Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1136 (29.3.1922)
- Date
- 1922-03-29
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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w. riss Wie*. Mittwoch WtENER MOKGENZEITT7NG 20. März 1922 Sette T Fußball <£><SBU> T< >i< ■>: i« Hortliy-Banditen bei einem Fußballspiel. In Debreczen veranstalteten einige farbentragende Studenten eine Demonstration anläßlich eines Fuöballwettspieles, mit einer Rauferei endigte. Beim Match Debreczen’ kai Klub—Dsbreczenl Torna Egyesület erschienen i.. schlossenen Reihen ungefähr 103 Hochschüler, die n..l Studentenkappen bekleidet waren, und brdachten den Schiedsrichter fortwährend mit »lud"-Rufen. Die Polizei verhielt sich dabei vollkommen passiv. Als die Spieler des D. T. E. in die Umkleideräume gingen, konnten die Studenten 'noch die vier Spieler R o 11, Szabo, Urban ovits und B a r t a auf halten. Nun würden die Fußballer auf das brutalste verprügelt. Szabo fiel ohnmächtig zusammen.. Zum Schluß stellte sich heraus, daß die Opfer ausschließlich Christen waren, obwohl die Prügel den Juden zugedacht waren. Nach der Rauferei sangen die Studenten das zur traurigen Berühmtheit gelangte Juuenfeindliche Lied „Erger—Berger—Schönberger Die verletzten Spieler machten die polizeiliche Anzeige. ,, Die Saat des M. A. C.-Budapest trägt in der Provinz Ihre Früchte. Diese Geschichte soll als Beitrag zur mag; arischen Horthy-Kultur registriert werden. Der Ostmark-Platz. In der letzten Sitzung des Niederösterreicfuschrii FuBba.l-Verbandes griff Herr Df. Abeies die in unserer Nummer vom .vergangenen Samstag enthaltene Nachricht, wonach der Sportklub Ostmark einen Platz an die Astoria- Filmgesellschaft verkauft habe und Gefahr laufe, im kommenden Herbst keine eigene Sportanlage zu besitzen, auf. Er befragte den Vorstand, ob jemandem etwas über diese Angelegenheit bekannt sei. Mehrere Redner, die dem V. A. 8. ahgehören, erwiesen sich als vollkommen Informiert und ste Iten den Sachverhalt wie folgt fest: »Die .Sportanlage in der Brigittenau entspricht nicht mehr der Größe und der Bedeutung des Vereines. Deshalb unterbreitete der Sportklub Ostmark, vor längerer Zeit der Gemeinde Wien das Ansuchen, worin er um Ueber- Iassung eines Bürgersteiges bat, damit zumindest die Zuschauerräume vergrößert werden können. Dieses Ansuchen wurde abschlägig beschieden. Verschiedene Mitf ieder der Brigittenauer suchten nun ein geeignetes errain, um einen neuen Platz zu bauen. Als das Gelände gefunden war, machten Mitglieder von Ostmark aus eigener Initiative ein neuerliches Gesuch beim üemeinderat, um das Grundstück für ihren Verein zu erhalten.; Die Hoffnungen dieser Herren wurden aber wieder enttäuscht, da ihrem Wunsche nicht Rechnung getragen wurde. Die Ästoria-Filmgesellschaft, die die Nachbarin des Sportklub' Ostmarks ist, hat wohl vor längerer Zeit den Brigittenauern den Platz abkaufen wollen, doch Ist den Vorstandsmitgliedern des Niederösterreichischen Fußball-Verbandes von einem Kaufabschluß nichts bekannt. Der Vorstand des Niederösterreichischen Fußpall-Verbandes beschloß, die Vertreter von Ostmark vbrzuläde'n, um Klarheit in die Angelegenheit zu bringen.“ Ein Mitglied von Ostmark suchte uns in der Redaktion auf und gab die Erklärung ab, daß der Ausschuß des Klubs wegen eines Verkaufs des Sportplatzes mit der Astoria-Filmgeselischaft nicht in Unterhandlung getreten sei und daß der Verein nach wie vor im Besitze der Anlage bleibe- , Wir glauben gerne, daß die Aussage .des Herrn von Ostmark auf Richtigkeit beruht, und freuen uns, daß eine dem Sporte dienend Anlage nicht verlorengeht. Kurz vor dem Straf- und Meldeausschuß. Die Streitfrage, ob die Vienna den Spieler Kurz freizugeben habe oder nicht, hat bereits viel Staub raufgewirbelt. Die diversen Polemiken, die in den Ze tungen zu lesen waren, enthielten die Nachricht* daß Kurz seinerzeit von der Vienna oder von Mitgliedern« des Vereins eine Million Kronen' vorgestreckt bekommen habe, um s ch e’n Geschält ejnrichten zu können. Kurzsoll nun g.elc’izeitig mit seiner Austrittserklärung den Döblingern den Betrag zurückgegeben haben.. Ein Mitglied 'des Niederösterreichischen Fußbali-Veirbandes machte in der letzten Sitzung beim Vertreter des Struma gegen Kurz die Anzeige, daß die ganze Geschichte des Uebertritts auf Ihn den Eindruck mache, daß die Amateurbestimmungen verletzt worden sind. Kurz, Vienna und Amateure werden demgemäß vor dem Straf- und Meldeausschuß Aufklärung geben müssen. Unlautere Reklame. Vor dem Gastspiel des Prager D. F. C. in Wien war In den Zeitungen angekündigt, daß die Amateure und Rapid Wettspiele gegen Slovan austragen werden. Diese Treffen fanden aiffch statt, doch schickten insbesondere die Amateure fast ihre ganze Reservemannschaft in den Kampf. Ein Mitglied des N. Oe. F. berichtete, daß dieses Vorgehen beim Publikum großen Unwillen hervorrief, da es sich irregeführt glaubte. Herr Dr. Abeies teilte mit, daß ein Beschluß bestehe, wonach für unlautere Rek'ame Strafen vorgesehen sind. Der Struma wurde beantragt, diesen Beschluß herauszusuchen und im Sinne dieser Satzung zu handeln. Pekarnas Vater in Not. In der letzten Sitzung des N. Oe. F. wurde rhftgeteilt, daß sich der Vater des in Westdeutschland ums Leben gekommenen Vienna-Torwächtes Pekarpa in größter Not befinde. Die Redner geißelten das Vorgehen der Vienna, die für die Hinterbliebenen nur geringe Sorge getragen hat. Auch der westdeutsche Verband, der seinerzeit das Versprechen abgab, für die Hinterbliebenen des Verunglückten ein Wohltätigkeitsspiel zu veranstalten, hat sich nicht besonders gentlemanlike benommen. Er kaufte sich nämlich von dieser Verpflichtung um 10.030 Mark los. Der Vorstan l des N. Oe. F. beschloß, dem Sportklub Vienna nahezulegen, dem Vater des verstorbenen Pekarna in welcher Form Immer behilflich zu sein. Straf- und Meldeausschuß. Eingestellte Verlahren: Gegen Republik (wegen unberechtigten Spielers gegen Bar Kochba), Spieler war berechtigt - gegen Otto Weiß (Vindobona) kein strafbares Moment — gegen Wiener Sportklub wegen Nichteinhaltung eines Vertrages (Die Anzeige der Wiener Sporltreurde Ist auf Grund eines seinerzeitigen Vorstandsbeschlusses gegestandsios) —. gegen Ferdinand Pech (S. C. Gaswerk) Grund zum Enschreiten nicht gegeben — gegen Grötzer Franz (Sturm XIV. Die Untersuchung ergab, daß genannter Soleier iua Meisterschaftsspiel gegen Slovan nicht tätig gewesen 1s') — gegen die Spieler Krlegler Johann (Vorwärts X) und Sch weither (Bewegung X), kein strafbares Moment. . Es wurden gerügt: Wortmann Max (Hazalr) wegen unsportlichen Benehmens. Es wurden disqualifiziert auf 14 Tage: Hontoika („1910“) wegen unfairen Spieles,.bis 5. April, Suspens eingerechnet — Marat („1910“) wegen unfairen Spieles, bis 10. April — Schwarz (Meteor) wegen Kritik, bis 10. April — Fischer (Wiener Bewegung) wegen unsportlichen Benehmens, durch Suspens getilgt — Sofska (Slovan) wegen' unfairen Spieles, bis 10. April, — Aut zwei Monate: Llnneberg (W. A. C.) wegen unfairen Spieles und falscher Aussage vor dem Struma, bis U. Mai, Suspens e ngerechnet. — Auf sechs Monate: Hofstetter (Ostwacht) wegen' Insultierung des Publikums bis 8. September. — Auf ein |ahr: Hoda (Altona) wegen rohen Spieles, bis 18. März 1923. '. Aufgehobene Geldstrafen wegen Doppelmeldung : Hasmonea (Spieler Miller 8.) K 200 — Rennweg »Spieler Poliatsch) K 403 — Donaustadt (Spieler Biber) K 400. Beglaubigungsausschuß. Verifizierungen: Schutzgruppe West: Veria—1910er 3:1 (2 Punkte Veria). Roma—Ari 4:2 (2 Punkte Roma), Wien-West—Vedebus 5:2 (2 Punkte Wien-West), W. F. K. —Fortuna 12 2:2 (je l Punkt). W. F. K.—Mercedes 5:2 (2 Punkte W. F. K.), Wien-West-191 Oer 6:1 (2 Punkte Wien-West), Veria—Roma 1:1 (je l Punkt), Wien-West— Mercedes 9:0 (2 Punkte Wien-West), Wr. F. Kl.—Ari 4:3 (2 Punkte Wr. F. Kl.), Aspangbahn—1910er 2:2 (je 1 Punkt), Krieau—1910er 3:2' (2 Punkte Krieau), Ari—Fortuna 12 3:0 (2 Punkte -Ari, Fortuna zu spät angetreten), Veria— Mercedes 5:3 (2 Punkte Veria). Fehlende Berichte; Krieau—Fortuna, Wien-West— Roma, Die Hochschulmeisterschaft. Bisher wurde die.Hochschulmeisterschaft bereits zweimal ausgeschrieben, ohne zu Ende geführt worden zu sein. Nun ist die T^rminliste für diesen Wettbewerb zum dritten Male festgesetzt worden und wir wollen hoffen, daß ihm diesmal mehr Interesse entgegen gebracht wird. Die Auslosung ergab folgende Paarungen, wobei der erstgenannte Verein immer Platzwahl hat: 1. April: Katholische Hochschüler — Simmering, W. A. C.—Hakoah, Heros—Vienna. 8. April: Katholische Hochschüler—Hakoah, Simmering—Heros, W. A. C.!—Vienna. 22. April: Katholische Hochschüler—Heros, Simmering—W.A. C., Hakoah—Vienna. 29. April: Katholische Hochschüler—Vienna, Simmering—Hakoah, W. A. C.—Heros. 6. funi: Katholische Hochschüler—W. A. C.» Simmering-Vienna, Heros—Hakoah. Die Termine für die Retourspiele sind folgende: 13., 20., 27. Juni, 10. und 17. Juli. Die Meisterschaft. IV. Klasse Südost Die Meisterschaftsspiele vom vergangenen Sonntag Verliefen im allgemeinen papierformgemäß. Nur die Niederlage von Hasmonea kam einigermaßen überraschend. Kadimah nimmt derzeit den ersten Platz in der Tabelle ein. Nachstehend die Berichte: r 4- ' Kadimah—Prater Sportklub 2:1 (3:1). # . Kadimah trat in folgender Aufstellung an: Wolfensohn; Kolisch, Reinkraut; Rosenfe'.d, Hayek, Mailänder; Tobi, Eckhaus, Herr ann, Nathan, Axelrad; Die mit vier Ersatzleuten angetretene Mannschaft von Kadimah konnte am letzten Sohntag durch den schwer errungenen Sieg an die Spitze der Tabelle gelangen. Der Kampf war«*bar jeder Schönheit, da erbittert um die Paukte gerungen wurde. Kadimah ist anfangs .mehr im Angriff, ohne aber Erfolge erzielen zu können. Bei einem gegnerischen Durchbruch vorschuldet Kolisch einen Elfmeterstoß, der glatt verwandelt w rd (18. Minute). Kadimah arbeitet mit größter Energie.aut den Ausgleich, doch vergeben die Stürmer die günstigsten Chancen. Nach Seitenwechsel ist das Spiel offen. Kadimah drückt auf das Tempo, ist aber bereits zu nervös, um e'n geregeltes Kombinationsspiel vorzuführen, ln der 30. Minute gelingt dem S. C. Kadimah endlich der: Ausgleich. Ein Verteidiger vom Prater Sportklub spielt den Ball zu schwach dem Tormann zurück, Tobi ist rasch zur Stellt, lenkt das Leder zu Nathan, der es dann ins Netz befördert. Mit diesem Erfolg ist der Bann gebrochen und Kadimah spielt nun ruhig und zielbewußt. Nathan schießt das siegbringende Tor. Die besten Spieler der Sieger waren Herrmann, Rosenfeld und Nathan. Kazair—Athen 1:1 (0:0). Auch ln - diesem Meisterschaftsspiel erzielte Hazalr ein unentschiedene Resultat und gelangt derart infolge der größeren Siegesanzahl bei gleicher Punktanzahl iu der Meisterschattstabelle vor seinen gestrigen Gegner. Das Spiel bot dasselbe Bild wie die beiden bisherigen Treffen der Frühjahrsmeisterschaft. Bei Hazalr boten gestern Gleich und Rindler sehr gute Leistungen. Auch Seidler und Klein und nach Halbzeit Brandstetter befriedigten. Einen noch ärgeren Versager als bisher leistete sich der Angriff. Ununterbrochen wurde ganz nutzlos herumkombiniert und dabei weder Terrain noch Erfolgchancen gewonnen. Die jüdische Mannschaft trat in folgender Aufstellung an: Gleich; Seidler, Kollmann; Brandstetter, .Klein, Rindler; Wortmann, Pillinger, Ehrenfreund, Läufer, Losch. Die erste Spielzeit endete nach offenem Kampf torlos. Nach der Pause wird Hazair offensiv. Einer der raschen Angriffe führt zum Erfolg. Nun wird die Mannschaft zusehends besser. Ein Durchbruch Jerks (Athen) wird von Gleich aufgehalten. Jerk stürzt und .der Schiedsrichter diktiert einen ' Elfmeter, welche Strafe zu hart war. K'ozourek schießt den Ball an die Stange, doch ist er geistesgegenwärtig genug, das abprallende Leder noch ins Tor zu befördern (40. Minute). Die weiteren Bemühungen der Krieauer, das Wettsprel noch zu ihren Gunsten zu entscheiden, macht Gleich durch bravouröses Spiel zunichte. Schiedsrichter Chalupka. - Vindobona—Hechawer 2 :2 (2 :0). Hechawer mußte zu diesem Spiel fünf Ersatzleute steilen, es fehlten u, a. juhn, Heller und Bock. Die Mannschaft war aber trotzdem im Felde stark überlegen; vor dem Tore war sie von großem Schi»«pech verfolgt. Es ist nicht zuviel gesagt, wenn man behauptet, da1' (L s Spiel hätte sicher gewonnen werden können, wenn weniger überhastet gespielt worden wiire. Dennoch braucht der Mannschaft um ihre Zukunft nicht bange zu sein; komplett und eingespielt, wird sie bedeutend stärker sein als im Vorjahre. Aufstellung: Beer; Brandes, Fr sch; Läufer, F.ußmann, Secher; Wald, ürünwald, Aufrichtig. Paul Weiß, Fallemami. hi sehr guter Verfassung war die HiniennauuscliaiL Der Sturm vermochte im Felde zu befriedigen; Fullemartn und Aulrichtig wa/en die besten Leute. Hechawer ist vom Abstoß an überlegen, die Verteidiger rücken meist bis zur Mittellinie auf, doch zwei schnelle Durchbrüche tragen Vindobona ebensoviele Tore ein. Nach Halbzeit geht die Hcchawer-Mannscüiaft schärfe? ins Zeug; Flußmann erzielt den ersten Treffer; Bald darauf gleicht P. Weiß mit einem Bombenfreistoß aus 30 Meter Entfernung aus. Das Spiel Wird jetzt sehr derb, alle Anstrengungen Hechaweils um das $iegbringen;lle Tor sind vergeblich. Meteor—Hasmonea 2: 0. Meteor konnte mit vier Mann Ersatz die verstärkte Häsmonea-Mannschaft einwandfrei schlagen. Die Tore erzielten ’Lemberger und Pollak. Das Spielfeld war sehr schlecht. Jüdischer Sport in der Schweiz. Hakoah .(Zürich) besiegte am letzten Sonntag den S. C. Uster im Cupwettbewerb 3:1. Benowitschi erzielte in der 30. Minute das erste Tor für Hakoah. Nach Seitenwechsel glich Uster vorerst aus. Benowitsichi und Pollak stellten dann das Endresultat her. Höngg ll—Hakoah 11 5:2» Hakoah 111—Dietikon 111 4:0. Thalwil-Iungmanivschaft— Hakoahfungmannschaft 1:0. Der Sportplatz der Hakoah wurde vollkommen renoviert. Der Jüdische Sportklub Basel trug mit einer kombinierten Mannschaft ein Spiel gegen Ruchfeid aus und bl'eb mit 3:1 Toren siegreich. Jüdischer Sportklub Basel Ul—Ruchfeld II 3:2. Das Meisterschaftsspiel W. A. F.—Simmering’ findet am kommenden Samstag in Hütteldorf statt. Molnar» der bekannte Flügelläufer . der Hakoah» hat das Training der Kadimah übernommen und wird, heut* ipit seiner Tätigkeit beginnen. Die Amateure haben ihr Wettspiel gegen Slavtaj* das am kommenden Sonntag Ln Prag hätte ausgetrageflj werden sollen, abgesagt. . . . / . Popschütz Izso, der verdienstvolle Obmann detl Menorah, hat seine Stelle studienhalber niedergelegj-fc. Reiß, der bekannte .Boxer, hat die ObraanosteUef bei Menorah übernommen. Friedmanm Siegfried wurde in der tetztenv Spielet* Versammlung zum Kapitän von Menorah gewLIM,, Zweiter Kapitän ist Gottlieb. ' Weiße Elf spielte am vergangenen Sonntag gegen Renmveg 1B 0:0. Die Hasmonea-Beamtcn spielen zu dey Qstectgfetfe tagen in Gmunden. Schapira, ein verdienstvolles Mitglied des 8. C. .Has* monea, übersiedelt nach Palästina. Deutschland—Ungarn. Auf Grund der Vorfälle, di* sich beim Pokalendspiel zwischen Süd- und; Nord*» deuts-chlanrl m Hamburg ereignet haben, hat deg Deutsche Fußballbund erklärt, das für Hamburg geN plante Länderspiel zwischen Deutschland und tyrtgar* am 2. Juni in eine andere Stadt zu verlege«. Nun ver-, öffentlich! die gesamte norddeutsche Tages- und Fach-, presse eine Bro'.e'terk’äning, welche gegen diese Ver*, legung Verwahrung einlegt und verlangt» daß der Bund seinen Beschluß rückgängig macht. Szabo, der Ex-M T. K.-FlügeVstürmerv spielt der* zeit bei Eintracht (Frankfurt). Am vergangenen Sonn-» tag besiegte seih Verein die Frankfurter Sportfreunde 4:0 Szabo bot in diesem Treffen eine ausgezeichnete Leistung. , Die Osterreise des U. T. E. nach Schweden ist bereits perfekt Ü. T. E. wird in der Osterwoche sechs LSpiele in Schweden austragen, und zwar drei in Gote-, borg gegen Kamraterna, Oergryte und Gais, drei itaf Stockholm gegen Djutgarden, A. J. K. tund Hamarby« Spanien—Frankreich. Dieser Länderka4wpf findet am 30 April in Bordeaux statt. Die englirche Flotte, <jie kürzlich vor Barcelona! tag, verlor in Barcelona gegen den F. C. Barcelona zwei \ Spiele, und .zwar mit 3:1 und 6:1, Ringen. Klubmeisterschaft der Hakoah* Sebestyen — Klubmeister. Am verengertem Sarnis’.ng torxadl'Jton die Rimg* umtd dt;« F re h t s aknicn gern eimi fflcn ihre ed» iter* ctaNaf: e>n für 1922 zr.r AvMira»gwng. Dne tu <keul Röidkishaili! timsäl'on sitvi'ltgefrjnt1'en>e Vcran®tiai!iULunig erw wies säeft aksportluofres urtri geselltaif'tl]iolxis En* eigmis. Die gethotie-nen Loitstnimigen dtetr Rimi^eü fam'dcm beinn z-ahörexit ersebiänonem ikum guoßetf Beifa'11, was uhemvonzn.-.f’cibcm «st, a'lts ein großer Teil d*er 2/utseher;erneu Kreit >en amgehöwte, die, in UcCcenr&ttfß •'diese»Sipotwzweigee, dem Ringern Elbtiethncmd gegenübon»te»!nen. Um 4 Uhr stelilit-e Herr Dorjes dien 'bereite zahtÜ* reitdh ersell'iencm-cn Gm it'etri d*ie an dien Kämpfern teiltnehirnemlon Rtmscr vmr, d,i« mit Ibrcin ipräctwligen, diurah traiimifinben Ar.l' 'lie'len.gestailitcn ein ben&dfccs Zmgni?» von der kör^riimben Ertüohftigaing dear jüdOschcm Volkes dtvroh den Stport fcoten. A-uts don Vorkämipf-etn 'h»£it.t«n sich zwölf R4nZ«tß für die Entscheid«fl«a?i»ifiiziert. Di« Enidengeb» niits« warnt: 1. VVillv Sebe^tven (Kliuj,}flneid:er)# 2. Krjdnwm, 3. 'Beorgmitunn, 4. Seher, Z- Grüni iiJian^ 6. Maiblmim. V:m den übrigen Terldtnehimenn ihflibetOf si'dh B'iirmlwkz «nwl Segel dttarah söhr schon« Leteitnui* gen heffvotTgetan. Sebesityeai , heit sich dien Tited des Kkulbcueliyhenf redlliioh ve*ndiien*t. Er bew ie> übemaigende» Körtneni nnd l'icß nie ernenn Zweifel an seinem enrdgükigert Sieg smifikommen. Kadmon «tfkämipfte rieh *e<i.neta Pla'tz dn-incli Äecinur» g>röö er Energie un>d Zäilvig* kei't. Dor jung endlich« Bergmann xxarmoohte gegen» Se'bef'tvern ninic-nts.cJ’'..i.odvri 7 “ingen und erfocht tweh mehircire auncrikennenftwert« ieee, Seher war voo