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Wiener Morgenzeitung · 1922-03-22 · Heft 1130 (22.3.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1130 (22.3.1922)
Date
1922-03-22
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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nr. mnr tvTen, MM/ockt vrrmek MORasHZEmmcj' 22. März '1922' Sei teF'S Ernährung. Leichte Preisermäßigungen auf dem Fleischmarkt. Die Befürchtungen, daß während der”Messe die Preise Unverhältnismäßig in die Höhe getrieben werden,, habe« sich erfreuliche!weise nicht erfüllt. Entsprechend ’ der günstigen Beschickung desgestrigen Sch”achtviehmärkt£s In St. Marx und der günstigen Zufuhren an Fleisch 'gestern sind 15 Waggons mit verschiedenen Flefschgattungen hier eingetroffen — v/urden die Preise für die ^meisten Sorten heruntergesetzt.' Wohl galten die Preisnachlässe bloß im Großhandel, doch ist zu erwarten, daß auch im Klein verkauf Ermäßigungen eintreten werden. In der Großmarkthalle verbilligten sich, gestern Rindfleisch, Rindsbraten, Kälber, Schweine, , Kitze und Speele'um,je K 50 per Kilogramm im Großhandel, bloß Ziegen : wurden um K 50 teurer. Der Verkehr war ziemlich lebhaft. In der Größmarkthalle und auf dem Naschniarkt ist gegenwärtig eine größere Sendung havarierter Bückinge angeböten, die zum Detailpreise von K 60 per Stück abgegeben werden. Der Fischmarkt Verfügte sonst über Seefische zu K 550 bis 600 das Kilogramm. Die Grünwarenmärkte sind mit inländischen und.ausländischen Erzeugnissen gut beschickt. Die inländischen Kartoffelzufahren lassen wohl nach, doch ist nirgends Mangel an Kartoffeln. Gestern waren zum ersten Male heurige ' italienische Kartoffeln auf dem Naschmarkt - zu sähen. Der Detailpreis stellt sich auf dem Markt auf K 830, In den Bezirksgeschäften auf K 920 per Kilogramm. Begreiflicherweise findet dieser Luxusartikel nur vereinzelte Liebhaber. Italienischer Salat und Karfiol sind gleichfalls Stark vertreten, gehen jedoch wegen der hohen Preise nur schleppend ab. Besonders stark waren gestern die Zufuhren von Spinat. Stengelspinat stellte sich im Großhandel auf K 3Ö0 bis 350, Blätterspinat auf K 500 bis 600 per Kilogramm. Im Detailverkauf erhöht sich der Preis um etwa 10 bis 12°/fl. Auch Artischöken waren zu K 220 bis 330 auf dem Naschniarkt zu haben. Orangen waren gleichfalls in großen Mengen eingetroffen. Dem Naschniarkt standen 2120 Kisten zur Verfügung. Ihr Detailpreis beträgt pro Stück je nach Größe und Qualität K ll'O bis 220 auf dem Markt, für ganz besonders große und schöne Stücke beträgt der höchste Preis K 250. In den Bezirken erhöht sich dieser Preis um K 10 per Stück. Naturgemäß ist der Absatz sehr bescheiden. Eier sind in genügenden Mengen angeboten. Sowohl aus Polen, als auch aus Jugoslawien sind hier Eiersendungen eingetroffen, die zum Stückpreis von K 120 angeboten werden. Doch sind Eier bereits um K 110 per Stück zu haben und man erwartet mit Rücksicht auf die froßen Mengen von Eiern, die in Ungarn des Exportes arren und der gesteigerten Produktion im Inland weitere Ermäßigungen der Preise. Freie jüdische Voiksbühne w-amramBwamiaiiwiaacaaBr am, Selbsttätige, daher kostenlose Reinhaltung der Schreibmaschine PATENTE, ANGEMELDET ßUROTECHN', A WIEN.», WIPPUNOßnSTPüASSE 24 TEIRFON «SSW. 1*231. OES. GESCH F»APlERM(£S5t5: Stirtafcaserna B/3136 Jj Volkswirt. Gestempelte Krone Auszahlung Wien In Zürich notierte: die österreichische Kroae die österr. gest. Krone . die tschechische Krone, die‘Mark. Agram . Bukarest Budapest Warschau -.06-/4 -.07 8.95 1.76 1.60 —.07 Centimes. .06*74 Centimes. (-.07'/.. -.63 -.13 ...am 20. März) (—.07'/, am 20. März) < 8.85 am 20. März) am 20. März) am 20. März) am 20. März) am 20. März) am 20. März) < 1.73 ( 1.55 <-.63 (—.13 Gastspiel im Lustspleltheatei' 4285 Heute V»8 Uhr abends: <£otfd@rRache Drama ln 3 Akten von Schalom Asch Samstag den 25. März. 3 Uhr nachmittags ■’ Scho9em-Ale|€hem>UGde&efi7e!Gr *„»-!. Male, ÖSP Vorlesung aus Werken Scholem Alejcheras (Herr SigaH), zuin 1. Male «Tojwje der Milchiger“ (Tojwje — Herr Nathan). Bühne und Kirnst. Aus den Theatern. Im Burgtheater werden morgen , „D i s Räuber" aufgeführt. In der heutigen Vorstellung „T i e f 1 an d“ in. der S t a a t s o p e r gastiert Fräulein Steüa Eisner in der Partie, der Nuri. — Morgen wird zugunsten der Kriegsopfer der erste Akt der „K ö n i g i n v o n Saba“ und' die „J. o s e f s 1 e g e n d e“ gespielt. In der Vorstellung i Josefslegen de“ spielt Frau Lilly Marberg vom Burglheater Lum ersten Male die Rolle der Frau Potiphar. Im Redoutensaal der Hofburg singt in der heutigen Vorstellung „Figaros Hochzei 1“ Frau Alten die Partie der Susanne; — Morgen gelangt jD e r Barbier von Sevilla* zur Aufführung. In der V o 1 k s o p e r geht morgen „T o s c a“, mit Fräulein Rantzau in der Titelrolle, in Szene. Als Scarpia gastiert Herr Kammersänger Robert Burg von der Dresdner Staatsoper, den Cavaradossi singt Herr Rittersheim. Dirigent Herr Dr. Kaiser. Begltm '/58-Uhr. Im Deutschen V o 1 k 8 t h e a t s r beginnt die Heutige im Rahme» der Kriegsopferwoche als Festvprstellung vor sich gehende Uraufführung des vieraktige'n Dramas „Die Opferung“ von Hans K a! t .n e k e r pünktlich um 7 Uhr. Zu spät Eintreffende könnten erst »ach dem ersten Akte zu ihren Sitzen gelangen.,; In den Kammer spielen des Deutsche». Volkstheaters wird Sonntag den 26. d. M., nachmittags '>3 Uhr, die erotische Komödie „Die unberührte Frau“ vou Gäbryela ^apolska gespielt. Im Raimtiad-Theaterfindet morgen die Erstaufführung von Cs okors- Drama „Die rote Straße“ statt. Die Fr eie jüdische Volksbühn e (Lust- «pieltheater) veranstaltet Samstag den 25. d. M., nachmittags 3 Uhr, eine S c h a 1 o m-A 1 e j c h e m-G e d e n feie i e r. Es gelangen unter anderem Dramatisierungen des Dichters, wie „Der Prisyw“ und „Tojwje der Milchiger“, zur Darstellung. — Sonntag den 26. d. M., nachmittags 3 Uhr, findet eine Wiederholung der Schalom-Alejchem- Gedenkfeier im Rahmen einer Mitgliedervorstellung statt. An der Roland-Bühne gelangt Freitag den 24. d. M., V*8 Uhr abends,!m Rahmen »eines Ensemblegastspiels der Neuen Wiener Bühne „P r i n z c h e n", ein Liebesschwank in drei Akten von Robert Misch, erstmalig zur Aufführung. Im Lastspielt heat er bringt die Freie Jüdische Volksbühne morgen „Gott der Rache“ zur Darstellung. Die Valuten# Im gestrigen Verkehr erführe» die fremden Zahlung«-, mittel nur geringe Verschiebungen. Das Geschäft war eng begrenzt. Nachstehend die offizielle» Schlußkurse: Veröffentlichung der Devisenzentrale vom 21. März 1922. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam f. 105 holl. Guide» . Agram 100 jux. Kronen .... Belgrad 100 Dinar. Berlin 100 deutsche Reichsmark . Brüssel ISO belgische Francs . . Budapest 100 ungarische Krone«. Bukarest 108 Lei.. .. . .. . . * Christian!« 100 norwee. Kronen . Kopenhagen 100 dänische Kronor London 1 Pfund Sterling . . . Madrid 100 Pesetas . . . . » Mailand 100 Lire. ...... New York 1 Dollar. Paris 100 Francs . .. Prag 100 tsehecho-slow. Krone» . Sofia 100 Lewa.. . Stockholm 100 schwedlscheKroBor Warschau 100 polnische Mark . . Zürich 106 sehwelzerische Francs , . Noten Amerika«. Noten v. 3 Dollar aufw. . „ kleinere . . . Belgisch« Noten ISO Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . * b 108 „ . » „■ kleinere. , . Dänische Noten'108 Kroner * . Deutsche Noten ptf-1G0O Mark. «. » ' t> '188 , ». •"? - - t » t kleinere. i Engl. Nöten von 5 Llvfest.' aufw. , I, kleinere ..... Französische Noten. 100 Francs » Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Note» y. 100Lire auiw.? „ kleinere ... fußosi. Note» ungesL zu 1088 Dinar 0 o « y> : 188 9. » » » kleinere . Nortveglsche Noten 1(W Kroner . Polnische Noten V. 508 Merk auf«’. « , kleinere . , . , Rumänische Note'., zu 1808 u. 500Lei - „ ’ kleinere . . . Rues/Noten (Roman'.) zu 508 Rubel 0 0 # * 0 186 m f P » kleinere . . Schwedische Noten 168 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs Spanische Noten'108 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v. 1008 aufw. „ . kleinere . . Ungar. Note» (ueiie Em.) za 1000 Kr , 9 zu 10.000 Kr. » » . 0 . p kleinere . . . » . Zinsfuß Kurs v. 28. März Geld Ware Geld Ware 233.258 - 283.750 292.758 283.258 2197.— 2263.- 2272.- 2278. - 8768.- .. «79L." 5058. 4 M2.- 2582.58 2592^98 250T2517.58 61.458 ,81.558 63.358 63.458 .898.59 985^0 922.- 928.- 6 129.308 128.580 128.468 128.600 5M9 154.875 155.125 160.625- 160.875 4*/, 32.575 32.635 32.775 32.825 6 113.873 114.125 116,475 U6.775 6 37.520 37.590 37.970 33.030 4% 7456.50 7463.50 7469.— 7481. - 5 Ä5.056. vo.iöo 67.255 67.350 5*/, 12.655 12.635 13.118 13;135 wt 4895.— 49^5. — -äS95.- 4905. - 5 192.350 192.650 195.850 195.350 7 17*.— 18-*). - 178.- 182.- 3Va 145.515 145.625 145.375 145.625 7406.50 7413.58 7431.30 7443.50 689iö9 6.1«i58 62&5Ö Ä8 4795.— 4805.- 467«.— 4630.— 4695.- 4803.- — . , — 152.875 153.125 159.373 159.625 1 ■ “?•" 32.375 ■■ 32.425" 32.375 32.625 32.475 32.525 65.758 65.350 .66.950 269.750 67.05« 280.758 281.250 ,37.030 281.258 36.978 37.770 37.839 8743.'- 877*!- 984s!— SS7L- 12L9ÖÖ 126.160 Tr» •— 172.- 173.- 174.- 178.- 534L- 5355*.—' '54SÜT 5144.— 5158.- 5269.- 5281.- 18E ISkLlÄ 192.050 1921350 143.875 144.125. 143.875 144.125 112.875 113.125 12.648 12.660 13.075 13.098 9121— SIS’ — 942.- 543.*=*. —i—';' Wirtschaftsnachrichfeti aus Palästina. Aus einer amtlichen Statistik des palästinensischen Regier um gvsdf.partementis für Handel und Industrie geht hervor, daß die Ei,n- und Ausfuhr der Stadt Jaffa im letzten Jahre .eine wesentliche Steigerung erfahren. haben. Die gesamte Einfuhr der’Stadt im Jahre 1921 umfaßte 59.694 Tonnen. Im Vergleich mit dem Jahr 1920 bedeutet dies eine Zunahme von nahezu 28.000 Tonnen. Die Ausfuhr betrug im Jahre ryZi 12.212 Tonnen, worunter, sich 877.073 Kisten Orangen befanden, Im Jahre 1920 hat die Gesamtausfuhr der Stadt nur 5684 Tonen und 505^98 Kisten Orangen umfaßt. Aus Jaffa.wird berichtet, daß die diesjährige Mandeiernte in Palästina sehr günstige Ergebnisse verspricht. Die. jüdischen Besitzer von Mandelkulturen haben bereits zahlreiche Ausfuhrabschlüsse getätigt. Die'jüdischen Industriellen Walösky.Seidmann u>nd Katzhabe« in 'Nevi-Schalom bei Jaffa ein großes Sägewerk eröffnet. Das Unternehmen verfügt über beträchtliche Holzvorräte urnd beschäftigt gegenwärtig etwa 50 jüdische Arbeiter. In den verschiedenen jüdischen Zentren Palästinas sollen späterhin Zweigniederlassungen errichtet werden. „Fanny Elßler und ihre Zeit“. Der Beginn des morgen!m Akademietheater stattfindenden Theater- und Tanzabends „F a n n y E 1 ß 1 e r undjhre Zeit“ wurde auf Vj7 Uhr festgesetzt. Die Vorstellung, die bis auf vereinzelte Karten ausverkauft ist, wird übermorgen im Akademietheater wiederholt. Kartenverkauf zu normalen Preisen an der Konzerthauskasse (III., Lothringerstraße) und bei Gutmann. Sondervorstellung i« der Freien jüdischen Volksbühne (Lustsplelthenter). Dienstag den 28. d. M., j/,8 Uhr abends, gelängt im Rahmen einer 8 o n d e r v o r s t e 1- I ii n g, veranstaltet von der Allgemeinen jüdische» Arbeiterbibliotek, das dreiakiige Volkstück „Dem Reben a“ H o j f“ („A m Hofe des Rab bi“) von M. B 1 e.Lac z e w s k i zur Üraufführung. Der Kartellvorverkauf hat bereits besonnen. Die „falschgestempelten“ ungarischen Noten. 25% Vergütung vom Nennwerte. — Ein echt t ungarisches Geschäftchen. Amtlich wird mitgeteilt: " Die österreichische Regierung hat mit der ungarischen Regierung lange Zelt hindurch mit großem Nachdruck Verhandlungen geführt, um für die anläßlich des Umtausches der mit ungarischem Stempel versehenen Nöten der Oesterreichisch-ungarischen Bank in ungarische Staatsnoten von der amtlichen Ueberprüfungsstelle als falsch gestempelt erklärte» Note« eine angemessene Vergütung zu erhalten. Begründet würde diese Förderung damit, daß die ungarische Regierung wegen der Verwendung eines derart primitive« Notenstempels und weil sie die Oeffentiichkcit in keiner Weise y;or diesen Fälschungen gewarnt hat, eine schwere Verantwortung treffe. Wie wir hören, haben diese Verhandlungen leider rukcineiu Resultat geführt. Das ungarische Finanzministerium steht nach wie vor auf dem Standpunkte, daß die Besitzer dieser Noten keinen wie immer gearteten Rechtsanspruch gegen das ungarische SJaatsärar besitzen. Der ungarisch!? Staat hat sich jedoch aus Billigkeitsgründen allgemein bereit erklärt, für diese Noten, sofern sie seinerzeit inner-; Halb der festgesetzten Fristen zum Umtausche präsentier! würden und-ohne Unterschied, ob sich dieselben .im Besitze von Inländern (Ungarn) öder Ausländern befinden^ 2?ö/o ihres Nennwertes zu vergüte^ wenn die Besitzer dagegen auf alle diesen Nöten irine^ wohnenden Rechte vorbehaltlos und unwiderruflich ver*. .zichten. Das ungarische Finanzministerium verlangt jedoch/ daß -Ihm diese Falsifikate durch dieselbe Stelle präsentiert werden, weiche sie seinerzeit zum Umtausch eiligereicht!; hat Demzufolge hat sich die Devisenzentrale büretti erklärt, die im Wege ihrer Sammelstelle als „fälsch*y gestempelt zurückgekommenen und mit der Stampiglie der, .Devisenzentrale versehenen Banknoten b i s 1 ä n g s t en-sj 29; A p r i 1 1. J. zum Inkasso der erwähnten Vergütung itt' Budapest entgegenzunehmen. ..... Die ungarische Regierung hat sich weiters bereiter*' klärt, diese. Vergütung auch für jene Falsifikate zu leistenwelche Sendungen entstammen, die wegen des bestehenden Einfuhrverbotes von den ungarischen,Zollämtern angehaiten Und nicht den Adressaten, sondern d^m ungarischen Postamt 70 in Budapest zugestellt wurden. Solche Falsifikate sind von diesem Postamt nach eingeholter Zustimmung der Adressaten direkt an die kompetente amtliche Ueberprüfungsstelle zwecks Umtausches weitergeleitet worden und sind daher durch den damaligen Adressaten bei dem gs-> nannten Postamt in Budapest späte $ t.e n s b i s 30. April ügter entsprechender Legitimation zur Liquidierung, der 25%igen Vergütung einzareichen. In ähnlicher Weise isC mit jenen Notenfalsifikaten zu verfahren, welche seinerzeit von den ungarischen Zollämtern im Reisendenverkehr ääisiert würden. Notensendtrngen aus Oesferreieh, welche nöch vör Erlassung des Einfuhrverbots an Budapester Banken adressiert und von diesen zum Umtausch präsentiert Wurden, gelten bei der ungarischen Regierung als , i^i- I ä n disches Material. Dieses wird. in der gleichen Weise behandelt and ist daher das Inkasso der 25%igen Vergütung durch die dortigen Geschäftsfreunde vörzunehmen, welche die Präsentationzum Umtausch h* neue Staatsnoten seinerzeit vorgenommen haben. / ' Großer Erfolg der Subskription auf die 5%igdfl \ Teilschuldverschreibungen (Prioritäfs - Obligationen) niit Prämie der Wasserkraftwerke-Aktiengesellschaft in Wien. Auf die zur Subskription aufgelegten zwei Milliarden Kronen 5%igen Obligationen der Wasserkraftwerke-Aktiengesellschaft wurden bis zum Endtermin den 18. d. M. zwei Milliarden z w el h u nder I M i 1 ü o n'e n K r o n e n gezeichnet, darunter die Hälfte in Stücken mit 6- und 12monatiger Sperre. Di^e Stimme dürfte sich noch beträchtlich erhöhen, da noch nifeht alle Anmeldungen der auswärtigen SubskripticmssteUe« eingelangt sind. Banknotenuialauf 259*93 Milliarden Kronen. Laut Stahd der Oesterreichisch-ungarischen ‘ Bank vom 28.,Februar hat sich der Banknqtenuralauf um 15'27-MiNiarden. äuf 259*93 Milliarden Kronen erhöht. Kreditbund für Gewerbe und Handel, reg. Gen* m. b. H. in Wien. Diese im Dezember 1921 . begründete Vereinigung hat in ihrer jüngsten Vollversammlung das* Genossenschaftskapital auf K 52,000.000 und ebenso auch den Reservefonds erhöht. Die Geschäftsleiturig ist daranden. russischen Markt und die Randstaaten behufs Ein- und Ausfuhr der gegenseitigen Artikel, namentlich Gebensipittei und'Rohstoffe, fachmännisch zu bearbeiten und did beiden Handelsländer einander näher zu bringen. Dieses Geschäftsprogramm ist für Wien und Oesterreich ' yont größer Bedeutung, indem es unsere Volkswirtschaft kommerziell und finanziell auf das günstigste beeinflussen. wirM Allgemeine österreichische Boden-CredtfrAnstalt* Der Verwaltungsrat hat In seiner am 2L d. M. äbgehäl* tenen' Sitzung den Prokuristen Rudolf H o. n! s c h und Robert Horecki die Ermächtigung erteilt, die Firma der Gesellschaft an erster Stelle zu zeichnen, und . weiters die Herren Dr. Friedrich 'S c h m i d t, Hugo N eu m an.ifj Otto Markert und Richard -R-e c h n i t z er zu Prs» kuriaten ernannt. / . Erste Bvünner Maschinenfabriks-Gesellschaft. W . der am 20. d. M. stattgehabten Sitzung des Verwaltung^-» rates wurde die Bilanz pro 1921 vorgelegt und beschlossen* der für den 12. April d. j. einzuberufenden Generalversammlung folgenden Verteilungsvorschlag zu unterbreiten: Der Re in gewinn beträgt tschech. K 31,338.280 05. Hievon sollen 20'/# tschech. K 40 per Aktie als Dividendä ausgeschüttet, dem Reservefonds tschech. K 200.000, dem Steuerreservefonds tschech.'" K 10,000.000 zugewiesen* tschech. K 1,770.000 tür Wohlfahrtsausgaben zugunsten der° Angestellten verwendet und der nach Zahlung der statutarische» und vertragsmäßigen Tantiemen verbleibende Bh-, trag von tschech. K 552,340*70 auf neue Rechnung vorgetragen werden. ,___ . - . - Die Viehmärkte. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung“.) * Borsten vjehmarkt St. M a r k.Der Auf* trieb, auf dem gestrigen Schweinemarkte; belief, sich auf 621' Fleisch- und 4289 Fettschweine, zusammen. 4916 Schweine. Außerdem wurden 1301-Stück angemeldet/ erst am Donnerstag zum Verkaufe gelangen werden. Außer Markt wurden, 889 Stück bezogen. Bei schwerfälligem Verkehr infolge ungünstigen Absatzes in Fettprodukten haben Fettschweine im Vergleiche zum vorigen Dienstag K 30 per Kilogramm eingebüßt, jungschweine begegneten relativ reger Nachfrage. Es notierten Fettschweiae prima K 145§ bis 1500, extrem K 1550 bis 1570,' mittelschwer K 1400 bi» 145p, Bauernschweine 1350 bis 1450, alte Schweins K 1300 bis 1400 und Jungschweine K 1550 bis 1650 per Kilogramm, Lebendgewicht. — P f e r d e markt. Zum gestrigen Markte wurden 27 Schlächter- und 460 Gebrauchspferds gebracht. Bei lebhaftem Verkehr zählte man: Zugpferde leichte K 150.000 bis 280.000, schwere K 500.000 bis 900.006t Kutschpferde K 230.000 bis 500.000, Pferde für Schlaclrtzweeke K 389 bis 750 per Kilogramm Lebendgewicht, . . Wiener Börse. i ’ ‘ Trotz der niedrigeren Notierung der österreichischen Krone in Zürich war der Verkehr an der gestrigen Börse schleppend, die Kurse bewegten sich zumeistauf ermäßigtem Niveau, da die Kontermine *nichf tätig war und es'a* Anregungen fehlte. Das Geschäft war eng begrenzt und gewann vorübergehend nur in Alpine- Knappnnd- Staatsbahn-Aktien einen größeren Umfang. Alpine-Aktien stiegen bis K 62.400, verließen aber zum Kurs von K 60.000 den’ Markt, so daß sie utn ■ K 100 tiefer waren als am vorgestrigen Börsentag. Nach geringen ' Schwankungen* ■ erfolgte der Schluß in lustloser Haltung. Anglo verloren K 900, Länderbank K 690, Staatsbahn K . 880, Südbahn- Prioritäten K 1230,- Rima K 1100, Timber K 2600 und Rliston K 1000, wogegen Zivnostenaka banka eins Besserung von K 1500 aufzuweisen hatten. Im Schranken,' wo ebenfalls Zurückhaltung der Spekulation herrschte, war dje Tendenz geteilt, die- Umsätze gering. Die Aktien iet Öesterreichisch-uagariselien Bank büßten K 3W dH, Aussige TcpUtzer wurden um K 1500, Dampfschiff um K 10.000

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