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Wiener Morgenzeitung · 1922-03-12 · Heft 1120 (12.3.1922) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1120 (12.3.1922)
Date
1922-03-12
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 1120 Wien, Sonntag Äiie Miai:.se «d'eir Einzietuiguiing wiir>d amg-eisibrebt. Hat die Faibrik miit einer Tlatg-astlieiistuing von ioo Paaren (begonnen minti1 j-ditelt sdiiqn'. 1400 enreicht, so soll dlie Iveiisbiraig am Enidie des .. toeiuirii gen Jahres 2000 betragen uti'ci vidllieieihit. tiramneiN!. Hie beiden Gbiefiz. ln Ävr Stili-e schon, vom zöoo für Kas nächste Jahr. Aiuch an dieser Ziu'kiuinftslipffjiiwnig merkit man., daß Amerika bei Kkr VBdk^A-Faiwilk Platte gpätaivdeo har,.. Demy mian, denfeiim, TJintehnehnteni ditr B:rüd'et Klein ini'dh-t im'- etnltfarnitestten . an »Abbau« . und leben-soweiniiig ätn Eindiaistsiuingm. ’*Vohl1. sieht niid lyitmstehlt man, daß ei5n$ Krißie hier an u^ht, aber man hofft, sie .übearwiinidien zp kdinineh,. ohne. LArbeiter» aufs fpflaister izin. warfen1 ' ulnd1 > so: der ' Intfeen. Not, mit aüileöi 'Gefaibirieini. .uin<d SchädTiiguingeni .auw/etzen - 'tu (müssen-. Vieilleiitciht. weislt dlie haitiMche Vergrößerung spgär. aiuif e>in,e 'Hoffnung, mKhr Arboiitiskräfte ernste'ieLi'zm können, hm. H^hrige«. ist 'divse.Veir^. große-l.un'g auf echt;änfeirai^aftidi^tche.; WÄss ohne'einten -Tag .Arheiitiseimstdiliittig dlumchgafuhnt WEen..- Es jwuirden die drei Maiu«eam yvin auÜen angssstz-t und nmiter-Dach gesbracht, 'dlatain die gainize Inincflieiiuiir.fcihtymnig besorgt und. erst ,£JuHe$;;ati, in dier'Niachit, dliie Txennni'nigismiaü.er . eLngeins'&en’. Äljs. dliie Arbeiter tmargenis Idamien, wair diei*-3äail Üm 212 Mebeir. länger geworden' .:— eine anigentahtmie.Uebörraisichutng. . Aber wenn aii'le^ im »Bek>a«-H»äu>5 apl-eriikisnüsich i©t, die! Qesiiininiuitig ’> iislt' gftft ösl.tteinreiich-is'chl. Dem neuen aHen Valterlaind . gehört die ganze Liebe der 'BrüderKlein.' , 'Mit unteris'dhht'teirliiicihiem, Verthatnen gliaübeh: »eae' ah' die vbn D'euItisobösteDvemh. i»Oie Wellt iisit nund>,« sagt Karl Kloiin und zei-chntet »einer Gewöhn heilt gemäß nasch einen'Kneis atuif das ■Blatt Papier, dais auf dem Tisich-liegitt, »diiie Welt ist nund und dnelhü «stich. Es 'wird1 miidhlt liamge «danrem-, ida ist Eautsdliö'Sibetireicht wtiÄdjsr dhen-.« Hnd 51«. Zv. L.eichniat er surf den obersten. Punkt des etwas rnagiwünäög nu-rnden Kreises ein Häclkchent, dlais offenbar «urniser Heimaitilöind nnid'. iseimeh .'Sieg bedeutet. Wollllbe main ein Weint «dies Ldbeis1 füir dias ganze /Wädk tseMen, so wind dlais 'ledern "Beciuiebar aituf feine [W eiise verwehrt. Denn in dleim ‘ sichomen Adbeiittstimirieir, gleich unter dem Pdstaim>en.t hmit dleir Hamis- SatohiS'-Büsiöe. d'a hängt eine Täfel miiit dietm Sipnucih: Sag’, wais diu wNist, ikiuinz und ibesltimumt, Daß aitÜH*' «schön eü; Pbraisiein 'fehilteni.; ” ■' f Wer nutzlos uniserL Zeit ünis mmiNiitz, Bestiehlt uns rund —-' du ,ÄciWt milcht' steMeiN'. - . ,. . ch Der Eiiiniliadiung der Fahrüktsdulhialber an dii'e Vet- Äffieter der Wiesner';«utdd . ProivtHtüpireasiewairen am Sacnsitiag etwa 40 .Hennen, gefolgt, die -umiter'ider-sqiqIIt-, kundigen Führung der Kommenziairäte Karl > un>djM'Äx« K d e i n die Neminiliagein, hesrchitigteni.‘Es folgte dlann .ern« ..gemeinsames Mittagesiseii t '^ .bei; ■ weiidhom (Her^, Wanl»1 i> ndie, OäOe«'iboArüßstle.;. u>ad Ssos, iän-. geöerrKedd.eine Debensicht.W)er;.di'e.Mpid^ktion der ' Fialbniik gaib.'. Er sagte, in seinem^ sehn^'iidtenösisianteh .sReferat:■. 'unter and>eirem: - »W-js 'aus .dam -Refenaitän der letzten. Tai-Jluisitniietiagüngen harvergehti, . ist* dias' Durchitclhnitlüsanbcitsiminiiimium •:.. in der" 'geSiaitnten österreichischen InduisitiMc . dienzeit... nioch tum zirka Zv Prozent g e-r i n g eh .. aflls. in dervengaingemen Friedieinsizeiit,. unid-zwaf toei •..'•dem heuitliigen Achtötundenitag Jßit . dS'e rArfbeitslieistuing nioch immer Unn 25 Prozent geringer,, käme ailisio-sechs vollen« Adbeiitis- Blbimd'ein der: Fredentszeit gleich, in,wetlicher diamal’s neun Stunden Anbeitszeit galliben. In unserem Betrieb ist daher, in seinem. derzeitigen Aribeiifcs-'Itnitennitäfcsjntanko \ncin 17^ Prcizenlt; dieses; . Leisitluingamanlkio Öhinehinschon wesenitiliich geringer ailis beim 'sonstigen österreichischen ■Iindluisibriedurchschnitt. , Trotzdem ' \Verdeo. wir es nicht an: Bemühungen ' fehlen liaisisant, daß ..auidhdieseis ,Leisitiungsmiainiko. ..baild komplett versdiwnmidet,- und wiir ••rechnen hiebei; dlaß afl'l'e vofeirwähnibeiii AribeÄsfakdoren uns gerne ■ hieziu behilflich -sein werden,.«. . . ’■ Im Naim<ein der Jcura&tem. dankte Redakteur Phiiliiptp-. Her «zog für die anfisicllillnßreiche. Vorführung dtes Betriebes. Er kor inte unter der. 2uatimmiung ajlller Anwesendiein versichern, -daß das vor-!bii>d!i-che. 2usa-mm>en-wi>rken.,.- das - in - der Fahriik lrwWch'sn- Chefs, "Beamten und Arbeitern so ischönc - Drfolg-e gezeitigt hart, . stets 'die verstäniähiisiVoRe tDnterstützumg der 'Prestse finden - werde. Riesenschwindeleien mit falschen italienischen Schecks. In d!er letzten Zeit haben in verschiedenen ÖSterte ich i sehen Städten zwei Italiener . Soheckbetrügereien mit.einer in die Millionen gehenden. Schadenssumtne verübt. Der eine, der sich Renato M 0 1 to n i, zu Florenz geboren, 26 Jahre alt, angeblich in Florenz. Via della Scala. wohnhaft, nannte, 'brachte sogenannte Zirkular- WIENEjR MQRGBNZEITTJNQ Schecks der Banca Commerciale in Mailand, eine Art Kassenschein, die handschriftlich auf Drucksorten ausgestellt waren, in Umlauf. Sie sahen ganz korrekt aus und kein Mensch «hätte an ihrer Echtheit gezweifelt. Sie wurden a/uch gewöhnlich nach sorgfältiger Prüfung honoriert, doch überzeugte sich immer die Bank, die den Scheck eingelöst hatte, davon, daß er falsch war. Der Präsentant der Schecks war immer, wenn, der Betrug aufkam, längst über alle Berge. In Wien hatte sich 'der eine Fälscher um die Mitte Februar äufgehalten und im Hotel Meißl & Schadn gewohnt. In. seiner Gesellschaft hatte sich ein zweiter Italiener befunden, der sich den Naanen Umberto Mailuso beilegte. Beide hatten schon früher in Wien geweilt, und in kaufmännischen Jfcrdtsen lebhafte, geschäftliche und in Vergntigungslokälen und-Bars gesellschaftliche Beziehungen unterhalten, kostspielige Liebesverhältnisse mit Sängerinnen und anderen Damen angelknüpft. Auf ihre Ermittlung Fat eine der geschädigten Banken, die einen in die Millionen gehenden Schaden erleidet, eine Belob innig von einer Million Kronen ausgesetzt, Wiedereinführung eingestellter Schnellzüge. Von morgen an werden nachfolgend angeführte Schnellzüge, deren Verkehr derzeit wegen Kohlenmangels vorübergehend eingestellt oder eingeschränkt ist, wieder mit den in den Aushangfahrplänen und Kursbüchern bekanntgegebenen durchlaufenden Personenwagen, Schlaf- und Speisewagen in Verkehr gesetzt werden^ und zwar: Wien- O s t b a h n h o f — P a s s a u r- 0 s tende (—H 0 11 a n d): Die Schnellzüge D 401 und D 402 täglich. Wien-Ostbahnhof ab 7 Uhr 23 Minuten, Wien-Ostbahnhof an 23 Uhr 3 Minuten). Wien-Os tbahnhof — Hegyes.halo m— Budapest Die an die vorgenannten Ostende-Züge unmittelbar anschließenden Schnellzüge D 109 (Wien-Ostbahnhof ab 23 Uhr 45 Min. jeden Montag, Dienstag, Donnerstag, Samstag) und D 110 (Wien-Ostbahnhof an 6 Uhr 23 Min. jeden Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag). Wien - Westbahnhof — Salz b.u rg — M ü n eben. Die Nachtschneltzüge 209 und 210 täglich (Wien-Westbahnhof ab 22 Uhr, Wien-Westbahnhof an 6 Uhr 50 Min.). W i e n - F r a n z-J 0 s e f s - B a h n h 0 f-^G m ii n d —P rag. Die Tagesschnellzüge 205 und 202 täglich (Wien-Franz-losefs-Bahnhof ab 13 Uhr 20 Min., Wien- Franz-josefs-Bahnhof an 15 Uhr). Der Nährwert der Kondensmilch. Infolge der schlechten Belieferung Wiens mit Frischmilch erlangt die Frage nach dem Nährwert der Kondensmilch erhöhte Aktualität Die Hausfrau steht vor der Wahl, ob. sie gezuckerte oder ungezuckerte Milch verwenden soll, oder ob sie gar die hier aus Magermilchpulver hergestellte und durch Zusätze auf den kümmerlichen Fettgehalt .von 1%,gebrachte „Trinkmilch“ benützen soll. Da ,bei .eiitem. Säugling die,Milch das .Hauptnahrungsmittel darstellt, ist die Frage von besonderer Wichtigkeit, welche Kondensmilch die normale Entwicklung des Kindes am ehesten, gewährleistet Um eine Kondensmilch als Säugliqgs.nahrufig yerwenden zu können, muß sie der Muttermilch. so ähnlich als möglich sein und darf keinerlei Bestandteile enthalten, die sich normalerweise in der Muttermilch nicht vorfinden. Die wichtigsten Bestandteile sind: Fett und' Milchzucker. . Gezuckerte Kondensmilch h^t den Nachteil, daß sie Zucker enthält, weicher sich in der Muttermilch nicht vorfihdet und welcher leicht Gärung mit "sich bringt. Dazu kommt, daß bei gezuckerter Milch das. Fett nicht gleichmäßig verteilt ist und daß die Fettkügelchen erheblich größer sind als bei normaler Milch, wodurch sie schwer verdaulich wird. Die dauernde Verwendung, von versüßter Milch ais Säuglingsnahrung bringt leicht 'abnormaleEntwicklung mit sich und verursacht Fettstatt genügender MuskeN und . Knochenentwicklung. Aber auch nicht jede, ungezuckerte Kondensmilch ist zu empfehlen. pie.gus der besten vollrahmigen, Kuhmilch in der grasreichsten Gegend der Welt nach einem besonderen Verfahren hergestellte, ungezuckerkte Kondensvollmilch Tpwer Brand weist durch ihren hohen Prozentsatz von Fett und Milchzucker jene Zusammensetzung auf, die sie als Kinder-nahrungsmittel besonders empfehlenswert mgcht. Durch den hohen Gehalt an natürlichem Milchzucker wird dem Körper durch Tower Brand, der für die normale Muskel- und Knochenentwicklung ausschlaggebende Stoff zugeführt. Der Durchmesser der Fettkügelchen ist bis auf 0 005 mm verkleinert, wodurch Tower Brand so leichtverdaulich wird. TowerBrand ist dreimal verdünnbar, ist daher weit ausgiebiger als die meisten amerikanischen Marken, die sich nur zweimal verdünnen lassen. Der Mangel an Frischmilch wird durch TowerBrand, die in allen besseren einschlägigen Geschäften erhältlich ist, vollständig ausgeglichen. _• * Das Neueste ist... D\gis Neueste ist nämlich ein großer, literarischer Fortschritt. Früher hat man in Wien keime Bücher gelesen, jetzt kauft man. sie auch nicht mehr. Das ist nicht auf einen plötzlichen Aufrichtigikeitsanfäill der Bevölkerung zurückzuführen, sondern aiuf den Buchhandlluhgsstrei'k. So nennt man die Bewegung, obwohl natürlich nicht* die. Buchhandlungen - streiken, sondern die Angestellten. In allen '•Kreisen begegnet der;Ausstand wärmster Sympathie. Die Schüler sind begeistert, ihre Eltern noch .mehr. Ledig aller Bildungsverpflichtungen» atmet der Schieber erleichtert ‘auf. Wie. gerne würde er alle Schätze der Kultur nach Hause bringen, Schiller, Goethe, die Courths-Mahler und wenn’s sein muß, auch den Kant. _ I2.Mrr 192S ,, , Seite 7; Aber es geht nicht. Abgeschnitten von den Quellen del Geisteslebens, seufzt er schwelgerisch der Zeit nach, itf der man täglich um ein paar >Mille« Bücher kommen lassen mußte, die einem «dann wie ein Alpdruck vor« wurfsvoll auf dem echten Louis XV.-Tischchen; (rnad-ei in Hernals) liegen und in. denen man doch nicht blättern - darf, weil einem der Arzt das Mittags-. Schläfchen untersagt hat. Auch die Gattin und Tochter, sind gilt der Wendung der Dinge sehr einverstanden, Indien, Alt-China, Tolstoi, persische Lyrik -- dks alles fällt ihnen wie ein ‘Stein vom Herzen. Nur ein“ Regie-! fehler ist zu rügen: «die Schaufenster der Bücherladen sind geschlossen. Und es müßte doch den Genuß ins Ungemessene steigern, wenn man täglich v.Or Aügeft hätte, was einem alles erspart bleiht. Die maßgebenden Klassen der Bvölfkerung rufen immer vön neuem den Buchhändlern zu: Landgraf, werde «hart! Und dis geistigen Arbeiter kommen bei dieser Affäre giatr nicht in Betracht. Denn die können.schon lange, lange auch! nicht das bescheidenste Bändchen mehr erschwingen* Kater Murr. *. Personalnaehrfcht. Frättleiü Fritzi K 0 h n, Tochter des Herrn Albert Kohn, hat sich mit Herrn Viktor A d 1 e i verlobt. * Baronin Salomon Rothschild geborene , Rothschild ist, wie aus Paris gemeldet wird gestern gestorben. * Entfallende Sprechstunden. Am Montag: etitfallen wegen dienstlicher Verhinderung die Sprechstunden bei Vizebürgermeister Emmerling und bei den amtsführenden Stadträten Speiser und Weber. Bei Stadtrat Weber entfällt auch am Donnerstag die Sprechstunde. * Eine Lohnbewegung im Speditionsgewerbe. Iö der gestrigen Vollversammlung der Spediteure im Gremium der‘Wiener Knufmannschaft wurde die Gewährung einer Lohnerhöhung an die Arbeiter abgelehnt. Im weiteren Verlaufe der Beratung wurden auch die Grundsätze für die Anwendung des Normaltarifs im Verkehr der Spediteure untereinander erörtert, bei welcher Gelegenheit sich gewisse Gegensätze zwischen 1 den SammelSpediteuren und den sogenannten Beiladern ergaben. Schließlich wurde eiii'Antrag angenommen, nach welchem das Tarifkomitee eine neuerliche Beratung über die Frage der Speditionspesen zu führen und dann in einer neuerlichen Plenarversammlung Bericht zu erstatten habe. Von zehn Firmen war ein Antrag eingebracht worden, auf Grund dessen eine Vollversammlung stattzufinden hätte, in der die derzeitige Situation im Speditionsgewerbe,. ferner die Gehalts- und Lohnfragen, beziehungsweise deren Regelung besprochen und überdies die Neuwahlen in den Ausschuß vorge-' nommen werden sollen. * Budapest—Bruck—Wien. Vom 13. d. M. ange« fangen wird der Sondereilzug Budapest—Bruck—Wien und retour viermal wöchentlich verkehren. Die Eilzüge führen direkte Wagen mach Amsterdam und Ostende mit. Vom Budapester Zentralbahnhof fahren die Züge Sonntag, Dienstag, Donnerstag und Samstag um 22 Uhr 50 Min. nach Wien und vom Wiener Ostbahnhof jeden Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag um 23 Uhr 46 Min. nach Budapest ab. Der erste Zug geht vton Wien am 13. d. M., von Budapest am 14. d. M. ab. * Die Hauptstelle für Volksbekleidung teilt mit, daß» ihre Schuhbestände zu Ende gehen und Sie «daher nicht mehr in der Lage ist, Ansuchen anzunehmen. Trotzdem . einlangende Gesuche können wegen. bereits weitgehend verminderten Personalstandes nicht 'beantwortet werden* * Wetterbericht. Die Wetterlage erfuhr durch starken Druckanstieg über Mitteleuropa eine wesent- , liehe Milderung. Der emgetretene T«pmpera«turrüokgang war aber nicht besonders wirksam. Die Temperatur-. erniedrigu«ng betrug rund fünf Grad. Nachts fielen nur geringe Niederschläge, Gestern war es tagsüber meist trüb. -7- Voraussage: Veränderliche Bewölkung ohne wesentliche Niederschläge, Temperatur wenig geändert. * Falsche Kassenscheine der Oesterreichlschungarischen Bank. In Wien wurde kürzlich ein Falsum eines Kassenscheines der Oesterreichisch-ungarischen Bank zu K 100.000 sufg griffen. Die Fälschung ist vornehmlich dadurch zu erkmnen, daß die Zeichnung des Untergrundes einen \ ersc iwommenen Eindruck macht, während diese am e htei Kassenschein deutlich hervortritt. Der Untergrui d. d^s 'echten Kassenscheines ist im Zweifarbendruck — v ölet: und grau — hergestellt, beim Falsum ist nur eine Farbe, und zwar Violett, verwendet. Der der Nummer des Kassenscheines vorgestellte Buchstabe „g“ ist beim echten Kassenschein in feinen und starken Strichen, beim Falsum aber ganz gleichmäßigstark (Blockschrift) aus* geiührt Die ornamentale Umrahmung der Wertbezeichnung in Worten „hunderttausend“ ist auf -dem echten Kassenschein regelmäßig und deutlich, während sie beim Falsum unregelmäßig und zum Teil verschwommen .erscheint.. Die Buchstaben des Textes und insbesondere die Wertbezeich* nung „100.000“ in Ziffern in der mittleren Hauptzeile sind unregelmäßig. — Dia Besitzer von Kassenscheinen der Oesterreichisch-ungarischen Bank mit dem Ausstellungsdatum vom 23. Dezember 1921 werden in ihrem eigensten Interesse aufmerksam gemacht, solche Kassenscheine ehestens bei der ,Bank zur Verwechslung vorzuweisen. * Purim-Maskenball des ukrainischen Vereins jüdischer Mediziner und der Vereinigung Jüdischer Hörer an der Hochschule für Welthandel. Heute, 7«9 Uhr abends, Sophiensäle. Um den Andrang an der Abendkasse im Interesse des P. T, Publikums zu vermeiden, wird' - höflich gebeten, die Karten möglichst im Vorverkauf in den Vereinslokalen zu besorgen. * Bukowinaer. In Optionsangelegenhelfen erteilen Auskünfte > der Obmann des „Schutzbundes der Bukowinaer“, Herr Generalmajor Dr. Eduard Fischer,!., Heßgasse 6,. „Universale“, zwischen l/912 und 1 Uhr nachmittags und. das Sekretariat des genannten Vereins, XX., Klosterneuburgerstraße 40, Filialbureaü des „Phönix“, zwischen 10 und 12 Uhr vormittags. » TUNGSRAM MM MMIII Vergessen Sie nicht das Rendezvous! Wir treffen uns am 14. d. M. im Kursalon der Stadt Wien auf dem Purim-Ball der Freier, jüdischen Volksbühne Karten b K 1500 im Vorverkauf bei der Wr. Modenzeitung, Ii., Taborstraße Nr. 1—3, im Sekretariat der Freien |Ud. Volksbühne (Lustsyidtheater) und im Konzertbureau Aida'

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