Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1105 (25.2.1922)
- Date
- 1922-02-25
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/2979076-2980129-2980185--10359-2996702- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
r». F<fcrairl92* jt. ITOT Wen. s«mg»g_TOMS HORCBtTZTOOTO' Freie indische Volhsbahne Qm(»pI«| tot vsdsr'm Oxeanss&tffii vr 0 « T)ie*t«r I t g « b o t it I *09 990 Im Redoo teoiaal 4er Hofburg wtrd -Dl« H o c h x e 11 des Figaro-, mit den Damen Schumann, Born, Schöne, Anday, Jovanovic, den Herren Well, Mayr, Wemigk, Stehmann, Zec, Qallos, gegeben. Dirigent Herr Dr. Richard Strauß. Anfang 7 Uhr. im Deutschen Volkatheater wird heute das Lustspiel „Karussell0, von Louis V e r n e u 11, mit Frau Ida R o 1 a n d in der weiblichen Hauptrolle, wiederholt. ln den Kamm erspielen des Deutschen Volkstheaters wurde ln Aenderung des Spielplanes für Sonntag den 26, d. M., nachmittags V,3 Uhr, „Die unberührte Frau-, von Qabryela Z a p o 1 s k a, angeaeUt. Im fohann«Strauß«Theater gelangt ab Mittwoch den 1. Mürz „Die Csardasfürstin0, mit Mizzl Z w e r e n z in der Titelrolle, Karl Bach* mann als Edwin und Max B r o d als Feri, zur Aufführung. Im Wiener Stadttheater findet Dienstag den 28. d. M» die LS. Aufführung der Komödie „Till a", von Franz Herweg, mit Leopoldine Konstantin als Cast, statt. Im Josefstädter Theater wird Sonntag den 26. d. M., nachmittags */«3 Uhr, «Robinson Crusoe0, Kinderkomödie mit Gesang und Tanz, zum treten Male gegeben. Die Titelrolle spielt Walter Sima. Protest der Genossenschaft der dramatischen Schriftsteller und Komponisten in Wien. Die Genossenschaft dramatischer Schriftsteller und Komponisten in Wien erhebt ln einer Denkschrift, die sie gestern dem Vorstand des Unterrichtsausschusses iür das Theatergesetz Im Nationalrat, Abgeordneten Hämisch Überreichte, entschieden Einspruch dagegen, daß bei einem so eminent wichtigen Anlaß, wie es die Beratung eines neuen Theatergesetzes ist, die Genossenschaft dramatischer Autoren und Komonisten übergangen werdfe. Die Organisation verlangt unedingt, daß auf dem Gebiete des Theaters in Zukunft keine legislatorische Maßnahme zur Durchführung gelangt, bevor sie gehört wurde und begründet diese Forderung mit den künstlerischen und wirtschaftlichen Krisen, von denen das heutige Theaterleben erschüttert wird. Verein Freie jüdische Volksbühne. Im Rahmen der Mitgliedervorstellungen gelangen im Lustspieltheater morgen 3 Uhr nachmittags zur Aufführung: Schalom Asch’ a »ImWinter0, |. L Per ez* „Schwestern0, David Pinskis „Vom Glück vergessen0. Regiebeltrag für Mitglieder Kronen 60. Romain Hollands „Wölfe*, ein Revolutionsdrama, das 2m belagerten Mainz spielt, wurde im Berliner Deutschen Theater, mit D i e t e r 1 e, Krauß und Klopfer in den Hauptrollen, zum ersten Male erfolgreich aufgeführt. Ein neues Theater In einem denkwürdigen Gebäude wurde am 19. d. M. in Darms'tadt eröffnet, Das Im Jahre 1606 unter Landgraf Ludwig V. als „Reithaus“ errichtete Gebäude an der alten Stadtmauer wurde für Kammerspiele des Hessischen Landestheaters adaptiert. Bei dem Rundgang durch das kleine Theater erlebt man manche Ueberraschung, die das scheunenartige Aeußere nicht ahnen läßt. Die Heimlichkeit der Gänge, die schlichten, Praktisch angelegten Treppenhäuser, das weiträumige öyer mit seinen Galerien und vielerlei Nebengelassen : das alles mutet so vertraut altmodisch und behaglich an, daß man sich sogleich geborgen fühlt Eine Baugesinnung hat hier gewaltet, die von der Entfaltung hohlen Prunks und falscher Prätentionen noch nichts wußte, sondern Größenverhältnisse und Ausstattung der einzelnen Räume auf die wirklichen Bedürfnisse traditiongebundener Menschen Zuschnitt, ohne an richtiger Stelle den passenden Schmuck zu verschmähen, und im übrigen mit einer in treffsicherem Instinkt wurzelnden sorglosen Unbekümmertheit verfuhr. Man betritt den Zuschauerraum und findet seine Erwartungen beinahe übertroffen. Die 850 Plätze, die er enthält, sind vorbildhaft angeordnet, kleine Logenhäuser rechts und links der Bühne vermitteln reizvoll zwischen Saal- und Bühnenwand und den oberen Abschluß bildet die intim wirkende, sichtbare hölzerne Dachkonstruktion, an deren Unterzögen unauffällig die Beleuchtung angebracht ist. — Die geschmackvolle Umgestaltung des Gebäudes ist vor allem dem Darmstädter Bühnenarchitekten P i 1 a r t z zu danken. Gerh&rt Hauptmanns „Indipohdl*; das jetzt „Das Opferheißt, gelangte am 23. d. M. in D r e s d e n zur Uraufführung. Hauptmann hat das Stück selbst einstudiert, die Szenenbilder hat sein Sohn 1 v o Hauptmann entworfen und Artur C h 11 z unter Verwendung indianischer Motive die Begleitmusik geschrieben. Ankauf eines Werkes von Boris Schatz durch den Staat Ohio. Wie uns aus New York berichtet wird, hat der Staat Ohio für das staatliche kunsthistorische Museum in Cincinnati das Reliefporträt des Begründers der jüdischen Reformbewegung io Amerika Rabbi Isaak M. W i s e, eine Arbeit des Direktors der Bezalel-Schule in Jerusalem, Professor Boris Schatz, angekauft Gerichtssaal. Ein Internationaler Hochstapler. Der im New Yorik geborene, nun iSjatrige Jakob (Walter Fried* mann hat im Sommer iqsso knapp . hintereimantder eine Reihe von Betrugsfaktem verübt, derentwegen er vor einem Schöffeniseoat unter Vorsitz dea Hofmats Dir, Reim Stand. Di© vom Staatsanwalt Dt. Schmidt vertretene Anklage behauptet: Am 20. Juni hatte Friedmann eine gewisse (Fra« Sabine Blind in Czemnowitz kennen gelernt twid sich Ihr ads der Arzt und Diplomat Dr. Isaak Friedmann vorgestellt. Er erklärte sich bereit, der Fiau *bci der Beschattung eines Passes -behilflich zu sein. Als Frau Blind nach Wien kam, erzählte er Ihr von seinen glänzenden Verhältnissen *und wußte die Dame m bewegen, ihm 85.000 Kronen zu leihen. »Wenige Tage später machte Friedmann, wieder tontet falschem Namen, die Bekanntschaft eines Dr. B e c z i usn-d lockte ihm 4040 französische Franken unter dem Vorwand heraus, er werde iihtm vier Karten für den D-ipIorrattemzug nach Paris besorgen. Am 4. Juli hat Friedmann dann einem Herrn Dorn er eine silberne Tabatiere herausgelockt. Et* ging dann iu die Ts*checho-StowaJkei und setzte dort *eh* betrügerisches .Treiben fort und wurde dort im Februar vorigen Jahres jai achtzehn Mtoo&taa verurteilt Vedbüßung dieser Strafe wwti« « Nt das hiesige Gericht auagcltefart» Friedmann gestand, die botrilgcriscHen» Fakten an Fra« Blind und Dornet verübt zu haben, leugnete aber, Im Falle Beczi schuldig m sein. Der Gerichtshof erkannte den' Angeklagten schuldig un*d verurteilte ihn m fünf Jahre« schweren Kerker« sowie rmr Landesverweisung. Nach Verbüßung der Strafe kt Qestcrreddh wird der Verurteilte zunäobist nicht aus der Haft entlassen werden, da noch ein Amslinferungsibegehre« der Schweiz vor liegt. Friedmann wird nämlich bos-chuldigt, In Genf das Verbrechen d«s Kinde*» r a u b e s begangen zu haben. Friedmann meldete die Nichtigkeitsbeschwerde und die Berufung m Volkswirt. \ 1- Gestempelte Krone « —.08V« Centimes. Auszahlung Wien « —.10 Centimes. Starker Rückgang der tschecho-slowakischen Krona. ln Zürich notierte: ' die österreichische Krone —.10 <—.10 am 23. Februar) die österr. gest Krone . . —.087» (—.00 am 23. Februar) die tschechische Krone, . 8.70 ( 9.15 am 23. Februar) die Mark ....... 2.34 ( 2.41 am 23. Februar) Agram , . .1.55 ( 1.577,am 23. Februar) Bukarest . <i •. . (—.— am 23. Februar) Budapest . :* . —.72 (—.72 am 23. Februar) Warschau . . —.14 (—.14 am 21 Februar) Der finanzielle Wiederaufbau der Weltwirtschaft. Der Senator von Oklohama (Vereinigt« Staaten) Robert Owen gewährte vor seiner Abreise von Paris nach Wien einem Mitarbeiter des „Petit fournaleine Unterredung, worin er mitteilte, er habe sich ausführlich mit Louchenr und anderen politischen Persönlichkeiten Frankreichs über den finanziellen Wiederaufbau der Weltwirtschaft besprochen und hoffe, nach seiner ln einer bis zwei Wochen erfolgenden Rückkehr aus Wien bei Präsident Millerand und Ministerpräsident Poincarö die gleiche Zustimmung für seinen Plan zu finden, der er überall begegne. Owen erklärte, Europa müsse sich gewöhnen, nicht nationalistisch, sondern europäisch zu denken. Der Austausch der Güter bedürfe eines einheitlichen Gradmessers, da sonst die Desorganisation weitere Fortschritte machen müsse und schließlich das C h a 0 s zu erwarten sei, wie es in Rußland Polen, Oesterreich und Deutschland herrsche. Die valutarischen Schwankungen und Verschiedenheiten, denen Europa gegenwärtig ausgesetzt sei, machen eine Stabilität der Verträge unmöglich. Europa brauche ein Federal r c s e r v e System ofbanking, wie es die Vereinigten Staaten haben, mit einem stabilen Kreditsystem, das, auf Gold begründet, ohne Wertschwankung und doch genügend elastisch sei, um den Notwendigkeiten des Handels und der Industrie folgen zu können. Wenn Europa anfangen wollte, europäischer zu denken, würde es auch möglich sein, die europäischen Valuten zu vereinheitlichen oder in eine bestimmte Dezimalbeziehung zur Geldeinheit zu bringen. Einzelne Valuten Europas können gewiß nicht mehr auf Goldwert gebracht werden, aber durch das von ihm (Owen) vorgeschlagene System werde es möglich sein, die Geldverhältnisse ganz Europas zu stabilisieren und so die unerläßliche Voraussetzung für die Gesundung der Wirtschaft zu schaffen. « Die Errichtung des Syndikats für den Wiederaufbau Europas stößt, wie aus London berichtet wird, Infolge der Verschiedenheit zwischen dem englichen Gesetz und dem Code Napoleon auf erhebliche Schwierigkeiten. Ein englischer Rechtsanwalt hat den Auftrag erhalten, die abweichenden Bestimmungen der beiden Gesetzsysteme einander anzugleichen. Der Mißbrauch des Goldes. Iö disr lertiztau Zeit mehren sdtdb m dtetn Vereinigten Staaten die Stimmen, die dien allzu bedlenitendiein und immetraui modb waahtseniden Go4dbesitz der Unkm für einte saht wese wirteabaftlidie Gefaihr erklären. Meihir als eine balibe Milädamd» Dollar ist während: dtes Jahres 192t nadh tNorcframerißda geflossen. Der Chief dter amerißdamiiisiahen Münze sdhätzit den Bestand an gemünztem Goldle in der Weilt atuf etwa neun Milliarden, von denen gegenwärtig nudhr afo drei Adhtel in atncai ktaeisdhem Berit» sich hef Indien. 1914 war es nur wendig mehr ads ein Fünftel. Die Stönung * Mer im t emotionaler* HandleIsibeziefh/uingen äußert riidh in diiesen Goldiiimiporten. In nionmiallien Zeiten giaib es GolUd'veradniffumtgen bloß all's sogenannten »Spalbzenr eiuisigleiiclh'«, das (heißt, die Staaten ibegoaihiiten fflnre Eimfiuihr mit Verlbranjdhjsgütenn und* nur döe kleinien zufälligen Differenzen* zwißduen Ein- und Auisfnihr wurden mittels Gotel) bezahlt. Jetzt bat diie Wähnuingsverwüstung diese natürdifcben Betiiethiutniget* zerstört luntdi damit dlem Goild eine SteMtong aiufgezwungen, .zn der es «einem Wesen niatah niiditt befähigt ißt. Die enorm angßisdiiwollienien intemnotiionalien VenpfAchtungen mdt Gold aiuisglewcdien zu wollen, wie däets unter dlem Drange dler Not versudhit wird, ist jedOdh* eine ibütanike UnnnöglidMceiilt Die .Sdhulden^ wie rie der Krieg gesdhiaffem bat, betragen miit dien Reiparaitionien und vemsebiiedteinen Krediten ein Vielfaches — manche «lagen sogar ein Fünfziigfariheis — dies tatsachM-dbem Gdldvonrates. Schon daraus csrhe'Ht, daß das Gold mißbraucht wird, wenn es siujpipJ^efrenidi an dk Stellte dies .Warönajuselteicbes tritt. ' Jvltl fj Fabelhaft billige Proki Infolge Ermäßigung aller eretkiassige» Herren-^ und Damenstoffe, Ulncnwwen und eughschen Zcphireg Re$tenverkaufsgesell$chaft,VI.,"~ .! wngAeöcäik VeEkmg dies OoWbsi IWent fütr dfic wmm wie für die rriebsn Staatwn crijmc gs tnrinsatw groß« Gefahr. Dk Untion wriß utiÄt vm rie mit dien wipcodtiÄven dimirinÜM» MW dfen, Ge ridh bei % «npaaimimdit baben^ bsgibm »oll. Wesse® die euinoipäi'S'cbein WaÄnig« dimrdh den Mauigri m GoHdkWBwng toPöh* jndhsr sdiäcigt, und ibr Mlßverhältms MM Dollar vmt Ffiumd. schalltot rio ähs AJbneihimcr 31ms, maöhit aber Mglrieb* m UTtwidferstebüdhen Kontoun W*erun in der Uebergangszriit dlaa Goild1 dlurdh Wt ntationaile Kredit- und IJefcnung«srveridrägie ganiz aiutsM geschaltet werden sollte, so würden nahurgemäS genadle Jene Staaten, Ms aun mdistben *Golid iberithzen^ dimrcb eine po*leihe Entwickliung am schwersten be^ •troffen wenden, gegenwärtiig daher am enypfmM liehstetn die Union. Man beachte, diaß in d!«4. Jahren vor (Heim Weltkrieg ein Staat wie Gnoö^ dhitannien nur über eine Bankresenve ivott 36 bbt 40 Millionen. Pf.undl verfügt» und dlaß dljeise VeiW gieieihsweise geringe Summe voU'kommeto genügtes^ um den gewaltigen Witutsdhaftisorgainifimus db Gam^ •m halten. Heute aber bald dlie Bande vom EngJanä mdhir ailis dlais Dreifache an Gojid in* .ihren Kelflenn^ .und trobzdiem bann dlas TMhrnid' dde .Parität nicht «0^ midhlen, weil eben Handel und Industrie miidhlt wwi eirnst funktioniere« und England bri-sipidlswei'se^ 1921 bloß 2,6 MMionsn Tonnen Roheisen cmzeugtei! gegen 8 Millionen im Vorjahr. Infolge dar zweckt' lose« und ‘beängstigendem Anhäufung von Go*Dd iri der Union, da« als Grundlage geritebortieren Währung' gen im Europa viel besser und vorteillhlatftlcr — aardS für die Vtreimigtwi Staaten» — zu gcbraiwdhen wäre^ ist der Goldtpraäs in ein» meridüidie Albhängigflod/tt znsm DoMariouns gemärte»; ap folgte Ihm' gwtmewf bimauf und hinab. Valtfteakßrse* lm gestrigen Verkehr waren fremde Zahlungsmlttrf vorübergehend schwächer, erholten sics jedoch lm Verlaufe des Geschäftes und schlossen etwas höher, wie nachstehende offizielle Schlußkurse zeigen: Veröffentlichung der Devisenzentrale vom 24. Februar 1922. Devisen (Schecks und Ans- 2jnt. Zahlungen) faß 0gW Amsterdam t. 100 holl. GhJldm . 4% 238.7C0 Agram 100 ]ug. Kronen .... 6 1838.— Belgrad 100 Dinar.6 7350.— Berlin 100 deutsche Reichsmark , Sk 2872.— Brüssel 100 belgische Francs . 5 53.680 Budapest 100 ungarische Kronen. 6 911.59 Bukarest 100 Lei.,6 —.— Christlanla 100 norweg. Kronor . 6 106.475 Kopenhagen 100 dänische Kronor 6% 131.475 London 1 Pfund Sterling , » .47, 27.365 Madrid 100 Pesetas6 — Mailand 100 Lire. » , W » 6 31.090 New York 1 Dollar 6210.50 Paris 100 Franca.. , 5V, 56.480 Prag 100 tschecho*«low. Kronen . 5*4 10.847 Sofia 100 Lewa.6»/, 4170.- Stockholm 100 schwedische Kronor 5% 166.470 Warschau 100 polnische Mark . . 7 154.— Zürich 100 schweizerische Francs 4 12U475 Noten Rurs v. 23.Febfd» Ware Geld War« 238.800 237.400 237.500s 1842.- 1913.— 1922^—1 7370.- 7670.— 7690.-4 2878.— 2897.- 2903.-4 53.720 53.180 53.22® 914.50 87340 8764fl 10^525 1(5475 1064A 131.525 123.975 129.WZ 27,383 27.190 27.210 99.460 99.540 31.110 30.890 30.910 6214.50 6160.50 6164.9* 56.520 56.180 56.220 10.853 10.272 10.278 4180. — 4170.- 4180.W 156.530 159.970 160.030 158.- 152.50 154.511 121425 120,975 ILl^i Amertkan. Noten v. 5 Dollar auftn» , kleinere . . , Belgische Noten 100 France . , Bulgarische Noten zu 1000 Leva „ » ■ 100 , , . . kleinere. . Dänische Noten 100 Kroner , i, Deutsche Noten zu 1000 Mark, - » » ioo ■ . m i kleinere Engl. Noten von 5 Livrest aufw. , . kleinere. Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden , Italienische Noten v. 100 Lire aufw. , , kleinere . . , logosi. Noten ongest. zu 1000 Dinar , » » „ » kleinere . , Nonrertsche Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw, » » kleinere.... Rumänische Noten zu 1000u. 500Lei » , kleinere . . . Rusa. Noten (Roman.) zu 500 Rubel » 100 , «n n kleinere . , Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v. 1000 aufw, , B kleinere . . Ungar. Noten (neue Em.) zu 1000 lür, „zu 10:000 Kr. , , , , ■ kleiner« , , . . . K«.- «m- 82.930 83.020 82L80 82.6 -v- 8970.- 3980.- 127.975 128.025 724.975 28L» rräio 26.790 55.880 233.950 30.690 86.020 236.050 30.710 7290.— WO*— 100.175 149.- fOO.223 »51.- 4760t- 4770.-— 55.480 234.950 235.0 30.240 n» «M roätoä 149.- 151.- 46ÖS— M 160.530 I54!§TO 155.' 120.475 120.525 118.975 119.1— 10847 108S 10272 1 ' 10.837 10243 — 917.50 92020 89320 Liquidation der Öesterreichlsch-ungartschen Bank.5] Die Liquidationskommission der Oesterreichisch-ungarischeri Bank verständigt zum dritten und letzten Male jene! Staaten, die bisher den Bestimmungen des letzten Zirkulars vom 25. April 1921 und der Kundmachung vom 15. SepH tember 1921 der „Agence Havasnicht entsprochen habeiy daß die auf Grund der Artikel 206 und 189 der Friedens4* Verträge von St. Germain und Trianon gesammelten Note« der Oesterreichisch-ungarlschen Bank dem Sekretärin! der Liquidation Wien, 1.» Freyung 1, einzusenden sind. Dia in Betracht kommenden Regierungen haben bis spätestens 30. März 1922 der Liquidation telegraphisch den Betrag der eingezogenen Noten und den Termin, bis zu welchem sie in der Lage sein werden, die Abfuhr zu bewerkstelligen^ anzuzeigen. Jene Staaten, welche auch diese Nachtragsfrisf verstreichen lassen, werden so behandelt werden, wifl( wenn sie überhaupt keine zu präsentierenden Noten hätten^ Eindecktsng der Versicherung in fremder.Währung^ Der katastrophale Rückgang des Kronenkurses hat viele Versicherungsnehmer veranlaßt, die Eindeckung der Versicherungen in ausländischer Valuta vorzu-% nehmen, d. h. die Prämien in irgendeiner vereinbarten ausländischen Valuta zu bezahlen und dafür die Leistung eventueller Schadensbeträge in derselben ausländischen Valuta zu bedingen. Bei den meisten Versicherungsgesellschaften wurde derartigen Wünschen der Versicherten ohna wttitar»« Rechnung jrefra&en und nur vereinzelLiubeal 87