Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1080 (31.1.1922)
- Date
- 1922-01-31
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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«I Wien, Dienstag Nr. 1080 WIENER MORGEHZEITWff_31. Jänner 1922_Seite 7V Valutapapiere; die letzteren zogen in Rückwirkung der Befestigung auf dem Devisenmärkte an. Auf ausländische Zahlungsmittel wirkte die Kritik der deutschen Denkschrift durch die französische Presse verstimmend ein. Im Verlaufe gewann die Haltung etwas mehr an Widerstandsfähigkeit ei kleinen Kursbesserungen, besonders für Kaliwerte, aber die Umsätze blieben andauernd beschränkt. In Schiffahrts¬ und Bankpapieren hielten sich die Veränderungen in engen Grenzen. Auf dem Anlagemarkte ließen deutsche Anleihen Neigung zur Schwäche erkennen, während östereichischer Werte eher fester lagen. Regere Umsätze zu etwas gebesserten Kursen fanden in österreichischen Noten statt, mit Rücksicht auf die Oesterreich zu gewährenden englischen und französischen Kredite. Prager Börse. > Prag« 30. Jänner. Die Enquete über die Regelung der hiesigen Börse rief Kauflust hervor, an der sich das Privat- Publikum in bemerkenswertem Maße beteiligte. Arbitragewerte haben im Zusammenhang mit der starken Befestigung der österreichischen Krone ausgiebig angezogen. Inwald-und Poldl-Aktien schwankten vorübergehend, erreichten aber zum Schluß ihren anfänglichen höheren Kurs. Der Anlagemarkt hatte einen ruhigen Verlauf bei fester Tendenz. Auf dem Bankenmarkte konnten sich Zivnostenska-, Mährische Eskompte- und Landwirtschaftliche Aktien befestigen. Von Wiener Bank-Aktien gewannen Anglobank-Aktien 6 und Bankverein-Aktien K 5.25; beide waren lebhaft gefragt. Von Industrie-Aktien konnte sich der größte Teil befestigen. Böhmisch-mährische Mäschinen-Aktien wurden K 150 über Ihren letzten Kurs angeboten. Auf dem Exotenmarkte erfuhren in erster Linie Arbitragewerte starke Steigerungen Die Schlußtendenz war befestigt. Die Westdevisen haben sich insgesamt abgeschwächt. Im freien Valutenhandel lagen die Kurse mit Ausnahme von Wien, Warschau und Budapest schwächer. Budapester Börse. Budapest, 30. Jänner. Die heutige Börse verkehrte bei flauer Tendenz geschäftslos. Infolge der reservierten Haltung der Käufer bröckelten die Kurse von Minute zu Minute ab und die flaue Haltung hielt bis zum Schlüsse! an. Nur einzelne favorisierte Papiere wurden lebhafter gehandelt und hielten sich auf ihrem letzten Kurs, In der Kulisse lagen Arbitragewerte mit Rücksicht auf die Bewegung der Österreichischen Krone .behauptet. Hervorzuheben sind nur Staatsbahn-Aktien, die sich fester hielten. Gegen Schluß konnte sich die Tendenz etwas erholen. Da der Dollar flau tendierte, riß er auch die übrigen Valuten mit sich, nur die. österreichische Krone war fest. Gegen Schluß sprang d?r Dollar von 666 auf 687 und dies brachte eine Lebhaftigkeit des Marktes mit. sich. Westvaluten waren abgeflaut. Mark lagen bis zum Schlüsse schwach. Von Devisen waren Auszahlung Berlin und Prag gesucht. Die Devisenkurse. Zürich, 30, Jänner. (Devisenkurse. — Mitgeteilt von der Schweizerischen Kreditanstalt.) Berlin 2.52'/, (2.55), Holland 188.- (188.25), New York 513.—(513.-), London 21,77 (21.76), Paris 42.05 (42.05), Mailand 22.85 (22.75), Brüssel 40.20 (40.25), Kopenhagen 102.- (102.25), Stockholm 128.60 (129.-), Christianiä 80.25 .(80.75), Madrid 76.- (77.25), Buenos Aires 180.- (182.50)2 Prag 9.95 (9.95), Budapest -.72'/, (-.72'/,). Agram 1.65 (1.65),' Bukarest—.— (—.—), Warschau —.16(—.16), Wien Geld! —.16 (—.14), Wien Ware —.— (-.—), Oesterr. gest Kronen Geld —.08 (—.06), Oesterr. gest. Kronen Ware Amsterdam* 28. sännest. (Devisenkurse.) London 11.55'/, (11.56), Berlin 1.34 (1.36'/,), Paris 22.72V.. (22.37'/,), Schweiz 53.20 (53.27%), Wien -.08 (-.08%), Kopenhagen 54.30 (54.45), Stockholm 68.30 (68.40), Christfania 42.65 (43.80), New York 271.75 (272.50), Brüssel 21.30 (21.35), Madrid (-.-), Italien 12.05 (-.-), Budapest —.40V* (—.—). Berlin, 30. Jänner. (Devisenkurse.) Wien altes —(—.—), Wien abgestempelt 6.10 (5,78), Prag 397.10 (390.10), Budapest 29.87 (29.27). Berlin, 30. Jänner. (Kurse der Devisenzentrale.)) Noten: Dollar 203.- (198.70), Pfund 862.- (852.-W Italienische 905.05 (880.—), Polnische 6.07 (6.12)3 Tschecho-slowakische 392.50 (388.50), Alte österreichische1 (—.—), Oesterr. gestempelte 3,25 (2.60). Prag, 30. Jänner. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vom Bankamte des tschecho-slowakischen Finanzministeriums.)’ Berlin 24.97% (25.10), Zürich 1003.- (1013.-), Belgrad 66.25 (67.75). Bukarest -.- (-.-)* Wien 0.64 (0.49V Warschau 1.40 (1.35), Agram —(-.—-), Budapest 7.50 (7.25), Jugoslawische Noten 63.25 (64.75), Oesterr* gestemp. Kronen 0,64 (0.49), Poin. Noten 1.20 (1.15V Ungar. Noten 7.70 (7.25). \ Fußball. Rapid siegt in Spanien. Die Wiener schlagen 8. C. Royal, San Sebastian, 2:1 (2:0). In der Nacht von Sonntag auf Montag gelangte nach Wien die Nachricht, daß Rapid wegen der ungünstigen Witterungsverhältnisse sein erstes Gastspiel nicht abhalten konnte. Nun erfuhren wir gestern um die Mittagsstunde, daß das Spiel doch stattgefunden habe, wobei der Wiener Meister einen bemerkenswerten Sieg errang. Wenn auch der S. C, Royal nicht die Spielstärke des spanischen Meisters besitzt, ist der Erfolg der Hütteldorfer doch erfreulich, dä die spanische Klasse einen sehr guten Ruf hat. Wie wir erwarteten, waren die Wiener die technisch weitaus besseren. Insbesondere das Können des Mittelstürmers K u t h a n erweckte Sensation. Vor der Pause war Rapid überlegen* wobei es Uridil gelang, zwei Tore zu erzielen. Nach Seitenwechsel war der Kampf vorerst offen. Gegen Spielende hatten dann die Spanier die Oberhand, doch gelang, es ihnen nur, einen Treffer aufzuholen. Den Wienern wurde herzlicher Beifall zuteil. Die Meisterschaft. Ein Rückblick. Bis auf das Spiel Rudolfshügel gegen Simmering ist die Herbstserie der Meisterschaft beendet Wie noch in Erinnerung sein dürfte, brach Schiedsrichter Koceny das Treffen beim Stande 2:1 für Simmering ab, da sich das Publikum auf dem Renn-' weger-Platz wieder einmal recht ungehörig benahm. Der Ausgang dieses Kampfes bleibt sowohl auf die Spitzen-; gruppe als auch auf die Nachzügler ohne Einfluß. Rudolfshügel kann im günstigsten Falle bis auf den sechsten Platz gelangen und Simmering würde auch durch einen Sieg vom letzten Platz nicht wegkommen. Im Vordertreffen marsch’eren Sportklub, Hertha, Hakoah, Rapid und Amateure; Die günstige Placierung dieser Vereine wurde wohl allgemein erwartet, doch kommt die Reihenfolge einigermaßen überraschend, da sich die sogenannte Extraklasse mit den beiden letzten Plätzen begnügen mußte. Der Sportklub steht zum ersten Mal seit Einführung der Meisterschaft nach Abschluß der Herbstsaison an erster Stelle. Die Dornbacher verdanken diesen günstigen Platz neben beachtenswertem Können der großen Aufopferung ihrer Mannschaft. Herthas energischer Vorstoß wurde von uns bereits gewürdigt. Die Favoritner besitzen die Fähigkeit, ihre gute Stellung auch im Frühjahr *ähe zu verteidigen. Die Hakoah hat sich wieder vorzüglich geschlagen. Bei einer derart schweren Konkurrenz ist der dritte Platz sehr ehrenvoll. Der Schwerpunkt der Mannschaft hat sich vom Hintertreffen zum Angriff verschoben. Die Stürmer, verstehen es bereits, zweckentsprechend zu kombinieren und die Angriffe zu einem erfolgreichen Abschluß zü bringen. Mit der Mitwirkung Scheuern dürfte auch die Verteidigung ihre alte Schlagkraft gewinnen. Die R a p i d-Elf hat zeitweise ihr festes Gefüge nicht aufweisen können. Sie erlitt dadurch unerwartete Niederlagen, doch wäre es gänzlich verfehlt, die Hütteldorfer als erledigt zu betrachten. Wir erwarten im Frühjahr einen energischen Vorstoß des Sportklubs Rapid, wobei es wohl niemanden überraschen würde, wenn er wieder den Meistertitel erringt. Die Amateure sind eine vorzügliche Mannschaft, doch fehlt ihr der nötige Ernst, um im Meisterschaftsdauerwettbewerb den Enderfolg buchen zu können. Die Frühjahrssaison dürfte spannende Kämpfe bringen, da sämtliche Spitzenvereine Aussicht haben, den Meistertitel zu erringen. Diesmal gibt es keinen ausgesprochenen Favorit, wodurch das Interesse für den Wettbewerb noch größer erscheint Generalversammlung der Hakoah. Die Generialvefisammlmig dw Hakoaih, dii« iim B&aile des Ingenieur- und Ardiätekteuvereines sta/tttamdi. war verfaalitmiismäßiig: ©ohwaidb besudhit, Maul erwartete allgemein eine ibeftige Opposition, da die lange Dauer des Spontiplatziba/ueis m manchen Kreisen Unizufriedeniheit hervomietf. In glänzender Rede legte Dir. Körner, -der Präsident des Vereines, die Gründe klar, dJie siöh der Vollendung des Werkes entgege msteilten. Vor ailileim fehlte es der Hakoaih bisher ständig am notwendigen Baukaipitail, wodurch die Leitung gezwungen war, die Anzahl der Arbeiter auf ein Minimum zu reduzieren.. Zeitweise mußte man .sogar den Bau unterbrechen. Hätte die HaikoaZh zu B-eginn der Artbeiten-einige Millionen, anstatt nur 200.000 Kronen besessen , daher wäre, das Werk schion längst vollendet. Aus Raummangel können wir vorläufig auf die Ausführung nicht näher einig ehen. .Wir werden aber in Form von kleinen Abhandlungen auf sie nooh zurückkommen. Nanh Beendigung, der, Rede wurde dem Dr. Kör n e r und dem gesamten scheidenden Vorstand eine imposante Vertraueenskundgeibtung zuteil. Mit der Wiedergabe der Seikitiooi&referate haben wir am letzten. Sonntag bereits begonnen. In den folgenden iNnimmern «ölten sie fortgesetzt werden. Die Wahlen bildeten den Abscdyliüß der würdig yef"-’ liaufenen Generalversaimtmiuing. Zur Kapitänwahl der Hakoah-Fußballer. Der Ni ede.rÖ st erreich ische Fußball-Verband faßte kürzlich den Beschluß, daß Torwächter nicht die Funktion eines Spielführers innehaben dürfen, da der Torhüter von seinem Posten auis nur .im beschränkten Maße Einfluß auf seine Manuisehafit nehmen kann. Dadurch sahen -sich d.ie Spieler der ersten Mannschaft gezwungen, für Halpenn einen Ersatz zu. 'schaffen. Die Wahl fiel allen umso schwerer, als niemand an die Möglichkeit dachte, H a l p e r n in absehbarer Zeit ersetzen zu müssen. Vorerst erfüllten sämtliche Spieler die Pflicht,, die ruhmvollen Leistungen Haliperms als Spieler und Kapitän zu würdigen. Einistimmiig wurde dör Beschluß gefaßt, diesem hervorragend e>y Sport mann die Ehrenkaipitänstel'le zu verleihen und ihm die gleichen Rechte einizuräumen als dem Spielführer. Bei der ersten Wahl erhielten Grünfeld und G a n s 1 die meisten Stimmen. Die Stichwahl zeitigte das Ergebnis, daß G r ü n f e 1 d erster und G a n s 1 zweiter Kapitän wurde. Beide Spieler sind der Ehrenämter würdig, Grünfeld hat erst anläßlich der letzten Deutsohland-Reise sein Führertalent bewiesen. Er versteht es vor allem, Disziplin in seiner Elf zu halten. G anal wurde wiederfür seine hervorragenden Leistungen als Spieler geehrt. Mit seinem Namen wird immer die ruhmreiche Epoche des Aufstieges der Hakoah von der zweiten in die erste Klasse verknüpft,sein. Die zweite Mannschaft scheint ebenfalls mit ihrer Wahl das richtige getroffen zu haben. N ermann ist ein alter, bewährter und allseits beliebter Spieler und Drucker konnte sich ebenfalls während seiner Tätigkeit entsprechender Wertschätzung erfreuen. Generalversammlung der Sparta. Die Prager Sparta wählte in der gestrigen Generalversammlung Ministerialrat U n g e r zum Präsidenten und zum Sekretär und Vertreter internationaler Angelegenheiten Herrn F a 11 i n. Der bisherige Präsident S a x 1, ebenso wie der Sekretär S c h e i n o s t, lehnten eine Wiederwahl ab. Die Disziplinierung der Spieler M a s a 1 und H 0 j e r wurde von der Generalversammlung gutgeheißen. Vas Wettspiel Prag-Bratislava (10:0),. zu welchem der I. C. 8. K. Bratislava nur den Tormann Leichmann zur Verfügung stellte, gib* einem Teil der Prager Sportpresse Anlass zu heftigen Angriffen gegen-den 1. c. 8. K. Bratislava. „Venkov“ fordert die B itislavska Zupa auf, gegen den nichtdisziplinierten Klub scharfe Maßregeln zu treffen und ihn exemplarisch zu ocstrafen, damit ähnliche Cliquen nicht mehr die Lust hätten, Unternehmungen, die so viel versprochen haben, zu schädigen. - Hakoah (Zürich). Resultate vom 22. d. M.: Hakoah II—Red Star II 3:3, Hakoah Ul-Red Star UI 4:4, Hakoah Junioren I—B ue Star Jumoren II* 0:1. Brüll Alfred über den Professionallsmus. Im Rahmen des saisonscfcließecden Abends des M.T. K~ wo Vertreter fast sämtlicher Budapester erstklassiger Vereine und des, Fußball-Verbandes anwesend waren, hielt der Präsident! des M, T: K. eine Rede, worin er unter anderem über den] „ehrlichen Professionalismus“ sprach und erwähnte, daß ein! öffentlicher Professional die Kosten von ungefähr vierzehneinhalb Millionen Kronen betragen würde, was heut© zu leisten nicht möglich ist. Daher ist entweder auf dem« schroffen Standpunkt des Amateurismus zu beharren oder die Spieler verschaffen sich das Geld auf unehrliche Weis© oder gehen ins Ausland, wo ihnen gegenüber der Amateur-I Standpunkt nicht so rigoros eingehalten wird. Wieser, <Jer sich einige Zeit in Wien aufgehalten-ha$ ist wieder nach Würzburg zurückgekehrt. Wieser sprach! die Absicht aus, auch weiterhin für Kickers tätig zu :sein.| Pityu Farkas, der. gefürchtete Friedensgoaikeap de® M. T. K., ist von Oedenburg nach Budapest übersiedelt? und wird wahrscheinlich dem M. T. K. beitreten. j Weszber wird Stürmer,. Schon seit langer Zeit ist/ Kertesz II der rechte Verteidiger der ungarischen Aus-? wahlmannschaft und sein Reservemann Weszber (8. C.*) VII. Bezirk) sollte sein Nachfolger werden. Das wird abefi kaum eintreten, denn er wird in seinem Klub wahrschein«* lieh Linksverbindung spielen, während den Posten de® Rechtshalf der aus Kassa heimkehrende Langfelder ein-? nehmen wird. Eine weitere Aenderung in der Aufstellung der Mannschaft des VII. Bezirk tritt durch den UebertritC des Värtes aus M. T. K. ein, der Rechtsaußen spielen/ wird, Fridthum, der bekannte Mittelstürmer der Vienna^? schreibt Uns : „In ihrer heutigen Ausgabe bringen Sie einet Nachricht, wonach ich die Absicht habe, nach »Zagreb zuj übersiedeln. Da dies unrichtig ist, bitte ich, in Ihrer nächsten Nummer eine Richtigstellung erscheinen zu lassen. Hiefüc im voraus besten Dank.“ — Wir haben diese Mitteilung aus Zagreb bekommen, sind aber selbstverständlich bereif die Erklärung des Herrn Fridthum zur Kenntnis zu nehmen und zu veröffentlichen. Baumgartner Hakoah—Menorah 4:2. Glatter Sieg der technisch besseren Mannschaft, die im Angriff und in def Verteidigung die besten Kräfte hatte. Bei den Unterlegenen zeichneten sich insbesondere der Tormann und! der Mittelstürmer aus. Die Tore für die Sieger erzielten Bock (2), Halpern und Speicher. Baumgartner Hakoah—Hazair III 8:0. Die Tor»! schützen waren: Mälzer (3), Schläger (2), Kluger, Schuiaj und Sterzitz. Der Länderkampf Niederösterreich—Süddeutsch-j land findet am 26. Februar in Nürnberg statt. Die Leitung wird der Schweizer Schiedsrichter Hirrle innehaben. Namensänderung. Der Niederösterreichische Fußball-, Verband genehmigte dem Ottakringer Sportklub die Namens-J änderung in Wiener Sportfreunde. Wie noch in Erinnerung sein dürfte, haben sich die beiden zweitklassigen Verein«. Ottakring und Sportfreunde unter dem Namen des ersterew fusioniert. Nun hat der Klub den Namen Wiener Sport«* freunde angenommen. Nietsch von Rapid hat für Spanien Spielerlaubnis. jüdischer Sportverband. Heute, %8' Uhr, Deie-, giertenversitzung im Kjubheim der Hakoah, I., Wiesinger-j sträße li. Die Kreisleitungsmitglieder werden gebetene bereits um 7 Uhr zu erscheinen. Leichtathletik. Die Generalversammlung des Oesterreichischen Leichtathletik-Verbandes. Der Oesterreichische Leichtathletik-Verband hielt vorgestern seine Generalversammlung ab, welche einen sehr würdigen Verlauf nahm. Die Rechenschaftsberichte der scheidenden Leitung wurden zur Kenntnis genommen undL ihr der Dank und die Anerkennung für die geleistet©, Arbeit ausgesprochen. Die Neuwahlen brachten der vom Verband vorgeschlagenen Liste die einmütige Annahme« Der Vorstand setzt sich aus folgenden Herren zusammen: Präsident Wraschtil; Vizepräsidenten Albala, Schäffer,? Fried; Kassiere Blau, Dr. Unterberg; Beiräte Frau Doktor; Hantscbel, Artur Unterberg, Dr. Rappaport, K wieton/ .Harry; Schriftführer Hierath, Lohmann; Revisoren Kühnet» Mucherl; Referenten: Pick (für Oberösterreich), Doktor Arbeiter (für Steiermark), Enzfelder (für Kärnten), Martinstetter (für Tirol). Der Kassier, Herr Blau, stellte einige den valutärischen' Verhältnjssen entsprechende Anträge, die die Billigung der Generalversammlung fanden. Die Mitgliedsbelträge werden im folgenden Jahre für Verbandsvereine mit einer Stimme K 500 betragen, für Vereine mit zwei Stimmen K 2000, mit drei Stimmen K 4000. Die Meldegebühren sowie Meetines*;