu^beu^dhideÜ das;Heft üibeir diie '“^hraäin'oribewe^utng ato, «dteiti hteibrärsKffüöni SdhrJi'e' in- Withiaflem« (düis -’dlemi' Tätig-; iceiftidbeirkfiTlfc «dies d!omt%«inl,GytnwaiS!iiuins), -'öber die 'Ge-< ßidhidhttie der Kwiulziafhi Dagünid'a, (aiuts dem »Haip'öell Hanaattir«), flemmen:' iVbetr, -di^ ■-TätigUcelft idtes Onaii!u>z-» -VSkbttmdetz. für diie T!5Cheehio-.Si!0iy-c.k!ceb Eime, kemü Saluidiift über Kiairll Kratuis «stel»t Egcin Druicfkciri «bei1. . „Der Jude*. Eine Monatsschrift. Herausgegeben: vöff Dr. Martin Buber. Das soeben erschienene 5. lieft des VI. Jahrganges hat folgenden Inhalt : M.. b. M. „Die Lehren von Irland“. ' Elfriede Berge 1 - G r o n em a n tij ^Der Messias-Gedanke“. --• D a v i d K o .i g e n,,„Int Wirb.er der Geschichte^ V. Absehuitf. „AUerseelent. J P s.-e-f! M e! s 1, „Die R a p p a p o r t, „Aüs dem religiösen' Leben''Lle?' VI Kapitel,, 3 ,C»: „Auslösen“. — M o r i t z H e! m a u h; „Das Wein des Akiba-. (Aus einem unveröffentlichten' Drama.) Bemerkungen: H e l c n e H a n n ä C o li n, „Die Erziehung der zweiten Generation“. — H a ns Ko h n, Antwort. — Umschau: R o b e r t W e 11 s cli, ^Geschichte des Zionismus“. — S i m o n R a w i d o w i t s c h, ^Moderne Hebräische Literatur“. v Schachchronik., - Mitteilungen der Schachsektion Hakoah. Partie aus dem Internatioiialen Schachmeistern turnier in Pistyan 1922. Weiß: Aljechiit. Schwarz: Selesnieff., 1. d4 d5 «; 16. 0-0 b5 2. 813 Sf6 17. Lc2 . La6() 3. c4 e6 18. Tf-el :• Ta--68 / - 4. 8 c3 - Lei 19. T c—dl eXd4 5. t>go Sb~d7 20. c><d4 §6 . 6. e3 0-0 21. L b3 ■’ Lc8, «:• 7. Tel c6 ,22. De? ae8) -; 8. Ld3 d>(c4 23. 65 Db6 : 9. LXc4 Sd5 24. 8"c6 ■ ,Td—e8 :V.A 10. Lf4l) SXf4s) 25. SXe7 'rxe7 U. e3X^ sbs 26. f5?) Tb7 12. Lb3 Sd5 27. d><c6 . fXe6 13. Dd2^ Dd6 28. f)<e6. Tc7 14. Se5 . SXc3r) 29. T d77) T f8—c8 15. er \/ /\ c5 Stellung jiach dem 29. Zuge von Schwarz. c f g h a b 30. D 31. D f3s) f7f De5 Kh8 32. D f6f 33. h4!”) (9 St.): K gS. D b6. T e8, e7. L c8, a6, b5, g6, h7. Weiß (10 St.> Kgl, De2, Tel, d7, Lb3, a2, f2, g2, ll2, eS, KgS auf gegeben. TUNGSRAM

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