Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1101 (21.2.1922)
- Date
- 1922-02-21
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Wien, Dienstag WIENER MORCENZEITUNCf '21. Februar 1922 Nr. 110! /SeHfewT! Calizia K 18.000 und Schodnica K 5500 gewannen. Die Steigerung des Schoeller Zucker betrug K 9500 und die der Oesterr. Eisenbahn Verkehr K 4000, Dagegen wurden Aussig- TepHtzer K 4500, Buchtehrader Iit. A K 1800, Ht B. K 3000, Perlmooser Zement K 1500, Carborundum K 3000, Qotilde K 2500, Trifailer K 1100, Westböhmen K 2000, Da«ek Maschinen K 1000, Brünner Maschinen K IW) und Costnanos K 4Q0Q billiger abgegeben. An der Nachbörse zeigte sich abermals gesteigerte Nachfrage nach Alpine Aktien* die bis K 63,500 um weitere K 2600 stiegen, ferner erhöhten sich Staätsbah« His K 46.800 um K T00 und Südbahn-Prioritäten bis K 19.300 um K 500. Renten lagen fester, dieselben gewannen bis 5%, Kriegsanleihen durchschnittlich 1%. Berliner Börse. Berlin, M. Februar. Durch die seit einigen Tagen einsetzende kräftige Steigerung der Devisenpreise, die sich auch an der heutigen Börse fortsetzte und den Dollarkurs bis auf 21tz hob, erhielt die Hausseströmung neue Anregung. Bei starker allseitiger Beteiligung des Privatpublikums am Geschäfte setzte der Verkehr bei voller Auf- Wärtsbewegung der Kurse ein. Infolgedessen verzögerte sieh die Feststellung der Anfangskurse teilweise bis nach %1 Uhr. Die Kauflust des Publikums machte sich besonders in den zu Einheit$kür§e« gehandelten Papieren bemerkbar, für die infolgedessen sowohl mit einer erheblichen Verzögerung der Kursfeststellung als auch mit neuerlichen Steigerungen *u rechnen ist Von den bisher zu schwächeren Kursen gehandelten Papieren waren heute besonders Elektrizitäts-, Gemische Textil- und andere Industriewerte bei durch* sebnittlichen Kurssteigerungen von 50 bis 90V© bevorzugt, wogegen Montanwerte anfangs ruhiger Jagen und wie oberschlesische Werte unter dem Drucke von stärkeren Realisationen zu leiden hatten. Laurahütte-Aktien verloren 200% und Karo-Aktien ungefähr 60%, während die übrigen Werfe sich widerstandsfähiger erwiesen. Bei Schiffahrts- Aktien betrugen die Kursgewinne bis zu 30%, während sie bei Bankpapieren weitaus geringer waren und nur bei den Anteilen der Deutschen: Bank 20% erreichten. Sonst hielten sich die Kursbesserungen über 100%. Zu erwähnen sind «och Th. Qoldschmidtr, Hartmann-, Norddeutsche Wolle* und Ne« Guinea-Aktien sowie Stöhr- Aktienj letztere zogen um 200% an, Die Realisationslust Ihr pberschleslsche Werte wirkte im weiteren Verlauf dämpfend auf die Hausse-Begeisterung, so daß auch die hohe« Anfangskurse nicht überall behauptet werden konnten. Die feste Orundstimmung erfuhr jedoch hiedurch keine Beeinträchtigung. Kaliwerte lagen mit Ausnahme der Um 140% höheren Westeregl. Alkali-Aktien durchwegs schwächer» Der Rentenmarkt war nur wenig verändert. Nur Mexikaner lagen infolge der Steigerung der Devisenpreise fester. Von österreichischen. Werten waren österreichische Kredit- und Wiener Bankvereins-Aktien besser gehalten. Prager Börse. Prag, 20. Februar. Die teilweise Besserung der Kurse und der lebhaftere Verkehr an der heutige« Börse wurden mit der Verordnung des Finanzministers über die Verleihung von Titres in Zusammenhang gebracht. Die Kontermine schritt infolgedessen zu Deckungen ihrer Baissepositionen, wozu sich später infolge des festen Verlaufes der Wiener Börse Arbitragekäufe hinzugesellten. Bin lebhaftes Geschäft entwickelte, sich besonders auf dem Industrie-Aktienmärkte, auf dem sich die Werte allmählich befestigten. Die Besserungen betrugen bis zu K 40. Bankwerte konnten ebenfalls anzjehen. Von Wiener Banken gewannen Anglobanjc-Aktien 12, während Wiener Bankvereins-Aktien K 2 verloren. Der Anlägemarkt war namentlich für Staatspapiere fest. Exoten lagen unverändert Die Schlußtendenz war gebessert Die westlichen Devisen haben sich insgesamt «gebessert. Im freien Verkehr schwächte« sich alle Werte ab. Budapester Börse. Budapest* 20. Februar. Die höhere« Wiener Kurse führten gleich?u Beginn zu einer Befestigung des hiesigen Marktes, wobei namentlich Arbitragepapiere kräftig im Kurse anzogen. Die Kursgewinne der Arbitragewerte überstiegen K 300 his 400. Die Festigkeit der Kulisse übertrug sich auch auf de« Schranken. Von Banken stellten sich Anglobank - Aktien höher. Mühlenpapiere sprachen sieh fest aus, während Kohlen-, Bisen*, Holz* und Spezialwerte keine einheitliche Kursbewegung aufwiesen. I« der zweite« Börsenstunde gingen infolge von Gewinn* realisi6rungen die erzielten Gewinne zum Telle wieder verloren. Der Valutenmarkt war bei Eröffnung gesehäftslos, doch trat im späteren Verlaufe eine Besserung zutage, die sich besonders in den westlichen Valuten und der österreichischen Krone äußerte. Deutsche Mark lagen dagegen sehr flau. Sokols sprachen sich fest aus. Große Lebhaftigkeit zeigte sich in Dollar, die für Wiener Rechnung in großen Posten gekauft wurde«. Auf dem Devisenmarkt waren Auszahlung Wien, Prag und Berlin Gegenstand größerer Nachfrage. Gegen Börsenschluß drückte stärkeres Angebot in Wiener Auszahlung den Kurs derselben um einen Punkt herab. ¥ Wiener Warenbörse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung*.) V Zum öffentlichenVerkauf gelangen heut« am 21. d. M., 12 Uhr, vier Waggons Kupfervitriol Brix(egg 98/99 sowie ein Waggon Aetznatron 128/30. Wiener Schuh- und Lederbörse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung*,) j, Bei mäßigem Besuche an der gestrigen Schuhbörspj trat das Ausgebot nur den momentanen Verhältnisse« entsprechend hervor und infolge der herrschenden Kaufuqlusf sprach sich die Tendenz matt aus, weshalb man auch von einer Taxierung der Preise Abstand genommen hat, , Aehnlich verhielt es sich an der t, e d e r b Ö r s an welcher man abwartende Haltung beobachten könnt« und letztveröffentlichte Preise über Uder und Häute habe« nur nominelle Bedeutung,; i Die Devisenkurse.! ■. * Mifgeteflt Zürich, 20. Februar. (Devisenkurse, vpn der Schweizerischen Kreditanstalt.) Berit« 2.36 (2.47%), Holland 194.- (193.25), New York •514.— (513.-), London 22.54 (22.38), Paris 47.- (45.25), Mailand 25.70 (25.—), Brüssel 44.— (42.70), Kopenhagen 106.50 (106.25), Stockholm 136.50 (135.75), Christiania 87.75 (87.80), Madrid 81.20 (81.-), Buenos Aires 188.- (188.—> Prag 9.70 (9.65), Budapest **.77 (—.77%). Agram 1.65 (1.65), Bukarest-*.— (—.—), Warschau —.14(—.15), Wie Geld —.14 (*-.15), Wien Ware (—.—), Oesterr. ges Kronen Geld —.08 (—.08), Oesterr. gest Krone« War —(—.—). Berlin, 20. Februar. (Devisenkurse.) Wien altes «*.— (—.—), Wien abgestempelt 4.83j (5.48), Prag 405.55 (396.60), Budapest 32.86 (32.56). Berlin, 20. Februar. (Kurse der Devisenzentrale.) Noten: Dollar 215.75 (208.25), Pfund 949.- (910.-)i Italienische 1128.75 (1026.75), Polnische 5.92 (5.80), Tschechoslowakische 405.50 (395.—), Alte österreichische (—.**), Oesterr. gestempelte 3.50 (3.45). Prag, 20. Februar. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vom Bankamte des tschecho-slowakfschen Finanzministeriums.) Berlin 24.05 (25.85), Zürich 1035.50 (1030.50),Belgrad 67.75 (67.87), Bukarest (—), Wien 0.74% (0.75%)j Warschau 1.20 (1.22%), Agram —puyapesi 7.80 (7.82%), Jugoslawische Noten 64.75 (64.87), Oester« gestern?. Kronen 0.74'/, (0.75%), Poln. Noten 1.20 (1.22%H Ungar. Noten 7.80 (7.82%). v (—.—), Budapest Fußball. Wir verlangen reine Amateure! Zum Unfall in Budapest Wie spotteten unsere Schriftgelehrten, daß hei jftas das Fußballspiel in zwei Abschnitte geteilt ist? Mit welcher Geringschätzung lytande der Tat* Sache gedacht, daß bei uins eine Wintenpauise vorgesehen ist? »Oestorreioh muß immer eine Sondorfteliung ihabeu. In Mitteleuropa wird überall ira (Wimter Fußball gespielt, nur bei uns bleibt man hinter dem wanmen Ofen sitzen, obwohl die reine, klare Lauft zur Bewegung im Freien einlädt. Die iVerwirJclichung hat außerdem die unangenehmsten Dolgen, da die Vereine im Frühjahr mit den Terminen ins Gedränge kommen. Die Endspiele mm 'den Cüip und um die Meisterschaft failen auf einen 'derart späten Zeitpunkt, daß so mancher Klub Gefahr läuft, auf seine Sommerreise verzichten zu müssen,« So räsonierten unsere Schriftgel ehrten und das fortwährende Zeter* und Mordio-Gesehrei bewirkte, daß unsere Spieler das Vergnügen hatten, bis weit in den Winter hinein dem Leder madiijagen gu müssen. Erst in der vergangenem Woche taten tzich der Präsident des Fußball - Verbandes und der Spielaiu$5cbuß der erstem Klasse zusammen und bestimmten, daß für den vergangenen Sommtag sämtliche Fußhallikämpfe zu untersagen sind, da das Spielen auf der steimhiartem Eisdecke lebensgefährlich ist. Dt. Aböles sagte wörtlich, daß man rieh auf derartigem Boden den Schädel zerschmettern kann. In Budapest war man weit weniger vorsichtig, jWas wir m erklärlich ist, da dort der Schrei wach!dem Amateuri&mus am lautesten ertönt. Der Mangel an Verantwortungsgefühl hat rieh bitter gerächt. lEm Menschenleben ist‘ihm zum Opfer gefallen. Was 'sagen unsere Srihriftgelehrtejj zu diesem »Vorfall«? (Nun sitzen sie mit langen Gesichtern da, doch wird es nicht lange dauern, bi« rie in mehr oder minder geistvoller Form Erklärungen finden und Komentare in die Welt setzen werden-. Bevor wir ao-ch ihr [Geschwätz vernommen haben, soll ein* für allemal ie&tgcstelit werden, daß man Amatcmrspieler, also 'junge Leute, die aus Liebe Spornt' betreiben, durch kein Verbamdisgesetz zwingen kann, gleichgültig ob Glatteis ist oder nicht, in der Winteaikälbe Fußball izu spielen! Das gleiche gilt selbstverständlicih auch für Amateurvereine. Die Wettbewerbe, Meisterschaft und Oup, sind an unid für sich in ihrer der* zeitigen Form nicht geeignet, dem Amateuirsjport 'die Wege zu ebnen». Zu Matches, die die Gesundheit der Teilnehmer aufs Spiel setzen, kann ma« (Amateurfußballer schon gar nicht zwingen; Der Kampf gegen den Pnofessionalismus ist eitle® Geschwätz, solange man die Spieler allsorontäglich fcwingt, die Hetzjagd nach Punkten mitzumachen und bei abnormalen Temperaturen ihre Gesundheit Und ihre geraden Glieder zu Markte -zu tragen. _ f. b. Die Meisterschaft. Die ersten Spiele der Frühjahrssaison. Das Wetter scheint nun doch ein Einsehen zu Sahen, da die Temperatur! wc&onitlich zuemionxmen hat. Wird es auch1 weiterhin wärmer, dann dürfte uns der kommende Sonntag die ersten Frühjaibrs- Meistersdhaftsspirie bringen. Die Hakoah empfängt auf dem E. A. C.-Platz den S. C. Hertha. In Hütteldoirf stehen einander Rapid und Admiira gegenüber. Sportklub und Simmering spielen in Simmering. Wacker hat den F. A. C. zu Gaste. Die Amateure spielen in der Brigittenau gegen Ostmark. W. A. F. und Rudolf s-hügdl treten in Hütiteldorf an. Diejenige« Vereine, die Spieler an das niederösterreichisohte Team abgebe«, haben da© Reqhit, ihre Meistersühaftsspiele abzusagen, . ,; Das ntederösterreichische Team. Die endgültige Aufstellung. Gestern wurde vom Venbandskaipiitä« endlich die Mannschaft nominiert, die u*««s am kommende« Sonntag in Nürnberg gegen Süddeutschland vertrete« wird. Säe lautet:. Toir: Janczik (W. A. F.); Verteidiger: Teufel (Sportklub), Blum ■ (Vienna); Läufer: Flank (Sportklub), Kurz (Amateure), Geyer‘(Amateure); Stürmer: Köck (Amateure), , Uridil (Rapid1), Kuitham (Rapid), Fischer« (W. A. F,), Ouitti (Amateure). Man sieht also, daß nicht unsere stärkste Mannschaft in Nürnberg spielt. Wenig Vertrauen bringt man vor allem der Deckung entgegen, da Kurz sich ris Mittelläufer nur sehr selten betätigte und Flank für die kräftigen Süddeutschen als zu leicht erscheint. Die Mitwirkung Kuthans steht dabei «och nicht absolut fest, es wird sich erst heute im Laufe des Tages erweisen, ob der Hütteldorfer Urlaub bekommt, Teufel wurde deshalb aufgestellt, weil Beer aibsagte. Eine interessante Mitteilung machte der Verbandskapitän, Wieser ließ ihm nämlich schriftlich die Nachricht zukommen, daß er im kommenden Frühjahr gerne beredt ist, falls an ihn der Ruf ergeht, die Farben Oesterreichs zu vertreten. Der Niederösterreichische Fußbali-Verband beschloß; Wieser, der derzeit bei Würzburger Kickers tätig ist, als Ersatzmann aufzusteUen, er hat aber die Reisespesen selbst zu tragen, Außer Wieser fährt kein Ersatzmann mit. Die Kasse wird Kapitän Fischers führen. Herr Meisl ist Reiseführer des Teams. Die Wiener treten Samstag um 7 Uhr sz Minuten früh vom . Ostbahnhof aus die Fahrt am Sollte Kurtrhau nicht abkömmlich sein, dann dürfte Fischera in die Mitte rücken uind Hansl (Amateure) die Stelle des W* A, F.-Mamues einnehmen, Englische Ligaspiele. Die Ergebnisse in der ersten Liga waren: Manchester United gegen Birmingham I: o, Burnley gegen Bolton Wanderers i: o, Sheffield! United gegen Oldham Athietic 2: o, Sunderland gegen Middlesborough x:i. Die Spiele in der zweiter. Liga bracbiei folgende Resultate: Wolverhampton Wanderers gegen Bladhpool 3:1, Clapton Orient gegen Coventry City 4:0, Crystal Palace gegen Fort Vale 0:0, Rotherham County gegen South Shields 1:1, Sheffield Wednesdey gegen Bristol City 1:0, Hüll City gegen Bury 1:1, Bradford gegen Derby County 3:1, _ Der englische Cup. Die am Samstag zur Austragung gelangten Spiele zeitigten folgende Ergebnisse: Tottenham Hotspws, gegen Manchester City 2:1, Bamsley gegen Preston Norfch Em*ft 11J-. Biadcbucn Rojv^n« ß&zm. Huddensfield Town .1:1, Arsenal gegen Leicester CSty 3:0, W< broomwi-oh A’lbion gegen Noitts County 1:1, Stoke gege Aston Villa o: 0, Cardiff City gegen Nottingham, Forest 4:1, MB wall gegen Swansea Town 4? b, ... Rugby-Fußball. Sein hundertjähriges Jubiläum. '"'""MH Im Jahre 1923 wird der Rugby-FußbaMi^pdiif WW dert Jahre alt, da er 1823 erstmalig in der Schule b$4 trieben wurde, deren Namen er trägt. Er ist, im Gegen* satz zu dem Astsoziations-Fußball, bis auf den heutigen Tag reiner Amateursport geblieben, der dem Berufs« spielertum seine Pforten nicht geöffnet hat. Verschit de«e Versuche zur Zusammenschweißung der Brüdt Assoziation und Rugby' sind phne Erfolg gebliebe«. Ii Amerika hat Rugby eine weniger zahme Gestalt enge nommen, deren dazu noch übertriebene Auswüchse de guten Ruf des europäischen Rugby zeitweise berimträch tigten. Das Jubiläum wird durch zwei Spiele am G( burts- und Taufort des Sportes, in Rugby, selbst b< gangen werden. Das eine wird historischen CharaBot« tragen: Es wird die Regeln von 1823 wieder zum Leber erwecken. PaibeÄ spielen 25 Teilnehmer auf jeder Seite In dem anderen werden kombanierte Mannschaften vor. England und Wales einerseits und Schottland und land andererseits gegeneinander amtreten» Helnleln von der Vienna erhielt die zehnjährigst Spielerjubiläumsmedaille zuerkannt. Hubert Schindler, der im Verlauf eines Raufhandels den Simmeringör Lukesch erheblich verletzte, wurde von Niederösterreichischen Fußball-Verband bis zur Austragung der Gerichsverhandlung suspendiert. Oberösterreich—Wien, II. Klasse. Der oberösterreichische Fußballverband schlug folgende Termine zt Austragung des Länderkampfes vor: 2, April, 21. Mai unt 28. Juni. Solil (Hertha) hatte im Welhnachtsmndsplel eine« Zusammenstoß mit Machhörndi (Wacker), was ihm eine viermonatliche Disqualifikation eintrug. In der gestrigen Sitzung des Niederösterreichischen Fußball-Verbandes wurde die Strafe auf drei Monate herabgesetzt Solil isH demnach am 28. März wieder spielberechtigt Sind die nächsten Meisterschaftsspiele durchführbar? Dem Verbandspräsidenten wurde in der gestrige» Sitzung des Niederösterreichischen Fußball-Verbandes da* Recht eingeräumt, am Donnerstag abends zu entscheiden^ ob die Meisterschaftsspiele am kommenden Sonntag ausge-. tragen werden können. Der Spielbeginn ist ab Sonntag 3 Uhr. Bei Doppelt spielen hat der erste Verein um 1 Uhr anzutreten. Magistrat gegen Fußballvereine. Diesmal handelt es sich nicht um Wettspiele, sondern der Magistrat verlangt von den Fußballklubs die sofortige Zahlung d Rückstände, die sich aus der abzutührenden Luxussteu ergeben haben. Der Magistrat fordert alle Klubs auf, a Ende eines jeden Monats die Luxusteuer abzuftthren. Di Rückstände belaufen sich auf K 600.000. Sportjournalisten sollen in Hinkunft wieder Ver»] bandsstellen bekleiden dürfen. Adler Emil, eine tüchtige Kraft des 8. C. Hazairä verläßt nächste Woche Wien. In Ihm verliert Hazair eine wertvolle Kraft ' 1 Der J. 8. C Achim dankt auf diesem Wege dem[ 8. C. Hasmonea für die Ueberlassung des Kluulokals aa zwei Tagen in der Woche. J Markstein I, der Mittelläufer von Hasmonea, feiert am) kommenden Sonntag das zehnjährige Spielerjubiläum. Steinhauer, ein talentierter Spieler des 8. C. Athens hat sich bei Hasmonea angemeldet und wurde von seinem! Stammvereia bereits frciKfiaebeü*