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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-12 · Heft 1150 (12.4.1922) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1150 (12.4.1922)
Date
1922-04-12
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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wfctlOT <Nen. Mtttwo* WIENER MOEGBNZEITJTOG 12. April 192? SgUTTI 1 wfrirrii—m—«mm———Mnv«felatfMfcgBafca*tefa*a*ate*<i*BgSSSaa——w—iRanay «HM >cn ■H—111WI' ihm II1MIIIWWI NID riWBMwgm^Mwwwtai!s&»tf«™^ffl»«MiBg^««iiiawiwaB»(fg»<affissai^^ Sportblatt der Wiener Horienzeitunoi I zm VW. 1.;■ Wirft;; Fußball. Vle Eröffnung des Hakoah-Platzes« Internationales Rundspie!. {ÄJns Scernnenden Sonimtag wird der neue Hafaodfifpfetz oteibein der Meuerei Krieau dem Sporttibetrieib ■ubergebem. Durch die Absage dies stohwedliisdheii jVeireifits Oegtry tte-Götebn-rg war der Spartld-u.b IHatkoah ön eine mißlicbe-Lage geraten, dia er für die jjGäste im letztem Augemibiliklk Ersatz schaffen mnißte. Unwamd&e södh des«ha>lfb an aife möglrdhten aiuisöämr föfedbefi Rlfibs, ta;n sie surr Mitwkäamiig am Osttiar- {nümtdispiel. zu veranias-sem. Uurter anderem wurde jaiiBch der Brüd ern verein dier Hailooah-, der V. A. C.- IBwdßipesJt, eifigeiiaden, nach Wien zu kommen, bjetdear war dietr V. A. C» «niiidhlt im der Lage, der'Aufp&qrd'enutng Folge zu leisten, da er bereits aoderweitlg $jdh vefipflicöiitet batte. Nium. 'ist es <Iiar Haloodh doch (g-ehltrugen, in Cödhnfe-Karoddtnorvta! aus Brag <ksn friCrtem Teslmehmer an der Ositenv>eir0ir.istaTfcujhg m ifimtev. Die Eimtejlmmg -der Spielte wurde wie folgt Ifesft'gese'tizrt: Soiimtag, 3 Uhr: Cedh&e (Kafflofeantai!) F. A. C., VzS tJihir: B'ke Sibar (Zürkfh.)—Kalkadh. A^lonchsg, Uhr* B&uer Stair (Ztrrkih)—F. A, C., |*4»5 UihSr: Cechiie (Kjasrolinsefiftall)—EfaikosK^.. Mit besond'earetrn Interesse «sieht man dem ,Aiufbrätnb dter Züriolio»' eai-gegm,, die eine dar sipiel- 8i>aiÜosbe«n Miamisdhaftein dier Schweiz stellt. ' Blue (Star wtsrriie im Jahre 1898 gegründet iunid im die Patente Kteet&e ekTgcteilt. Im Jafcme 1905 errangen Jdäe Ztk'sdker die Meistersdhaift kr ihrer Gruppe; und jvtLegen on die «iidhist hoiiere KliäKsse auf, ah der’sie Kahreliaing da« Vertreter dter Osttechweiz im den Söblußapielan waren. Im Jahre ryr2 geteog es Ihnen jemdliöh, die. Riv stiem dei; Zentrai!- utntd Wesfcschweiz Sw beskgört tntwl sich dadiurdh die Erstklassigkeit lau sachenro. Der ‘F. C: Luzern: mußte •damals mit SBlue Star den Platz tLm-serhen. Im Jaihtre 1913 deböfeierten dämm die Züricher mit gutem Erfolg m der totsten Klasse. Pa dem. KriegsJafclrem wurde «der S, C. ■Blue Star diurdh die Vetrhältoieise scliwer getroffen.. tZaövlretehe Spider mttßben« Grenzdienete leisten oder jwwien . DUlttliLödtest vom MiHntär _ eübgeEjogen. Am lemWfiiMcihlSitear machite sieh, <fer VefilrUKt des eigenem fepofltpifetzes geltend, der vom Buiudasirat für AmhMafiiLrmgern angefordeirt wurde, Däis F«efellem> der gedgiietem Tminingsartilage,brachte eis miit $Sdht, döß ©lue Stair sich vor im Mititekreffen der Meisterschaft {halten lkiomth»te. Seit dier Eröffitnumg dies «emesn; Platzes» «n Nöwmlber 1920 . niahm .der. Kl-uib uivgeMMtem'-AM^wumA 'lu «digtr ^örgämgeaein eitersdbaft war die. Mammisdhiaft «amfaags, nodi hleäht traßlniieirt «umid muißiie demgemäß fcitmge Wedsrlagsn in dien Kauf nehmen. In varhältnäs« mäßig kurzer Zeit erreichte sie aiber efee.resjpekitaib'le (Form, so daß sie aim Emde des MeistersdhafbsiaShtrea 11920/21 siah tJooh den zweitem Platz in der Tabe'We Üder Osräsdbwerz sichern konnte. Vier Mairniischarften Äer unterem Serien shud im gteäabat* Jahre Kreismeister geworden. In der diesiährtgen Meistersdhaift nimmt Blue Star dien ersten Platz iin der PsibsNe vor Graähraippera jfZüridh) und F. C. Zürich ein. Nach' den bisher ge* Szcigtesn Ledstungoh durfte Blue Star bemer Regiona'l- «reistar der OstsdfcweM wenden. Die beiden Wiener {Vereiue Hakoafii und F.. A. C. worden also. Mühe haben, um -dm tu«chtigen Schweizeam wittkungsvoilil m ibegegihön. : * Ajuc hder zweite Gast,, «der S. K. Gediiffie-Klair'OttneäM« verdient alii^seltis Beäc.'h'ttiin.g. Er Sfpielt in der tstebedhischen Meisterschaft eitue redit gute Kolle. 'So erzidtte er gegen Klädtuo. ein unieofitsdh-ie-, Ben«es Resultat vom 1 :t Torem und Krooölavy-rCliadtno Cwuirdie 4:0 geschlagen. Im vergangenen Herbsf öpidtte Cochäe-Kawliinenital gegen den Teplitiaer Fußballllkliulb 2: 2 ttinetnt^'ciedte&T. ■. Der beste Spieler der fTsdhcdien ist der Idriksverbieduntgssitürmer Vkek, der die Farben seiner Heimiat im letzten Läntdersaaimipf gegen Italien wrbrtat. Vloefk ist aus ,• der Sparta-Schuf e Jiefiv.orgegiatngem,. INoban ihm -verdienen* noch der veüfaidhe Intermtioniaile Rucora, der .tten rechibefn Lättfempörten eiffi'nimnrt, weiter .'der Hinke Vert'et’digetr Paul im I und sein jüngerer Bruder, teim hervornagend'Or Mittelläufer, besondere Erwahtontng. Cedhie-K aroilmiefnall gNt in Prag als eine doi fairsten Maitmsiclli<aften. Die Besucher dies neuen IHicfcrah-Piatzes werden also asn 'beiden Tagen guten ,^®td iinterestaatoten Smort *n seihen (bekommöm. Ein tschechisches Stadion in Wien. Auf dem Laaerberg. . Tschechische Blätter melden, daß in Wien auf de i-aaerberg im X. Bezirk ein Stadion gebaut werden so oas die größte Sportanlage des Kontinents wird genam werden können. Heber 60.000 Zuschauer soll die Anlaj fassen. Neben dem idealen Fußballfeld werden eine 402 «inge Laufbahn mit überhöhten Kurven, Tennisplätze, e ocnwjmfnbassin sowie ein Kunsteislaufplatz errichtet. iV .cem Bau des Stadions, das auf 150 Millionen Österreich jene Kronen veranschlagt wurde, soll bereits begann« worden sein. Die Fläche der Anlage umfaßt 85.000 Quadra Weter. Der Sportplatz soll im Frühjahr 1923 mit eine Wettspiel der beiden populärsten Prager Mannschafte Sparta gegen Slavia, in feierlicher Weise eröffnet werde oa, Projekt des Baues eines tschechisch! Btadions in Wien sind wir schon längere Zeit in Kenntni «och beruht es nicht auf Richtigkeit, daß mit dem Bi oereifs begonnen wurde» (neben der Meierei Krieau) 4P IHllfe üiiniuiiiinP' B L1K.WW 3 Uhr: « 11 1 (Prag) Vs5 Uhrt ' ®4r- " I!» aa» «s» 117. Spri! M 3 Uhr: V25 Uhr : gagasBaua (Zürich) Vorverkauf bereits «är©ffts®l MS Wer hat recht? »Sport-Tagblatt“ oder — »Sport-Tagblatt“? Einen recht lustigen Schnitzer leistete sich das »Sport- Tagblatt" am vergangenen Montag. Zwei Mitarbeiter berichten Über das Meisterschaftsspiel Hakoah—Rapid (3:1). Sie wissen folgendes zu erzählen: auf Redakteur Müller Seite 1, Spalte 1: „Ueberdles war auch die Fonrf, die der bisherige Meister gestern bewies, eine so tmäßige,: rdäßc.-' eine. Verringerung des.Abstandes nicht zu erwarten ist.“ auf Redakteur L e u t h e Seite 1, Spalte 2: „Es war kein Glücks- oder Zufallssieg, sondern der Er- I folg über einen im Vollbesitz seiner Kraft befind“ liehen Gegner, in dessen Elf nur zwei Leute schlechter spielten als sonst. Die Gefechtsführung stand immer : auf einem ansehnlichen Niveau, auch die Unterlegenen warteten mit vorzüglichen Leistungen auf.“ Frei nach Goethe: „Die Mißgunst ist ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und Lustiges doch schafft I“ Straf- und Meldeausächuß. Aufgehobene Suspens: Braunböck-Dornbach. Maschlk- Dornbach. Eingestellte Verfahren: Gegen FioridsdorferAmateure (Spieler berechtigt). Gegen Straßenbahn (strafbares Moment nicht gegeben). Gegen Groß-Republik, wegen angeblicher Falschmeldung bei Bar Kochba; kein strafbares Moment. Gegen B!austein-W. A. F., wegen Herabsetzung des Verbandes vor der Oeffentlichkeit; kein Grund zum Einschreiten fegeben. Gegen Rapid und Amateure, wegen Antreten mit ombinierter Mannschaft, ohne die Oeffentlichkeit hievon zu uniterrichten; kein strafbares Moment. Gegen Enwer- W. A. C., wegen unfairen Spiels; kein Grund zum Einschreiten gegeben. Es wurde suspendiert: Valenta-West bis Einbringung eines Sittenzeugnisses. Es wurden gerügt: Braunböck-Dornbach, wegen unfairen Spiels. Maschik-Dornbach, wegen unfairen Spiels. Breh-Cricket, wegen unsportlichen Benehmens. Bachmayer- R. A.G., wegen Kritisierens. Köck-Amateure, wegen unsportlichen Benehmens. Brünnler, Obmann der Schwechater Sportfreunde, wegen nachlässiger Handhabung der Verbandssatzungen. Es 'wurde strenge gerügt: Friedmann-Borussia, wegen Kritisierens. Es wurden; disqualifiziert? Auf 14 Tage: Windisch- Neptun, wegen unfairen Spiels bis 24. d. M. Mäder-Fünfhaus, wegen Kritisierens bis 24. d. Mi SchnenvFreiheit XIV, wegen unsportlichen Benehmens, bis. 24. d. M. Maschek- Prater Sportfreunde, wegen unfairen Spiels bis 24. d. M. Tycho-Meteor, wegen unsportlichen Benehmens bis 12. d. M.; Suspens eingerechnet. Froram-Hasmonea, wegen unsportlichen Benehmens bis 24. d. M. Auf einen Monat: Pollak-Hasmonea, wegen unfairen Spiels bis 30. d: M.; Suspens eingerechnet. Ott-Bewegung XX, wegen rohen Spiels bis 11. Mai. Mayer-Taubstummen, wegen Beleidigung des Schiedsrichters bis 5. Mai; Suspens eingerechnet. Kamarad-Zwölfaxing, wegen unsportlichen Benehmens bis 11. Mal. Häubel-Rasensportkiub, wegen Kritisierens bis 3. Mai; Suspens eingerechnet. Heß-Republik, wegen Kritisierens bis 23. d. M.; Suspens eingerechnet. Auf zwei Monate: Biber-Ostmark, wegen Beleidigung des Schiedsrichters bis 11. Juni. Mezulian-lndustrieangestellte, wegen unfairen Spiels bis 7. [uni; Suspens eingerechnet. Auf drei Monate: Rosenberg-Borussia, wegen rohen Spiels bis 5. Juli; Suspens eingerechnet. Fallemann- Hechawer, wegen Beleidigung des Schiedsrichters bis 5. Juli; Suspens eingerechnet. Kristofek-Freiheit XIV, wegen Beleidigung des Schiedsrichters bis 14. Juni; Suspens eingerechnet \ Auf fünf Monate: Garosch-F. A. 8., wegen Insultierung des Gegners bis 5. September; Suspens eingerechnet. Aut sechs Monate: Schlosser-Wiener Fußballklub wegen Insultierung des Gegners bis 14. September; Suspens eingerechnet Auf acht Monate: Rosinger-Zwölfaxing, wegen robea Spiels und Drohungen gegen den Schiedsrichter bis 5. Dezember; Suspens eingerechnet. Auf zwölf Monate: Kubltza-Siadlauer Union, wegen Beleidigung und Insultierung des Schiedsrichters bis jl5i November; Suspens eingerechnet. Beinhöfer-Heiligen-; stadt, wegen Beleidigung des Schiedsrichters bis 30. Märzi 1923; Suspens eingerechnet. \ Es wurden in Geldstrafe genommen: Amateure XV K .500, wegen unberechtigter Spieler gegen Union. Vindobona II K. 1000, wegen ungerechtfertigter Anzeige. In Kontumaz: Auf sechs Wochen: Klesl-Oe. L. S* wegen unfairen'Spiels bis 23. Mai.; Aufgehobene Geldstrafen wegen Doppelmeidung r Veritas K 200 (Spieler Kuzel). Rudolfshügel K 800 (Spieler Mehura). Amateure XII, K 200 (Spieler Winter). i Die nächste Strumasitzung findet ausnahmsweise am Freitag den 21. d. M. in beschränktem Ausmaße statt* Die Meisterschaft IV. Klasse Nord. ]. A. C-W ähring 1:0 (1:0). J.A.G: Brodheim; Klafeld, Saß; Schlesinger, Ungvari, Peczenik; Saß 11, Großköpf, Suschny, Haas, Friedmann. — Dieses Meisterschafts-j spiel fand auf dem Ottakringer Sportplatz statt und endetej wie erwartet, mit einem sicheren, weon auch mir knappest Sieg des J. A. C. Da der Verbandsschiedsrichter Kreit nicht erschienen war, leitete ein Mitglied von J. A. C, der, sich für diesen scharfen Kampf als zu schwach erwies, das Spiel. Um nicht den Anschein der Parteilichkeit zu erwecken, benachteiligte der Schiedsrichter seinen eigenen Verein. Die Währinger führten ein Spiel vor das* man! als lebensgefährlich bezeichnen kann. Die Währingert versuchten, mit allen Mitteln den Ausglelcls zu erzielen. Nach Seitenwechsel begingen siel eine ununterbrochene Reihe von Derbheiten und Gewaltakten. Der Schiedsrichter stand diesem Treiben machtlos1 gegenüber. Nachdem er einige Spieler verwarnt hatte! wagte er es, bei dem herrschenden Tumult den. des Währinger Anhang verursachte, nicht, den Mittelstürmeij auszuschließen. Im übrigen überfielen einzelne Währihges, die Gegner dann, wenn der Ball in ganz anderer Richtung* war. So wurde dem Mittelläufer Ungvari einmal hinterrücks? ein Faustschlag auf den Kopf und dem Läufer Peczenic eine Ohrfeige versetzt, Ueber das unerquickliche Gefechts selbst ist wenig zu berichten. J. A. C. schlug sich sehe brav, besonders zeichnete sich-das Verteidigungstrio ausj ln der Deckung bewährten sich Schlesinger und Peczenik^ Ungvari war schwächer als sonst. Im Angriff bot das InnenJ trio eine sehr gute Leistung. Die zwei Ersatzaußenstürmefj hielten das Tempo nicht durch. Das einzige Tor erzieltq Suschny in der 35. Minute vor Halbzeit Der Schlußpfiff, war eine Erlösung. Unsere kleineren jüdischen Vereine stehen manchmal sauberen Gegnern gegenüber. Verbandsmedaillen hat der Niederösterreicfiischo Fußball-Verband nachstehenden Spielern zuerkannt: SmejdaJ Scheibeck, Krones (Wiener Bewegungsspieler), Amonijj Plhak, Seidl, Leopold Deutsch (Floridsdorf), Prokop (Klosterneuburg). Ans dem Verband ausgeschlossen! Oskar Eckert, der Obmann des Brigittenauer Unitas, wurden wegen Verkaufes des Spielers Schwächtet an den 8. C. Ostmark aus dem Fußball-Verband ausgeschlossen. Bekanntlich wurden die übrigen Beteiligten an dieser Affäre bereits bestraft. Schwächtet wurde auf drei Jahre disqualifiziert und Ostmark mit einer Geldstrafe von K 40.000 belegt Die Cricketer spielen am Sonntag und Montag 2h Proßnitz gegen den dortigen Makkabi. Die Hakoah erhielt anläßlich ihres Sieges über Rapick Gratulationstelegramme von V. A. Gr*Budapest undk Mäkkabi-Agram. Lintschefsky, der als Trainer in Italien tätig Ist, befindet-sich derzeit auf Urlaub in Wien. Herzog (Republik), Selzer (Hazalr) and Schneidet (Bar-Kochba) sind dem J. A. 8. Borochow beigetreten. Die Hakoah spielt am Dienstag den 16. Mai (National» feiertag der Tschecho-Slowakei) gegen Sparta in Prag. Das Spiel Hakoah 1 gegen jüdische AaswahlmaaiH! schuft, das gestern auf dem F. A. C.-PIatze hätte stattfiuden sollen, wurde wegen ungünstiger Witterung abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. . v Eine Pauschalierung der Lustbarkeitssteoer abgelehnt. Die Gemeinde Wien hat den Vorschlag desi Fußball-Verbandes, die Lustbarkeitssteuer zu pauschalieren,1 abgelehnt, . 35 Vereine beteiligen sich an dem Pokal der „Kronen-, Zeitung“. Der Nennungsschluß wurde bis 19. d. M. verschoben. Treviso (Italien) ist die Sehnsucht des viertklassigen Sportklubs Meteor und so schloß er mit dem in der Stadl ansässigen Verein zwei Wettspiele für Ostern ab. Nun sind aber den reiselustigen Viertklassigen Bedenken aufgestiegen» weshalb sie beim Niederösterreichischen Fußball-Verband vorstellig wurden, ihnen die Heranziehung von Verstärkungen zu gestatten. Da der Niederösterreichische Fußball-Verband der Bitte nicht nachkam, sagte der Sportklub Meteor die Wettspiele auf telegraphischem Wege ab. Die Hanacka Slavia aus Kremsier unternimmt eins Tournee durch Jugoslawien. Das Programm der Reise isl, olgendes: 16. April: Hask-Agrain; 17. April: Concordia- Agram;19. April: Repräsentatives Team, Agram; 22. Aprils Split-Spalato; 23. April: Harduk-Spalato. 8. K. Prerov gesperrt. Der 8. K. Prerov (Prerau) wurde durch Beschluß des Cs. 8. F. bis 24. April gesperrt’ Die früheren Unionspieler Mika und Hromadnik dürfen erst ab 1. Jänner 1923 für den 8. K. Prerov tätig sein. Kein Verein des Cs. 8. F. darf den früheren Vorsitzenden des 8. K. Prerov, Apotheker Sedlak, als Mitglied aufnehmen.’ (Wir haben seinerzeit über die Kaperafiäre dieses Klubs berichtet, bei der Wohnungseinrichtungen als Lockmittel benützt wurden.) Gradjanski ist am vergangenen Donnerstag von de; Spanien-Reise nach Agram zurückgekehrt. Die vorgesehene« Spiele in Frankreich und der Revanchekampf in Laibach mußten entfallen, weil Vrdjuka und Ferderber verletzt waren. Der 033*er Fußballklub - Budapest spielt am 30. April und 1. Mai gegen den Deutschen Sportverein in Prag. Der Budapester M. T. K. spielt am 16. Mai gegen, den D. F. C. in Prag. Auf der Reise nach Prag wird M. T. K. noch ein Spiel in Preßburg austragen. Sparta-Prag spielt Ostermontag gegen Makkabi« Brünn in Brünn. 32394^4325065915344928^7361206 9 58

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