Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1111 (3.3.1922)
- Date
- 1922-03-03
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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ftr.XTTr Wlery Freitag Der Marktbericht " In der Großmarkthalle (Fleischabteilung) herrschte gestern lebhafter Verl&hr. Besondere Nachfrage war nach Schweinefleisch und Fett zu beobachten. Da die Zufuhren von Schweinen in dieser Woche etwas schwächer ausgefallen waren als in der vorigen, erhöhten sich die Preise Im Großhandel für Fettschweine um K 30, für Schweinefleisch um K 50, für Bauchfilz um K 100 per Kilogramm. Dagegen verbilligten sich im Engroshandel Rindfleisch um K 50, Kälber um K 50, Schweinsinnerelen um K 50 per Kilogramm. Die Detailpreise blieben unverändert. Auf dem Fischmarkt standen frische Seefische zu K 600, Weißfische zu K 600 bis 700, lebende Weißfische zu K 800, Schills zu K 2800 und lebende Karpfen zu K 1750 bis 1800 per Kilogramm zur Verfügung, Von auswärts waren vier Waggons mit Schweinen aus Jugoslawien angekommen. Auf den Grünwarenmärkten ist die bisher beobachtete passive Resistenz der Käufer regerer Nachfrage gewichen. Trotzdem zeigte sich mit Ausnahme der Preise für Aepfel, die um K 20 bis 30 per Kilogramm im Preise anzogen, keine steigende Tendenz. Aus Niederösterreich standen auf dem Naschmarkt über 80.000 kg Kartoffeln zur Verfügung, für die im Großhandel ein Preis von K 180 (für gelbe) und K 160 (für rote) auf dem Markte galt. Ausgabe neuer Kindermilchkarten. — Verlängerung der Brot-, Mehl- und Fettkarten. Vom 5. bis II. d. M. findet bei den Brotkommissionen während der gewöhnlichen Amtstage die Ausgabe der Milchkarten für die Kinder bis zum vollendeten ersten Lebensjahr, vom vollendeten ersten bis zum vollendeten zweiten und vom vollendeten zweiten bis zum vollendeten Sechsten Lebensjahr statt. Die bezugsberechtigten Parteien haben die Karten gegen Vorweisung ihrer bisherigen Kindermilchkarten und eines Ausweisdokuments (Geburts-, Trauungs-, Heimats-, Gewerbeschein, Steuerbogen, Reisepaß, amtliche Legitimation etc.) zu beheben. Eine Ausgabe neuer Brotbezugskarte», Mehl- und Fettbezugskarten und Störbrotmehlbezugskarten findet vorläufig nicht statt, sondern es werden die derzeit in Geltung stehenden Karten, wie dies schon einmal geschehen ist, bis auf weiteres verlängert Der dabei zu beobachtende Vorgang wird bekanntgegeben werden. Freie jüdische Volksbtthne Gastspiel Im Lustsplettheater Sondervorstellung sÄLDer Singer fin sein Trauer sxs MT Das Theater tat geheizt! "2SQ 4280 Buhne und Kunst. Aus den Theatern. Im Burgtheater geht morgen „Theater* in Szene. Im Opern-theater wird heute infolge Indisposition des Herrn Hofer statt „Siegfried“ „Lohen g r i n* in folgender Besetzung gegeben: Elsa — Frau Born, Ortrud — Frau Weidt, Lohengrin — Herr Fischer-Niemann, Telramund — Herr Wiedemaiin, König Heinrich — Herr Manowarda, Heerrufer — Herr Krenn. Dirigent Herr Schalk. Beginn 6Uhr. — Morgen gelangt „Die Boheme* mit Herrn Fritz Kraus vom. Nationaltheater in München als Gast zur Aufführung. ln der V o 1 k s o p e r geht heute Birsts „Carmen“ ln' Szene. In dieser Aufführung gastieren Frau Marga Dannenberg vom Opernhaus in Breslau ln der Titelrolle und, Herr Kammersänger Otto Wolf vom Nationaltheater in München als Don jos6 und singt Fräulein Kwartin zum ersten Male die Micaüla. Morgen gibt man „Margarete“ mit Fräulein Ada Paliakowa von der Großen Oper in St. Petersburg in der Titelrolle. Im Deutschen Volkstheater wird morgen „Karussell“ gegeben. ln den Kammerspielen geht morgen um 7 Uhr „Der Die b“, um 10 Uhr „Das Fräulein aus gutem Hause“ in Szene. Im Johann-Strauß - Theater eröffnet Donnerstag den 9. d. M. das schwedische Ballett mit Mitgliedern der königlichen Oper in Stockholm unter der Direktion Rolf de M a ri ein kurzes Oastpiel. An der Spitze der Gesellschaft stehen als Hauptkräfte Carina Ari, Jean Borlin und Jolanda F i g o n i. Das Ballett befindet sich auf einer Gastspielreise durch' ganz Europa und ist zuletzt in London, Paris (ThOätre des Champs-Elysees), Madrid und Berlin (Großes Schauspielhaus) aufgetreten. Im Raimund-Theater wird morgen, 3 Uhr nachmittags, „Des Meeres und der Liebe Wellen“, abends 7 Uhr „Ich!“ gespielt. Im Lustspielt h e ater bringt die Freie jüdische Volksbühne morgen „Ganuwim“ zur Darstellung. Die N e u e W i e n e r B Ü h n e hat ein Ensemblegastspiel an der Roland-Bühne erfolgreich eröffnet. In dem Einakter „Simulation“ ragt Maria E i s durch Bravour und Temperament hervor. Rudolf T e u b 1 e r ist ihr trefflicher Partner. Der bekannte Sketch „Der Wüstling“ gibt Heinrich Eisenbach (Gelegenheit, seine vollendete Kunst der Charakteristik in sechs Typen zu erweisen. Er erntete stürmischen Beifall. Auch der Schwank „Die Hochzeitsreise“, in der insbesondere Herr U i berück e r auf die Lachmuskeln wirkt, wurde beifällig aufgenommen. _ Burgtheaterdirektor Anton Wildgans hat gestern die Amtsführung als Direktor des Burgtheaters wieder übernommen und die Berichte der Funktionäre, die während seiner Abwesenheit führten, angehört. Ob Direktor Wildgans nur bis Jahresschluß im Amte verbleibt oder auch weiterhin, steht nicht fest. Wildgans ist gegenwärtig mit der Ausarbeitung von Reformplänen beschäftigt und dürfte wohl nur auf seinen Posten bleiben, wenn es Ihm gelingt, seine Pläne durchzusetzen. Jüdischer Liederabend Mirra Sokolskaja. Donnersstäg den 16. d. M. Mitwirkend: Beda und Prof. Lafite. Der Kartenverkauf hat bereits begonnen, dürfte aber infolge der außerordentlichen Nachfrage bald geschlossen werden. Karten: „Morgenzeitung", Konzerthaus, Löwit, Aida. Ein künstlerisches Purimfest, welches stilvoll an* flegt ist, veranstaltet die Freie jüdische olksböhne am 14. d. M.. Im Kursalon der Stadt Wien. Zum ersten Male wird Gelegenheit geboten, ein antikes Purimfestspiel, wie es im Volke entstanden ist, in künstlerischer Vollendung zu sehen. Ein Purim kabarett wird der fröhlichen, ungebundenen Stimmung des Abends Rechnung tragen, wobei aber versichert sein darf, daß vor allem der gute Geschmack der Leitstern der Veranstalter ist Zahlreiche jüdische Vereinigungen, insbesondere zionistische Bezirkssektionen, Jüdische Kulturvereinigungen und Fürsorgeverbände haben in den. letzten Monaten Sondervorstellungen in der Freien jüdischen Volksbühne für ihre Zwecke veranstaltet. Sie hatten nicht nur den erwarteten materiellen Erfolg für die betreffenden Vereinigungen, sondern haben auch immer weiteren Kreisen die ostjüdische Theaterkunst und ihre. kulturellen Werte kennen und lieben gelehrt. So ist es zu einem stets enteren Kontakt der bewußtjüdischen Kreise aller Schattierungen mit der Freien jüdischen Volksbühne' gekommen. Das Purimfest der jüdischen Bühnenkünstler gibt Gelegenheit, das Band enger zu knüpfen und alle Freunde der Freien jüdischen Volksbühne an einem,, künstlerisch auf der Höhe stehenden und heiteren Abend zu vereinigen. An die künstlerischen Darbietungen schließt sich ein Tanzfest Es ist ein Massenbesuch zu erwarten. Die Frankfurter Goethe-Woche. Frankfurt steht im Zeichen der Goethe-Woche, die am 28. Februar mit einer Ausstellung Goethescher Handzeichnungen in Gegenwart des Reichspräsidenten E b e r t h eröffnet wurde. Bei oer offiziellen Begrüßungsfeier hielt der Reichspräsident eine Ansprache, in der er unter anderem ausführte: „Wir sind entschlossen, Goethe aus dem kleinen Kreise fachgelehrter Bewunderer heräuszuführen und ihn dem ganzen Volke zu geben.“ Unter .den-Festveranstaltungen ist eine ^ausgezeichnete Aufführung von Goethes „Egmont“ hervorzuheben, der Ansprache Gerhart Hauptmanns voranging. Einen prächtigen Anblick bieten die Auslagen der Kunsthandlungen und Buchhändler, die mit Bildern und Stichen ältester und neuester Art, darunter sehr bemerkenswerten Antiken, geschmückt sind. Die Goethe-Woche dient auch dazu, um mit den materiellen Ergebnissen Goethes Geburtshaus zu erhalten. Filmschau. Wild-Afrika. So heißt ein neuer prächtiger Urania-Film, der mit einem stimmungsvollen Bfigleitvortrag aus der Feder des Schriftstellers Theodor Heinrich M a.y e r, Lichtbildern und Musik am nächsten Mittwoch den 8. d. M.» l/*8 Uhr, im Großen Saale der Urania zur ersten Vorführung gelangt. Der wie ein Märchen anmutende Film zeigt uns die Tiere der ostafrikänischen Wildnis in voller Unbefangenheit, an der Tränke, beim Raub, beim Fraß, einzeln und in Rudeln, in einsamer Ruhe und auf der Flucht vor Verfolgung, so nahe, als ob wir mitten unter ihnen wären. Bewegte Aufnahmen der seltsamen menschlichen Bewohner dieser Wildnis ergänzen, ein großes Tanzfest, das uns die tropischen Urbilder unserer ailerneuesten Modetänze kennen lernt, beschließt den originellen Film, der die bisherigen Darbietungen der Urania auf diesem Gebiete noch übertrifft. Gerichtssaal. Moses Liebmann und Hofrat Hagg verurteilt Der Prozeß gegen Hofrat Hagg und Genossen wurde gestern zu Ende geführt, in seinem Plaidoyer wies der Erste Staatsanwalt Hofrat Dr. I m m e n d ö r f e r auf die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse der letzten Jahre hin. , Auch der Beamtenstand sei von der Krankheit befallen, die ganze Schichten der Bevölkerung erfaßt habe. Aber ebensowenig wie die Uebertretung des Hagg als eine allgemeine Erscheinung. charakterisiert werden darf, ebensowenig darf man jenen verallgemeinernden Einflüssen Gehör schenken, daß K r 1 egsf1Ü c h 11 in g e in ihrer Gesamtheit zu solchen Verfehlungen.neigen. Die wirklich Schuldigen müssen aber nach Verdienst behandelt werden. Der Verteidiger des Moses und des Zelo Liebmann, Dr. Markus P rem ln g e r, beklagt es, daß unsere Gesetzgebung auf eine Bahn gekrängt worden sei, die nicht dem natürlichen Rechtsempfinden entspreche. Es kann kein größeres Unrecht geben, sagt der Verteidiger, als dem, der eine Urkunde in der Hand hat, die Anerkennung seines Rechtes zu verweigern. Im Jahre 1914 und 1915 haben die Leute willig ihr Geld für diese Kriegsanleihe des österreichischen Staates gegeben, die jetzt ihnen nur zum Teil eingelöst werden sollen. Man hat sie damals nicht nach ihrem Heimatsrecht gefragt, man hat ihnen nur gesagt, daß es nicht nur eine patriotische Pflicht, sondern auch eine gute Kapitalsanlage sei, Kriegsanleihe zu zeichnen. Und die K 25.000, die der verstorbene Bruder des Liebmann seinen Kindern hinterlassen, waren im Jahre 1914 mehr als die vielen Millionen, die der Staatsanwalt hier aufmarschieren ließ. Hier liege ein Fall einer falsche nBeurkundung durch einen Beamten vor. Der Verteidiger verweist auf die schwere Krankheit seines Klienten, der ihm auch seinen letzten Willen übergeben habe und bittet den Senat um milde Rücksicht. Während der letzten Worte des Verteidigers erhebt sich weinend Moses Liebmann und will einige Worte sprechen. Dfer Verteidiger winkt ihm ab. Der Verteidiger des Hagg, Regierungsrat Dr. S t e g e r, weist a-uft die schwere Not seines Klienten hin, dessen Frau und Rinder hungerten. Weil er kein rücksichtsloser Steuereintreiber war, sei er „oben“ nicht beliebt gewesen. Hagg sei schwach gewesen, aber kein Bösewicht. Der Verteidiger des Schütz, Dr. S 11 b e r k n o p f, bezeichnet ebenfalls die Notlage seines Klienten als Ursprung der Verfehlungen. Nacin den Plaidoyers zog sich def Gerichtshof zur Urteilsberatung zurück, die beiläufig l1/« Stunden dauerte. Dpnn verkündete der Vorsitzende Vizepräsident Doktor H a b i e t i n e k folgendes Urteil *. Sämtliche vier Angeklagten werden des Verbrechens des Mißbrauchs der Amtsgewalt, beziehungsweise der Mitschuld an ‘diesem Verbrechen schuldig erkannt. Demnach wurde Moses Liebmann zu eineinhalb jahren schweren Kerkers, durch hartes Lager verschärft, und zur Abschaffung aus der Republik Oesterreich verurteilt. HofratPeterUlrichHagg wurde zu einem Jahre schweren, verschärften Kerkers» 3. März 1922' Viktor Schütz zu acht Monat schweren Kerkers, verschärft durch einmaliges hartes Lager, j Zelo Liebmann zu zehn Monaten schweren Kerkers und einem hartenLager einmalj im Monat und zur Ausweisung aus Oesterreich, verurteilt Sämtlichen Angeklagten wurde die Untersuchungshaft Von vier Monaten in die Strafzeit eingerechnet. , Der Staat als Privatbeteiligter wurde mit seinen, Ansprüchen auf den Ziviirechtsweg verwiesen. Bel deH Begründung des Urteils führte der Vor* sitzende aus, daß sich der Gerichtshof der Meinung de^ Staatsanwalts, daß hier neben dem Verbrechen des Miß«» brauches der Amtsgewalt auch das Verbrechen den Betruges vorliege, nicht anschließen konnte, well Viktor Schütz eben als Vertreter des Staates anzunehmen war und sich daher nicht in einem derartigen Irrtum befunden| habe. Bel der Strafbemessung wurden als erschwerend* die Fortsetzung durch längere Zeitund die Höhe des Schadens* bei Moses Liebmann überdies die geistige Urheberschaft und bei1 Hofrat Hagg seine Stellung als Beamter, der. einen ihm untergeordneten Beamten zu dem Verbrechen^ verleitet hat, angenommen. Als mildernd hat das Gericht nur bei sämtlichen mit Ausnahme von Zelo Liebmann das, Geständnis, die Unbescholtenheit, bei Hofrat Hagg eine ge* wisse Notlage, in der sich heute alle befinden, und bei Schütz die besonders drückende Notlage und den Einfluß durch den^ Vorgesetzten angenommen. Auch bei Zelo, Liebmann wurde angenommen, daß er unter dem Einfluß seines Vaters gestanden sei. Sämtliche Angeklagten behielten sich Bedenkze ft vor. Der Staatsanwalt meldete gegen das Urteil die Be» rufung wegen zu geringer Stra fj> eiue.sajj n g und die Nichtigkeitsbeschwerde atu Volkswirt. Gestempelte Krone - —.OS1/« Centimes# Auszahlung Wien « —.10 Centimes. Neuerlicher Rückgang der Mark.. fat Zürich notierte: die österreichische Krone —.tb (-.10 am 1, MSrH die österr. gest. Krone . . — J08lfa (-.08V, am 1. März); die tschechische Krone, . 8.65 (S.- am 1. März)| die Mark , . * . * 2.19 ( 2.27 am 1. MärzV Agram . ».* , »/.f. . 1.55 ( 1.55 am 1. März)( Bukarest *.. .. am 1. März)' Budapest » » »^>^4 « *—.73 (-.74 am 1. März) Warschau , . -. —.13 (-43 am?'• Ä" 253.950 1985.50 7990.- 2784.50. 57.480 953.50 11&075 137.475 29.490 104.460 35.390 6648.- 60.780 11.197 4495.- 175.970 162.50 129.475 Knrev. 28,Febrtutfi Ware Geld War« 254.050 245.450 245.550t 1989.50 1948.- 1952.-3 8010.— 7790.- 7810.-1 2790.50 2859.50 2865.5» 55.480 55.52» 928.50 931.59. 1164325 K&975 mÖ 137.525 132.975 -133.6 29.510 28.290 28.31C 104.540 102.960 103.C 35.410 33.790 33.810 6652.- ©98.-- 6402.- 58.480 11.397 11.4 4505.— 4295.- 4305.- 176.030 167.970 16 164.50 163.- 165.- 129.525 mm 57.520 959.50 60.820 11.203 Die Valuten# A Im gestrigen Verkehr hatten die Zahlungsmittel 6Ä Weststaaten Aufwärtsbewegungen zu ve$* zeichnen. Nachstehend die offiziellen. Schlußkurse. Veröffentlichung der Devisenzentrale vom 2. März 1922. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam t. 100 holl. Qutdea Agram 100 jug. Kronen . . , Seigtad 100 Dinar ...... s Berlin 100 deutsche Reichsmark , 5 Brüssel 100 belgische Franca . . 5 Budapest 100 ungarische Kronen. 8 Bukarest 100 Lei . ...... 6 Chrlstlania 100 norweg. Kronen . 6 Kopenhagen 100 dänische Kronor 5‘/, London I Pfund Sterling . . , 4*/, Madrid 100 Pesetas. , , , , . 6 Mailand lOO Lire 6 New York 1 Dollar,, . . . ,; 41/« Paris 100 Francs ..5V, Prag 100 tschecho-slow. Kronen . 51/» Sofia ioo Lewa.. 6ty* Stockholm 100 schwedische Kronor 5% Warschau 1Ö0 polnische Mark. . 7 Z-ürich 100 schweizerische Francs 4 Noten Amerlkan. Noten v. 5 Dollar aufw, . , kleinere ... Belgische Noten 100 Francs . » Bulgarische Noten zu 1000 Leva . » * „ ioo „ . ■ » . kleinere. . » Dänische Noten 100 Kroner » . Deutsche Noten zu 1000 Mark» », * '» * 100 „ » » i kleinere.... Engl. Noten von 5 Llvrest. aufw. , , kleinere . . . . » Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw* , » kleinere . . . iugosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar » «r ii « 100 „ ■ » , kleinere . , Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. * „ kleinere .... Rumänische Noten zu 1000 u. 500Lei . „ , kleinere . ... Rüss. Noten (Roman.) zu 500 Rubel » » ■ „ 100 , , , „ kleinere . » Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs »Spanische Noten 100 Pesetas . , Tschecho-slow. Not, v. 1000 aufw. ' „ ■. „ kleinere . Ungar. Noten (neue Ern.) zu 1000 Kr. »-• „zu 10.000 Kr., » » V , kleinere , , » . 8598.— 6302.- 6348.- <W2^ 564)90 57~Ö20 5L9W 5&ä 4295.- 4305,- 4095.- 4105.-' 132.475 1322525 127.975 12_ 2797.- 2803.- -!- 277990 2SLOl5 6CU80 0X220 SL280 5&32C? 252.450 252.550 242.950 243.050 35.190 35.210 33.190 33.2101 80ÜL- 803Ö!- 780Ö!— 782(£3 7945.- , 7955.— 110.975 11L025 -!- -Ä 161.50 163.50 163. - t65.-4 5045!- 5055*.- 484Ü- 4855!" 4695— 4705.« 168.970 169.030 162.970 163.030 126.725 128.775 123.475 123.52* 11.172 lf.178 11.379 ILMS 11.162 11.168 967.50 970.50 933.50 9(36.5* Die Petroleumfrage. Paris, 2. März. (Tel. der „Wr. Morgenzeitung0.) DsH „Cablogramme“ bezeichnet es als einen Fehler, daß dis PetroUumf rage nicht auf die Tagesordnung voüi Genua gesetzt worden sei. Das Blatt führt aus, daß das Petroleumproblem neben der. .Wiedergutmachung und der. Frage der interalliierten Schulden einer der großen Faktoreai sei, die die Welt gegenwärtig entscheidend beeinflussen. Di» Verstimmung der Vereinigten Staaten gegenüber Europa erklärt sich hauptsächlich durch das P e t r o l e u m« abkommen von SanRemo, durch welches diH Vereinigten Staaten von allen Petroieumgebieten, die noch der Ausbeutung harren, zum Beispiel ira Orient, ans» geschlossen werden. Die Zuteilung der Petroleumgebieti in Vorderasien an England hat die Vereinigten! i Staaten, für die das Petroleurapiobie» eine Lebenaftag^