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Wiener Morgenzeitung · 1922-03-21 · Heft 1129 (21.3.1922) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1129 (21.3.1922)
Date
1922-03-21
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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BeitoS Wien. Dicftata* WTEHIEfJ MOKÖENZ&lTtflW 2t. März \m Nr. 112Ä Wien. Dicrtafa* »AWVT ... i .fr», »T< > 1 •1 ’. V»E-lv Die letzten Ctipspiele. Die Hakoah besitzt derzeit ein großes Spieler-’ . Reservoir, so daß sie nicht la Verlegenheit kommt, wenn irgendeine Stütze der ersten Mannschaft nicht Mitwirken kann. Die reichhaltigste Auswahl hat die Sektionsleitung an Läufern. Poilafc, Grünfeld, Kohn, Guttmann und Molnar würden jeder erstklassigen Mannschaft Ehre machen. Für ■ die Klabtreue und den Kameradschaftsgeist dieser Spieler > spricht es, daß zwei von ihnen an jedem Sonntag bereitwilligst pausieren. 1' ■ ■-Ski.' scheidet infolge einer Verletzung aus. Nach Seitenwechsel stellt Lewitus ebenfalls durch einen Elfmeterstoß den Ausgleich her (16. Minute), ln der Folge werden zwei Spieler der Favoritner ausgeschlossen, doch reicht die Zeit nicht aus, damit die Hakoah, noch den Sieg errungen hätte. Schiedsrichter': Lazarus. Ntißdof?—Gersthof 2:1 (0 : 0). Aus diesem einzigeiiMefsterschaftsplei desTages konnten 'die Nußdorf er als zwar knappe, aber verdiente Sieger hervorgeheri. Nach der torlosen ersten Hälfte erzielten die Nußdorfer durch Hausmann und Pollatschck zwei Treffer, denen Gersthof'bloß einen, durch Waculik erzielt, entgegenstellen konnte. Schiedsrichter Schönbruari. Trümer fristet »eben Scheuer ein bescheidenes Dasein. Obwohl er immer treu und fleißig seine Pflicht tut und selbst Stengen Anforderungen genügt, wird er-meist von seinem wuchtigen und effektvoll spielenden Partner, in den Schatten gestellt. Trotzdem .das Weisen Trumers, keineswegs als zurückhaltend bezeichnet werden kann, fällt dieser Spieler fast nie auf. Seih rasches Starten nach; dem Ball und seih gutes Köpfspiel lassen ihn'als'wertvolle. Stütze erscheinen. Am vergangenen Sonntag hat Trjiiner eine bemerkenswert gute Leistung geboten. . Grünwald ist das Enfant terrible des Hakeah-Angfiffs.. Seine eminenten Fähigkeiten stehen unzweifelhaft fest, doch gefällt sich Grünwald darin, seine Gegner zu düpieren. Ihm ist es anscheinend manchmal nicht, um den Terrain-- gewinn, sondern hauptsächlichem die Genugtuung, möglichst viele Gegner zu überspielen, zu tun. Ob die von ihm Ungeschlagene Richtung dabei zum gegnerisches Tor oder, über die Breitseite des Platzes führt, ist ihm gleichgültig. Am vergangenen Sonntag wollte er zweimal seinen Dr'bbelküasten dadurch die Krone äufsetzen, daß er in die Reihe-, der Gehänselten auch den gegnerischen Tormann einbeziehen wollte. Beide Male gelang ihm das Wagnis, ohne aber das schon sicher erscheinende Tor erzielen zu können. Das eine v Mal wurde -er von einem Verteidiger .derb zu- Fall gebracht, weshalb der Hakoafi,.auch der >Elfmeterstoß, sugesprochen wurde, und das andere Mal lenkte .ein herzustürmender Verteidiger den Ball im letzten Moment zur- Ecke. Hätte Grümvald seinem Temperament Zügel aüferlegt, so wäre zumindest im zweiten Falle ein Tor sicher erzielt worden. * Zwischen Foul und Fou I ist ein großer Unterschied. Die Hakoshner ließen sich. eise größere Aif-’ zahl von Verletzungen der Foalregel zusckuldea kommen als ihre Gegner, trotzdem kann aber aiemaad. behaupten, daß erstere derb spielten. In der Hitze des Gefechtes, kommt es oft vor, daß ein Gegner unbeabsichtigt nicht’ einwandfrei behindert wird, was der Mannschaft des Uebeltäters dann einen Freistoß efntfägL Die wenigen Fouls der Hertha fielen demgegenüber recht ausgiebig aus.’ Neuhold, Kantner und Schneider spielten rücksichtslos, so daß ihre Gegner Gefahr liefen, empfindlich’ verletzt zu' werden. Wenn man beide Augen zudrückt, dann 'kann man behaupten, daß diese Art der Verstöße unbeabsichtigt war. H 1 o s c h e k, der Tormanä der Hertha, erwies sich &in letzten Sonatag als ganz hervorragender Spieler,, so daß sich die Abwesenheit des Internationale» Ostficek kaum fühlbar machte. Der kleine Favoritner erwies sich als sehr ballsicher, geistesgegenwärtig und mutig.-. * Beim letzten Cupspie! wurden eif Elfmeterstöße verschuldet, von denen nur fünf verwertet wurde». Unsere heimische» Mannschaften, scheine» noch immer dieser Spezialübung nicht die nötige Aufmerksamkeit...zu schenken. Im Treffen Sportklub—8. 8. V. hätte eia verwandelter Elfmeterstoß für die Erstklassiges von, katastrophaler Bedeutugg sein könne». Es Ist mehr als fraglich, ob es den Dornbachern gelungen wäre, im Zeitraum von 16 Minuten deu Treffervorsprtsng der Zweitklassigen aufzuholen. Der W. A. C. bekundete gute technische Durchbildung, doch war sei» Angriff viel zu schwerfällig und einzelne Stürmer zu egoistisch. Der Umstand, daß Enver fast nie beschäftigt wurde, kann als grober Fehler bezeichnet werden, da die wenigen Läufe dieses Flügeletürmers für das gegnerische Tor viel gefährlicher waren: als die komplizierten Aktionen seiner Partner. * ' . H o r e j s scheint sich neben Fiscfiera nicht w<?hl an fühlen. Dieser wuchtige und technisch nicht hervorragende Verbindungsstürmer kann sich mit dem fintenreichen Spiel Fischeras absolut nicht befreunden. Wie wir vernehmen, beabsichtigt deshalb die Sektionsleitung des W. A. F., Horejs neben Gold in die Verteidigung zu stellen. Das Innentrio der Hütteldorfer wird .dann von Pappstein, Fischers und Amesberger gebildet werden. * . , . In Pusch»er und Hoffman n scheint nun der W. A. C. die so notwendige Verstärkung seiner Hintermannschaft gefunden zu haben. Beide boten am letzten Sonntag eine ganz ausgezeichnete Leistung. Ihnen Schloß sich Hudez würdig an, £och schädigt er den guten Eindruck seines Spieles durch unnötige Derbheiten. * KädJmah—D. F. C. 1:0 (1:0). Kadimah: Wolfcnsohn; Reinkraut, Köiisch; Rosenfeld, Häjek, Kopfstein : Mayländer; Eckhaus, Hermann, Nathan, Axelrad. . . Diedurehyier Ersatzleute geschwächte Kadlmah- Maansehäff konnte; gegen den drittklassigen Gegner einen 8iex erringen. Nach Abstoß Ist Kadimäh stark überlegen^ und D. F. C. hat es. dem Schußpech der Kadimah-Stürmer zu verdanke», daß die Sieger keinen Treffer erzielten. Inj r der, 15. Minute schießt Hermann ein Prachttpr. Nach Halbzeit fläuf das Spiel ab. Ein Elfer gegen die Kadimah wird; d»m Tormann tu die, Hände geschossen. Das Spiel wirdT beiderseits sehr zerfahren und versucht D. F. G. durch rohes Spiel den Kampf auszugleichen. Nach mehrfachen Verwarnungen werden zwei Spieler ausgeschlossen. Ein Elfmeter gegen D. F. C mußte wiederholt werden, doch verhinderte der Linienrichter die Wiederholung, worauf der Schiedsrichter fünf Minuten vor Schluß ahpfiff. Gut waren Hajek und das Verteidigertrio. Von den Stürmern war Hermann der beste. J. A. C. komb.—•Hazair komb. 4:0 (2:0). In diesem Freundschaftsspiele konnten die beiden i Mannschaften nicht mit ihren kompletten Ersten, . wie es .ursprünglich vereinbart war, antreten. J. A. C. führte ein frisches; ungemein rasches. Spiel vor, und hat den Sieg vpllauf verdient.; Daß das Resultat so hoch ausgefallen ist, , ist' ein Verdienst * des durchschlagsv und schußkräftige« . Sturmes, in dem besonders der neue Mann t,echner sowie .Großkopf und'Arm gefielen. Bei den Unterlegenen bet der - untrainiert an tretet de Ersatzmann keine besondere Leistung., Hingegen bewährte sieh «er der Reserve entnommene Verteidiger Kollmann. Der neue Stürmer Kohn wurde , sofort »ach Beginn verletzt» so daß die Unterlegene» eine« - großen Teil des Spieles mit zehn Man» bestreiten mußten. Die Tore für . J. A. C. erzielten Lechnur (2), Haas und Großkopf. I Wer soll Ordming schaffen? ' Wie wir bereits berichteten,' wurde nach dem Wettspiel Rüdolfshügel-HF. A. C. der Vizepräsident des Nieder- ■ 8rterreiohi9chea Fußball-Verbandes, Herr Deutsch, in; Favorite» von Radaubrüdern insultiert Herr Deutsch machte davon dem Vorstand des Niederösterreichischea Fußball-Verbaadea Mitteilung. In der gestrigen Sitzung kam mm diese Angelegenheit zur Sprache. Herr Dr. Abeies vertrat die Meinung, daß man sich bezirksweise an die Po!izeikoatmi8sarlate wenden soll, damit letztere für die Ordhung auf de» Straße», die von den Sportplätze» führen, Sorge trage«. Herr Deutsch war anderer Ansicht, da die Polizei prinzipiell dem Faßba!lsp»rt nicht günstig gesinnt ist„ Der, Vorschlag des Herrn Deutsch, daß .die Vereine auch außerhalb ihrer ßpottMtze für die Sicherheit der Besucher haftbar sind, wurde vöm Vorstand des Niederösterfeicltische» FaßbaH-Verbandes gutgeheißen. Die Cwpataslostmg;. Für die nächste Cupmnde, die am 30. April stattfindet, ergab die; gestrige Auslosung folgende Paarungen, wobei der zuerstgenannte Verein immer PlafzwaJ hat: Kerneuburg—Hakoah, Wacker—Sportklub, Sitnmering-r- Vieana, Rudolfshügel—Admira, Amateure—Red Star, Slovan—Vorwärts X, W. A . F.—Viktoria. XXI, Sportfreunde—Baden. Am gleichen Tage gelangt in Budapest der Länderkampf Oesterreich—Ungarn zur, Austragung. Diejenigen Vereine, die Spieler an die Auswahlmannschaft abgeben, Müssen ihre Cupspieie an einem Wochentag des Mai anstragen. Obwohl man keinen Gegner unterschätzen darf, kann doch festgestellt' werden, daß die Hakoah bei der Auslosung recht glimpflich davongekommen ist. Vor schweren Aufgaben stehen hingegen Sportklub, Vienna und.Admirä,. W. A. F. qnd Slovan hingegen haben wieder leichtere Gegner. Der ' Zufall wollte es, daß Sportfreunde öder Baden unbedingt in 'die dritte Runde kommen müssen. Sturm 14 in Preßbutg. Eine empfindliche Niederlage der Gäste. (Tel. der »Wiener Morgenzeitung“.) Sonntag war hier der zweitklassige. Wiener Fußballklub Sturm 14 zu Gaste, der vom Sportklub Bratislava mit 7:2 eine schwere Niederlage in Kauf nehmen mußte. Bis zur Pause gaben zwar die Wiener einen ebenbürtigen Gegner ab und warten sogar mit 2:1 in der Führung, dann fielen sie aber dem scharfen Tempo zum Opfer und die Einheimischen erzielten sechs weitere Treffer. Der Sportklub Wacker hat sich ganz bedeutend Verbessert, nur läßt noch seine Ausdauer viel zü wünschen ( übrig, ln Feigl und Resch besitzen die Meidiinger ztve! vorzügliche Spieler, die ihrer Elf ein festes Rückgrat'verleihen. Huber, der seiner Armverletzung halber den Fiügelstürmerposten inne hatte, konnte auch ln dieser unge-; wohnten Umgebung restlos befriedigen. Auffallend schwach war hingegen Jellinek, dem sein junger Ruhm zu Kopfe, gestiegen sein dürfte. Die nächsten Meisterschaftsspiele. Am kommenden Sonntag gelangen folgende Meisterschaftsspiele zur Austragung (der erstgenannte* Verein, hat Platzwahl): Rudolfshügel—Hakoah, W. A. F.—Sportklub, Vienna—Ostmark, Admira—F. A. C., Hertha—Wacker. Hakoah II—Hertha II 1:1 (0:1). Die Hakoah trat in folgender Mannschaftsaufstellung an : Ncumaitn; Bank, Lewitus; Gansl III, Drucker, Palme!, Posauner, Kraus, Kligler, Frankfurter, Slutzky. Die Hakoalg?er erwiesen sich ihren Gegnern als gleichwertig. Sehr gut gefiel das Verteidigungstrio, in der sich insbesondere Lewitu§ auszeichnete. Auen die Deckung stellte voll und ganz ihren Mann. Nur im Angriff wollte es «och immer nicht recht klappen, da sowohl das Zusammenxpiel als auch das Schußvermügea viel zu wünschen Adrig lässen. Die Hertha gelangt In der 25. Minute durch einen Elfmeterstoß in die Führung. Ein Spieler desselben Vereines Deutscher Fußball. Sfiddeutschland. Stuttgart: Kickers—F. V. Nürnberg 3:1, Sportfreunde—T. V. Augsbürg 3:1. Ludwigshafen: I. F. C. Nürnberg—Phönix 6:1. Norddeutschland. Hamburg: V. f. L.-AItona—Viktoria-Berlin 7:1. Sensationelle Ueberraschung. Die Jäger-Mannschaft bot eine hervorragende Leistung. S. H. V.—Ottensen 7:1. Viktoria—St. Pauli 0:0. St Georg—Normannia 4:0. V. B. B. Berlin: Vorwärts—Wacker 0:0. N. N. W.~Tennis Borussia 1:0. Preußen—Fußballverein 10 1:1. Hertha- Fortuna (Leipzig) 3:0. Mitteldeutschland. Erfurt: Fußballring (Dresden)—Spie1vereinlgung2:1. Leipzig: Spielvereinigung—Halle 98 1:0. Englische Ligaspiele. Aston Villa—Arsenal 2:1, Bradford City—Sifriderland 0:0, Burnley—Cardiff City 1:1, Chelsea—Manchester City 0:0, Bolton Wanderers—Liverpool 2:0, Blackburn Revers—Manchester United l :0, Middlesborough—Birmingham 1: t, Newcastle United—Oldham Atbletic 1:1, Preston North—Everton 1: 0, Sheffield United—Westbromwich Alblon 0: 0, Tottenham—Huddersfleld 1:0. Hazair hat sich beitp Niederösterreichischen Fußball* Verband zur Jungmannschaftsraeisterschaft gemeldet Oesterreichisches Schiedsrichterkollegium. Die. Schiedsrichter unseres Väterlandes beabsichtigen, sich zu organisieren. Das niederösterreichische Kollegium schreibt für ’Obtersonntag den 16. Aprils vormittags die konstituierende Generalversammlung, die im Verbandsheim stattfinden wird, des österreichischen Schiedsrichter*, . Kollegiums aus. Der Spielbeginn wurde auf 2 und 4 Uhr festgesetzt Wohltätigkeiisspiel. Am Mittwoch den 20. d. M. findet auf dem W. A. C.-Platz ein Wohltätigkeitsspiel zu» gunsten des schwer erkrankten Spielers Heinz! statt Ein . Team, bestehend aus' den Vereinen Rapid und W. A. F^ tritt einer' kombinierten Mannschaft von Korneuburg und Stoekefau entgegen. Die Aufstellung der Wiener lautet: länczik,' Gold, Horeys, Fiala (W. A. F.), Brandstätter, v! Nletsch, Wonürak (Rapid), Amesberger (W. A. F.), Kutha» 1 (Rapid),1 Rschera (W. A. F.)» Wessely (Rapid). ' ■Makkabi X* Der!m Jänner gewählte Turnrat hat die Arbeiten mit bemerkenswerter Energie in Angriff genommen; er hat aus seiner Mitte ela Fünterkomltee gewählt, das die schon weit gediehenen Vorbereitungen für das am 9. April stattfindende Schauturnen im Sophiensaal in. administrativer Hinsicht leitet; ebenso wurde ein, turutechnischer Aus* schuß,' aus den Turn warten und den Platzleitern bestehend,- ' eingesetzt, derri die turnerische Durchführung obliegt, Dieser-Ausschuß kann sich bei der Erfüllung seiner Aufgaben , mit - berechtigtem Vertrauen auf die jugendliche«, ernst arbeitenden Riegenführer stützen, die die turnerischen . Arbeiten nahezu zifm Abschluß gebracht haben. Die Turnplätze weisen eine befriedigende Frequenzziffer auf, die > nür. während Öen Kälteperiode; und der dadurch hervor-" : gerufenen Grippewelle sank, i So wiesen alle Umstände, : Insbesondere die-..' ausgezeichnet klappende -.Vorbereitung, darauf hinV daß dieses Schauturnen seinen gewiß nicht schlechten-, Vorgängern in j^deö;Beziehung. ebenbürtig sÄn wird. v ■'* . 1 ' Infolge fler intensiven Vorbereitung für das _ Schauturnen trat der Makkabi X; nur.gelegentlich des Hailenspörtfest.esVäm Ö. Februar , vor die Oeffentlichkeit; die fünf Starter Asten.'an, ohne auch »uf einmal trainiert zu haben« eine Tatsache, die nicht nur ia der turnerischen Inanspruchnahme, sondern such in der verspäteten Bekanntgabe des Termins ihre , Erklärung findet. Wenn es dem Makkabl X trotzdem gelang, gegen stärkste Konkurrenz den Sieg an sich zu bringen, ‘ so ist dies nicht allein auf die teilweise zu köchv bemessenen Vorgaben, sondern gewiß auch auf die gute Veranlagung einzelner Athleten zurtlckzuführön. Die Sektionsleitung der Hakoah kann jetzt schon die Versicherung entgegennehmen,, daß sich die Makkabi X entgegen den bisherigen.Gepflogenheiten «ach dem Schauturnen einem regelmäßigen Training unterwerfen werden. Bei einer am 14. d M. von der Zionistischen Bezirkssektion Xj'XI in Simmering veranstalteten Pürini-Akademie y beteiligte sich der Makkabi X mit seiner ersten Herrenriege; die Zuschauer, unter ■ denen sich auch Vertreter der dort gut organisierte» deutschen Turner befanden, hatten zum ersten Male Gelegenheit,, jüdisches Turnen zu sehen, die Wirkung ist daher unschwer zu ermesse«. Auch das gesellschaftliche Leben im Vereinwird durch interne Zusammenkünfte gefördert; in diesem Zusammenhang sind der Teeabend im Caf6 „Alt-Wien“, dessen Programm von den Mitgliedern ln ausgezeichneter Weise bestritten wurde, und die Redoute am 23. Februar zu erwähnen, die sowohl gesellschaftlich als auch finanziell ein Erfolg war. Schließlich werden nach Beendigung der Schauturnarbeiten aaeh die alisonntägigen Ausflüge wieder eirisetzen. Auch mit* den anderen Turnvereinen sucht der' Makkabi X Fühlung zu gewinnen, denn er erblickt darin die Möglichkeit, in der Art des Turnbetriebes von einander zu lernen und das eigene Vereinsieben nach dem Geschauten auszugestalten; Hand in Hand damit geht selbstverständlich ein persönliches Kennenlernen der einzelnen Turner. So hat der Makkabi X anläßlich des Schauturnens, da die gemeinsamen Freiübungsproben im Lokal des Makkabi IX stgtifinden, mehrfache Turnbesuche abgestattet, die bereits ihre* Erwiderung gefunden haben; ebenso rückte er zu dem geselligen Abend dös Makkabi XV in1 einer Anzahl von 3Q Leuten aus; es ist also zu hoffen, daß dieser Beginn eine Fortsetzung finden wird. . Berliner Radrennen. Die'Vorgestrigen. Dauerkonkurrenzen der Olympia*. Ren n b ä h n zeigten S a v a I in hoher Form. Er gewann aile d.reTReanen. Die Ergebnisse lauten: . 10rK i 1 o ni e t e r - R e n n e ii: Saval (8:26 5) 1., Bauer'2.,"Hahn 3. . 25-K llometer -Rennen: Saval (20:32) 1., Bauer 2., Hahn 3. 40-K ilo.meter-Rennen: Saval (33 : 402) lv Hahn 2. Nettelbeck 3.; Das Malfahren gewann Schwab vor Kopf und Stolz, ' Hockeyresültate, W. A. ,d.7-HockevkJub 3:2 (0:0), Reserven ö:0 fiif W. A. C., Allround Sportklub—W. A. Q. kotnb. 3:1.. Hakoah. Zur Kltibmeisterschaft. Die Ringsektioin der Hatkoah hat riaoh einiger Zeit des Stillstandes ihres Sportbetriebes - das Training - i-n vollem Umfang wieder ausgenommen. Dem unermüdlichen Bestreben de>r Sektionsleitung ist ©s endlich ge* langen, im IX. Bezirk, Servitengasse io, ein geeignetes Lokal aufzütreiben, das nach seiner Ausgestaltung mit Garderoben, Duschgelegenheiten usw. al'lon Anforderungen einer hygienischen Trainingsstätte; cat- Sprechen wkd»

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