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Wiener Morgenzeitung · 1922-02-26 · Heft 1106 (26.2.1922) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1106 (26.2.1922)
Date
1922-02-26
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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W.1I0S_Wien, SoniiMg , WIENER MORGENZEITUNO 2(5. Februar 1922 Seite 9 Nach Palästina! ~ ... -< Wissenschaft, Bei den Palästina-Wanderern der Roßauer Kaserne ’ Massönqua'rtiere haben immer etwas Trostloses i in sicöj tand auch das jüdische Emigranten’heim .ist alles eher denn ein wirkliches Heim. Da es überdies iioch ün der Rossauer Kaserne utntergebrächt ist, , die «ich unter den. schmutzigen und verwahrlosten iMassenherbergen als schmutzigste und verwaihrloi'seste amszeichnet, kamn man sich wofa-1 ausmalßni daß das Franeinibeim der Palästina-Wanderer nicht ge-. ra>de durch Wohnlichkeit und Trauilichikeit besticht. (Man klettert im trüben Licht eines Neibelmorg.ens pber ausgetretene, schlüpfrige Trepipen, wandert endlose,. schmutzige Gänge entlang, um dann, aufs heue Trep-pen zu steigen. In dem großen. Zimmer sitzen, stoben, kauern Männer und Frauen, Kinder hocken auf dem Roden'. Niemand hat eine; Arbeit in den Händen. Alles horcht uind wartet — es ist die richtige Auswandererherberge. Aber über dieser grauen Trostlosigkeit, über dieser.Üiniwirklichikeit leuchtet ein Licht und .eine Hoffnung: Palästina., Sie 'Sprechen das Wort , mit einer Ehrfurcht aus, die erschütternd wirkt. Es sind'nicht nur .junge Menschen, die leise,' .man möchte sagen gottesfürdhtet antworten: Nach Palästina geht jderj.:W eg. Eine ältere - Frau sitzt äiuf " der Bank,, das Kopftuch äer'Ostfjüdiiin auf diem faisdiien. Sdhiedifcel. Sie ist -ürn eine schlagfertige Antwort,’ um einen Witg; ni-qht ■Verlegen' und teilt munter -Hietbe nach rechts' und liniks aus. Lustig blitzen die schwarzen Augen, fröhlich lacht das ganze Gesicht, Aber wenn man,sie fragt, warum sie nach drem " Land der Vater'zieht, da wird sie plötzlich ernst; »Gott hats uns gegeben«, sagt sie feierlich. Nicht die. Not treibt sie von der. Scholle, Sie hatten ihr Haus in.der Ukraine lind ilhr iGewölbe«, was so viel wie-Laden bedeutet, uhd .es ging ihnen gut, sogar sehr -gut. Die beiden Söhne in Amerika, zwei Techniker, vergaßen der . Eltern hiebt und die einzige Tochter. -7die. Mütter wird dicht müde, ihre' Vorzüge zu rühmen •— hat sogar eine ganz moderne Haushaltungsschuile absolviert, kann kodiem, nähten, waschen, plätten und ist natürlich das klügste Mädchen, das die Welt gesehen.; Auch die Söhne sind Genies. Da haben sie von- Amerika aus in Palästina Haus und Weinberg ^gekauft und wollen mit dern Vater zusammen Weinünd Oelbau treiben. Und'wölleh Juden sein auf jüdischem Boden. Die Frau lächelt, wenn man sie fragt, ob sie sich freut. »Mir ist, als ginge ich in die Heimat«, sagt sie und ihr Jüdisch klingt weich und mild. Ihre Nachbarin, eine weißhaarige Alte, die sich erst ein bißchen aus ihrem dicken; Wolltuch schälen muß, um hören und Sprechen zu können, fährt mit Sohn und Tochter zu zwei änderen Kindern.: Der Mann mit einer zweiten Tochter ist noch zu. Hause in Weißtrußlärtl, für den konnte man nicht das Reisegeld aiufbringen. Denn die Reisekosten sind' ganz gewaltig und betrugen für die drei Personen'-sechs Millionen polnische Mark. Aber der Sohn,’ ein stämmiger, junger Bursche, hofft mit Zuversicht, den beiden Zurückbleiben den . bald die nictwenid'ige-n' Summen' sdilcketi zni könri^,; Er ist »Bleicher:«». wie er es nennt (Spengler); und'in Jaffa wird es ihm nicht an Arbeit fehlen. . - . Vonden Männern Md überhLUpt die;meisten Handwerker, und zwar größtentieiils Schwerhaudwerker.. Maurer gehen in ganzen Scharen“ hmüber, Tischler, Schlosser und eine große Zahl; von Männern antwortet auf die, Frage nach dem Beruf bescheiden: Erdarbeiter; das «sind jüdische Bauern. ^Zwair war den Juden der Grundbesitz in Rußland verboten, aber sie fanden doph'. Miilttd und Wege, sich dem Ackerbau zu widmön. Ein kräftiger,; blonder Mann zeigt lachend seine schweren, breiten Hände. »Für die wird man dk^lliVerwenidlimg halben!« meint er stolz, »die greifen überall zu, wo es Arbeit gibt.« Die Begeisterung für die »Arbeit mit den Händen« ist allgemein. Nicht -nur die Männer, auch lälie Frauen sind' von ilhr-erfaßt; Da sitzt ein rctlbificnidies großes Mädchen. Sie ist Pharmazeutin von Beruf, könnte überdies behaglich bei ihren Eltern leben oder heiraten und die Dame spielen. Sie will nicht. Nicht einmal ihrem eigentlichen Beruf will sie treu bleiben,, sondern sich Beschäftigung in der Landwirtschaft 'suchen. Ganz allein geht sie ins fremde Land, geht, ohne einen Freund dort zu wissen;lohne; die Verhältnisse .zu kennen. »Die Idee schickt mich«, sagt sie mit etwas mehr Pathos als der gute Gesobmadk erlaubt. Ihr Sdhisksntlsgefährte, eia Achtzehnjähriger, spricht dafür umso schlichter. Man sieht ihm auf fünfzig Schritte den »Intelligenzler« an, aber er will es nicht wahr haben, daß er eine höhere Bildung genossen hat, obwohl er sogar noch rnder traditionellen Gymnasi aste-huniform steckt. Sein Programm ist einfach geh.ug.lE-s heißt: arbeiten. Den jüdischen Boden mit jüdischen Händen bebauen. »Es wird noch Zeit brauchen«, sagt er, »aber; wir werden dann doch ein Vaterland haben.«,Das; Heimatland, das man mit seiner‘ Hände Arbeit erobert hat. Vielleicht^ wird dieser Knabe im Lände' seiner Sehnsucht Enttäuschung über Enttäuschung, erleben, vielleicht wird er unter der Last der Arbeit zusammenbrechen, vielleicht wirdIhn das Fi.eber, eine Seuche, das Klima hinwegraff-en.. Er weiß das - alles, er bedachte alles. Und geht seinen Wegy still und bescheiden, ohne viele Worte-;; ’ Der junge Bursche.gehört audh zu dien wenigen, die über die Reiisebes-chwerden., ndicht'klageni.'''Unid; diese Rei)seb.eis.chiwendlen.;' waren njchlt gering. -Seit! acht Mciniaten ist er auf dem W^ge. Die BOteöhewükein hialben ihm an dor Gremize 'l'-selnon gamzien Geldvorrat weggentomimen,;; er „.,mußbe erat von, Wainsclhjau .an« Freunde in Anrerilka- .schreiben., um'.?, diie Reisekosten bestreiten zu können. Aber wenn dias Geflid-lautch ziur Stelle ist, dauert es oft viele.. Monate, bis. die Dclkuimente, Päsis.eY.uis;w. beschafft sind. Der ipolniiisdhe Maurermit^-Ftnau und .drei' Kind'ejn ist seit sieben Mcntattieu. auf dem Wege, die Frau, die mit neun K indem ihrem Manne mach-- reist, seit zehn M otniafen. Sie bleiben bald in dieser,; beild in jener Station ihrer Reise hängen, sitzen herum, ebne Arbeit in dier Fremde, wenden hin und -her geschoben, / vertröstet. - ähgeh,ernsclht, aus-; gefragt, machen nutzlose Wege und wallten, warten, warten — — — Die jungen Menschen suchen sidh auf eile nur' mögliche Weiise nützlich zu miachien» Drei vergnügte . GhaJiuizim fegen pfeifend den großen Schlafsaall und legen die Sirolhisäcke zum Lüften aus-. Sie .bünsitenzwar diese Stncihisäckemit denselben Besen, .mit ■ denen sie den Boden behandelt haben,; aber -das tut der Gemütlichkeit^'Minen' Abbhucb. Auf. ’ dem’'. ”kleifnten, Gang vor dem Ftrauenheim klcipfen zwei junge Mädchen. Bettdedketn. Die eine mit dem kunzgesdm'ititenen Haaren, und dem feinen., klugen Geriicihltidhiein gilbt auf ' die , Präge, wäis.'sii-e nach. Palästina treibt, eine. klchrel-Mmze Antwort., »Ich bih eine Oimliuza!« sägt sie stolz. Nioch ..beisser, entwori^tr 0m, ®.dhw;afr.zbätTtig,er, großer Mann, ein , richtiges?»Ohyistu-modelll«..; Er hat.El dem Gespräch, .zugehört.'kein Wort' drein-- ' gesprochen, n u-r überlegen. gelädbelit. Wtanum 6r nach Palästina geht? »Fragen -Sie den.,« sagt -der Mann und zeigt auf dais Heuri-B'ildms, däs, umgeben •von'.' bliäu-weiß.en Fähnchen.,. über--der Tü,jr Kähgt. Das. aber, i-st dias Wunderibaire;t|pd Ergreifende in diesem Eroigrairitenheim', dieses;klare Wissen, diese bewußte. Hingabe an eitne - große Idee. ' Däs sind keine gewöhnlichen Auswanderer, die besseren Erwerb, eine bessere Endohnwug sudien.- Alle, .' jung und alt, Männer und, Frauen; ailUe ohne Ausnalhime, sind erfüllt von dqm Gedanken, dlem Juideur tutm eine Heimat zu erobern. Vielleicht waren sie au Hause kleinlich, engherzig, geldgierig, träge oder oberflächlich. Jetzt liegt der Schimmer großen Wüllens über ihnen. Die ewigen Spötter, die gottlosen Lästerer, die:Zweifler und Witzereißer. -sie beten mit Inbrunst das Gebet, die Hoffnung, die Sehnsucht ihres ganzen Volkes: Nach Pa>l ästiua! Klara Ma u t ai e r.,; K 200, Filz um K 100 per Kilogramm. Abgezögenes Schweinefleisch blieb im Preise unverändert, lungschweinernes hat sich im Vergleich zur vorigen Woche um K 100 erhöht, was mit der außerordentlich stärken Nachfrage zum Faschingsende zusammenhängt Im Detailhandel galten in der Großmarkthalle gestern folgende Preise per Kilogramm: Vorderes Rindfleisch- K 800 bis 1400, hinteres Rindfleisch K 900 bis : 1600, Bratenfleisch K 1300 bis 1700, Kalbfleisch K 1100 bis 1700, Schweinefleisch K 1500 bis 1900, Jungschweinernes bis K 2000, Schaffleisch K 800 bis 1400, Rauchfleisch K 2000 Ws 2400, Speck K 1600 bis 1800; Filz K 2000 bis; 2100 Schmalz K 2100 bis 2300. Der Geflügeimarkt war schwächer beschickt, der Absatz flau, die Fischmärkte wiesen bessere Zufuhren auf, die Preise wurden um ein weniges ermäßigt. Die Flelschzufuhren sind anhaltend günstig, heute sind im ganzen 10 Waggons mit verschiedenen Fleischgaitungen angekpmmen. Fettausgabe. Vom 26. Februar. bis 4. März werden bei den städtischen Fettäbgabestellen 12 dkg Margarine zu K 198 gegen Abschnitt 4er Mehl- und Fettbezugskärte abgegeben. Die GroßelnkaufsgesellscKaft' für Konsum-; vereine gibt 1.2, dkg Pflanzenfett (Paketware) zu K 222, Faßware zu K 213 ab. Organisierte Verbraucher erhalten1 12 dkg Pflanzenfett (Paketwäre) zürn Preise von K 222. W. I. W. Morgen und die folgenden Tage Verkauf von geselchtem Schinken, , Schweinefleischkonserven,’ Zigarettenhülsen, Kondensmilch, Kernseife, Rasierseife, Toiletteseife, Stoffe, Herren- und Damenschuhe, darunter, Herrenhaibschuhe (Kalbleder). Abgabe von Kondensmilch. Amtlich wird verlautbart: Zur Verbesserung der Milchversorgung der Kinderin Wien werden im Anschlüsse an die. am 25. d. M. endigende Ausgabeperiode in der Zeit wom 26. Februar bis 11. März (263. und 264. Woche) neuerdings an die Kinder vom vollendeten 1. bis zum vollendeten 2. Lebensjahre, sofern nicht die vorhandene Frischmilch für deren Versorgung ausreicht, Je 3 Dosen und . vom vollendeten 2. bis zum vollendeten 6. Lebensjahre je 1 Dose Kondensmilch ausgegeben. Zur Ausgabe gelangt ausschließlich gezuckerte Kondensmilch. Der Preis der auf Milchkarten zur Ausgabe gelangenden Milch beträgt für die Mirtdestbemlttelten und für die mit der Zusatzkarte Jjär Arbeitslose beteilten Arbeitslosen K 250, für die übrigen Bezugsberechtigten K 500 pro Dose. Die (Abgäbe der entfallenden Quote wird »unter den Üblichen Modalitäten erfolgen. Ein Vortrag Albert Einsteins. Die Eigenschaften des Lichtes.! *; '' Die Physiker stehen mit- Ihre** Anw 1 sdhauungen über das Wesen, dfes Lichtes; nach fast dreihundert jähriger.erfolgreicher, Forschung heute vor einem schier unüber-i l ‘ v druckbaren Zwiespalt. Das; war das Er«* ’ ” gebnis-der Ausführungen Albert. Einsteins^; >• der in einem Berliner Vortrag die »neuen - Ergebnisse über die Eigenschaften des Lichtes« erörterte.; : i . Füir New tt.o n, den Schöpfer dter kfflastsisclhfeiK Medliiatniilk, wair dlais, Lidh-twie aiuichi .•'für . allilei; sipäbeirein Fotifdiaaigein -eine cibjekbiive ■ die ■ aluidh ofhtne d-sis mensclhlitdhe Ange*. ,t^lhaffudieni »chq!-'eine ‘pfo-ysrjfaali/'dh'e Realität. Um .SISMIS-. AerMk-i l l'jjniijg'e Auisfoneittmg uinid amidlene EinscheiiniÄgan zui j^rklaren, .«nwöim -er a-n.» daß es •g'ertieäfe"..^Kisig . Mim-e Stcffiteilchen siin'd, -die vvih. der.:Li^dhutqiüuefll etwa einem glühenden Könpeir, •.m'iit iuingelh'eiwreir:: Grs* stohwisndligkeiit mach allen Richttumgen aauseinamidleir^ fliiegem,. Abeir diese Newtomscihe E <m a<ri at i o n®--! tjji-e oir i evermochte mtamclhe cipitlsdhe. Eirsdiieimfuing 'räjiflhit völlijg zu erklären. Wie war es moiglidhy daß„ ‘wennzwei- Litahibstraihlem gletidhteir Farbe aniij tgieidher Baihn zmtsatmimen.tr eff ein, sie siitc^i* "üitnlbar ges ^WLise-n 'Bedingiiaigein geigemiseiiltiig' sdhfwa0hteü, ja, :;5f%ar wlBitamdig aiuisilösdnein? Für diese Ersohei-:!:tt'Uing, die Inlterferetmz, gelb Newtmüs Ati|S'.d\:äupjng, •; die Thegemtde Stofftedlliciieü vtoraiiiisisetzite,;;|:0ifiev Eax I lciäntHig, wr»h*l; aiber •venmodite dlais diejrT HpIQänideij fJjuygtiniS. Er setizte eine dien gistn.zetn ■umemidtti'dheni :. Raitim -erfüBemde feitne Materie, den Aeäher; räoirauts^ ..dessen'Wellen im Auge db^emiso die Ldiclhifcempfiin!- dün-gen erregen, wie d'ie Lnuftwellen die Tor1* erppifinid'uinigeni. Es •bed'uirft'e ein,es langen Mä.mpfes; ''D-0yür .diefee Anrchiauiüing,. die sogeiniatuihtbe.TI n;dnM > l;® t i o n s t lh e 0 r i e, m völliger Anierkenmuingj kilm. Vor. allem _ dtsidlurch, .daß : dlite Itrit'erfcrera^ ' er^helnuintgen sich mit ihrer Annahme .iriohit-: und i'zwär.glo-s etrldlärein ließen. - . : /. - Mit knappem Worten gedenkt E i n s b e i m. deSs ekperm'.'entellen Venüii'öniste Y011 n. g s, .;’F.’r e au - tile.I 'S, F .1 >z e. a w s, F otic a» -u-11 s tumdie Bertättigtmg der Hu ygenßs'dhien UndU'latäioinsthe'criie^ , L;r: zeigte, audh, wie man. atuf Grund Descr Expert-' lM-eyte snnehmen mnß» daß die LehiwingUMsn;.d>esl 'Aeihers: die das Licht henvorlbriinigen wie -die Schwingungen einer Vioiliin'S'aiiite , traniavehs-aii,; faliso senkrecht ziur Ridh-tuimg der FortipflahzitzM; desl; Lichte?, erfolgen ' mußten. Aher a-rnchjeM^tzteilenl : sich, afli-erlei ib-eciretLschle WMiensipirü'dhie- 0M; ■ .Die! ‘ Welßtenmaftutr und die ''Trapis^raa^schwinWW^W^ •' Lichtes ließen sich 'miidhtt recht damit;itn' T-ihlkilaing' bringen, daß diese. Weilen aimch meaharafl'sdh-plästtiiisich sein müssen. Imzwischen hatten Far a d a y? und Maxwell däs Gebiet das Elektnoma'gnet.ilsmusi : auii,gebaut. ■ . ■ 1 ■ Maxwells Scharfsinn war der Na-chweis gelim* .u-g'en-, daß es elektromagnetische Wellen gebe; die Tm; Gegensatz zü elastischen' Wellen rein transversal seid müßten.-Er zeigte, daß bei der Verschiebung elek-, irischer Felder magnetische entstehen u-nd umgekehrt. Für die Fortpflanzungsgeschwin-digkeit seinen;..ejektnomagnetischeni Wellen fand er dieselbe Zahl; wie für die Lichtgeschwindigkeit. Dies merkwürdige Ergebnis brachte Maxwell auf den Gedanken, %id „ Lichtwellen mit den von ihm als theoretisch mÖgr lieh erkannten ekktromagnetitachen’ Wellen .zui identifizieren (bekanntlich hat Hertz diese Ah“ nähme experimentell glänzend lbestätigt und damit die Grundlagen für die drathlose Telegraphie und Telaphonie geschaffen). H'uygens Theorie erscheint j^zt im eldktromagnetischem Gewände: an die : Stelle der ■ periodischen Aetherschwingumgen ist die hin- und herschwankende elektrische urad-magne-» tische Feldstärke getreten. J:hi ’ .! " Aber so widerspru'chslos auch das stolze Gs^ ' hAude der Optik errichtet 211 sein scheint, die letzten!; Jahre brachten Tatsachen, die zu den bisherigen Anschauungen nicht passen , wollten. E ins t ehm.-wen* det sich der von Planck aufgelegten Quantentheorie zu. Läßt man ultraviolettes Licht auf ein Met all stück fallen, das sich in einem luftldeir ge- ' räachten Raume befindet, so werden aus d«rä Metall ’ eine gewisse Menge Elekromen mit mehr Öder minder; großer Geschwindigkeit herausgeschleudert/Es-zeigt sj'c.h nun weiter, daß ihre Geschwindigkeit nicht vom der Intensität der Strahlung, sondern nur von deren Wellenlänge, also von der Farbe des - verwendeten) , Lichtes, abhängt. Auch bei photochemische'rr Vor- : gängen finden wir, daß Licht von bestimmter Farbe immer eine bestimmte Menge Energie besitzt. 'Man; ' muß aus diesen und ähnlichen Beobachtungen und cjpn damit verknüpften Berechnungen folgern, daß *'me Lichtenergie sich nicht völlig gleichmMg Üa^h allen Richtungen aüsbreitet, sondern i daß 'sie stets in '‘gewissem 'bestimmtem nur von der Farbe abhän-i gj^en Quanten koinizenitriert bleibt, die rni-b Li-chtgerähwindigkeit nach allen Richtungen, auseihkider-» . fliegen». Newton'hat..hier zum zweiten Male triumphiert, so bemerkt Einstein. Aber, so fährt er fort, vrir sind jetzt in einer schlimmen Lage. Die linke Gehirnhälfte darf sich gewissermaßen um das nicht NI Schrelbwiren, Poplere otc. liefern wir xuro Export (nieder Menge Oberellbln lusfuhrfrbl,. ltn: Aktenmappen Bleistifte Briefordner Bureaunadeln Cyklostllepapiere D urchschlagpaplere Elnschrelbböcher Farbbänder Federhalter Feder» Gummi für Tinte, Blei, Maschinen Heftmaschinen Heftklammern Indigopapiere Kanzleipapiere Karbonpapiere Konzeptpapiere Kopierbficber Kopierblätter Kopierstifte ' Kuverts . Lineale Lötichp&plere Möbel Oelkoplerblätter Paplerkörbe Radiergummi Reißnägel Schnellhefter SChrelbfedem Schreiben asclitjatnpapiere Stempelfarben Stenogrammhefte Tintengläser Tinten *tv. etc. Unterschrlftsmmjpen Wäcftspaple/c *tv. ete. Vertreter gesvebt I für Fremdenführer feimittlong Gberns lobneadl Zentrslbureau t wlen.I., Hoher Markt 1 Zweighaus: Prag, II,, Sokolska ul. t Fernsprecher 68-0-37, 67-6-63 Fernsprecher 1851 Fabriken: Wien, IV, IX. und XIX. 1«

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