Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1091 (11.2.1922)
- Date
- 1922-02-11
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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WIEFfE# Wien, Samstag II. Februar 1921? F>Tt WF- »I< ,>T< ~ MWH ^WW »I Fußball. Freundschaftsspiele.; Mit Rücksicht auf die schlechte Witterung gelangen morgen" keine Meisterschaftsspiele zur Austragung^ Bis Redaktionsschluß ist nur ein erstklassiges. Freundschaftsspiel, und zwar zwischen R u d o 1 f s h ü g e 1 und Ostmark, bekannt. Das letzte Meisterschaftsspiel endete 1:1 unentschieden. Die beiden Gegner pflegen ungefähr die gleiche Spielmethode. Sämtliche Angriffsaktiönen gipfeln darin, daß einer der kraftvollen Schützen zum Schuß gelangt Pie technisch bessere Mannschaft dürften die Brigittenauer stellen, ihre Gegner hingegen haben die bessere Verteidigung. Falls beide, Mannschaften in kompletter Aufstellung' aatreten, werden die Zuschauer auf dem Ostmark-Platz einen interessanten Kampfzu sehen bekommen. Interessant dürfte sich das Treffen zwischen J. A. C. und der Weißen Elf gestalten. Beide Vereine gehörten noch im Vorfahre der Schutzgruppe an. J; A C. zählt zu den spielstärksten Vereinen seiner Gruppe, die Weiße Elf erfangte in der spielstarken. Gruppe Südost die Führung. Beide Mannsch.afteri sind technisch gut ausgebildet und betreiben ein flaches Kombinationsspiel. J.A C. bestreitet dieses Spiel in. seiner stärksten Aufstellung. Die Begegnung findet, um l/al 1 Uhr auf dem Neubauer-Platz statt. Der Schutzverein A r i spielt mit einer kombinierten Mannschaft gegen P f e i 1 kombinier i Vor zwei Wochen' gelang es dem jüdischen Klub, die kombinierte Pfeil-Mannschaft 5 :1 zu besiegen. Da der Pfeil diesen Sonntag; mit. einerbMÄtend stärkeren Mannschaft antreten .wird,, hat Art wenig Ghancen, das Wettspiel, das um Völ l Uhr auf dem Kaisermühlen-Platz stattfindet, für sich zu entscheiden. 8. C. H a z a i r, der an neunter Stelle in der Gruppe Südost placiert Ist; spielt gegen 0 s tw a c b t, der in . der Gruppe Öst (lV. Klasse) die letzte Stelle einnimmt. Hazair versucht in diesem Treffen neue Kräfte und dürfte auch nach heißem Kampf den Sieg erringen. Das Treffen geht um 1/211 Uhr vormittags auf dem Viktoria-XXl-Platz vor sich. Einen nicht zu unterschätzenden Gegner hat sich Hechawer . verschrieben. A m a zählt zu den tüchtigsten Vereinen des Unterhauses. Da ihm überdies der Vorteil des eigenen Platzes zugute kommt, wird Hechawer. einen schweren Stand haben. Das Spiel gelangt unt %U Uhr zur"Austragung., Spielerexport. vWien-^MÜsicheii.' - Die Bayern sind die Stammesbrüder der öesferreieher. Wahrscheinlich wollen nun die Süddeutschen die Bande mit Wien noch inniger knüpfen,, da sie Kinder der österreichischen Hauptstadt entwurzeln und nach dem bierfröhlichen München bringen. Wie schon so oft, wollen aber die Wiener die guten Absichten der $tammes.bjfüder> einzig und allein aus dem Gründe, weil es sich um Fußballer handelt, nicht, anerkennen. Uni die innige Fühlung mit den Wiehern aller Schattierungen zu bekommen, haben sieh die Bayern Söhne der Bezirke Ober-St. Veit, Meidling und Favoriten verschrieben. Die Initiatoren der „freundschafthebenden Umgruppierung“ Sollen Wacker- und Teutonia-München sein. Das Experiment wurde oder wird mit den Spielern Seufert, Maftl II (Amateure), Haiti. I (Wacker),, Sindelar (Hertha) und Ptacek (Slovan) gemacht.. Wir sind neugierig, ob der Deutsche und der Oesterreichische Fußball-Verband dieser Art der Völkerverbrüderung .Verständnis entgegenbringen. Hoffentlich werten dis Franzosen diese Umgruppierung nicht als Anschlußagitation, sonst könnte am Ende.* Oesterreich wegen Wacker-München, Teutonia- München, Brüder Haiti, Seufert, Sindelar und ‘Ptacek der Kredite verlustig werden. Kurz bei den Ainaterireij. Der internationale Flügelläufe* der Vienna tat nun Wieder zu den Amateuren heimgefunden. Kur? gehörte bekanntlich ursprünglich den Ober-SL Vettern anF Werne Differenzen bewögen Ihn seinerzeit, mit dem früheren Sektionsleiter Herrn Lang die Amateure zu verlassen und den Döblingern bei: utreten. Ersterer Khib gab seinen vorzüglichen Spieler unter der Bedingung frei, daß er dasselbe Entgegenkommen finde, wenn Kurz zurückkehren wollte. Dieser Fall ist nun eingetroffen. Es ist zu erwarten, daß die, Vienna den Amateuren den Freigabeschein nicht vorenttatten wird. ' - Die Anklagen gegen Rapid. Wie noch in Erinnerung sein dürfte, hat der Amsterdamer Fußballverband gegen Rapid die Anklage; erhoben, daß der Wiener Meister sich von. den Holländern die Reise von Wien nach Holland und zurück bezahlen Ueß u:.d außerden Reiseentschädigungen von einem Kölner und einem Hamburger Verein bekommen hat. Der Am-, sterdahier FußballvÄrband bezeichnefe dieses Vorgehen als ungehörig, da Rapid zweimal Reiseentschädigung erhalten hat. Der S. C. Rapid führt dagegen an, daß er sich weder schriftlich noch mündlich verpflichtete, auf der Hin- und Rückfahrt keine Wettspiele auszutragen. In den Statuten der Hütteldorfer ist enthalten, daß der Wuefla von den w*«mahmta aus Hcaien und internationalen Spielen sich erhält Demgemäß hat Rapid das Recht, seine Interessen zu wahren. Die Reise hat einen beträchtlichen Reingewinn gebracht, . der auch an die Vereinskasse abgeführt wurde. Eine derartige Handlungsweise verstößt nicht gegen den Ämateurparagrapheu. Der Oesterreichische Fußball-Verband wird sich schriftlich an den Amsterdamer Verband wenden, um Aufklärung zu erhalten, ob die Angaben l( von Rapid richtig sind. Andererseits wird derOesterreichißcheFußbaU-Verband in die Bücher der Hütteldorfer Einsicht nehmen, ob der Ueberschuß tatsächlich an die Vereinskasse abgeführt, wurde. ■ .... Eine drakonische Maßregel, Der. Oesterreichische Fußball-Verband beschloß In «einer gestrigen Sitzung, daß Vereinen;/die das Ansehen des österreichischen Fußballsports Im Ausland Schaden zufügen, das Recht entzogen wird,' internationale Spiele 'auszutragen. Dieser Beschluß ist umsomehr zu begrüßen, als die Klagen, die das Ausland gegenWiener Mannschaften erhoben, sich in letzter Zeit erschreckend mehrten. Hakoah-Gräz. Generalversammlung. Am vergangenen Sonmtaig faavef ri'ie ivaterfee ordentliche Genetra'lversö'mm'kmg statt, «die bei gniifem : Besasdi einen würdigen VeirlaaifAtus dem .- Berichten der einizelmen Referenten war zttr eiit-. mdhmen, daß die Halk-oah m deii direi Jaihrcn iihres/ Bestandes wertvolle Ainfoeit für den jüdisch«»Spcort geleistet' hat. ■ ■: ' Naich dem Umsturz fiamiden’: sich' in dem antisemitischen Graz, einige junge sportbegeisterte. Juden zusammen, die den Mutt batten, einen jüdischen Sportklub in« Leben zu rufen; den sie nach dem Wiener Beispiel Hakoaih nanwt'en. Die Schwierigkeiten, die sich der -Neu-griiikkang entgegen-; stellten, waren groß, da nicht nuir die staatlichen; Behörden und der Fußball-Verband ihr Prügel in den Weg warfen, sondern auch viele Grazer Juden die HaSooalh . bekämpften. Die Wiener .Hakaafn leistete anläßlich, ihres Gastspieles in Graz wertvolle Propagainidaianbeit und die Wirkung siteWte «ich auch bald ein. Viele Hindernisse überibrüdste der: Grazer Schwesterverem und heute ist die, HaUcoah in Graz (bereits anerkannt und geachtet. Der Verein, weist 530 Mitglieder and. Davon entfallen 23t) and die ausübenden und 300 auf die unterstützenden Mitglieder. Die Werbearbeit wird . weiter fortgesetzt, da die- Hakoah es. sich' zur Äufgafee, gemacht' hat, womöglich alle Grazer Juden im Kluib zu. vereiheh; Die Haikoah bat unter dem Mangel; eines ebenen Platzes sehr zu, leiden. Da die, befden arischen - platzbeslttzenden Vereine, G. A. K. und Sturm» der Haikoah mit wenig. Sympathie gegenulbetfstandeh,- über ließen sie ihre SipÖrtanliagen'nicht:: einmal zu Wettspieiexr dem, jüdischen Verein. Sturm hat nun in seiner iebzten GÖm-eralVersammlung prinz,^)ieH-beschlossen, der Bakoafa das Spielen auf seiheim P;aitze z»u .gestaitben. Die Leitung- *$er- Hakoah ist auf das eifrigste bemüht, einen eigemien Sportplatz, selbst unter den größten finamzielien . Opfern zu erwerben. Diesibezügdkhe •VK’handlua^en dürften ikürzöster Pevt zuth AlbsÜNuß gelängen.. . ' Gelingt er der Grafcer Häjfciq&h, einen eigenen- Sportplatz zu erwerben, dann stellt der Entwicklung der .j-üdisefema•• in Steiermark, kein Hindernis mehr, im Wege. Die erste. Mann-, schaft, hat in der Herbstmeistehschaft der' zweiten Ktossemit z wei Ptmhtsn' Vörspnung - die Fühnumg moe und dürfte*.' falls sie die Hoffnungen, die man in sie setzt, erfüllt, im dritten, Jahre..ihres Bestandes die Ersttklassigkeit erlangen. ' Selbstredend Wird die Mannschaft gamze Arbeit leiste^ und mit Lust und Liebe für die jüdische Idcebei dey Sache sein' müssen. Auch m d6n/übrigen Spiele» mit den Grazer erstklassigen M!ann,schäften wurden durch-. wegs günstige Resultate 'erziefiTzi teure 2:2). Im vezganged^-^o^^^'die’- Hakoah eine‘Reise durch Jugoslawien und besuchte , die Brudeyvereine in Zagreib, Ess*eg und Brod, wq sie, überatl herzliche Aufnahme fand.‘ Von den fünf; ausgeitragaaen Wettspielen -vvurdeMMei gvvvcmnen; eines blieb unsutschiedep uind eines grhg. Verlorisri.' Besondere Aufmerksamkeit jvird der Ausbildung der zugewendet. DU; BDWb' Ist'!mstand*;, füuf JugendmannusebHckten aufzustellen und zähbn diese zuden he3t^i Jiundorehmanihschäften Zteiermärks. Die erste Jugendmaminschaft hatte iih heurigen Herbst kein Wettspiel verloren. Die Leichtathletiksekticn Ihiaitte ebenfalls unter' dem Antisemitismus zu leiden. TrotLdem^ es Thf heuer bwömmen war, an den meisten Grazer Meetings teilzunehmen, wurde das Training eFrig fortgesetzt und wurden bei internem VcreiuswettfSewerben gute Leistungen erzielt. Die unter d-er Leitung des Meisters Tomazzoni stehende Fecbtsoktion hat überra^pheaide Fortschritte zu -verzeichnen, so daß die reiferen Teilnehmer dieser Sektion heuer vcnraussieihith'b api Wiemter Turnieren teiilinehm-en dürften, nacndc® -sie . in .Graz keinem ipaissemdem .Gegner ßüdterx. Außer obgenanrntetti Sektionen uimf/ä$t die HaM kbah noch eine Tunusektliou, eine - Schwefathletik* Sektion, eine Sdhwimmsdkitio-n und eine-Kultiursek-i1 tion, .die Kim voller .Tätigkeiit sinid.' Bei den vorge* nommemen 'Neuwahlen wurden, nachstehende Herren einstimmig m die Klubfleifcung gewählt: P-räsfc dent: Bauikdirektor - Spiegel; Vizepräsidenten^ Fis c h e r, N e u r a t h; Kassiere: med. F r ei ^1 b e r g e r, L ö w y; Schriftführer: A d 1 e r, Mau b w u r f; Zeugwart: M. F r e i b e r g e y; Beisitzer2 L. N e u m a m n, med. Rosen, L. K a iu f m a mmtf Preis; Kasisenrevisore: S. Weiß, S. Latze * 3 Sektion«!eiten: Fußbajl: F. L at z er, R o s an e r| Leichtathletik: ßtud. 'H i rsch; Tuinnen: L ö w i w g e r; Schwerathletik: W ur m f e 1 d; Fechtern: stuidi phil. T ad.hof er; Kultur: W e cb s 1 er; Ventre| teir.iü der ziomstischan' Ortsgruppe Graz: Dr. P| Schwär z. , _. . ■ Wacker protestierte beim Oesterreichisehen Fuß«/ ball-Verband igegen die Entscheidung, ’ wonach dier Amateure aus dentrWettspirf gdgen Wacker, das beira| Stande 0:0 abgebrochen wurde, . beide Punkte erhaltet* sollen.,Der Protest wurde.abgewiesen. Die Buchung lautet nach wie vor 3:0 für Amateure. ... Der bekannte Schiedsrichter Boas hatte die Absicht* dem Spiel. Rapid gegen, Barcelona beizuwohnen. Efi gelangte aber nur bis Köln, dann zwang ihn der deutsch« Eisenbahnerstreik, nach Holland zurückzukehren. . f ■ '*. *• . ' ' 'j . . < . y -. '-v Der Däne Andreas S. Nielsen, einer der bestes aktiyen Sportsleute und, Mitgliedder Kopenhagener SpartaS Ist Mitgliedder A. C. Sparta (Präg) geworden. Er wir# Mer Fußball und Schwimmen betreiben.. Nielsen spielte im der 1-A-Manaschaft seines Vereines auf dem rechte« Läuferposten.! ' ) Ostmark In Agram. Bekanntlich haben die Agramew in ihrer Presse schwerwiegende Anschuldigungen gegem Ostmark erhöben. Der Oesterreichische Fußball-Verbants wandte sich nun nn den jugoslawischen Verband und baf ihn um Angabe der Vergehen des S. C. Qstmafk. Jenö Oansi und Viktor Löwenfeld wurden vom! Oesterreichisehen Fußball-Verband für Agram freigegeben. Die Vertreter des Oe. F. V. für den Verbandstag des Hauptverbandes für Körpersport, der'am 26. d. M.J 8 Uhr vormittags, im Fußball-Verband, L, Annagasse 7a ' stattfindet, sind die Herren Dr. Abeies und Direktors Müller. Der Oe. F. V. forderte in der gestrigen Sitzung/ Rapid auf, Ihm genaue Verrechnungen über die Spanien^, , Reise vorzulegen und ihm gleichzeitig mitzuteilen, wanus[ die Spiele in der Schweiz nicht ausgetragen wurden. Die deutschen Kampfspiele. Der Oe. F. V. beschloß /; fn seiner gestrigen Sitzung, keine Fußballmannschaft zw. den deutschen Kampfspielen nach Berlin zu entsenden. Necas von Rudölfshügel hat sich bei der zwelt4j Massigen Simmeringer Sportvereinigung, angemeidet^ Letzterer Klub stellte an den Oe. F, V. das Ansuchen*» das Spiel verbot über Necas aufzuheben. Der Oe. F. VJ beschloß, daß Necas durch einige Zeit beweisen muß, da® er einem bürgerlichem Beruf nachgeht. Dann erst wir dH das Spielverbot über Necas aulgehoben. Der Länderkärapf Schweiz — Oesterreich, der IM Wien stattfinden wird, wurde vom 4. auf den 11. Juni ver^ schoben, Huschern (Brflxer 8p C.) und Trohowsky (Nord»* rfern XII) haben siclj bei Rennweg angemeideL Lausch, der sich von Rennweg abgemeldet hat, isl?U seinem Stammverein zurückgekehrt.. i J Hasmonea. trägt zu Ostern Spiele in Knittelfeld und| Judenburg (Steiermark) aus. - Norbert Lern er (Achduth) hat sich mit Fräuleiii; Regine Tr ä? c h 1 vermählt.; ' Wegen rohen Spiels wurde der Internationale Fuß-f ball er Längen in Paris ängeklagt Der Staatsan walt bearwf fragte 4 Monate Haft und 6000 Francs Schmerzensgelde Das Gericht Sah von der Haft ab und erkannte auf 10.000 Francs Schmerzensgeld, binnen 14 Tagen an den Be-? schädigten zu zahlen. Bel der Oeneralvergammlttng des Prager tschech!-] -sehen Gaues wurde der Boykott über den Sportklub? Bratislava ausgesprochen. Dadurch kann auch das Spiel! Slavia—-Bratislava, das am 26. d. AC in Prag hätte statt-, linden sollen, nicht ausgetragen werden, Anlaß zu .diesem* scharfen Vorgehen gab das Städtespiel Prag—Preßburgj (10:0), zu dem der Sportklub Bratislava keine Spielet^ stellte. Das Vorgehen des Prager Gaues kann auf keinem Fall gut geheißen werden, da ihm nicht das Recht zusteht*» einen •! Verein zu bestrafen, der ihm .nicht untersteht und, dessen disziplinäres Vorgehen interner Natur ist; * " Hakoah-Blelitz, Wr haben; In unserer Nummer vom 31. Dezember einen Artikel, gebracht, der das Verhalte® des polnischen Verbandes zur Bielitzer Hakoah beleuchtetet Wtt erklären hun, daß die Leitung des : Vereins diese» Polemik vollkommen fernsteht. Die Redaktion.; Turnbesuche. : Dis Fliege der Geselligkeit und Kameradschaft IsÄ eine' der wichtigsten Folgeerscheinungen des TurnbetriebsJ ü;i^. er unseren jüdischen Zwecken entspricht Dies« ^emeingchaftsbUdenden Faktoren sind aber nicht nur!ov einzelnen .Turnverein für sich zu pflegen. Wichtig ist esj; auch, daß die Turner der Brudervereine untereinander Möglichst viel Zusammenkommen. Das Turnen neigt mehrt , äu;|iner Wirkung nach innen, kommt nur bei besondere« Anlässen ypj die Öffentlichkeit und ist dann als Schau4 (uryetz, Wettürnen und dergleichen mehr, doch wieder idcMj. das Turnen,'wie es auf den Plätzen in Alltagsweis« geübt wird. Dadurch ergibt sich für den eigentliche^ Turnbetrieb eine Abgeschlossenheit, die für eine intensive^ Wirkung auf die Mitglieder des Einzel Vereins wohl Vom teile tat, den Zwecken einer über ' den Verein hinaus^ gehenden Turn bewegung aber abträglich ist Au» diesen Gründen ist es nicht ohne Bedeutung, wenn i». letzter Zeit die Turner unserer Wiener Makk^bi-Vereinig diuch gegenseitige korpora ive Besuche einander näher-; »&konMaau ^ahtfln. Sa >iai Mrkkabi X an einem. ds/Ti