Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1094 (14.2.1922)
- Date
- 1922-02-14
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Wien, Dienstag wi^n^^o^Ei^TTtrTrGr Y4.Februar 1922 Nr. 10931 bis 27.600. Damenstiefel, Mackay und genagelt Boxcall und Chevreau schwarz K 15.200, Rindsbox schwarz K 14.400, Braunleder K 19.600, Goodyear-Welt, Boxcalf K 19.000 bis K 20.000, Braunleder K 26.000 bis 27.000. Damenhalbschuhe, Mackay und genagelt, Boxcalf K 12.800, Rindsbox schwarz K 11.800, Goodyear-Welt Boxcalf K 17.500, Braunleder K 19.000 bis 21.500, Knabenschuhe, Rindsbox schwarz K 10.000 bis 11.000, Naturleder und schwarzes Kuhleder K 10.000 bis 11.000. Kinderschuhe, Mackay und genagelt Boxcalf K 7000 bis 8000, Rindsbox schwarz K 6000 bis 6500, Naturleder und schwarzes Kuhleder K 6000 bis 6500, Goodyear-Welt Boxcalf K 10.000 bis 11.000, Mädchenschuhe, Mackay Boxcalf K 8000 bis 9000, Rindsbox schwank K 7500 bis 8500, Naturleder und schwarzes Kuhleder K 7700 bis 8700, Goodyear-Welt Boxcalf K 11.000 bis 11.500, Braunleder K 14.000. Auf dem Ledermarkte war der Verkehr infolge der unsicheren Lage des Devisenmarktes schleppend und wurden auch keine Notierungen aulgenommen. Berliner Börse. Berlin, 13. Februar. Die in New York eingetretene Entwertung der Mark regte ln der Spekulation und im Privatpublikum zu neuerlichen Käufen für Industriewerte an. Diese stiegen infolgedessen bei lebhaften Umsätzen zu Beginn meist um 5 bis 50%. Bevorzugt waren wiederum Montanwerte und in erster Linie oberschlesische Papiere, von denen Laurahütte-Aktien 120%, Kattowitzer Aktien 105% und oberschlesische Eisenbahnbedarf vorübergehend 60% gewannen. Auf dem Kali-Aktienmarkt setzten WesteregL-Aktien mit einer Besserung von 250% und von Chemischen Werten Dynamit-Nobel- und Köln-Rottweiler- Aktien mit einem Gewinn von 120%, beziehungsweise 115% ein. Bevorzugt und lebhaft begehrt waren auch Schiffahrts-Aktien. Valutapapiere besserten sich entsprechend der Devisensteigerung. Bank-Aktien zogen mäßig an, Deutsche Bank-Aktien gingen Jedoch um 45% tiöher. Prager Börse. Prag, 13. Februar. Die Eröffnung des heutigen Börsenverkehrs vollzog sich in zurückhaltender Stimmung. Später jedoch stellte sich auf die starke Steigerung der österreichischen Krone eine zuversichtliche Beurteilung der Situation ein, die eine Belebung des Geschäftes und eine Besserung der Kurse zur Folge hatte. Die Besserung betraf namentlich Abitragewerte und wirkte auch auf die heimischen Werte günstig ein. Der Anlagemarkt war bei unveränderten Kursen und bei teilweiser Zuteilung für Staalspapiere fest. Der Bank-Aktienmarkt hatte keine größeren Kursveränderungen zu verzeichnen. In Industriewerten trat die Besserung am deutlichsten in Erscheinung. Die mäßige Abschwächung einiger Papiere hatte auf die Gesamttendenz keinerlei Einfluß und für einige Papiere blieb es gegen Schluß sogar bei Geldgebot Aüf dem Exotenmarkte war der Verkehr sehr gering und beschränkte sich auf eine bescheidene Anzahl von Schlüssen. Die Schlußtendenz war gebessert. Die westlichen Devisen haben sich in der Mehrzahl abgeschwächt. Budapester Börse. Budapest. 13. Februar. Natfh zuversichtlicher Eröffnung trat eine bessere Tendenz zutage. In der Kulisse sowie auf den übrigen Märkten'machten sich eine Befestigung geltend, ln der Kulisse standen Rima- und Staatsbahn-Aktien im Vordergründe, aber auch Südbahn- und Salgo-Aktien konnten um K 50 bezw. K 200 Kronen anziehen. Im Schranken war speziell gegen Schluß des Verkehrs größere Lebhaftigkeit zu verzeichnen, namentlich auf dem Eisen- und Kohlenmarkte. Auf ersterem bestand Nachfrage nach Koburg-, Ganz Danubius-Liptak- und Ganz Elektrizitäts-Aktien. Auf dem Valutenmarkte ließ nach zuversichtlichem Beginne die Geschäftstätigkeit nach, wobei die Kurse nur geringen Schwankungen unterlagen. Größere SeiteTf —- ' Kauflust zeigte sich für die österreichische Krone, deiW höchster Kurs 10/12 betrug. Die übrigen Valuten schlossern unter ihrem Anfangskurse. Auf dem Devisenmärkte was speziell in Wiener und Prager Auszahlung größere* Verkehr. Die Devisenkurse. ) Zürich, 13. Februar. (Devisenkurse. — MltjgeteÜtl von der Schweizerischen Kreditanstalt.)? Berlin 2.52 (2.58), Holland 190.75 (191.10). New Yorks 513.- (514.—), London 22.20 (22.30), Paris 43.70 (43.95)3 Mailand 24.55 (24.90), Brüssel 41.55 (42.—), Kopenhagen 105.10 (105.25), Stockholm 133. —(133.75), Christiania 83.23 (84.—). Madrid 80.25 (80.50), Buenos Aires 187.50 (187.50)«' Prag 9.70 (9.67%), Budapest —.80 (—.80), Agram 1.6® (1.65), Bukarest—.— (-—.—), Warschau —.15(—.16), Wien! Geld —.18 (—.19), Wien Ware —- (-—.—), Oesterr. gestJ Kronen Geld —.08 (—.08), Oesterr. gest Kronen Ware* Berlin, 13. Februar. (Devisenkurse.) Wien altes —(—.—), Wien abgestempelt 6M (6.83), Prag 383.60 (375.10), Budapest 31.01 (30.41). Berlin, 13. Februar. (Kurse der Devisenzentrale.) Noten: Dollar 201.25 (198.40), Pfund 880.50 (868.-),; Italienische 968.50 (967.-), Polnische 5.95 (5.97 Tschechoslowakische 383.— (374.—), Alte österreichische —(—.—), Oesterr. gestempelte 3.32% (3.05). Prag, 13. Februar. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vom Bankamte des tschecho-slowakischen Finanzministeriums,! Berlin 25.85 (26.85), Zürich 1023.-(1018.-), Belgrad! 68.50 (69.-). Bukarest (-.-), Wien 0.76 (0.66)3 Warschau 1.29 (1.35), Agram —(—.—),; Budapest 7.97% (8.07%), Jugoslawische Noten 65.50 (66.—), Oesterr;' gestemp. Kronen 0.76 (0.66), Poln. Noten 1,09 (1.15)/ Ungar. Noten 7.97% (8.07%). Fußball?>!<•>' Der niederösterreichische Cup# Die nächsten Spiele. Am kommenden Sonntag wird, falls es die Witterung gestattet, die erste Haiuiptrunde in diesem iW ettfoewerb ausge tragen. Gleich dem Vorjahr stoßen wieder erstklassige Gegner bereits am ersten Frühjahrstermin auf einander. Den schwersten Kampf dürfte die Hakoah aiuif dem Floridsdorf er AthletikklubrRlaiz gegen Hertha zn bestdhen haben. Die beiden Gegner standen einander im letzten Conp- Wetrübewenb in der zweiten Haoptruinde gegenüber. Damals tarnt erlag die Hakoalh mit 1:3 Toren und schied au*s der Konkurrenz aus. Man darf gespannt sein, db die Hakoah heuer glücklicher sein wird. Vor keiner leichten Aufgabe stehen auch die Amateure, die auf eigenem pilatze den Floridsdorfer Afchleti'kklmb zuim Gegner haben. Die Amateure sind bekanntlich als Sieger aus der letzten Guip-Konkutrrcniz hervorgegangen. Sie besiegten Rapid nach dreimaliger Wiederholung des Spieles. Die Treffen endeten 3:3, 0:0 und 2:1. Die zweitklassigen Dooa-ustädter wurden von den Amateuren mit 2:1 Toren abgeführt und der erstklassige Provinziklub Stockerau mußte die Ueberlegenheit der Wiener mit o: 2 Toren anerkennen. Das Semifinale brachte die Amateure mit der Vienna zusammen, woibei erstercr Verein mit 2:1 Toren die Oberhand behielt. Das Bnit-seheidungssipiel zwischen Amateure und Sportklub, das auf der Hohen Warte sitajttfand, sah die Ober-St. Veite* 2:1 erfolgreich. Die Floridsdorfer gelangten ebenfalls bitz ins Semifinale, wo sie gegen dien Sportklub 1: 2 unterlagen. Die Begegnung dieser beiden Vereine erweckt allseits großes Interesse. - Admira und Ostmark stehen einander auf dem Ädmira-Plaitize gegenüber. Beide Vereine schieden im Vorjahr in der ersten Haupt-runde aus, da Ostmark gegen Floridsdorf 1: 2 u-nd Admira überraschenderweise gegen Lagerhaus 1V2 unterlagen. Der S. C. Rapid, der im letzten Wettbewerb in 'der ersten Hauiptrunde mit den Amateuren zusammen traf und eine Niederlage erlitt, trifft diesmal in Red Star auf eigenem Platze auf einen leichteren Gegner. Die übrigen erstklassigen Vereine halbem meist Zweitklassige Mannschaften zum Gegner, Da letztere ziemlich spielstark sind, dürferu die Vereine des (Oberhauses nicht leichtsinnig in den Kampf gehen. Vor einer besonders schweren Aufgabe steht Wacker, der auf eigenem Platze den W. A. C. empfängt. Der iPraitenklub ist der berufenste Vertreter der zweiten Klasse und ihm könnte es gelingen, unter Umständen entscheidend in die Ereignisse einzugreifen. Die Paarungen der Cuips-piele vom kommenden Sonntag bürgen dafür, daß guter und interessanter Sport geboten wird. Verband in Not! Der Niederösterreichische Fußball-Verband leidet derzeit an Geldmangel. Der Kassier dieser Körperschaft bringt deshalb die Anregung, daß jeder erstklassige Verein Innerhalb von acht Tagen K 50.000 als Vorauszahlung dem Verband abführen soll. Dr. Ebersthaler, der Vorsitzende des erstklassigen Spielausschusses, wird den erstklassigen Vereinen das Ansuchen übermitteln. Br hofft, daß die Klubs den Betrag abführen werden können. Um die Kosten de$ Sekretariats herabzumindern, wurde in der gestrigen Sitzung des Niederösterreichischen Fußball-Verbands ein Komitee, bestehend aus den Herrn Hugo Meist, Deutsch und Dr. Ebersthaler, gewählt, das innerhalb 14 Tagen Vorschläge Über den Abbau des Sekretariats vorcuieoieit hat Neuigkeiten aus Ungarn. Wie sollen Fußbai lkrawalle verhindert werden? Der Minister des Innern berief in der vergangenen Woche die Vertreter der Staatspolizei und des Ungarischen Fußball-Verbandes zu einer gemeinsamen Sitzung ein, um die Verhaltungsmaßregeln zur Verhütung von Fußballausschreitungen zu besprechen. Der Fußball-Verband unterbreitete hiebei folgenden Vorschlag: Die Polizei möge sportverständige Beamte zu den Fußbailmatches entsenden, die im Einvernehmen mit den von den Vereinen beizustellenden Ordnern die Aufsicht zu führen haben. Die Polizei, die durch Detektivs verstärkt ist, soll sich sofort an gefährdete Stellen postieren, sie darf sich aber in das Machtgebiet des Schiedsrichters nicht einmengen. DerTrainingsplatz. Eine Kommission des Ungarischen Fußball-Verbandes traf kürzlich die Entscheidung in der Angelegenheit des Platzes des Testveriseg Sportklubs. Der T. T. C. hatte bereits im Herbst mit dem früher genannten Verein ein mündliches Abkommen getroffen, wonach er das Recht hat, auf dem Platze des Testveriseg Sportklubs zu trainieren. Da der V. A. C. kürzlich ebenfalls einen schriftlichen Vertrag mit dem platzbesitzenden Verein aus demselben Grunde abgeschlossen hatte, ergab sich ein Streitfall zwischen T. T. C. und V. A. C. Die Kommission des Ungarischen Fußball-Verbandes anerkannte die Rechte des T. T. C., ohne aber die Ansprüche des V. A. C. in Abrede zu stellen. Demgemäß ist die Entscheidung von problematischem Wert, da beide Vereine nun ihre Rechte auf die Trainingsanlagen geltend machen werden. Wir sind neugierig, wie' der Testveriseg Sportklub die beiden Vereine befriedigen wird. Otto M i s a n g y i, ein tüchtiger Athlet, ist Trainer der F. T. CX-Fußballer geworden. Seine Aufgabe wird nicht darin bestehen, die Mannschaft technisch und taktisch zu vervollkommen, sondern ihm wird ausschließlich die allgemeine körperliche Ausbildung obliegen. . Stephan Friedrich — Präsident des Ungarischen Fußball-Verbandes? Da in ungarischen Fußballkreisen die Kandidatur des gewesenen Ministerpräsidenten Stephan Friedrich für den Posten des Präsidenten des Ungarischen Fußball-Verbandes ernstlich in Erwägung gezogen wird, suchte ein Mitarbeiter des „Az Ujsag“ Herrn Friedrich auf und befragte ihn, ob er eine Kandidatur annehme. Stephan Friedrich erklärte, daß er sich so lange nicht änßern könne, bis er von irgendeiner Seite eine bestimmte Aufforderung bekommen habe. Stephan Friedrich erzählte einiges von seiner sportlichen Laufbahn. Er. erwähnte, daß ef seinerzeit Mitglied des M. A. F. C. und gleichzeitig Hauptkassier des Ungarischen Fußball-Verbandes war. Er war auch einer der ersten Schiedsrichter und als solcher leitete er viele internationale Wettspiele. Er erinnerte an die Treffen der englischen Vereine Southampton und Richmond in Budapest. Stephan Friedrich war auch als Unparteiischer in Berlin und Prag tätig. Die Sportzeitung „Sport Hirado“, die ein Jahr lang bestand, wurde von ihm redigiert Jüdischer Sport in der Tschechoslowakei. Makkabi-Brünti. Der stärkste mährische jüdische Verein rüstet sich, um die kommende Frülijahrssaisou würdig zu bestehen. Der Angriff, der au-.h nach Wiener Begriffen absolut erstklassig ist, dürfte i.i folgender Aufstellung antreten: Künstler, Timar, Nagy (früher V. A. C.-Budapest), Armin Weiß, Blum. Die Deckung ist bedeutend schwächer als die Stürmerreihe. Die Verteidigung steht noch nicht lest. Das Tor hütet der junge, aber sehr talentierte Braun. Schwere Kämpfe stehen dem Makkabi bevor, da Brünn fünf erstklassige Vereine beherbergt. Der spielstärkste Gegner ist S. K. Zidenice, der am Ende der vergangenen Saison alle Riva'en überragte. Der deutsche Brünner Soortklub ist ebenfalls nur schwer zu besiegen. Den Brünner Amateuren*' gelang es, gegen Ende der vergangenen Spielzeit den- S. K. Zidenice zu schlagen, doch hatte letzterer Verein, zwei Ersatzleute eingestellt Die Moravska Slavia hat; zahlreiche Verstärkungen, unter anderen den von Sparta: eingeschlossenen Spieler Mazal, erhalten. Auch die beiden restlichen Vereine S. K. Kralove pole und Achilles sindf keine zu verachtenden Gegner. Der 8. K. Makkabi wir®. Mühe haben, um in den Spielen ehrenvoll zu bestehen, j Das erste Treffen trägt der jüdische Verein in Form; eines Trainingsspieles auf dem eigenen Platze gegen den^ Brünner Sportklub aus. Dieser Verein blieb bei der; letzten Begegnung Sieger. Zwischen den beiden Vereines besteht eine große Rivalität, da dem B. S. K. zahlreich« assimilierte Juden angehören. Makkabi ist der technisch weitaus beste Verein von’ Brünn. Zu wenig strenge Führung und zu geringe Disziplin der Spieler brachten es mit sich, daß sich die erwartete« Erfolge nicht im gewünschten Maße einstellten. Hoffentlich wird die. Frühjahrssaison den Makkabi auf der Höh«- seines Könnens sehen. Rad o< - Akademische Sportabteilung Judäa.' Um den Weiterbestand der mit großen Schwierig*! ketten kämpfenden Judäa zu sichern, hat der jüdische; Hoc.hschulausschuß im Einvernehmen mit der Hakoah deal Beschluß gefaßt, diese der Hakoah anzugliedern. Diel Hakoah tritt damit in die Reihe derjenigen erstklassige^ Klubs, die akademische Sektionen besitzen. Es sind die« Vienna, Rudolfshügel, Simmering und Amateure* Es ist nicht zu bezweifeln, daß die Judäa, welche liffi Vorjahre bekanntlich die Hochschulmeisterschaft gewann/ sich der Tradition der Hakoah würdig erweisen und deren Erfolge vermehren wird. In der laufenden Meisterschaft, liegt sie mit dem dritten Platz durchaus nicht aussichtslos; im Rennen, umsomehr, als die Verpflichtungen, die ihr der! ruhmreiche Name der Hakoah auferlegt, anspornend wirket» werden. Auch wird ihr im Rahmen der Hakoah die Mög-j lichkeit geboten, ihren Bestrebungen eine breitere Bastei als bisher zu geben und für den bis jetzt fehlenden Nach* wuchs zu sorgen. Die konstituierende Versammlung der akademische^ Sektion findet Freitag den 12. d. M. um 7 Uhr im Klub-j heim der Hakoah (Caf6 Atlashof) statt. Alle sportbe«! treibenden Akademiker, auch wenn sie bisher nicht der- Judäa angehört haben, sind eingeladen« Kreis Oesterreich der jüdischen Tttrn- und Sport*] vereine. Die Sektionsleiter der sportlichen Sektionen deif -Hakoah sowie der Kreisturnwart werden zu der heute, %7 Uhr abends, im Klubheini der Hakoah stattfindenden Sitzung eingeladen. Tagesordnung: Das Turn- und Sportfest. j Jüdischer Sport-Verband. Heute, %8Uhr abends, Dele* giertensitzung im Klubheim der Hakoah, 1., Wiesinger« Straße 11. Alle dem Jüdischen Sport-Verband angeschlossenen' Vereine haben ihren Vertreter upd dessen Ersatzmann* schriftlich zu nominieren. * Hakoah-Zürich. Anfangs März 1922 beginnen die ersten großen Fußballwettspiele um die Züricher Kan*; tonale Fußballmeisterschaft. Für dieser Spiele hat die Hakoah drei Mannschaften angemeldet Die Hakoah genießt bis zur Fertigstellung der eigenen Sportanlage Gastrechte beim p. A. C. Die Hakoah wird in Floridsdorf trainieren und ihre Wettspiele austragen.! Artur Kolisch ist zur Hakoah wieder zurückgekelW Iszi Wolf, der Tormann der akademischen Mannschaft des S. C. Hasmonea, der wegen c: :er Verletzung, die er; gegen W. A. C. erlitten hatte, längere Zeit pausiere» mußte, wird kommende Saison für die akademische Mann-' schaft wieder tätig sein. Dem Verbandspräsidenten wurde in de»* gestrigen Sitzung des Nö. F. V. das Recht eingeräumt, bis morgen abends, falls die Witterung sich nicht ändert, die Cupspiela vom kommenden Sonntag abzusagen. In diesem Falle ge* langt die erste Hauptrunde der Cupkonkurre>iz am 19. März zur Austragung. J. F. C. protestierte gegen den Beschluß des Beglau-.j blgungsausschusser;, wonach das Wettspiel 1. F. C. gegen; Zentralvereiii der kaufmännischen Angestellten nochmals' zur Austragung gelangen soll. C-r P">test wurde in d«i^ gestrige 1 ützcis. das NJ. H ahojawaeieü.