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Wiener Morgenzeitung · 1922-03-03 · Heft 1111 (3.3.1922) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1111 (3.3.1922)
Date
1922-03-03
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Juni stattfimdet, würde einjgefhiemid beisiptpodhiem. Kirdistuiratwairt Hjarowitz' .beiiftte mit, dlaß dtiie tnirned^tclhen Profpiosiittiiioinftn bererilts fönitgg'ositellltt siimtd und daß nniit dem V eir&ainid Iballid begranmen wind). Die tormieriisdhan Vortüteuin<ge« .worden aiussdiilließliclh aim Son.nit.ag dien 18. Juni albgelhteifl'tein werdien. Dm 8 Ute frülh1 Iktomanlt ein iWetüuipnrm zu*r Aiustragtuflig, dais 'Utngefäte zwfti Stumidten iboatnis-pimidhien wird'. Um 2 Uhir niaidhimdttogis .wenden du'« tumneniisdhen V'orfühtrumg’etn fortgesetzt. Auisclliitießontd am den Aiufmairsdi, am dem ©iicfn samt- Hohe Turner und Siportlier beteiüligein/ wendtem Fnei» üibumgem geüuinnit Damm folgt dhws Gorartietiurmem und afiis Absdhfliuft kommen Sotndlorulbtumgen zur Vorföihnnnig. Die M-aximailizeitt für dlais Turnernam N®dhimii»ttag wird zwei Stunden betragen. Der Sport w airtisrte! Irvertneiteff Kurt Jufiti1 be- ItftdhltetÄ über dem vor gesehen,on sportiütdhien Teil des Feistes und über dße zu leiistemden Vorarbeiten-. Am y. di. M. tretendllie Sektion sleiter dier Haltalh fniüt den Sdotionisklieitem der übrigem jüdischen Sportvereine autsammem, uni <üe Proportionen für ihre D-äsizipiliimen aiuisizuiaribeiiien. Die PropotSiitionen müssen bis 10. d. M. fertiggestellt und die Verhelf äliüiignn-g muß am 15. d. H. abgeschlossen ssün. Am 20. d -M. dürften stie bereits abgesdiickt Werden können. Die Kreisleitung hat beedhiossem,, ein Korraitbee, dem fünf Turner und fünf Sportler Muzugefliörcn lraben, eimzaiisetzem, d»as alle administrativen Arbeiten zu erledigen hat. Der Jüdische Spontwedband nominiert für dieses Komitee folgende Heitren,: Ingenieur Fuchs (Katdiiimalh), Dr. Fried» ihamtn (Hiakoalh), Fleiiseter (Balkoafh), Biten* (Hedhawer) und Oelberg (Hecbavver). ,, In der Zeit dies .Sportfestes: -SoiritftaK Vorstellung in der Freien jüdischen Vollkislbüihiüe, ve«ram,stalltet werden.. Westers wird da« Haflöüiäte Oröhester ein großes' Komzert gelben. Au’dh dlie Sdhi?idhts-dkUoai der Helkoah plant eine große Yen* - öniabailitiumg anläßlich des Lportfostss. Eine längere Debatte enhsip-aftin sldh üteir, dfie Frage, wie das Geld zur D'üirtihfuf^inuing de« .Festes beschafft werden soll. Der Mitgliedsbeitrag» der fio Kronian -pro Kotpf und Jäte und, niichlt wie, irrtümlich berichtet wu-rde, .pro Monist beträgt, ergibt ntaitiirliiich eine viel zu geringe Summe. Dr. Wolf* jti'ann brachte die Anregung, traoh dem 15.. d. M. eine Somdervtorfüteu-ng in. der Freien :üdi' iduetn Voliktsihühne au veiruns-talten Herr Sipieglier wurde beauftragt, die notwendigen Venhiandkiingen mit der Direktion des Theaters zu pflegen. Die Kreisleitung erinnert auf diesem Wege Bämtlridhte Verenne neuerliidh, daß Ven^nisftiaiiumigen, die über den gewöhnlichen Rahmen tointaiuisigelhcini, angemeldot weindien müssen. Dir. Wcfifmiamn berichtete, daß der Vortrag des Ingöniieiuirs Stmidcor, der am -vergangenen Samstag hatte statttfindem sollen, wegen Vedhindercing dies, Vonit(ra,gen,den hatte abgesagt werden müsseni. Der meue Torrn in wird in der »Wieaer Morgenzeitung« beka»n,ntgegeben. , , __. Fußball. Sflddeutschland—NSederösterreich. Was der „Kicker“ schreibt. Herr Bensemann, der Herausgeber des „Kicker“, berichtet: Die Leistungen beider Mannschaften waren im großen und ganzen mit dem Prädikat „mittelmäßig“ zu bezeichnen und nur einzelne Ausnahmen, wie zum Beispiel Lohrmann und Cutti, bestätigten die Regel. Während der ersten Hälfte reichte das Spiel einigermaßen an die kontinentale erste Klasse heran. Nach der Pause löste es sich in eine Reihe von Einzelleistungen auf, die vielleicht gefälligere Momente, aber eine geringere Technik zeigten. Die süddeutsche Mannschaft war flinker und zum Teil besser durchtrainiert al3 die Gästeelf. Ich habe sowohl Oesterreich wie Süddeutschland schon weitaus besser und rationeller spielen sehen, und wenn die süddeutsche Mannschaft, die zurzeit unstreitig das Beste ist, was Deutschland stellen kann, mit einer Tordifferenz von 2:0 gewann, dann war das sicherlich kein Zeichen für unsere Technik und Taktik, sondern nur dem Umstand zuzuschreiben, daß die Wiener gegenüber ihrer sonstigen Form ziemlich versagten. Bei den Oesterrefchern spürte min deutlich den Mangel an Training, was eine Erklärung, aber keine Entschuldigung sein soll. Ihr sonst so vorzüglicher Sturm enttäuschte und in der zweiten Hälfte schien es, als ob nur Cutti die Angriffe einleiten oder gestalten könne. Das Fehlen Brandstetters machte sich bemerkbar, trotz großer Anstrengungen von Kurz, der das Menschenmögliche tat. Die österreichischen Backs konnten gegen den gegnerischen Stürm schwer aufkommen. Hätte dieser nicht im entscheidenden Moment 1 so oft gezögert, wäre das Resultat Ziemlich hoch für die Süddeutschen ausgefallen. 1 - Weitaus günstiger beurteilt Harts5 Soll die Niederösterreicher. Er berichtet: „Wir hißen die Wiener Gäste mit vollem Herzen erwartet.-j -Wiener Fußball wirkt eben auf den Kenner imm^wie ein Zauber und birgt viel Schönes und Interessantes in sich, ich will sagen, eine gewisse Originalität. Der Feinschmecker kommt auf seine Kosten,|?jünd gern denke ich zurück an die erste Zeit, woiWiens Repräsentative unter der Führung eines. 'StöfÜrtlcka auf dem Tempelhoferfeld in Berlin unvergeßlichen Ruhm einheimsten.“ . Die Wiener Mannschaft hat trotz’^er großen Neuauffrischung Wiederum gut gefallen.!ES war allerdings ein sehr gewagtes Experiment, zurrt Ersten Male Kurz auf den Mittelläuferposten zu steilen; Er hat aber, seine Arbeit gut gemacht Von döii; beiden Außenläufern war wohl Geyer der bessere, 01üm und Teufel waren in der zweiten Hälfte sehr gut und Brazda im Tor hätte seine Sache wohl nicht schöner machen können. Der Angriff gefiel mir in der Zusammenarbeit nicht so gut wie voriges Jahr in Fürth, zeigte aber mitunter auch Momente,/wie nian sie eben nur von den besten Mannschaften sehen kann: Uridil, Kuthan und Fischera, drei alte Taktiker, die einer gegnerischen Läuferreihe schwer zusetzen können, und Uridil speziell scheint eben mit allen Wassern gewaschen zu sein. Am linken Flügel überraschte uns, wie schon . oben gesagt, Cutti; Köck am rechten Flügel ist ebenfalls ein ganz gefährlicher Durchbrenner. Der Niederösterreichische Fußball-Verband konstituierte sich am vergangenen Montag. Die notwendigen .: Wahlen zeitigten folgendes Ergebnis: Siegfried Deutsch, Kassler; Wpttlr, Kaysierstellvertrster; MUhlparzer, Schriftführer. . Mplnär (H. T.A). Ist knkt 16 erzielten Treffern der erfolgreichste Torschütze von Budapest. : Eine Deputation bei Stephan Friedrich, ln Vertretung der Koalition erschienen der zweite Präsident des Verbandes Dr. löse! Csanyi, der Vizepräsident Malaky (F. T. C.), der Anwalt des Verbandes Dr. Mamusich (M. A. C.) und Heinrich Fodor, der Direktor des M. T. K., beim gewesenen Ministerpräsidenten Stephan Friedrich, um ihn zu bitten, die Präsidentenstelle änzunehmen. Stephan Friedrich erklärte, daß, im Fälle ihm auch offiziell die Steile des ' Präsidenten des Verbandes angetragen werde; er dieselbe ‘ annehme. Er erklärte ferner, daß er die Frage des Amateurismus als die wichtigste halte. Obwohl, die heutigen, wirtschaftlichen Verhältnisse die Einführung des reinen Amateurismus unmöglich machen, soll man sich hüten, die Grenzen zu überschreiten, die heute bereits erreicht sind. Kagibor. Heute Vollversammlung aller Sektionen, MitgHederaufnahme, Mannschaftsaufstellung und Einzahlung. XX., Karl Meißlstraße 5, Ferda, der tüchtige Spieler der dricketer, ist dem Sportklub Hazalr beigetreten, für den er Sine große Verstärkung bedeutet. Der Sportklub Hazalr plant die Gründung einer Geselligkeitssektion. Interessenten mögen sich Samstag int Klubhelm bei Herrn Burstyn melden. Schwarz, der bewährte Spieler des Sportklub Hazair, wird Sonntag gegen Kadimah wieder tätig sein. Die Verhandlungen des Zentralkomitees des Schweizerischen Fußball- und Athletikverbandes mit dem belgischen Fußballverband wegen des Länderspiels Schweiz —Belgien, zu dem Belgien nachträglich die Bedingung gestellt hatte, daß die Schweiz vorher nicht gegen Deutschland spiele, haben sich zerschlagen, so daß nun das in Lausanne vorgesehene Länderspiel infolge der strikt ablehnenden Haltung der Schweiz gegenber der Bedingung nicht stattfindet. Leichtathletik. Handball. Eine nette Sektion der Hakoolu Der Oesterreichische Leichtathletikverband hat In seiner Generalversammlung beschlossen, mit dem Leicht^ iathletiksport auch das Handballspiel als Nebensportzweig! zu verbinden. In Deutschland ist die Austragung deH Handballwettspiele in der Art der Meisterschaften schortj längst üblich und es ist nur zu begrüßen, daß diese für, die Leichtathleten so geeignete sportliche Disziplin auch!bbi uns Fuß faßt, Die Leichtathletiksektion der Hakoah .will nun zeigen, daß sie bestrebt ist, auch auf diesem Gebiete die Spitze zu erlangen. In der letzten Ausschußsitzung wurde die Gründung | vön Herren» und Damen-Handballmannschaften beschlossen. [Der Ausschuß der neuen Abteilung wird sich schon ia; der nächsten Zeit konstituieren. Bald darauf soll auch mit dem Training begonnen werden. | Jugend-Hallensportfest. Der Berliner Jugendbuntf* ausschuß, dem 138 Vereine ehemaliger Schüler und Schülerinnen der Berliner Volksschulen angehören, veranstaltete am Sonntag im Berliner Sportpalast ein gut ^gelungenes Hallensportfest. Heber 300 Teilnehmer und Teilnehmerinnen maßen sich in den verschiedensten Arten jvon Wettbewerben, wie Laufen, Springen, Ringen, Turnen^ Viel Beifall fanden auch die Volkstänze. Die Spielver*» Reinigung 1911-Karlshorst holte sich die Sechsmal-ll-n*» iStaffel und das 3000-ra-Mannschaftslaufen, während die; Viern^l-50-m-Mädchenstaffelzwei Mannschaften vonFrieseu- •Berlin in Front sah. Die Berliner Frühjahrs-Waldlaufzelt, die am 5. Mffft durch den V. f. L. Friesen-Spandau offiziell eröffnet wlntz hätte am Sonntag ihre Vorboten durch zwei interne Veranstaltungen vom B. T. S. V. 1850 und S. C. Charlotten*' iburg. Ersterer hielt ein Vorgabelaufen Über 6 km, für Jugendliche über 41cm ab. Bei den Senioren siegte Blanken« bürg I vom Mal in 20:26 vor Blankenburg II, (*/# Mim Vorgabe) und Rosenow (3 Min.). In der Jugendklasse kam der mit 3 Min. Vorgabe bedachte Rückborn in 17:05 als Erster ein. — Der S. C. Charlöttenburg veranstaltete seinq Jugend-Waldlaufmeisterschaft, die Baltnitzki in 16:23 für •3%' km gewann. / ’ Dis leichtathletische Sektion des 8. C. Rapid hat durch den Beitritt des ungarischen Langstreckenläufers i Friedrich Szavits (früher M. T. &, Budapest) eine namhaft» Verstärkung erfahren. . Zweiundzwanzig schwedische Athleten Werden. hl Budapest am li. Juli starten. Der ungarische Verband trifft schön jetzt alle Vorbereitungen, um die Schwede» würdig zu empfangen. Ringen. , 5 Üngarlsche Rifiger in Skandinavien. DiV Varga siegt im Mittelgewicht A. Dr. Varga und Radvany traten in Chrlstiania tfcd einem Ringmeeting an. Dr. Varga siegte im Mittelgewicht A* •überlegen, da er fast alle Gegner warf. Radvany mußte' lim Leichtgewicht mit dem zweiten Platz vorlieb nehmen. Er erlitt wohl keine Niederlage, doch hatte er mehr unentschiedene Kämpfe als der Sieger. Schwimmen. U ■ -—« ' - Berliner Wettschwimmen. , Der Schwimmspor -t k 1 n b. 89 hielt am SÖffifc» tag im Hallenbad Gerichtsstraße seine Meister« scha f t e n ab, die vor glänzend besuchtem Hause ausgetragen wurden. In den einzelnen Bewerben gab es folgende Sieger: 48 Meter für J u n i o r e n: Satzer 36'2^ 3 cnloren 48 Meter: Wolff 301; 96 Meter Brustc Schütter 1:27; 96 M e t e r S e i t e: E. Märtens 1:16*3; 8 ff i n g e n: A. Wolff 27-/, P.; 96 Meter R ü c k e Der Belgische Fußballverband hat seinen Vereinen verboten, irgendwelche Wettspiele mit englischen Klubs auszufechten, ehe die Differenzen zwischen den. beiden Verbänden beseitigt sind. Die Football Association siöht keinen Grund zu einer Aenderung ihrer Stellungnahme, so ' daß alle Osterreisen englischer Klubs in Belgien annulliert worden sind. Die Mannschaft des Vasas spielt zu Ostern in Bamberg, Mainz und Freiburg. Wenn die Verhandlungen günstig verlaufen, wird die Reise auch nach der Schweiz führen. ß. A. K. teilt uns mit, daß von ihm die Reserve-, Mannschaft gegen die Baumgartner Hakoah gespielt und 11:6 gewonnen hat Makkabi-Krabau wurde in der abgelaufenen Meisterschaft von Krakau Zweiter. Den ersten Platz nahm Cracovia ein. Der rührige F. C. Barcelona verpflichtete drei englische Amateurmannschaften nach der pyrenäischen Halbinsel, und zwar für Ostern den Crook Town F. C., für Ende April Civil Service F. C. aus London, für anfangs Juni den Ilford F. C. Am 22. April liefern der Civil Service und der Crook Town F. G ia Barcelona ein Exhibitionsmatsch. Stawatsch 1:192; 96 Meter beliebig: E. Märtens 1.10-2. . Wintersport. Die Holmenkoil-Rennen. Finnen und Norweger in Front. i . Eine gewaltige Menschenmenge hatte sich auch ftdiesem Jahre eingefünden, um Norwegens bedeutendster ^sportlicher Veranstaltung beizuwohnen. Vom Start bis zum Ziel des 5 0 - K i l 0 m e t e r - L a n g l a u f e s folgten die skifreudigen Norweger dem Ereignis, an welchem etwa 150 der besten Skiläufer der Wel' teilnahmen, die bei N Kälte und bedecktem Himmel auf die Reise geschickt, wurden. Die beiden Favorits Thorlelf Haugh (Norwegen)' und dessen Bezwinger bei den Nordischen Spielen, der Schwede Hedlund, endeten überraschenderweise im ge** schiagenen Felde. Zum allgemeinen Erstaunen belegten zwei Finnländer die ersten Plätze. Sieger wurde Co(ün itf ,4: 22:00 vor Niku 4:44:46 und Solheim-Norwegen. i Das Laufen über 18 km wurde bei sehr günstig«' A Das Ueberelnkommen, welches die Vertreter der beiden italienischen Verbände miteinander geschlossen hatten, wurde in Modena von derConfederation mit 54Stimmen gegen 25 bei 4 Stimmenthaltungen verworfen. Es gibt also keinen Frieden im italienischen Fußballsoact» Witterung am 27. Februar ausgetragen. Haug, der dieses Renffen . die letzten Jahre gewonnen hatte, mußte sich mit dem zweiten Platz begnüngen. Sieger in der ersten Klasse, wurde E. L a n d w i k, der ebenso wie der Sieger in d« V.jrveiteu Klasse» Sigurd Simon s o n, zu den weniLSÄ

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